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2025 CD BIBLISCHE BILDER, Ambiente Audio. Neue Orgelklänge: Erste CD einer Konzert-Organistin mit ausschließlich eigenen Werken

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30. September 2022: Design reflektiert Welt.

Design reflektiert, was in der Welt passiert. (Erika Pinner)

Heute erinnere ich an Emilie du Chatelet, 1706 geboren, und an Nanda Herbermann, die ihr Leben aufs Spiel setzte, gegen die Nazis und aktiv für die Wahrheit zu arbeiten.

Neu: Orgel-Information Suhl

Köhler Orgel Kreuzkirche Suhl

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29. September 2022: Gott reagiert auf unsere kleinsten Seufzer. (Ruth Graham)

Ich wurde Künstlerin, weil es für mich keine Alternative gab, daher brauchte ich auch keine Entscheidung zu treffen. Es war mein Schicksal. (Niki de Saint Phalle)

Bei mir ist das auch so.

Heute erinnere ich an Clara Hellraeth, die den ersten Fürsorgeverein gründete. Und an Helene Wessel, die sich für Frauenbildung einsetzte.

Kann mir jemand die Albert Schweitzer Briefmarke senden von 1975 für meine Sammlung? ❤️

Foto: Next Concert

Elisabeth Cruciger

Die erste Liederdichterin in einem evangelischen Gesangbuch, um 1500 geboren. Reformatorin. Beste Freundin von Katharina und Martin Luther und Bugenhagen. Luther traute sie und Caspar noch vor seiner eigenen Ehe. Sie war ebenfalls ehemalige katholische Nonne, zudem adelig und bestens ausgebildet. Während von ihrem Mann Caspar, Theologe, nichts Schriftliches überliefert werden konnte, wird das Lied seiner Frau jedes Jahr von Tausenden Menschen als Wochenlied zu Epiphanias gesungen: EG 67, etwas sperriges Lied, gebe ich zu, aber wundervoller Text, sinnlich. Damit ist ihr Traum in Erfüllung gegangen, Predigerin zu sein (was erst 450 Jahre später möglich wurde für Frauen). Sie ist die erste Dichterin, die Jesus als Morgenstern in einem Lied anbetet, in ihrer eigenen Sprache, auf Deutsch:

„Dein Süßigkeit im Herzen“

„Den alten Menschen kränke, dass der neue leben mag.“ 

Wittenberg

Was waren das damals um 1524 für spannende Zeiten! Warum habe ich damals nicht gelebt? Ich wäre so gern live dabei gewesen in Wittenberg! Luther hat viel für Frauen getan. Allein dafür soll er gesegnet sein.

 Neu: München Orgel-Information

Schmid Orgel Mariahilf München

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Shortis AHS … Every Day a Shorti

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28. September 2022: Welt der Produktion

Es darf keine Nase offen bleiben. Bitte machen Sie die Nase zu! Jetzt! Sofort! Nicht atmen! (AHS, eine Durchsage im ICE karikierend)

Heute erinnere ich an Terri Lyne Carrington, Schlagzeugerin. Und an Pauline von Mallinckrodt und Maria Droste zu Vischering, die sich als Schwestern einsetzten.

Anna Magdalena Bach

Ich empfehle das Buch „Die Frau Capellmeisterin Anna Magdalena Bach“. Spree berichtet, dass in der Wohnung Bachs immer Leben und Betrieb war. Gäste wurden bewirtet, es wohnten Schüler in seinem Haushalt! Wie schön! Das private Unterrichten hatte Bach einen wichtigen Teil seines Einkommens eingebracht. Seine Wohnung war (wie meine) der Ort, an dem sich ein großer Teil seines Erwerbsleben abspielte: Üben, Komponieren, Kopieren von Noten, Lesen, Schreiben, Kommunikation… Bach und seine Frau waren Geschäftspartnerinnen. Die Geschäfte Bachs führten sie gemeinsam. Sie verkauften Noten, verliehen Instrumente, sie waren ein Arbeitspaar, ein Wirtschaftsunternehmen. Das Unternehmen BACH.

Dass Bach viele Gäste hatte, finde ich ❤️ Arm war Bach nicht. Er war ein toller Geschäftsmann, klug, mit vielen Unterstützern. Als Bach starb, hatte er eine kleine achtjährige Tochter! Regina Susanna. Was ist aus ihr geworden? Seine Frau mußte sich nun um alles allein kümmern. Sie war noch jung und klug. Bach hatte zudem einen geistig behinderten Sohn: Gottfried Heinrich Bach. Ich bewundere Anna Magdalena zutiefst. Als der grässliche Nachfolger Bachs in die Bach-Wohnung einzog, mußte Anna Magdalena ausziehen. 😭Es tut mir so leid! Vorbei war es mit den Gästen, der Musik …

Shortis AHS

https://youtube.com/shorts/CoKDdUNTaZk?feature=share

http://schuetzhaus-foerderverein.de/Startseite/Aktuelle-Informationen/

Neu: Orgel-Information Kevelaer

Seifert Orgel Basilika Kevelaer

Handgelenke dürfen keine Kraft verlieren. (AHS)

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27. September 2022: Dynamik zu dirigieren ist pure Körperspannung. (AHS)

Handgelenke dürfen keine Kraft verlieren. Bewusste Körperspannung. Dynamik zu dirigieren ist pure Körperspannung. (AHS)

Heute erinnere ich an Erica Pedretti, die wie ich frei sein, die Freiheit behalten will, die sich nicht unter Druck setzen ließ.

Und an Luise Hensel, die das weltberühmte Abendgebet „Müde bin ich, geh zur Ruh“ schrieb. Auch die berühmte Annette von Droste-Hülshoff lebte zur selben Zeit bei Münster.

Welchen Tee kann ich empfehlen? Ich liebe Jasmin Tee und Schachtelhalmkraut-Tee. 

Shorts

Ich habe Shorts auf YouTube neu entdeckt und mag es gern. Da kann man auch Lustiges posten. Mein erstes Shorti mag ich am liebsten, da lache ich Tränen:

https://youtu.be/MwO9Z6Z5z3k

Ist Gott auch „eine Frau“? Gott ist wie eine Bärin: Hosea 13,8 – wenn man ihre Kinder angreift. „Ich falle die Angreifer an wie eine Bärin, der man ihre Jungen geraubt hat. Ich zerreiße ihnen Brust und Herz.“ Also Vorsicht!

Deswegen liebe ich Gott. Leidenschaft pur. Ich spüre bei mir selbst, dass ich sein Wunder bin. Da ist im unendlichen riesigen einsamen Universum ein lebender winziger Mensch und lacht wegen irgendeinem Unsinn Tränen. Ich verstehe oft meinen eigenen Humor nicht.

Neu: Wenn man dir nicht vertrauen kann, wem dann? NGL. Neues geistliches Lied

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Dresden Wiederaufbau

Neue Orgel erbaut 2005 durch Fi. Kern (Strasbourg), erste Orgel 1159 durch Steer, ersetzt 1622 durch Weller, dann Orgel neugebaut 1736 durch Silbermann, dann völlige Zerstörung 13.2. 1945. Wenn ich Fotos der Frauenkirche um 1900 sehe, bin ich überwältigt. Alles ringsherum freie Wiese. Hier stand mal eine kleine Kirche. Und dann die Zertrümmerung und Enttrümmerung: all diese Stücke und Puzzlestücke (zB für den Altar) zu bergen für den Wiederaufbau.

Die Planung des Wiederaufbaus muss enorm schwierig gewesen sein, die Statik, die Pfeiler… Die Unterkirche entstand zuerst, hier fand der Gottesdienst statt. Draußen: riesige Kräne für die Enttrümmerung, Bauplatz, Steinbruch. Nun haben auch die Parkettböden der Gänge eine Art Fußbodenheizung. Das Engagement der Bürgerinnen zur Finanzierung war massiv. Die Plätze haben Namen (um 8000 €). Schön zu sehen das alte und das neue Turmkreuz. Am berührendsten war sicher der Kuppelanlauf mit aller Kraft und allen Gerüsten mit Aufsetzen der Turmhaube 2004. Wusstet ihr, dass Kranfahrer allgemein um die 45 Meter und mehr hochklettern müssen?

Gravitätisch, warm, zart, singendes tiefes Pedal, kantabel, mit französischem Sound-Zusatz. Als die Silbermann Orgel stand, spielte am 1.12.1736 Bach, so auch sein Sohn W F Bach. Auch seine Schüler Homilius und Gräbner. Frauen werden leider nicht gelistet.

31 Gottfried Silbermann Orgeln von 40 sind erhalten, vier davon mit 3 Manualen. Erhalten blieben von diesen vier Großorgeln nur zwei: Freiberg und die Hofkirche Dresden. Die 1736 gebaute Frauenkirchen-Orgel wurde leider zerstört. Die Vorgänger Orgeln sind: Steer, Weller, Tamitius. Hildebrandt ist Silbermanns Schüler.

Neu: Shorti ❤️🎵#shorts Shortis AHS

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https://youtube.com/shorts/eyt8-4HPzcc?feature=share

Orgel-Information

26. September 2022: Wenn der Himmel schon von der falschen Seite aus so schön ist, wie ist es dann erst auf der richtigen Seite? (Marylin McAuley)

Manches Buch wirkt wie ein Schlüssel zu verborgenen Sälen unseres eigenen Schlosses. (Kafka)

Foto: Eggenfelden

Heute erinnere ich an Dina Andersen, Architektin. Sie will ihr Alter nicht preisgeben. Wenn Schmitz und Co auf sie aufmerksam geworden wären – ob sie hier alles in Bewegung gesetzt hätten, um ihr Alter herauszufinden und preiszulegen? Als wäre Alter ein Schaden. Ein Mangel. Ein Erfolgszerstörer. Eine Peinlichkeit. Ein Verbrechen.

Manche Männer mit oder ohne  Kontrollzwang reiben sich die Hände, wenn sie entblößen können, wenn es gegen Frauen geht und ihr Alter, sexistische Tendenzen, als ob es für Frauen beschämend wäre, älter zu werden, als wäre es für Frauen beschämender als für Männer. Viele Männer sind altersphob gegen Frauen. Das Verrückte ist, solche Leute finden tatsächlich gar nichts heraus, weil sie herablassend und blind sind für das, was vor ihren Augen liegt sichtbar und klar. Wahrscheinlich müssen wir uns alle daran gewöhnen, dass wir im Leben mehr oder weniger so eine Art Schmitz haben, der nur nach dem Schlechten sieht und sucht, nichts glaubt und Wertvolles abwertet, weil sie selbst einem nicht das Wasser reichen können. Man muss nur richtig damit umgehen können.

Heute erinnere ich auch an Geva Wittkamp-Veltman. Geva – ein schöner Name. Ich habe sie in Freckenhorst „kennengelernt“. Und an Christine von Schweden und Amalia von Gallitzin, und an die Organistin und Nonne Anna Katharina Emmerick – alles christliche Frauen. Auch Maris Alberti fand ihre Bestimmung im Kloster.

Stade

Italienische Orgel Stade

Rieger Öhninger Sauer Orgel Dom zu Fulda

Fulda

Ruffatti Orgel Saint Mary San Francisco, USA

USA

25. September 2022: Um Menschen nicht zu hassen, muss ich den Umgang unterlassen. (C.D. Friedrich)

Ihr nennt mich Menschenfeind, weil ich euch meide? Um Menschen nicht zu hassen, muss ich den Umgang unterlassen. (Caspar David Friedrich, 1774-1840)

Na, da wären aber die ihn ehrenden Greifswalder nicht glücklich über diese Aussage. Wer so etwas öffentlich äußert, wird in seinen Lebenszeiten kaum so gefeiert wie nach seinem Tod.

Heute erinnere ich an Margaret de Patta, Schmuckdesignerin.

Zu Rauterberg: Dass Kunst nicht frei ist, ist klar. Kunst und Politik sind nicht zu trennen. Der Traum vom freien Denken ist eher eine Utopie. Kunst muss immer erklärlich sein. Unerklärliches macht “guten Menschen“ Angst. Dass die Gesellschaft frei sei – nun. Da muss man nur unsere Medien und Preise betrachten.
Maske tragen ist – Kunst?

Foto: Piano Noten im Shop

Bensheim

Bensheim

Orgel Info Schriesheim

Schriesheim

Neu: Orgel Info Bamberg

Bamberg

Bamberg
Bensheim

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24. September 2022: Ich sehe dich in tausend Bildern, Maria, lieblich ausgedrückt. (Friedrich von Hardenberg 1798, später als Novalis bekannt, ein junger Jurist: Ein evangelisches Marienlied)
 
Heute erinnere ich an Friederike Kempner, den sogenannten „schlesischen Schwan“, ein dichtendes „Fräulein“, wie man früher sagte. (Selbst ich wurde schon oft Fräulein genannt.)
 
Man verdirbt einen Menschen am sichersten, wenn man ihn anleitet, die Gleichdenkenden höher zu achten als die Andersdenkenden. (Nietzsche) Bestes Beispiel  .. na, ihr wisst schon.

Heute erinnere ich auch an Saliha Scheinhardt, türkisch.

 
Ich finde es wichtig, dass man an einer Orgel kantabel spielen kann, um klanglich inspiriert zu werden. Eine Orgel braucht also neben Gravität auch warme, sanfte, kantable Klänge.
 
Und erinnere mich sehr gern an Schloss Schönbrunn (Wien). Ich liebe Schlösser. Auch das Wasserpalais Schloss Pillnitz. Diese Schlösser Pillnitz haben etwas Japanisches. Es wurde Kunst von Chiharu Shiota ausgestellt. Der Bonbon-Teppich hat mir besonders gefallen. Ob es allerdings auch als Kunst aufgefasst worden wäre, wenn wir die Bonbons (die schrecklich geschmeckt haben) auf das ausgestellte Porzellan gelegt oder ausgespuckt hätten?
Die Parkanlage Großsedlitz war das Schönste. Auch das Coselpalais gegenüber der Frauenkirche hat mir gefallen. Und der Kuppelaufstieg. Die Kirche ist 92 Meter hoch. Die Aussichtsplattform liegt im Wind. Mit mir und Mount Everest – hm. Nee. Leider. Oder? Von oben sieht man das Rathaus, den Kulturpalast, den Zwinger, die Brücken. 
 
Ob ich bald wieder Down Under reisen und mal den Ayers Rock bewundern kann?
 

Die Kunst der Zukunft

Abends lese ich „Die Kunst der Zukunft“. Aus dem Kunstmuseum Dresden. Es geht um „den Traum einer kreativen Maschine“. Ich bezweifle, dass Maschinen wahrhaft kreativ sein können. Ich träume auch nicht davon. Das muss ein maskuliner Traum sein. Dass der Geist eine Maschine sei – das lehne ich ab. Weder eine Künstlerin noch das Universum sind eine Maschine. Großkonzerne, Massen, Maschinen, Big-Tech-Welt, Geld – das ist eben der Traum gewisser Männer. Feminine Kunst ist jedenfalls davon ausgenommen.


Ich schätze die Freigeisterei. Dass Maschinen frei und kreativ sind, glaube ich nicht.

Es ist allerdings eine spannende Frage, ob eine Glühbirne, ein Herd nicht Kunst seien.

Kunst ist nicht Selbstbefriedigung oder Selbsterlösung. (AHS)

 
Von Rauterberg stammt auch „Wie frei ist die Kunst?“
 

Wie frei ist die Kunst?

Es geht um Kunstfreiheit – vs Zensur und Gleichberechtigung? Hanno Rauterbach beherrscht perfekt die passive, indirekte Sprache und das Schreiben „vom Menschen“, das verschleiert, dass es um männliches „Kunstverständnis“ geht gegenüber moderner femininer Minderheit. Es ist für manche Männer schade, dass es nicht mehr so einfach möglich ist, frei nach Gutdünken sexistische „Kunst“ zu betreiben. 

 
Ich freue mich auf die wundervolle Bach-Orgel:
 
Ann-Helena Schlüter

Klais Orgel Heilig Kreuz Würzburg

Orgel-Information

23. September 2022: Orgeln sind Klangweiden. Ohrweiden. (AHS)

Foto: eins meiner ersten Orgelabende mit Pedal

Die Mitglieder der Mehrheit schreiben sich selbst positive und Außenseitern negative Eigenschaften zu; die Definition von „Anderen“ hat immer die Funktion, die Selbstbewertung und die Kohärenz der eigenen Gruppe zu verbessern. (Harald Welzer)

Ich befinde mich wie immer quer durch Deutschland, Ankunft ungewiss. 😊

Neu: Himmelstöne

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Kommentare, Bewertung, Kritik und Gruppendynamik

Solche digitalen Gruppen, Grüppchen, kriminelle Fake-Profile, Attacken, Foren kennt man.

Labile, depressive, einsame oder psychisch kranke Männer tummeln sich in diesen Gruppen, Fake-Seiten und auf diesen Profilen. Tom Anschütz, Maximilian Nicolaus, Lucas Kluck, Benjamin Otto Benjamin Frensel, zudem Fake-Profile und unmoralische Lästerer wie Rochus Schmitz etc. wirken geradezu besessen von mir. Man denke an Jürgen Strupat. An Benjamin Otto und Ansgar Kreutz, Martin Schmitz aus Föhren mit ihren Kommentaren und Likes zur Unterstützung von lügenden Mobbing-Portalen.

Diese Gruppen werden von Arbeitslosen, Rentnern, Laien und Kranken als Hobby mit viel Zeit unterstützt und von denen, die fast das Rentenalter erreicht haben, am Ende von allem sind oder anderweitig nicht viel zu verlieren haben, gelangweilt oder neidisch sind.

Leuten wie Jan Wilke, Barry Jordan, Christoph Bornheimer, Karl-Bernhardin Kropf – Männer, die offensichtlich gern lästern, attackieren und kritisieren und feige Mobbing-Portale unterstützen. 

Kirchenmusik ist erstaunlicherweise ein Ort, der lästernde, kritisierende, labile, charakterlich schwache Männer ohne Skrupel anzieht. Warum? Corona scheint das verschlimmert zu haben. Diese Männer scheinen besessen von mir. Kommentare, die diese Leute unterstützen, aber auch Kommentare, die diese Leute attackieren, schalte ich nicht mehr frei. Wenn es etwas Gravierendes gibt, werde ich es ansprechen. Ansonsten konzentriere ich mich wieder auf alles Positive. Positive Vibes ❤️🎵

Mir gefällt die „Philosophie“ von Harald Welzer, besonders seine Formel des Selbstdenkens.

Neu: J. M. Molter- Herzlich tut mich verlangen, MWV XII/2a, Choral, Jehmlich Orgel Dresden

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Neu: Orgel Information Pillnitz

Jehmlich Orgel Schloss Pillnitz

22. September 2022: Es gibt laut Bibel keinen guten Menschen außer Jesus. (AHS)

Selbstgerechtigkeit steht bei „guten“ Menschen hoch im Kurs. (AHS)

Heute erinnere ich an Almuth Schult, Fußballerin.

Wieder daheim. Ich las Pascal Mercier „Klavierstimmer“ und Marianne Fredriksson „Hannas Töchter“ auf Schwedisch.

Schade ist, dass es in Sachen Karriere oft nur um Wachstum und Erfolg geht: Fixierung auf Erfolg. Lernt man nicht gerade auch aus Misserfolgen?

Ich wurde gefragt: Was bedeutet, Krieg ernährt den Krieg? Ich denke, es ist wie Feuer; Feuer zündet sich gegenseitig an und wird immer heißer und größer. Diese Art der Ernährung basiert oft auf Testosteron-Sturheit, denn Krieg basiert auf männlicher Sturheit, gelinde formuliert.

Ich wünschte, ich hätte meine schwedische Urgroßmutter kennengelernt. Frida.

Werft einen Blick in meinen Shop, besonders auf meine Noten „Geh aus mein Herz und suche Freud“.

Helene Bresslau

Empfehlen kann ich das Buch „Ein Leben für Lambarene“. Von Verena Mühlstein. Sie beschreibt, dass Frauen wie Helene oft nur von hinten gezeigt werden statt von vorn als eigenständige kluge Persönlichkeiten. Helene kommt aus einem jüdischen Elternhaus. Albert war Protestant. Helenes Vater soll ein sehr liebevoller Mensch gewesen sein, großzügig, gebildet, der seine Töchter ausbilden ließ, einer der wenigen jüdischen Professoren, da die Gesellschaft schon antisemitisch war.

Helene erkrankte mit 10 schwer. Doch sie berichtete später nie davon, was bezeichnend ist für ihre Art. Die süße, goldige, wunderschöne Helene soll wohl schon von Anfang in Albert verliebt gewesen sein, schon beim ersten Treffen, als sie 19 war. Irgendwie ist das traurig und schön zugleich. Sie mußte so lange warten. Diese Zeit muss eine enorm schwierige Zeit für sie gewesen sein, gerade in dieser Gesellschaft, wartend, unsicher, sich immer zurücknehmen müssend. Allein beim Gedanken daran kommen mir die Tränen. Sie hatte Kummer und Druck, nicht als Alberts Liebchen ins Gerede zu kommen. Dass Albert sie schon längst liebte, schien ihm nicht klar zu sein, denn es dauerte ewig, bis er um ihre Hand anhielt. Helene war bereits tuberkulosekrank bzw. anfällig, dennoch folgte sie ihm nach Afrika. Sie heirateten zuvor in Günsbach.

Dass er eine an Tuberkulose erkrankte jüdische Frau nach Afrika mitnahm, verurteilte die Gesellschaft. Helene bekam spät ihr Kind. Sie war ab da nicht mehr in der Lage, ihn nach Afrika zu begleiten. Albert lehnte dennoch eine Professorenstelle ab, baute Frau und Kind  ein Haus und verließ sie. Und sie ließ ihn ziehen, obwohl sie im Grunde bereits sehr krank war. Tuberkulose war damals ein Stigma. Was ich nicht verstehe. Warum? Und Albert konnte ihr nicht helfen. Als Arzt.

Albert ließ sie unglaublich viel allein, jahrelange Trennungen. Trotz ihrer Krankheit begleitet sie Albert ein zweites Mal nach Afrika, was im Grunde unverantwortlich war. Aber Gott schützt sie. Und so reist sie auch ein drittes Mal, endlich mit ihrer Tochter, nach Lambarene. In der Zeit dazwischen hält sie Vorträge und hilft der Sache ihres Mannes und reist bis nach New York. Helene hält durch. Ihr Mann wird 80 und umjubelt. Sie an seiner Seite. Er will erneut nach Lambarene aufbrechen. Und die kranke, fast 80jährige Tapfere, beinahe bereits ein Pflegefall, begleitet ihn. Irgendwann muss sie zurückfliegen, weil es ihr nicht gut geht. Er darf nicht fliegen (sie eigentlich auch nicht, wegen ihrem Herzen) und er will auch bleiben. Dass er nachkommen werde. Doch sie stirbt bereits 10 Tage nach ihrem Flug, was abzusehen war. Sie war bereits todkrank, und es ist ein Wunder, dass sie so lange durchgehalten hatte. Wegen ihm. Der stoische Albert reagiert – stoisch. Er stirbt, völlig erschöpft, 8 Jahre später in Lambarene. Und wurde neben seiner Frau begraben.

Er hätte ein reiches, akademisches Leben haben können, mit aller Anerkennung, mit allem Tamtam. Aber er hatte verzichtet. Und erwartete auch von seinen Liebsten – Verzicht.
Der Nobelpreis hätte auch an sie gehen müssen.

Jedoch: Der Preis war ihnen völlig unwichtig.

Neu: Orgel Information Dresden Prohlis

Jehmlich Orgel Dresden Prohlis

J.S. Bach – Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542, Beckerath Orgel Hamm-Heessen

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Neu: Die wunderschöne Muschelorgel

Muschel-Orgel Schulkirche Amberg

21. September 2022: Wir suchen Glück außerhalb von uns im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen voll Missgunst ohne Sinn für Gerechtigkeit. (La Bruyere)

Das Musikbusiness ist wettbewerbsorientiert, aggressiv, anspruchsvoll. Aber auch fantasievoll, inspirierend, erhebend. (AHS)

Heute erinnere ich an Vera Rubin, Astronomin.

Schloß Pillnitz

Heute bin ich mit dem Raddampfer (Maschinenanlage PD Leipzig, 1929) von Dresden zum Schloss Pillnitz gefahren. Es war sehr schön. Wir fuhren an den drei Schlössern an der grünen Elbpromenade vorbei, an den Villen, unter dem Blauen Wunder durch (eine Brücke, die dem WW II stand hielt), durch Blasewitz und Bachwitz („witz“ oder „itz“ bedeutet Dorf oder Ort) hin zu den Parkanlagen von Pillnitz.

Hier gibt es ein Orgelpositiv von 1725 von Johann Heinrich Gräbner, Cembalo und Spinett. Die Palmen und die Orangerie waren beeindruckend, auch die große Magnolia und die uralte Kamelie aus dem 18. Jahrhundert, die im Winter in ein fahrbares Glashaus kommt, extra für sie angefertigt. Sie wird gehegt und gepflegt, damit sie in Winter und Frühjahr blüht.

Schlosskapelle Pillnitz

Die drei Pillnitz Schlösser gefielen mir, der große Kuppelsaal, die katholische Kapelle mit Jehmlich Orgel 1855, die Kunstausstellungen, der englische Garten. Die malende Mathilde. Das Wetter war unbeständig, dennoch immer gerade schön genug. Gute Führung durch die Anlage.

Kunstgalerie Dresden

Dann besuchten wir mal wieder die Alten Maler wie Rubens, Cranach, Rembrandt, Rafael. Besonders gefällt mir das brieflesende Mädchen von Vermeer van Delft. Das mochte ich schon als Kind. Zu viel Alte Kunst jedoch löst bei mir ein unangenehmes Gefühl aus, da ein Museum voll überladener Bilder unheimlich wirkt auf mich, düster.

Die Semperoper hatte heute leider Pause/Ruhepause.

Übrigens ist die Wolke des Himmelreichs wie ein Kreuz geformt in der Frauenkirche. Untendrunter Jesus in Gethsemane.

Ich habe von F. Reichheld „Der Loyalitätseffekt“ gelesen, denn ich mag die Bücher von Campus. Als ich über Loyalität nachdachte, fiel mir folgendes auf: Frauen gelten in der Business-Welt, in der oft Männer-Loyalität herrscht, als „illoyal“, wenn sie nicht tun, was man ihnen sagt. Für manche Konservativen sind Frauen, die Karriere machen wollen, an sich schon illoyal. Warum? Weil sie sich nicht an Männer binden, auch nicht an deren Meinung. Männer bieten Frauen eine Art „Zuhälterschutz“ an, aber nur, wenn frau tut, was man erwartet.

Neu: Video: Choral

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Neu: Orgel-Information Frankfurt am Main

Albiez Orgel Frankfurt Niederrad

In 100 Tagen Weihnachten: Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein‘ höchsten Bord – Advent Improvisation Fantasia, Schnitger Ahrend Orgel St. Cosmae Stade

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Foto: Zeichnungen