Konzert-Organistin

Presse

Musik – ein Tor zum Himmel

Ein Weilenklang, Stilleklang,
Kurzschluss zum neuen Ton.
Im Kranz des Liedes schmiegt
die zweite Stimme.

Auswahl Orgel-Festivals und Konzerte: Wunder Orgel



  • Internationales Orgelfestival Düsseldorf ido
  • Internationaler Riddagshäuser Orger-Sommer
  • Bensheimer Orgelwochen
  • Bach-Festival Arnstadt, Bachkirche
  • Bachfest Tübingen
  • Bachtage Würzburg
  • Bachwoche Heidelberg
  • Augustinerkirche Würzburg
  • Emporenkonzerte St Stephan Würzburg
  • Münstereifler Orgelsommer
  • Orgelsoiree XIIX. Eberhard Karls Universität Tübingen, Musikwissenschaftliches Institut
  • Musik im Gespräch, Universität Würzburg
  • Heilig Geist-Kirche Heidelberg
  • Friedenskirche Hanau, Stadtkirche Bad Blankenburg
  • Musik an St Marien: Hauptkirche Beate Mariae Wolfenbüttel
  • Taborkirche Freudenstadt, Bergkirche Bahlingen
  • Nikolaikirche Leipzig, Dom Würzburg, Dom Wetzlar
  • Dom Limburg, Propsteikirche und Lutherkirche Lübeck
  • Frauenkirche Bremen, Orgelreihe Hermannsdorf, Thüringen
  • Sofiakirche Jönköping, Schweden
  • Michaelskirche Schloss Schwanberg
  • Blancafort-Orgel Santo Angel, Valencia
  • Klosterkirche Vadstena und Äspered, Schweden
  • Klosterkirche Oberndorf, Thomaskirche Aulendorf
  • Saint Merry Paris
  • Peterskirche Wien, Peterskirche Leipzig
  • St. Georg Hobart, Tasmanien
  • Pauluskirche Basel
  • Rogatekirche München
  • St. Petrus-Kirche Dresden
  • Pankratiuskirche Möglingen
  • Orgelpunkte in Leipzig, Bremen, Magdeburg, Lübeck
  • Hessenthaler Frühlingskonzerte Wallfahrtskirche
  • Heilig-Kreuz-Kirche Berlin
  • Silbermann-Orgeln Barockkirchen Meißenheim und Helbigsdorf
  • German Lutheran Trinity Church Melbourne
  • St Paul Cathedral Melbourne
  • Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Rosenheim, Reil-Orgel
  • St. Mary San Francisco, USA
  • Schuke-Orgel Universitätkirche Neubaukirche Würzburg
  • Reformierte Kirche Iserlohn, Kirchenzentrum Langwasser
  • Laurenzenkirche St Gallen, Schweiz
  • Nazarethkirche Berlin, Pallottikirche Vallendar
  • Klosterkirche Irsee und Braunschweig
  • Geistliche Musik Liebfrauenhöhe, Johanniskirche Hagen
  • Stadtkirche Germering, Immanuelkirche und St. Joseph München
  • St. Joseph und Spitalkirche Öhringen
  • Herrnhuter Orgelkonzerte
  • KunstKulturKirche Frankfurt
  • St. Peter und Paul und Augustinerkirche Würzburg
  • Martinmünster und Augustinerkirche Lauingen
  • Kirchentage Stuttgart und Leipzig
  • Dom St. Nikolai Greifswald
  • Französischer Dom Berlin
  • Gedächtniskirche Schönefeld, Leipzig
  • Kirche Mölkau, Leipzig
  • Monastery Universität Prag
  • St Andrew Church Moscow
  • Christuskirche Dresden
  • erste Orgel-CD 2018 Classicophon Verlag, u.a. Bachs Schübler Choräle

Zum Himmel hin streckt sich Bachs Musik

  • Bach-CD Fantasias, Musical Offering & Duets, Das Musikalische Opfer, Vier Duette, Chromatische Fantasie und Fuge, Mozarteum Salzburg, Hänssler Classic, Steinway D, 2019
  • Bach zwischen Lübeck und Paris. Orgel-CD mit Schübler Chorälen und Chromatischer Fantasie und Fuge, BWV 543 (a-Moll) und BWV 542 (g-Moll), Classicophon, Blancafort-Orgel Valencia, 2019
  • Klavier- und Orgelnoten, Heinrichshofen-Verlag 2019
  • Bach Wohltemperiertes Klavier I, Hänssler Classic, Steinway D, 2017
  • Bach Kunst der Fuge, Periplaneta Verlag Berlin 2015
  • Bach Goldberg-Variationen, cap-music Verlag Altensteig 2010
  • Piano Lyrik, zwei Bände Noten eigener Werke (PianoLyrik) Orgel und Klavier, Waldkauz Hörle 2015
  • Zwei CD mit eigenen Songs (CD Jeden Augenblick, CD Com’Ann), cap-music Verlag 2013
  • Himlasång, Doppel-CD mit eigenen Werken (Schwedische Himmelslieder), cap-music Verlag, 2012
  • Chopin Balladen, cap-music Verlag Altensteig, CD PianoLyrik, 2010
  • Beethoven Waldstein-Sonate, cap-music Verlag Altensteig, CD PianoLyrik, 2010
  • Haydn Klaviersonaten, cap-music Verlag Altensteig, CD Lebensheiterkeit, 2009

Gesang:

  • Mainfranken Theater Würzburg, Opernchor: Verdi, La Traviata, Dvorak Stabat Mater, Wagner
  • Bach-Chor Leipzig, Nikolaikirche Leipzig (Sopran I): Matthäus- und Johannes-Passion, Jugendchor Oper Leipzig
  • Kammerchor der Universität Würzburg
  •  St George’s Choir Hobart, Tasmanien

“Durch Bachs Musik Organistin geworden: Seit 2014 konzertiere ich mit vielen Orgelkonzerten, Bachs Kunst der Fuge.
Den ersten Orgelunterricht bekam ich an der Thomaskirche Leipzig, an der Bachorgel; während des zweijährigen USA-Klavier-Studiums wählte ich ein Semester Orgel als Nebenfach an der Arizona State University Phoenix. 2016 absolvierte ich die kirchenmusikalische C-Prüfung in St. Stephan Würzburg, bevor ich 2017 Künstlerische Orgel studierte an der Hochschule für Musik HfMDK Frankfurt mit Eins 2019 in der Abschlussprüfung nach einem Jahr Studium, Gesamtnote “sehr gut” B. Mus. Nun KA Orgel Heidelberg.”

in: Sonntag in Sachsen, Leipzig


Zuerst hatte ich meinen Kindheitsflügel, einen 2,40 m großen Blüthner. Seit 2016 meinen neuen Steinway B aus Hamburg. Jetzt auch Orgeln in allen Größen. Und warum Bachs Musik? Die Welt braucht Veränderung, fort von einerseits großer Härte, andererseits übermäßiger Galanterie und Gefühlsduselei. Große Kunst braucht Disziplin: Die Essenz von Bachs Können und Handwerk, seinem Stil der Demut, seiner Musik des Trostes (er kannte Schmerz und Verlust), seinem Prinzip, dennoch und trotz allem jemand Größerem die Ehre zu geben, gleichzeitig sein authentisches Menschsein mit Schwächen und Fehlern, Zornausbrüchen und Empörung, das alles macht ihn zum Vorbild. Wer kann schon seinen Namen in Tönen ausdrücken, noch dazu jemand, der Fuge als Berufung hat und darin unübertrefflich darin war? Und was macht Johann Sebastian? Er verwendet seinen Namen als perfektes Fugenthema versteckt, symbolisch, setzt ihn vorsichtig an die Seite, für Laien unbemerkt. Er hätte das alles auch ganz anders handhaben können. Mit seinem Namen B-A-C-H in Tönen unterschrieb er das Soli Deo Gloria seines Gesamtwerkes: “Gott allein die Ehre, und ich, Bach, glaube das.” Er ist ein Gegenpol zur Welt, ein notwendiger, wohltuender Gegenpol selbst in der Kunst, ein Gegensatz. Der vielleicht einzige konsequente, große.

„Jemand, der so nach Freiheit lechzt wie du, liebt strenge Fugen und Kanons?“ fragte man mich. „Es gibt doch nichts Strengeres!“ Bachs Musik aber ist für mich Poesie, hochemotional, voll Spannung und Dramatik und intellektuellem Genuss. Das, was für andere mathematische, gar alte Musik ist, ist für mich lebendige, künstlerische Sprache und Lyrik. Zudem Ermutigung, Rat und Trost. Klavier-und Orgelspiel bilden für mich eine Einheit.



Der Flügel, die Orgel – zwei völlig unterschiedliche Instrumente, doch aus einem Gedanken, aus einer Quelle, aus einem Guss. Sie ergänzen sich wundervoll: das im Anschlag unterschiedliche Manualiter-Spiel inspiriert sich gegenseitig, verwandelt, ja, öffnet neue, zusätzliche Horizonte in der Artikulation und in der Klangvorstellung. Das künstlerische Orgelspiel behindert die pianistische und virtuose Technik nicht, wie man mich warnte, im Gegenteil. Ich bin ja mit dem Flügel aufgewachsen, wer sollte sie hindern? Ich kann die Orgel nur jeder Pianistin, jedem Pianisten empfehlen! Sie bewirkt Wunder.

Nach meinem ersten Orgelunterricht (Kießling), Nebenfach Orgel (Whatley) und der C-Prüfung (Kabitz, Heidecker, Gaar) und meinem Orgelstudium (Wiebusch) und Meisterkursen (Ericsson, Bossert) ist meine Liebe und Vertrautheit mit der Königin der Instrumente kontinuierlich gewachsen. Soli Deo Gloria.