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1. August 2021

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Ich finde, dass Meetings mit 20 Männern und (k)einer Frau einfach nicht zeitgemäß sind. (Helene von Roeder)

Aufgrund meiner vielen Videos und Fotos ist mein Handy (iPhone 12) 12 Stunden ausgefallen. Ich muss schauen, wie ich das mit der iCloud löse. Ich habe das Gefühl, ich sprenge sogar jeden digitalen Raum 😇

Es war sehr schön, in GangoIfsömmern zu spielen an der wunderschönen Ladegast Orgel: Bachs Kunst der Fuge und WTK und Schlüter. Die Gegend um Sömmerda ist eine Erdbeer-und Honig-Gegend. Der Pfarrer Bernhard Schilling ist sehr nett, wir waren zuerst Eis essen, ich liebe Erdbeer-Becher; ich bekam Erdbeer-Sekt am Ende, Erdbeer-Wein (soo lecker), Erdbeermarmelade, Erdbeerkandis… was es nicht alles gibt! Auf dem Friedhof steht übrigens eine alte (geschmückte) Badewanne. Dann wurde ich schon direkt abgeholt für das Konzert in St. Martini in Greußen. Die Trost-Hesse-Orgel ist ganz anders als die Ladegast; sehr viel schwergängiger; da ich aber beide Orgeln kenne, konnte ich sofort switchen, ohne die Trost-Orgel diesmal vorher angespielt zu haben. Es war das vierte Konzert an diesem WE. Meine Hände taten danach etwas weh (die Adern auf meinem Handrücken). Eine super liebe Pfarrerin! Die herrliche Orgel muß unbedingt gemacht werden.

Heute erinnere ich an Ise Gropius und Alva Myrdal.

Danach fuhr ich zum fünften Konzert in drei Tagen nach Oberhausen bei Essen mit dem ICE. Es ist eine sehr schöne Hey-Orgel in der evangelischen Christuskirche, die Orgel ist ca. 20 Jahre alt, brillant, mit Rückpositiv. Der nette Kantor Danny hat alles so eingestellt mit Kameras und Videos, dass das Konzert nach unten auf Bildschirm (Beamer) übertragen werden und das Publikum meine Hände sehen konnte. Das gefällt immer. Das Konzert war sehr gut besucht. Hinterher spielte ich Chopins Revolutionsetüde am braunen Steinway, an der Orgel Mendelssohn, Bach und Schlüter. Danach waren wir im Biergarten. Ich übernachtete im Arthotel in der Innenstadt. Oberhausen ist eine große Stadt. Natürlich traf ich auch die Gründerin der Hiob-Stiftung. Ich bin dankbar für alle Organisation und Hilfe an diesem WE!
Bin wieder daheim.

Neu: Verlinkung, Volker Hege macht das super, über 13.000 YouTube Abonnenten:

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27. Juli 2021

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Ich liebe die Herausforderung und habe Freude an unerbittlichen Fragen. (Mildred Dresselhaus)

Entwarnung: Ich war beim Arzt, beim Orthopäden – alles in Ordnung, es ist nichts, nur aufgrund der Belastung ist das Nagelbett an den Fingern etwas entzündet, aber nichts Schlimmes, soll mich nur etwas schonen. Das empfindliche Nagelbett ist aber in meiner ganzen Familie sensibel.

Arthrose (Verschleiß) oder Ähnliches ist es nicht. Bitte betet, dass ich das nie bekomme. Das kann jeder Mensch bekommen, auch die, die keine Pianisten sind.

Ich übe Schnizer Sonate, Böhm C-Dur, Ritter 1. und 4. Sonate  und … Reubke. ❤️ Hallo Endzeit again.

Was ich bei vielen Interpretationen von Reubke nicht mag: Unsensibler und unmusikalischer Umgang mit dem Schweller, eine kalte und atheistische Interpretation des 94. Psalms (merkt man, die haben den Psalm nie gelesen), viel zu aufdringliche Farben.

Spannung in langen Werken zu halten, liebe ich und ist für mich kein Problem. Bereits mit 10 spielte ich Brahms-Sonaten von 40 Minuten Länge.

Heute erinnere ich an Irena Sendler, Francoise Barré, Mildred Cohn, Johanna Hagn und Tawakkol Karman.

Letztere schreibt unter anderem darüber, dass unsere Zivilisation und Gesellschaft eine menschliche, keine männliche ist/sein sollte. Aber für viele Männer ist Mensch Mann.

Es geht diesen um Selbsterfüllung. Frau ist wie ein „Zusatz“ zum Mensch.

Man merkt das auch daran, dass solche Männer den bewusst abwertend gewordenen Begriff „Emanzipation“ verwenden, wenn eine Frau die gleichen Rechte möchte, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte und was Sexismus ist, wenn es nicht so ist.
Es wird jedoch ein negativ konnotierter Begriff verwendet, damit Frauen abgeschreckt werden, die gleichen Rechte haben zu wollen. Dann sind sie ja „Emanzen“. Es wäre so, als würde ein Mann mit dem Begriff Machozipation konfrontiert werden, wenn er Gerechtigkeit möchte. Er ist dann ein Machoze.

Apropos Endzeit: Der zweite Reiter:

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Mir gefällt der Name Mildred.

Insgesamt ist es wichtig, auch als Künstlerin ein Privatleben zu haben. Darauf muß ich mehr achten.

Ps: Ich bekomme immer noch (seit 9 Monaten nun) Hasskommentare von Rochus Schmitz und gewissen anderen aus der unchristlichen „Kirchenmusik“. Ich frage mich, ob solche Männer sadistisch-perverse Züge haben oder sexuell nicht ausgelastet oder einsam sind. Da sie sich so um meine Webseite, Videos und Fotos drehen, mich belästigen, sich einmischen und mir hinterher stellen und Unterstellungen und Lügen schreiben.

Es gibt viele, die ihre Bewunderung nur in Neid ausdrücken können. Die in Wirklichkeit verunsichert sind. Die nur aus der Ferne anbeten können, Oberwasser haben müssen, indem sie korrigieren und spotten und lästern, sich vermutlich danach oder dabei einen runterholen. Sie himmeln nach uraltem Brauch die „alten Hasen“ an, auch wenn diese meiner Meinung nach schwerfällig, kalt, langweilig und steif spielen. Sind irritiert und beleidigt, wenn die alten Hasen hinterfragt und kritisiert werden. Und laufen Traditionen hinterher. Ich finde, meine Ritter-Sonate ist nach nur einem Tag üben besser als Lohmanns Version. Lohmann war übrigens zuerst sehr begeistert und interessiert an mir, änderte jedoch wegen Wiebusch/Viegelahn seine Meinung. Da ist mir wieder einmal mehr aufgefallen, was für ein Sumpf diese Szene ist. Und schlechte Lehrer in meinen Augen.
Lohmann hielt mich äußerlich für so jung, dass er dachte, ich gehe noch aufs Gymnasium. Da wusste er noch nicht, wer ich bin, denn ich war undercover unterwegs. Nur von den Fakten meiner Vita meinte er zu glauben, ich würde mich nicht mehr für die Orgel genug umstellen können aufgrund meines Werdegangs oder Alters. (Ich glaube eher, er hatte Angst vor meinem Potential.) Jemand, der hauptsächlich nur junge Männer, die Norm, fördert, kann wohl gar nicht anders denken. Er beging hier seinen eitelsten Fehler in meinen Augen. Sein ehemaliger Schüler Jürgen Essl, aus genau diesem „Stall“ kommend und von Lohmann beeinflusst, auch in Bezug auf mich (zuvor war Essl sehr begeistert von mir) ließ dann nur seine und Kollege Lohmanns Schüler im Wettbewerb 2019 gewinnen, wohl ganz nach dem Vorbild Lohmanns? Selbst diesen Schülern war das peinlich, denn es war schon vorher klar und wohl fast jedes Jahr so. Das war der ganze Sinn des Wettbewerbs: Die eigenen Schüler und damit sich selbst protegieren. Von Fairness und echtem Wettbewerb konnte nicht die Rede sein. Ich war sprachlos. So offensichtlich und schamlos hatte ich es nie für möglich gehalten. Was für ein Sumpf, in dem sich Männer gegenseitig (symbolisch gesehen, und vielleicht auch in echt? – die Kirchenmusik-Szene hat sehr viele Homosexuelle, die Frauen nicht leiden können) den Schwengel reiben. Die gesamte Akademie in Schwaben, in dem Essl seine Kurse hält, als auch die gesamte Lohmann-Abteilung in Stuttgart und die Wiebusch/Viegelahn-Abteilung Frankfurt sind zu 91 bis 99 Prozent männerdominiert. Und meiner Meinung nach ganz bewusst und gewollt, was man u.a. im Umgang mit mir deutlich sehen kann. Frauen haben keinen echten Zugang. Es ist ein Männerclub der schlimmsten Sorte. Lohmann meinte noch zu mir, es würde „irgendwann anders werden“. Diese höhnische Bemerkung sagt alles aus. Seine Nachfolger und Kollegen könnten aber noch schlimmer sein. Immerhin wurden sie von ihm ausgesucht.

Ich werde viel mehr ausgebildet sein und viel besser spielen können. Und bin froh, dass Gott die Ketten sprengt und mehr Macht als diese hat.

„Herr Gott, des die Rache ist, erscheine. Erhebe dich, Du Richter der Welt, vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen.“

Der 94ste Psalm. Der wunderbare und glorreiche „Rachepsalm“ der Bibel, den Reubke vertonte, was ich nun übe: Mit meiner Interpretation dieses Werkes und mit jeder Übeminute sei die Rache Gottes über diese Leute und Szene ausgesprochen, ausgedrückt und ausgespielt. Ich überlasse es ihm. Und werde in den nächsten Artikeln jeweils einen weiteren Vers zitieren aus dem 94. Psalm, bis er ganz zitiert ist. Und dann darüber komponieren: Meine Version.

25. Juli 2021

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Es ist genug, dass ich hier bin. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen. (Angela Ponce)

Mein eigenes Stück: Der weiße Reiter. Ich habe es mit der Endzeit. Der erste Reiter. 

Vielleicht weil ich sie so arg spüre. Oder weil mich die Offenbarung nach Johannes in der Bibel so fasziniert. Schon immer. Das war das erste, was ich in der Bibel las. In der ich gerne lese.

Die vier apokalyptischen Reiter. Hier ist der erste. Pandemie Dance. Und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die wunderbare Physharmonica. Ich mochte schon immer den Klang von Akkordeon. Und Bandeon.

Ich bin nun ein Fan vom Erfurter Komponisten Ritter. Seine Musik ist stark beeinflusst von Bachs Musik und dennoch zu seinen Zeiten neu und revolutionär gewesen mit dieser Sonatenform für die Orgel. Ich möchte gern alle seine Sonaten spielen. Die erste d-Moll habe ich in einem Tag gelernt und dann gleich gestern im Konzert gespielt (darf man ja niemandem sagen). Sie kommt sehr gut an. Mir wird schon beim Üben dauernd geklatscht, wenn Menschen in der Kirche sind. 

Überhaupt bin ich jemand, der gern das Programm auch mal umstellt. Warum? Erst, wenn man an der Orgel sitzt, weiß man: Ah, das passt perfekt hierher. Das möchte die Orgel. Sie sagt mir, was sie will. Ich reagiere. Ein Programm im Kalten und Fernen zu schreiben ist nicht dasselbe, als wenn man warm und sensibel und hellhörig an der Orgel sitzt (auch wenn man sie schon kennt). Als Künstlerin möchte ich da offen und flexibel und weich bleiben. 

Meist habe ich ja wenig Vorbereitungszeit, mache zudem alles gern allein (Registrieren, Blättern usw.). Aber es ist ein wunderbares Gefühl, mit der jeweiligen Orgel blitzschnell zu verschmelzen. 

Nun bin ich wieder zuhause. Wir sind auf der Rückfahrt nachts noch von Gewitter überrascht worden. Vor Blitz hab ich Angst. Ich mag das Schwabenländle. Vor allem das Essen. 

Viele Organisten, so sagte mir auch Thomas Astfalk, sind klotzig, sowohl im Spiel (besonders am Klavier und besonders bei Laien, jedoch bei weitem nicht nur) als auch oft menschlich und im Leben, bedeutet, klobig, unsensibel, kantig, grobmotorisch, Knöpfedrücker. Bedeutet, sie kompensieren ihre Mängel in Technik und auch in Musikalität durch die Orgel, die auch durchaus eine gewisse Klotzigkeit haben kann, wenn man sie nicht erobert. Diese Klotzigkeit ist bei einer Pianistin überhaupt nicht da. Wahrscheinlich rührt daher oft der Neid. Wie äußert sich der? Als ich noch neu war und beispielsweise einen falschen Knopf (Register) erwischte (was ja nun mit Musikalität nichts zu tun hat), wurde darüber gelästert. Dabei gibt es ganze Welten an Mangel von Dynamik, Technik und Musikalität bei genau diesen Knöpfedrückern, wenn man diese nur an ein dynamisches Instrument wie einen Flügel setzt. Da kommen die Dinge dann ans Licht. Ich werde alle Knöpfe perfekt drücken können und mehr. Aber bei denen ist Hopfen und Malz verloren. Musik ist nicht klobig, kantig und Knöpfe. 

 

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9. Juli 2021

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Erntedank-Gemüse-Orgel im Kurort Bad Frankenhausen! (AHS)

Es war sehr schön, gestern an der wunderbaren, frisch restaurierten Strobel-Orgel im Kurort Bad Frankenhausen in Thüringen im Thüringer Orgelsommer das erste Konzert zu spielen – Nr. 1.

Morgen Nr. 2 an der großen Trost-Orgel in Waltershausen, ebenfalls Thüringer Orgelsommer. Ich bin gerade in Waltershausen (Theo und ich kamen um Mitternacht hier an), wo ich meine wunderbare CD bei audite Detmold aufgenommen habe, und übernachte wieder in der Ratsherberge direkt an der Kirche. Kann ich empfehlen. Die wunderbare Strobel-Orgel von 1886 in Bad Frankenhausen ist 2015-2019 für 600.000 € von Eule saniert und restauriert worden und ist die größte romantische Orgel in Deutschland, die in Thüringen gebaut wurde. Sie hat einen barocken Prospekt von 1703. Die Kirche ist ebenfalls von 1703. Die wunderbare Kantorin Laura Schildmann hat sich sowohl für die Restaurierung der großen Kirche als auch für die absolut notwendige Restaurierung der Orgel eingesetzt und dem Orgel-Freundeskreis (seit 2006) geholfen. Die sogenannte “Außenhaut” der großen barocken Steinkirche muss jedoch noch gemacht werden (herrliches Mauerwerk). Der Thüringer Orgelbauer Strobel hat in Thüringen sehr viele Orgeln gebaut, auch in den Niederlanden, Haarlem, und in anderen Ländern. Und sogar in Süd-Afrika, wer weiß wo?

Ich bin dankbar, die Erste gewesen zu sein, die diese größte Strobel-Orgel im Thüringer Orgelsommer frisch restauriert spielen durfte, noch dazu zum Jubiläum. 30. Thüringer Orgelsommer. Der Chef des Thüringer Orgelsommers, Theophil Heinke, hat zusammen mit der Kantorin das Begrüßungswort gesprochen. Es war auch der künstlerische Leiter von Orgelbau Eule aus Sachsen da.

Die Orgel wird auch “Gemüseorgel” genannt, da sie atypisch nicht nur mit Engelchen, sondern mit Pflaumen, Blumen, Zwiebeln und Gemüse dekoriert ist. Was mir gefällt. Kreativ. Eine Erntedankfestorgel.

Das Konzert wurde von TMR-Radio mitgeschnitten. Jens und Tommi.

Ich bin eine “Selbstregistrantin” und “Selbstblätterin”. Die Orgel hat natürlich keine Setzeranlage, und viele verwenden dann zwei Registranten. Was ich gelernt habe und meine Tipps und Hinweise für Selbstregistranten sind:

  1. Es ist Stress und Arbeit.
  2. Wissen und das Risiko kennen, dass die Register zu weit weg und unerreichbar sind, um allein noch etwas ändern (retten) zu können, wenn ein Register zu viel oder zu wenig gezogen wurde.
  3. Dass man gerade bei Solostimmen und Pedal sich auch spontan irren kann, was Lautstärken und Mischungen angeht (besonders wenn die Orgel noch fremd ist).

Nach meinen eigenen Stücken bin ich immer beinahe nass geschwitzt, da ich mich in einem intensiven Tanz mit der Orgel befinde. Die historische Orgel ist an sich durch die fünf Barker-„Maschinen“ (Die Barker sind kleine Bälgchen, die mit Luft gefüllt werden) viel leichter zu spielen als die Trost-Orgel (die zusammen mit Schwerin und Merseburg meine bisherig schwergängigsten sind). Man hört die Barker atmen. Allerdings trillert sie sich nicht so gut. Klebt. Das Pedal ist recht weit gezogen. Vorsicht vor dem tiefen C, nicht verwechseln mit der Außenkante. Besonders schön ist die Hohlflöte im HW (1. Manual), der akustische 32-Fuß, die Zungen und vielen Flöten und Achtfüße. Mein Programm hieß Verlangen und Sehnsucht mit Mendelssohn, Bach, Scheidt, Schlüter (zwei Werke von mir). Ticketverkauf war 18 Uhr. Es war ganz gut besucht. Es waren auch junge Leute da. Aufgenommen haben wir auch wieder Teile aus dem WTK Wohltemperiertes Klavier für Orgel. Ich habe auch CDs verkauft. Ich mag die Emporen, die bunten Register (braun für Pedal, blau für BW und OW, weiß für HW; mit Schweller, den man einhaken kann), den weißen Flammen bei den Pfeifen, Bibelspruchbänder, Deckenbemalung – und den roten Feuerlöscher – haha.

Wenn man die große Kirche betrifft und die Orgel von unten sieht, ist frau schon begeistert und berührt. Frauenpower hier mit der Pfarrerin. Unten steht auch eine kleine Strobel-Orgel. Ich freue mich auch auf meine Konzerte in Arnstadt und Dornheim, heute mit Arnstadt telefoniert.

Während ich die Bach-Aufnahmen anhöre hier im TMR-Radio, wird Techno nebenan gespielt. Krach am Bach. Oder besser Krach mit Bach.

Nach dem Konzert aßen wir in der Kirche, das war gemütlich. Ich vermisse manchmal die direkte Verbindung mit dem Publikum. Diese Connection. Das fällt mir schwer von so weit weg. Ich bin nach dem Konzert die vielen verwinkelten Treppen nach unten gelaufen. Ich liebe es, mich dem Publikum zu zeigen. Die Atmosphäre. Der Kontakt. Das Klatschen, die Blumen.

An sich liebe ich Barockorgeln etwas mehr, da sie “schärfer” sind, irgendwie, die größeren „Diven“, die es zu erobern gilt.

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5. Juli 2021

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Ich hasse “neue” konventionelle Kunst. (Mary Cassatt)

Das neue habe ich eingefügt. Um Missverständnisse zu vermeiden.

Anbei mein erstes True Crime Video (ungeschnitten) … Ich habe nicht gemerkt, dass ich so lange geredet habe. Hätte noch weitermachen können 🙂

ps: Ich war fleissig und habe meine Steuererklärung 2020 fertig.

Mein Clavichord von Sander Ruys aus Niederlande bekommt nun das Pedal. Und zwar das aus ALKMAAR Schnitger Orgel Laurenskerk. Happy.

Heute erinnere ich an Milla Baldin Ceolin.

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Und neu aus der Gnadenkirche Mannheim-Gartenstadt: Organ Impro

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Und mal ein Song von mir: 

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4. Juli 2021

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Manchmal wendet Gott einen Bart an, damit Menschen sie besser erkennen. Aber meist zwickt der und ist im Weg, vor allem, wenn sie Birnensaft trinkt. (Royne Mercurio)

Dazu malte Royne ein kleines Mädchen. Es soll sicher nachdenklich machen. 🙂 (Aus dem Schwedischen übersetzt) 

Neu: Späth Orgel Marienkirche Bad Mergentheim

Neu: Plum Walcker Heilbronn

Neu: Klais Orgel Neckarsulm

Ich habe nun 37 Orgeln, bin dran, besser gesagt. Wie soll ich nur über 500 Orgeln schaffen?? WAHNSINN.

Heute erinnere ich an Colette, Maired Corrigan Maguire (FNP), Viola Davis, Hope Solo. Was für schöne Namen!

Ich freue mich auf die nächsten Konzerte, Neckarsulm, Waltershausen, Bad Frankenhausen, Detmold, Arnstadt, Nürtingen…

Ich bin ein True Crime Fan und habe mich etwas mit Chris Watts beschäftigt. Ich überlege, hierzu ein Crime-Video zu machen. Vielleicht eine Schnaps-Idee. Aber ich probiere es aus und sende es dann (nur Spaß und Hobby).

Manche erklärten mir, dass es für einige Männer schon ein Schock ist, wer und was ich bin und dass ich so viel kann und mache (“Da kann doch was nicht stimmen!”). Wenn ich ein Mann wäre und würde heiße Luft produzieren, ich hätte Ehre. Aber als Frau “darf” ich mich mit gewissen Männern nicht auf eine Stufe oder gar drüber stellen, denn ich bin “maximal begabt, aber mehr auch nicht”. (Dabei halte ich Frauen oft für klüger.)

Unabhängig davon: Wie geht man mit crazy Stänkerern um, wenn man in der Öffentlichkeit ist? Erstaunlich, dass ich Menschen wie Rochus Schmitz und seine Semi-Orgel-Kumpane von meiner Facebook-Seite sperren muss (da Blockieren nicht ausreicht), da sie selbst in meiner eigenen digitalen Welt stänkern – als ob ihr Revier nicht ausreichen würde. Ist das Universum nicht groß genug? Ich würde doch nie deren Planeten betreten. Wenn Rochus Schmitz eine Facebook-Seite hätte, wer würde ihn liken? Oder die Seite eines Martin Schmitz, Kropf und Bornheimer? Eben. 5? 100? Wahrscheinlich hätten die Schmitzes selbst gerne Musik und künstlerisch studiert, waren aber nicht gut genug. Habe über 12.300 Follower. Davon können sie nur träumen. Es ist ja nicht nur so, dass Schmitzes Kater mich nicht nur nicht unterstützen; obwohl sie es sollten; nein, schaden wollen sie mir! … Zudem mit zig Identitäten werde ich auch anonym zugetextet im immer gleichen Sprachduktus. Muss sagen, die Kommentare des angeblich unzurechnungsfähigen Arbeiters Lucas Kluck sind hierbei genauso dumm wie die von Rochus Schmitz, einem (?) Anwalt, und Co. Ist das nicht erstaunlich, dass es da wenig Unterschied gibt, wenn es gegen eine Frau geht, sagt das nicht alles aus? Es ist fast gleiches Niveau. Frauenfeindlichkeit stoppt weder bei Bildung noch bei Alter. Da einen sie dann. Vereinen. Per Du. (Dass Männer sich schon nach Minuten duzen und Kumpel sind, mich aber seit Jahr und Tag ständig steif mit “Frau Schlüter” angehen, ist ein weiteres Zeichen von Männerseilschaften, die daher per se frauenfeindlich sind in meinen Augen: Nach dem Motto: “Die da gehört nicht zu unserer Mannschaft.” Denn als Kumpel hält man zusammen. Ich kann mir vorstellen, wie sie bei einem Bier laut und hässlich lachend und lästernd in einem Bierzelt hocken. Meine Beobachtungen haben nichts mit Feminismus oder Männerhass zu tun, sondern haben mir schon viele Männer bestätigt… Ich bespreche meine Beobachtungen gern mit Männern. Denn es gibt auch kluge. Irgendwie kommen mir Neider banal vor, wie Idioten, ungebildet. Heißer Luft wird gehuldigt, da man Vorteile wittern kann. Eine Frau wie ich: “Ahhh, suspekt” – da wird manch ein Konservativer und Unterlegener blass vor Neid. 🙂 Das müssen dann “Märchen” sein, was ich sage und kann… Klar! Ich hoffe, diese Kerle werden als meine Hater in die Geschichte eingehen. Was aber gut ist: Ich werde abgehärtet. Ich bin nicht mehr so hochsensibel, als würde die Welt untergehen, wenn man/frau Feinde hat. Ich merke, es fängt an, meine Seele (im positiven Sinn) mit Granit zu ummanteln. Wie sagte man mir: Du bist zäh! Ich möchte aber meine Art gern bewahren.

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Mein Weg mit der Orgel (13):

 

Kann ich empfehlen, an zwei oder drei Orten, wie ich es tat, parallel zu studieren? Ich denke, es ist außergewöhnlich und käme für 95 Prozent der Menschen nicht mal als Gedanke in Frage, richtig? Dem Rest, den 5 Prozent würde ich es empfehlen, wenn die Obsession da ist: Ich habe extrem viel und all das, was ich wollte, gelernt. Und mehr, darüber hinaus. Zudem habe ich in einer noch kürzeren Zeit als geplant eine noch bessere Note bekommen, als ich dachte. Die Frage ist: Warum tat ich es? e

Ich tat es aus Leidenschaft, genau das sofort zu lernen, was ich als Konzertorganistin brauchte, die am Durchstarten ist, da ich von einer andern Welt kam. Ich bekam die Doppel-Injektion, die ich brauchte. Als Pianistin. Dennoch ist es sehr anstrengend. Man muss schon in Obsession für Musik sein. Und je außergewöhnlicher etwas ist, desto mehr wird es auch angegriffen. Vielleicht hätte ich die 1,0 in Würzburg nicht geschafft in so einer kurzen Zeit ohne Hamburg. Zudem und vor dem musste ich mich in meinem speziellen Fall schützen vor gewissen “Lehrern”. Es ist aber unmöglich, sich gegen alle Attacken zu schützen

Das gab es jedenfalls noch nie. In Hamburg lernte ich also weiterhin andere Dinge, Repertoire, Technik und Orgeln, ganz andere Sichtweisen und Philosophien. Es geht ja nicht um die Orgel, sondern um die Kunst. Man könnte mich als gierig bezeichnen, dass ich all das erfahren wollte, musste, sofort. Mein Herz brennt. Bereue ich das? Nein. Im Februar spielte ich dann, ebenfalls hochgestuft, als eine der Ersten Streamkonzerte als Prüfung, noch dazu zwei in einer Woche, was es noch nie gab. Dennoch machten mir die Hater ganz kurz vorher (eine Woche zuvor) meine Prüfungskonzerte in Hamburg bewusst schwer durch Attacken im Netz und auch im realen Leben, insbesondere Christoph Bornheimer und Jan Wilke, aber auch Horlitz, Markus Theising, Schmitz M und R und ihre Clique

Warum? Ich habe im Oktober 2020 mein Zeugnis mit der Note 1,0 nicht veröffentlicht gehabt, da ich zeitgleich in Hamburg studierte und Hamburg nicht irritieren wollte. Oliver Horlitz und andere haben das dennoch im Oktober recherchiert (wobei diese Hater ja recht dumm im Recherchieren sind, ist mir bereits aufgefallen, denn dann hätten sie u.a. Hamburg gefunden und wer ich bin), obwohl ich die alle überhaupt nicht kannte und mich null für diese Szene interessiert habe. Im Zuge dieses “Recherchierens” muss Horlitz auch die Note erfahren haben, und behauptete dennoch, sie sei erfunden. Selbst Wochen und Monate nach dem Telefonat mit Christoph Bossert nannten Oliver Horlitz und Martin Schmitz und Lucas Kluck mich hintenrum eine “Hochstaplerin” und andere Schimpfworte wie “Kackbratze” (Martin Schmitz und Lucas Kluck). Da sieht man das Niveau dieser Szene. So ein Wort habe ich zuvor noch nie gehört. Ich wusste gar nicht, dass es das Wort gibt. Sie wurden dabei von vielen “Kirchenmusikern” gedeckt, die schwiegen und mich noch angriffen, u.a. Friedemann Wieland. Christoph Bornheimer stimmte in das gleiche bzw. ähnliche Lied von Horlitz, Martin Schmitz und Rochus Schmitz ein, genauso auch Bornheimers Kumpel Jan Wilke. Es ist nicht von ungefähr, dass sich Wilke und Bornheimer sofort mit Rochus Schmitz verbündet haben. Die gleiche schmutzige Art in meinen Augen. Niemand griff ein. Im Gegenteil. Warum ich das öffentlich mache? Um deutlich zu machen, was die “Kirchenmusik” für ein Szene ist. Ignorieren ändert und rettet die Szene nicht

Motiv für die Attacken und Macht”spiele”: Meine sehr aussergewöhnliche, bisher nie dagewesene Vita in der Männer-Domäne Kirchenmusik und Orgelwelt. Das Ziel war, mich als unglaubwürdig darzustellen, um meine Karriere zu zerstören. Wolfgang Gourgé ist zudem als Anwalt direkt aus dieser Szene, und einige mehr, wie Rochus Schmitz, der mich verfolgt, als wäre ich sein Lebensinhalt (wie sagte jemand: Rochus Schmitz, der “alte Orgelsexist”…). Großteil Semi-Szene. Bedeutet, die meisten können selbst gar nicht spielen oder Noten lesen, schon gar nicht das, was ich spiele, und stänkern trotzdem massiv. Trotz dieser schwierigen Umstände eine Woche vor meinen Prüfungen war Hamburg ein Segen für mich, und ich bin für diesen Weg dankbar, besonders für die Lehrer, Pieter und Jan Ernst

Es ist erstaunlich, dass immer dann, wenn ich einen Teil-Abschnitt meines Weges und meiner Ausbildung öffentlich machte, dieser Abschnitt sofort angegriffen wurde. Daher musste ich Hamburg geheim halten und doppelt studieren. Ich fühlte mich in all dieser Zeit sehr besonders und außergewöhnlich. Sämtliche Dislikes, (oft anonymen) emails, Kommentare und Attacken, jetzt wisst ihr, woher die kommen.

Ich finde, dass selbst in Hamburg die Frauenfeindlichkeit groß ist, wenn auch “zivilisierter” und höflicher. Es gibt eine sehr höfliche, norddeutsche Frauenfeindlichkeit in meinen Augen: “Bis hierher und nicht weiter, Ladies”. Bedeutet: Noch nie gab es hier eine weiblich Dozentin oder Professor für Orgel. Noch nie wurde das überhaupt in Angriff genommen oder bedacht. Im Gegenteil. Wolfgang Zerer hat seine Spezis, die imitieren, wie er ist, meiner Meinung nach. Darunter sehr viele, sehr liebe, brave Asiatinnen und andere Ausländerinnen, die auch wieder gehen. Rest Männer. Die werden richtig gefördert, was Stellen angeht. Die Kantoren der Hauptkirchen in Hamburg kamen mir teilweise sehr frauenfeindlich vor, was vermutlich an der speziellen Verbindung mit Carsten Wiebusch liegt (der eine Hamburgfahrt damals unternahm mit Frankfurt, als ich noch in Frankfurt studierte). Wenn immer nur eine Frau in der Männerwelt da ist, ist die Unausgewogenheit so groß, dass diese eine Frau tatsächlich fehl am Platze und störend und irritierend wirkt, wie eine einzige Frau in einem Männerfußballspiel.

Es war absolut seltsam zu wissen, dass diese Hater im Streamkonzert (Prüfung Hamburg) live zusahen im Internet, lästernd, nachdem sie mir eine Woche zuvor schon bewusst meine Prüfungen zerstören wollten. Ich könnte förmlich spüren, dass sie wollten, dass ich es nicht schaffe. Ich spürte es durch das Internet hindurch bis in die Orgeltasten. Deren Hass. Der mir völlig unerklärlich ist. Ich vermute stark, dass die obigen Hater auch in Hamburg gelästert haben. Ist es nicht feige, als Männer-Meute eine Frau anzugreifen? Man stelle sich das mal außerhalb des Internets vor.

Wenn ich sage: Es sind 100 Prozent nur grüne M&Ms. Dann gibt es Männer, die sagen: STIMMT NICHT. Klar gibt es ein rotes. Alles klar.

Vielleicht auch zwei oder drei und andere Ausnahmen.

In diesem ganzen Prozess waren leider auch immer wieder recht gehässige Frauen dabei, die teilweise sogar “vorgeschickt” wurden. Ich weiß, dass ich auch gegenüber Frauen sehr vorsichtig sein muss.

Eine Sache lernte ich dadurch auch noch: Ich dachte hin und wieder, Jesus sei ein Softie. Aber er wurde auch sehr angefeindet. Von seinen eigenen Leuten. Er kann kein Softie gewesen sein. Er kennt, wie ich mich gefühlt habe. Das Schlimme dabei ist nicht, angegriffen zu werden für etwas, das man falsch macht. Nein. Angegriffen zu werden für etwas, was wunderbar an einem ist, was man geschafft hat, für das, was man ist, was wahr, besonders, was bewundernswert, was großartig ist – das ist das Schlimme. Für das, was man gut machen, bewegen, verändern möchte. Dafür angegriffen und gehasst zu werden. Neid. Das ist schlimm. Und: Jesus ist perfekt damit umgegangen. So, dass ich Chills bekomme. Klug ohne Ende, zart, weise, scharf, direkt, und vor allem: Mit Vollmacht. Das ist etwas anderes als die typische “Männermacht”. Je mehr ich darüber nachdenke: Jesus ist der wundervollste Mann dieser Erde … gewesen. Und doch: noch immer. Es ist noch nicht lange, dass ich so denke. Ich bemerke es nur immer mehr, Stück für Stück. Ohne seine Hilfe hätten die Hater das leichte Spiel gehabt, was sie zu haben geglaubt hatten.

THANKS for your Prayer.

1. Juli 2021

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Wenn du dir etwas, das dein Recht ist, zurückholen musst, dann bist du bestohlen worden. Wir Frauen wollen unsere Freiheit zurück. (Mesale Tolu)

Der Sommer vergeht wie im Fluge. Ich empfehle heute auch Sylvia Caduff und Carmen Nebel. Frausein und Musik ist das verbindende Element. Anbei:

Neu: Ladegast Braunsbedra

und

Naumburg Bach-Orgel

Heute wieder Fugen aufgenommen Bad Mergentheim und mit Erich über Fußball geplaudert. Auch wenn ich ja kein Fan bin.
Bald kommt Teil 13.

 

NEUE GRUPPE „Orgel-Prospekte“ by me auf facebook 😎

Wenn man darüber nachdenkt, dass wegen Regenbogen Gebäude und Kirchen etc. angestrahlt werden – wann wurde schon mal etwas für Frauen angestrahlt, für den anderen Teil Mensch (vermutlich der größere), dass deren weltweite Unterdrückung aufhört? Ich nehme mal für Frauen das Symbol Sonne ☀️.  Wann wurden wegen ☀️Länder sanktioniert? 🌈 betrifft in erster Linie wieder Männer, finde ich. Nur in anderen Farben. Egal, wie sie sich bezeichnen oder nicht oder wen sie im Bett bevorzugen oder nicht. 🌈 hat mit Frauen kaum etwas zu tun, ist meiner Meinung nach weder D noch X … sondern überwiegend 📌 (Symbol Mann) in einem anderen Gewand. 🌈 ist 📌v – nicht ☀️

Neu:

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Anbei neu das Interview in Zeitzeichen für Juli. Der Link kommt: Meine zweite große Liebe.

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29. Juni 2021

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Du hast mich berührt. Lass mein Leben ein Dank sein für deine Zartheit, Gott. (Marie-Luise Stangl)

Im Juli kommt mein Artikel in Zeitzeichen. Der Redakteur ist begeistert.
Wohltemperiertes Klavier auf Orgel fast eingespielt:

Heute Teil 12. Vorweg:

Manuel Kelber-Bender hat ebenfalls bestätigt, dass Oliver Horlitz, Martin Schmitz und Lucas Kluck behauptet und verbreitet haben, meine Note 1,0 im Master Zeugnis Orgel Würzburg sei von mir erfunden. Seit Oktober 2020 verleumden die mich. Schmitz hat es von Horlitz und dieser hat es öffentlich im sogenannten „Pfeifenorgelforum“ geschrieben. Kluck hat es von Martin Schmitz. Ich habe es selbst gelesen und von Kluck gehört. Er änderte das „erfunden“ auf „erpresst“.

Manuel Kelber hat wie viele andere monatelang nur zugesehen und nicht geholfen, was ich schlimm und bedenklich finde. Froh bin ich, dass er nun hilft. Aber was für eine frauenfeindliche Welt die Kirchenmusik ist. An alle, die genauso sind und waren: Hört auf, zuzusehen, tut was, gebt mir alle Infos, wer wann was gesagt hat, damit die Hater gestoppt werden. Es ist mir schleierhaft, dass Menschen wie Sebastian Küchler-Blessing und andere zugesehen haben, mitgetreten haben und noch treten, anstatt zu helfen. Ich finde, das ist Mittäterschaft. Manche Menschen freuen sich, wenn Konkurrenz und Frauen fertig gemacht werden. Die Verleumder waren sich so sicher, dass niemand etwas gegen sie sagen wird und sie sich selbst decken können. Jeder, der etwas gegen sie sagt, wird massiv attackiert von den Genannten. Rochus Schmitz hat den Hatern bis zum Schluss geholfen und sich selbst als unschuldig dargestellt. Ein Anwalt! So auch Wolfgang Gourgé. Dieser wurde aufgefordert, zu meinen Konzerten schlechte Kritiken zu schreiben. Er gehört zum Pfeifenorgelforum seit Ewigkeiten, kennt seine Pappmeier dort und deckt und verteidigt sie. Es gibt dort eine Kasse gegen Klagen! Das Forum musste daher auch down under gehen. Diese ganze Szene ist verseucht von Nichtstudierten im Bereich Musik, die kein einziges Video oder CD haben, aber andere kritisieren. Bestehend fast nur aus Männern. Dazu Anwälte, damit da niemand sich traut, sich zu wehren. Frauenhass vorprogrammiert. Fehlverhalten von Männern kommt dort kaum zur Sprache. Genau das gleiche in Ansgar Kreutz‘ Kirchenmusikgruppe. Ein Ableger davon mit den gleichen Leuten. Diese tummeln sich auch in anderen Gruppen. Es sind völlig niveaulose Leute in meinen Augen. Viele haben Angst vor denen. Ich auch. Aber wenn ich Angst habe, kämpfe ich. Für mich ist Oliver Horlitz ein dicker Mann, der überhaupt nicht spielen kann, aber dauernd lästert, dem ich nichts getan habe und der nicht kapiert, wer ich bin und was ich mache. Solche „Orgelsachverständigen“ kann man wirklich nicht gebrauchen. Eine Kumpel-Welt.

Meine Note 1,0 bekam ich im September. Keine 2 Wochen später waren die Verleumder auf dem Plan. Angeheizt waren sie von Rochus Schmitz und Jürgen Strupat. Zeugnis siehe hier unten und auf facebook.

Grund waren meine Videos auf YouTube. Da es kaum solche Orgelvideos von Frauen gibt, wurden sie neidisch und skeptisch, weil ich auffiel. Diese Hater disliken meine Videos, kaum dass sie eine Sekunde online sind.

Das ist Kirchenmusik 2021. Verleumdung, Neid und Frauenfeindlichkeit. Rochus Schmitz und Karl-Bernhardin Kropf haben hier mitgemacht. Rochus Schmitz hat das Ganze begonnen. Sogar Christoph Bossert hat mitgemacht. Aus Rache. Warum, berichte ich jetzt in Teil 12. Vorweg gesagt: Ja, ich musste oben genannte alle anzeigen. Denn Lucas Kluck ist meiner Meinung nach gefährlich. Er ist psychisch krank, hat einen Betreuer, arbeitet wohl in einer Art Behindertenwerkstatt, wurde von Michael Siewert, dem Bistum Würzburg und Stefan Schmidt 2021 aus dem Dom angezeigt und droht seit Oktober mit Gewalt. Seit Oktober beschimpft er mich bei Manual Kelber und bei anderen. Da im Pfeifenorgelforum von Strupat und in der Kirchenmusikggruppe von Ansgar Kreutz viele labile Menschen sind, ist jede Attacke ein gefundenes Fressen. Kluck belästigt mich, er sei Starorganist. Dass er Sex mit mir haben will, eine Beziehung. Dass er mich umbringen will. Dass er Waffen habe. Er beleidigt mich. Er lügt. Er macht mir Angst. Er tauchte in meinem Haus auf. Zudem wird er von Menschen wie Martin Schmitz und Maximilian Rothe umsorgt und angeheizt. Er sei „harmlos“. Ich sei gar schuld, dass Kluck in die Psychiatrie musste, so Maximilian David Rothe, Kluck zitierend.
Wahrscheinlich aber ist die Psychiatrie ein Schachzug gewesen, den Anzeigen zu entgehen. Denn es wurde es schlimmer danach. Kluck nannte auch Christoph Bornheimer.

Wenn man mich fragt: Warum konnte ich mein Zeugnis mit 1,0 nicht direkt posten – : Wegen Hamburg. Damit hätte ich mein Studium in Hamburg irritiert. So musste ich mein Zeugnis Würzburg erst mal für mich behalten, um in Hamburg ungestört zu sein, wo ich zeitgleich noch studierte. Horlitz, Schmitz und Co stürzten sich auf mein Zeugnis. Kommt jetzt in Teil 12.

Horlitz, Schmitz, Kropf und Co behaupteten, sie seien die Geschädigten, weil ich sie angezeigt habe, „denn das würde alles nicht stimmen“.
Und Christoph Bossert hat bei diesem Spiel mitgespielt. Warum? Rache. Er hat mich bewusst Horlitz gegenüber schlecht gemacht, wie Bossert mir selbst sagte. Warum? Hier:

Mein Weg mit der Orgel (12):

Christoph Bossert ist ein guter Lehrer, jedoch menschlich sehr schwierig meiner Meinung nach. Sehr autoritär. Schwieriger Umgang mit Frauen. Sehr cholerisch. Schreit viel. Verbreitet Angst und Schrecken, wenn er rumbrüllt. Wohl jetzt das dritte Mal verheiratet. Sie alle mussten sich um ihn kümmern. Ich finde, es sollte umgekehrt sein. So etwas wie ich ist ihm wohl noch nie untergekommen. Ich mache mein eigenes Ding. Hans-Ola berichtete mir, in Trossingen sei viel Schlimmes vorgefallen, bevor Bossert ging. Sie waren mal gut befreundet. Die aktuelle Klasse in Würzburg war klein und eng und bestand aus Männern, die ihm „in den Hintern krochen“, wie ich beobachtete, zudem aus ganz ergebenen und leisen Asiatinnen, die kein Deutsch sprachen – und mir. Nun ja. Das sagt ja schon alles aus. Ich holte mir bei der Exkursion ein Coffee to Go und entfernte mich 5 Minuten von der Gruppe. Bossert war da schon einem Nervenzusammenbruch nahe und schrie herum, ich solle da bleiben. Ich hasse es, wenn jemand schreit. Ich erstarre, und der andere ist bei mir unten durch. Ab da fühlte ich mich kontrolliert. Ich ertrug es, weil ich sehr viel lernte. Weil ich alles lernen wollte. Zudem gab es immer den Weg hinaus: Hamburg. Ich erinnerte mich an den Duft des Meeres.
Die Hinternkriecher in der Klasse Würzburg waren schwer zu ertragen.
Musikalisch waren Bossert und ich auf einer Wellenlänge. Der Unterricht war top! Das entschädigte alles. Aber hinterher menschlich! Katastrophe! Jeder Versuch Richtung Freiheit wurde niedergebügelt. Meine Konzerte waren ihm auch eher ein Dorn im Auge. Aber er ließ mich gewähren, was ich ihm anrechnete. Er sprach ständig von Martin Sturm. Ich konnte es nicht mehr hören. Martin Sturm hatte mir Bossert empfohlen. Ich verstand es nicht mehr. Dennoch war das erste Jahr sehr intensiv. Ich lernte alles. Dann kam Tag X. Klassenabend in Hoffenheim. Gleichzeitig hatte ich leider Solokonzert in Zülpich bei Köln. Beides 17 Uhr. Wie sollte ich mich aufteilen? Zerreißen? Ich hoffte, es würde die Woche später werden. Deutete Bossert mein Dilemma an. Er verstand nicht. Er sagte, man dürfe (am Tag davor) nur in Hoffenheim die Orgel spielen, wenn man auch dann im Konzert spielt. Ich wollte unbedingt an der Orgel spielen. Das wusste er. Ich hätte jeder Bedingung zugestimmt. Ich durfte nur mit Konzert an die Orgel. Also sagte ich zu. Die Walcker ist GENIAL! Es war ein schöner Tag an der Orgel. Mein erstes Mal. Ich verdrängte das Problem mit dem Tag danach. Hoffte auf ein Wunder. Denn das Solokonzert absagen ging natürlich nicht. Es wird doch egal sein, ob ich da bin oder nicht im Klassenabend, die werden froh sein, wenn sie meine Zeit bekommen: So tröstete ich mich. Das war ein Fehler. Bosserts „Sprecher“, Leonard und Bruno, waren sowieso unfreundlich und wollten ihre Vorrechtsposition nicht verlieren.
Ich meldete mich also ab und fuhr nach Zülpich. Das war naiv und ein Fehler von mir. Es dauerte keine 5 Stunden, dass es aufflog. Ich hatte ein schönes Konzert in Zülpich. Danach hatten wir lecker gegessen. Aber kaum wollte ich schläfrig ins Bett steigen, bekam ich von Leonard Nachrichten, die mir den Schlaf raubten. Dass er wusste, wo ich war. Dass er mich verraten würde. Dass er im Gegensatz zu mir einen doofen Tag hatte. Bossert war wohl wieder am Schreien. Ich bat, zu warten – ich würde es Bossert selbst sagen. (Wie, war mir schleierhaft.) Er wartete nicht. Leonard Klimke verriet mich bewusst sofort, direkt vor meiner Unterrichtsstunde. Ohne es mir zu sagen. Er warnte mich nicht. Ich erkannte an Bosserts Gesicht sofort alles. Er besprach mit mir den Text eines Chorals. Es ging um Schuld und Sühne. Ich war einer Ohnmacht nahe. Dann ging das Schreien wieder los. Ich erfror. Ab da waren Bossert und ich keine Freunde mehr. Es ging zwar noch ein paar Wochen gut. Aber das Verhalten von Bruno und Leonard Klimke goss ständig Öl ins Feuer. Zudem hatte Bossert Carsten Wiebusch kontaktiert. Da hatten sich zwei gefunden. Rache spuckte beiden aus dem Maul wie Feuer dem Drachen. So gab ich auf und bat um Vorziehen meiner Prüfung. Innerhalb von wenigen Monaten lernte ich (meist via Zoom wegen Corona) mit Jan Dolezel und auch Günther Kaunzinger und auch Hans-Ola Ericsson ein schweres, neues Prüfungsprogramm, Liszt, Messiaen, Bach Passacaglia, die haben das toll gemacht, ich lernte sehr viel Neues, Anderes, besonders Registrierung. Das war Bossert gar nicht Recht. Da ich in Schweden konzertiert hatte, verhinderte Bossert die Prüfungen an der Saal-Orgel. Ich hatte mich dort schon etwas eingerichtet. Hätte aber plötzlich sowieso nur 8 Stunden dort haben dürfen, weil Bossert bewusst plötzlich neue Regeln aufstellte. In 8 Stunden hätte ich es schwer geschafft. Klimke und Co waren da schon Jahr und Tag. Wegen Schweden durfte ich ja eh nicht.
So spielte ich meine Prüfungen in Kirchen und bekam eine 1,0. ❤️

Ich spielte auch meine eigenen Werke. ob sie in großen Verlagen verlegt werden?
Offenbar traut man Orgelwerke Frauen nicht so zu. Oder die Werke müssen zumindest ähnlich klingen, wie es bereits schon käuflich ist, wie man es kennt. In beiden Kirchenmusikzeitungen ist seit Jahrzehnten fast nur von Männern die Rede.

Die Orgel ist auch feminin. Und neu. Komponistinnen und Organistinnen sollten gefördert werden und zu Gehör kommen. Frauen auszuschließen, die etwas zu sagen haben, ist auch 2021 oft passiert. Eine (Semi)-Kirchenmusik, die in Männerforen und Gruppen lästert, zeigt den weiteren Verfall der Kirche. Und da sind viele, die bewusst wegschauen beim Hinschauen.

Wie muss es anderen Komponisten ergangen sein, die Neues erschaffen wollten? Der Laurentius Verlag Frankfurt am Main, Heinrichshofen, Stringendo, Intermezzo und Furore haben nun bisher meine Werke veröffentlicht, was mich sehr freut. ❤️

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J.S. Bach – Präludium Es-Dur BWV 852 WTK I Nr 7 Lobback Kreienbrink Orgel Weikersheim, AHS

Zeugnis Note 1,0 mit Anstecknadel.

24. Juni 2021

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Vieles in der Wissenschaft scheint sprachlich eine Floskelwelt. (AHS)

Eine Ladegast-Zeit die letzten drei Tage. 4 Ladegast an 3 Tagen. Am 3.10. spiele ich übrigens an der Ladegast in Rudolstadt. (Ich war schon dort, wunderbar.) Der Künstler Ladegast kommt aus Döbeln / Hermsdorf, da habe ich überall schon gespielt.

Nach Ladegast Weißenfels St. Laurentius, Erlöserkirche Braunsbedra und St. Peter in Hohenmölsen konnte ich auch den weiteren Vorgang an der großen Ladegast, durch Eule restauriert und intoniert, in der evangelischen Stadtkirche in Weißenfels weiter beobachten. Das war spannend. Bis September muss die Orgel fertig sein. Darüber berichte ich gleich noch.

Eins muss ich noch dringend empfehlen: Wunderbar ist das Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels, des Komponisten Heinrich Schütz. Ganz wunderbar gestaltet. Wunderbare Musikbeispiele, Instrumentenkunde, Geschichte, Komponierkunde. Theorbe (Saiteninstrument), Dulzian (weich und exotisch, Blasinstrument), Alt-Pommer, Schäferpfeife, Tenor-Posaune (golden-dunkel), Virginal (Clavier, klingt wie ein Cembalo), Stiller und Krummer Zink (Horn, wie eine menschliche Stimme, sehen aus wie Säbel), Travers… Für mich als Organistin sind die alten Instrumente natürlich sehr interessant. Die Stadtpfeifer! Ich habe hier viele Stunden verbracht. Nein, aber es ist so interessant. Da er hier seine letzten Werke komponiert hat, Schwanengesang und seine geistlichen Sinfonien ordnete, ist sein Geist in diesem Haus. Ich ließ mich mit seiner Musik umgeben via Kopfhörer, erfuhr von seinem Leben. Leider ist die Darstellung in diesem Museum sexistisch in meinen Augen, da in den Hörstationen von seiner Frau überhaupt nicht berichtet wird. Sie wird kaum (eigentlich gar nicht) erwähnt. Wer weiß, was sie alles für Schütz getan und geopfert hat! Vermutlich ihr Leben: Wieviele Frauen starben damals durch unzählige, unkontrollierte Schwangerschaften! Im Museum aber heißt es dazu, wie sehr darunter Schein und Schütz litten, dass ihre jungen Frauen so früh starben! Kein Wort darüber, dass die Frauen litten.

Und die arme Schwester Justina, 13 Jahre jünger als Heinrich, laut Museum hochmusikalisch, durfte keinen Beruf erlernen wie die meisten Frauen dieser Zeit nicht. Wirklich schrecklich. 

Ich wandelte einige Tage morgens allein durch die Räume, die nach Holz dufteten, und ließ sein Schaffen auf mich wirken. Er wurde alt. Ich liebe seine Psalmen.

Wir waren auch in Naumburg und hörten von unten die Bachorgel. 
Ganz besonders war, zu erleben, wie der Intonateur die wunderbaren Klänge der großen Ladegast der Stadtkirche schärfte, die große Schwester von Hohenmölsen. Er verwendete hierzu ein Orgamat und konnte dann von unten mittels eines winzigen Keyboards die wundervollen Klänge der großen Orgel prüfen. 

Übrigens habe ich den Blog-Eintrag gestern noch erweitert und ergänzt.

Neu: f-Moll mit 4-Fuß: (zuvor habe ich es auch in 8-Fuß auf YouTube gestellt):

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21. Juni 2021

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Das Genie ist der Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt. (Hansen)

Es gewittert ganz arg. Das Zitat passt wieder enorm, obwohl ich es vor Tagen ausgesucht habe. 

Trost Orgel AHS

Steinmeyer Gartenstadt

Steinmeyer Popp Lukaskirche Mannheim

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Von manchen Orgeln bin ich die erste im Netz mit der neuesten Disposition und Video: Zb Steinmeyer Lukaskirche Mannheim, Weigle Mannheim…

Ich freue mich auf die Orgel Radtour mit Thorsten, Archiv Musik und Frau, Interview Zeitzeichen.
Fortsetzung 10 kommt morgen im Laufe des Tages.

Mein Weg mit der Orgel (10):

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Durch diese Prüfungsvorbereitung lernte ich meine Liebe zum Dirigieren kennen. Aber wenn man auch noch so begabt ist, man kann nicht alles machen. Es geht zeitlich nicht. Es war dennoch wundervoll und spannend, sich damit zu beschäftigen. Ich merkte bald, dass ich hier genauso begabt war.

Bernd Stegmann, der (ohne je auch nur ein persönliches Wort oder Gruß an mich gerichtet zu haben) sehr voreingenommen gegen mich wirkte aufgrund der Gerüchte von Wiebusch und Viegelahn aus Frankfurt (und das am Ende seines Berufslebens, wo ich mich fragte: Was hat dieser Mensch in seinem Beruf bezüglich Lästern und Gerüchte eigentlich gelernt?) gab mir (durch andere) zwei Wochen zuvor ein „überteuertes“ Stück zum Dirigieren, also eines, das fast jeden Takt Taktwechsel hatte, komplex und schwer war, obwohl ich noch nie zuvor Chordirigieren studiert hatte, was er wusste. Er sprach mit mir über das Stück keinen Ton. Auf was ich achten sollte, was ihm wichtig war, zu sehen oder wer er ist etc. Nichts. Er sprach überhaupt keinen Ton mit mir. Er wirkte auf mich völlig unpädagogisch. Viele Leute sagten mir, das Stück war schwerer als normale Zwischenprüfungsstücke, die jahrelang vorbereitet werden. Man fragte mich: „Haßt der dich?“


Ich ließ mich noch nie von Gemeinheit abhalten oder einschüchtern. Auf diese Weise lernte ich alle Taktarten im Dirigieren kennen und war wirklich entzückt, den Chor dann vor mir zu haben (auch wenn er fast nur aus lästernden Studenten bestand). Es machte mir dennoch erstaunlich Spaß (wieviel mehr unter anderen Umständen) – und ich bekam ein berauschendes Gefühl, so als hätte ich Alkohol getrunken. Ich war im Rausch, so wunderbar war es, menschlich-musikalisches Feedback umgesetzt auf mein Dirigieren zu bekommen. Es war ganz neu für mich. Als würde ich zum ersten Mal einen Salto direkt vom 50-Meter-Brett machen. Vor Leuten, die mich fallen sehen wollten. Für mich wurde der Chor ein Instrument. Irgendwie harmonierte es. Ich sah neugierige Blicke und wollte mich ganz auf die Musik konzentrieren. 40 Minuten vergingen wie im Flug, wie 4 Minuten. Bernd Stegmann aber blieb meiner Meinung nach ungerührt und kalt trotz meines offensichtlichen Potentials, Mutes und Leidenschaft, die ich in der Extremsituation bewiesen hatte. Nach nur 14 Tagen als Neuling so ein Stück zu dirigieren. Sein Versuch, mich reinzureiten, war misslungen. Was ich jedoch schockierend fand: Jemanden nicht mögen wollen, ist eine Sache. Aber Talent bewusst nicht honorieren, ansprechen oder sehen wollen, noch dazu als alter, erfahrener Lehrer, ist eine ganz andere Sache in meinen Augen. Das ist für mich menschlich schwach, armselig, Machtmissbrauch und unmusikalisch. Jan Wilke schien mir wie Stegmanns Hündchen, der, obwohl er zuvor mein Potential mehrfach mir gegenüber erwähnt hatte im Unterricht, plötzlich den Schwanz einkniff, schwieg und sich in keiner Weise traute, gegen Stegmann etwas zu sagen. Er schwieg auch zum ganzen Verlauf, obwohl er mir zuvor und auch hinterher gesagt hatte, wie unfassbar er das Ganze fand, wie es abgelaufen war und dass Menschen bewusst ihre Macht gegen mich eingesetzt hatten. Dass er alles von vorneherein bedenklich fand. Er teilte mir auch hinterher bedenkliche Insider mit. Dennoch war er meiner Meinung nach zu feige, auch nur den Mund aufzumachen gegen das System, weil ihm sein eigener Stand dort das Wichtigste war und er seinen Job behalten wollte.

Fazit bisher (morgen berichte ich weiter): Der Machtmissbrauch an vielen Musikhochschulen in Deutschland erscheint mir immens, besonders gegen Frauen. Sehr junge Studierende können sich meist gar nicht dagegen wehren. Vieles wird unter den Teppich gekehrt und totgeschwiegen. Mitarbeiter, besonders im unteren Bereich, wagen meist nicht, gegen Vorgesetzte auszusagen oder überhaupt etwas zu sagen. Sie schauen auch jahrelang zu, wenn diese mit Mädchen und Studierenden ins Bett gehen. Zudem gibt es starke Männer-Seilschaften, die zusammenhalten.