Archiv

22. April 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Platz eins gehört einer Frau. (Annalena Baerbock)

Heute erinnere ich an Heidi Hetzer, Unternehmerin, die Autowettbewerbe fuhr, und an Maria Blasco und Carol Greider, Forscherinnen.

Konzert Gerstheim wurde auf 2023 verlegt.

Wie man mit dem Komplexen umgeht, beispielsweise Bachs Musik, das sagt aus, wer man ist.

Zimbelstern mit Fagott, Zungen und Flöten:

21. April 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Frieden beginnt mit einem Lächeln.

(Mutter Teresa)

Ich freue mich auf mein Interview im Deutschlandfunk im Mai. Lest gern hier in meine Bachvermittlung hinein (Menüpunkt), Wortschöpfung, Pionierin. Und natürlich meine Malerei. Wie findet ihr es, dass ich die Menüpunkte Malerei nach oben setzte?

Ich spiele übrigens bei der Stiftung der “aufmüpfigen Frauen”. Ist das nicht süß?

Manchmal weiß ich, wenn ich rausgehe, nicht, was es Neues gibt, Sperre, Lockdown oder nicht, Geschäfte zu oder nicht, ich lasse mich überraschen. Nachrichten oder Tipps regen mich innerlich auf, ich höre da nicht mehr hin. Doch erfahre ich von den anderen, was los ist, und es ist meist… Mir geht es besser, wenn ich in meiner Kunstblase bin. Ich lebe ohne Corona in Coronazeiten, als gäbe es das ganze Verrückte nicht. Heute kam die CD von Emilie Mayer mit den unfassbar schönen Klaviertrios, mit einem Frauentrio Vivente – so was Schönes. Ich schwelge.

Meine Mutter ist nicht Fan von meinen “sehr modernen Orgelwerken”. Sie fragte mich allen Ernstes, ob all die Komplimente zu Zimbelstern auf YouTube von Männern stammen, die in mich verliebt seien. Anders könne sie sich das nicht erklären.  – Ich bin total begeistert von Zimbelstern. Ein vorwitziges Zimbelsternchen in einer Combo mit Fagott.

Frieden, siehe Zitat, kann erst sein, wenn Frauen nicht nur als Einsteigerinnen im Berufsleben eine Selbstverständlichkeit sind, sondern auch in Führungspositionen. Stattdessen gibt es viele Musikhochschulen, die nur Männer einstellen; viele Machos unter deutschen Akademikern, die keine Offenheit haben, Frauen den Weg zu Spitzenpositionen zu eröffnen. Heute möchte ich an Dorothee Blessing und Maria Barbal erinnern, Managerin, die andere katalanische Autorin. Frauen wird oft ein falscher Traum aufgezeigt, u.a. der Traum einer gewissen “Schönheit”, die Männern gefällt – dabei ist dies meist keine wirkliche Schönheit, sondern eine künstliche Welt, mehr noch, eine Irreführung. Schönheit kommt von innen. Das hat nichts mit Figur oder Makeup zu tun. Im Gegenteil, Schminkzeugs trocknet die Haut aus. Die Sucht vieler Frauen, Männern zu gefallen, ist traurig. Heute erinnere ich auch an Kiki Kogelnik, Künstlerin gegen das toxische Frauenbild, das aufgezwungen wurde.

Neue Noten

Klage und Wehmut, Trost-Orgel:

19. April 2021

Schlagwörter: ,

2 Kommentare
Kommentar verfassen

Wenn ich als schwarze Frau Anerkennung finden will, muss ich besser sein als mein weißes Gegenüber. (Dee Bridgewater)

So ist es oft als Frau: Man muss besser sein als männliche Gegenüber.

Ich bin wieder zuhause; bin von Thüringen abgeholt worden; noch erschöpft. Danke für über 1500 Follower auf YouTube und über 12.150 auf fb.

Das letzte Mal, als ich an der Trost-Orgel spielte, war kurz vor Corona. Ich mag auch das Schloss in der Puppenstadt Waltershausen. Man kann natürlich streiten über den Sound, ob Beethoven an einer Bach-Orgel passt. Ob Romantik und Wiener Klassik passt. Auch aufgrund der Nebengeräusche an historischen Orgeln, obwohl die Mikrofone unten stehen. Und weil es auch etwas verstimmt klingen kann bzw. es Windphänomene gibt. Aber ich liebe den Sound und finde es spannend, Beethoven für die Orgel zu bearbeiten, da es kaum Klassik für die Orgel gibt. Ich mag es, Dinge auszuprobieren und zu experimentieren; auf der einen Seite eine Jahrhundertreise anzutreten, auf der anderen Seite damit Neues zu wagen, auf der Suche nach kompositorisch Neuem. Und ich mag es, Ungewöhnliches zu wagen, Ruhiges, Zärtliches an großen Orgeln zu spielen; gerade als Pianistin, an einer großer Orgel, wenn man Lautes  und Virtuoses erwartet. Ist nicht Beethovens Mondschein-Sonate in vielem romantisch?

Ich mag an der Trost-Orgel die Flammen (wie an der Sonnen-Orgel), die beiden Teufel, die früher Hörner und Blutaugen hatten für den Organisten Ritz (Teufel statt Sonnen),  die zärtlichen Quintaden, die besonderen Koppeln (Knopf oben, Schieber unten, hierbei den Schieber weg von sich bis zum Anschlag schieben, dann ist die Koppel aktiv). Ich mag es, Dinge schon mal anzuregistieren.

Theo hat Recht: Man braucht an der Trost-Orgel die Figur eines Frosches, lange Arme, lange Beine, kurzer Oberkörper, um Pedal und OW gut gleichzeitig bedienen zu können. Je größer und länger man ist, umso besser. Man spürt, wenn man klein ist, alle Intervalle körperlich, vor allem die Oktaven.

Hildebrandt (Naumburg) und Trost waren Konkurrenten in ihrem Bachorgelbau. Ich mag Trost unglaublich gern, da ich seinen Eifer schätze: Es war seine Chance, in Waltershausen die große Orgel zu bauen. Und unter schweren Bedingungen und unter Anfeindung und Streit baute er sein Lebenswerk, zog deswegen nach Waltershausen. Die Orgel könnte, gäbe es mehr Platz auf der Empore und wäre sie luftiger gebaut, doppelt so mächtig klingen. So bleibt sie sogar im tutti filigran und verschmilzt wunderbar mit dem Raum. Die Orgel ist geradezu “vollgestopft” mit Pfeifen. Manche Register sind daher Urlaubsregister (Vacat) und schweigen. Und dennoch gibt es Schmuckpfeifen.

Wen es interessiert, und wer die Trost-Orgel auf der Hauptwerk-Orgel hat, was für Register ich verwendete (die Nummern wurden sehr viel später hinzugefügt, 1998):

Erster Teil Piece d’Orgue: 41 und 51. Grave von Piece d’Orgue: Koppel 3. M., 1,3,61-64,7,8,13,16,71,72,17,18,19,32-34,68,67,76. Dann beim ungarischen Cymbal beide Koppeln verwenden HW.

Bach Trio-Sonate 1. Satz. 2,8,9,11,12,22,61,65,73; 2. Satz: 8,41,37,68,72; 3. Satz: 8,11,12,16,22,32,61,73,74.

Beethoven: HW 11, 8, 4, 45

Passacaglia Fuge: 10,11,64,61,62,18,72,71,73,75,1,32,44,51,77,72

Anbei Video Brahms Fuge as-Moll an der Trost-Orgel: 8,45,4, Tremulant, Gedackt…

Viel Feind, viel Ehr. (Matthias Eisenberg)

Sehr interessant war es, auf dem sauberen Holz-Dachboden gegenüber der Trost-Orgel weitere Pfeifen und die vier großen Bälge in Betrieb zu sehen (die Orgel war an), eigentlich zu weit weg von der Orgel, so gibt es gewisse Wind-Phänomene, vor allem bei romantischen Werken, gewisse “Windstößigkeit” (was mich generell noch nie gestört hat bei historischen Orgeln. Mich stört es nur etwas, manchmal, wenn etwas verstimmt ist).

Oben im Rundgang gibt es auch eine Art Museum mit dem Radial-Pedal und alten Pedal-Pfeifen.

Ich möchte gern einmal in Altenburg die kleinere Trost-Orgel sehen. Und ich liebe es, dass die Trost-Orgel eine Bach-Orgel ist. Bach-Sound.

Wen es interessiert, und wer die Trost-Orgel auf der Hauptwerk-Orgel hat, was für Register ich verwendete (die Nummern wurden sehr viel später hinzugefügt, 1998):

Grüne Taler: HW (Mitte); braun: Pedal; rot innen: OW oben; rot außen: BW unten (manchmal laut).

Mendelssohn: 1,3,10,13,16-18,32-34,38,41,51,61,62,64, Koppel zum 3. M. Dazu muss man den Stick/Knopf erst hochdrücken und dann innen runter.  Das Koppeln ist notwendig, aber macht das Manual noch schwerer.

Beethoven: HW 11, 8, 4, 45; weitere Manuale: 52,44,41 (Motor ist 47).

Ludwig van Beethoven (1770-1827):

Trost-Orgel Waltershausen, Thüringen, Transkription: AHS, Orgel 1722 eingebaut, 300 Jahre Trost-Orgel, Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“, genialer Orgelbauer Tobias Heinrich Gottfried Trost (1680-1759), Waldstein-Sonate 2. Satz, Adagio molto Introduzione Pastorale
Größte und bedeutendste Bach-Orgel Thüringens
Größte Barock-Orgel Thüringens, 1998 restauriert
Trost und Bach kannten sich; kleine Schwester-Orgel in Altenburg,
Zur Kirche: Thüringens frühester barocker Zentralbau mit der größten Orgel der Bachzeit!
Video: Jens Gerold und Thomas Kühr, TMR-Radio.de in Waltershausen
Danke an Theophil Heinke
Soli Deo Gloria!

Ludwig van Beethoven – Trost Orgel Waltershausen, Waldstein-Sonate, Adagio, Bearbeitung: Ann-Helena Schlüter

16. April 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Anima organi cantet ac ex corde sancto jubilet. 

(Rieger-Orgel Kloster Marienstatt)

Heute haben wir den ganzen Tag aufgenommen. Ich bin im Delirium. Alles tut weh. Auch Knie und Beine und Bauch. Man braucht für diese Orgel enorm Bauchmuskeln und muß sich beim Pedal stretchen wie auf einer Folterbank. Dennoch, ich liebe diese geniale Trostorgel, wir sind weit gekommen und haben viel geschafft und waren sehr fleißig. Ludger saß in der Sakristei mit Laptop und Heizung und meinen Noten und seinen Boxen. Ich saß oben auf dem Berg. Geschafft haben wir heute Trio-Sonate d-Moll, Piece, 651, 652, Scheidemann, Reincken, Schlüter, Toccata d-Moll. Morgen Passa. Wir kommunizieren über eine Box, eine Art Walkie Talkie. Es war wieder sehr lustig mit Ludger:

„Was sollen das für Noten sein? Das sieht aus wie Altpapier. Damit zünden wir zuhause unseren Ofen an.“ Oder bei Piece d‘Orgue: „Dieses Stück ist ein echter Cliffhanger.“
Ich habe festgestellt, dass Orgelschuhe mit Schnürsenkeln ein Problem sind. Die gehen mir im Eifer des Gefechts immer auf. Ich habe extra die schönen schwarzen neuen für die Videos angezogen, wechselte wegen den Schnürsenkeln aber wieder zurück zu meinen alten braunen mit Schnallen.

Ich bin völlig erschöpft, mir fallen dauernd die Augen zu beim Schreiben.
Ps: Es hilft, viel zu trinken und Äpfel zu essen, um konzentriert zu bleiben an der Orgel.

Gute Nacht!

15. April 2021

Schlagwörter:

2 Kommentare
Kommentar verfassen

Livet är en tragedi full av glädje. (Bernard Malamud)

Beautiful Thüringen. Fahre über Eisenach.

Das Gezwitscher der Sonnenorgel Görlitz ist mir noch gut in Erinnerung, eine wunderschöne Nachtigall zusammen mit einem Kuckuck und Vogelgesang (wobei dies letzte etwas künstlich klingt). Waldbaden in der Kirche! Und den Bach mitten durchfließen lassen. ❤️ Und ich mit The Simpsons-Socken.

Doch nun an einer völlig anderen genialen Orgel. Ich habe meine Noten in einem Konzertkleideraufbewahrer von Rimowa (normalerweise wohl für Frack und Männerklamotten) aufbewahrt, damit nichts geknickt wird, 4 Seiten auf eine, aneinander geklebt und hochkant und verkleinert, damit ich selbst blättern kann. Blätterer machen einen wahnsinnig. ☺️

Doch die wunderschöne Trost-Orgel ist einfach spitze. 

Aufgenommen haben wir heute Brahms, Beethoven, Mendelssohn, Schlüter und Bach (alles Video). Sehr nettes Filmteam. Morgen geht dann die Bach-CD los. Die Zimmer sind wunderschön mit Blumenmöbel. Ein Italiener im Haus: Spaghetti Bolognese, und der Tag ist gerettet. Theo und ich haben die Zungen gestimmt. Posaunenbass 32, Fagott, Bachtrompete… die schönen bunten Taler. Ludger und Agnes sind super nett, wir haben uns schon beim Wein kaputt gelacht. Der Humor der beiden ist einfach gut. Und ich bin noch beim Üben.

Försök inte behaga alla. Börja med acceptera dig själv. 

Übersetzung: Versuche nicht, allen anderen zu behagen. Beginne damit, dich selbst zu akzeptieren.

Heute erinnere ich an Sophie Dahl, Hilda Geiringer (Mathematikerin), Hannelore Köhler (Malerin), Dee Rees (Autorin).

Später heute fahre ich nach Waltershausen an die geniale Trost-Orgel, um meine erste große Orgel-CD für Audite aufzunehmen. Freue mich. Es ist wieder eine enorm schwer zu spielende Orgel, aber das macht mir nichts aus, im Gegenteil. Nach vielen neuen Übestunden (Überstunden Übestunden) bin ich mit allen Wassern gewaschen. Ich freue mich auf die super lieben Leute.

Musikpädagogik und Musikvermittlung

Ich liebe die internationale Orgel-Szene; dafür muss ich mal eine Lanze brechen, die Leute sind unglaublich lieb, liken und sharen viel und begeistern sich, sind selbst bei Diskussionen untereinander von der ganzen Art her wesentlich weniger gehässig als weite Teile der deutschen Kirchenmusik-Szene im Netz. Die internationale Szene ist nicht verbittert, keine Frauenfeindlichkeit, kein Vergleich. Ob es am Kirchenmusikstudium liegt, dass dort so viele Leute so lästernd sind? Oder an den sozialen Netzwerken an sich, in denen das wahre Gesicht vieler ans Licht kommt? Ich merke, wie aggressiv, arrogant oft in den sozialen Netzwerken allgemein geschrieben wird. Das Internet deckt den schlechten Charakter vieler Leute auf, auch von denen, die Vorbild sein sollten. Im realen Leben wären diese Menschen natürlich nicht so. Aber sie sind es tief drinnen, sonst würden sie nicht so schreiben. Es kommt auch immer darauf an, wer gewisse Gruppen und Ämter leitet und anführt. Wie sagte jemand so schön: “Ist der Chorleiter ein …, wird der Chor es auch.” Die Kirchenmusik war sicher nicht immer so. Und der deutsche Orgelbau ist zum Beispiel wundervoll.

13. April 2021

Schlagwörter: ,

3 Kommentare
Kommentar verfassen

Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. (Morus)

Das verstehen viele nicht.

Als Musikerin und Influencerin ist es wichtig, sowohl praktisch begabt zu sein als auch abstrakt denken zu können. Beides.

Heute empfehle ich Elsa Bernstein, Literatin, und Deborah Barnhart, NASA, und Anne Schwanewilms (Oper). Frauen auf Weltniveau mag ich, vor allem Senkrechtstarterinnen.

Es ist absolut unmöglich für mich, Atheistin zu werden. Es ist, als müsste ich leugnen, dass es Luft zum Atmen, Musik, Farben gibt. Gott hat mich gefangen, eingenommen, gecatched. Selbst wenn ich ihn hasse, muss ich ihn loben. Da hilft leider nichts dagegen. Er ist Teil meiner DNA geworden. Ich könnte ihn nur loswerden, wenn ich mich, wenn man meine DNA zerstört. Wenn man unter der Erde liegt und sich begraben fühlt, denkt Gott ganz anders: Er hat einen gesät, und das erste Grün bricht hervor.

ps: Wegen Corona kosten Pakete in die USA ab 55 € (nur Premium Versand erlaubt)! Heute ging ein solches los mit meinen CDs an einen amerikanischen Fan.

12. April 2021

Schlagwörter:

Kommentar verfassen

Dies ist nicht die Zeit, Angst zu haben.

(Maria Ressa)

Ich mag Die Kunst der Fuge gespielt vom Hamburger Kammerorchester, eine ältere Aufnahme, so schön, mit Solo-Oboe.

Und Giesekings historische Bach-WTK-Aufnahmen, Bachs Tonartenzyklus. Gieseking war der Lehrer meines Halbbruders.

Es stimmt, dass man manchmal bei Bach an einem „modernen“ Flügel der Verlockung erliegen könnte, manches „romantisch“ zu spielen. Wobei Bach so exemplarisch, fortschrittlich und anders war, dass ich glaube, dass sich sein Spiel sowieso unterschied von dem Stil seiner damaligen Zeit, außergewöhnlich und zeitlos. Ich stehe mehr auf zeitlos als auf hysterisch historisch. Giesekings Bachspiel ist viel mehr „schöner Vortrag“ als korrektes Spiel – mit eigenem Stil und Ungenauigkeiten. Wer heute so Bach spielen würde, der würde verrissen.

Ach, und wenn dem armen Gieseking mit seinen rasend schnellen Bach-Tempi und Trillern auch eingefallen wäre, noch Orgel zu studieren wie ich – oh, ich weiß nun genau, was gewisse neidische Kirchenmusiker an ihm auszusetzen gefunden hätten. Wenn so richtig  “pianistische Pianisten”, wie auch ich einer war (jetzt bin ich beides, P und O), auf gewisse Kirchenmusiker treffen, dann clasht es viel mehr, als wenn Pianisten auf Schulmusiker treffen.

Sehr schön finde ich auch Käte van Tricht an der Orgel. Heute erinnere ich auch an Kirsten Boie und Lena Dunham. Ich mag, wenn Frauen unangepasst sind und auch unvollkommen sein dürfen. Sehr empfehlen kann ich auch Renate Rubinstein, Dichterin.

ps: Der neue Thermomix ist toll, leider ist es nicht so, dass man auf einen Knopf drückt und Kartoffelpüree mit Schnitzel serviert bekommt. Man muss doch leider noch immer zerkleinern, schälen und auch in der Pfanne anbraten. Dennoch geht es schneller, abwechslungsreich und gesund zu kochen. So, ich denke: Ich nehme ihn. Aber teste ihn erst mal. Wir haben gestern sehr viel gekocht. Es war lustig. Auch Eis geht, sogar spülen kann er, nur Musik spielt er nicht ab. Bitte, Menschen, erfindet eine Maschine, die alles von alleine kocht und raspelt! Ich mache die Musik.

Ich mag meinen weißen bzw. Creme-Vintage-Sommer-Pelzmantel, geerbt (Lamm).

Piano Organ Vlog #3:

Es gibt Momente, in denen sich plötzlich die Zeit öffnet, dann kann man sie von allen Seiten ansehen. (Joachim Meyerhoff)

Ich mag sehr die Komponistinnen und Pianistinnen Maria Theresia von Paradis, Ingeborg Starck-von Bronsart, Germaine Tailleferre, Teresa Carreno, Agathe Backer-Grondahl; ich habe schöne, alte Aufnahmen von ihnen. Und Emilie Mayer, die erste „Berufskomponistin“, „weiblicher Beethoven“, mit Klavier-Trios.

Es ist erstaunlich, wie völlig anders Weinberger Liszt Ad nos spielt.
Heute erinnere ich an Martina Merz (Maschinenbauerin) und Ewa Kopacz (Ärztin und Politikerin).
Ich lese „Die Nadel“ und höre Platten, sehr gern Schütz-Motetten, lieblich, beruhigend, klagend. Aber meist arbeite ich. = Üben CD und Diss.

Heute wird mir ein Thermomix vorgestellt. Es geht darum, dass ich will, dass eine Maschine gesund kocht, während ich übe, das spart Zeit.

Sonnenorgel Görlitz