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18. Januar 2021

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Das Leben ist die Kunst der Fügung. (AHS)

Konzertkünstler*in zu sein ist eine Berufung. Das sucht sich kein Mensch aus. Wenn mich ein Mensch fragt, warum bist du da, wo du bist, oder warum willst du da hin, wo du noch hin möchtest, dann antworte ich darauf: Das ist meine Berufung, die mir Gott gegeben hat. Ich glaube, meine Fans wissen das besser als andere. Dabei ist es doch sonnenklar.

Gott ist für mich kein ferner “lieber Herrgott”, der distanziert, kühl, ohne Meinung ist, sondern noch glühender und heißer als die Sonne, und niemand kann sich ihm in den Weg stellen, weder ich noch andere, siehe seine Psalmen in der Bibel. Und wenn ich schon eine starke Persönlichkeit bin, wer ist Gott? Er weiß genau, was er will. Und egal, was ist, ich liebe ihn.

Spielen ist doch nur ein winziger Teil davon. Ich habe mich heute mit anderen Konzertorganisten unterhalten. Es tut gut, sich gegenseitig zu ermutigen. Ich bewundere auch Cameron, der über niemanden etwas Schlechtes sagt. Hätte er nicht 1000 Gründe?

Die ganze Welt ist da draußen. Wie sagte Lukas so passend zu mir – übrigens, ein ganz wundervoller Mensch: Es ist Part of the Game, die Öffentlichkeit hat Zugriff auf dich, wenn du dich ihr stellst. Man kann Hass nur mit Erfolg begegnen.

Es gibt zwar keine oder kaum Hobbygeiger oder Hobbyklarinettisten. Aber es gibt Hobbyorganisten. Und zwar sind das “öffentliche” Hobbyorganisten. Und diese haben offenbar das weitere Hobby des Kritisierens, wobei ich mich frage, woher sie die Lust und Zeit dafür nehmen. Ich meine, es gibt doch keine öffentlichen Hobbygeiger… Daher kannte ich das so gar nicht vorher, dieses field.

Ich habe gedacht, die Öffentlichkeit ist immer wie meine Fans. Das war naiv von mir. Ob ich Erfolg habe, das ist up to God. Ich selbst gebe mein absolut Bestes. Aber Gott öffnet auch dann die Türen, wenn ich etwas falsch mache. Ihm kommt es auf den Charakter an. Das ist ihm das Wichtigere. Und deswegen mir auch.

Sehr empfehlen kann ich den Jazz-Film Whiplash. Ich bin genauso wie dieser Drummer. Blutend kriecht er noch ins Auto nach einem Unfall, um seine Drumsticks herauszuholen, um zum Konzert zu rennen. Er hat sich nicht entmutigen lassen.

Araberpferde und Ponys, ob sie zusammenpassen?

Ich habe innerhalb von 3 Monaten unter schweren Bedingungen schwere Werke gelernt.

Und ihr Lieben, ich mag nun doch eine Bearbeitung: St. Francis von Liszt/Rogg.

Aber noch lieber Originalwerke. Bei Messiaens Banquet mag ich die Blutstropfen, aus denen Wassertropfen werden oder umgekehrt, mit dem Regenbogen und dem Licht am Schluss. Das Tüfteln an der Registrierung. Wie ein Kreuzworträtsel. Na, und dann Brahms. Streichend absetzen. Die Vergrößerung im Pedal am Schluss. Eine Wucht. Die Anlehnung an seinen Bach.

Wichtig: Augen schließen für das Motorische an der Orgel: Wie ist hier das Pedal? Sind die Obertasten zu eng für stummen Fußwechsel? Sind sie niedrig oder hoch?

Viele KiMus sind ja gar nicht sonderlich interessiert an Orgel, habe ich festgestellt. Wo bei mir 150 -300 Prozent Interesse ist, ist bei vielen vielleicht max. 30 Prozent Interesse für Orgel.

  1. Semester Köln Klavier:

17. Januar 2021

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Textgewordenes Leben. AHS.

Ich mag  von Richard Addinsell das Warschauer Konzert  – manchmal schwelge ich wieder in Klaviermusik, vor allem mit Orchester. Ach, und Liszt Klavierkonzerte… Und wie er den Klang der Klarinette liebte. Ich auch.

Sehr interessant finde ich die Komponistin Judith Weir.

Heute / gestern (16.1.21)  war der große Print-Artikel über mich und das Interview in der Mainpost Print Ausgabe unter Kultur, über eine ganze Seite, auch in e-Paper, sehr schön gestaltet von M. Wiedemann und Kollegen. Merci! Die Überschrift ist heftig, aber sie stimmt. Männerdomäne Orgelwelt.

Aber bald gibt es auch einen Artikel über all die netten und lieben Leute. Es gibt ja auch Gönner, Profis und Gütige. Wahrscheinlich ist vieles auch eskaliert wegen Covid, was viele unbewusst trübe und aggressiv macht, was ich verstehe.

Was ich vermisse ist, zu konzertieren und danach Spaghetti zu essen. Ich vermisse das Essengehen. Ich gehe soooo gern essen. Seufz.

Ich freue mich über die wundervollen Orgel-CDs, die ich geschickt bekomme. Höre momentan rund um die Uhr Orgelmusik. 24-7. Gerade höre ich Elgar, Howells und meinen Liebling Liszt Ad nos gespielt von Gillian Weir in der Royal Albert Hall. Eine wundervolle Organistin!

Judith Weir und Gillian Weir. Sehr virtuos und konzertant, gefällt mir. Offenbar ist in anderen Ländern das Virtuose an der Orgel kein Problem. Nur in Deutschland? Das Virtuose hat eine ganz bestimmte Farbe. Es sind nicht nur hohe Tempi, es ist Drive, die Leidenschaft, das Können. Wenn ich für manche Deutsche zu schnell an der Orgel bin, was bitte ist dann Gillian Weir? Ich bin beeindruckt und muss sagen: Hut ab! Ich bin sehr inspiriert. Ganz besondere neue Registrier-Ideen. SOON. Auch Jane soll eine Wucht gewesen sein, und sehr schön.

Ich verstehe nicht, warum viele Deutsche nicht über das Können oder die Leistung anderer genauso Hut ab! sagen können? Ohne Neid. Mit Freude. In anderen Ländern ist so viel mehr Liebe da als bei den Deutschen für die eigenen Landesmenschen. Ist Verbitterung in der Kirchenmusikszene (KiMus)? Es ist eben oft eine steife und selbstbezogene Szene. Wenn Frauen sich dort präsentieren, sind sie nicht bescheiden. Wenn Männer sich präsentieren, “positionieren sie sich nur”.

Manche sind so nett, glücklich, zufrieden und lieben es, Künstlerinnen zu fördern, sind warmherzig, respektvoll zu mir. Aber andere… Puh. Wie Krähen, die ihre Krallen in weiches Fleisch bohren. Krähen zerfetzen alles, was weich ist. Krähen sind neidische, gewissenlose Amateure oder KiMus, die ihre Defizite durch Mobben kompensieren und meinen, ein bisschen Wissen unbedingt demonstrieren zu müssen, indem sie kritisieren. Sie lassen erst ab, wenn sie auf eine Blechbüchse stoßen. Dann suchen sie ein neues Opfer.

An Orgel sind viele KiMus nicht sehr interessiert. Nicht wie ich.

Mir gefällt das Zitat: Raben fliegen in Scharen, aber Adler allein. Wer will ein Rabe, eine Krähe sein und wer ein Adler? ADLER, ihr Lieben.

Ich lerne daraus, wie man sich bei Mobbing verhält. Ich bekomme viele Ratschläge dazu in persönlichen Nachrichten. Ich schreibe einen Ratgeber dazu, ein Buch, wie man mit Mobbing umgeht, was ich daraus gelernt habe und was man beachten muss, was man auf keinen Fall tun soll (mit ihnen Lebenszeit verschwenden oder Genugtuung bieten; aber Mobber wollen ja provozieren, damit die Opfer Fehler machen. Um dann zu sagen: Selber schuld). Ignorieren und Schweigen, nur um kein Opfer zu werden halte ich für falsch. Man könnte sagen, ich sei hetero-phob, die meisten meiner Mobber sind hetero, zu 95 Prozent; soweit ich weiß, ist da nur einer schwul, MAT Theising im Forum. Und ob der schwul oder sonst was  ist oder nicht, ist mir total egal. Ich bin eher mobber-phob. Lästerer fand ich schon immer doof.

Raben fliegen in Scharen, aber Adler allein. Das Zitat ist aus dem Film Jenseits der Stille, sehr schön, ein toller Film einer tollen Frau über eine tolle Frau. Wo bleiben noch mehr solcher deutscher Filme? Wo sind sie geblieben? Wenn auch das Ende recht melodramatisch wirkt. Klarinette ist wirklich ein wunderschöner Klang.

Auch das Zitat von meinem Dirigier-Prof, dass man “am Ende die Leiter wegwerfen muss” – genau, so ist das in der Kunst. Erst arbeitet man mit einer Leiter, baut sie auf, nutzt, verwendet und trainiert sie, und dann – am Schluss, dann wirft man sie weg: Dann macht man im Konzert genau das Gegenteil von dem, was einem gesagt wurde, das “Falsche”, also nicht das, was man die ganze Zeit als richtige Regel gelernt hat. Dann ist man in der Freiheit angekommen. Und hier entscheidet sich Kunst von einer (sehr guten) Performance. Hier beginnt das Licht von Genialität zu leuchten. Denn immer nur das machen, was einem gesagt wird, immer nur alles richtig machen wollen, ohne Risiko, das wird nie zur eigenen Kunst führen. Oder überhaupt zu Kunst. Kunst ist Regeln brechen.

Es stimmt, wie einige mir gemailt haben, dass das Verhalten der Hater in Ansgars fb-Kirchenmusikgruppe den Artikel in der Mainpost ganz von selbst zu 100% bestätigt haben. Wenigstens wurden ein paar Hater und Faker dort mal stumm geschaltet. (Manche Männerkollegen sind oft alte Kumpel und halten zusammen.)

16. Januar 2021

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Jedesmal, wenn man Dingen auf den Grund gehen will, findet man sich einem Ungeheuer mit drei Köpfen gegenüber: Vorurteil, Aberglaube, Machtgier. (Henry Miller)

Wahrscheinlich sind es noch mehr Köpfe. Offenbar muss man ans Ende von Illusionen angelangen, um einen neuen Typus an Kunst zu bilden, um zu erkennen, wo man Utopien erlegen ist. Aber es gibt auch Alternativen zur Katastrophe: Sich das Heilige bewahren. Egal, auf welchem Niveau andere sich bewegen.

Das Abhören von Klang und den eigenen Geschmack sichern und kennen, in einem Dschungel von Geschmäckern, das ist spannend. Dabei das Profane und das “sich wie King Kong auf die Brust trommeln” zusammen mit Allmachtsphantasien, die viele Organisten haben, außen vor zu lassen und das Heilige und Spirituelle wie Feuer oder ein Regenbogen (wie Messiaen in Le Banquet) in sich aufnehmen und vermitteln, an das Publikum – das ist das, was mich interessiert. Die (geistliche) (geistige) Kunst. Das Musikalische. Diese Verbindung zum Publikum ist real.

Mein Vorbild ist dabei die Sonne. Sie bewegt sich und ist dennoch ruhig, ein Ausbund von Energie und dennoch ein glühender Ruhepol. Sie glüht nach allen Seiten und ist doch fixiert. Ich habe die Farbe Gelb und die Sonne schon als Kind geliebt.

Es ist ein Aha-Erlebnis, Klang unten im Kirchenraum zu hören. Es kommt mir vor, als würde sich derselbe gespielte und oben gehörte Klang unten mit der Luft mischen und ein ganz neues Gebilde ergeben. Mutierter Klang. Es ist unerlässlich, unten zu hören und zu zweit zu sein. Erst auf diese Weise lernt man ORGEL kennen. Die Vielfalt. Orgel ist nicht nur: die eine, die gleiche Orgel spielen. Das ist nicht Orgel oder Organistin sein. Das ist viel zu wenig, um bei der Orgel zu landen, gar zu enden.

Sondern die vielen neuen, fremden, verschiedenen Gesichter der Orgel in ihren Facetten und Ausformen und Städten und Standpunkten und damit Orgel wirklich kennen. D.h. sich immer wieder sofort abzuwechseln im Hören und Spielen und wieder sofort hören und selber spielen und gemeinsam tausend mal rauf und runter steigen.

Überhaupt ist das Unten-Abhören elementar wichtig. Fast noch wichtiger oder genauso wichtig wie das Spielen. Meine Ohren saugten sich heute hinein in den Klang in Hamburg, in einem Flow-Erlebnis. Alles andere wurde unwichtig. Über mir wölbte sich die wunderschöne St. Johannis.

Heute hatte ich auch wieder Dirigieren. Es war phänomenal. Dirigieren ist so vielschichtig, es geht auch um beidseitges Lernen, Psychologie, allgemeine Erkenntnisse über Musik und Kunst, Lebenserfahrung, Körpergefühl, Menschenkenntnis. Und naja, die Theorie und die ganz normalen Werkstattbausteine, die Technik, das Pragmatische. Bevor es ans Spirituelle und Kreative geht. Hier möchte ich auch eine Sonne sein. Wichtig dabei ist, dass man oben weich, flexibel, rund, nicht eckig –  und unten standhaft ist, nicht umgekehrt, nicht unten zu tänzerisch, was automatisch Festigkeit oben zur Folge hat. Frank ist ein unglaublich guter Lehrer und wie ein Freund.

Wahre Anekdoten mit Orgelprofessoren, Teil 4:

– Ist es bei dir auch so, dass du am Montag, am Dienstag, am Mittwoch, am Donnerstag jedesmal eine andere Registrierung möchtest, und was dir gestern gefallen hat, dir heute nicht mehr gefällt?

– Nein. Ich glaube, das ist ein typisch weibliches Problem.

Fahre nun heim von Hamburg.

15. Januar 2021

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Drinnen hat der Himmel Sitz, im Plenum zwischen Licht und Pfeilern. (Marianne Eichholz)

Sehr schön. Ich hätte geschrieben, im Plenum zwischen Licht und Pfeifen. Vor allem in Katharine in Hamburg. Obwohl die Obertasten des Pedals hoch sind, gewöhnt man sich doch gut. Ich liebe die Quintadena im RP, überhaupt das RP-Plenum. Wenn man oben sitzt, denkt man, das Pedal sei zu laut. Und wenn man unten hört, ist es genau umgekehrt, das Pedal ist zu leise. Prinzipal 8 im RP hat enormen Wumms, ebenso die Quintadena. Sehr mag ich den leisen Dulzian 16 im Pedal. Oder die Schalmey 4 (Zunge). Im OW mag ich gern die Mischung von Zungen- und Flötenchor als Solo, besonders Zinke, dazu Gemshorn 2 und Nasard 3. Das Koppeln für ein sattes HW-Plenum ist auch schön. Und  die Vierfußflöten, alle sind wunderschön. Nur für mein Werk habe ich das BW verwendet. Hier sind die Register oben an der Decke, Quintadena 4, Regal und Scharff, 8, 4… Wenn man die Orgel ausschaltet, muss das Licht rot leuchten. Das kann man leicht verwechseln.

Das Intercityhotel ist ganz angenehm, ich war da schon zuvor.

Nun spiele ich mich an der Marcussen-Mühleisen-Orgel in Hamburg Harvestehude St. Johannis ein, eine schöne Orgel, völlig anders, spätromantisch, wunderschöner Prospekt, 150 Jahre alt, mich sehr erinnernd an die Sauer-Orgel Mönchengladbach, drei Manuale. Hohes, verziertes Schiff, tolle Akustik, und am Spieltisch ist zudem viel lustiger „Firlefanz“ möglich (u.a. mit Synthesizern). Man darf mit meinen flinken Fingern nur nicht auf die gefährlichen Setzerknöpfe zwischen den Tasten kommen. Im Eifer des Gefechts.

Hübsch ist auch die Führer-Orgel im OS. Drei Orgeln an einem Tag.

Heute las ich zufällig Karin Huffzky in der Bib. Sie schreibt 1979, dass Männer sich als „Interpreten der Moral und der Hüter der Ordnung kennen“. Oft ist aber das Gegenteil der Fall. Dass in unserer Gesellschaft eine Vergötterung des Mannes herrscht, trotz aller Verbrechen, der Mann, der sich selbst vergöttert. Das stimmt auch 2021. Und von Vorurteilen gegenüber Frauen. Nun weiß ich, dass es auch ernsthafte, kluge, lustige und nette Männer gibt, die wirklich unterstützen. Wir leben schon in einer anderen Zeit, aber oft merke ich, wie sehr Frauen sich Männern fast wie instinktiv unterordnen, als wäre es ihnen so lange eingetrichtert worden, ich denke, vor allem aus Angst. Angst vor Stress, Streit, Attacke, vor der Aggression. Sie gehen lieber den leichteren, bekannten Weg des Nickens, Aufgebens, Schweigens.

ps: Ein Grund, warum Jan Wilke aus HD so stänkert: Er wollte was von mir. Aber ich nicht von ihm. Das ist schon ein paar Mal Grund gewesen, warum Männer über mich stänkern: Weil ich sie nicht anfassen wollte.

Karl-Bernhardin Kropf schreibt mir nachts noch anzügliche Emails.

Manche Männer lästern tagsüber, und nachts haben sie offenbar ganz andere Phantasien. Manche Männer leben ihr Verschmähtsein und vielleicht sogar ihre Begierden auf aggressive Frauenfeindlichkeit nach außen aus.

14. Januar 2021

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Es ist Krafttraining fürs Leben, unangenehme Dinge zu tun. (AHS)

Ich bin in Hamburg, es ist toll.

Hinter die Bezahlgrenze wandern immer die Artikel, die auf großes Interesse stoßen, die Mainpost ist ja ein Wirtschaftsunternehmen, verstehe ich: Interview Mainpost Ann-Helena

Es haben mehrere den Artikel versucht zu posten in der Kirchenmusikgruppe von facebook, aber jedesmal haben die Hater “zugeschlagen”: Oliver Horitz bellte wie ein getroffener Hund (dabei flog er auf, denn er wusste scheinbar sofort, dass er gemeint ist?), Martin Schmitz hat an Mitglieder aufdringliche Verleumdungs-PNs geschickt, die mir diese weitergeleitet haben. Daraufhin, als er aufflog, hat er sich wohl mit einem Fake-Account eingeloggt, wie es ja auch im Strupat-Forum üblich ist, und hat mit Pseudonym weiter gestänkert. Sich dafür extra angemeldet. Die Admin Beate Winkler der Kirchenmusikgruppe schaut zu, wie fake-Accounts dort lästern. Und Läster-PNs geschrieben werden. In keiner anderen Gruppe wäre so was möglich. Diese Leute würden gesperrt werden. Aber in dieser Gruppe haben die sogar das Sagen. Das Macho-Gerede ist auch massiv in dieser Gruppe.

Gestern war wieder viel Hass und Schlamm in der Kirchenmusik-facebook-Gruppe, was die Kirchenmusik in Deutschland abbildet. Einige haben die Gruppe verlassen, weil der Hass so schlimm ist. Besonders viel Verleumdung gab es von Jan Wilke und Christoph Bornheimer. Da ist der Hass und der Neid besonders groß: Denn es ist eine bösartige Szene, die Kirchenmusikhochschule in Heidelberg, da gab es so viel Mobbing, dass sich eine Studentin das Leben genommen hat, sich im Kleiderschrank erhängt. Ich kannte diese, die sie ausgegrenzt haben, Studenten von Jan Wilke und Christoph Bornheimer. Und ein Lehrer hat den nächsten gemobbt. Das war mein erster Kontakt mit einer Kirchenmusikhochschule. Jan Wilke und Christoph Bornheimer sind da ganz oben dabei gewesen bei dem Mobbing, egal, gegen wen, auch gegen mich. Und die sind ganz dicke mit einer anderen Hochschule.

Strupat selbst war wohl auch mit einem Pseudonym in der Diskussion dabei, der ja im Grunde benutzt wird, damit sich hinter seiner Administration im “blauen Forum” andere verstecken können. Einer muss der Dumme sein, der froh und stolz ist, den aus seiner Sicht etwas mehr Bekannten dienlich zu sein, dem jammernden Karl-Bernhardin Kropf oder Küchler-Blessing. Im Grunde ist es eine Haß-Liebe, was die für mich haben. Wahnsinn. Der Neid treibt seltsame Blüten, auch bei anderen Leuten dieser Gruppe wie Jan Wilke und Markus Wilke, die Liszt nicht spielen und meiner Meinung nicht dirigieren können, trotzdem stänkern, und Thomas Engler, der es schade findet, dass nicht er, sondern ich so viel Raum bekomme. Sehr viele sind wie Fähnchen im Wind. Sagt der eine X, sagen sie auch X. Sagt jemand Y, sagen sie auch Y, u.a. Benjamin Frensel. Das geht innerhalb von Sekunden, dass die Seite gewechselt wird.

Meine Seite ist fast zusammengebrochen, weil so viel drauf gehen und lesen.

Ich bekomme alles als pdf und Fotos zugeschickt, dokumentiert, was in dem Forum und fb abgeht, und lache manchmal auf, wie böse das ist. Irgendwie kreisen die um mich. Wie sagte mir jemand: Ich hätte die Motten aufgeschreckt.

Ich melde mich da nie an.

Dass Leute wie Küchler-Blessing und Kropf (what a name) und andere solche Foren seit Jahren nutzen, und wie sie sie nutzen, dass sie dieses Forum verteidigen, fast reines Männerforum, wo Sexismus und Verleumdung an der Tagesordnung sind, und dass sie Unbekannte als Admins den Kopf hinhalten lassen, damit sie selbst evtl. gedeckt sind, weil es ja “eine Kasse gibt bei Klagen” – das finde ich erschreckend, damit wird die ganze Kirche, in der sie angestellt sind, beschmutzt. Ich frage mich, wie viele Domorganisten und Orgelprofs mit einem Deckmäntelchen hier mobben. Die brauchen die Kleinen, Unbekannten, Harmlosen, Arglosen als Admins, die “dicken Fische”, sie selbst wollen ja die Verantwortung nicht übernehmen.

Es ist kein Strupat-Forum. Es ist ein Kropf-Forum. Ein Schmitz-Kropf-Forum, geblessed.

Ich glaube, dass die deutsche Kirchenmusikszene durch dieses Verhalten der Männer, die mobben und lästern, dem Verfall preisgegeben ist und einmal Rechenschaft ablegen muss, ich meine auch am Ende, nicht nur hier auf der Erde. Jedenfalls wird das sicher hier mal Geschichte schreiben.

Anbei meine neue CD und Bog bei Audite: Audite Front CD und Blog

Auch bei Audite Verlag schreibe ich einen kleinen Blog, einmal pro Woche, aber nicht so ausführlich oder täglich wie hier.

Auch hier: Audite Ann-Helena englisch

13. Januar 2021

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Der Tropfen höhlt den Stein nicht durch Kraft, sondern durch stetes Fallen. (Ovid)

Kraft ist Loslassen, ist Heiliger Geist. Diese neue Art von Kraft finden, das ist es. 

Auf der Seite audite bin ich nun auf der Startseite: Audite Startseite Künstlerin Ann-Helena Schlüter

Neue CD 2021 

Ganz neu der Mainpost-Artikel über Orgel, Fans und Hater im Netz: Ann-Helena Schlüter Mainpost Artikel über Orgel, Fans und Hater im Netz

Danke an Mathias Wiedemann!

Da der Artikel große Aufmerksamkeit bekommt, ist er ein Bezahl-Artikel, wird aber vielleicht auch mal kostenlos zu lesen sein, und es gibt bald pdfs und print, halte euch auf dem Laufenden. 

Erstaunlich ist, dass die Moderatorin der Kirchenmusikgruppe auf facebook von einzelnen dieser Hater so bedrängt wurde, dass sie die Kommentarfunktion zu diesem oben genannten Artikel ausgeschaltet hat, weil sie “sonst Ärger” bekommt (Zitat). 

Ich habe keine Namen genannt im Zeitungsartikel, was diese Männer erleichtert hat, beim nächsten Mal, dann, wenn alles geklärt ist, was wohl noch Monate dauern kann. Es gibt große Zeitungen, die interessiert sind. Es ist ja auch schlimm und unseriös, wenn eine Frau in der Kirchenwelt attackiert wird. Da schlagen die Wellen schon hoch. Das ist so richtig Anti-Kirche.

Kaum zu glauben, dass manche der Hater Töchter haben. Ob die wollen würden, dass deren Töchter eines Tages von Männer-Hatern im Netz belästigt werden? Mir tun solche Leute auch leid, die es wirklich nötig haben, andere zu hassen. Wer hat sich schon jemals gewehrt oder diese Dinge angesprochen? Den meisten ist es zu peinlich, besonders Frauen. Daher konnten diese Leute ja so lange ungestraft weitermachen. 

Bedenklich finde ich die, die schweigend mitverfolgen, ohne etwas zu tun. Ich glaube, die würden genauso weggucken, wenn jemand auf der Strasse vor ihrer Nase misshandelt wird. Kann man “neutral und sachlich” zusehen, wie jemand zusammengeschlagen wird? Nein. Schweigen und Zusehen und ein Nichteingreifen ist auch Aktivsein. Besonders bei Sexismus, noch dazu in Foren, in denen es kein Impressum gibt. Daher sind Leute und Angestellte der Kirche, die sich seit Jahren in solchen Foren herumtreiben und “zusehen”, kein Vorbild, schon gar nicht für die Kirche.

Einer schrieb mir, dass es bei Organisten oft um Futterneid geht, nach dem Motto: “Warum wird jetzt sie eingeladen und nicht ich?” Vor allem die, die meinen, es würde immer nur um Tausch-Konzerte gehen. “Altherrenclub-Tausch-Konzerte…”.. liebe Zeit. Ich mache das nicht so. Ich spiele da, weil sie mich wollen. 

Ich glaube, manche denken auch, Frauen seien selbst schuld darin, gestalked, gedisst und beleidigt zu werden. Frei nach dem Motto: Wer einen Minirock trägt, muss damit rechnen, vergewaltigt zu werden. Wer Karriere macht in einer Männerwelt, muss damit rechnen, attackiert zu werden. Ist doch “normal”. Außer man bleibt still und leise in der Ecke. 

Morgen fahre ich nach Hamburg, ich freue mich so. 

Sehr empfehlen kann ich Pinimenthol zum Baden. 

Neu: Bach 

 

12. Januar 2021

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Daß nicht vergessen werde,
was man so gern vergißt:
daß diese arme Erde
nicht unsre Heimat ist. (Eleonore Reuß)

Ach, was für ein wundervolles Kirchenlied von dieser Frau.

Ich freue mich, mit der Künstlerin Frau Maqsoodi (Tholey-Fenster) in Kontakt zu stehen. Sie ist super. 

Heute habe ich mit der neuen Programmiererin meiner Webseite gesprochen. Es ist schön und wichtig, dass meine so große Seite regelmäßig gewartet und upgedatet wird. Das ist ja wichtig bei WordPress. Dazu neue Plugins, Hääändyversion… usw. Code is Poetry. Allerdings. Design und Programmierung ist eine Welt für sich.

Ich höre gern englische True-Crime-Stories auf YouTube beim Üben – ich weiß, eigentlich passt das nicht ganz zusammen, aber manchmal mache ich das, um mich bei Laune zu halten beim stundenlangen Üben. Außerdem liebe und vermisse ich die amerikanische Welt. Es wirkt so viel unkomplizierter und relaxter und ich denke gern an meine wunderwunderschönen Zeiten in den USA. Man muss nur vorsichtig sein, dass man nicht YouTube-süchtig wird – falls euch das auch so geht, jetzt, wo man nicht reisen kann. Allerdings reise ich wieder am Mittwoch, yuchu. Bis Freitag.

Die Diagramme und Grafiken für meine Dissertation gehen voran… Es scheint nur irgendwie kein Ende zu nehmen, weil mir immer etwas Neues auffällt.  

So, morgen kommt mein Link in der Mainpost UND ein neues Bach-Video, freut euch darauf. 

11. Januar 2021

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Ich bin auch nur ein Mensch, aber das geht vorbei. Dann werde ich ein Engel. (AHS)

Neue Komposition 2021: Kompositionen 2021

Ich mag sehr das Bachspiel von Wolfgang Rübsam.

Manche Werke spielt Walcha plötzlich erstaunlich virtuos. Sein Umgang mit den Tempi an der Orgel sind gewöhnungsbedürftig für mich. Da empfinde ich oft anders. Dennoch ist es äußerst interessant, zu hören, wie unfassbar unterschiedlich Organisten interpretieren. Solche Diskrepanzen und Unterschiede gibt es in der Klavierwelt nicht.

Ob daher diese Streitereien in der unfriedlichen Orgelwelt kommen? In der Klavierwelt sind die Dinge oft recht klar. In der Orgelwelt ist vieles upside down mit gravierende Geschmacksveränderungen über die Zeiten hinweg, was zu Attacken führt, wenn jemand / jefraud etwas anders macht oder aus der Reihe tanzt.

Irgendwie lockt mich aber genau auch das. Die Suche nach dem Orgelklang.

Ich sitze stundenlang an der Promotion. Das viele Denken ist mir oft ein Übel, ich habe das Gefühl, der Kopf braucht einen Dampfablasser. Ich kann nicht verstehen, warum Gott dies vergessen hat. Wohin soll all der Denkrauch, wenn das Gehirn kocht? Selbst ein Schnellkochtopf kann sich abreagieren. Sollte ich nicht mehr sein als ein Kochtopf?

10. Januar 2021

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Im Grunde ist jeder Sonntag Advent. (AHS)

Ich höre gern alte Walcha-Platten und alte Platten von den Silbermann- und Schnitger-Orgeln. Es ist zwar eine völlig andere Sichtweise auf Musik. Walcha spielt sehr langsam, so langsam, wie ich nicht mal dann spiele, wenn ich übe. Wenn das der Stil von damals war, dann verstehe ich, warum so viele Organisten so langsam spielen. Es war vielleicht der Geschmack von damals. Es hat ja auch etwas Schönes und Beruhigendes, ich muss mich nur daran gewöhnen.

Da ich aus einer ganz anderen Welt komme, in dem man das freie, virtuose Spiel liebt, von einer gegensätzlichen Welt sozusagen, war es anfangs ungewohnt und fremd, etwas so Langsames gern zu hören. Aber alles hat seinen Reiz, auch die Kunst der Langsamkeit

Manche mögen Orgelmusik nicht auf CD oder Platte, nur live. Aber ich mag es. Sehr sogar. 

Heute kam auch ein Rotkehlchen auf den Balkon. Rotkehlchen sind viel schlauer als Blaumeisen. Ich würde sagen, doppelt so schlau. 

Leider kam von der anderen Seite gleich ein dickes Taubenpaar. Nun lasse ich diese Tauben gewähren, solange das Rotkehlchen da ist. Ich musste dabei an den Bibelvers denken, dass Gott eben das Gute mit dem Schlechten gedeihen lässt.

Bald kommt der Mainpost-Artikel. Ich freue mich.

Sehr interessant ist das Buch von Sigiswald Kuijken aus Belgien: Bleib bei uns, Bach! (La petite Bande)

Wichtig an der Bachvermittlung und der Musikvermittlung finde ich, dass Musik sich erzählt. Dass Bach sich selbst erzählt. Die Integrität der Musik. Bach kommuniziert sich selbst.

Auch Mendelssohn erzählt sich. Und zwar im Kontrast. Nicht “alles legato”. Manche spielen Mendelssohn legato und sentimental. Aber Mendelssohn ist erst allmählich in eine neue Welt eingetaucht, der Vorhang wurde nicht weggerissen. Viele moderne Leute vergessen dieses “allmählich”, ignorieren es, überspringen damit Kontrast und Tradition. 

Neu: Live-Mitschnitt Liszt Ad nos, Steinmeyer-Orgel Würzburg:

9. Januar 2021

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Halbbildung ist die gefährlichste Erscheinungsform der Dummheit. (Michael Klein)

Das ist wahr und vom Journalisten gut zusammengefasst.

Heute zeigte mir Michael Müller das schöne Münster Bad Mergentheim. Die Kirche und die Orgel werden vollständig saniert, so dass sie auch beheizt werden kann; das Münster ist normalerweise geschlossen. Aber Michael zeigte mir die Baustelle, und diese war sehr spannend. Das historische Gehäuse der wunderbaren Vorvorgängerorgel J.A. Ehrlich-Orgel 1772 (siehe die herrliche Ehrlich-Orgel in Bad Wimpfen) befindet sich bei Orgelbau Rensch. Das neue Orgelwerk wird nämlich von Rensch gemacht (3 Manuale, Schweller, Setzeranlage). Ca. 700.000 Euro. Das ist günstig. Die obere Empore wurde abgerissen, damit die Orgel nun mehr Platz hat und man nicht mehr seitwärts spielen muss (Walcker 70). Die neue Orgel wird sicher eine Wucht. Super fand ich, dass Michael sagte: Ich muss dabei nicht an mich denken, sondern an meine Nachfolger!

Früher waren hier die Laden auf Sturz gestellt, was laut an der Orgel war.

Beim Orgelspiel muss man sich weg vom Spieltisch denken, hinein in den Raum, hinein in die Orgel. (Besonders dann, wenn der Spieltisch nicht schön ist.)

Er zeigte mir auch die wunderbare Rohlf-Truhenorgel in St. Marien mit dem schönen Regal. Ich mag Truhenorgeln und möchte gern selbst eine. Danach übte ich wieder an der schönen Späth-Orgel. Die Späth Orgelbaufirma gibt es noch, Gott sei Dank, mit Sitz in Freiburg. Die Dynastie geht weiter, mit Versöhnung und Zusammenschluss. Prima!

In der Schlosskirche steht eine Plum-Orgel (siehe Heilbronn).

Man kann sagen, dass ich wohl die einzige Konzertorganistin bin, die ab und zu in Freikirchen in den Gottesdienst geht. Jedoch bin ich kein Fan von Freikirchen mehr, nachdem ich dort viele Jahre war, meist in einer Baptistengemeinde. Ich habe dort sehr viel gelernt. Vieles war mir sehr wichtig und gut. Jedoch habe ich mich künstlerisch weiter entwickelt; ein Unding in Freikirchen. Ich gehe ein, wenn ich mich nicht weiterentwickeln darf.

Ich mag nicht, dass in Freikirchen aus meiner Sicht so viel Unbildung herrscht: Dass im Musikgeschmack und auf dem Büchertisch im Grunde nur ein oder zwei Stile vorgegeben und “erlaubt” sind. Die Leute erscheinen mir in mancher Hinsicht engstirnig und “dumm”. Von Kunst verstehen sie meiner Meinung nach meist nichts. Oft säuseln sie sich gegenseitig etwas vor: Nach dem Motto, hört man den ganzen Tag “Worship” und liest freikirchliche Literatur, dann kommt man “in den Himmel”. Dabei wird mit “Worship” vor allem ein einträgliches Business gemacht, was ich selbst aus Erfahrung weiß. Klassische Musik wird oft abgewertet; und auf Landeskirchen geschimpft, diese seien liberal und ungläubig. Das mag zwar manchmal tatsächlich so sein, aber ich frage mich, ob ein manipulierendes, kontrollierendes, überhebliches “Christentum” so viel besser ist. Bedenklich finde ich die Citychurch Würzburg; diese Freikirche hat sektenartige Züge in meinen Augen.

Zudem habe ich einige Freikirchen als frauenfeindlich erlebt. Als wäre die Frau nur dazu da, den Mann zu bewundern. Leider krankt die Emanzipation auch an Frauen, die solche Spiele nach wie vor mitspielen. Und anderen Frauen ein Bein stellen. Leider sind gerade verheiratete Frauen besonders schlimm darin, andere (freie) Frauen zu hassen. Daher mache ich mir Sorgen, zu heiraten.

Ich mag nicht, wenn Männer tatsächlich meinen, die “böse Eva hätte den armen Adam verführt”. Das ist die (subtile) Lebenseinstellung vieler Männer, religiös oder nicht. Damit rechtfertigen sie jede böse Tat gegen Frauen. Etwas klügere sehen ein, dass beide, Mann und Frau, die verbotene Frucht aßen. Die, die die Bibel gelesen haben, kapieren sogar noch mehr: Gott rief zuerst den Mann und stellte ihn zur Rede.

Bach wusste dies. Er vertonte:

Durch Adams Fall ist ganz verderbt

menschlich Natur und Wesen.

(Lazarus Spengler, 1524)

1524 waren manche Männer viel klüger als heute. Ich sehe es so, dass Adam verantwortlich war. Er hätte Eva schützen müssen, die bei Gottes Reden zu Adam noch gar nicht anwesend war. Aber die meisten Männer haben bis heute verpasst, Frauen zu ehren und zu schützen, weil sie extrem egoistisch sind. Dabei sind Frauen die schönsten Geschöpfe des Universums, wen nach Gott will man sonst ehren?

In der Landeskirche jedoch kommt man durchaus vom Regen in die Traufe, obwohl ich hoffte, dass es dort vom Niveau besser wird: Viele Männer der (Hobby)kirchenmusikszene kompensieren ihr Nichtkönnen mit Kritik an anderen. Auf infantile Art werden Menschen an den Pranger gestellt. Man erkennt hier kriminelle Energie.

Es gibt viele “Orgelfummler”. Jedoch mit Musikalität hat dies eher selten etwas zu tun. Viele Kirchenmusiker üben fast nie. Während Hobbypianisten genau wissen, wie schwer das Klavierspiel ist, stellen Möchtegernorganisten ihre Unzufriedenheit durch Lästern zur Schau – das Offene, Direkte, Persönliche ist diesen Menschen fremd. Es geht bei diesen Menschen nur feige hintenrum ab. Dadurch entsteht nie eine wirklich fruchtbare Diskussion.

Dabei ist Musik integer. Können zeichnet sich durch Integrität aus. Lästernde Menschen können also gar keine Musiker sein. Wen ich sehr integer finde, ist mein Lehrer Pieter van Dijk.