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21. Oktober 2021

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Supergirls just fly. (Reamonn)

Bin voller Vorfreude 🌟: Booklet! Was hältst du von diesem Cover meiner neuen Bach-CD? Was anderes nehmen oder gut? Kunstwerk von mir, schön, eyecatching, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Zu irdisch? Oder himmlisch genug? Schreibt mir eure Kommentare.

Wird frau von der Polizei und der Staatsanwaltschaft vor Hass im Netz beschützt? Anbei mein Erfahrungsbericht für andere (Frauen).

Ich wurde gefragt über meine Erfahrungen, gegen Männer-Attacken und Hass gegen Frauen im Netz vorzugehen.

Die Abteilung der Polizei Würzburg, bei der ich war, hat, wie ich finde, leider versagt. Wahrscheinlich muss frau zu einer anderen Abteilung gehen und dazu lernen, wer sich kümmert und wer nicht. Denn die Abteilung, wo ich war unter Jessica Hober, hat viel zu lange gebraucht und dann über 8  Monate lang einen unübersichtlichen Berg zusammengestellt, den keiner mehr durchblickt hat, anstatt die einzelnen Anzeigen sofort zur Staatsanwalt durchzugeben. Ich war sicher auch nicht immer eine Hilfe, aber ich war auch unerfahren und emotional.
Jessica Hober wirkte auf mich überfordert und inkompetent. Sie hat kaum im Netz recherchiert und viel zu langsam reagiert. Immer „kam etwas dazwischen“. Internet scheint für die Polizei ein Buch mit sieben Siegeln oder unwichtig zu sein. In diesem Polizeipräsidium Würzburg haben die meisten Mitarbeiter nicht studiert, glaube ich. Ich meine damit einen Uniabschluss. Man merkt das sofort, wie sie ein Protokoll aufsetzen, die Langsamkeit, die vielen Rechtschreibfehler, die Kommafehler, das langsame Denken und Tippen. Realschule? Polizeischule? Es wirkt sehr unakademisch dort, finde ich. Ich musste buchstabieren und mit Stift ausbessern. Ein „Arbeiterklima“ im für mich unbehaglichen Sinne. Ich fühlte mich nicht verstanden. Von Blog, Orgeln, künstlerischer Website, künstlerischem Beruf – nie was gehört. Ich kam mir vor wie ein Alien. Es scheint, dass die Polizei vor allem an Raub, Mord und körperlicher Gewalt interessiert ist. Sie sagten mir wortwörtlich, dass sie vor allem dann aktiv werden, wenn „jemand etwas mit einer Eisenstange auf den Kopf bekommt“. Das ist eine sehr rohe Einstellung. Ich hatte das Gefühl, ich hatte es eher mit recht harten und frustrierten Gesellen zu tun. Mit „Strassenkämpfern“. Sich zu beschweren macht keinen Sinn, denn die Polizei scheint wie ein langsamer, grober Koloss, der sich kaum bewegt und fern von allem Künstlerischen ist. Und die Gleichgültigkeit der Polizei über Hass im Netz hat mich entsetzt, und dann nur Dienst nach Vorschrift. Zudem wurde ich den Eindruck nicht los, dass ich nicht ernst genommen wurde. Ich habe daraus gelernt, dass ich selbst viel strategischer vorgehen muss und geduldig sein. Diese Polizei hilft nicht, sie wirkt langsam, gleichgültig, eher skeptisch oder belustigt und damit frauenfeindlich, finde ich. Als ob frau nicht emotional sein darf. Als ob frau wie Mann sein muss, um ernst genommen zu werden. Man landet mit den Unterlagen in einem riesigen Stapel, es wird nicht oder nur schleppend ermittelt, bleibt in der Schwebe. Man muss dauernd nachfragen. Was ich aber nicht möchte. Die Polizei reagiert nur, wenn frau sozusagen selbst alles macht. Alles selbst perfekt zu recherchieren und machen bedeutet, dass man selbst viel besser als die Polizei sein muß und die Arbeit für sie tun. Sie rieten mir nur, solche Freaks in der Kirchenmusik einfach zu ignorieren.
Zudem wurde ich nicht informiert, wie es ausgegangen ist. Diese Gleichgültigkeit und Frauenfeindlichkeit spricht Bände. Ich bekam nicht mal ein Schreiben, die männlichen Hetzer schon. Bis heute weiß ich nicht, wie Dinge ausgegangen sind. Wie im Mittelalter werden Frauen weniger ernst genommen. Ich frage mich, wieviele weibliche Anzeigen im Vergleich zu männlichen erfolgreich ausgehen. Es wird vermutlich eine riesige Kluft sein. Wenn Frauen sich schon aufraffen und sich trauen, spottenden Pöbel anzuzeigen, wird es weggewischt.

Und die Staatsanwaltschaft? Das müssten ja nun Studierte sein. Entweder sie sind überlastet oder desinteressiert. Wahrscheinlich beides. Staatsanwalt Hannig sandte die Akten erst mal quer durch die Lande, anstatt sich zu kümmern. Keiner wollte ermitteln, es ging vor und zurück, anstatt genau hinzusehen und sich damit zu beschäftigen. Damit wird das Haten im Netz nicht konsequent unterbunden. Jedoch möchte ich nicht aufgeben, ein solches Verhalten anzuprangern und ans Licht zu bringen.
Es wird zwar oft gesagt: Mach selber nichts. Wehre dich nicht! Aber ich frage mich, ob Nichtwehren wirklich hilft? In diesem Blog möchte ich meine persönliche Meinung zu diesen Dingen kundtun. Dafür ist mein Blog ja da. Er spiegelt wider und ersetzt ein Stück weit die fehlende Gerechtigkeit. Auf der anderen Seite ist es wichtig, auch über den Dingen zu stehen.

Schulze Orgel Heringen

Neu: Orgel-Info:

Schulze Orgel Heringen

Hey Orgel Oberhausen

J. S. Bach – Zugabe Konzert Wiegleb Orgel Ansbach, Trio d-Moll BWV 527 AHS live vor und nach Konzert

Wiegleb Orgel

20. Oktober 2021

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Prostitution ist bezahlte Vergewaltigung. Jeder „Freier“ ist ein Täter. (AHS)

Menschen hören Musik. Auch wenn nicht immer gezielt, zielbezogen, bewusst, konzentriert. Manchmal nebenbei, indifferent, im Hintergrund, im Vorübergehen. Manche hören nur Musik, die einem bestimmten Muster entsprechen, einem bestimmten Schema. Manche mögen keine klassische Musik und schalten bei Ansätzen davon gleich aus. Für manche ist alles, was nicht Pop/Rock Musik etc. ist, Klassik. Hördauer und Hörgewohnheiten spielen hierbei eine Rolle.

Größte erhaltene Knauf-Orgel Bleicherode:

Thüringen, Harz: Größte spielbare Knauf Orgel (2 M, weiße Tasten, feste und freie Kombinationen). Gold und Silber der Orgel schweben über einem.

Herrliches Instrument! Friedrich Knauf (Großtabarz) baute 1838 die erste Orgel dort. Sein Bruder und dessen Sohn Robert (Bleicherode) bauten eine neue Orgel (31.08.1898 fertiggestellt) dort, mit damals neuartiger pneumatischer Traktur (Referenzobjekt).

Wunderbare Knauf Orgel auf der mittigen West-Empore, barock-klassizistisch nachempfunden, technisches Meisterwerk. Bis Juni 1909 musste der Wind noch ertreten werden (Kalkantenruf, Klingel und Registerzug, bis heute aktiv). Ohne Muskelkraft erstarb die Orgel heulend. Doch 1909 wurde durch einen Motor (Strom) der notwendige Winddruck hergestellt und die Muskelkraft ersetzt.

Röhrenpneumatik, Kegelladen, 1579 klingende Pfeifen, 24 stumme Pfeifen zur Dekoration im Prospekt. Friedrichs Bruder Gottlieb heiratete nach Bleicherode, sein Sohn Robert übernahm 1873 seine dortige Werkstatt. Die Orgel wurde 2013 nach einer „Barockisierung“ 1955 wieder in den Originalzustand zurückgerettet und rekonstruiert. Ich bin froh über diese Instrumentenrückführung.

Die Kirche mit ihren geschmückten Deckentonnen, spätgotisches Kruzifix, Epitaph (Gedenkplatte), Turm mit mächtigem Turmuhrwerk, Kanzel, Kuzio-Fenster, schwebendem Kreuz und Wetzel-Taufstein ist wunderschön, hell, angenehm leer und groß. Ich mag das Hauptgeläut, die Große Glocke. Auch die Gebetsglocke in Blütenkelchform. Es gibt sogar eine Zuckerhutglocke im Turm in der Spitze. Die Deckenmalerei (1599) wirkt wie eine Renaissancetapete. Wunderschön ist der runde, helle Spieltisch der Orgel.

Damit muss man bei historischen Orgeln einfach klar kommen. Der Klang ist wie dunkle Bitterschokolade, jedoch auch wuchtig, warm. Der Bruder Gottlieb hat eine eigene Firma gegründet (bis 1939 weitergeführt) und versorgte die ganze Gegend mit Orgeln.

Knauf Orgel 

Neu: Orgel-Information 
Dom Nordhausen 

Klais Orgel Dom Nordhausen

Reubke Orgel Thüringen

Reubke Orgel Görsbach

 

15. Oktober 2021

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Wegen Diskriminierung der Eiche: „Oh Tannenbaum“ an deutschen Schulen verboten. (Czech/Domzalski)

Foto oben: Steinmann Orgel 1972 ev. Christuskirche Ibbenbüren

Klaßmeyer Orgel Laggenbeck, NRW

An 6 Tagen 15 Orgeln:

Mühleisen Orgel und Berner Orgel in Stuttgart

Schulte Orgel Dortmund

Eule Orgel Bielefeld

West Orgel Bielefeld

2 Beckerath Orgeln Bielefeld

Führer Orgel in Herford/Laar

2 Janke Orgeln in Rinteln und Bückeburg

2 Ott Orgeln Bad Oeynhausen und Mettingen

Klaßmeyer Orgel Laggenbeck

Steinmann Orgel Ibbenbüren

Wenthin Orgel Halverde


Ich denke gern an die Rowan West Orgel zurück:

1992-1994 erbaut, 43 Register, 3 Manuale, leichtgängig, klares Pedal, Stimmung ungleich schwebend, besonders gut für Barock geeignet. Jedoch auch mit „universalem“ Charakter. Westfälische Orgeldenkmalpflege. Schnitger diente West als Vorbild. Den Klang einer leeren Kirche auf sich wirken zu lassen, ist wunderbar. Mächtige Orgel in leerer Kirche.
Viele Menschen aber haben das Berührtwerdenkönnen verlernt. Auch Musiker.

Ich mag Orgeln, die auch das Neue suchen, nicht nur Historismus praktizieren.

 Die Windversorgung wird über 4 Keilbälge geregelt (Gebläse und Kalkant), Tremulant, 5 Koppeln.

Erich kennt Janke übrigens persönlich. Seine Werke gefallen mir übrigens gut, besonders seine Orgelwerke und Chorwerke. Erich Stoffers‘ Musik ist eine Mischung aus Hindemith, Jazz, Distler und postromantischer Musik, finde ich. Distler pur mag ich übrigens nicht. Erich hat mit 91 noch immer flinke Finger.

Super finde ich Kamala Harris. Und Jacinda Ardern. Top Politikerinnen. Wen ich nicht mag, ist Christian Lindner. Ich traue diesem Politiker nicht. 

Schade, dass ich auf meinen Touren keine Zeit hatte für Museen. Ich liebe Museen. Ich könnte alle meine Tage mit Museen verbringen. 

Beckerath 1965 in Altstädter Kirche Bielefeld

Wenthin Orgel

Bald: Innsbruck:

13. Oktober 2021

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„Ich mag meine Frau. Aber ich wünsche mir von dir, liebe Fee, eine 30 Jahre jüngere.“ „Kein Problem, mein Bester. Zack: Jetzt bist du 90.“ (nach Erich Stoffers)

Foto oben: Ott Orgel Bad Oeynhausen

13 Orgeln in 4 Tagen.
Denn wir waren auch spontan im Tecklenburger Land, fuhren durch Lotte und Westerkappeln nach Mettingen, hinter Büren (Westfalen, NRW, nahe Niedersachsen): Was für eine wunderschöne Park-Landschaft mit braun-weißen Kühen und vielen Pferden. Ich fühle eine geheimnisvolle Verbindung und Sehnsucht zu dieser Gegend. Fast wie Heimweh: Ich wurde hier „gemacht“. Wurzeln. Westfalen liegt nah bei Niedersachsen, Osnabrück.
Ich mag die roten Ziegelsteinhäuser, charakteristisch für diese Gegend. In der Kleinstadt Mettingen (ca. 25 km von Osnabrück) wohnt Erich Stoffers, 91 und fit wie ein Turnschuh, ehemals Konzertorganist und evangelischer Kirchenmusiker, auch lange in Schweden angestellt gewesen, erster Mann meiner Mutter. Bevor sie „mit meinem Papa durchbrannte“, wie er sagt. Mit dem er sehr befreundet war. Das hat ihm erst mal das Herz gebrochen. (Sie söhnten sich lange Zeit später aus.) Und er ist baff, dass aus der Schlüter-Klavier-Dynastie eine Organistin hervorgeht. „Die kleine Schlüter“. Darüber bin ich selbst erstaunt. Die Orgel ist unsere große Gemeinsamkeit. Gott hat mich erinnert und angestupst, zu ihm zu fahren. Es war spontan. Und alles passte zusammen. Dort in Mettingen gibt es auch eine wundervolle Ott-Orgel (2 M). Wir fuhren zudem nach Laggenbeck zur evangelischen Johannes-Kirche (12 km entfernt) zur letzten einmaligen Klaßmeyer Orgel (1908) – vollpneumatische Kegelladenorgel (2 M). Oh, was für ein Klang. Was ist das, dass ich solch kleine entzückenden Dorforgeln so liebe? Ich könnte sie umarmen, samt ihren Kirchen. Sie sind so – rein – unschuldig – demütig – verborgen – heilig – ❤️❤️❤️. Sie stehen für mich für den wahren Gottesdienst. Für den wahren Glauben. Erich hat dort super Aufnahmen gemacht. Eisenberg hat dort auch schon gespielt. Ich habe ja eben Erichs Platte bekommen von Matthias Eisenberg, den Erich auch gut kennt. Doch ist die Orgelwelt, die Erich kannte, eine völlig andere als die jetzige, mit der ich konfrontiert bin. Auch die Kirchenmusikerszene ist eine andere geworden, sagte er. Dann fuhren wir nach Ibbenbüren zur ev. Christuskirche, zu meiner ersten Steinmann-Orgel (1972) (2 M), ebenerdig, hoch. „Evangelische Kreienbrink Westfalens“. Sie ist angeblich neobarock, aber ich stufe eine Orgel erst mal nicht ein, sondern lasse sie atmen, und vieles ist eine Frage der Registrierung und das Schwingen in der Akustik. Eine hohe Kirche ohne Emporen, flirrender Nachhall. Der Kantor war auch dabei, ein sehr netter. Erich war hier lange angestellt. Er wohnte hier in Ibbenbüren mit meiner Mama. Alles vor meiner Zeit. Fühle ich mich deswegen so verbunden mit dieser Gegend? Als wäre ich (süddeutsch, Fränkin, halbschwedisch mit viel Wikingerblut und einem Papa aus Torgau) auch norddeutsch-niedersächsisch-westfälisch, weil ich hier gezeugt wurde?
Erich zeigte mir schöne Registrierungen. Er hat ein Händchen dafür. Er mochte mein Spiel sehr.
Wir aßen in Ibbenbüren zu Mittag. Als hätte die Zeit ein neues Luftloch bekommen.

Dann fuhren wir nach Halverde (Steinfurt) zur ersten katholischen Kirche dieser Tour, nach St. Peter und Paul (letzter Zipfel NRW) zur Wenthin Orgel (meiner ersten), 1818, 2 M. Eine langgezogene Kirche mit dunklen Bänken. Die Orgel, die Erich so liebt. Sehr lieber katholischer Pfarrer. Die Wenthin Orgel ist die älteste Orgel dieses nördlichsten Zipfels und wurde von Breil restauriert.
Abends zeigte mir Erich alle seine Platten, Kompositionen und Aufnahmen. Er liebt Witze und ist ein Bachfan. Ich erfuhr mehr über meine Familie. Es war ein spannender Tag. Wer hätte das alles gedacht? Gott ist seltsam und irgendwie – faszinierend unheimlich. Er vergisst nichts. Er kennt die Generationen. Er kümmert sich um jede Verbindung. Kennt meine ganze Lebensgeschichte. Kennt sie viel besser als ich. Er kennt jeden Ort. Jede Zeit. So wie er Dorforgeln behütet, die keiner kennt, so sehen seine Röntgenaugen unendlich geduldig, aber alles andere als kurzsichtig auf das Treiben der Generationen. Und er verbindet. Führt zusammen. Heilt. Schließt den Kreis. Dass er auch mich (Raketenfrau) dafür verwendet, zusammen zu führen, macht mich stolz. Je mehr er sich um angeblich Unwichtiges, Kaputtes, „Zu-Spätes“ kümmert, desto mehr liebe ich ihn. Denn Gott urteilt völlig anders. Ich bin so froh, dass es das letzte Gericht geben wird. Gott bringt alles in Ordnung. Er weckt mich, erinnert mich, spricht. Er liebt mich nicht nur. Er mag mich. Er kennt mich. Er weiß immer, wo ich bin. Es gibt nichts, was mehr zählt.

Eule Orgel Bielefeld

Morgen:

Rowan West Orgel

7. Oktober 2021

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Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Leben! (BWV 26)

Neu:

Strebel-Knauf Orgel St. Petri

Schulze Orgel 1843 in Heringen: Eine klassizistisch wirkende romantische Orgel mit den von Schulze berühmten breiten und sinnlichen Registerknöpfen, die zur Seite abstehen (siehe Knauf). Es sind richtige Gesichter, weich und griffig. Obwohl die Orgel „nur“ zwei Manuale besitzt, wirkt sie füllig und warm grundtönig im Klang, in helle Ton-Spitzen auslaufend. Die schöne Orgel in Auleben wird leider gerade renoviert.

Neu: Orgel-Information

Schulze Orgel Heringen

Tante Emma Laden

Engelhardt Orgel

Reubke Orgel in St. Mauritius Kirche Görsbach, Südharz, Nordthüringen, Goldene Aue.

Größte erhaltene Reubke Orgel 1878, mit Original-Bestand, 2018 von Orgelbau Hüfken aus Halberstadt renoviert.

Schwergängige Kegelladen-Orgel, beinahe so schwergängig wie in Waltershausen (Schleiflade Trost-Orgel). Auf dem SW kann oben mit dem Löffeltritt (Schnappfalle) schwellen.

Die Kirche ist schummrig, rot-dunkel, schwarze Bänke, rotes Gewölbe.

Süffig, warm, dunkel.

Sehr trockene und samtige Akustik.

Man kann hier schön singen auf der Orgel und Romantik und Barock spielen. Mit Schweller wird es leiser, wenn man nach oben geht. Schöne Flute, Harmonika, sehr schwergängig mit MK. Süffig, warm, dunkel. Sie wirkt vom Prospekt her wie eine Ladegast Orgel, spielt sich jedoch anders.

Die Orgelbau-Dynastie Reubke aus dem Harz aus Hausneindorf, wo ich war, ist sehr genial. Emils Bruder Julius Reubke kommt ebenfalls von hier.

Schuster Orgel

2. Oktober 2021

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Ann-Helena: Eine Dramatisierung des Lebens. (AHS)

Ich bin wieder daheim und höre Schostakowitsch (Sinfonien). Und war im neuen James Bond Film. Sinnlich und spannend, aber sehr lang. Mein Name ist A-HS.

Und freue mich, dass meine neuverlegten Orgel- und Klavier-Kompositionen eingetroffen sind via Post vom Furore Verlag Kassel, insgesamt vier Bände: Himalaya, Meereszyklus, Wehmut, Zimbelstern, Australian Love Song und vier kirchenmusikalische Werke in einem Band, u.a. Weihnachtschoräle. 

Morgen fahre ich zum Konzert an die wunderbare Ladegast Orgel nach Rudolstadt. 24 h an der genialen Orgel. 

Gestern habe ich noch in der schönen Stabkirche im vornehmen Hahnenklee bei Goslar in Niedersachsen gespielt, gebaut nach norwegischem Vorbild, eine warme Holzkirche mit trockener Akustik, darin ein wunderbares Carillon und eine zweimanualige Goll-Orgel von 1994. Sie besitzt ein niedliches Nachtigall-Register, im Wasserbad zwitschernd. Ob es an der fehlenden Akustik liegt… diese Orgel im Vergleich zur Röver-Orgel ein paar Stunden zuvor in Quedlinburg wirkte etwas farblos und blass. Aber mit einer enormen Röver-Orgel mithalten zu können, ist schwer.
Wir aßen Zwetschgenkuchen mit Sahne. Abends sollte ein Konzert stattfinden, und ich sah aus dem Fenster, ob ich unter den Passanten den mir fremden Organisten erkennen würde. Und ich tat es! Im Stechschritt, mich erinnernd an Lehrer Lämpel von Wilhelm Busch, eilte ein langbeiniger Mann mit ernstem Gesicht und schwerer Tasche der Kirche entgegen. Ich mußte lachen. Das mußte er sein! Und er war es auch. Ob das die Norm des deutschen Organisten ist? Wenn ja, ich bin fast das Gegenteil davon, klein, aber langbeinig :). Lehrer Lämpel setzte sich forsch in seinen Sorgensitz an die Orgel, und alles flog im Pulverblitz davon.

Das Carillon in Hahnenklee ist auch spannend, wenn auch gefährlich, da hoch zu klettern.
Hahnenklee in der Nähe vom Brocken („Walpurgisberg“) und Wernigerode und Blankenburg sind sehr hübsch.
Auf dem Rückweg besuchten wir Pullman City und Rappbode Hängebrücke. Dann Göttingen und heim nach Würzburg. Die bewaldeten Serpentinen im Harz sind für Motorradfahrer sicher verlockend.

Wunderbar war in meiner Harz-Zeit auch die besondere zweimanualige Emil-Reubke Orgel in Görsbach in St. Mauritius in der Goldenen Aue (Thüringen). Ganz nah beim drolligen „Tante Emma Laden“. Auch diese wunderbare Orgel sieht aus wie eine Ladegast Orgel vom Prospekt her. Vater Adolf und Bruder Emil haben die Orgel gebaut (von Julius); es gibt einen länglichen Löffeltritt mit Schnappfalle (Schweller) und wunderbare Achtfüße. Gekoppelt ist sie sehr schwergängig. Die kleine Kirche ist warm-dunkel.

Sehr schön und süffig ist auch die große besterhaltene Schulze-Orgel in Heringen mit zwei Manualen in Thüringen. Die Glocken befinden sich ebenfalls nicht im Turm, denn es gibt keinen. Die Glocken sind draußen angebracht in einem Käfig, dass sie nicht abhauen können.

Der alte Snowden Spielfilm gefällt mir, der mit Gordon-Levitt. Er geht zwar nur bis 2013. Aber er zeigt auch heute an, wie gefährlich unsere Welt ist, und dass Barack Obama sehr bedenkliche Entscheidungen getroffen hat. Ist es nicht längst bereits so schlimm, dass es für uns schon normal geworden ist, dass wir ausspioniert und abgehört werden? Natürlich ist der Film eine amerikanische Dramatisierung. Jedoch, wenn auch nur ein Teil stimmt, so verdient Snowden den Friedensnobelpreis oder einen Orden anstatt Verfolgung. Er muss sehr intelligent sein. Dass überhaupt ein Mensch da hineinkam, da wieder hinauskam, die Dinge erkannte, nicht schweigen wollte. Stattdessen muss er in Russland ausharren mit seiner Frau.

Es ist immer wieder lustig, wie mein Blog lästernden Anti-Kirchenmusik-Foren viel Gesprächsthemen und Einladung zur Verblüffung und Spekulation gibt. Es ist meiner Meinung nach gender-based mediale Wut in den Attacken. Thomas Anschütz, Fan von Johannes Richter und offenbar wie Johannes Richter mit/bei Matthias Dreißig (der Apfel fällt nicht weit vom Stamm) schreibt mir hier Müll-Kommentare, aber nicht mit seinem realen Namen als Austausch, sondern unseriös und feige mit weiblichem Fake-Namen (das nennt er „Pseudonym“) und mit einer Fake-email Adresse „trashmail.com“ (trash bedeutet Müll), zudem mit sehr schlechter Orthographie und dümmlicher Provokation, damit sie in meinen Blog kommen. Oho! Mit was für einem niedrigen Niveau ich zu tun haben muss. Armes Halle und Waltershausen. Diese ungezogenen Buben mit ihren eigenen Waffen zu schlagen ist unterhaltsam, denn es passt denen gar nicht in den Kram. Dann lästern und hetzen sie teilweise erst recht und rechtfertigen sich. Sie erwarten tatsächlich, ihr Dauer-Interesse an mir müsste sachlich, mit Aufmerksamkeit und professionell behandelt werden.

Kümmert sich ein Star oder eine Königin um „Gesindel“ und das gemeine Volk? Auch die Königin Orgel muß das Gestümper von Narren erdulden. Ich sollte mir an ihr, der Orgel, ein Vorbild nehmen und das lästernde Gestümper von übergewichtigen, eher unbegabten Max und Moritz-Buben akzeptieren. Ich rechne damit, dass all diese Lästerer Pseudonyme verwenden.

Für mich sind Manuel Kelber-Bender, Thomas Anschütz und Johannes Richter, Markus Theising vom musikalischen Niveau her gleich schlecht, sehen sich zudem noch recht ähnlich. Ein Pfarrer einer der drei teilte mir mit, er kenne das niedrige Niveau, aber man müsse eben manchmal nehmen, was da ist.
Große Teile von Kirchenmusikhochschulen sind meiner Meinung eine Schlammwüste des Atheismus, der Unmoral und des Neides und fern vom christlichen Glauben und Jesus, weil sich die Menschen nicht fokussieren auf das, um was es wirklich geht, die Anbetung und Verherrlichung Gottes. Zudem sind etliche Kirchenmusiker entweder geschieden, in wilder Ehe lebend, mit der Orgelschülerin oder Chorsängerin durchgebrannt, frauenfeindlich-homosexuell (Begriff von mir gegründet/erfunden), lästernd hintenrum mit Fake-Accounts und / oder offen atheistisch. Das finde ich sehr schade, denn dies hat keine gute Außenwirkung. 

Ich weiß, dass mein Blog provozierend empfunden werden kann und dass getroffene Hunde bellen, aber ich halte meine Kritik für sehr wichtig und notwendig (gerade als Frau in der Männer-Domäne Kirchenmusik). Manche fühlen sich durch meine Direktheit sicher auf den Schlips getreten. Wahrscheinlich muss man meinen Blog im Ganzen lesen, um ihn zu verstehen. 

Andreas Engelhardt Orgel 

J.S. Bach – WTK I BWV 850 Präludium und Fuge D-Dur, neue Jörg Bente Orgel Kloster Walkenried Harz

Bente Orgel Walkenried

26. September 2021

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What have we done to the world? Look what‘ve done. (Michael Jackson, Earth Song)

Das Konzert in Nordthüringen war schön heute und gut besucht. Es wurde aufgenommen, Blumen, Zugabe, sonniges Wetter, danach für alle leckere Happen zu essen und Sekt. Das historische Gehäuse von Friedrich Knauf (1835) wurde (wie die Kirche) im Krieg zerstört, und die Orgel von Johannes Strebel von 1904 (Königsberg, Unterfranken) wurde 2019 frisch restauriert eingesetzt von Thomas Hübener, mit Knaufpfeifen (stumm), also Pfeifen von Knauf stumm im Prospekt. Soli Deo Gloria. Thomas Hübener war heute auch da im Konzert. Er hat bei Orgelbau Schulze gearbeitet (gibt es leider nicht mehr), sein Gesellenstück ist in der Schulze Orgel in der evangelischen Kirche St. Marien in Torgau zu finden. Mein Papa kommt aus Torgau.
Orgelbauer Johannes Strebel (eine Orgelbau-Dynastie) aus Nürnberg hat sehr gute Qualität geliefert. Das malerische Königsberg hat eine neue große Mühleisen bekommen.
Ich bin in Nürnberg geboren und spiele an einer Nürnberger Orgel mit original Nürnberg-Strebel-Spieltisch, aber in Nordthüringen.
Die Orgel-Dynastie Knauf ist aus Thüringen (bei Gotha). Hier treffen Thüringen und Franken aufeinander, im wahrsten Sinne des Wortes.
(Die Ratsherren waren auch damals schon befreundet.) Ich finde die unterfränkischen Dörfer ähnlich malerisch wie die  thüringischen Dörfer. Matthias Grünert (Frauenkirche Dresden) spielt hier nächste Woche und übernachtet in der gleichen Pension wie ich. Die Pension ist ein ehemaliges Rittergut. Ich habe die Tiere auf dem Land des Ritterguts gleich ins Herz geschlossen: Nele (Labrador), hübsch gescheckte kleine Mamakühe mit Kälbchen (erst eine Woche alt), direkt neben meinem Schlafzimmer, Hühner mit Riesenhähnen, Kätzchen; habe selten so schöne Kühe gesehen. Sie sehen aus wie aus dem Bilderbuch. Ich connecte mit Tieren innerhalb von Sekunden.

Dohlen und Turmfalken sind zu hören, wenn man die schöne Kirche St. Petri betritt.
Ihre romantische Orgel ist auch sehr gut geeignet für Bach.
Der Südharz mit seinen Eichen, Wiesen, Seen, Bauernhöfern und Hügeln gefällt mir gut. Mylius (Dichter) kommt von hier.
Natürlich war die Orgel sehr überrascht, mich zu treffen. Dort hat noch nie jemand Liszt oder den Thüringer Ritter oder Pandemic Dance gespielt. Erst durch solch eine „Feuertaufe“ kommen Dinge bei der Orgel ans Licht, die noch nicht stimmen, gut, dass der Orgelbauer da war. Die Orgel muß erst wieder repariert werden nach meinem Konzert. Mal sehen, ob sie rechtzeitig fertig werden, bis Matthias Grünert kommt. Sie haben gleich angefangen nach meinem Konzert. 
Solche Orgeln in direkter Akustik (wenn Publikum da sitzt, ist die Akustik so direkt wie im Wohnzimmer, man hört alles – kein Nachhall) sind schwerer zu spielen als große Orgeln in großen Kirchen mit Nachhall. Die Klais-Orgel in Neckarsulm oder die Walcker Orgel im Ulmer Münster sind im Vergleich dazu so angenehm wie Honig zu spielen, denn die mächtige Akustik umschmeichelt jeden deiner Klänge. Man kann da gar nicht schlecht spielen. 

Doch in einem Wohnzimmer zu spielen ohne Nachhall, ohne Setzer, ohne Nummern, ohne Schweller, das ist Kunst, eine Kunst für sich. Denn es gibt ja kein Pedal wie am Flügel.
Manches klingt auch etwas kautzig. Aber ich liebe Herausforderungen und sowohl die großen als auch die kleineren Orgeln. Ich habe Liszt Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen hier zum ersten Mal gespielt (vor drei Tagen begonnen). Sicher eine Revolution. 
Heute in Nordthüringen.
Morgen in Nordbaden. Morgen muss ich wieder früh aufstehen: Konzert in Mannheim. 

Konzert AHS Südharz

Knauf Strebel Orgel Liebenrode

24. September 2021

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Durchführen heißt: Durch weite Räume führen. (Webern)

Heute empfehle ich die Autorin Willa Cather. Und ich erinnere an Rosalind Franklin (Biochemikerin, Erkenntnis DNA), Michaela DePrince (Tänzerin) und Kiri Te Kanawa (Opernsängerin).
Was ich süß finde, ist Miniscule (Movie).
Lecker schmecken Datteln mit Bündner Schinken und Pflaumen.
Entdeckt habe ich das neue französische Restaurant in Würzburg.

Wenn ich zum Thema Klima gefragt werde: Um zu verdeutlichen, was ich meine, verwende ich nun unlyrische Worte: Ich persönlich glaube, dass wir ein Pflaster auf eine krebskranke Welt heften, aus schlechtem Gewissen heraus absurde Regeln aufstellen und absurde Diskussionen führen, ob nun die Gurke pflastikverpackt sein darf oder nicht, wir werden verarscht und betrogen, und es wird Geld damit gemacht. Wir betrügen uns selbst und lassen uns bewusst verarschen. Wir gehen in den Bioladen, um unser schlechtes Gewissen zu besänftigen, wir fahren E-Autos, zahlen mehr für Strom und Energie, aber unseren Lebensstandard wollen wir nicht verlieren oder verändern. Wir wollen alles behalten – aber nun eben in Bio bitte. Dafür lassen wir uns gern betrügen und betrügen uns selbst. Wenn der einzige Preis Bio ist – ok. Hauptsache, wir müssen nicht wirklich was verändern. Doch:
E-Auto fahren ist genauso scheiße wie mit Sprit, in der Masse, nur anders scheiße, Milch und Yoghurt in Flaschen ist genauso scheiße wie Plastik, denn die Flaschen müssen gekarrt werden und die Deckel werden weggeworfen und verbrauchen mehr Energie als die ganze Tüte, und wenn unverpackte Gurken schlecht werden, ist eben gleich die ganze Palette schlecht. Und unsere neuen Zuckerrohrverpackungen sind geradezu ein Umweltverarschungswitz. Das alles löst unsere Probleme nicht. Im Gegenteil! Aber wir machen jeden Schmarrn mit: Hauptsache, wir leben wie vorher. Wir bestellen. Wollen. Kaufen. Und alles wird von A nach B gekarrt. Unser Luxus und unsere Fülle. Und jetzt eben in Bio. Vegan. Porsche in Bio.

Doch nicht nur wir wollen alles so lassen, vor allem die reichen Lobbys und Wirtschaftskonzerne haben keinerlei Interesse, etwas wirklich zu ändern. Im Gegenteil. Rebellion gegen unseren Planeten.
Wir düngen unsere Erde kaputt (düngen ist hier auch bildlich gemeint) und werfen Artenvielfalt auf den Müll. Und uniformisieren die ganze Welt. Aber neeein, wir Menschen sind es nicht. Das alles macht die Natur gaaaanz von alleine. Es ist niemand unschuldiger als der Mensch respektive der Mann.

Ein Kandidat, der mich belästigt und lästert, ist Barry Jordan aus Magdeburg. Dass solche Altherren mit Pseudonymen in „Lästerforen“ und mit Laien hintenrum stänkern, ist schon erstaunlich. Mir persönlich schreibt er, dass ich virtuos und frisch spiele, aber hintenrum zieht er bei Altherren über mich her. Wie verbittert muß er sein. Ich jedenfalls möchte nicht mit 60 wie ein lästernder Teenager mit Fake-Namen hintenrum über andere herziehen. Das ist feige. Wie kann so jemand im Dom Magdeburg arbeiten? Wer etwas kritisiert, sollte das mutig wie ich offen und mit echtem Namen tun.
Aber ein Barry Jordan, AGRitter, der kaum während seiner ganzen Zeit in Magdeburg als Ausländer (deutsche) Frauen konzertieren ließ – ein Bruchteil im Vergleich zu Männern – und der sich, obwohl Frauen unterrepräsentiert und Mangelware an der Orgel sind, wie er selbst schreibt, über mich lustig macht, der mich während meiner Magdeburger Zeit, als ich Pianistin war, lange vor meinem Orgelstudium, bewusst nie an die Orgel ließ, der mich noch nie gesehen oder kennengelernt hat und dennoch lästert, ist nicht als Vorbild zu betrachten. Er hätte die Ehre haben können, mich damals in Magdeburg als einer der ersten an Orgel heranzuführen, an der Orgel zu fördern, zu unterrichten und zu unterstützen. Er hat es verpasst. Er lügt und behauptet, ich hätte sofort ein Konzert spielen wollen.
Es gibt einige, die froh sind, wenn er geht. Ich auch. Das dauert ja nicht mehr lange. Wie er spielt, ist meiner Meinung unterdurchschnittlich, ohne dass sich dies verändert oder verbessert hat. Mir fällt auf, dass solche Leute wie er wohl meinen, mich durch Lästern und Kritisieren verändern zu können und mich dahin zu kriegen, wie sie meinen, wie ich zu sein hätte. Als ob weibliche Bescheidenheit in einer Männerwelt je etwas geholfen hätte. Männliche Bescheidenheit schon (meist gespielte und kalkulierte, eine berufliche „Bescheidenheit“). Aber Frauen werden dann meist übersehen. Zudem möchte ich authentisch sein und meinen Weg gehen und zu nichts gezwungen werden, auch nicht zu aufgesetzter Bescheidenheit. Da Barry Jordan erwartet, ich würde hier seine meiner Meinung nach hässlichen Kommentare freischalten, gehe ich davon aus, dass nicht nur sein Spiel, sondern auch sein Verhalten unreif und weit unter dem Durchschnitt liegen. Ich habe ihm persönlich auf seinen Hasskommentar via email geantwortet. Ein typisches Merkmal der Lästermäuler: An einem wirklichen Austausch oder an einer echten persönlichen Diskussion oder Beantwortung meiner Fragen sind diese gar nicht interessiert. Das habe ich schon versucht. Sondern es geht nur um das Stänkern und Fertigmachen. Sogar um das Lächerlichmachen meiner privaten Antworten in der Öffentlichkeit, die gegen meinen Willen zitiert werden. Besonders hinterhältig ist hier Barry Jordan, auch bei Karl-Bernhardin Kropf ist viel Erbärmlichkeit und Neid im Spiel. Ich reagiere nur und fange nie an, weil die mich gar nicht interessieren. Wahrscheinlich wissen sie, dass sie mir unterliegen würden (allein sprachlich) und sind viel zu feige, sich wirklich mit mir und meiner Kritik auseinander zu setzen. Da müssten sie ja etwas ändern. Persönlich mit mir könnten sie gar nicht umhin, Respekt vor mir zu haben. 
Ich halte Barry Jordan und Karl-Bernhardin Kropf für Paradebeispiele für unchristliches, unkünstlerisches und frauenfeindliches Verhalten in der Kirchenmusik. Sie belästigen mich, lästern, stänkern und hetzen und finden immer ein Haar in der Suppe. Und tun dabei, als wären sie „wohlwollende Onkel“. In Wirklichkeit sind sie sauer, dass ich mich wehre. Und es scheint mir, sie wollen unbedingt streiten und mich provozieren, weil es ihnen Spaß macht? 
Mir sagte jemand, dass es Frauen aus dem Ausland in der deutschen Männer-Kirchenmusikszene meist besser haben. Jordan steht für das, was ich kritisiere: Es ist ein Kampf, die Orgel kennenzulernen.

Das, was ich hier zu diesen Männern schreibe, sind Reaktionen auf deren Attacken, auch wenn ich das Gefühl habe, mit diesen Namen meinen Blog zu beschmutzen. Interessiert haben diese Menschen mich zuvor nicht. Ich glaube, manche dieser Art „Kirchenmusiker“ wie Barry Jordan und Karl-Bernhardin Kropf fühlen sich in ihrem Ego verletzt, wenn frau kein Interesse hat für sie, sondern nur für die Orgel. Das finden die dann unhöflich. Interesse wird bei mir für den Spieler automatisch dann geweckt, wenn dieser nett ist, sowohl menschlich als auch musikalisch. Sonst nicht.

Offenbar nehmen sich Laien und kleinere Leutchen wie Johannes Richter, Karl-Bernhardin Kropf, Lucas Kluck, Markus Theising, Jürgen Strupat usw. solche Leute wie Barry Jordan in ihrem Verhalten zum Vorbild, nach dem Motto: „Wenn der so stänkern darf, dann ich erst recht“.
Ob sie das stimuliert oder befriedigt? Das Verlogene und Feige am Verhalten von Barry Jordan, Karl-Bernhardin Kropf und ihren Kumpanen ist, dass sie mich immer zuerst attackieren und provozieren und es dann so darstellen, als würde ich über die herziehen, dabei interessieren die mich überhaupt nicht. Die müssen mich im Gegenteil erst persönlich belästigen und auffordern, bis ich reagiere. Zusammen mit Laien fallen sie wie Köter über mich her. In Gottesdiensten und Kirchen haben solche Leute nichts verloren, finde ich, denn atheistisches, sexistisches und kindisches Verhalten ist Anti-Evangelium. Aus diesem Männergeklüngel  entsteht dann ein (homosexuell angehauchter) Männer-Clan, alle per Du, egal, welches Niveau. Gegen eine Frau. Der Hass und der Neid dieser verbitterten Onkel ist so groß, dass sie mir wünschen, „dass meine Karriere den Bach runtergeht“, dass sie jeden meiner Schritte und Konzerte verfolgen, mich ständig zum Thema machen, über meine Termine besser Bescheid wissen als ich, mir alles mögliche unterstellen, voller Vorurteile sind, sexistisch schreiben, von Vibratoren schreiben, dauernd Gewehr bei Fuß stehen, um meinen neuen Blog zu lesen. Nervige Dauer-Fans. Es geht ihnen um Hetze gegen mich, damit mich andere nicht einladen. Sie sind sauer, dass ich die Kirchenmusik kritisiere und bestätigen doch meine Kritik auf den Punkt mit ihrem Verhalten. So wie sie gegen mich sind, das ist ihr wahres Gesicht, finde ich, nicht die Heuchelei im Gottesdienst. Karl-Bernhardin Kropf versucht bereits seit einem Jahr schon, meiner Karriere bewusst zu schaden und eine Art „Gegenseite“, wie er es nennt, aufzubauen, die „mehr Fans hat als ich“. Krank. Und dabei hat die von ihm ernannte „Gegenseite“ mit allen Lästerern zusammen weniger Fans als ich. Das ist der Grund ihrer Attacken. Barry Jordan hat keine 60 Abonnenten. Karl-Bernhardin Kropf kaum mehr. Von Richter und Kelber-Bender und Kluck usw. ganz zu schweigen. Da geht nicht viel. Bekannt sind sie nur lokal, wer interessiert sich für diese?
Kropf benennt mich wie eine Art Partei (AHS) und eine Gegenpartei (er und sein lästernder Männerhaufen als Gegenseite), was Kindergarten ist, aber dennoch bezeichnend: Es braucht einen ganzen Clan gegen eine Einzelkünstlerin, gegen mich, den er aufhetzt und vergeblich animiert, mich fertig zu machen. Hier sind eine Menge Straftaten aufzuzählen: Hetze, Hassrede, Aufruf zum Boykott, Mobbing, Sexismus, Anstacheln anderer zu Spott und Verleumdungen… Und Barry Jordan  ist diesem Umfeld aktiv. Da mein erster Anlauf, diese Männer anzuzeigen, keine Frucht gebracht hat, sind sie jetzt umso gehässiger geworden, weil sie meinen, ungestraft davon zu kommen. Obwohl Kropf und Co schon seit einem Jahr vergeblich versuchen, mich aufzuhalten, machen sie weiter. Zuvor waren sie voller Furcht, ob meine Anzeigen Erfolg haben könnten und haben sich zeitweise zurückgehalten. Jetzt sind sie in ihrer Erleichterung voller „Mut“, Spott und Schadenfreude. Es ist, wie ich es bereits Oktober 2020 ahnte: Es sind sogenannte „A-Kirchenmusiker“, die kaum einer kennt, die die Laien aufhetzen und motivieren, zu lästern. Die Laien kopieren sozusagen deren „Vorbild“. Sie werden von Barry Jordan mit Honig ums Maul beschmiert und dann losgelassen auf die Mangelware deutsche Frau an der Orgel Ann-Helena. Ich gebe nicht auf, diese Männer anzuzeigen, bis sie bestraft werden. Denn die werden sonst keine Ruhe geben aufgrund ihrer Minderwertigkeitskomplexe. Sie stänkern völlig unabhängig von meinem Blog, sind einerseits empört, wenn ich darüber berichte, und andererseits beleidigt, wenn ich sie nicht erwähne. Spiele ich an großen Orgeln, war es „artig“, spiele ich an kleinen Orgeln, „geht meine Karriere den Bach runter“. 

Ich bin stets froh und erleichtert, wenn ich tolle Kirchenmusiker treffe. 

Liszt

23. September 2021

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„Süßsein“ scheint für viele Männer gleich mit Antikönnen zu sein. Süß und Können ist für viele Männer schwer zu kombinieren. (AHS)

Presse:

https://www.ntz.de/nachrichten/kultur/artikel/organistin-ann-helena-schlueter-glaenzte-bei-den-nuertinger-orgelkonzerten/

Presse zu AHS Nürtingen

Endlich kommt mit den letzten 4 Seminaren (Methode, Scientific, 2. Fach, D-Forum) das PhD-Doktoratsstudium am Mozarteum zu einem hoffe ich sehr guten Ende. Ich habe viel gelernt, aber es war auch anstrengend. Ich komme hier jetzt schon in das 9. Semester. Bald ist auch das AMPF. Im Grunde muss man so was Full Time machen: Präsentieren, Darstellen, Strukturieren, PP, Diskutieren. Empirie, Kodieren, Logik. Ich finde, es ist schon ein eigenes Gebiet des Denkens. Spannend. Jedoch Musik und Üben – das ist nicht zu toppen.

Ich werde gefragt, was ich von den „Sternchen“ halte. Da Sprache wichtig ist, halte ich es für notwendig, Männerdominanz auch in unserer Sprache im Auge zu behalten und zu hinterfragen.

Nicht so sehr empfehlen kann ich Osigermany Hessen, die Hauptwerkorgeln verkaufen, denn es gab einige Probleme, die jetzt zumindest behoben sind. Zumindest haben wir jetzt endlich eine Lösung gefunden, was die letzte Pedal-Reparatur angeht. Ich liebe Lösungen für Probleme.


NTZ Nürtingen Esslingen

15. September 2021

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Heute ist der No-Pants-Day. Endlich haben auch Exhibitionisten ihren Feiertag. (Czech/Domzalski)

Jemand sagte mir gestern, meine Homepage würde mindestens 3 Frauen zeigen. Wie ich das alles in einer Person sein kann?

Ich freue mich auf das Konzert in Rothenburg/Tauber. Es ist am 29.10. an der Steinmeyer Orgel in Heilig Geist.

Die Konzerte 28. und 29.9. sind auf 30. und 31.10. gelegt. Rudolstadt ist ebenfalls im Oktober.

„Die Verwandlung“ von Kafka ist hervorragend. Klug, ironisch, sehr witzig, verrückt, psychologisch, sarkastisch. Und vor allem originell. Das Besondere und Originelle ist der sagenhafte Humor, der natürlich bissige Kritik ist. Jedoch solch einen genialen Umgang mit Kritik habe ich selten so klug und witzig erlebt. Denn es ist ganz ernst und erschreckend und doch so lustig, dass man den Kopf schütteln muss. Gleichzeitig traurig. Es ist eine unfassbare Mischung. Kafka schreibt viel aggressiver, wilder und sarkastischer als Zweig, der wehmütig und lyrisch ist. Kafka bleibt bis zum Schluss „böse“ und beißend. „In der Strafkolonie“ – sehr gut komponiert. Beide schreiben keineswegs politisch und doch sehr politisch. Besonders in Zweigs Essays.

Apropos Kompositionen. Meine neuen Werke sind eingetroffen. In DIN A 3 vor mir liegend – wunderbar. Furore und Stringendo.

NEU: Wiegleb Orgel Ansbach:

Wegen Lazy Load werden alle neuen Fotos und Texte bei Orgel Infos jeweils erst nach ca. 24 Stunden online zu sehen sein. Dadurch läuft die Webseite schnell.

Es kann gern kommentiert werden:

Wiegleb Orgel Ansbach

Rainer Goede erzählte mir, Architekten können manchmal durchaus auch ein Problem sein beim Orgelbau. Das hätte ich nie vermutet. Die grünen Schleier innerhalb der Stiftskirche Stuttgart dienen dem Klang. Denn Orgelbau Mühleisen wollte keinen Freipfeifenprospekt. Gehäuse und Schleier helfen, Klang zu bündeln, zu sammeln, zu sortieren. Aber die Architekten suchen nicht die Organisten und Orgelbauer aus, sondern Juristen und Theologen im Amt. Da wird oft der Hausarchitekt ausgesucht. Einen hervorragenden Freipfeifenprospekt (Werke übereinander) zu bauen, der dem Klang nicht schadet, ist schwer und viel Arbeit. Um dem Klang zu helfen, gab es zumindest ein Rückpositiv und die grünen Schleier. Das Zusammenspiel von Kirche, Klang, Orgelbauer, Gewölbe, Architekt, Sachverständiger, Organist – ist enorm! Als Organistin ist man also auch Akustikerin. Es gibt viel zu wissen und zu kennen. Und dann muss man noch diplomatisch sein, denn der Bau einer Orgel oder die Rekonstruktion ziehen sich Jahre hin, man muss mit den unglaublichsten, widersprüchlichsten Leuten zu tun haben.

Ich bin verblüfft, dass die Bälge in der Decke über der Wiegleb Orgel liegen (fallender Wind, Schwerkraft). Der mächtige 32-Fuß (offen, Holz) hinter der Orgel ist begeisternd.

Dass eine so wunderschöne Orgel im Prospekt ohne Gott und Anbetung ist, sondern idealtypisch für männlichen Absolutismus – das ist erschreckend. Nur die Musik und doch die Musik werden Gott preisen. Denn der Markgraf ist trotz seiner Monogramme längst im Totenreich. Gott aber wird nie sterben. Kann er gar nicht.

Heute habe ich mit Hans-Ola Ericsson (er ist gerade in Linköping) gesprochen, das Haus in Schweden nehme ich leider nicht 😭, zu weit weg, und wegen Registrierung:

  • immer aufschreiben in die Noten (nicht spontan und mündlich die Orgel inhalieren), was wo will
  • auch wenn es keine Nummern gibt, sich im Kopf Nummern (er hat mir eine immer gleiche Strategie genannt) „notieren“ (=merken)
  • jedes Register EINZELN durchgehen, dann mischen, die Chöre usw., erst dann in die NOTEN SCHREIBEN (auch wenn meine „awful“ wären 🎋🦜)- nicht spontan
  • sollte was schief gehen, gleich korrigieren (den FlOW stoppen!) – sollte aber nur 3 x im Leben passieren (was bedeutet, dass es mir nie mehr passieren darf)

Ich mag Manualschiebekoppeln und Sperrventile wie bei Ladegast. Wiegleb hat dies „edler“ gelöst.

Ps:

In den Lektürevorschlägen der Lehrpläne für Deutsch in Bayern sind immer noch viel zu wenige Autorinnen erwähnt, meistens max. 2-3, aber es überwiegt immer noch der Eindruck, dass hauptsächlich (ältere) Männer schrieben, erst recht gute Literatur/ Weltliteratur. In einer Diskussion darüber bemerkte letztens ein Mann, dass das wohl daran liegt, dass Frauen eben anders und insbesondere nicht so gut schrieben wie Männer und deshalb in Vergessenheit geraten wären und auch nicht in der Schule gelesen werden. Ich finde jedoch, dass dies genauer untersucht werden müsste und heutige Schülerinnen unbedingt auch viel mehr Texte von Autorinnen lesen sollten. Es geht mir dabei vor allem um eine Balance, kein entwederoder. Erst dann entzerren wir auch diesen doch noch immer sehr patriarchalen Blick auf Literatur, Geschichte und Kunst. Das Bild ist aber viel bunter, und die Kenntnis dieser Autorinnen würde uns alle sicher bereichern. Zudem bestimmen nach wie vor Männer, was „gut“ sei. Der einzige Lichtblick: Männer schreiben über Frauen. Es geht in der Literatur zu 90 Prozent um Frauen.


Aber auch Frauen können Weltliteratur schreiben.

Ebenfalls neu Ladegast: Es kann gern kommentiert werden:

Ladegast Orgel Weißenfels

Ladegast Orgel Marienkirche

Wiegleb Orgel Ansbach

Dortmund Konzert