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Für mich ist das Leben eitel Sonnenschein. Oho: Eitel nicht zu vergessen. Die Sonne ist bei mir mir sehr eitel. (AHS) 

Neu: Orgel-Information:

Schuke Fritzsche Orgel Wolfenbüttel

Heute hatte ich die Probe mit dem wunderschönen Händel F-Dur Konzert op. 13 mit Collegium Musicum Rothenburg Orchester an der schönen großen Sandtner Truhenorgel 1978 op. 69 (2 M) in der Heilig Geist (1280) in Rothenburg/Tauber. Und Mozart Church Sonatas. Oben spielte ich auch die große Steinmeyer 1864 Nr. 46, romantische, oben an der Decke, Registerzüge wie Zigarren. Schöne Akustik. Der Taufstein von 1625, Kruzifixus 1430, Grabmal 1317.

Rothenburg ist eine wunderschöne Stadt. Wir aßen danach sehr gut in Rhodos am Spitalhof, kann ich nur empfehlen. Lachs. Ich kam aus Sachsen-Anhalt, und die Autobahnen waren vollgestopft. Stau.

Die Fragenbögen meiner Studie sind nun alle fertig. Nächste Woche geht es in die nächsten Seminare. Ich bin begeistert von manchen Dozenten, sie sind wirklich nett und lustig. Unterrichten ist eine Gabe. Es hört sich seltsam an, aber Demut spielt eine große Rolle dabei.

Gefühle sind eine seltsame Sache. Wenn ich Kinder beobachte, deren Gefühle von einer Sekunde auf die nächste wechseln, so bin ich genauso, kann ich von einer Empörungswelle plötzlich in Lachen ausbrechen und von der besten Laune plötzlich sehr still und nachdenklich werden.

Ladegast Orgel

20. Oktober 2021

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Prostitution ist bezahlte Vergewaltigung. Jeder „Freier“ ist ein Täter. (AHS)

Menschen hören Musik. Auch wenn nicht immer gezielt, zielbezogen, bewusst, konzentriert. Manchmal nebenbei, indifferent, im Hintergrund, im Vorübergehen. Manche hören nur Musik, die einem bestimmten Muster entsprechen, einem bestimmten Schema. Manche mögen keine klassische Musik und schalten bei Ansätzen davon gleich aus. Für manche ist alles, was nicht Pop/Rock Musik etc. ist, Klassik. Hördauer und Hörgewohnheiten spielen hierbei eine Rolle.

Größte erhaltene Knauf-Orgel Bleicherode:

Thüringen, Harz: Größte spielbare Knauf Orgel (2 M, weiße Tasten, feste und freie Kombinationen). Gold und Silber der Orgel schweben über einem.

Herrliches Instrument! Friedrich Knauf (Großtabarz) baute 1838 die erste Orgel dort. Sein Bruder und dessen Sohn Robert (Bleicherode) bauten eine neue Orgel (31.08.1898 fertiggestellt) dort, mit damals neuartiger pneumatischer Traktur (Referenzobjekt).

Wunderbare Knauf Orgel auf der mittigen West-Empore, barock-klassizistisch nachempfunden, technisches Meisterwerk. Bis Juni 1909 musste der Wind noch ertreten werden (Kalkantenruf, Klingel und Registerzug, bis heute aktiv). Ohne Muskelkraft erstarb die Orgel heulend. Doch 1909 wurde durch einen Motor (Strom) der notwendige Winddruck hergestellt und die Muskelkraft ersetzt.

Röhrenpneumatik, Kegelladen, 1579 klingende Pfeifen, 24 stumme Pfeifen zur Dekoration im Prospekt. Friedrichs Bruder Gottlieb heiratete nach Bleicherode, sein Sohn Robert übernahm 1873 seine dortige Werkstatt. Die Orgel wurde 2013 nach einer „Barockisierung“ 1955 wieder in den Originalzustand zurückgerettet und rekonstruiert. Ich bin froh über diese Instrumentenrückführung.

Die Kirche mit ihren geschmückten Deckentonnen, spätgotisches Kruzifix, Epitaph (Gedenkplatte), Turm mit mächtigem Turmuhrwerk, Kanzel, Kuzio-Fenster, schwebendem Kreuz und Wetzel-Taufstein ist wunderschön, hell, angenehm leer und groß. Ich mag das Hauptgeläut, die Große Glocke. Auch die Gebetsglocke in Blütenkelchform. Es gibt sogar eine Zuckerhutglocke im Turm in der Spitze. Die Deckenmalerei (1599) wirkt wie eine Renaissancetapete. Wunderschön ist der runde, helle Spieltisch der Orgel.

Damit muss man bei historischen Orgeln einfach klar kommen. Der Klang ist wie dunkle Bitterschokolade, jedoch auch wuchtig, warm. Der Bruder Gottlieb hat eine eigene Firma gegründet (bis 1939 weitergeführt) und versorgte die ganze Gegend mit Orgeln.

Knauf Orgel 

Neu: Orgel-Information 
Dom Nordhausen 

Klais Orgel Dom Nordhausen

Reubke Orgel Thüringen

Reubke Orgel Görsbach

 

14. Oktober 2021

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Eine Meisterin der Pfeifen! (Neue Westfälische am 13.10.21 über AHS)

Foto oben: Wenthin Orgel 1818 in Halverde, Ibbenbüren, Westfalen (kath. Peter und Paul) – Dank an Erich Stoffers.

Der Artikel über mich in der Neuen Westfälischen ist eine Seite groß und schön geworden mit Foto, auch wenn manches durcheinander ging (wir waren etwas spät dran).

Ich freue mich, dass auch Erich Stoffers früher bei Audite aufgenommen hat (Schallplatten). Meine CD kommt März 2022. Trost Orgel Waltershausen. ❤️

Wieder daheim!

Anbei neu: Orgel-Information: – viele neue Orgeln –

Klaßmeyer: Raumfüllender, warmer, romantisch grundtöniger Klang. Helle, liebevoll gepflegte Kirche. Enormes Volumen trotz nur 12 Register. Erstaunlich! Auch für Bach geeignet.

Zum Klicken:

Klaßmeyer Orgel Laggenbeck

Klaßmeyer Orgel 1908 in Laggenbeck

Zum Klicken:

Ott Orgel Bad Oeynhausen

Presse Neue Westfälische

Kann man es lesen? Ansonsten: Presse ann-helena 

Steinmann Orgel Ibbenbüren

J.S. Bach – Trio-Sonate d-Moll, Steinmann Orgel Christuskirche Ibbenbüren, NRW, Westfalen, AHS

10. Oktober 2021

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Wir meinen, unbedeutend zu sein und in einem eiskalten Universum zu schweben, dabei essen wir hier eine Banane. (AHS)

Foto oben: Strebel-Orgel Liebenrode

Heute fuhr mich der Bachfan Volker Hege (der schon 80 ist und fit wie ein Turnschuh) von Dortmund nach Bückeburg (Niedersachsen): Wunderschöne große Barockorgel (3 M) von Rudolf Janke (1997) in der lutherischen Stadtkirche im kleinen hübschen Bückeburg (Niedersachsen), ca. eine Stunde von Bielefeld entfernt. Janke wird bald 90. Leider übernimmt sein Sohn die Firma nicht. Gewartet wird die Orgel von Jörg Bente (siehe Walkenried, wo ich letzte Woche war). Der figurenreiche, bunte Prospekt wurde nach dem Brand 1963 nach dem Vorbild von Compenius 1615 nachgeschnitzt und 1965 fertig – von einer wunderbaren Frau! Frau Bachmeister! Vor 1997 war eine Hammer-Orgel aus Hannover darin, wurde aber durch Janke ersetzt. Auch Früchte zeigt der Prospekt (siehe Gemüseorgel Thüringen). HW 1. M, OW 2. M und BW 3. M. Janke begegnete ich zum ersten Mal in Herzberg (Harz, Niedersachsen). 

Ich habe es leider nicht mehr nach Wittenberg zur Clavichord-Tagung geschafft. Es war einfach zu viel los hier und zu weit weg, NRW und Westfalen, dabei hatte ich mich schon gefreut. Vor allem auch Sander wiederzusehen, der mein Clavichord baut. Und mein Leih-Clavichord dort zu spielen. Aber nächstes Jahr!
Bückeburg ist unglaublich süß mit Schloß, Fachwerkhäusern, Gässchen und Museen. 

Währenddessen immer noch heiße Diskussionen zur Schulte/Radcliff Orgel in Dortmund (siehe Videos):

Strebel Orgel Hohenstein Liebenrode

Orgel Date AHS

Orgelführung moderne Schulte/Radcliff Orgel St. Petri Dortmund – Orgel Date AHS

Pandemic Dance – Neue Musik an neuer Orgel 

Janke Orgel

Bey einer andächtig Musiq ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart. (JSB)

Wieder daheim. Ob ich mit meinem Blog aufrütteln und verändern möchte? Bestimmt. Ich glaube, Gott ist über den Abfall der Kirche viel mehr erschüttert als über den Abfall der Welt. Daher sind meine Improvisationen eigentlich Prophetien. Kennt ihr die Propheten aus der Bibel, die Gericht verkündet haben und deswegen Ärger bekamen? Mein Pandemic Dance Zyklus ist eigentlich ein Cycle des Gerichtsrufes, der Endzeit. Pandemie steht hier symbolisch für den Abfall. Es ist eine Art Gerichts-Tanz. Eine Art „Tanz in die Hölle“. Pandemie ist hier nur ein Bild und hat mit Covid nicht in erster Linie zu tun, sondern…  der Pandemische Tanz und seine Variationen sind eine Art Sendschreiben. Siehe Offenbarung. Die Sendschreiben an die Kirche: Warnung vor dem Gericht. Eine letzte Zurechtweisung. Also eigentlich ein letztes Werben Gottes. Pandemie steht hier für Apokalypse einer ganz anderen Art. Daher klingt der Tanz auch drastisch und spirituell. Ich finde ihn selbst manchmal unheimlich. Meist läuten die Glocken danach, egal, wo oder wann ich ihn spiele. So auch in Mannheim. Ich sende noch das Video. Dabei ist es eher die Glocke des Todes oder des Gerichts. Aber nicht böse gemeint. Eher heilsam. Wie nach einer Diagnose die Therapie. Die man auch ablehnen kann. 9 Minuten lang fließt es, ich bin wie in Trance. Ich komme mir vor wie Gottes Axt, die er ansetzt, um zu fällen. Ob deswegen manche, weil sie das spüren, feindlich sind? Weil mein musikalischer Gerichtsruf sie betrifft? Aber selbst wenn nicht, der Gerichts-Zyklus rüttelt auf.

Aber erst mal etwas Schönes:

Werner Orgel, Orgel Date AHS
Sendschreiben für Orgel

Hindere die Spielleute nicht. Und wenn man lauscht, so schwatzt nicht dazwischen… (Martin Luther)

Kluger Mann, dieser Luther. Ich glaube, das ist das Schlimmste, wenn bei armen Kirchenmusikern im Gottesdienst das Volk einfach quatscht, wenn er spielt. Ob deswegen manche so sauertöpfisch sind? Aber das ist auch gemein.

Ich mag es auch nicht, wenn man mich hindert.

Das Konzert war schön. Die Barker-Maschine seufzte manchmal, aber ansonsten liegt sie mir gut in der Hand, die Ladegast.
Es geht mir auch gut ohne Barker. Ladegast pur. 

Übrigens letzte Woche, da lief noch nebenbei mein AMPF = Doktorandennetzwerk. Ich hatte auch Vortrag. Ich beobachte mich selbst manchmal kopfschüttelnd, während ich zwischen Orgeln, Reisen, Videos noch eben mal meine Doktorarbeit vortrage. Und dafür mein MacBook hervorkrame – und es doch ganz gut mache. Während die anderen über Musikpädagogik philosophieren, habe ich via Handy das Zoom am Ohr und diskutiere mit, während wir auf der Autobahn oder durch Wiesen zur nächsten Orgel brausen. Der nächste Kantor kommt, und ich stelle das Zoom auf leise.

Genauso wie ich jetzt auf der Autobahn Blog schreibe, nachdem ich „Vitello tonnato“ gegessen habe. Während im Bayern 1 Lovesongs laufen. Waltzing Matilda. Ob Rod Stewart schon tot ist? 

Gestaltung und Klanggebung einer Orgel finde ich schön.

Gedankensprung.

Habe heute nebenbei an der Ladegast eine neue Gruppe auf facebook gegründet:
Neben „Orgel Prospekte“. Sie heißt „Musik in der Kirche. Kirchenmusik in der Welt“ – poetisch, finde ich. Hier ist der Link dazu: 

Neue Kirchenmusik-Gruppe facebook

Warum eine neue? Sie soll dazu dienen, ohne Lästern, Mobbing und Schmähkritik Musik in der Kirche zu diskutieren und zu präsentieren.
Kurz: Das Gegenteil zur Ansgar Kreutz-Kirchenmusik-Gruppe, wie ich finde, in der gehässige Kritik und Hetze durch Leute und „Administratoren“ wie – wie hieß er noch mal – Benjamin Frensel beinahe „normal“ zu sein scheinen. Ein Lob für die Gruppe Organisten-Forum – da landete Hetze von Thomas Anschütz, von dem ich gar nicht weiß, wer das ist, der unter Frauennamen stänkert und Gruppen benutzt, seinen persönlichen Haß abzuladen, bei weitem nicht so, wie es in der Ansgar Kreutz-Gruppe gelandet wäre. Dort hätten sich Hater wie Köter auf Fleisch geworfen, es sind immer die gleichen, während Ansgar Kreutz und „Kirchenmusiker“ schweigend zugesehen hätten. Vorbilder für die Läster-Bengel sind die lästernden Altherren. So wird dieses Haß-Verhalten an die nächste Generation weitergegeben, während Kirchenmusik, Gottesdienst und Kirchen weiter absterben. Überall werden Kirchen geschlossen, zusammengelegt, Orgeln verkauft. Und was weiß man über die Kirchenmusik? Sie brüstet sich weiter nach außen als gehässiger Männer-Verein, anstatt aufzuhalten und zu retten, was hier unter ihrer eigenen Regie immer weiter abgestorben ist: Gottesdienst.

Allein in Mannheim schließen über 10 Kirchen. Tragödie. Wer traut sich das schon zu sagen?

Oder könnt ihr euch vorstellen, dass solche Leute Choräle spielen und Gottesdienst halten können, wo sie doch das Gegenteil von Gottesdienst tun und präsentieren? Wen werden sie in die Kirche locken? Wieviele? 
Der Fokus der Kirchenmusik sollte auf die Anbetung Gottes ausgerichtet sein. Wie können wir uns neu ausrichten? 

Ich frage mich allgemein immer, was das eigentlich für – Abschaum darf man ja nicht sagen – Menschen sind, die zusehen, wie andere fertig gemacht werden und noch treten. Oho! Ist ihnen die „Macht“ (einer Gruppe) zu Kopf gestiegen?

Ich habe schon 4 eigene Gruppen, die teilweise größer sind, aber Macht kam mir nie in den Sinn: Gruppen zu benutzen, um andere schlecht zu machen, weil sie selbst keine Konzerte oder Videos oder Fotos oder Ideen präsentieren können und voller Neid sind.

Es sind Gender-based Attacken, denn die meisten dieser Gruppen bestehen fast nur aus Männern. Es gibt eine Art digitalen Femizid, finde ich: Ehrgeizige Frauen wie ich sollen digital ermordet oder „ausgelöscht“ oder vertrieben werden, aus Berufsgruppen, aus Gruppen…

Über Femizid gibt es einiges auf YouTube. Hört es euch an. Das war für mich auch neu. Digitaler Femizid – den Begriff habe ich gegründet bzw. erfunden.
Leider sind die wenigen Frauen auch nicht gerade hilfreich, sondern eher mit Männern verbündet.

Ich weiß, dass mein Blog provozierend empfunden werden kann und dass getroffene Hunde bellen, aber ich halte meine Kritik für sehr wichtig und notwendig (gerade als Frau in der Männer-Domäne Kirchenmusik). Wahrscheinlich muss man meinen Blog im Ganzen lesen, um ihn zu verstehen. 

Das Heuchlerische ist: Johannes Richter und andere setzen sich angeblich für vergessene Orgeln ein, attackieren mich aber, die genau das Gleiche macht – weil es ihnen gar nicht um vergessene Orgeln geht, sondern um sich selbst und um Konkurrenz. Wer mehr Aufmerksamkeit, Views, Likes und Kommentare bekommt. Und dass ich wage, ebenfalls in Mitteldeutschland zu sein.  Sonst würden sie doch jeden unterstützen, wenn es ihnen wirklich um die Sache und die Orgel gehen würde, jeden, der sich ebenfalls um kleine Orgeln kümmert. Und eben nicht attackieren. Da ich aber mehr Views, Kommentare, Aufmerksamkeit bekomme, egal, ob ich an großen oder kleinen Orgeln sitze, egal wo, zeigt sich deren wahres Gesicht: Attacken. Damit graben sie sich selbst das Wasser ab und zeigen, dass es ihnen nur um sich selbst geht und um Selbstverwirklichung. Mir aber geht es wirklich um die Orgeln. 

J.S. Bach – WTK I BWV 850 Präludium und Fuge D-Dur, neue Jörg Bente Orgel Kloster Walkenried Harz

Aria Deppeé Orgel
Orgelvorstellung

30. September 2021

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Wenn man Gott nicht findet, sagt das sehr viel mehr über einen selbst aus als über Gott. (AHS)

Heute besuchten und spielten wir die neue schöne Jörg Bente-Orgel von 2017 im Kloster Walkenried im Harz in Niedersachsen. Es war meine erste Bente-Orgel. Früher gab es im Kapitelsaal nur ein Positiv, dann eine kleine Engelhardt/Kiessling-Orgel, später Kemper, dann Hammer. Die riesige Klosterkirche (90 m lang, 30 m hoch) wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört, aber die anderen Gebäude und der Kapitelsaal der Mönche blieben leidlich erhalten und wurden Stück für Stück restauriert. Der Kapitelsaal wird nun auch für Konzert und Gottesdienst benutzt. Mönche gibt es seit der Reformation leider keine mehr hier, die Kirche ist nun evangelisch. Luther aber kam nur bis Nordhausen. Der dunkle, jedoch schöne, feine Kapitelsaal besitzt eine besondere Atmosphäre, besonders, wenn er von Kerzen erhellt ist. Die neue Bente-Orgel zeigt sich in zwei Stufen: Einmal das HW von rechts oben, und das zweite Manual ist weiter hinten, dort, wo auch der Spieltisch versteckt und geschützt liegt. Die helle Orgel duftet neu nach Holz und ist von Orgelbau Bente aus Helsinghausen bei Hannover für ca. eine halbe Million Euro hervorragend gebaut worden. Auch innen in der Orgel sieht alles einwandfrei aus und zeugt von hoher Qualität, eine eigene Welt, Kunsthandwerk pur, ein Kunstwerk, das versteckt wird, so ist das Innenleben einer wunderbaren Orgel. Die Orgel besitzt viele warme und zarte Achtfüße, zwei Manuale, ist leichtgängig, jedoch hat Griff, Biß und Halt, die Tasten sind absolut gleichmäßig wie bei einem Steinway; auch wenn sie keinen Schweller hat, eignet sie sich sehr für romantische Musik. Sie mußte in einem recht niedrigen und engen Raum und unter Maßgaben des Denkmalschutzes eingepasst und auch farblich dementsprechend gestaltet werden, was sicher nicht ganz einfach war. Von der Orgel aus sieht man auch den Kreuzgang mit seiner hervorragenden Akustik. Die Akustik im Kapitelsaal ist dagegen eher samtig trocken, vor allem bei Publikum. Man trifft nicht immer Orgeln an, die so zarte, leise Farben haben und so ausgeglichene Tasten.
Nach der Reformation beherbergte das Kloster eine Klosterschule. Daraus ging Eckstorm hervor, der lange Rektor war.
Die riesigen Ruinenteile sind beeindruckend. 
 Walkenried war einmal Nabel der Welt im Mittelalter. Heute beherbergt das Kloster ein modernes, sinnliches Museum zur Zisterzienser-Geschichte, von Frauen gestaltet. Frau Haußecker kümmert sich sehr um die Orgel.
Nach der Reformation traf sich regelmäßig im Kloster das evangelische Konvent der Grafschaft Hohenstein. (Die Grenzen waren damals anders.)

Ich spielte dann ebenfalls die große, schöne, klassizistische und dennoch auch romantische Andreas Engelhardt-Orgel von 1845 mit 36 Registern in der evangelischen Nicolaikirche (ebenfalls 1845) in Herzberg im Südwestharz in Niedersachsen. Sie ist eine der wenigen klassizistischen Orgeln der Welt. Die große Kirche St. Nicolai ist hell, weiß, sauber, weiträumig, mit zarten Goldornamenten verziert. Dabei wirkt sie sehr edel, keineswegs kitschig, so auch die Orgel, die perfekt hineinpasst. Um die Orgel wurde ein Gitter zum Schutz gebaut, weil die Empore früher schmaler war und der Weg der Organisten nicht ungefährlich. Dieses weiße, filigrane Gitter blieb historisch erhalten. Zudem besitzt die zweimanualige Engelhardt-Orgel, die größte besterhaltenste (die große dreimanualige in Goslar (Niedersachsen) wurde leider als „abgängig“ bewertet und zerstört, was ich persönlich unmöglich finde; jedoch bekam diese Kirche dann eine schöne Schuke Potsdam Orgel) zwei Tritte beim Pedal, die die linke Seite der Register samt Koppeln und Zungen „abstellen“ kann. Dies ist besonders, ich habe so etwas noch nie gesehen. Obwohl auch diese Orgel keinen Schweller besitzt und zudem wenig leise Achtfüße, kann man sehr schön hier Mendelssohn und Liszt, aber auch süffigen Bach spielen. Die Akustik ist nicht zu trocken. Der Klang ist ausgewogen, warm, füllig und sehr angenehm. Die Tasten waren nicht immer ausgeglichen.
Im Museum des Welfen-Schlosses Herzberg ist Engelhardt ein eigener Museumsraum gewidmet und eingerichtet.
Dies war meine erste Engelhardt-Orgel. Danke an alle sehr netten Kantoren.

Unten im Saal steht auch eine sehr feine, italienisch anmutende Barockorgel von 1743 (Orgelbauer unbekannt), frisch renoviert und bemalt, ein wunderschönes Schmückstück, von Orgelbau Janke hervorragend betreut und restauriert. Ahrend und Janke sind geniale Firmen, was Restaurierung von Orgeln angeht. Hierzu braucht man enormes Geschick und Wissen. Ich bin froh, dass Orgelbau Ahrend vom Sohn Hendrik weitergeführt wird. Dieser weiß alles. Auch das singende Prinzipal der Schnitger-Orgel von Hamburg ist eine Glanzleistung von Hendrik Ahrend.

Niedersachsen ist ja sehr nah am heutigen thüringischen Harz, von dem wir gekommen sind. Hier im Westen (Westharz) ist viel Geld für Orgeln vorhanden. Jedoch im Südharz Thüringen/Sachsen-Anhalt sind viele Orgeln (annähernd die Hälfte aller Orgeln) zerstört oder unspielbar. Dies ist nicht hinnehmbar, finde ich. Ich hoffe, dass sich die jeweiligen Gemeinden (trotz massiver Säkularisierung) dazu entscheiden, das Geld zusammenzutrommeln, das für die Restaurierungen benötigt wird. Dazu braucht es Kraft, Zeit, Enthusiasmus, Ausdauer und vor allem Glaube.

Auf dem Weg nach Herzberg besichtigte ich auch die Schlosskirche von Klettenberg (Thüringen). Auch dort gab es einmal eine Orgel von Friedrich Knauf, die leider aufgrund von Baufälligkeit der Kirche (eingestürztes Dach) zerstört wurde, was einem in der Seele weh tut. Stattdessen steht nun ein Notbehelf (Keyboard) dort. Der Verein aber konnte zumindest einiges andere Wertvolle erhalten und die Kirche instandsetzen. Die ehemalige achthundertjährige Grafenburg wurde leider auch zerstört. Dort ist nicht mal mehr ein Schild des Denkmalschutzes aufgestellt, was eigentlich eine Schande ist.

In Klettenberg gibt es auch ein Gehege mit Rehen, Hirschen, Enten, Gänsen, Albinorehen, Muffelböcken etc. Die Gegend insgesamt ist von Karst geprägt (verwittertes Gipsgestein) mit romantischen Senken und kleinen Seen. Überall sind Pferde und Kühe glücklich auf sehr großzügigen Weiden.

Wir besuchten auch die größte spielbare Friedrich Knauf Orgel der Welt von 1837 (erneuert 1898 vom Neffen Robert Knauf) in Bleicherode, einer schönen Kleinstadt nicht weit von Limlingerode. Der letzte Knauf in Bleicherode, Roberts Sohn Ernst Knauf, starb sehr früh mit 35 (1904). Ein Mitgesellschafter (Friedrich Johnson aus Nordfriesland) übernahm die Firma und ging aber schon 1908 in Konkurs. Dann gründete Knaufs ehemaliger Mitarbeiter Jakob Kießling mit den Söhnen Georg und Ernst in Bleicherode eine eigene Firma, die die Knauf-Orgeln weiter betreuten. Und dieser Kießling mit Söhnen ging 1939 in Konkurs. Damit Ende des Orgelbaus in Bleicherode. Die romantische Knauf-Orgel in der evangelischen Marienkirche Bleicherode gehört zu den schönsten Orgeln überhaupt. Es ist sehr schade, dass die Firma Knauf 1908 erloschen ist. Ihre Schachfiguren-Registerzüge (auch die freien Kombinationen oben), zwei Manuale, Handregister, Auslöser, die Chöre einzeln als „Setzer“ (aber kein Zungenchor), der schöne Spieltisch und die warmen, dunklen, süffigen Klänge, nichts grell oder scharf, in einer ausgewogen zarten Akustik machen diese Orgel zu einem Glanzstück. Die Kirche wirkt hell, rund, angenehm „leer“, und von der Orgel aus sieht man die Palmen im Spiegel. Auch für Bach ist die Orgel gut geeignet, auch wenn die Tasten nicht ausgeglichen sind.
Damit muss man bei historischen Orgeln einfach klar kommen. Der Klang ist wie dunkle Bitterschokolade, jedoch auch wuchtig, warm. Der Bruder Gottlieb hat eine eigene Firma gegründet (bis 1939 weitergeführt) und versorgte die ganze Gegend mit Orgeln.

Insgesamt erkundete und erspielte ich in diesen wenigen Tagen 11 Orgeln – sehr viel… alles außergewöhnliche Instrumente, durch die ich viel gelernt habe.
Morgen berichte ich von Heringen (größte erhaltene Schulze Orgel) und der wunderbaren Emil Reubke Orgel in Görsbach (Goldene Aue).

400 Jahre Orgelbau allein in Nordhausen! Der Harz, der sich über drei Bundesländer zieht (S-A, T, NS) hat viel zu bieten.

Engelhardt Orgel Herzberg

Beautiful Andreas Engelhardt Orgel Herzberg, Niedersachsen, Harz, ev. St. Nicolai – Orgel Date AHS

22. September 2021

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Wo die Welt nur das Ende sieht, lässt Gott auch die Müden beginnen. (Jochen Klepper)

Neu: Piece d‘Orgue live, Konzertmitschnitt Albiez Orgel

Neue Konzerte:



Aber jetzt freue ich mich erst mal auf das nächste WE.

Ich liebe Liszt „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ – was für ein süffiges, intensives, durchtränktes Stück voller Seufzer.
Dass viele das pianistische Werk mit starker Terrassen-Dynamik spielen (diese, so nenne ich es, steife Orgel-Dynamik voller harter Registerbrüche) gefällt mir nicht und zeigt deutlich, wie wenig viele Organisten Klavier-Dynamik kennen und können. Da wird dann spröde etwas gezogen, wenn man es lauter braucht, und Dynamik wie harte Schnitte aneinander gesetzt, wie einzelne Bauklötze, die keine Verbindung haben. Das klingt so unmusikalisch. Auch die Aufnahme von Martin Lücker gefällt mir hier gar nicht. Sehr hart.
Und fast alle machen an der gleichen Stelle das gleiche accelerando, das gar nicht da steht (gähn). Uniformität. Bei den meisten Aufnahmen erkennt man nicht mal den Rhythmus der ersten beiden Seiten. Es ist wie ein Geschwanke auf dem Boot, ohne Eins, mit langgezogenen Pausen. Der Dreiertakt geht dabei völlig verloren. Ich war überrascht, dass das Werk tatsächlich in 3 geschrieben ist. Bei welchen YT-Aufnahmen kann man das hören?

Wo sind die weichen Seufzer? Das Stück braucht Sensibilität und Musikalität und pianistisches Spiel.
Ich liebe Liszt an der Orgel.
Nach Ad nos und B-A-C-H mein drittes Orgelwerk.

Übrigens wurde ich erneut von Manuel Kelber-Benders Frau belästigt. Die Nötigungs-Emails sind grammatikalisch und sprachlich und was Satzzeichen angeht ungefähr auf dem Level, wie Manuel Kelber-Bender Orgel spielt. Sehr niedriges Niveau. Meist finden sich solche mit ihresgleichen, sei es nun Lucas Kluck oder Markus Theising und Johannes Richter. Für mich ist das alles gleiches Niveau. Da ich eine der wenigen Frauen in der männerlastigen Orgelwelt bin, sind sie wohl sauer wie Zitronen. Kaum zu fassen, dass solche Leute in Kirchen spielen. Was für ein Sammelsurium.

Sprache und Musik sind eins. Ich glaube, dass Spieler, die keine Grammatik und Gespür für Wort haben und kaum Kommas setzen können an die richtige Stelle (außer, es wurde ihnen nicht beigebracht), wahrscheinlich auch keine Phrasierungsbögen, musikalische Abschnitte spüren und erkennen können. Es gibt allerdings auch mathematische Menschen. Es kann sein, dass Musik auch mit einer „mathematischen Brille“ verstanden und gefühlt werden kann. Allerdings ist ja die Sprache ein Teil von Mathematik. Ohne Sprache geht es nie.

16. September 2021

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Ist Winken etwas Weibliches? (AHS)

Einer meiner Lieblingsfilme ist: Catch me if you can

Was ich nicht mag: Vegane Soja-Spaghetti-Bolognese. Ich habe es dreimal versucht.


Ich glaube, der Grund, warum ich für manche so anders, „gierig“, ehrgeizig und unbescheiden wirke, so radikal und ehrgeizig und einzigartig, ist einfach, weil ich die Schieflage in einer Männerwelt wieder gerade rücken möchte. Ich tue es, weil ich spüre, dass dies eine wichtige Aufgabe ist. Es ist, als müsste ich etwas sicher auf die andere Seite bringen. Ohne Radikalität ist das nicht möglich, da die Schieflage schon so schief ist.

Neu: Rezensionen. Wird bald sichtbar sein. Gern können Rezensionen hier eingereicht werden.



Ladegast St. Marien vor der Einweihung 

Mozart im Gewandhaus

15. September 2021

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Heute ist der No-Pants-Day. Endlich haben auch Exhibitionisten ihren Feiertag. (Czech/Domzalski)

Jemand sagte mir gestern, meine Homepage würde mindestens 3 Frauen zeigen. Wie ich das alles in einer Person sein kann?

Ich freue mich auf das Konzert in Rothenburg/Tauber. Es ist am 29.10. an der Steinmeyer Orgel in Heilig Geist.

Die Konzerte 28. und 29.9. sind auf 30. und 31.10. gelegt. Rudolstadt ist ebenfalls im Oktober.

„Die Verwandlung“ von Kafka ist hervorragend. Klug, ironisch, sehr witzig, verrückt, psychologisch, sarkastisch. Und vor allem originell. Das Besondere und Originelle ist der sagenhafte Humor, der natürlich bissige Kritik ist. Jedoch solch einen genialen Umgang mit Kritik habe ich selten so klug und witzig erlebt. Denn es ist ganz ernst und erschreckend und doch so lustig, dass man den Kopf schütteln muss. Gleichzeitig traurig. Es ist eine unfassbare Mischung. Kafka schreibt viel aggressiver, wilder und sarkastischer als Zweig, der wehmütig und lyrisch ist. Kafka bleibt bis zum Schluss „böse“ und beißend. „In der Strafkolonie“ – sehr gut komponiert. Beide schreiben keineswegs politisch und doch sehr politisch. Besonders in Zweigs Essays.

Apropos Kompositionen. Meine neuen Werke sind eingetroffen. In DIN A 3 vor mir liegend – wunderbar. Furore und Stringendo.

NEU: Wiegleb Orgel Ansbach:

Wegen Lazy Load werden alle neuen Fotos und Texte bei Orgel Infos jeweils erst nach ca. 24 Stunden online zu sehen sein. Dadurch läuft die Webseite schnell.

Es kann gern kommentiert werden:

Wiegleb Orgel Ansbach

Rainer Goede erzählte mir, Architekten können manchmal durchaus auch ein Problem sein beim Orgelbau. Das hätte ich nie vermutet. Die grünen Schleier innerhalb der Stiftskirche Stuttgart dienen dem Klang. Denn Orgelbau Mühleisen wollte keinen Freipfeifenprospekt. Gehäuse und Schleier helfen, Klang zu bündeln, zu sammeln, zu sortieren. Aber die Architekten suchen nicht die Organisten und Orgelbauer aus, sondern Juristen und Theologen im Amt. Da wird oft der Hausarchitekt ausgesucht. Einen hervorragenden Freipfeifenprospekt (Werke übereinander) zu bauen, der dem Klang nicht schadet, ist schwer und viel Arbeit. Um dem Klang zu helfen, gab es zumindest ein Rückpositiv und die grünen Schleier. Das Zusammenspiel von Kirche, Klang, Orgelbauer, Gewölbe, Architekt, Sachverständiger, Organist – ist enorm! Als Organistin ist man also auch Akustikerin. Es gibt viel zu wissen und zu kennen. Und dann muss man noch diplomatisch sein, denn der Bau einer Orgel oder die Rekonstruktion ziehen sich Jahre hin, man muss mit den unglaublichsten, widersprüchlichsten Leuten zu tun haben.

Ich bin verblüfft, dass die Bälge in der Decke über der Wiegleb Orgel liegen (fallender Wind, Schwerkraft). Der mächtige 32-Fuß (offen, Holz) hinter der Orgel ist begeisternd.

Dass eine so wunderschöne Orgel im Prospekt ohne Gott und Anbetung ist, sondern idealtypisch für männlichen Absolutismus – das ist erschreckend. Nur die Musik und doch die Musik werden Gott preisen. Denn der Markgraf ist trotz seiner Monogramme längst im Totenreich. Gott aber wird nie sterben. Kann er gar nicht.

Heute habe ich mit Hans-Ola Ericsson (er ist gerade in Linköping) gesprochen, das Haus in Schweden nehme ich leider nicht 😭, zu weit weg, und wegen Registrierung:

  • immer aufschreiben in die Noten (nicht spontan und mündlich die Orgel inhalieren), was wo will
  • auch wenn es keine Nummern gibt, sich im Kopf Nummern (er hat mir eine immer gleiche Strategie genannt) „notieren“ (=merken)
  • jedes Register EINZELN durchgehen, dann mischen, die Chöre usw., erst dann in die NOTEN SCHREIBEN (auch wenn meine „awful“ wären 🎋🦜)- nicht spontan
  • sollte was schief gehen, gleich korrigieren (den FlOW stoppen!) – sollte aber nur 3 x im Leben passieren (was bedeutet, dass es mir nie mehr passieren darf)

Ich mag Manualschiebekoppeln und Sperrventile wie bei Ladegast. Wiegleb hat dies „edler“ gelöst.

Ps:

In den Lektürevorschlägen der Lehrpläne für Deutsch in Bayern sind immer noch viel zu wenige Autorinnen erwähnt, meistens max. 2-3, aber es überwiegt immer noch der Eindruck, dass hauptsächlich (ältere) Männer schrieben, erst recht gute Literatur/ Weltliteratur. In einer Diskussion darüber bemerkte letztens ein Mann, dass das wohl daran liegt, dass Frauen eben anders und insbesondere nicht so gut schrieben wie Männer und deshalb in Vergessenheit geraten wären und auch nicht in der Schule gelesen werden. Ich finde jedoch, dass dies genauer untersucht werden müsste und heutige Schülerinnen unbedingt auch viel mehr Texte von Autorinnen lesen sollten. Es geht mir dabei vor allem um eine Balance, kein entwederoder. Erst dann entzerren wir auch diesen doch noch immer sehr patriarchalen Blick auf Literatur, Geschichte und Kunst. Das Bild ist aber viel bunter, und die Kenntnis dieser Autorinnen würde uns alle sicher bereichern. Zudem bestimmen nach wie vor Männer, was „gut“ sei. Der einzige Lichtblick: Männer schreiben über Frauen. Es geht in der Literatur zu 90 Prozent um Frauen.


Aber auch Frauen können Weltliteratur schreiben.

Ebenfalls neu Ladegast: Es kann gern kommentiert werden:

Ladegast Orgel Weißenfels

Ladegast Orgel Marienkirche

Wiegleb Orgel Ansbach

Dortmund Konzert