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Die Erde ist ein atmendes Lebewesen. Ob sie fühlen und hören kann? (AHS)

Wenn man selbst registriert, ist es wichtig, dass man registriert. Also nicht zu wenig. Sondern farbig. Dass einem dabei Fehler unterlaufen können, sollte nicht abschrecken davor, farbig und viel zu registrieren, so als hätte man zwei Registranten oder als gäbe es eine Setzeranlage oder Nummern. Inhaliere die Registernamen!
Was ich bisher jedoch noch nicht wusste: Wenn man beim Selbstregistrieren einen Fehler macht, zB eine Mixtur vergisst oder im Pedal plötzlich zu viel oder zu wenig hat – was tun? Soll man stoppen und sofort korrigieren? Oder so tun, als wäre alles gewollt so und erst bei der nächsten Chance korrigieren? Im Studium lernt man so etwas nicht, denn wer konzertiert schon viel im Studium? (Außer mir) Rainer Goede aber gab mir darauf eine Antwort, ohne dass ich fragte: Zum Fehler stehen und sofort oder bei der nächsten Eins korrigieren. Dies würde auch ein Dirigent tun. Ich war erstaunt. Am Klavier ist es eine Todsünde, stehen zu bleiben.
Wunderbar war auch, dass er mir eine lange private Orgelführung gab zu dieser wundervollen Wiegleb Orgel, die er seit über 18 Jahre betreut. Und auch zur Rieger-Orgel in der Nachbarkirche St. Johannis. Die Rieger-Orgel ist im Stil eines entwickelten Neobarocks, hell, aber nicht grell und scharf. Sie ist ganz anders als die historische Barock-Bach-Orgel Wiegleb, die einzigartig ist: Gambenchor, 2-Fuß-Gambe, Echo im Schwellkasten, Flagiolett 2 im Prospekt, ein Prospekt des reinen Absolutismus.

Besonderheiten sind und gelernt habe ich:

Kirchen und Klang einschätzen können:

  1. Teppich 
  2. Putz (glatt ode rau)
  3. Farbe (körnig oder glatt)
  4. Bögen, Rippen, Gewölbe (Gleichmäßigkeit, Höhe)


Feinde“ von Orgeln:

  1. Schmutz, Wurm, Feuchtigkeit (oder Trockenheit)
  2. Klanghinderer (siehe obiger Hauptpunkt Kirche)
  3. Gewisse Architekten und Orgelsachverständige

Orgelbau und Komponieren:

  1. Kapieren
  2. Kopieren
  3. Eigenes machen 


Man kann auch 1 und 2 tauschen: Solange kopieren, bis man kapiert. Denn Kapieren ist der Knackpunkt, finde ich.

Die Professionalität der GEMA hinterfrage ich manchmal, die die Schlagerbranche ehrt und eher primitive Musikdigitalisierungen fördert.

Ich lese/höre Kafka. Anstrengender Stil.

Was mir an den (schwedischen) Märchen und Sagen nicht gefällt, sind die „Magie“ (oder Trolle im Schwedischen), dass alles „vertrollt“ ist, witchcraft und Hexerei. Muß das wirklich sein? Es gibt doch auch eine gute, heilige Spiritualität. Muß es denn die gottlose Magie sein? Oft wird sie romantisch gefärbt (Disney).
Überhaupt gefällt mir in angeblich romantischen Märchen die angeblich romantische Rolle der Frau nicht: Sie muß stets schön und bescheiden sein und sich alles gefallen lassen (siehe Aschenputtel). Ihr einziges Ansinnen: Ball, König und Heirat, anstatt sich gegen Stiefmutter und (komplett schweigenden, devoten) Vater durchzusetzen oder davon zu gehen in die Welt. Nur Magie und Aussehen helfen ihr, den König zu heiraten. Katastrophales Rollenbild. Zudem sind es immer die bösen anderen Frauen, die Frauen das Leben schwer machen (Schneeweiß, Aschenputtel…). Man muss bedenken, dass alle diese Märchen von Männern beeinflusst wurden und dass die Könige in den Märchen meist schweigen.
Selbst jetzt, 2021, gibt es eine Shampoo-Werbung, die behauptet, das Haar gäbe Frauen Selbstbewusstsein! Frauen sollen wohl mit solcher Werbung verdummt und in ihre Rolle verwiesen werden. Glaubt mir, Frauen, es ist nicht euer Haar, was euch Selbstbewusstsein gibt. Das ist eine Lüge der Männerbranche.

Aber es gibt auch Männer, die verstehen, was Sache ist. Neben Stefan Zweig auch Moa Martinson. Er schreibt darüber, dass Frauen, die von Männern verführt, belogen und geschwängert wurden (ehelos), bestraft und verachtet wurden, auch von der Kirche, während nach den Männern niemand fragte und diese logen, dass sich die Balken bogen. Bei Männern konnte man ja die weiteren Folgen von Sex nicht sehen.
Es gibt selten aufrichtige und mutige Männer. Die meisten sind leider eher schwach, weich und feige.

ps: „Süßsein“ scheint für viele Männer gleich mit Antikönnen zu sein. Süß und Können ist für viele Männer schwer zu kombinieren. Scheint sich für sie geradezu zu widersprechen. Man und besonders frau darf nicht süß (oder unschuldig) sein und doch mehr können.

The Beatles – Yesterday – Piano and Voice (mit Gesang und Klavier) in Berlin. Ann-Helena

Yesterday mit Gesang
Pandemic Dance

Denn ihr träumt nur noch im Schlaf, um am Tag zu funktionieren. (SDP Duo)

Das Konzert in Ansbach war sehr schön und gut besucht. Weit über 120 Menschen waren da. St. Gumbertus ist groß. Es hat großen Spaß gemacht. Die wunderbare Wiegleb Orgel schmolz unter meinen Händen. Viel Applaus. Ich habe alles selbst registriert, gezogen und geblättert. Der Pfarrer Thomas Meister hat eine sehr schöne Begrüßung gemacht. Danach habe ich alle meine CDs verkauft. Ich bekam auch drei CDs geschenkt von der Ansbacher Orgel. Rainer Goede war auch da. Er ist ein sehr kluger und warmherziger Mensch. Auch Carl Friedrich Meyer ist sehr nett.

Ich musste im Hotel Ansbach einen (meinen ersten) Selbst-Test machen, war aber easy und schnell. Beim Frühstück saß neben mir eine Gruppe älterer Damen. Bei deren Gesprächen brach mir fast das Herz: Sie redeten darüber, dass sie zuerst nicht mehr leben wollten, als die Ehemänner starben und sich fragten, warum sollen sie sich noch hübsch machen?, und dass sie erst lernten mussten, das für sich selbst zu tun – und dass ihre Lebensaufgabe vorbei sei und dass sie sich jetzt etwas Gutes tun. Dass sie wie die Wespen seien, die ihre letzten Wochen nach getaner Arbeit auf dem Zwetschenkuchen sitzen. Dass niemand vom Tod zurückkäme. Von Aussteuer und Zinn und Schmuck und selbstgesticktem Monogramm. Und dass sie den „Plunder lieben“. Davon, dass sie lernten mussten, Kaffee zu mögen, weil der Ehemann das immer trank und sie nicht täglich Tee und Kaffee kochen wollten. Dabei nickten sie sich demütig zu. Ich dachte: Das ist der Grund, warum Männer früher sterben. Damit Frauen danach endlich zu sich selbst finden und leben dürfen.

Die Besucher in den Kirchen lieben mein Üben, ich bekomme oft Applaus und die Bitten, weiter zu spielen (Stuttgart, Ansbach…).
Den Papier-Bogen für die Gage habe ich trotz Mühe wieder völlig falsch ausgefüllt.

Erinnert mich an manche Fingersätze von mir: „Also dies ist der ungünstigste Fingersatz, den man sich aussuchen kann von allen.“ (Kay) ☺️😎 Ich bin vom Klavier her gewöhnt, unbequeme Fingersätze zu wählen. Je schwerer, desto besser, nach dem Motto. Meine Hand fühlt die Fingersätze schon vorher. So eine (meine) Hand ist ein lebendiges Wesen.

Ich mag gern den Stil von Stefan Zweig, auch wenn er sehr melancholisch und etwas anstrengend ist/schreibt, besonders seine Kurzgeschichten. Im Grunde drehen sich seine Erzählungen immer um das gleiche Thema: Um traumatische Ereignisse (in der Kindheit) und das zerstörte Vertrauen hinterher bis hin zur völligen Katastrophe und Vernichtung (Tod/Selbstmord). Auffällig ist ebenso, dass das Traumatische, von dem Stefan Zweig berichtet, fast immer um das (sexuelle oder moralische) Versagen des Mannes gegenüber der Frau geht. Was muß Zweig geschehen sein?: Diese tiefe Trauer und das Aufarbeiten in seiner Literatur.
Manche Menschen werfen einem Trauer vor. Als dürfte man nicht traurig sein im Leben, schon gar nicht als Christ. Als wäre Trauer in dieser Welt unpassend, unerwünscht, peinlich oder gar unverständlich und seltsam. Aber das Gegenteil ist der Fall, finde ich. Es gibt kaum etwas Passenderes für einen klugen, ehrlichen Menschen in dieser Welt, in dieser Welt des Versagens, als aufrichtig Trauer zu empfinden.

Ich höre gern Dave Grusin zum Entspannen (Jazz).

Was mir auch auffällt ist, dass Frauen und Mädchen (ich auch) gern winken. Männer (sogar kleine Jungs) winken oft nicht. Nicht mal zurück.
Ist Winken etwas Weibliches?

Ich vermisse Schweden und einen leckeren Kanelbulle. Nun bin ich wieder im Maskenland Deutschland.

Über das Leben bin ich täglich erstaunt. Dass die Erde ein atmendes Lebewesen ist. Ob sie fühlen und hören kann? Dass die Natur Mathematik ist. Dass Zellen, Amöben, Seetang, Samen, Schnürgras, Plankton leben. Dass Haie selbst im Schlafen schwimmen. Dass es Haie gibt, die 200 Jahre alt werden. Ob ich auch wie so ein Hai sein kann, obwohl ich ein ganz anderes Wesen bin?

Orgel Vlog – Organ Piano Vlog AHS #10 Stretta an der Orgel? Kraft? Dynamik? Wiegleb Orgel Ansbach 
Wiegleb Orgel Ansbach

Der Motor meines Handelns ist Gerechtigkeit. (Alice Schwarzer)

Bin in Ansbach (wunderschön, Mittelfranken, 49.000 Einwohner). Kaum zuhause, am nächsten Tag schon wieder im ICE: Diesmal zuerst Unterricht Stiftskirche Stuttgart bei Kay, dann Konzert Ansbach. Gleich zwei tolle Orgeln hintereinander an einem Tag, und so unterschiedlich wie Tag und Nacht, Stiftskirche und Gumbertus beim Schloss, Mühleisen und Wiegleb. Ich übernachte in Ansbach und treffe morgen vielleicht Rainer Goede wegen den Rezensionen. Die Konzerte in Schmölln sind auf Oktober verlegt. Rudolstadt ist am 3.10.
Nächste Konzerte Ansbach, Nürtingen, Liebenrode Hohenstein und Mannheim. Die Wiegleb 2007 ist einfach genial, was für wunderschöne Farben und Prinzipale! Ich berichte morgen.

Der Unterricht in Stuttgart ist super an der Orgel: Produktiv, auf den Punkt gebracht, sehr effektiv, klar und direkt und trotzdem ruhig. Es kommt mir wie „Hausputz“ oder wie „Zähne putzen“ vor: Ein guter Lehrer ist wie eine regelmäßige Reinigung. Sei es ein Fingersatz, ein Fußsatz, eine Korrektur, Legato, Erkenntnisse der Einstellung zum Instrument im Allgemeinen. Beispielsweise stretta – eine (von mir geliebte) beliebte „Vorgehensweise“ am Klavier, jedoch problematisch an der Orgel. Denn stretta kann man am Flügel gut ausgleichen und abfangen durch Dynamik und Klang, der automatisch entsteht (crescendo). Jedoch an der Orgel ist kein Ausgleich durch Dynamik da, daher verliert stretta an Klang! Dieses von mir instinktiv gewählte Ausdrucksmittel fällt an der Orgel also meist flach. Im Gegenteil: Zügel in der Hand. Tastengrund ausfüllen. Ruhig fließen.
Genauso auch Kraft und Adrenalin: An der Orgel braucht man mehr Kontrolle als Kraft. Dass ich eine Kompass-Nadel werde, die gleich aus dem Gehäuse springt, nutzt an der Orgel wenig. Im Gegenteil. Man braucht viel Erdung und Ruhe, um (positiv) Kontrolle zu haben. Weiterhin ist auch, neben starken (kontrollierenden) Fingern das weiche Strömen in oder auf der Luft wichtig, ohne Akzente, ohne ritardandi, ohne Drücken.
Die Pedale in der Stiftskirche sind schmal. Daran muss ich mich immer erst gewöhnen. Die Setzeranlage ist top. In Ansbach wiederum gibt es keine, auch keine Zahlen. Ein Registrant hat auch keinen Sinn, denn es soll hier „Horror“ sein zu registrieren, denn man sieht von der Seite die Schrift kaum, und zudem kann leicht verwechselt werden, zu welcher Schrift welcher goldene Knopf gehört, darüber oder darunter. Die einzige Möglichkeit ist es, es selbst zu tun. Die Verschmelzung mit den Registerfeldern ist hierbei wichtig. Das Fühlen, wo was ist. Das Wissen. Wie auf den Tasten. Genauso. Hier ist d und es auf den Tasten und in den Noten, hier ist die Posaune und die Pedalkoppel in den Feldern. Die Pedalkoppel muß angehoben werden. Die Mixtur auf II Ist weicher. 32 Fuß mächtig. Posaune gut gestimmt. Usw. Das muss ich alles im Kopf und im Herzen haben. Das Echo in III ist erstaunlich laut, das Bügeleisen (Schweller) wird nach rechts laut, barocke Wiegleb-Klänge in Ritter draußen lassen (wissen, wo die sind, also Sesqui, Aliquoten, Zimbel, Quinta, Quintatön, 2-Fuß, Vorsicht auch mit der Mixtur…). Wo kann man oktavieren. Usw. Es sind also vier Bereiche: Manuale (Aufteilung auch), Pedale, Noten und Registrierfelder. Die Pedale sind dick und weit. In Stuttgart schmal und eng. Jede Orgel anders. Und der fünfte Bereich Klang: Die jeweilige Größe der Orgel und die Akustik des Raumes. Die jeweiligen Einzelfarben und die „chemischen“ Reaktionen auf das Mischen.



Wiegleb Orgel Ansbach

Klischees sind keine Missverständnisse, sondern geplante Strategie. (Alice Schwarzer)

Ich bin wieder in Deutschland. Leider. Und doch wieder vertraut normal. ICE. So kalt und modern. Ich bekam zum ersten Mal in meinem Leben eine „Corona-SMS“. Woher die meine Nummer haben? Von den Reisetickets oder von den Passkontrollen? Bluetooth? Von mir jedenfalls nicht, unheimlich. Im Nachtzug wurden wir gegen halb 4 Uhr morgens geweckt. Dann wurden alle Pässe kontrolliert. Seltsamerweise fühlte ich mich im Nachtzug sicher und geborgen und konnte gut schlafen. Langsam muss man wieder eine halb zerfetzte Maske hervorkramen. Aber erst noch mal einen Kaffee trinken. Ich sitze in meiner schwedischen blaugelben, mega-nationalschwedischen Wolljacke von Kiina Kilgren und meinen schwedischen Socken und meiner Schwedentasche mit dem roten Dalarna Häst als lebendige nationale Flagge im ICE Hamburg nach Würzburg (so ganz anders als Snabbtåg SJ) und bin verwirrt und schaue finster drein. (Meistens verstehen Menschen meine Miene falsch und fragen mich besorgt, ob alles in Ordnung sei oder finden mich gar süß). Verwirrt, dass Videos von Künstlern wie Til Schweiger, die Impfungen hinterfragen und eine eigene Meinung haben, gelöscht werden. Künstler werden teilweise sogar verspottet und als „Schwurbler“ dargestellt. Öffentlich eine andere Meinung zu haben als die gewünschte, scheint mehr und mehr verboten zu werden? Was mich auch wundert: Alte Leute hat die Regierung nicht besonders interessiert bis dato, denn die Renten sind viel niedriger als in anderen Ländern, manche alte Menschen sammeln Flaschen. Und plötzlich sind alte Menschen besonders wichtig geworden?
Gesundheit wurde bis dato nicht gerade gefördert, Pflegerinnen usw. erschreckend schlecht bezahlt, Krankenhäuser dicht gemacht, Ärztinnen arbeiten ein Wahnsinnspensum ab… und plötzlich ist unsere Gesundheit wichtig geworden? Ob es wirklich so ist, wird sich zeigen eines Tages.
Ob es wirklich schon feststeht, dass unser Land nun so richtig und noch mehr rotgrünlinks wird als zuvor – wird sich zeigen. (Noch linkser geht wohl kaum noch.) Ich vermisse Schweden jetzt schon. Auch wenn ich nicht üben konnte. Also, wenn man nicht übt, dann ist und wird man wie all die anderen Menschen auf der Welt.
Ausgewanderte Deutsche wie Michael Ermann sind teilweise aber auch nicht das, was ich mir unter Auswanderern, geschweige denn echten Schweden vorstelle: Nach 16 Jahren können sie immer noch kaum Schwedisch, sind nirgendwo angeschlossen oder eingebunden und leben in einer eigenen Welt.

Noch zu der Frage der Flöten: Laukvik zitiert eine Formulierung von Liszt und fügt erklärend ein, dass mit “sehr dumpf” nur Flöten und Gedackte gemeint sein können. Liszt kann den Begriff “dumpf” wohl kaum negativ meinen, sondern hat – etwas unglücklich ausgedrückt – dunkel und ohne Kontur o.ä. beschreiben wollte. Solche Klänge gibt es nur bei weit mensurierten Flöten und auch Gedackten. Prinzipale und Streicher können einen solchen Klang nicht bieten, denn das ist ja nicht ihre Funktion. Flöten und Gedackte können auch ganz andere Klänge bieten als dunkle – die Vielfalt der Bauformen und Intonationsmöglichkeiten ist da eher noch größer als bei Prinzipalen.

Ich höre/lese gerade Franz Kafka. Er hat ein erstaunlich beschauliches, bescheidenes und kurzes Leben geführt. Er hat nebenbei „Weltliteratur“ (teilweise in einer einzigen Nacht) geschrieben. In einem Flow. Wie er sehe ich das auch als fast „die einzige Art des Schreibens“ an. So möchte ich das auch tun. Und er wurde während seines Lebens angefeindet: Was er schreibe, sei peinlich. Aber er wusste dabei immer ganz genau, dass er ein sehr guter Schriftsteller ist.

Ich weiß, ihr findet das wahrscheinlich lustig, aber ich höre auch gern Kinderhörspiele, von Astrid Lindgren und Ottfried Preußler…

Leute haben keine Ohren am Gehirn. (AHS)

Orgelsommer Nürtingen

Ich bin in Bullandö, Yachthafen bei Stockholm. Bullandö Marina. Das kleine weißblaue Segelboot liegt bei U. Wir sind mit dem Wohnmobil Mercedes Karmann gekommen. Saugdiesel. Putzig. Und laut. Die Saison ist vorbei, die Sauna kalt, im Krog sitzen abends betrunkene Deutsche. Ich habe noch nie in einem Wohnmobil geschlafen. Es ruckelt alles ganz schön. Bullandö liegt in den Schären. 10.000 Inseln soll es hier geben. Wir fuhren über Gävle. Da beginnt der Norden.
Ich halte ja nicht so sehr viel von Til Schweiger, aber das Video hier gegen Kinder-“Impfungen“ ist mutig. Wie weit wird das Ganze noch gehen? Viele Leute lassen sich impfen, damit der Spuk aufhört und ein normales Leben wieder möglich ist. In Deutschland ist der Druck besonders. Das merkt man erst, wenn man Deutschland verlässt. Und das Drücken der scharfen Maske auf den Wangen – das muss man erst mal wieder vergessen. Das ist ja schon „normal“ geworden in Bayern. Man muss in Bayern mit scharfer Maske in den Bahnhof und ans Gleis, darf dann im Zug die weiche blaue nehmen und an der Grenze sie ganz abnehmen.

ps: Das Video wurde einfach gelöscht, in dem Til Schweiger eindrücklich sagt, wie entsetzlich er die Kinderimpfungen findet.

Herren välsigne dig och bevare dig.

Sonntag. Hier sind leuchtend rot die Vogelbeeren und letzten Himbeeren. Ich war Gassi mit Seven. Es ist ein goldener warmer Herbst. 18 Grad. Nur abends wird es kühl. Die Katzen räkeln sich auf den selbstgemachten Terrassen. Wir waren in der kleinen schwedischen Freikirche in Härnösand. Es ist schön, schwedisch zu singen, und alles ohne Maske. An einem schwedischen alten Flügel. Die Predigt des neuen Pastors war sehr schön. Es ging darum, dass man wenig liebt, wenn einem wenig vergeben wird. Und dass man viel liebt, wenn einem viel vergeben wird. Es war diese schöne Bibelstelle, in der Jesus eine Frau ehrt vor einem Haufen widerlicher Männer. Die Männer, die dachten, es müsste ihnen gar nicht erst etwas vergeben werden. Jesus ist auch wunderbar sarkastisch. Welche Stelle ist es? Wer weiß es? Es gibt sogar mehrere zur Auswahl.

Konzert und Malkurs.

Hans-Ola schrieb mir, dass er es für keine gute Idee hält (eher für „wahnsinnig“ 😌), dass ich das riesige Grundstück nehme. Gåltjärn hat den höchsten Schneestand in Schweden. Ob es nicht etwas Passenderes gäbe? Sie selbst wohnen in einem seit einigen Jahren restaurierten und umgebauten Torp (Hof) mit Sauna und Atelier am See. (Hans-Ola malt ja auch, wie ich.) Ich wusste gar nicht, dass Hans-Ola so gut im Restaurieren ist. Ich bin handwerklich völlig unerfahren. (Und träumte, dass der Biber in mein Schlafzimmer kommt und meine Hände abnagt.) Ich dachte, alle Musiker sind schlecht oder unbegabt in handwerklichen Dingen. Aber das stimmt gar nicht. Ich finde es bewundernswert, wenn Leute selber bauen und restaurieren.

Und just heute erfuhren wir in der Kirche, dass es ein weißes schwedisches Haus gibt in der Nähe von Härnösand mit kleinem Grundstück am See, das viel besser zu mir passt. Morgen um 11 besichtigen wir es. (Und man müsste auch nicht das ganze Jahr über dort wohnen, sondern dann, wenn man möchte.) Hier passt auch mein weißer Schaukelstuhl hin. Und im ehemaligen Kirchsaal der weißen Villa kann man Konzertreihen halten.

Ich lese nun Stig Dagerman (1923-1954). 

Ich saz uf eime steine und dahte bein mit beine. (v.d.Vogelweide)

Ich bin in Västernorrland angekommen, es riecht nach Meer: Die Ostsee ist hier direkt. (Ich kann immer Meer schon in 2 Stunden Entfernung wittern und riechen.) Nordschweden. Lappland ist nicht weit.
Ich fuhr mit dem Snabbtåg von Stockholm nach Sundsvall über Gävle und Söderhamn (4 h) und wurde in Sundsvall abgeholt. Die Hafenstadt Sundsvall hat 60.000 Einwohner. Bis Umeå sind es noch 2 Stunden. Auch Haparanda am Meer ist nicht mehr weit weg.
Vi har varit i hotellet Södra Berget. Vi krossade stora brun över hamnet: Die Autobahnbrücke E4. Die Aussicht ist enorm und wunderschön. Der Himmel in Schweden ist groß und leuchtend wie in den USA. Wir haben einen unglaublichen Regenbogen gesehen. Die Luft ist so sauber und voller Sauerstoff, dass ich müde wurde anfangs und mich erst eingewöhnen musste. Wir sind am nördlichsten Ende Europas. Das fühlt sich schön an, kein Transitverkehr, alles ruhig und ohne Vermischung. Eben individuelle skandinavische Lebensart. Vi har varit i Birsta City bei Ikea und in der großen modernen Mall. Dann fuhren wir nach Smitingen (der bekannteste Badeort hier und Naturreservat und Sandstrand und Felsen). Wunderschöner Strand. Es gibt dort auch blaue Nurdachhäuser. Und Härnö Gin. Dann fuhren wir nach Östanvik und Gåltjärn, mitten im Wald. Und ratet, wer hier in der Nähe wohnt? Hans-Ola.

Wie ich allerdings ein Haus mit 10 Hektar Grundstück mit Wald, Wiese, Biber-Teich und Bach neben meiner Karriere bewirtschaften soll, ist mir ein Rätsel.

Heute besuchten wir Höga Kusten (Hohe Küste) und Höga Kusten Brun, das ist die drittgrößte Hängebrücke der Welt. Die größte ist die Golden Gate Bridge, da war ich schon zweimal, 2016 und 2006, und die zweitgrößte ist in Japan. Direkt an der Brücke gibt es das schöne große Höga Kusten Hotellet (Hotel). Unter der Brücke fließt der riesige Ängerman Älven (Fjord, Ausbuchtung des Meeres), der in die Ostsee fließt. Im Grunde ist dieser Älven schon Ostsee. Das Septemberwetter ist mild und sonnig, und so auch die Ostsee, keine einzige Welle.
Wir waren in der wunderschönen kleinen Hafenstadt Härnösand, in der die Leute Boote (Segelboote und Motorboote) und Chevys und schicke große Oldtimer haben. Es ist die Zeit der Elchjagd, man darf nicht ins Dickicht. Wir waren in Eriks Hjälpen und kauften einen weißen Schaukelstuhl für mich. Wir kauften in Hemköp einen Salat an der Salatbar und aßen diesen am Hafenbecken (Brackwasser). Die Ostsee ist nicht so salzig wie die Nordsee. Dann fuhren wir mit dem schönen alten VW T4-Bus mit Spüle und Vorhängen nach Sälsten an den Steinstrand (altes Fischerdorf), sahen aber leider keine Robben. Ich bildete mir ein, in Felsen Robben zu sehen. Überall gibt es noch vereinzelt Camper. Dann fuhren wir nach Vårdkasen: ein Rundumblick auf dem Turm (Vogelperspektive). Gretaland. Windräder.

Containerhafen Frachthafen Härnosand. Kramfors. Brunne. Byn. Gissjö…

In Gåltjärn (Waldsee) auf dem Grundstück gibt es einen riesigen Biberteich (Biotop). Biberfamilien fressen Rinde, große Bäume werden geknackt. Der Biber staut Wasser und baut Dämme. Von Damm zu Damm baut er, um seinen Lebensraum zu vergrößern. Er isst Birke. Er schält den Baum komplett ab. Ich habe die zerstören Birken gesehen. Wo ich doch Birken liebe. Er fällt die Birken nach dem Sanduhrprinzip. Er entrindet Laubbäume. Killer-Tier. Er verändert die Landschaft und Wälder massiv. Schweden muss sich momentan gegen die Biber so wehren. Manche werden erschossen.
Vor dem Fenster sind Schafe und Katzen, da es auch Mäuse gibt. Und Seven, der Australier (wuscheliger Hund). Und ganz viele riesige Pilze überall, Steinpilze und Fliegenpilze, richtige Oschis. Und Igel habe ich auch gesehen. Noch keine Elche. Noch keine Füchse. Wildschweine gibt es hier nicht, zu viel Schnee.

Es gibt hier massiv viel Schnee Dezember bis März. Er taut erst im April. Hier ist noch absolut kein Klimawandel. 1, 75 m hohen Schnee gibt es hier, den höchsten Schneestand Schwedens (war im Fernsehen). Ich wäre im Schnee ertrunken. Aber jetzt ist es warm, sonnig, samtig und angenehm. Man kann es sich nicht vorstellen. Aber wie ich 10 ha wildes Land und 4 Monate meterhohen Schnee mit meiner Karriere verbinden soll, ist mir ein Rätsel. Was denkt ihr?
Da ich hier bei lieben deutschen Freunden bin, spreche ich momentan leider kein Schwedisch. Aber lese.

Abends hörten wir Back to Black (LP) von Amy Winehouse. Ich lese Agnes von Krusenstjerna (1894-1940).

Brei flieht entsetzt aus Kochshow: Zu viele Köche! (Czech/Domzalski)

Es ist soo schön, wieder in Schweden zu sein. Schon in Kolping und Kopenhagen merkte ich, die Luft atmet sich freier. Und endlich keine Maskenpflicht mehr. Ich musste richtig quieken vor Freude. Als ich in den Schnellzug nach Kopenhagen wechselte, wurde neben Pass auch geprüft, ob man getestet ist. Ich war es nicht. Immerhin bin ich einmal geimpft. Hierfür hatte ich aber auch keinen Nachweis dabei. Aber da es so voll war und jemand den Polizisten just in dem Moment ans Handy rief, vergaß er mich. Gott sei Dank. In Kopenhagen aß ich bei Sunset Boulevard (ist aber nicht so lecker wie Subway, und es gibt auch nicht die leckere scharfe Soße). Und stand sehnsüchtig vor Tivoli (das letzte Mal war ich vor 3 Jahren da). In Malmö holte ich mir eine Minz-Trinkschokolade im Pressbyrån.
Die schwedischen Frauen sind meist sehr groß. Ich komme mir wie eine Zwergin vor. Ich habe eine blaue Jeans an mit einem weißen Teddy aufgestickt auf dem rechten Oberschenkel. Jetzt steige ich gleich in den Nachtzug nach Stockholm.
Meist vergessen mich Leute nicht, wenn sie mich einmal gesehen haben. Selbst wenn es Jahre her ist. Aber ich vergesse oft viele Leute vom Aussehen her.

Ich freue mich, im Fotobuch zur Orgel (Deutscher Musikrat) dabei zu sein.

2. September 2021

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Es spielt nur noch meine Seele, die aus Flügeln und Willensstärke besteht. Aus blitzschnellen Kolibri-Flügeln. (AHS)

Ich freue mich morgen auf Schweden. Stockholm und Härnösand; fahre zurück mit der Fähre Stockholm-Rostock. Am 10. Stuttgart, am 11. Ansbach. Da muss ich wieder zurück sein. Walldorf wurde verschoben.

Stefan Zweig schreibt sehr gut, die Inhalte erscheinen mir jedoch ab und zu bedenklich, besonders wenn er über Frauen schreibt. Irgendwie bin ich manchmal unangenehm berührt. Aber dennoch genieße ich, wie er schreibt.

“Klischee ist kein Missverständnis, sondern Strategie“: Zuvor hatte ich mich noch nie mit Alice Schwarzer beschäftigt. Es geschah nun rein zufällig. Ich bin erstaunt über ihre Persönlichkeit. Manches verwirrt mich auch. Was Alice Schwarzer an Diffamierung erlebt hat, übersteigt bei weitem alles, was ich erlebt habe, doch ist sie auch viel berühmter. Ihre Bücher sind Bestseller geworden, obwohl sie hochpolitisch sind, in Top-Verlagen. Der Preis für ihren Erfolg war/ist enorm: Sie wurde in Deutschland direkt und unverblümt beschimpft und beleidigt („Tucke“, „Hexe“, „hässlich“…). Es ging nie um Sachdifferenzen, sondern um ihre Person. Auch im Spiegel und Stern wurde sie angegriffen. Sie wurde in den Medien belastet. Es wurde vor ihr gewarnt. Sie wurde als Terroristin bezeichnet. Sie wurde gehässig und feige verfolgt. Es gab Boykottaufrufe gegen sie. Tribunal. Frauen haben sie auch sehr attackiert. Ich finde: Sie sollte den Friedensnobelpreis erhalten, denn sie hat viel für Frauenbewegungen getan. Sie ist anders als ich, sehr anders, sowohl inhaltlich als auch formal. Gleichzeitig ist sie weise, mutig, diskret und bewundernswert. Ich bin absolut nicht für Abtreibung und habe christliche, konservative Werte, Ehe usw. Die Musik schützt mich, zu politisch zu werden und damit auch vor öffentlichem Haß, der Frauen in der politischen Öffentlichkeit entgegenschlägt. Dass meine Kritik tatsächlich politisch ist, habe ich noch nie so begriffen wie beim Hören von Alice Schwarzer (Hörbuch Lebenslauf). Ob ich das ausgehalten hätte wie sie? Oder lernt ein Mensch einfach step by step dazu? Im Grunde darf man sich in der Öffentlichkeit keine Fehler erlauben. Das ist als impulsive Künstlerin schwer. Ich bin nicht cool genug. Vielleicht bin ich nicht der Typ dafür, ein Star zu sein. Ist es nicht schwer, eine geliebte und beschimpfte Star-Frau zu sein? Journalistin ist schon toll! Ich genieße es aber sehr, privat, verborgen und auch kindlich sein zu dürfen. Dennoch finde ich es schwer, bei Ungerechtigkeit zu schweigen, was leider die meisten Frauen tun. Frauen, die sich für andere Frauen einsetzen, werden persönlich diffamiert. Es geht dabei nicht um Inhalt und Sache, sondern um Projektion. 

Alice möchte ich gern kennenlernen. Was mich an ihrem Schreiben besonders emotional trifft und zum Nachdenken bringt, ist die „Männer-Mafia“ und ihre Skandale, die damals noch viel schlimmer waren als heute (Kritikerinnen tun viel mehr weh als männliche Kritiker, das sehe ich auch so):

– Frauen haben immer noch oft als Kriterium Nummer 1, von Männern begehrt zu werden. Etwas, das nicht von ihnen alleine kommt

– Frauen sind angeblich „frigide“, wenn sie nicht mit Kollegen ins Bett gehen

– Erwachsene Frauen werden oft gegängelt wie Kinder

– Männer haben oft einen vorauseilenden Gehorsam, vor allem dann, wenn sie jemanden beurteilen oder verurteilen sollen (Journalisten)

– Seht her, ihr Frauen, das machen wir mit einer, die so aufmüpfig ist

– Frauen sind Opfer von Männern, die ebenfalls Opfer sind

– Die Tragik der Frauen

– Frauen werden oft als ‚relative Wesen’ gesehen: Sie ist die Frau neben dem und dem…

– Niedrigkeiten entlarven sich von selbst und pöbelnde Männer auch, wenn frau geschickt oder gar nicht auf sie reagiert

– Spießer riechen einen auf hundert Meter Entfernung und hassen einen unausweichlich

– Die von Männern hergestellte Kombi von Politik und nackten Frauen (siehe BILD)

– Humor ist die ultimative Waffe

– Minderbezahlung von Frauen („er muss ja schließlich die Familie ernähren“)

– Stühle und Sitze nach Männermaßen, auch in Autos

– Frauen werden in Männerberufen oft links liegen gelassen

– Gratisarbeit der Frau in der Familie

– Doppelbelastung Frau: Gratis geleistete Familienarbeit (Beruf 1) und Beruf (Beruf 2) – das passt der Wirtschaft ganz gut; dazu noch schlechter bezahlt

– Motive der Männer gegen Frauen: Sie wollen (private) reale Privilegien nicht aufgeben

– Frauen biedern sich oft bei Männern an

– Marktwert von Frauen nach Aussehen und Alter, als wäre Alter ein Manko statt Geschenk 

– Anbiederungsversuche von Frauen bei Männern auf Kosten anderer Frauen 

– Männer verstehen traditionell mehr von Verrat und Macht als Frauen


Vieles von dem ist erschütternd. Und: Politik.

Sehr viel im Leben ist einfach von Männern gemachte Politik. Wäre ich keine Künstlerin, wäre ich gern Politikerin oder Journalistin geworden. Aber so schließt sich das in jeder Hinsicht aus. Leider. Es bleibt da nur mein kleiner, irgendwie doch politischer Blog? Und der sorgt schon für Wirbel.

Ansbach 11.9.21

Hier schimmert der Sound wie Perlmutt. Dann leuchtet Bachs Kombinatorik. Dann hat jeder Ton Richtung und Größe. Satt, dicht, elastisch. (AHS)

Neue Konzerte. Wieder daheim. Die nächsten Konzerte: Ansbach, Nürtingen, Liebenrode, Dortmund und bald auch Steingaden/Wies. Gestern war ich noch in Wächtersbach bei Fulda. Lebenslauf von Alice Schwarzer ist sehr spannend. Sehr gut geschrieben. Wahnsinns-Kindheit. Sehr politisch. Hörbuch. Sie hat sehr gute Erfahrungen mit Männern und eher schlechte mit Frauen gemacht. Sie ist schlau und schön gewesen, herzensgut und sozial, alles andere als spießig.

Mit Brüstungsorgel (Fernwerk) spielte ich Rapture.
Die Walcker Orgel in der Ringkirche Wiesbaden 1894-2016, E.F. Walcker & Cie Ludwigsburg: Die Orgel versteckt sich hinter dem Kanzelaufbau.
Alle alten Walcker-Register von 1894,  1949 neu beschriftet. Umbau, Erweiterung durch Steinmeyer: Neues Klanggewand 1955. Restaurierung 2016 durch Lenter und Hans Kielblock.
Soli Deo Gloria!
Komposition Neue Musik, zeitgenössische Musik, E-Musik, Contemporary Classic, experimentelle Musik, female composer
Rapture / Zyklus Pandemic Dance

Als Pianistin und Organistin hat man es nicht leicht. Es gibt immer noch Leute, die meinen, beides ginge nicht zusammen. Jemand sagte mir: Endlich spielt jemand mal virtuos und musikalisch und nicht „orgelgemäß“ spröde. 

Ritter a-Moll Walcker Wiesbaden
She‘s always a Woman