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19. März 2020

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Was ist also die Zeit? Wenn mich niemand fragt, weiß ich es; aber wenn ich dem Fragenden antworten möchte, weiß ich es nicht. (Augustinus)

Heute wieder viel geübt. Das musikalische Lernen und die musikalische Intelligenz sind manchmal anstrengend. Doch auch ein böser Virus kann den Frühling nicht aufhalten. Alles duftet und singt.

Denn:

Ein feste Burg ist unser Gott, Lied von Martin Luther:

20. Februar 2020

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Man muss niemand fürchten als sich selbst. (Ludwig Börne)

Und Gott.

Ich freue mich auf mein Orgelkonzert in Heessen, bei Hannover. Am Freitag lerne ich die neue Bach-Orgel in Hannover kennen.

Dort steht auch eine wundervolle spanische Orgel.

Ehrlich-Orgel Dominikaner-Kirche Bad Wimpfen

12. Januar 2020

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Indem wir singen, wird auch die Stille hörbar.

Hören führt in die Geborgenheit, ins Ewige-Gehören. (Ann-Helena Schlüter)

Pulsierende, schwingende Musik. Musik ist ein Pilgerweg.

Klopfende Musik. Allemande, 4er mit Auftakt, ruhig und linear, Courante 3/8 oder 3/2, schnell, spritzig, rhythmisch, Sarabande im Stile von „Schmücke dich“, lieblich, Abendmahl…

Die Fugen Mozarts sind ganz anders als die von Bach, gefallen mir aber ebenfalls sehr.

Gott vereint in der Musik auch das pelegrine Verhältnis,  die Zuspitzung, die Verhärtung. Der Pilgerweg Musik.

Was mich etwas wundert: Der Nationalstolz der Franzosen, französische Barockmusik und französische Romantik französisch interpretiert haben zu wollen (nicht “typisch deutsch”) und dementsprechend zu unterrichten auf Stil-Orgeln, aber Johann Sebastian Bach ebenfalls im französischen Stil zu interpretieren (wie Dupre oder Latry und andere) und dies kühn und nicht schlichtweg falsch zu nennen – wo bleibt hier die Gerechtigkeit und das Musikverständnis?

Aber ja, ich habe ein großes Herz bekommen für die französische Romantik u.a. durch den Kurs bei Latry – und es war spannend, diese Musik im Michel und an der Kuhn-Orgel in der Kunstkirche Altona zu spielen und zu hören. Wir hatten ein Stipendium. Latry aber bekommt für 5 Tage beinahe 14.000 Euro. Aber er könnte wohl auch 30.000 € verlangen.

Empfehlen kann ich heute Georg Trakl: Gedichte. Und den romantischen Film Ein Herz und eine Krone mit der britisch- niederländischen Audrey Hepburn: Princess Ann.

1. Januar 2020

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Gesegnetes neues Jahr und 2020!

Manche wollen mir erzählen, die Ehe-Frau “sei eine Hilfe für den Mann” und wollen mir das Dienen und Helfen zu ihren Gunsten auch noch so schmackhaft wie möglich machen. Wenn ich ihnen dann sage, dass Frauen genauso viel Hilfe von Männern brauchen, schauen sie mich an, als hätten sie das noch nie gehört. Ja, gerade die begabten Frauen brauchen richtig viel Hilfe!

Ach, die arme Frau der Kirche. Ich hoffe, sie lässt sich von niemandem veräppeln.

Die Kennzeichen einer Bewegung seien Protest, Wertefixierung und normativer Anspruch, schreibt Eggebrecht. Das heisst, es gibt schon seit Anbeginn der Zeit eine Männerbewegung lange vor der Frauenbewegung. Die Frauenbewegung ist nur ein Protest zur Männerbewegung.

Sicher, die Frau hat die Frucht zuerst genommen, sie ist sicher gewiefter (wie sollte es auch anders sein). Aber deswegen die Frau zu unterdrücken wird nun gar keine Frucht bringen!

30. Dezember 2019

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Rückblick und Jahresende 2019 Teil 1

Es kommt mir manchmal beim Üben so vor, als wäre meine Wirbelsäule mit meiner Nase verbunden.

Es war spannend, mit Roland Kunz die Beethoven-Abende Saarbrücken und Kaiserslautern Musik für junge Ohren zu planen. Das Buch der BUGA Heilbronn mit den Konzerten Klavier ist ebenfalls angekommen. Freue mich auf die nächsten Bundesgartenschaus.

Mozart an der Orgel ist spannend, weil man ihn nicht nur üben, sondern auch bearbeiten muss.

Es wundert mich, dass Beethoven keine Orgelwerke schrieb. Seine Musik hat so viel Grave und Gravität.

Unter eingefleischten, herkömmlichen Organisten steht das Wort Pianistin oft für zweierlei: Einmal für Ehre, Respekt und Achtung, und einmal für: eben keine Organistin (und wird hoffentlich nie eine werden).

Anbei mein neues Interview:

Neues Interview

Heute einmal Gesundheitstipps:

  1. Lecker und gut gegen Entzündung sind Zink, Zimt, Curry, Kurkuma, Bananen, Zwiebeln, Ingwer, Brokkoliwasser, grüner Tee
  2. Lecker und gesund statt Fleisch sind Buttergemüse, Spinat, Brokkoli und Kohlrabi
  3. Wenn man Reis erneut anbrät, dann etwas Wasser dazu, schmeckt saftiger

Die Orgelbewegung Teil 3

“Das uferlose Nachahmen alter Aufführungspraktiken”, “Stilgetreuheit” und “Klangstil-Thesen” (Eggebrecht) sind wirklich nicht die wahre Musik. Es gibt keine wahre Orgel oder wahre Musik. Alles lebt von Verzicht, das hat Eggebrecht sehr gut dargestellt. Es ist Heuchelei und tatsächlich normativ, dass “im Namen Bachs” oder “im Namen Luthers” die Orgelbewegung agierte (um die “wahre Musik” zurückzuhaben und darzustellen), denn wohl Bach als auch Martin Luther haben abgelehnt, was zum Dogma erhoben wurde und haben beide neue Wege beschritten, waren eher Rebellen. 

Es kann nicht nur neobarocke Orgeln geben. Es geht um Transformation, denn auch perfekt notierte Musik ist lebendig und nicht starr und fixiert. Karl Straube selbst spielte Regers Musik. Warum sollte er sich gegen Reger gewandt haben? Ich verstehe, um was es Schweitzer, Jahnn, Gurlitt etc. ging: Um Werte und die Schönheit und Einfachheit der gottesdienstlichen Musik, um ungemischte Eigenfarben, um die Suche nach Inbegriffen und Symbolen für die Wahrheit – doch Wahrheit ist Liebe und keine Kontrolle und Fixierung. Ich glaube, die Kirche und die Kirchenmusik haben in weiten Teilen Gott nicht erkannt. Unter anderem die Orgelbewegung zeigt dies mehr als deutlich. Sie erinnert mich an die Kreuzzüge. 

23. Dezember 2019

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Gesegnete Weihnachten!

Kevelaer, Teil 1

Ich bin im wunderschoenen Wallfahrtsort Kevelaer in der Naehe von Duesseldorf und staune ueber die Marienbasilika und ihre Orgeln, ueber all die vielen Orgeln in dieser wunderschoen geschmueckten kleinen Stadt. Die beruehmte Orgelbaufirma Seifert hat hier ihren Sitz schon seit der 5. Generation. Die Orgeln der ganzen Gegend sind Seifert-Orgeln, auch die groesste Deutschlands (nach Passau, die ja aus unterschiedlichen Orgeln besteht) mit ueber 10.000 Pfeifen in der Basilika aus einem Stueck. Original 1906. 1926 erweitert. An ihr durfte ich viele Stunden ueben und im Gottesdienst spielen. Die Basilia sieht aus wie ein riesiges, exotisches Schmuckkaestchen mit Wandteppichen, Sternen und intensiven Farben,  und hoch oben ueber den geschnitzten Eingangstueren thront die grosse, praechtige Orgel mit ihrem Gehaeuse aus hellem Holz, roetlich angestrahlt, inmitten blauen Sternenwaenden. Sie ist eine viermanualige romantische Orgel mit 138 Stops (elf werden in den naechsten Jahren ergaenzt) mit wunderschoenen Vierfuessen, Floeten und blendende Zungen. Sehr gut gefaellt mir das Fernwerk, das links weit entfernt als grosse eigene Orgel mit zwanzig Stops steht, mit einer Solo-Trompete. Das Fernwerk hat auch eine unglaublich schoene Traversfloete, perfekt fuer Mozarts Floetenuhr. Jedoch ist das Fernwerk im Dialog nicht so leicht zu spielen aufgrund der Akustik. Jedoch ist die Akustik insgesamt ein wundervoller Traeger fuer die Orgel, nicht so gigantisch wie im Koelner Dom:

Die Orgel blueht hinein in die Akustik, die fuellt und nicht ueberwaeltigt. Ich spielte meine drei Mozartstuecke, und die zarten Acht-und Vierfuesse waren charmant wie Puffaermel an Kleidern, die Hohlfloete, Floete Harmonique, die Doppelgedackten, Streicher, vier Serafonfloeten, durchschlagende Zungen wie Euphonium und Englisch Horn (Fernwerk) und Fagott (Oberwerk), warm und harmonisch reich. Zungenbatterie fuer Vierne und Widor. 

Es ist eine elektrisch-pneumatische Orgel, aber sie ist durch die geniale Entdeckung und Erfindung der Membranenladen vom Gruender Ernst Seifert stets klar, schnell und brillant. Ich wusste, irgendetwas ist anders, als ich spielte, die Manuele und der Touch gefielen mir jedoch gleich. Die Orgel ist perfekt fuer Liszt, Reubke, Ritter, Brahms, Mozart, Mendelssohn, Vierne und auch Bach. Nicht so geeignet ist sie fuer Muffat, Buxtehude etc. Auch die kleine Chororgel mit zwei Manualen unten gefiel mir.

Wunderschoen fuer Mozart. Sie steht inmitten groesser Tannenbaeume, Adventskranz und Krippen. Der Kapellenplatz ist ebenso geschmueckt, in ihrer Mitte die Gnadenkapelle ohne Orgel, dafuer spielte ich Seifert-Orgel in der Kerzenkapelle, die alte Orgel in der Sakramentskapelle mit 5 Stops, die suesse Orgel in der Beichtkapelle an der Seite mit 10 Stops und die Hauptorgel und Kapellenorgel in Sankt Antonius. Die vielen Kerzen lagern Russ in der Orgel in der Kerzenkapelle ab, dadurch sind manche Floeten halb erstickt im Klang oder scheinen zu ueberblasen. Jedoch ist gerade diese Kerzenkapellen-Orgel einfach wunderschoen. 

Ueberall Pilger und Kleinkunst, Weihnachtsmarkt, Punsch, herzhafte Pfannkuchen, Esel, Rotwein, Tannenbaeume und Krippen. Die Innenstadt wirkt mit all ihrem Schmuck sehr reizend, und die Italiener haben herrliche Trueffelpasta. 

Es war spannend, an drei Tagen hintereinander drei sehr unterschiedliche Orgeln zu spielen: Saalorgel Klais Wuerzburg, Schnitger Alkmaar, Holland und die grosse Seifert Kevelaer. Ueberall spielte ich Mozart. Schnitger faellt natuerlich sowieso aus dem Rahmen, dreihundert Jahre vor den anderen beiden. Und der Unterschied zwischen Klais und Seifert (beide Firmen sind gleich alt)? Klais ging mehr mit der Orgelbewegung, aber beide haben ihre Staerke in der romantischen Orgel. Die komplett neue elektrische Saalorgel-Klais ist natuerlich voellig anders als die viel groessere Seifertorgel in der Marienkapelle. Klais benutzt die gleichen Stops auf verschiedenen Manualen, viele Transmissionen. Seifert benutzt keine Transmissionen. Hier sind alle Pfeifen da. Ich mag beide sehr.

Alle Orgeln sind sehr gut intoniert. Andrew zeigte mir alles, er arbeitet fuer Seifert. Danke! Durch ihn habe ich viel gelernt ueber Orgelbau. Wir kletterten auch in die grosse Kapellenorgel hinein, wobei ich auf halber Strecke steckenblieb, da meine Hoehenangst mich nicht weitergehen liess. Danke, Elmar, Andrew und Patryk! 

 

15. Dezember 2019

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Danke!

Danke für die lieben Weihnachts- und Adventswünsche, liebe Fans, Publikum und Sponsoren! Danke für die Päckchen und Briefe. Ich liebe Überraschungen! MERCI! Ihr ermutigt mich. Gesegneten dritten Advent allen!

Sehr empfehlen kann ich den Film The Mission von Joffé (Arthaus) mit De Niro, er ist berührend, historisch und künstlerisch, ausgezeichnet mit einem Oscar, mit unglaublich schöner Musik von Morricone, ein Film über das Werk Gottes, Werte, Liebe, Demut, Mission im Gegensatz zur säkularen Machtpolitik. Ein Film, in dem man immer wieder weinen muss. Wenn Liebe nicht über den Tod hinausgeht, ist es keine Liebe. The Darkness has not overcome the light. 

Schön war, die Konzerte und die Workshops Klavier 2020 in St. Petri Hamburg-Altona und Paul-Gerhard-Kirchengemeinde Altona zu besprechen. Jan, der Kantor der Nordkirche mit dem Büro im Dorothee Söllner-Haus, hat ein Foto von mir vor der Schuke-Orgel in St. Petri gemacht. Da er den Kronleuchter davor in einem bestimmten Licht erwischt hat, sah es so aus, als wäre eine große Fledermaus in der Orgel. Auch der Blüthner ist sehr schön.

Altona ist wie eine eigene Stadt. Mit eigenem Rathaus. Völlig anderes Flair als die Hauptstadt. Unser Gespräch zur großen, seltsamen Pferde-Drachen-Kampf-Statue am grünen Brunnen am Bahnhof Altona: “Was machen die denn da?” “Brunnen.”

Ansonsten scheint Hamburg vor allem aus Weihnachtsmärkten zu bestehen. Wenn man einen durchgelaufen ist, zum Beispiel am Rathaus, kommt sofort der nächste; es gibt köstliche Dinge wie Kartoffelpuffer und Lebkuchenmuffins und Käsenudeln, warme Suppen und natürlich viel Alkohol; diese Buden heißen “Anleger”. Von diesen halte ich mich lieber fern. “Wo geht es denn hier zum Jungfernstieg?” “Wo kommen Sie denn her, dass Sie den Jungfernstieg nicht kennen?” “Von da oben.” “Nein, ich meine generell.” “Achso, aus Würzburg.” Wie man die Hauptkirchen findet, weiß ich nun endlich. Fräulein Elbe.

31. November 2019

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Vorweihnachtszeit

Ach Mist, es gibt ja leider gar keinen 31. November. Also 1. Dezember.

Bisher war ich diese Weihnachten auf den Weihnachtsmärkten Schwerin, Stade, Hamburg und Würzburg. Meistens esse ich Lachs auf den Weihnachtsmärkten, Flammlachs oder Stremellachs oder Lachsburger. Mit Glühwein bin ich so schnell betrunken, dass ich ihn meist nicht anrühren kann: warmer Alkohol!

In Hamburg habe ich diesmal das Teemuseum Messmer Momentum besucht, das Schokoladenmuseum Chocoversum Hamburg. Und flaniert um Elphi und Steinway.

Anbei eine Rezension zu meiner Bach-WTK-CD im Vivita Würzburg:

Seite 20/21:

Bach-Rezension WTK CD

https://www.vivitamagazin.de/images/franken-aktuell/pdf-ausgabe/vivitaFranken_129.pdf

22. November 2019

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Die Orgelwelt und Karriere

Was für mich doch erstaunlich ist: Es gibt Leute, von denen kenne ich nicht einmal den Nachnamen, die aber scheinen über mich Tagebuch zu führen, die wissen mehr von mir als ich von mir selbst, wie es scheint. Die entscheidenden Dinge aber wissen sie nicht.

In der Klavierwelt wurde man erzogen, starke Individualisten zu sein. Aber in der Orgelwelt ist es problematisch, wenn du ein starker Individualist bist. Die Gruppe und die Interessen der Gruppe müssen über den eigenen stehen. Wobei es vor allem um die geht, die die Gruppe als Territorium wahrnehmen oder “beherrschen”. Neuland. Die Konzerttätigkeit haben meine Individualität noch verstärkt. Wichtig ist in meinen Augen, dass man beides ist: Ein eigenständiger, unabhängiger Künstler durch und durch und dennoch jemand, der sich hervorragend in einer Gruppe bewegt. Dies scheinen nicht viele zu können.

In der Orgelwelt gibt es viele Männer, die vertikal kommunizieren, auch nonverbal. Es ist ein Revierverhalten. Als wäre man nur dann eine “Führungsperson”, wenn man einen Chor leitet oder in irgendeiner Art und Weise eine Machtposition hat. In meinen Augen sieht die Welt der Führung ganz anders aus. Ich kommuniziere gern horizontal, ich möchte nicht auftreten, dass man mir sofort die Führungsperson ansieht, ich möchte gern weich und weiblich bleiben. Dennoch ist meine Reichweite international und groß. Frauen müssen sich also in der vertikal kommunizierenden und männerdominierten Orgelwelt wie verhalten? Stumm bleiben und im Hintergrund? Nein. Vertikal kommunizieren? Nein. Ich suche den Weg. Was mir sehr hilft, sind folgende Bücher, die ich sehr empfehlen kann: Modler: Das Arroganzprinzip (der Männer). Und Corvey: Die 7 Strategien der Effektivität.

Steinway und Bach
https://www.youtube.com/watch?v=ZdY0zdDRMyg

16. November 2019

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Vogelerkundungen I

Es ist doch erstaunlich: Die kleinen Vögelchen haben erst lange gebraucht, zum Futter hinzukommen, das ich auf dem Balkon in verschiedenen Ecken gestreut habe. Dann kamen sie. Ich habe mir gemerkt, wo sie am liebsten sind und wo genau sie nach Futter suchen. Dort habe ich das Futter ausgelegt. Ihr Lieblingsplatz ist die “Schaukeletage”. Dann habe ich eine Weile kein Futter hingelegt; sie sind so lange gekommen, bis ich wieder Futter hingelegt habe. Wenn ich nur wenig hinlege, bleiben sie kurz. Wenn ich viel hinlege, bleiben sie lange. Und es werden immer mehr. Sie sagen es sich weiter. Sie spielen auch, wollen nicht nur futtern. Sie kündigen sich mit Zwitschern an. Ich höre immer, wenn sie kommen. Und im nächsten Winter kommen sie wieder. Und im nächsten sicher auch. Sie machen beim Futtern Lärm und sind sehr verspielt. Sie haben keine Angst vor mir. Manche sind mutiger als andere. Sie mögen lieber ausgelegte Kerne als die Netz-Futter-Stäbchen.