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20. Januar 2021

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What would Jesus write? (from WWJD)

Morgen fahre ich über/mit Zwischenstopp in Hannover.

Für Übernachtungen in Hotels braucht man nun Bescheinigungen.

Alle Leute reden vom Lockdown. Ich aber komme zeitlich mal nicht dazu, darüber zu reden. Ich atme dran vorbei, gehe sehr spät ins Bett und schaffe dennoch bei weitem nicht alles. Ich würde alles nicht mal dann schaffen, wenn ich nicht schlafen müsste.

Manchmal dauern die Dinge einfach, es kann nicht alles schnell geschehen, schnell und perfekt.

Dazu kommen ja noch die ganz normalen Alltagsdinge, die selbst Künstlerinnen erledigen müssen. Aber selbst wenn ich die nicht hätte, würde ich nicht alles so schaffen, wie ich es gerne möchte. Die normalen Alltagsdinge grounden einen aber auch irgendwie.

Mendelssohn IV 4 in Katharine würde ich mit 32-Fuß im Pedal, dazu auch mit Schallmey 4 spielen, nicht zu vergessen Trompete, Mixtur, Scharff in den Händen, während 1 mit Sesqui und Rauschpfeife.

Gut Tast! 

Es hat ein wenig geschneit, das ist schön. Auch die Losungen heute: schön.

Heute fand ich die Tasse namens: I hate being sexy but I’m an organist so I can’t help it.

Leider sagte man mir, dies sei eine Männertasse. Seltsam. Verstehe ich nicht.

Ich nahm lieber die andere Tasse: Wo ein Kaffee ist, ist auch ein Weg. 

Genau!

Die Masken I’m the psycHOTic organist everyone warned you about und Do not disturb the organist. He is disturbed enough already seien angeblich ebenfalls nur für Männer. Es gäbe noch keine Tassen und Masken für Organistinnen.  

Na dann!

19. Januar 2021

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Joh: Seb: Bach. Joh: Sebast: Bach. Director  Musices. Dein tiefster Diener Bach. (JSB)

Ich freue mich über die vielen Leserzuschriften zu meinem Artikel in der Mainpost.

Wiesbaden wurde auf August verlegt, die Konzerte im wunderschönen Österreich werden auch verlegt.

Insgesamt habe ich nun über 1000 Blogeinträge gepostet –  ja, nur die Spitze des Eisberges.

Es gibt eine öffentliche Hobby-Jazzmusik-Szene, und diese Leute sind sehr aufrichtig, erwachsen und anständig, vor allem Profis gegenüber, die von ihrer Kunst leben.

Viele Kirchenmusiker dagegen sind in meinen Augen wie öffentliche Hobbyorganisten, wie man in den Foren und Gruppen lesen kann. Das Niveau ist wie im Pausenhof in der Schule. Irgendwie wurde das Schulhof-Niveau nie verlassen; viele Kirchenmusiker verstecken sich hinter Hobbyorganisten und stänkern heimlich mit und freuen sich still, wenn jemand anderes zerfetzt wird. Der Grund, warum hauptamtliche Kirchenmusiker stänkernde Nebenamtliche oder Hobbykichenmusiker decken ist, weil sie meinen, dann am besten davor gefeit zu sein, selbst an die Reihe zu kommen und zerrissen zu werden. Mitstänkernde Mitbrüder greift man erst mal nicht an.

Ich finde es ernst zu nehmen, dass auch hauptamtliche Kirchenmusiker über Konzertorganist*innen zusammen mit einem Pulk von Hobbyorganisten lästern und mobben. Das sieht man auch auf facebook. Und auch hintenrum in einem „geschlossenen“ Forum.

Dass sie diese Dreckschleuder-Debatten ohne Kommunikationskultur nicht stoppen oder verlassen.
Hauptamtliche sollten Vorbildfunktion haben. Stattdessen treten sie gern, mit rufschädigender Absicht, mit dem Ziel der Abwertung. Aber das Internet ist keine irreale Parallelwelt. Keine Spielwiese.

Die Diskriminierung von Frauen an der Orgel ist in Deutschland sehr stark. Und wenn eine Frau dabei ist, wird gelästert. Weil sie anders ist. Es ist leicht für KiMus zu stänkern, wenn man selbst nur ein Video präsentiert, dass 12 Jahre alt ist.

Doch bei KiMus und Hobby-KiMus beliebt zu sein und Fans zu haben – das schließt sich oft aus. Da muss man sich entscheiden. Es gibt keine Organistin in Deutschland, die 12.000 Fans und so viele Likes hat wie ich. Das gibt Grund genug für Hass. Wenn man nur Kollegen gefallen will und nicht dem Publikum – da wird man oft nicht weit kommen. Mir ist das Publikum viel wichtiger.

Man sollte über dem Neid schweben wie die Queen, lächelnd, oder wie Anne-Sophie Mutter, die mit ihrem Hund lächelnd spazierengeht. Oder wie eine teflonbeschichtete Pfanne, die nichts mitbekommt. 

Jedenfalls habe ich hier erneut einen Rekord gebrochen: Es wurde noch nie über einen Menschen so viel geschrieben in diesem Läster-Forum wie über mich. Es hat jemand mitgezählt, wieviele Posts und bildschirmfüllende Threads geschrieben wurden. Diese Leute sind Ann-Helena-Fans geworden, wollen es nur nicht zugeben. Sie verbringen ihre Freizeit mit mir.

Aufgrund dieser Läster-Community der Kirche haben viele Profis und Professoren Angst: Es herrscht eine Angst-Kultur in der Orgel-Szene. Ich bin gerne bereit, diese Angst-Kultur zu durchbrechen. Man muss keine Angst vor diesen Mobber-KiMus und Hilfsorganisten haben. Im Gegenteil. Diese Dinge müssen ans Licht. Die Namen. Die Leute. Deren Motive.

Einer der Stänkerer ist ein Markus Wilke. Er arbeitet bei Siemens in Erlangen. Ich bin aktuell 2020 und 2021 eine von der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung geförderte Künstlerin. Und da sitzt bei Siemens ein Angestellter, der gar kein Musiker ist und den ich nie gesehen habe, und lästert hintenrum in Foren. Dabei hat er nichts von dem erreicht, was ich mache. Ein äußerst mutiger Forums-Astronaut.

Ein weiterer: Karl-Bernhardin Kropf. Ob dieser wirklich eine Professur in Graz hatte? Was für eine soll das gewesen sein? Ein Lehrauftrag? Eine Honorarstelle? In Graz findet man da nichts. Als Beleg ein Zeitungsartikel. Und wer verlässt eine Professur, um nach Rostock zu gehen? Zu einer problematischen Orgel?

Aber genau solche Menschen lästern über meine Vita. Eine außergewöhnliche Vita, die wahrscheinlich noch nie jemals bei anderen so da gewesen ist.

Lukas Hassler hat von einem Mobber sogar schon Morddrohungen erhalten, wegen Fotos mit ihm auf einer Orgel. “Er hätte die Orgel erniedrigt”.

Religiös ohne Gott ist leider – gottlos. Was will man da erwarten.

So ein Forum ist an sich eine schöne Idee. Aber der Zweck sollte ein anderer sein.
Auch eine Gruppe ist eine schöne Idee. Aber beide verkamen hier zum Männerstammtisch, an dem frauenfeindliche Kommentare gemacht werden.
Meine eigene facebook-Gruppe hat mehr Mitglieder als die Kirchenmusikgruppe. Ich habe da nur gepostet, damit es nicht immer nur Männer sind.

Sehr schön sind die Zoom-Dirigier-Meetings.

Das pdf zum Download gibt es hier: Presse Downloads

25. Dezember 2020

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Jefraud. Jemand. (AHS)

Nun habe ich ein Jahr gut durchgehalten mit meinem täglichen Blog. Es hat Spaß gemacht.

Der Weihnachtsbaum leuchtet in der Kirche zu meinem Spiel. Draußen Regen.

Heute habe ich einen sehr schönen Segensspruch bekommen. Dankbar für alle Geschenke.

Abends habe ich noch spät im Keller an einer alten, elektronischen Orgel geübt. Was man nicht alles tut, wenn man noch üben will und muss.

Was ich sehr mag, ist, in diesen Flow zu kommen, wenn eine noch nicht fertige Passage immer sichtbarer wird, wenn sich die Wolken lichten, wenn die Musik anfängt, zu schimmern.

Dass in dieser seltsamen Zeit Gottesdienste ausfallen, ist traurig. Auf der anderen Seite: Viele Kirchen haben ungläubige oder heidnische Kirchenmusiker. Ein Studium der Kirchenmusik bedeutet leider nicht Erkenntnis und Rettung, im Gegenteil. Viele Leute kommen meiner Meinung nach schlimmer raus, als sie reingegangen sind, aufgrund der Affären und Lästereien.

Sehr empfehlen kann ich Ken Follet Code to Zero auf Englisch. Ich lese täglich einen neuen Roman von Ken, da ich seinen Stil analysiere.

an der wunderschönen Schnitger-Orgel Alkmaar, Holland, erscheint Herbst 2021

audite Künstlerin Ann-Helena Schlüter

Vielen Dank an Pieter van Dijk

  • Bach Choräle Heiliger Geist F-Dur und G-Dur BWV 651 und 652
  • Bach Passacaglia und Fuge c-Moll
  • Piece d’Orgue Fantasie G-Dur
  • Bach Toccata und Fuge d-Moll
  • Bach Trio-Sonate d-Moll
  • eigene Werke Heiliger Geist
  • Soli Deo Gloria

Orgel-CDs bei audite, Klavier-CDs bei hänssler Classic

Fortsetzungs-CD: B-A-C-H von Liszt, Reger, Schlüter

4. Dezember 2020

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Misserfolg ist nicht das Gegenteil von Erfolg, sondern ein wichtiger Teil von Erfolg.

Bei mir hat noch kein Schokoladenadventskalender bis zum Schluss ausgehalten. Alle andern schon, also die mit Bildern und Geschenken drin, die ich mag – aber Schokolade – wenn ich einen Adventskalender vor dem 1.12. erhalte, schafft er es nicht mal bis zum 1.12. Oft habe ich Adventsschokoladenkalender an einem Tag aufgegessen. Irgendwie verfehlen diese Kalender bei mir ihren Sinn. 

Weihnachtsplätzchen mampfend schreibe ich heute den Mitternachtsblog. 

Manchmal achte ich bei meiner Hauptwerkorgel nicht auf die Registrierung, Pieter meinte einmal, es würde klingen, als wäre er beim Zahnarzt.

Und das bis nach Holland. Danke, Zoom. 

Mendelssohns vierte Sonate ist in vielem schwerer als Liszt, besonders der erste und vierte Satz. Ich liebe den Pianissimo-Satz (den dritten). Den Subbass 16 nie allein ziehen, immer mit einem leisen 8-Fuß dazu, einen Violonbass zum Beispiel. Der erste Satz mit seinen brillanten Sechzehnteln in non legato… Früher, als man noch nicht verstand, dass Mendelssohn Frühromantik ist mit einer sehr starken Bindung an die Klassik und auch an Bach, hat man alles legato gespielt.

Aber der Virtuose Mendelssohn ist sehr artikuliert und klar zu spielen. Schon in den ersten Takten der Sonate muss man diese Norm der Klarheit und Virtuosität setzen. Das ist das, was es schwer macht, vor allem, weil die Manuale gekoppelt sind. Es darf nie schlaff klingen. Dazu kommen die Stimmkreuzungen, für die man (ohne Fingerwechsel) hervorragende Fingersätze braucht und Konzentration. Es ist in vieler Hinsicht Positionsspiel.

Zudem spielen die hohen Tempi eine wichtige Rolle. Mendelssohns hohe Allegro-Tempi haben ihn schnell bekannt gemacht. Aus 80 wurde 100. 100 ist also der Mittelpunkt der Welle. Zur Artikulation spielen ebenfalls die gedruckten Akzentbögen hinein, die völlig anders gestaltet sind, als es Bach jemals gemacht hätte. Hier kommt ein neuer Stil zu Wort. Dann die legato-Pedallinien, die Akkorde, die weich abzunehmen sind, und die Punktierungen, die ganz klar und rhythmisch sind (zweites Thema). 

Da wir an der Orgel kein forte und piano haben (eigentlich erschreckend, dieser Gedanke), drückt Mendelssohn Dynamik ganz anders aus: In seinem kernigen, dunklen, samtweichen Sound brillieren die Sechzehntel mit Armgewicht, während er Stimmen an- und abbaut, was man mit den Händen und entsprechenden Pausen gut gestalten muss. Es erhebt sich eine Stimme – und verschwindet wieder in der Welle. 

Erstaunlich ist die Personenbezogenheit von Leuten. Wenn jemand zum Beispiel eine anonymisierte Aufnahme hört, findet er diese gut. Wenn er den Namen dazu weiß, plötzlich nicht mehr. Manche sind so arme Mitläufer, dass sie meinen, einem anderen zu gefallen, wenn sie schlecht reden. Das Machogehabe ist auch in der semiprofessionellen und nichtprofessionellen Kirchenmusikszene verankert. Es sind die kleinen Schwätzer, die Nobodies, die Lagerarbeiter, die Nichtstudierten, die für die dicken Fische die Drecksarbeit der Verleumdung betreiben und am Galgen enden. Aber auch dicke Fische machen Fehler.  

Anbei mein musikalischer Adventskalender für euch: 

Neu: Oboenkonzert für die Orgel in Stade bei Hamburg:

 

http://www.bach-festival.de

21.03.2020 12.00 Uhr in der Johann-Sebastian-Bach-Kirche
Mittagsmusik auf der Wender-Orgel und Steinmeyer-Orgel, Werke von Bach, Bruhns und Buxtehude. 21.03.2020 17.00 Uhr in Bachs Traukirche in Dornheim. Bachprogramm auf der Gerhardt-Orgel (aus Bach Kunst der Fuge und Wohltemperierten Klavier I)

Erklärungen zum WTK I und zur Kunst der Fuge 
Aus dem WTK I :

Präludien und Fugen C-Dur, D-Dur, e- Moll, g-Moll, h-Moll 

Aus der Kunst der Fuge:

Contrapunctus I bis VII 
Vier Kanons
Contrapunctus XIV

Improvisation zu B-A-C-H

25. Oktober 2019

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Link-Orgel in Giengen an der Brenz: ein Geheimnis

In meiner noch frischen und kurzen Organistinnenkarriere habe ich schon viel, viel mehr Orgeln kennengelernt und gespielt als die meisten langjährigen Organisten.

Ein Klangschätzchen und wunderschön ist die pneumatische, spätromantische Orgel, Kegellade ohne Druckpunkt wie Lenter-Orgeln, in Giengen an der Brenz, eine Gebrüder Link-Orgel. Sie ist perfekt für Reger, Schumann, Mozart, aber auch Liszt, manchen Bach (Trio-Sonaten, WTK). Schöne Streicher (Stentorgambe), Zungen (Tuba Mirabilis, Vox Humana…) und Flöten (Stentorflöte und Gedackte…).

Aber für Buxtehude, Muffat etc.  müsste man sie schon “querlesen”.

Ihre Flöten und Gedeckte sind wunderschön, sie besitzt eine Stentorgambe und eine Stentorflöte (Vorlage für moderne Orgeln heute)Diese sind auf die Saalorgel (Klais) in Würzburg übernommen und nachgebaut worden (natürlich sind sie nicht “unter Druck” wie bei der schönen Klaisorgel der Elbphilharmonie), genauso wie einige Flöten der Maihinger Barockorgel. So ist die Saalorgel in Würzburg eigentlich eine Bossert-Orgel, eine Klais-Bossert-Orgel, was an sich schon ein Wunder der Zusammenarbeit ist (durch Andreas Saage). So ist die Würzburger Saalorgel etwas ganz Besonderes. Sie wurde gleichzeitig mit der Klaisorgel in Hamburg intoniert. Andreas Saage lenkt vieles sicher in neue, schöne Bahnen.

Ich liebe die Pulsation alter Orgeln, ihre Brüchigkeit, ihre Süffigkeit, und die der alten Komponisten. Sie transportieren und zelebrieren eine Passio durch ihre Brüchigkeit des Klanges. Diese Passio drückt künstlerisch aus, dass wir jeden Tag an der verlorenen Spur leiden, in jeglicher Hinsicht.

Die Fassade der Link-Orgel spiegelt die Holzhey-Orgel in Neresheim wider. Ihr Spieltisch ist rosa, blau und gelb und hat etwas von einem Walcker-Schmuckkästchen. Ich mag das Pneumatische dieser süddeutschen Orgel und das “Blökende” der Vox Humana (Psalm 23). Sind wir nicht Schafe, die einen Retter brauchen? Das Verzögerte macht Repetitionen nicht leicht. Aber Slow Release, langsames Hochheben und dynamisches Spiel (Decrescendo und Crescendo im Anschlag) macht schwingendes Spiel möglich. Egal, welche Lade, ich bemühe mich immer, sanft direkt am Druckpunkt zu spielen.

Eine weitere Link-Orgel wurde von sogenannten Orgelsachverständigen leider schon zerstört.

Ich freue mich auf die Orgeln in Neresheim, Pappenheim, Kiedrich, Dinkelsbühl, Kloster Banz, Bad Staffelstein, Flieden, Weiden, Bad Wimpfen (Ehrlich-Barockorgel), Ebrach, Unterschneidheim (Walcker-Orgel), Lahm (Herbstorgel) und Hoffenheim (mechanische Kegellade). Einige schöne Register aus Lahm sind auch für die Klais-Bossert-Orgel nachgebaut worden.

Dadurch dass ich im äußersten Zipfel Frankens wohne, kann ich schnell nach Baden-Württemberg. Man kommt durch Orte wie Pflaumloch, Nördlingen etc.

Gerade an den Barockorgeln und Spätromantischen kann man Zeitgenössisches und Klavierwerke spielen.

In Giengen gibt es auch die Firma Steif Stofftiere. Ich muss ja sagen, ich mag Stofftiere noch immer sehr.

12. Oktober 2019

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Schlagader Kunst: MfKG und Hamburg-Museum, Deichtorhallen, Haus der Photographie und Kunstverein

Es war sehr interessant und spannend in der Instrumentenabteilung und Orgelabteilung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, auch die Instrumente im Hamburg Museum (Museum für Hamburgische Geschichte) mit dem schönen Kunstwerk von J. Voorhout: Reincken und Buxtehude:

Kabinett-Orgeln, Schrank-Orgeln, mittelalterliche Orgeln (Taubeneimensur, Winold von Putten), römische Orgeln, byzantinische Doppel-Orgeln (Weichlöten mit Löteisen) Nachbau Schuke, Positive, eine italienische Prozessionsorgel, eine toskanische Renaissance-Orgel, Organetto, der alte Spieltisch der Arp-Schnitger-Orgel mit den Köpfen als Registerzüge, alte schöne Steinway-Flügel, beschmückte und verschnörkelte Flügeln von Steinweg, Breitkopf und Härtel, ein Lyraflügel, ein Mandolinenklavier.

An der Flentrop-Orgel in der Hauptkirche Katharinen, deren Prospekt J.S. Bach ebenfalls gesehen hat, spiele ich sehr gern. Die schwarzen runden Registerenden sind ästhetisch. Ich liebe die Klänge der vielen 16-Füße, des 32-Fußes.

Auch das Miniatur Wunderland (World’s largest model railway) gefiel mir, besonders Kiruna (Schweden), der Hamburg Flughafen, der Vulkan, Wolkenausbruch über der Schweiz, Hamburg und die Elphi in Miniatur.

Natürlich auch Kunst: Die Deichtorhallen mit den jungen Werken von Richter, dem Haus der Photographie, dem Kunstverein Hamburg mit der erstaunlichen Ausstellung von Peaches (Künstlerin und Sängerin).

17. August 2019

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Psalm 91

Sieben Mal am Tag singe ich dein Lob. (Psalm 119)

Psalmen sind mehr als ein Gedicht.

Ich freue mich über meine ersten eigenen Tomatenpflanzen und die große duftende Basilikumpflanze. Während ich wie in Bann Anna Karenina las und übte und auch zum ersten Mal die ältere Klais-Orgel, geformt wie ein Engel, wie aus Porzellan, die nur ein paar Schritte von mir entfernt direkt bei mir ist, besuchte, schrieb ich später neue Texte.

Meine neue Klais-Übe-Orgel in Heilig-Kreuz ist wunderbar.