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Soli Deo Gloria

8. Februar 2023: Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte. Ein ängstlicher Glaube bringt die Seele in den Himmel, mutiger Glaube aber bringt den Himmel in die Seelen. (Charles Spurgeon)

Musik ist plastische Kunst. Klang verkohlter Bitterkeit in den Himmel.

Anhand von Tacitus (römischer Geschichtsschreiber, 55-116) und Plinius der Jüngere (Statthalter, der mit Vorliebe Frauen folterte), kann man gut erkennen, wie falsch bzw. unwahr Geschichtsschreibung laufen kann, so auch heute. Tacitus berichtet darüber, dass Jesus und die Christen abergläubig waren, unterdrückt gehörten und Jesus zu Recht ermordet wurde.

Schade, dass das „Sakrament“ Buße weggefallen ist (siehe CA 1530). Das ist genau das, was alle und die Kirche am dringendsten nötig hätten.

Diplom-Prüfung Gesang ist auch sehr gut gelaufen, es hat viel Spaß gemacht. Feedback: Sehr musikalisch, göttlich. ☺️

Anhand des Agierens der Päpste, besonders zur Zeit der Reformation, als Papst Leo X über Luther den Kirchenbann verhängen ließ, und im anschließenden konfessionellen Zeitalter der Neuzeit sieht man deutlich, dass die (machthungrigen) Päpste nicht besser waren als ihre weltlichen Kaiser-Kollegen – siehe Kaiser Karl, der 1546 (kaum war Luther tot) jahrelang durch Krieg den neuen Glauben eindämmen wollte. Wie kann man also von der Unfehlbarkeit eines Menschen ausgehen, ob nun alter Papst oder neuer Papst? Und wie kann eine Kirche, die insgesamt (bis auf Einzel-Ausnahmen) mit Hitler durch ein Reichskonkordat von 1933 „verbündet“ war und stillschweigend zusah, davon ausgehen, sie sei die einzige „wahre Kirche“?

Köln

23. Januar 2023: Musik ist Expedition des Hörens. (AHS)

Rhythmus bricht zusammen mit Kreativität aus mir heraus und wirft unsichtbare Farben in die Luft. Weilenklang und Ewigkeit. (AHS)

Foto: Meißenheim

Heute erinnere ich an den genial begabten Rudolf Diesel, dessen Leben außergewöhnlich ist und herzberührend. Ich liebe solche Menschen! Sie inspirieren mich zutiefst. Was für ein Mensch ❤️ Durchbrechend, mutig, klug, verrückt.

Bedingungslose Kreativität? Ja. Jedes Mal, wenn wir anfangen zu reflektieren, wollen wir Wahrheit. Musik ist ein Gesetzes des Maßes und des Gleichgewichtes. Ursprung ist Klang. Das Gefühl für Musik kommt von Gott. Unser innerstes Wesen ist Musik und Dichtung, Proportionen, Erhebung und Quelle.

Ich liebe besonders Haydns Sonaten. Man merkt sofort: Er war Beethovens Lehrer, hier floss viel Inspiration.

Weil ich gefragt wurde: Trotz mehrfacher letztendlich erfolgloser Versuche der beleidigenden Verleumdungen an das Gericht Trier über mich muß Martin Schmitz aus Bernkastel-Kues meine Kosten erstatten. Was wohl sein Verleumdungs-Kumpel Florian Kapellner dazu sagt, im Manuel Kelber-Bender-Niveau? Das Niveau dieser Leute ist in Sachen Lästern und Verleumden sogar noch dramatischer schlechter als im Orgelspiel und Musizieren. Ich werte: Unterstes Level in beidem. Und zieht seinesgleichen an wie die Motten.

Mein Acrylbild „Fernweh“

8. Juli 2019

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Bundesgartenschau BUGA Heilbronn

Ich freue mich, im August wieder in Heilbronn zu spielen und 2020 in Uganda. Die BUGA läuft ja gut: BUGA Ann-Helena

In Leer und Heilbronn lese ich auch aus Frei wie die Vögel. Ich freue mich auf die guten Rezensionen zu meinem ersten Roman:

Youtube-Rezension Frei wie die Vögel

Lesejury Frei wie die Vögel

 

Weilenklang und Ewigkeit

Rhythmus bricht zusammen mit Kreativität aus mir heraus und wirft unsichtbare Farben in die Luft.

Bedingungslose Kreativität? Jedes Mal, wenn wir anfangen zu reflektieren, wollen wir Wahrheit. Musik ist ein Gesetzes des Maßes und des Gleichgewichtes. Ursprung ist Klang. Das Gefühl für Musik kommt von Gott. Unser innerstes Wesen ist Musik, ist Dichtung, Proportionen, Erhebung, Quelle. (AHS)

3. April 2018

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Bonner Münster

Es ist anstrengend, mit einer noch ungeborenen Vision zu leben, an die ich nicht mehr denken will. Sie begegnet mir überall. Ich möchte mich entspannen, morgen ist das nächste Konzert. Stundenlang las ich begeistert  Atemschaukel von Herta Müller. Sie schreibt mit purem, divergentem Denken in einer weichen, poetischen Art — erstaunlich, dass ich dies lese direkt nach meiner Reise nach Rumänien, als wäre es vorbereitet. Kreativität ist kein passender Ausdruck mehr, ich finde sie besser als Böll und Grass, wenn ich vergleichen muss, die mir zu provozierend im ekligen Sinne sind; denn Ästhetik ist Denken. Begriffe müssen klar sein, Kreativität ist mir ebenfalls zu schwammig, dies ist kein guter Begriff. Ich müsste neue Wörter erfinden und ihre Definitionen.

Als wir das Bonner Münster besuchten, in dem gerade die Gruft von Märtyrern geöffnet ist (das Rheinland wurde lange von Franzosen besiedelt), sah ich eine große Steinfigur mittig, eine Frau, die in Wildheit und Ruhe kniend im Kleid ein Kreuz trug.

Ich sagte: Schau, das bin ich! Als wir ringsum um die Kämpferin gingen, stand auf einer Tafel: Die Heilige Helena. Er sagte: Wow. Woher wusstest du das? Ich wusste es nicht. Ich fragte: Was macht sie da? Er sagte: Sie bittet um Kraft. Das gefiel mir.