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16. Mai 2022

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Haltungen im Leben sind unerlässlich: Attitude. (Julia Koschitz)

Heute erinnere ich an Wendie Renard, Fußballerin.

Foto: Hey Orgel Bad Windsheim

Am meisten liebe ich die Choräle “In dir ist Freude” und “Bewahre uns Gott, behüte uns Gott”. Wenn ich Texte von Paul Gerhardt wie “Nun ruhen alle Wälder” betrachte mit seinen wunderschönen Strophen, eine schöner als die andere, oder noch schöner, “Der Mond ist aufgegangen” von Matthias Claudius, dann sind die Texte unserer heutigen deutschen Lieder ein Witz. Es geht hierbei nicht nur um die Auswahl der Wörter, sondern um die innerliche Erkenntnis, die Reife. Da ist es besser, sich auf lateinische Texte zurück zu beziehen, wie Bruckner oder Arvo Pärt in „Da pacem Domine“ oder in schlichte, wahre Texte wie “Herr, erbarme dich”. Sehr schön ist Sweelincks “Herr Gott, höre mein Flehen”. Ich finde, diese alten, wahren Texte wunderschön in Musik zu setzen, ist eine Kunst, auch heute. Oder biblische Texte zu vertonen. Psalmen. “Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.” Dies ist nicht von Herbert Grönemeyer, sondern von Matthias Claudius.

Doch so lauten Texte von heutigen christlichen Liedern: Ich weiß, wer ich bin … Gott, nimm mich so, wie ich bin, denn ich … und ich .. und ich… Gott, mach das… und das… und am besten noch das…

Nunja. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Ich bin gespannt, ob das 9 Euro Ticket Auswirkungen auf mich hat. Ich berichte.

Mein Konzert in Weißenfels war sehr schön und gut besucht. Ich liebe die Friedrich Ladegast Orgel und das schöne dazugehörige Museum.

5. Mai 2022

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Früher haben die Frauen gearbeitet, und die Männer waren Künstler. Wenn dies heute anders ist, dann habe ich hoffentlich auch dazu beigetragen. (Ingrid Wiener)

Ich hoffentlich auch.

Österreichische Künstlerin. Heute erinnere ich auch an Victoria Woodhull, amerikanische Journalistin.

Foto: Museum Hamburg MKG

Angewandter Ankerbass macht Freude, zusammen mit anderen, beispielsweise das Magnificat BWV 243.

Ich liebe Couperin am Cembalo, inegal, dieses Gestrichene, das aus dem Rhythmus fällt, mit den süchtig machenden französischen Verzierungen und Melodien. Jeder Franzose scheint hierbei eine eigene Liste, einen eigenen Katalog zu haben. Es macht Spaß, verschiedene Cembali auszuprobieren. Wir haben hier auch ein rotes Cembalo von Volker Platte. Und insgesamt hat das Institut 4 Übe-Orgeln.

Ich bin nun 6 Wochen hier im hohen Norden, und was sich vor allem verändert hat, dass ich viel in Atem, Chor und Einzelstimmen denke, auf der Strasse dirigiere, dass mir der Ankerbaß sympathisch geworden ist und dass ich selbst am Flügel registrieren will und das zweite Manual suche. Die Vorspiele sind schön gelaufen.

Auf dem Balkon haben wir hier einen Strandkorb, und manchmal verirrt sich eine Möwe in den Tulpen.

Couperin: Les Bergeries

Der Weltausschnitt Bach ist klingende Sprache. (AHS)

Heute erinnere ich an Tiera Guinn Fletcher, Ingenieurin, USA, die Technik, Raketen und Wissenschaft liebt und ihre Ziele konsequent verfolgt.

Jede Woche, die ich überlebe, hake ich auf einer Liste ab. Es beginnt meine 5. Woche in Greifswald. Ich bin am Surviven. Es ist nicht unbedingt schwer, aber es ist viel. Sehr viel. Gefühlt eine 100-Stunden-Woche.
Wie sagte heute jemand lächelnd über mich: Ich würde „durchs Haus flitzen von einem Fach zum nächsten.“ Aber: Es ist süße und köstliche Qual. Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde. Es ist wie eine Familie hier. Die Leute sind echt, authentisch, musikalisch und christlich. Es ist erstaunlich locker, menschlich und doch intensiv. Jeder darf so sein wie er ist. Keiner wird neidisch, schief angeguckt oder gemobbt. Ich bin sehr begeistert von einigen Dozenten. Man wird als ganze Musikerpersönlichkeit wahrgenommen. Es ist in gewisser Weise ein soziales Studium. Chorleitung habe ich 4 x die Woche. Ich bin total begeistert. Ich entdecke ganz neue Seiten an mir. Ganz wichtig: Die Anfangszeit einer Leidenschaft ist absolut heilig und darf niemals zerstört oder gehetzt werden. Die ersten 6 Monate sind entscheidend. Ich erinnere mich an meine erste Liebe zur Orgel. Es ist ein Segen, wenn ein Mensch in seiner ersten Liebe auf die richtigen Förderer trifft. Das kann nicht mit Gold bezahlt werden. Es wird nie mehr weggenommen werden können und wird auch im Himmel nicht rosten. Danke an alle Förderer ❤️❤️❤️
Auch liturgisches Singen gefällt mir. Und sogar Bratschenschlüssel spielen. 
Zur Entspannung lese ich „Das Schattenhaus“. Es ist ok. Aber insgesamt bin ich erschüttert, wie wenig gute Krimis es gibt. Ich durchstöbere beim Umsteigen die Bahnhofsbuchshops und hinterlasse ein genervtes Schlachtfeld, weil mir kein einziges Buch zusagt, es zu kaufen, obwohl ich eines kaufen will für den Zug. Nach mir muss aufgeräumt werden. Aber es ist dennoch die korrekte Geste: Wo sind die guten Bücher? Wo?

Foto: Silbermann-Orgel Helbigsdorf

Neu: Dom zu Greifswald 

Buchholz Jehmlich Orgel Dom Greifswald

 

14. April 2022

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Gequälte Gehirne fällen manchmal schlechte Entscheidungen. (Julia Shaw)

Unberechenbar heißt hierbei nicht gewalttätig. Das ist ein großer Unterschied, schreibt sie.

Heute erinnere ich JoAnn Morgan, Raumfahrtingenieurin aus Huntsville, eine der ersten Frauen in dieser Branche. 

Heute habe ich das erste Mal die Orgel in der Marienkapelle Würzburg richtig wahrgenommen, und das in meiner Heimatstadt! 

Ich glaube, dass Kirchenmusik durch ihre breite Fächerung nicht unbedingt zulässt in ihrer Anlage, in etwas exzellent zu sein oder sein zu müssen, sondern eher in allem recht gut. Auf der Suche nach Neuem. Ein künstlerisches Studium dagegen ist fokussiert auf eine Sache, darin exzellent zu sein. Bei mir ist es so, dass ich in allem, was ich liebe, exzellent sein möchte. Besonders als Tastentigerin, wenn man Neues macht. Man darf sich jedoch nicht überfordern bei neuen Dingen. Ich bin ein schneller Mensch, aber auch ein schneller Mensch kann Dinge nicht erzwingen, manches braucht seine Zeit, nämlich schleichend zu wachsen, ins Kleinhirn zu wandern. Natürlich kann ich meinem Kleinhirn (wo auch immer es ist) sagen: Mach! Whereever you are! Nimm Dirigieren als Lebensimpuls wie Atmen! – Aber das Kleinhirn macht, was es möchte. Und entspanntes Lernen mag es nun mal lieber als hektisches.  

Ich habe nun ein Bariton Horn, ein Euphonium, ein Vier-Ventiler (wie meine Mutter, die das schon seit 10 Jahren spielt), da es leichter zu lernen ist als das kleine Waldhorn, denn das Mundstück ist viel größer beim Euphonium. Heute in meiner zweiten Blechstunde habe ich eine ganze B-Dur-Tonleiter gespielt. Er meinte, das wäre sehr gut für eine zweite Stunde. Ich sitze damit nun im Orchester unter den Blechbläsern zwischen Posaune und Horn, auch wenn ich noch etwas schüchtern bin und einfach erst mal noch zuhöre, mein Blech auf dem Schoß. Es ist einfach wundervoll. Ich muss sagen, diese Bläser sind einfach der Abschuss. Sie sind lustig, witzig, freundlich. Es ist eine völlig neue Erfahrung für mich. Wir spielen Sibelius, und ich sitze da und weine vor Freude. Es ist eine unglaubliche Erfahrung, in einem Sinfonieorchester unter Bläsern zu sitzen, Posaunen neben mir, und zu erleben, wie und was die Schwierigkeiten und Stärken von Bläsern sind, ihre Welt hautnah zu erleben. Töne werden plötzlich ein süffiges Band, das mich mitreißt. Es ist schwer, leise schöne Töne zu spielen, on time. Und es ist auch nicht leicht, immer zu wissen, wo man ist und alle Schlüssel auf Anhieb zu können. Wir spielten das süffige Finale, in dem das Blech seine Soli hat. Und es ist so schön, zu sehen, wie die Bläser zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Was ist wichtig und schwer beim Blech: Perfekte und vibrierende Lippenspannung, Zungenspitze (ta) löst den Ton aus, nicht die Luft, lockeren Druck auf dem Mundstück, Stütze und Atem. Sowohl Dirigieren als auch Blechblasen sind durch das Atmen psychologische Dinge. Am schönsten aber ist das komponierte Werk: All das ist Komponierunterricht. Es ist eine große Hilfe zum Komponieren, wenn man weiß, wie ein Orchester funktionieren, auch im Detail. Daher sind Proben zu besuchen und zu beobachten ausgesprochen wichtig. 

Neu: Orgel-Information: Weise Orgel 

Hoffmann Orgel Würzburg

Ahrend Orgel Reformierte Kirche Leer, Ostfriesland

Neu: Orgelinformation Ostfriesland

Danke an Hendrik Ahrend 

13. April 2022

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Menschen, die anders sind, gelten als gefährlich. (Julia Shaw)

Foto: Hoffmann Orgel Würzburg-Heidingsfeld St. Paul, historisches Gehäuse

Menschen mit anderem Aussehen oder anderer Art oder psychischen Problemen werden oft diskriminiert, schreibt Julia Shaw.

Heute erinnere ich an Cecilia Braekhus, norwegisch-kolumbianische Boxerin. Es fällt mir auf, dass gerade Frauen mit Doppel-Nationalität, also mit Blut aus zwei Ländern, besonders kreativ zu sein scheinen, denn die meisten Top-Zitate oder Erfolge kommen von Frauen mit mindestens zwei Nationalitäten.

Ich habe Chor schon immer geliebt. Schon als Kind, im Opernhaus Nürnberg. Obwohl sie mich dort in den Alt steckte, weil da dringend Mädchen gesucht wurden. Trotzdem lernt man gerade als Alt sehr viel. Ich mochte das musikalische Gemeinschaftsgefühl und vor allem das Repertoire. Und in den Opern mitsingen dürfen: Die erwachsenen Sänger waren lieb zu uns, und besonders die in der Schmink-Abteilung.

Viel später war es mir dann eine Zeitlang verleidet: Das lag am Chor vom Opernhaus Würzburg. Manche älteren Profi-Damen im Sopran (ich war im Extrachor) waren (vielleicht verständlicherweise?) so bitter und schlecht gelaunt (wer darf in der ersten Reihe stehen usw.), dass ich nicht mehr hingegangen bin. Eine hat mich ziemlich angeblafft, weil ich vor ihr stehen sollte. Doch wenn es nicht mehr um Musik geht, sondern um eine hektische Aufführung, die Geld einbringen soll und wo jeder im Rampenlicht stehen will, da macht das alles keinen Sinn mehr für mich. Das kenne ich schon zu gut, das brauche ich nicht. Das löst eher ungute Gefühle bei mir aus. Ich hatte das Gefühl, es ist eine verlogene Show – wir heucheln dem Publikum etwas vor und ich mir selbst, wenn ich da strahlend stehe. Professionalität darf nicht ausgenutzt werden für Heuchelei. Ich mag zudem nicht mehr, wenn das Repertoire nur weltlich ist.

Ich habe dann jahrelang kein Interesse mehr an Chor gehabt. In Frankfurt HfMDK sollte ich im Chor mitsingen, aber sträubte mich dagegen, was mir ein paar Feinde brachte. Ich durfte nur Gesangsunterricht haben, wenn ich im Chor singe. Nötigung? Ich bekam dann Gesangsunterricht auf anderen Wegen. Jetzt habe ich wieder einen Chor, sogar mehrere. Aber diesmal ist es anders. Es ist ein kleiner Chor, Kammerchor, und jeder steht dadurch automatisch im “Rampenlicht”. Und das Repertoire ist geistliches Repertoire, Schütz und Bach usw., was ich liebe. Und diesmal kommen verschiedene, wunderbare Faktoren zusammen für mich:

  • Komposition und Theorie (wie schreiben diese Komponisten ihre Chorwerke),
  • Chordirigieren (wie dirigiert uns die super Person da vorne),
  • Singen (wie setze ich um, was ich im Gesang gelernt habe),
  • Gehörbildung (ich singe immer alle Stimmen mit, wenn sie geprobt werden, leise oder innerlich) und
  • Andacht (der Chor ist meine “Stille Zeit”, meine Lobpreiszeit, denn wer bei solchen Texten, die pures Gotteslob sind, nicht in Verzückung gerät, muss ein Stein sein).

Es ist tatsächlich wichtig, ob man einen guten, freundlichen, musikalischen Chorleiter oder Chorleiterin hat oder nicht. Mir persönlich tut es auch gut, wenn es ein ruhiger Mensch ist, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und gerne lobt. Da habe ich hier den Jackpot gezogen. Mir liegt Chordirigieren sehr. Als ich das erste Mal mit Kirchenmusik in Kontakt kam, warnte man mich vor Chordirigieren, wie autoritär das wäre, wie furchtbar die Zusammenarbeit mit widerspenstigen Chören. Wie dumm! Es gibt bestimmt solche Horrorszenarien, und man kann alles missbrauchen und falsch angehen. Aber an sich sieht die Realität doch anders aus: Chöre freuen sich und sind dankbar, und das Repertoire ist so erbauend, vor allem, wenn man mit Christen zu tun hat.

Wie Angstszenarien Menschen von wichtigen Dingen abhalten können, auch mich, ist immer wieder erstaunlich. Das haben wir ja auch in der Politik gesehen.

Neu: Orgel-Information: Hoffmann Orgeln in Heidingsfeld: Nr. 1

Hoffmann Orgel St. Paul Würzburg Heidingsfeld

und Nr. 2

Hoffmann Orgel St. Laurentius Würzburg Heidingsfeld

11. April 2022

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Mit einem Gang durch den Regenwald beschreitet man den Geist Gottes. (Birute Galdikas)

Kanadische Primatologin, Forscherin, die sich mit Gorillas und Primaten beschäftigt. Ihr Herz gehört Orang-Utans. Das ist schön. Heute erinnere ich auch an Suzanne Lenglen, französische Tennisspielerin.

Ich habe meine Many Mornings Fuchs-Herbst-Socken an, mit dem weichen Bund in orange (der coolste Fuchs 🦊 ist auf der Rückseite vom Fuß) und dazu meine rote Cordhose und bin schon im ICE. (Mußte um 4 Uhr morgens aufstehen.) Manchmal finde ich es lustig, von einer Farbe verschiedene Schattierungen anzuziehen. Das erinnert mich an einen Wettbewerb in der Grundschule, da hatte das Kind gewonnen, das von einer Farbe die meisten Schattierungen (zu Grün) aufschreiben konnte. Ich hatte haushoch gewonnen. Viele Schattierungen hatte ich einfach erfunden. Neben dem zB normalen Grasgrün hatte ich noch Stachelbeergrün und Krautgrün und Kotzgrün… Einige Kinder stritten zwar mit mir, ob gewisse meine Grüntöne überhaupt existieren, aber da waren sie bei mir an der falschen Adresse ☺️. Ich verteidigte meine Grüntöne vehement und führte sie genau aus. Jetzt habe ich viele verschiedene Rotschattierungen an, inklusive meiner roten Woll-Baskenmütze vom Markt in Würzburg gestern am Palmsonntag.
Foto: Seifert Orgel Kevelaer

Neu: Orgel-Information Basilika Kevelaer:

Seifert Orgel Basilika Kevelaer

Seifert Chor-Orgel Kevelaer

Chororgel in der Basilika Kevelaer

Silbermann Orgel Glauchau

3. April 2022

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Zur Formung eines Selbst braucht es Macht und Ohnmacht. (nach Judith Butler)

Ob das so stimmt, ob es wahr ist?

Foto: Silbermann Orgel Glauchau

Heute spielte ich die wunderschöne Glauchauer Silbermann-Orgel von 1730. Ich liebe Sachsen. Ev-luth. St. Georgien in Glauchau.

Schöne helle Georgenkirche in einer Kleinstadt in Sachsen bei Zwickau. 2 Manuale,  Tremulant, Zieh-Manualkoppel, Normalkoppeln. Registerzüge einzuhängen. Der originale Vertrag hängt an der Wand: Gottfried Silbermann hatte eine selbstbewusste, große, schwingende Handschrift. Rot verzierte Innentüren am Spieltisch. Die Kirche hat rosa Marmorsäulen, zwei helle geschmückte weiße Emporen, Altar mit einer Sonne des Heiligen Geistes. Es gibt eine (türkisfarbene) „Kopie“ der Orgel in Porrentruy (Schweiz) von Jürgen Ahrend aus Leer (Ostfriesland) von 1985.

Die neugebaute Vorgänger Orgel Johann Peter Penigk aus Zwickau von 1704 (und Kirche) war zuvor durch Brand im Oktober 1712 beschädigt worden (massiver Stadtbrand, 400 Häuser betroffen). Innerhalb kürzester Zeit haben die Menschen alles wieder aufgebaut.

Die Kirche wurde 1256 das erste Mal erwähnt.
Wunderschöne Kronleuchter.

Wunderschöner, heller Silbermann-Klang. Sehr gute Zungen im Pedal, brillante Klangkronen, Schwebung, Mixturen. Samtig-mitteltrockene Akustik.

Schöne, helle, gotische Kirche mit barocker Innenausstattung, mit blauen Bänken. Weiß-goldene Orgel. Vielen Dank an KMD Gunther und Marianne Remtisch und KMD Guido Schmiedel. siehe Buxtehude an Silbermann: Neu: Orgel Vlog AHS:

Youtube Vlog:

Neu: Orgel-Information Silbermann Orgel:

Silbermann Orgel Glauchau (Sachsen)

16. März 2022

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Jede chemische Formel ist eine Metapher. (Cramer)

Manche Züge spielen ganze Tonleiter ab, wenn sie anfahren, das finde ich immer wieder faszinierend.

Heute entdeckt:

Musik ist Beziehungskunst voller Interaktion.

Resonante Bildung ist Entschlüsselung.

Der Weltausschnitt Bach ist klingende Sprache.

5. März 2022

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Jesus liebt die Dummen und die Klugen. Er meidet die Dummen nicht. In seiner Nähe bleibt niemand dumm. (AHS)

Ich mag sehr gern Echeveria. Und überhaupt Blumen. Unterwegs nach Torgau. Gedenktag an meinen Papa ❤️

Foto: Chemnitz, next Concerts

Neu: meine Instrumente

Tasteninstrumente

Neu: Wurlitzer Part 2

Neu: Wurlitzer San Francisco, Part 1

Wurlitzer Orgel San Francisco, USA

19. Februar 2022

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Dieses unentwegte Brausen dem Ziel zu, das ist das Schönste im Leben. (Paula Modersohn-Becker)

Foto: Oberhöchstädt

Paula Modersohn-Becker: Eine wunderbare Malerin des Expressionismus. Ich kenne dieses Brausen, das sie meint. Die Frage ist: Was ist das Ziel?

Leider starb sie bereits mit 31 Jahren und wurde lange verkannt. Heute erinnere ich auch an Barbara McClintock, Botanikerin aus den USA, deren eigene Mutter das Studium verbieten wollte.

Ich habe meine vierte wundervolle Yankee Candle bekommen, eine blaue Mulberry & Fig Delight, also Maulbeere und Feige, duftet himmlich. Es ist wirklich ein Delight. Die ganze Luft duftet von der Kerze.

Heute waren meine Mom und ich wieder in unserem Lieblings-Cafe. Es stürmt noch immer, und ich hoffe, morgen ist wieder alles ok mit den Zügen.

Neu: Mozart an der Orgel liebe ich  – ich soll bald eine Mozart-Orgel CD einspielen