Startseite Nach oben

Ann-Helena Schlüter

26. November 2014

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Intuition

ist die Bereitschaft, neue und risikoreiche Gedanken und Wege zuzulassen, persönliche Verluste, Widerstände und Schmerzen zu ertragen, selbst wenn sie der bisherigen Erfahrungen und der Statistik widersprechen. Ich glaube, es gibt auch eine Art künstlerische Intuition, die ein neues, logisches Sehen in Timing verschafft.

Wenn ich spazieren gehe und Nordic-Walkern begegne, die wie eine Rinderherde lärmen, wie aus einem Kübel ausgeschüttet, dann schließe ich die Augen.

28. Mai 2014

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Blessed Pentecost!

Interviews mit Leipzig Fernsehen, bald Konzert in Büding/Frankfurt und im Klavierhaus Wagner. Ich erinnerte mich gern zurück an Calling all Nations Berlin, ich liebe es, wenn Menschen aller Länder und Kontinente friedlich und musikalisch zusammenkommen.

Next Concerts:

Peterskirche Wien, Landesmusikakademie Hessen, Musikhochschule Leipzig. Es war so schön, an der Bach-Orgel der Thomaskirche Leipzig zu üben.

Gestern war ein Sonaten-Tag:

9 Mozart-Sonaten und 2 Bach-Sonaten (mit Violine): Benommen.

Acryl

25. Mai 2014

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Hobart, Tasmania, Australien

Es war sehr schön, im Wildlife Sanctuary Bonorong (Tasmanien) Wombats, Tassie Devils, Emus, Bettongs, Quolls (Tasmanian Cats), Gooses und natürlich Kängurus zu sehen, zu fühlen, zu füttern. Ich freue mich auf meine Konzerte in St. Georg Battery Point. In der Cromwell Street fühle ich mich schon richtig zuhause und gehe jeden Tag an den Hafen.

22. Juni 2014

Schlagwörter: , , , ,

Kommentar verfassen

Sydney, Australia

Wilde Pelikane an der Anzac Bridge Sydney und an der Bridge Gladesville. Good Friday! Ich schlenderte über den Fish Market / Sydney Harbour. Mein Konzert in Balmain war sehr schön. Am Himmel ein Zeichen: Cross equals Love. Es war schön, ein Lecture Recital im Sydney Conservatorium zu geben, East Recital Hall.

24. Februar 2014

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Baltikum und Moskau

Ich liebe Geschichte, Städte, Menschen, die altertümlich und jung, umgekommen und wieder aus Asche und Ruinen auferstanden sind. Sicher sind Moskau und St. Petersburg noch interessanter. St. Petersburg soll etwa sein wie Riga oder Krakau. Beide habe ich gesehen, und doch glaube ich, dass diese Vergleiche nicht stimmen; denn Vilnius und Kaunas, die ich letztes Jahr gesehen habe, sind nicht wie Rom, wie manche sagen.

Ich klettere um sieben Uhr früh auf die Sanddüne in Nida am Haff, die ca. 60 Meter hoch ist. Der Sand war vom Regen kalt und nass, und kurze Zeit später hatte ich eiskalte Füsse. Mit meinen hellroten Lederschuhen mit Absatz aus Berlin konnte ich nicht laufen, sie würden sofort zerstört werden. Also ertrug ich 40 Minuten lang die Kälte und setzte mich ab und zu in den Sand, um meine Füsse mit den Händen zu wärmen. Ich sah einen wunderschönen Sonnenaufgang, ein einsames Fischerboot auf dem Meer und überall frische Abdrücke im Sand. Vielleicht konnten mich die Fischer von ferne sehen. Ich fragte mich, ob ich einem Bären oder einem Wolf begegnen würde, denn manche der Abdrücke konnte ich nicht deuten, sie waren groß und keine menschlichen. Was würde ich machen, wenn ich hier oben einer Gefahr begegnete? Mit kalten Füssen im nassen Sand konnte ich nicht mal rennen. Dennoch saß ich da und machte zitternd Fotos mit meinem Handy und war überwältigt von der Schönheit.

Und bald Peterhof Moskau.

Bekenntnis

Seele ist Sinn wie Haut. Demnach haben wir sechs Sinne: schmecken, fühlen, riechen, tasten, sehen und sein, im Inneren sein. Geistlich ist sinnlich. Denken ist Sinn. Unterwegs nach Heimat.

Doch manchmal lösen die inspirierendsten Aussichten die größten Widerstände aus.

Karlstadt am Main

Symbol und Sinnbild

„Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ (John Ruskin)

Köln

Leben und Werden gehören zusammen. Aber Leben und Überleben sind zwei verschiedene Dinge. Ich glaube, dass all diese Dinge, die wir tun müssen, um wirklich zu leben, symbolisch sind für eine viel größere Dimension: Symbole für unsere Rettung. Verstoßen wir gegen diese Symbole, verstoßen wir nicht nur gegen Regeln.

Ruhe, Nahrung, Stillung, all das weist auf unsere Erlösung hin. Es gibt nichts, was uns nicht darauf hinweist, auch das Älterwerden, Verwelken, Verblassen, Verlieren, Sterben. Wir verlieren unsere Farbpigmente und unsere Kraft. Dass wir Rettung brauchen, ist nicht zu übersehen. Unsere Rettung ist nicht zu übersehen.

Jedes Gefühl von Hunger und Durst und der Wunsch nach Geborgenheit und Liebe sprechen Bände, erzählen von dem, was auf uns zukommt, was Sinn macht, warum wir sind, wofür bestimmt. Unsere Bedürfnisse und Ängste erzählen von dem, wer wir sind, wohin wir gehören.

07. Oktober 2013

Schlagwörter: , , ,

Kommentar verfassen

Ulmer Münster

Gestern in Ulm, davor in Wilhelmsdorf, Ravensburg — Bodensee, Alpen … Drachenflieger, Pferde, Motorräder … 768 Stufen über drei Etagen in den Ulmer Münster trotz Höhenangst geklettert — lebensgefährlich.
Schöne Aufzeichnungen für den Fernsehgottesdienst gemacht, SDH Wilhelmsdorf.

Klang verkohlter Bitterkeit in den Himmel.