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Tourblog

29. Januar 2022

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Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. (Cicely Saunders)

Britische Krankenschwester und Ärztin. Heute erinnere ich auch an Hanne Darboven, Konzeptkünstlerin, die Zahlen in  Kunstwerken darstellt.

Mit dem Üben ist es wie mit dem Düngen oder an der Börse: Nur das Tägliche, Ruhige, Regelmäßige zahlt sich aus. Nur dann ist zu sehen, wie sich Wunder einstellen. Nur dann machen sich die Früchte bemerkbar. Nur dann stellt sich Wachstum ein. Es geht erst ganz langsam voran, und dann geschieht ein Klick, ein Wachstumsschub, von heute auf morgen, plötzlich. Das ist für mich immer wieder ein Wunder. Ich glaube, das ist das, was ich beim Üben am meisten liebe. Das Wachstum. Die Wunder. Wie allmählich Blüten und Früchte wachsen, die genauso Wunder sind wie bei einer echten Pflanze. Jedesmal bin ich überrascht, wie aus Nichts Großes entsteht. Manchmal gibt es Krisen und Wellen, manchmal geht es hoch und runter. Aber das Regelmäßige macht den Gewinn am Ende. Durch das Düngen meiner Hände. Durch dieses unsichtbare Band zwischen mir und der Musik. Durch das Talent, das Gott mir geschenkt hat.

(Darf ich etwas zugeben? Etwas Multitasking beichten? Während ich übe, schaue ich uralte Tatorts auf YouTube, also nur den Ton. Nur wenn es ganz spannend wird, schiele ich kurz rüber…)

Heute erinnere ich auch an Donna Strickland, Physikerin aus Kanada. 1959 geboren. Stellt euch vor, Wikipedia hat 2018 (!) abgelehnt, einen Eintrag über sie anzunehmen, sie sei zu „unbedeutend“. Kurz danach bekam sie als dritte Frau in Physik den Nobelpreis. Ach.. und dann bekam sie einen Wikipedia-Eintrag in der Männer-Wikipedia-Welt. Gnädig. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Ist es ein Zufall, dass ich eine Frau bin, die als einzige Wikipedia-Seite der Orgelwelt solchem Vandalismus ausgesetzt war? (Auch darin bin ich rekordverdächtig. Aber es wird von Bier gefördert. Ich mag Bier nicht so gern. Wobei Guinness noch am besten schmeck.) Und sich Wikipedia lange überhaupt nicht darum gekümmert hat? Es darf nicht vergessen werden, dass auch Wikipedia ein Männer-Verein ist.

Meinem Bein geht es sehr gut, ich bade sogar wieder. Endlich! Mit Nicht-Baden-Dürfen kann man mich foltern.

Scriabin Etüde:

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24. Januar 2022

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Wenn man Kraft hat für die kleinen Dinge, dann hat man sie auch für die großen. (Etty Hillesum)

Niederländische Juristin, die von den Nazis ermordert wurde samt ihrer Familie, weil sie half. Was für eine großartige Frau!

Oben: St. Johannis Ansbach

Was ist eigentlich das Komplexe an Kunstmachen oder dem Erarbeiten großer Zyklen wie Romane, Doktorarbeiten, neuem Repertoire usw.? Es ist vor allem das im-Flow-Bleiben. Das Hochkonzentrierte. Das Durchstehen. Das ist Gnade. Denn die Welt und ihre Teufel schickt viele Ablenkungen. Es sind aber nur Luftballons, in die man stechen muss. Und sich selbst nicht im Weg stehen. Denn am Ende zählt mein Ergebnis.

Verbeugen:

An der Brüstung stehen, Gott und die Orgel ehren – und dann weg von der Brüstung, nicht da stehen bleiben, das gibt sonst den Leuten Rätsel auf, und dann wieder kommen (die Brüstung ist der Vorhang). Der Vorhang fällt. Das waren Verbeugen-Tipps von AHS.

Zu meinen Kompositionen: Das Nachahmen verlassen und im Amen enden. Im Atmen. Gezeiten und Wellen. Kunst ist Innovation, nicht Variation. Kunst ist Innovation, nicht Variation. Das Nachahmen verlassen und im Amen enden. Im  Atmen. Gezeiten und Wellen. Meine neue Musik sind Klangfarben. Ich höre Farben. Grün-Silber. Weiß. Gold. Ich male auch. Aus den Improvisationen entstehen Kompositionen. Hinterher werden sie aufgeschrieben. Aus den Orgelwerken entstehen Orchesterwerke. Sie sind frei. Sie geben Gefühl und Farben wider, dies macht ihre Form aus. März 2020 entstand der Zyklus Pandemic Dance. Ich arbeite auch gern mit Adjektiven. Aus Vokabular zu meinen Werken: flirrend bedeutet: diffus.

Ich liebe die Brothaus-Krapfen in Ansbach mit Puderzucker. Danach sehe ich aber leider aus… Alles weiß. Den überschüssigen Puderzucker kippe ich in den Cappuchino. Der Schnee hat sich in Regen und Matsch verwandelt.

Es muss gemütlich sein, Bäckerin zu sein. Ich hätte mir auch vorstellen können, einen eigenen Laden zu besitzen. Ich habe meinen Rock an, der wie ein Lampenschirm aussieht. An St. Gumbertus lief ich diesmal vorbei hin zu St. Johannis. Ich hatte meine rosa Samtschleife an und die rosa Maske auf. In Würzburg war erst mal Trubel, weil es hieß, „ein Richter hätte den Impfausweis gekippt“. Naja. Man kann sich über alles nur noch nicht mehr wundern.

Könnt ihr euch vorstellen, dass manche meinen, eine Kadenz zur Passacaglia hinzuzufügen?

Anbei die Rezension von Rainer Goede zu meinen Orgelwerken im Laurentius Verlag Frankfurt am Main: (hier und auf der anderen Orgel-Information):

Rezensionen Neue Musik

Neu: Orgel-Information

Walcker Schuke Orgel Versöhnungskirche Völklingen/Saar

9. Januar 2022

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Frieden ist der Weg. (Emily Greene Balch)

Amerikanische Soziologin. Sie wurde beinahe 100 Jahre alt. Heute erinnere ich an Sarah Thomas, Marathonschwimmerin, und Ida Pfeiffer, Reiseschriftstellerin, 1797 geboren, die ihre Kinder allein großzog.

Oben: Wenthin Orgel, Foto von Reinhard Bamming (Presse, IVZ)

Ich lese für meine Dissertation (da kann ich das Bein hochlegen) über Resonanz. Es ist hochinteressant. Hier gibt es enorme Verzweigungen und Nebenarme. „Das Verschwinden der vielfältigen Apfelsorten, ein gleichmachender Rassismus und der fatale Hang, alles Unangepasste zurückzudrängen, scheint sich auch in der Kunst widergespiegelt zu haben“, schreibt Oberschmidt und hat Recht, das habe ich selbst erlebt. Doch er vergisst vielleicht, dass es genauso auch in seiner Branche zugeht. Bereits Adorno schrieb: „Die Geschichte der neuen Musikbewegung duldet kein sinnvolles Nebeneinander der Gegensätze mehr“ (Adorno 1997). Lassen wir das „mehr“ mal weg. Oft gilt es im Instrumentalstudium, sich der Lehre des Meisters zu unterwerfen, und wehe, du tust das nicht. Es gibt auch viele andere tödliche Faktoren in der Profi-Musik, die Resonanz abtöten, Faktoren wie Hierarchien, Neid, Versteinerungen, Nachahmenmüssen usw. Dass ein Mensch tatsächlich dennoch, trotz Profi-Studium, Künstlerin wird, ist geradezu ein Wunder. Es fehlen in der Profi-Musik (und auch bei den Hobbymusikern) Differenzerfahrungen. Ein System braucht nicht nur Bestärkung, dass alles bisher Dagewesene einzig gültig, gut genug und ausreichend ist. Es ist fundamentalistisch, einer anderen Richtung ihre Existenzberechtigung abzusprechen.

Da Männer in Männer-Systemen oft sehr unterwürfig sind, um voranzukommen, lassen sie ihren Frust darüber oft an Frauen aus. Frauen, die ihnen in Männer-Systemen nicht gefährlich werden können. Ich bin immer wieder überrascht, wie geplant unterwürfig Männer gegenüber anderen Männern sind, selbst wenn sie die nicht leiden können, wenn sie meinen, dies könnte ihnen weiterhelfen oder sie schützen. Besonders jüngere Männer älteren gegenüber. Es scheint eine Art Spiel zu sein, sich gegenseitig zu Diensten zu sein.

Neu: Orgel-Information:

Strebel Orgel Kleinweisach, Franken

Neu:

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4. Januar 2022

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Für mich waren Herausforderungen immer Anstöße für Leistung. (Angela Titzrath)

Deutsche Managerin.
Oben: Hoffmann Orgel Vestenbergsgreuth, Mittelfranken

Ich freue mich auf Luzern mit Vierne, und auf das Konzert am 6.1., es findet statt. Wenn schon so viel wegen Corona ausfiel, freue ich mich, wenn etwas stattfindet.

Die zweimanualige, kleine Fa. Hoffmann-Orgel im mittelfränkischen Vestenbergsgreuth (oder einfach Greuth genannt) in der Nähe von Neustadt/Aisch, eine kleine, reiche, eigenständige Gemeinde mit eigenem Bürgermeister, ein reiches Dorf, besitzt eine sehr hübsche evangelische Kirche. Es ist die Schwestergemeinde von Schornweisach (Muttergemeinde). Hier gibt es wie in Schornweisach ca. 400 Einwohnerinnen. Der Ort ist bekannt durch den Fußball (Greuther Fürth) und die große Teefabrik, die wie eine Stadt in einem Dorf wirkt. Unter anderem ist dort Meßmer Tee. Es gab in der Gegend folgenden Beschluss: Cuius regio eius religia. Jedes Dorf musste also die entsprechende Religion annehmen, hier meist evangelisch. Aber um Scheinfeld, Breitenlohe und Geiselwind herum kommen auch katholische Dörfer hinzu. Wir haben hier im Gottesdienst gespielt.

Kleinweisach: Fränkisches Dorf bei Neustadt/Aisch, Mittelfranken. Die hübsche, original erhaltene Orgel besitzt zwei Manuale, auf der Westempore der Kirche dicht unter der Decke, freistehender Spieltisch, fünfteiliger Prospekt, reich verziert, nur ein Teil mit klingenden Pfeifen (sonst Blindpfeifen, die nicht klingen), aber um einiges größer als die Strebel Orgel in Altershausen. Gleich ist, dass die Blickrichtung vor dem Gehäuse zum Altar führt, der 2013 renoviert wurde.

Wenn man mich fragt, warum ich die Landeskirche mehr schätze als die Freikirchen: In den Freikirchen wird pausenlos über Jesus geredet und die Bibel zitiert, inflationär, aber die Leute sind oft hartherzig, heidnisch und unberührt. In der Landeskirche wird viel zu selten von Jesus geredet. Viele Menschen wissen gar nichts von Jesus. Es wird alles mögliche gepredigt. Aber wenn dann eine Bibelstelle vorgelesen sind, beinahe nur wegen der Tradition, dann trifft die Wahrheit jedesmal mein Herz, es zucken wie „geistliche Blitze“ durch die Kirche – denn alles, was Gutes in der Landeskirche geschieht, kann gar nicht durch Menschen geschehen, es geschieht durch Gott.

Oliver Duymel aus Zweibrücken war auch extrem unzuverlässig, für die Konzerte zu zahlen. Es gibt solche Leute, die einen einfach dreist anlügen und scheinbar zu geizig sind, sich an Abmachungen zu halten. Glücklicherweise hat der Pfarrer dann reagiert und ist eingesprungen. Gut, dass so etwas sehr selten ist, dass jemand das Blaue vom Himmel verspricht und dann bewusst nicht überweist. Sonst könnte ich keine Konzerte spielen.

3. Januar 2022

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Ich bin nicht die erste Frau, die mehrere Aufgaben hat, die arbeitet und ein Baby bekommt. (Jacinda Ardern)

Bin wieder daheim.
Oben: Neuseeländische Politikerin.
Heute erinnere ich auch an Elizabeth Warren, Politikerin, und Isabel Mundry, deutsche Komponistin.

Neu: César Franck an der Strebel Orgel

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Ein ganzes Jahr wieder durchgeschrieben. 

Alte Kalender weg. Neue aufgehängt. Ich schaue jeden Tag eine Folge von The Chosen. Mir fiel heute auf: Jesus liebt die Dummen und die Klugen. Er meidet die Dummen nicht. In seiner Nähe bleibt niemand dumm. Judas wird hervorragend dargestellt. Jesus wird als sehr unabhängig dargestellt. Das gefällt mir. 

Ich habe auch Hape Kerkerlings Buch „Ich bin dann mal weg“ gelesen. Der Gute hat geistlich nun gar nichts dazu gelernt. 

Wenn man mehr über Registrierung lernen möchte, empfehle ich jedem: Registrierungen aufzuschreiben. Per Hand. Oder per Computer. Es hilft so, wie wenn man Texte in einer fremden Sprache einfach abschreibt. Oder Noten. Das hat ja Bach ebenfalls sehr geholfen. 

1.1.2022, fränkische Orgelreise. Ich finde es wichtig, die Orgeln in ihre Geschichte mit der Kirche und dem Ort einzuflechten. Pretzdorf ist ein ruhiger, kleiner Ort in Franken bei Neustadt/Aisch. Orgelbau Bittner war in Nürnberg und Eichstätt sehr bekannt und war von 1800 bis 1990 tätig. Die kleine süße Bittner-Orgel (1 M) auf der Westempore von Ferdinand August II, unter der Decke mit kleinem, schlichten, dreiteiligen Prospekt, Schnitzwerk und freiem Spieltisch mit Gesicht zum Altar, ist oho. Sehr klingende Register, kräftig und fein, mechanische Schleifladen-Orgel, auf dem Dachboden der Doppelkeilbalg. Unverbaut, authentisch und direkt im Klang. August Ferdinand II hatte die Firma von seinem Bruder Johann Michael 1871 übernommen. Schwarzer besonderer Schiebedeckel an der Orgel (klemmt etwas), schöne Schweif-Schrift (erinnert mich sehr an die Schrift Blüthner auf den Flügeln), sehr natürlich behauene Steinbänke und alte, historische, gefährliche Treppen mit glatten, ausgedienten und engen Stufen. Die Kirche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts renoviert: Drei gotische Fenster, Fenster vergrößert, der Bogen erweitert. 1984-1989 wurde die Kirche renoviert. Seit 1988 gibt es ein schönes Eichenholzrelief von Clemens Heinl: Kreuzigung, die Evangelisten, Martin Luther.

1250 begann die Kirche, 1250 und 1282 erste Erwähnung, 1486 wurde sie („ewige Pfründe“) so errichtet, wie wir sie heute kennen. Kanzel und Taufstein stammen aus dem Jahr 1606. Im Schiff der Kirche befinden sich gemauerte Grüfte. Der blaue Taufstein ist wunderschön mit biblischen Schnitzereien (Das Leben Jesu).

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Dann die geniale Strebel-Orgel in Altershausen:

Oben: Bittner Orgel Pretzdorf

Neu: Orgel-Information: Alle drei sind jetzt fertig:

Bittner Orgel Pretzdorf, Franken

Strebel Orgel Altershausen, Franken

Phantastische Strebel-Orgel, meine fünfte Strebel: Wunderschöne evangelische Kirche (Urkirche aus dem 15. Jahrhundert) mit historischer, einmanualiger Strebel-Orgel hier in Franken bei Neustadt/Aisch. Es ist eine schöne halbpneumatische Strebel-Orgel. Manual: Mechanische Kegellade. Pedal: Pneumatische Taschenlade. Das ist sehr besonders. 1730 gab es die erste Orgel: eine Münchsteinacher Kirchenorgel. 1896 wurde die Strebel-Orgel angekauft.

Ich liebe den Klang der süddeutschen Orgeln. 1986 wurde die Orgel von der Firma Thonius aus Roßtal restauriert. Ein schöner Altarraum mit barocker Kreuzigungsgruppe, an der Wand Reste der ehemaligen Chorraumbemalung. Neues Holz-Lesepult. Die ganze Kirche ist eine der niedlichsten, drolligsten in Franken überhaupt. Ein sehr lieblicher, kleiner Weihnachtsbaum nur mit Strohfiguren geziert, ohne Kugeln. Sehr geschmackvoll. Daneben eine Krippe wie von Kindern gemacht, mit kleinen dicken, weichen Puppenfiguren, wie aus einem Bilderbuch, absolut adorable. Man muss lächeln. Alles wirkt wie eine Kirche aus Bullerbü.

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28. Dezember 2021

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Fehler machen erst erfolgreich. (AHS)

Oben: Mayer-Klais-Orgel Basilika Saarbrücken

Heute erinnere ich an Julia Hill, Umweltaktivistin, die mit ihrem Körper schützte, was sie konnte und was ihr wichtig war.

Ich übe Sigfrid Karg-Elert. Seine Musik wurde als angeblich jüdische lange Zeit eliminiert. Er war wie ich ein Jahr Klavierlehrer am Magdeburger Konservatorium. Offenbar hat es ihm da auch nicht sehr gefallen, mir auch nicht. Durch die ideologische Orgelbewegung hatte Karg-Elert mit seiner sinnlichen Tonsprache Schaden. Das tut mir sehr leid für ihn. Warum nur haben es manche Künstler so schwer? Die Orgelbewegung hat der deutschen Orgelwelt ebenso geschadet. Karg-Elert und andere ließen lange Zeit die Orgel links liegen. Menschen schaden sich leider gegenseitig.

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Harmonium, gut gespielt und ein schönes, zweimanualiges Kunstharmonium, so gut klingen kann. Es hat so etwas Klagendes, „Altes“ im guten Sinne, etwas Weiches, Romantisches.

Es ist traurig, wie Männer komponierenden Frauen das Leben schwer gemacht haben bis heute. Kein Vergleich hier mit allen Schwierigkeiten, die künstlerische Männer hatten. Da ist das Leben von Karg-Elert etc. noch ein Zuckerlecken dagegen. Und zwar spreche ich hier von akademischen Männern ab dem 17. und besonders dem 18. Jahrhundert, von Theologen, Philosophen, Kritikern in Musikzeitungen, Historikern, Juristen, Medizinern, Musikwissenschaftlern; sie versuchten, die „Frauenfrage“ lächerlich zu machen, als sich Frauen ab 1850 zu wehren begannen. Ein Prof. Heinrich von Treitschke schrieb, das „zweite Geschlecht dürfe nicht studieren“ und “ die germanischen Vorfahren seien von gesundem Sinne, wenn sie Frauen von der Regierung ausschlossen“. Prof. Heinrich von Sybel schrieb, „die Frau sei im häuslichen Leben aktiv, der Mann habe seine Domäne in der weiten Welt da draußen, in der Wissenschaft, der Rechtsordnung, dem Staat.“ In solchen Aussagen sehe ich der Kern unserer bis heute frauenfeindlichen Gesetze. Ein Dr. Hermann Zopff schrieb, dass sich „Frauen nicht zu so hervorragenden Leistungen aufzuschwingen vermochten in der Komposition wie in anderen Künsten.“ Wie auch, wenn es ihnen verboten war? Diese Namen dieser sogenannten Gelehrten möchte ich hier lächerlich machen, so wie sie Frauen lächerlich gemacht haben, die wie Emilie Mayer in dieser Zeit Komponistinnen waren. Auch heute noch nennen sogenannte Professoren Frauen „begabt“, wenn sie bereits Künstlerinnen sind und künstlerischer als sie selbst.“ Begabt“ ist so gerade das Äußerste, was eine Frau sein darf. John Stuart Mill aus England jedoch half den Frauen, weil er seine Frau Harriet liebte, und er schrieb 1869 „Subjection of Women“ (Die Unterwerfung von Frauen, Neuausgabe 2012, ich lese es). Gesegnet seien alle Männer, die Frauen helfen, aus was für Gründen auch immer. Ich rate allen Frauen, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen, um die Zusammenhänge der Geschlechterpolarität bis heute zu verstehen. Sehr hilfreich ist hier das neue Buch „Emilie Mayer“ von Dr. Barbara Beuys, 2021, Historikerin.

Frau braucht geradezu ein eisernes, unbeugsames Wollen in einer Männerwelt, vor allem in der Komposition. Es ist sicher kein Zufall, dass die Musik nicht „der Musik“ heißt. Dass die Kunst nicht „der Kunst“ heißt. Dass sie weiblich sind.

The Chosen Staffel 2 etc. gibt es bereits auf Englisch auf der App. Der Dialekt wirkt zwar etwas künstlich und gestelzt auf mich. Aber die Art und Weise, wie die Gleichnisse und das Evangelium durch neue Seiten, Zusammenhänge und Perspektiven gezeigt wird, ist hervorragend gelungen, zum Beispiel „Der barmherzige Samariter“, aus der Sicht eines der Verbrecher berichtet. Es sind definitiv Gläubige, die die Bibel kennen und atmen, die diese Serie hergestellt haben. Heute habe ich gelernt, Staffel 2 Teil 1, dass Jesus nicht das gebracht hat, was alle erwartet hatten vom Messias. Das war das Problem. Ist es oft bis heute. Und dass seine größte Gabe nicht die der Heilung ist, obwohl die allein schon pur Gott und unfassbar ist – sondern die der Vergebung und Versöhnung, die noch viel unbegreiflicher und sogar noch größer ist. Hervorragend gelungen ist auch, dass bisher nicht die Spur von Frauenabwertung zu bemerken ist (ich bin da ja ein sehr empfindlicher Gradmesser (ich hatte mir da schon Sorgen gemacht), wenn ich das also sage, bedeutet das was), und dass ein insgesamt großer biblischer Zusammenhang und Bezug aller Evangelien (und deren Abweichungen) bis zum Anfang und zum AT gemacht wird. Wo sind solche Predigten in den Kirchen zu hören? Ich kann das nicht anschauen, ohne von Jesus bewegt zu sein. Ich befürchte, Jesus ist der einzige und erste Mann auf Erden, der Frauen wirklich liebte und achtete. Er ist so anderes als alle anderen Männer. Wenn Gott so ist, dann ist es schon mal gut bei ihm im Himmel. Ich vermisse ihn.

Neu: Beckerath Orgel:

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Neu: Orgel-Information:

Beckerath Orgel St. Johannis Würzburg

24. Dezember 2021

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Was kann ein Mensch sein, wenn sie erkennt, dass sie nur ein Mensch ist? Denn was bin ich ohne Jesus, nichts anderes als Führerin meines eigenes Sturzes. (AHS)

Gesegnete Weihnachten! Danke, Jesus, dass du in meine, in unsere Welt gekommen bist. ❤️

Den Weihnachtsbaum durfte ich schmücken. Wir sahen einen Film über Schlittenhunde im Rennen in der Finnmark und in Alaska. Iditarod. Fast nur Männer. Und eine Schwedin ☺️. Ich finde es trotzdem nah an Tierquälerei. Die Hunde sind übrigens unglaublich schön und würden für ihre Besitzer ihr Leben geben. 

Ich lese Patrick Modiano.

Neu: Clerambault Suite

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Floradomie, Martin Perscheid, Urfassung

19. Dezember 2021

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Wir können.. verfolgen, wie Äußerungen zirkulieren, von Hand zu Hand gehen.. (Bruno Latour)

Oben: Steinway, Kleiner Saal HfMDK Frankfurt 

Bin in Stuttgart angekommen. Morgen 13 Uhr Konzert. Mein Hotelzimmer ist kuschelig. Die Stadt glitzert mit Pferd und Porsche und auch die Straßenmusik ist alles andere als christliche Weihnachten: Asiatische Panflöte spielt Popsongs und türkische Bands muslimische Lieder. Viele hören zu. Ein kleiner einsamer Chor junger Leute singt Hosianna und niemand hört zu. Doch: ich. Auf Werbeplakaten steht „Magische Weihnacht“. Und überall ist Weihnachten = Essen und Geschenke. Ich habe das schöne WO in der Stiftskirche gehört, top gesungen. Jedoch wirkt das WO für viele an sich schon „als Akt von Weihnachten“. Seltsam, denn das alles hat mit Weihnachten nichts zu tun.

 Mein cosy-kuscheliger Hausanzug mit weißen Bommeln ist aus England angekommen. Und das schöne Buch über die Komponistin Emilie Mayer, von Barbara Beuys geschrieben. Es ist sehr gut und zeigt viel Lehrreiches, warum es begabte Frauen bis heute so schwer haben.

1812, als Emilie geboren wurde, haben Frauen im Jahresrhythmus (!), in einer Zeit, wo Hunger, Krankheit, Not und Krieg herrschten und es kaum Verhütungsmöglichkeiten gab und die Frauen kaum Zugang zu Ärzten hatten und jede Geburt lebensgefährlich und schwächend war, Kinder geboren, jedes Jahr. Deswegen sind sehr viele junge Frauen und Kinder gestorben. Weil die Männer sich nicht zurückhalten konnten mit dem Drang nach Sex. Das ist fahrlässige Tötung, im Grunde Mord. Dann haben die Männer die nächste junge Frau geheiratet, die nach spätestens vier bis zehn Jahren ebenfalls tot war nach einer der vielen Geburten. Das waren Dauer-Geburten. Männer lebten natürlich länger, sie hatten ja nur Sex, keine Geburten. Damit band der Mann die Frau auch ans Haus und machte sie komplett abhängig. Um Kinder und Liebe ging es hier nicht. Sondern um den Wunsch nach Sex und Macht. Die Frauen aus den Unterschichten hatten es hier besonders schwer. Sie mussten irgendwie überleben.

1778 schrieb der Jurist von Hippel hierzu, dass Männer ein ganzes Geschlecht, also das weibliche, zu einer „Sklavenklasse“ erniedrigt hatten. Via Gesetze. Bis heute haben Männer der Erde viele Frauen zu einer Sklavenklasse degradiert.

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Die Bach-Orgel im Großen Saal: Helmut Walcha-Orgel. HfMDK Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Schleifladen, 38 R, 3 M, C-g3, Prinzipalchor-Tritte, 3 Setzerkombinationen, Normalkoppeln, Registertraktur elektropneumatisch, Spieltraktur mechanisch. Meine erste Studiums-Orgel ❤️

Die Orgel ist zwar optisch nicht die Schönste, da kein Prospekt in dem Sinn zu sehen ist, hinter Gitter, auch weil der Saal dunkel wirkt, aber sie hat Geschichte. Und daher ist sie faszinierend. Ich habe bezüglich Registrierung sehr viel an ihr gelernt und halte sie für denkmalschutzwürdig aufgrund ihrer Geschichte. Sie ist geduldig, mächtig und robust.

Ich finde die Orgel klanglich wunderschön, nicht nur neobarock und „puristisch“, wie Stefan Viegelahn und Carsten Wiebusch die Orgel 2019 darstellten, nur weil keine französische Musik (und selbst das geht) auf ihr möglich sein soll. Der Drang mancher deutscher Organisten, französische Musik beinahe als das „Nun plus Ultra“ anzusehen (ausgerechnet wir, die wir Bach und Buxtehude und Bruhns und Mendelssohn und Liszt usw. haben,  alles Komponisten, die an dieser Orgel wunderbar gehen und vielfältig und breit angelegt sind – und wer kann dies alles schon vollständig und gut genug spielen?)! Seltsam, zu meinen, vor allem eine französische Orgel zu brauchen. Um im Zahn der Zeit zu liegen. Zudem: Wer fast nur Männer reden lässt in einem sogenannten „Orgelsymposium“, hat nicht verstanden, wie man aus den erschreckend schwindenden Zahlen von Kirchenmusikstudierenden mehr machen kann. Zudem ist die Behauptung, das „Instrumentarium“ der Stadt biete für die Studierenden nicht genug Orgeln, zu hinterfragen – es gibt gute Orgeln in Frankfurt, aber manche sind einfach nicht zugänglich, beispielsweise lässt Martin Lücker bewusst fast niemanden an die Orgel. Er hat zuvor an der HfMDK unterrichtet, was die Klasse enorm geschrumpft haben soll, wie ich gehört habe. 
Wer eine französische Orgel will, muss einen ganz anderen Saal bauen. Französische Musik in einer trockenen Akustik, soll das authentisch sein?

Die Franzosen hätten vor dieser wunderbaren Beckerath Orgel viel mehr Respekt. Sie würden sie feiern und sie großartig restaurieren: Ein paar Streicher dazu, eine Setzeranlage – und die Welt würde offen stehen.

Neu: Orgel-Information Beckerath Orgel Frankfurt am Main

Beckerath Orgel HfMDK Frankfurt am Main

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Bach Beckerath Orgel

14. Dezember 2021

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Life might be a mistake but worth making. Give it a fighting chance.

Oben: van Heuvel Orgel München

Heute bekam ich Besuch aus Heilbronn: meine Wunschgroßeschwester. Es ist erstaunlich, wie heilig und spirituell praktische Hilfe sein kann. Ich habe so viele Klamotten, dass alles überquillt und ich eigentlich nichts mehr finde. Wir haben angefangen, zu sortieren; und auszusortieren. Alleine hätte ich das nicht gemacht. Ich saß im Schmusekatzemodus daneben. Es war ein richtig schöner Frauentag. Und mein blauer kuscheliger Deckenpullover kam an. Wisst ihr, was das ist? Eine Art Zuhausekleid, als würde frau eine warme Decke mit Kapuze tragen. Mach das Sinn? Nunja. Manchmal ist es so schön, wenn frau sich gegenseitig hilft. Solche Taten sagen mehr als 1000 Worte. Und ich bekam eine schöne goldene Kerze von ihr meiner Wunschgroßenschwester, weil –  ich LIEBE Kerzen. Und bald kommt auch meine Yankee Dufte-Weihnachtskerze an. Zudem war heute wieder Zoom-Meeting Promotion.

Ich freue mich auf eine ruhige, entspannte Weihnachtszeit. Ich möchte in dieser Zeit auch wieder Zeit nehmen für Gott und das neue Jahr neu ausrichten nach ihm. 2022. Was für eine wunderschöne Zahl. Irgendwie freue ich mich auf das neue Jahr. Gestern war übrigens Lucia.

Heute habe ich auch CDs verschickt in die Niederlande. Gewidmet ist die CD Kay, Hans-Ola und Bettina. Ich finde es wichtig, auch Frauen zu widmen, denn ich glaube, die meisten Widmungen dieser Erde gehen an Männer. In dem Buch „Aufbruch in die Freiheit. Frauen in der muslimischen Welt begegnen Jesus“ steht, dass vor allem der Teufel (oder das Böse) Frauen attackiert, denn Frauen bringen Leben – und Maria hat den Messias geboren. Sonst wäre Jesus nicht gekommen. Alle, die Frauen attackieren und hassen, machen gemeinsame Sache mit dem Teufel oder dem Bösen, auch falls mann Heide ist und weder an Gott noch an das (offensichtliche) Böse glaubt. Jeder Mensch mit Zugang zur Musik hat doch die spirituelle, unsichtbare Welt schon mal erlebt, allein durch die Musik, oder nicht?

Chororgel Walter Graf Sursee – mitteltönig und kurze Oktave:

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Da wird es hell in einem Menschenleben, wenn man für das Kleinste danken lernt. (Bodelschwingh)

Oben: Manderscheidt Goll Orgel Luzern

Ich mag gern Milka Moo.

Wieder viele CDs verpackt. Es ist wie Weihnachten. Es ist mit meine beste CD bisher. 

Was mich wundert: Auch wenn man oder besser frau eine öffentliche Person ist, sollte mann doch die normalen Kommunikationsregeln einhalten: Manchmal schreiben mich wildfremde Männer an, ohne sich vorzustellen, und stellen irgendwelche komischen Fragen – auf WhatsApp! Es sind immer wieder Typen aus der Orgel-Semi-Szene dabei. Haben denn die Leute aus der Orgel-Semi-Szene einen Knall? Oder ist das in jeder Branche so? Entweder sie stalken mich, weil sie angeblich total verliebt sind, oder sie stalken mich, weil sie neugierig sind oder irgendwelchen Gerüchten nachhängen. Normale Leute scheint es hier nicht viele zu geben. Ich muss ständig Verrückte blockieren. Manchmal bereue ich dann, eine öffentliche Person zu sein. Mir gefallen solche Stalker überhaupt nicht. Aber ich lerne, damit umzugehen. 

Neu: Meine umkämpfte erste kleine Debut-Orgel-CD 2018 ❤️: Bach zwischen Lübeck und Paris

Blancafort Orgel Valencia, Spain, Spanien

 

Zum Buch Floradomie von Martin Perscheid: Es gibt eine Frau namens Nadja Menze (nie gehört vorher), die (und das wusste ich nicht) eine kurze Affäre (Beziehung?) mit Martin kurz vor seinem Tod gehabt hat, obwohl Martin verheiratet ist (oder besser war). Martin hat mir nie von ihr berichtet, aber ihr von mir, wie sie mir schrieb. Ich habe nur bemerkt, dass er anders geworden ist in den letzten zwei Jahren. Irgendwie härter. Er war ja (zu mir jedenfalls) lieb und weich. Naja, diese Frau ist auf facebook „Cartoostrophal“ (passend) und behauptet dort auch Dinge, die nicht stimmen, nämlich, dass Martin das Buch Floradomie nicht selbst geschrieben habe, sondern „eine Autorin“ (ich?). Natürlich hat Martin es geschrieben, für mich. Ich glaube, für manche Frauen ist es schwer zu glauben, dass es lange vor ihr ein Leben ohne sie gab und dass in diesem Leben er eine Frau geliebt und für sie Bücher geschrieben und gewidmet hat. Denn ein solches Buch hat er nie zuvor geschrieben. Für niemanden, nur für mich. Ich habe auch mit Martins Frau darüber gesprochen, ich kenne sie ja schon lange, sie hat unter der Affäre mit Nadja gelitten und weiß ja auch alles über Floradomie und mir. Seltsam, dass diese Nadja meint, sich auf diese Weise profilieren zu wollen. Wegen diesem Problem zwischen den beiden Frauen findet das ursprünglich für 2022 geplante Gedenk-Buch für Martin erst mal nicht statt. Das ist sehr schade, das hätte Martin sicher nicht gefallen. Ich hoffe, es klärt sich noch, und das Buch kann stattfinden. Vielleicht bin ich altmodisch. Aber dieser Affären-Kram bringt nur Ärger. Martin und ich hatten ja eine völlig andere Art Beziehung.

Neu: Orgel-Information:

Führer Orgel Leer

Wer mich wieder belästigt, ist Christoph Bornheimer. Er behauptet, ich würde „Schwanz-Vergleiche“ schreiben. Der Gute sei „fassungslos“. Er ist jedenfalls nicht fassungslos über seine Attacken, so viel ist klar. Es trieft vor Neid und Ignoranz aus seinen Zeilen. Dabei beginnt er stets, als würde er es ja nur gut mit mir meinen – nachdem er mich massiv frontal attackiert hat. Ziemlich unglaubwürdig und manipulativ, ich kann ihm nicht trauen. Er hat eigentlich nichts verstanden. Klar, ich sage nicht, dass ich immer alles richtig mache, aber ich habe auch wenig Vorbilder. Eigentlich keine. Ich muss mein eigenes Vorbild sein. Ich bin eine ganz andere Pflanze in einem teilweise recht verklemmten KiMu-Garten mit fast immer dem gleichen Busch, buchstäblich. Auf der einen Seite: die Büsche haben null Benehmen und Respekt, aber mich kritisieren. Auf der einen Seite: verklemmte Büsche, starr, stur und dann doch Macho und ne Runde Scheidung, Sex, Affären. Frauen sind nicht gut genug, um sie zu Professorinnen zu machen, aber gut genug, um sie zu… Nur aussprechen darf frau es nicht.

Neu: Orgel-Information: 

Anderhalden/Graf Sursee Chororgel Luzern

 

Neue CD Audite Mai 2022 – ist jetzt schon da.

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Rieger Orgel