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Klavier

21. Dezember 2021

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Warum gibt es keinen Schwalbennest Flügel? (AHS) 

Oben: St. Laurentius Würzburg Heidingsfeld

Neue wunderschöne Fotos von gestern hier in der Orgel-Information von der Stiftskirche Stuttgart am vierten Advent:

Mühleisen Orgel Stiftskirche Stuttgart

 

Ich hätte Fotografin werden sollen ☺️

Das Schiff geht still im Triebe. … Das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.

Was für ein wunderschönes Bild. Ich LIEBE dieses Lied Es kommt ein Schiff geladen für immer und ewig.

Übrigens, für alle Liturgik-Missversteher und Nörgler: Darf man dies Lied im Advent singen, da doch der Heilige Geist drin vorkommt? Singt ihr diese zweite Strophe nur an Pfingsten? Und was ist mit dem Adventslied: O komm, o komm, du Morgenstern? Hier ist in der zweiten Strophe gar vom Osterlamm die Rede. Oh, da kommt das arme Liturgik-Gehirn ganz ins Durcheinander. Diese zweite Strophe darf dann nur an Ostern gesungen werden? Trotteliger geht es nicht.

Diese Menschen vergessen: Während wir Weihnachten feiern, ist Jesus längst kein Baby mehr, sondern Richter der Erde im Himmel zur Seite des Vaters, er ist nicht mehr das Baby in der Krippe. Und seine Augen sehen alles, was auf der Erde geschieht laut Bibel. Er ist keine Legende oder eine Märchenfigur. Wir haben es mit einem lebendigen Gott zu tun und feiern nicht nur Erinnerungsfeste. Nehmt als Affirmation, dass wir jederzeit Gott mit all seinen Facetten preisen  dürfen, denn er ist.

Aus allen Kommentaren, die ich so erhalten habe, könnte ich auch ein Buch machen. Manche sind so absurd, dass es sicher mal ein Highlight werden wird. 

Neu: Originale und Kunstdrucke Martin Perscheid & AHS:

Ich habe einige Originale und Unikate, 2 würde ich verkaufen:

Shop Perscheid Cartoons

Neu: Macht hoch die Tür:

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Stiftskirche 4. Advent 2021

Sehr schöne Partner-Seite aus Berlin mit Interview mit mir:

Ann goes Polnisch in Berlin:

https://www.ann-helena.de/produkt-kategorie/cartoons-zeichnungen/#content-start

Cartoon von Martin Perscheid: „Es hat mich!“

Erinnerung an seinen Klavierunterricht bei mir in Köln (Aquarell, Jahr ist Geheimnis ❤️) Es ist das Original und Unikat. 

17. Dezember 2021

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Der Witz ist ja: Unsere Sprache ist schon gegendert, halt nur maskulin gegendert. Aber das wird als Norm dargestellt, deswegen als neutral. (Anne Wizorek)

Soviel zum Thema Gendern. Ich kenne Frauen, die „das Gendersternchen“ oder das „-Innen“ ablehnen, besonders unter meinen (christlichen) Freundinnen. Auch meine Wunschgroßeschwester hat hier eine andere Meinung als ich. Macht nichts.

Als würden sich Frauen schämen, wenn sie Aufmerksamkeit/Attention bekommen, ja, wenn sie gemeint sind, angesprochen werden. Ich wünsche mir, dass Frauen mehr Mentorinnen füreinander werden, dafür, sichtbar zu werden. Und aus diesen „interfemininen Konflikten“ herauskommen. Frauen sind schlau, furchtlos, lieb.
Es geht hierbei nicht um ein Matriarchat. – Obwohl, warum eigentlich nicht? ☺️

Neues Video: Bach Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903 an der herrlichen spanischen Orgel in Valencia ❤️❤️ Transkription: AHS. Vor genau 3 Jahren. Das ist die CD, die Carsten Wiebusch verhindern und verbieten wollte:

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12. Dezember 2021

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Elementare Musik ist nie Musik allein, sie ist mit Bewegung, Tanz, Sprache verbunden, Musik, die man selbst tun muss, in die man nicht als Hörer, sondern als Mitspielerin einbezogen ist. (Carl Orff)

CDs versendet auch nach Südafrika, England, USA, Schweiz, Kanada, Spanien … Na, und Deutschland natürlich.
Es wurden wieder einige Konzerte wegen Corona verschoben.

Wunderschöne rote Deutschhauskirche auf der anderen Mainseite, eine meiner ersten Orgeln zum Üben überhaupt, ich erinnere mich hier an meine Anfänge, zusammen mit meinen allerersten Orgelschuhen, ehemals Stepptanzschuhe, zu Orgelschuhen umfunktioniert. Man darf hier nur nicht nachts üben. Nachbarn haben hier schon aus Wut Fahrradreifen platt gemacht:

Jehmlich Orgel Würzburg Deutschhauskirche:

Jehmlich Orgel Deutschhauskirche Würzburg

Neu: Orgel-Information:

Späth Freiburg Orgel HSLU Luzern

 

Neue CD Audite 2022 – welche Orgel ist das?

Neu: Orgel-Information: zu meiner ersten Orgel-CD an einer spanischen Orgel. Bestellung dieser ersten CD (2018) jetzt bis Weihnachten: Rabatt, Paypal: info@ann-helena.de: 10 €


Flautat 8

Flauta xemeneia

Octava 4

Quintzena 2 

Plens 4fach 1 1/3

Trompeta de batalla 8

Baixons 4

Clarins Clars 8 

II/I

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Mozart

28. November 2021

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Liszt daheim spielen, als würde man mit einem Haubschrauber im Wohnzimmer fliegen. (AHS nach Nelson Piquet)

Oben: Erler Orgel Terfens, Tirol, Österreich

Es wird 17:50 auf der Uhr und ich denke an…

Heute war der dritte Tag des DokKol und Rethinking Classical Music, und es ist faszinierend, immer tiefer in empirische Forschung einzutauchen und die Schlüssigkeit zu verstehen. Es ist eine eigene Community. Aber nicht uninteressant. Selbst Leute, die man „komisch“ findet, sind, wenn man sich ihnen auf ihrer Ebene nähert, ganz nett. Am schönsten ist es natürlich, wenn man sich geehrt und verstanden fühlt, ohne sich auf allzu „fremde“ Ebenen begeben zu müssen. Aber es ist freilich so, dass auch die fremden Ebenen geschätzt werden wollen, egal, welche es sind. Es ist also ein gutes Training. Und morgen erster Advent. 

Jeden Augenblick:

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19. November 2021

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Musik ist die Tinte, die die Poesie des Lebens schreibt. (AHS)

Es war sehr schön heute an der wunderbaren, singenden Späth Orgel in der großen, katholischen Kirche St. Michael in Saarbrücken, meine größte Späth Orgel bisher, in einer der größten Kirchen in Saarbrücken, eine Kathedrale, hoch, mit wunderbarer, starker und mystischer Allround- Akustik (Nachhall). 3 M. 1925. Unter riesigen türkisfarbenen Schleierbrettern schlummert die gesamte Orgel, der Spieltisch steht frei (elektrisch, früher pneumatisch) vor ihr, mit dem Rücken zum Porzellan-Altar. Viele Fenster werden gerade wiederhergestellt.
Die Orgel wurde in den Achtzigerjahren (1983) von Orgelbau Mayer verbarockisiert. Ich dachte, so etwas würde nur in den Sechzigerjahren passiert sein. Mayer hat auch den Namen Späth entfernt. Aber jetzt – für um 600.000 € – wird die Späth von Orgelbau Scheffler wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt, bis ca. 2024. Sogar das Fernwerk in der Decke wird wiederhergestellt. 1945 wurde das Fernwerk zerbombt. Thomas Kitzig führte uns nach oben zum Fernwerk unter die schöne Kuppel-Kassetten-Tafeldecke. Was ich dort sah, wirkte wie faszinierende uralte Trümmer, unter dem Meer gelegen, mit Löchern von Bomben. Tremulant, Balg. Aber Orgelbau Scheffler sieht in all dem großes Potential, es exakt wieder so herzustellen, aus dem Original, mit lieblichen leisen Stimmen und zarten Zungen. Ist das nicht genial?
❤️
In 4 Jahren wird die Orgel 100 Jahre alt. Ob es mal ein Saar-Bistum geben wird?

Ich übte Vierne einige Stunden. Dann fuhren wir nach Trier, ca. eine Stunde entfernt (Rheinland-Pfalz). Ich bin im Auto eingeschlafen. Als ich aufwachte, war es plötzlich schon dunkel. Trier ist ungefähr so groß wie Würzburg, so ähnlich wie Würzburg, aber ganz anders. Sehr „römisch“. Kornmarkt. Kornbrunnen. Alles ist golden und weihnachtlich geschmückt. Mein Hotel ist in der Innenstadt, direkt gegenüber dem Musikgeschäft. Ich sehe vom 4. Stock aus über die geschmückten Straßen. Wir aßen beim Italiener neben der schönen, evangelischen Konstantin-Basilika. Der Palastgarten dahinter lag im Dunkeln. Ich freue mich, die Eule Orgel kennenzulernen. Ich habe den Meisterkurs mit allem geschenkt bekommen und bin gespannt.


Rieger Orgel Zweibrücken

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14. November 2021

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Hörende Hand. Raum schaffen im Kopf. (AHS)

Oben: Laurentiuskirche Contwig, morgen bzw heute (Sontag) Konzert dort 17 Uhr

Es war ein schöner Tag (trotz Nieselregen) mit 5 neuen Orgeln. Oliver Duymel zeigte mir die Orgeln der Gegend. Wir waren an der Ott-Orgel (3 M) von 1963, meine 3. oder 4. Ott-Orgel, in der Alexanderkirche Zweibrücken (evangelisch, sehr netter, relaxter Pfarrer), auf dem Bauschutt des zweiten Weltkrieges, neben kath. Heilig Kreuz, wo ich gestern spielte, und neben der schwedischen ev. Karls-Kirche, schwedische Krone an der Pforte, ein Geschenk des schwedischen Königs (keine Orgel) – und nun soll sie verkauft werden, da sie mit 30.000 € pro Jahr an Kosten nicht mehr zu halten sei! Ich sagte, es kommen doch sicher die Schweden zum Gottesdienst? Oliver: Welche Schweden? Wo sollen die herkommen? Aus Ikea? Das einzige, was die Leute hier kennen, ist das Billy-Regal. 

(Schade, dass man bei Ikea keine Schweden kaufen kann…)

Wer kauft eine Kirche? Oh, Holland… 

Wie waren zuvor nebenan in Homburg/Saar in der kath. Rundkirche, der runden Kuppelkirche mit bunten Fenstern, St. Fronleichnam, an der Hugo Mayer Orgel von 1986 (3 M, Koppel-Manual unten). Die Akustik ist krass durch die Rundheit und Kuppel.
An der Orgel direkt geht es. Ansonsten ist die Akustik so irritierend, dass ich dauernd schlucken musste, wie wenn man im Flugzeug, auf dem Berg ist oder unter Wasser. Denn sie warf jedes Wort rund, was erstickend klang. Dennoch faszinierend. Der nette Organist ist 84. Klar, solche Generationen von Kirchenmusikern leben in einer anderen Welt als ich. Für sie ist die Gestaltung eines Gottesdienstes das Wichtigste, nicht Konzerte. Ob ich gleich ein paar Gottesdienste spielen möchte? Nun, für … 20 €? Ähm…

Hugo Mayer ist umstritten hier, was mich überraschte. Aber Gerüchte gibt es nun ja überall… Ob es alles so stimmt? Mit Gerüchten muss man vorsichtig sein. 

Dann waren wir an der hübschen kleinen Oberlinger 1959 (2 M) in Ernstweiler-Zweibrücken, Pfalz, Christuskirche, evangelisch. Sie muss wegen Schimmelbefall behandelt werden. Das ist für mich sehr interessant. Sehr netter Pfarrer.

Es gibt wohl viel Konkurrenz, Necken und Witze zwischen Pfalz und Saarland. Naja, was sich liebt, das neckt sich. 

Morgen berichte ich mehr. Bin müde. Morgen (heute) 17 Konzert. Und frühs spiele ich auch in der kath. Messe. 

Meine Kunstwerke wurden gestern auf Beamer und in den Live-Stream gesetzt. Dazu las ich meine Lyrik und spielte meine Kompositionen. 

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Oberlinger Orgel

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7. November 2021

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Ein Akt der Erkenntnis ist wirklicher als ein Kristall oder Baum. (Guardini)

Foto oben: Dornheim

Es war ein weiterer schöner, voller und anstrengender Tag in Innsbruck. Zunächst: Das goldene Dacherl habe ich wiedergesehen – mit Betonung auf Dacherl – denn es ist ja wirklich nur klein. Aber wertvoll. Jede vergoldende Kupfer-Schindel ist richtig viel wert. Eigentlich heißt es Dachl. Goldenes Dachl: ein Erker in der wunderschönen Altstadt.

Direkt darunter und daneben wird jetzt schon emsig für Weihnachten geschmückt: Der große Weihnachtsbaum steht dort schon. Meinen ersten habe ich dieses Jahr also in Innsbruck gesehen. Und trotz 2 G und Pipapo stehen hier schon alle Buden, Lichter und Deko für den Weihnachtsmarkt. Innsbruck ist ja ohnehin so wahnsinnig schön. Jetzt zusätzlich noch mit Weihnachts-Deko – ein Traum!: Lichterketten und silberne Figuren und heimelige Buden aus Holz… Direkt vom Mozarteum geht man durch das Tor, hin zum Dom, dann beim Dacherl rechts runter zur Anna-Statue, wo die Busse zum Hotel fahren. Überall Hochbetrieb, viele Menschen. Jedes Restaurant pickepacke voll. Wir waren im Himal, Essen aus Nepal. So lecker! Ich war ja schon einige Wochen in Nepal. Und ich liebe Linsen und diesen besonderen Reis.

Innsbruck ist etwas größer als Würzburg. Und eingekesselt ist man von den Bergen (Nord-Bergkette). Wir waren auch oben auf der Hungerburg mit der besonderen Bahn, eine Art Lift. Mein zweites Mal. Oben phantastischer Ausblick auf die schneebedeckten Bergketten und auf den Inn. Es gibt auch eine „Frau Hitt“ und den „Hundskopf“ in den Bergen. Es war ein sonniger, perfekter Tag. Die Wolken hingen schräg. Die Luft ist frisch.
Das Wohnen in Innsbruck soll sehr teuer sein. Die Leute arbeiten für ihre Mieten und leben beengt. Skifahren in Tirol ist ebenfalls teuer. (Ich bin eh keine Skifahrerin. Bin da zu ängstlich.)
Dann den ganzen Tag wieder Doktorandenkolloquium. Bin erschöpft. Denn ich brauche Zeit für mich allein zum Verarbeiten und Nachdenken und für Stille. Die Gruppe pausenlos um mich zu haben, schlaucht mich. Aber alle sehr nett. Viele Tipps und Anregungen. Einige Begriffe hörte ich zum ersten Mal: „Community Music“, „Hilfskulturen“, News beim sogenannten „Klassenmusizieren“ (Bandarbeit, Pop). Auch ich habe meine Arbeit vorgestellt und wertvolle Anregungen zu Methode und Auswertung bekommen. Man kann ja von Geisteswissenschaften halten was man will – aber so eine „Qualifizierungsarbeit“ ist eine „Reifeprüfung“ in Sachen Geduld, Durchhalten, Leidensfähigkeit. Ich bin/war daran gewöhnt, vieles im „Alleingang“ zu entscheiden und auf mich selbst zu hören. Das war schon im Orgelstudium manchmal oder nicht immer gut angekommen. In einer Promotion ist es auch nicht immer willkommen, wenn man sich „entzieht“ und das eigene Ding macht. Dass ich mich entziehe, das wurde mir allgemein schon öfter gesagt in allemöglichen Dingen des Lebens. Allerdings entscheiden künstlerische Menschen gern allein.

Guardini schreibt „Über das Wesen des Kunstwerks“. Sehr interessant. Vielem kann ich zustimmen. Und sehr mag ich Gioconda Belli, eine sinnliche Lyrikerin aus Nicaragua. Sie wohnt in den USA.

Ich berichte morgen weiter.

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5. November 2021

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Von niemand wird der Mensch so leicht und so gründlich getäuscht wie von sich selbst. (Nardini)

Morgen früh nach Innsbruck. Ich freue mich auf die Orgeln in Tirol, die Berge, das goldene Dach und mein Konzert. Na, und der Rest ist natürlich Musikpädagogik und Promotion. Bin gespannt auf die Leute aus Vechta. Und auf das schöne Hotel. Früh aufstehen ist nicht gerade immer super. 
Neu:

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Späth Orgel Maikammer, Pfalz, neu restauriert

Ich lese Monika Maron: Flugasche.

Und Carolin Kebekus. Sie schreibt darüber: Eine Frau reicht, mehr brauchen wir nicht – das Gesetz der Männer.

Und über Helena Demuth und über Marx.
Erstaunlich, dass Fehler, Versagen und Erfolg so dicht beieinander liegen und sich beinahe bedingen: Mark Twain zum Beispiel „versagte“ als Unternehmer/ Verleger (mit 60!), unternahm deswegen eine Lese-Weltreise und wurde mit dem Buch darüber berühmt. Unternehmerin sein UND Künstlerin sein ist auch wirklich schwer. Es sind völlig andere Gehirnhälften, Motive, Talente. Eigentlich muss man ein Stück weit crazy sein, um beides zu können.

Neu: Wundervolle Orgeln:

Trost Hesse St. Martini Orgel Greußen (Greussen)

Konzert soon in Zweibrücken

Welches Cover hier unten findet ihr schöner?  Welches CD Cover gefällt euch besser? Durch die Original-Größe meines Gemäldes hat sich der Ausschnitt verschoben:

4. November 2021

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Wenn man mich fragt: Was ist Üben für dich? Das Wort Üben ist ja falsch. Es ist: Rückzug, Geschenk, Vorrecht, Ehre, Arbeit, Medizin, Therapie. (AHS)

Bild oben: Konzert Berlin, Sauer Orgel 

Heute erinnere ich an Sigrid Früh, Forscherin, Natalja Gontscharowa, Malerin.
Übrigens, es war nicht Amazon, sondern ein Nachbar, der am Sonntag das Päckchen brachte.

Bund der modernen Katholiken zeigt sich beweglich: Galilei hatte ein Stück weit Recht, aber es bleibt dabei, dass 12-Ton-Musik, Lutheranismus, Demokratie und Frauenrecht zu umgehender Erblindung führen. (Czech/Domzalski)

Yep! Ich mag diese Sorte Ironie.

Neu:

W.H. Pachelbel – Toccata G-Dur, Steinmeyer Orgel Stiftskirche Heilig Geist Rothenburg/Tauber, AHS

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Neu: Wochenspiegel Sachsen-Anhalt (Wospi) von heute, an der schönen Ladegast Weißenfels. Das ist ist die Ausgabe Naumburg, Zeitz, Weißenfels, Hohenmölsen.
Freu mich auf die Konzerte in Zweibrücken und auf Oliver Duymel.

Und danke für die Adventskalender.
Ich liebe Adventskalender (auch wenn sie nur einen Tag halten bei mir und das nicht mal bis zum 1.12.). Ich brauche eigentlich jeden Tag einen ganzen Adventskalender. Meine Liebessprache sind Geschenke. Oder besser: Ich habe jede Liebessprache, zu 100 Prozent. Und das war nicht ironisch. 

Neu:

Sauer Orgel St. Michael Berlin Mitte

Walcker Orgel Ringkirche Wiesbaden

1. November 2021

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Große Worte letzter Männer: Mist! Der war abgefälscht! (Czech/Domzalski)

Foto oben: Heringen.
Es ist schon November! Ich lese Blaue Frau. Genial. Antje Strubel. Kurze, kühle Sätze. Wusstet ihr, dass Amazon auch am Sonntag liefert? Ich bin geschockt. PP für Innsbruck vorbereitet. Und neue Bilder.

Neu:

Katharinen-Orgel Schloss Stuttgart

Im Winter 2017, als ich entschied, noch Orgel zu studieren, überlegte ich zuerst, nach Halle zu gehen, zu Matthias Dreißig, ich hatte bei ihm Probeunterricht in Halle, um zu sehen, wie er unterrichtet. Ich fand ihn nicht gut. Deswegen bin ich woanders hingegangen: Nach Frankfurt. Ob er deswegen beleidigt ist/war? Ich bin froh, dass ich nicht nach Halle gegangen bin. Wenn ich das Niveau von Johannes Richter und Tom Anschütz höre. Und das Lästern bzw. die Gerüchteküche gefallen mir nicht. So habe ich Richter und Anschütz überall blockiert, seitdem lästern sie erst recht. Was ich erlebt habe: Wer in Rechtschreibung schlecht ist, ist meistens auch nicht gut in musikalischer Technik und musikalischer Rechtschreibung. Wer Frauen hintenrum attackiert und nicht den Arsch in der Hose hat, mich mit echtem Namen persönlich und konstruktiv zu kritisieren, ist meist auch in anderen Dingen feige und unmoralisch. Aber wie soll man es bei diesen „Vorbildern“ auch anders lernen? Matthias Dreißig selbst lästert hintenrum. Sehr unseriös. Diese Hochschulen in Halle und Weimar sind Männer-Hochburgen, finde ich. Und allgemein, gewisse Männer sind sehr schnell beleidigt, wenn man andere Wege einschlägt und nicht deren Meinung ist.

Heute erinnere ich an Giulia Enders, Ärztin und Autorin, Mirjam Pressler, Schriftstellerin, Farshid Moussavi, Architektin aus dem Iran.

Heute wollte ich ausschlafen, nach dem Motto: Wer einschläft, muß auch ausschlafen. (Czech/Domzalski)

Pattern

G.F. Händel – Organ concerto Nr. 13  in F Major HWV 295 (Auszug), AHS

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Händel Organ concerto