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Klavier

14. Januar 2022

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Es gibt viele hasenfüßige Männer. (AHS)

Und ganz tolle.

Oben: Luzern, Späth Orgel

Morgen beginnt das zweitägige Doktorandenseminar (Methodenseminar) via Zoom. Ich bin der Höhepunkt am Ende.. (nunja… )… PPP, Thema: Die Resonanz-Theorie und BACH BERÜHREN. Endspurt. Den ganzen Tag dran gebastelt.

Heute erinnere ich an Ricarda Winkelmann, Klimaforscherin, an Marian Wright Edelman, Kinderschutzaktivistin, und Sandra Richter, Philologin.

Was mir auffällt: In den Bereichen, in denen Männer sich gegenseitig untertan sind, werden oft nur die Frauen zugelassen, die bei diesem Spiel mitmachen. Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der Literaturkritik. Die wenigen weiblichen Stimmen dieser Branche übertreffen noch das unterwürfige maskuline Lob über die ach so tollen Männer, anstatt danach zu fragen, warum stets nur Männernamen auftauchen. Diese Frauen verbünden sich mit Männern, meist gegen Frauen. So auch in anderen Branchen. Auch Frauen in Germanistik lesen, studieren und erforschen fast nur alte Männer-Literatur. Ich glaube auch, obere Plätze in den unzähligen Männersystemen werden nur an Männer vergeben, die das Spiel der Unterwürfigkeit durchlaufen haben und beherrschen.

Wusstet ihr, dass gewisse Verpackungsfirmen über 15.000 Papiertaschen einfach verbrennen lassen pro Jahr, gerade nach Weihnachten? Eine unglaubliche Ressourcen-Verschwendung und doppelter Umweltschmutz.

Neu: Vierne Clair de Lune, Späth Orgel Luzern

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Relaxe in der Musik!

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Don’t glorify stress. (AHS)

Oben: Bittner Orgel

Es war sehr spannend bei Orgelbau Goll in Luzern. Es ist eine kleine, aber geschmackvoll eingerichtete Firma mit ca. 17 MitarbeiterInnen, wo man mehr als Lust bekommt, dort zu arbeiten (wenn man handwerklich begabt ist).

Da ich etwas früh dran war, konnte ich in den Werkstätten herumlaufen und mir alles ansehen. Später dann wurde ich vom netten Chef herumgeführt. Doch die Zeit, wo ich mir alles selbst ansah, war fast das Beste. Denn es waren viele Arbeiter tätig, die sehr emsig zugange waren. Bisher war es meist eher ruhig, wenn ich eine Firma besuchte, doch diesmal hatte ich das Glück, dass Hochbetrieb herrschte und die Maschinen alle in Betrieb waren.

Denn es wird die geniale, große Orgel in Clausthal in der großen, blauen Kirche bei Gosslar neu (im alten, denkmalgeschützten Gehäuse) gebaut. Da dies die größte Goll Orgel bisher ist, größer auch als Hannover, und bis April fertig wird (1 1/2 Jahre Arbeit insgesamt, 2 Millionen Euro, über 70 Register) waren die Mitarbeiter emsig bei der Arbeit. Dabei zuzusehen, war spannend.

Im Montagesaal stand bereits das Gerüst für die Orgel aus frischem, hellen, duftenden Holz. Die Schreiner arbeiteten und waren an den Hobelmaschinen und an mindestens drei weiteren, sehr gefährlichen Maschinen, die zudem laut waren. Sie arbeiteten an der Winddrossel. Hierbei holten sie die Fichte-Bretter in die Werkstatt.

Eine Frau oben arbeitete am Wellenbrett. Die anderen an den Windladen. Eine Schreinerin war dabei, am Schweller zu arbeiten. Insgesamt gibt es 4-6 Frauen im Team. Ich fand es sehr spannend. Es stimmt, dass eine Orgel (wie ein Dreieck) aus drei Seiten besteht: Die eine ist die technische Seite. Tatsächlich ist eine Orgel eine „Maschine“, auch wenn mir das Wort nicht zusagt und mir geradezu aberwitzig erscheint. Jedoch: Eine Hochpräzisions-Maschine:

Alles muß technisch einwandfrei laufen. Dann gibt es die ästhetische, optische Seite. Und dann die wichtigste: der Klang. Die Orgel in Clausthal wird 13 Wochen lang in einem Zweierteam viele Stunden pro Tag intoniert. Die Intonateure müssen bei Goll zudem geschickte Handwerker und Orgelbauer sein, mit viel Erfahrung, bei anderen Intonateuren ausgebildet. Sie müssen das, was sie wollen und hören, selbst umsetzen können und dürfen dabei nicht auf andere angewiesen sein.

Dass sie hervorragende Literaturkenner mit gutem Gehör sein müssen, ist klar. Zudem müssen sie Klänge in sich speichern, erkennen und behalten können. 

Was müssen Orgelbauer bei Goll leisten können (vierjährige Ausbildung)? Wichtig ist, dass sie die Pläne, die die Konstrukteure zeichnen, lesen und verstehen und sich innerlich bereits vorstellen können, wie das Endprodukt sein wird. Denn diesen Detailplänen folgen sie täglich. Die dürfen also nicht nur Zettel für sie sein. Alles wird nämlich an einer Orgel bis ins Kleinste geplant. Sie müssen dreidimensional denken können und inner-optisch sein (mein Wort). 

Überall duftete es nach Holz. Das Holzlager mit Fichte und Eiche stand offen. Es war ein schöner, sonniger Tag. Das Schweizerisch von manchen Mitarbeitern habe ich nur schwer verstanden, nickte aber höflich. 

Die Pfeifen werden teils selbst hergestellt (eigener Beruf), teils gekauft. Die Gambe im SW zum Beispiel ist gekauft und wird dann mit ihren Klang-Bärten und dem Aufschnitt vorintoniert.
In der kleinen Pfeifenwerkstatt neben der Intonationslade stand eine seltene, wunderschöne, bemalte 
Toggenburger Bauern-Haus-Orgel von Josef Looser von 1801 zur Restaurierung, in Privatbesitz. Sie wurde gerade intoniert und erinnerte mich an das blaue Puppenbett von Meister Eder.

Vierne war auch gut. Die Aussicht aus dem 5. Stock der HSLU ist toll über die schneebedeckten Berge.

 Ich habe ein neues Geräusch entdeckt, das ich hasse: Das Öffnen von Dosen. Im Zug öffnete jemand 3x eine Dose in meiner Nähe. Hässliche Geräusche lösen kurzfristig Hass-Gefühle bei mir aus.

Es war meine 8. Orgelbau-Werkstatt. ❤️ Unter anderem Schuke, Beckerath, Hey, Klais, Ahrendt…

10. Januar 2022

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Für mich ist Natur nicht Landschaft, sondern die Dynamik visueller Kräfte. (Bridget Riley)

Englische Malerin. Genauso sehe ich auch Musik: Dynamik visueller und auditiver Kräfte.

Oben: Beckerath HfMDK Frankfurt

Heute am 10.1. fahre ich nach Luzern bis Dienstag. Und man kann es ja kaum glauben: Ich habe zuerst ein Zoom-Meeting als Deutsche in der Schweiz, in der HSLU Musikhochschule, mit Österreich, dem Mozarteum. Aber so ist das manchmal. Abends ist dann das Vorspiel. Ich hoffe, ich schaffe es, mich vorher ins Hotel einzuchecken. Bitte betet, dass alle Züge absolut pünktlich, vielleicht sogar zu früh sind.

Danke für 2000 Abonnenten auf YouTube. ❤️

Da ich das ganze WE an der Diss schrieb und mein Beinchen hoch hatte, ist es wieder ganz schön normal geworden. Ich hoffe, es bleibt so, wenn ab morgen wieder Remmidemmi ist. Immerhin bin ich ein ganzes Stück vorangekommen mit der Studie BACH BRÜHREN. Das Problem, ich interessiere mich wirklich von Herzen für die Dinge, die ich lese. Daher verdaue ich vieles erst mal. Deswegen komme ich nicht so schnell voran, wie ich sonst schnell bin.

„Unser Gefühl ist nichts anderes als eine innere Musik, immerwährende Schwingung der Lebensnerven.“ (Heinse 1903)

Ich mag sehr Lieder von Nicole C. Mullen.

Wer es schwer findet, Musik ein Eigenrecht zuzusprechen und ihre Macht, unmittelbar auf Menschen einzuwirken, der wird auch mit exakten Metaphern Probleme haben. Für diese Menschen ist nur die Wissenschaft exakt, nicht die Welt der Metaphern und der Poetik.

Heute las ich vom „pädagogischen Eros“ in Lehrer-Schüler-Verhältnissen, vom Gleichklang, der daraus entstehen soll. Das stimmt. Hochschullehrer züchten junge sie-selbst und haben Probleme damit, bereits eigenständige Persönlichkeiten zu fördern, die zudem noch anders sind. Gleichklang ist in keinster Weise Resonanz.

Denn alles, was nicht resoniert, tendiert dazu, unkünstlerisch zu werden.

Eigentlich ist es ja ein Wunder, dass ich Konzertorganistin geworden bin. Nach meinem intensiven Klavierstudium an den Hochschulen für Musik Köln, Würzburg, Detmold und Phoenix, USA (als DAAD-Stipendiatin) und Konzertexamen Meisterklassendiplom Solistenklasse bei Prof. Bernd Glemser entdeckte ich in Leipzig beinahe „zufällig“ beim Doktoratsstudium meine Liebe zur Orgel. Mein erster richtiger Orgelunterricht fand in der Thomaskirche in Leipzig an der Bachorgel statt. Seit Ende 2017 studierte ich intensiv und parallel an folgenden Musikhochschulen Konzertfach Orgel: in Frankfurt am Main, Heidelberg, Würzburg, Hamburg und Luzern. Ich gebe schon seit 2014 erfolgreich Orgelkonzerte bis heute und war schon in vielen Ländern erfolgreich unterwegs. 2018 erschien meine erste Orgel-CD, jetzt im Mai 2022 meine zweite Bach-Orgel-CD bei Audite Verlag. Dieses Jahr bin ich auch im Benno Orgelkalender vertreten und auf der dazugehörigen CD.

Neu:

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Liszt

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Orgel plus

8. Januar 2022

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Das Unverfügbare ist das Unerklärliche. (AHS)

Und das ist auch gut so. Bin wieder zuhause, musste noch mal zum Hautarzt. Es sieht gut aus, viel besser. Aber ich muss mich noch immer schonen, kühlen, kein Duschen, Bein hoch, damit es kein Lymphödem gibt. Denn nach Entzündungen kann sich Wasser ablagern. Wie ich das alles einhalten soll, gerade beim Orgelüben, ist mir schleierhaft. Hoffe, dass sich mein Bein von allein wieder sehr gut erholt. Ich habe einfach nicht die Zeit, „mein Bein hochzulegen“. Und wie soll ich mit hochgelegten Beinen Orgel üben? Nach Luzern am Mittwoch muss ich spätestens wieder zum Arzt. Ich hoffe und bete, dass es bis dahin schon perfekt ist. Jedoch braucht man im Leben Geduld. Geduld ist eine wichtige Tugend, die mir leider nicht in die Wiege gelegt wurde.

Heute erinnere ich an die Philosophin Susanne Langer.

Oben: Halverde, Wenthin Orgel 2022

Neu: von gestern, Halverde, Wenthin Orgel

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Neu: Buxtehude

3. Januar 2022

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Ich bin nicht die erste Frau, die mehrere Aufgaben hat, die arbeitet und ein Baby bekommt. (Jacinda Ardern)

Bin wieder daheim.
Oben: Neuseeländische Politikerin.
Heute erinnere ich auch an Elizabeth Warren, Politikerin, und Isabel Mundry, deutsche Komponistin.

Neu: César Franck an der Strebel Orgel

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Ein ganzes Jahr wieder durchgeschrieben. 

Alte Kalender weg. Neue aufgehängt. Ich schaue jeden Tag eine Folge von The Chosen. Mir fiel heute auf: Jesus liebt die Dummen und die Klugen. Er meidet die Dummen nicht. In seiner Nähe bleibt niemand dumm. Judas wird hervorragend dargestellt. Jesus wird als sehr unabhängig dargestellt. Das gefällt mir. 

Ich habe auch Hape Kerkerlings Buch „Ich bin dann mal weg“ gelesen. Der Gute hat geistlich nun gar nichts dazu gelernt. 

Wenn man mehr über Registrierung lernen möchte, empfehle ich jedem: Registrierungen aufzuschreiben. Per Hand. Oder per Computer. Es hilft so, wie wenn man Texte in einer fremden Sprache einfach abschreibt. Oder Noten. Das hat ja Bach ebenfalls sehr geholfen. 

1.1.2022, fränkische Orgelreise. Ich finde es wichtig, die Orgeln in ihre Geschichte mit der Kirche und dem Ort einzuflechten. Pretzdorf ist ein ruhiger, kleiner Ort in Franken bei Neustadt/Aisch. Orgelbau Bittner war in Nürnberg und Eichstätt sehr bekannt und war von 1800 bis 1990 tätig. Die kleine süße Bittner-Orgel (1 M) auf der Westempore von Ferdinand August II, unter der Decke mit kleinem, schlichten, dreiteiligen Prospekt, Schnitzwerk und freiem Spieltisch mit Gesicht zum Altar, ist oho. Sehr klingende Register, kräftig und fein, mechanische Schleifladen-Orgel, auf dem Dachboden der Doppelkeilbalg. Unverbaut, authentisch und direkt im Klang. August Ferdinand II hatte die Firma von seinem Bruder Johann Michael 1871 übernommen. Schwarzer besonderer Schiebedeckel an der Orgel (klemmt etwas), schöne Schweif-Schrift (erinnert mich sehr an die Schrift Blüthner auf den Flügeln), sehr natürlich behauene Steinbänke und alte, historische, gefährliche Treppen mit glatten, ausgedienten und engen Stufen. Die Kirche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts renoviert: Drei gotische Fenster, Fenster vergrößert, der Bogen erweitert. 1984-1989 wurde die Kirche renoviert. Seit 1988 gibt es ein schönes Eichenholzrelief von Clemens Heinl: Kreuzigung, die Evangelisten, Martin Luther.

1250 begann die Kirche, 1250 und 1282 erste Erwähnung, 1486 wurde sie („ewige Pfründe“) so errichtet, wie wir sie heute kennen. Kanzel und Taufstein stammen aus dem Jahr 1606. Im Schiff der Kirche befinden sich gemauerte Grüfte. Der blaue Taufstein ist wunderschön mit biblischen Schnitzereien (Das Leben Jesu).

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Dann die geniale Strebel-Orgel in Altershausen:

Oben: Bittner Orgel Pretzdorf

Neu: Orgel-Information: Alle drei sind jetzt fertig:

Bittner Orgel Pretzdorf, Franken

Strebel Orgel Altershausen, Franken

Phantastische Strebel-Orgel, meine fünfte Strebel: Wunderschöne evangelische Kirche (Urkirche aus dem 15. Jahrhundert) mit historischer, einmanualiger Strebel-Orgel hier in Franken bei Neustadt/Aisch. Es ist eine schöne halbpneumatische Strebel-Orgel. Manual: Mechanische Kegellade. Pedal: Pneumatische Taschenlade. Das ist sehr besonders. 1730 gab es die erste Orgel: eine Münchsteinacher Kirchenorgel. 1896 wurde die Strebel-Orgel angekauft.

Ich liebe den Klang der süddeutschen Orgeln. 1986 wurde die Orgel von der Firma Thonius aus Roßtal restauriert. Ein schöner Altarraum mit barocker Kreuzigungsgruppe, an der Wand Reste der ehemaligen Chorraumbemalung. Neues Holz-Lesepult. Die ganze Kirche ist eine der niedlichsten, drolligsten in Franken überhaupt. Ein sehr lieblicher, kleiner Weihnachtsbaum nur mit Strohfiguren geziert, ohne Kugeln. Sehr geschmackvoll. Daneben eine Krippe wie von Kindern gemacht, mit kleinen dicken, weichen Puppenfiguren, wie aus einem Bilderbuch, absolut adorable. Man muss lächeln. Alles wirkt wie eine Kirche aus Bullerbü.

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2. Januar 2022

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Ich würde lieber einen sinnvollen Tod sterben, als ein bedeutungsloses Leben zu führen. (Corazon Aquino)

Beliebte und kluge Politikerin aus den Philippinen. Heute erinnere ich auch an Louise Bourgeois, Künstlerin aus New York City, die sich in Kunst-Lobby durchsetzte. (Ich muss ja nicht erwähnen, welches Geschlecht die Lobby bis heute dominiert.)

Oben: Steinmeyer Orgel Rothenburg/Tauber

Es war ein sehr schöner erster Tag der Jahres 2022: Ein Orgel-Tag läutete das neue Jahr ein. Was für eine schöne Zahl, 2022. 1.1.2022. Katharina, Kantorin in Schornweisach, die wie ich in Nürnberg geboren ist, hat mir folgende wunderbare Orgeln hier in Franken zwischen Würzburg und Nürnberg gezeigt:

Zuerst waren wir im fränkischen Uehlfeld an der Aisch in der ev. Jakobskirche (früher Gallus-Kapelle, Mönch Gallus 1550) an der schönen romantischen, historischen Strebel-Orgel (Nürnberg), zwei Manuale. Die Kirche liegt malerisch im Ort. Uehlfeld in der Nähe von Neustadt/Aisch ist bekannt für seine vielen Störche. Und tatsächlich, wir sahen direkt an der Kirche ein wunderschönes großes Storch-Ehepaar. Ich habe das symbolisch genommen. Sie haben auf dem Dach des Nachbarhauses zur Kirche ein großes Nest gebaut. Da die Aisch auch jetzt wieder über die Ufer getreten ist, liegt die Seenlandschaft perfekt mit Fröschen für die Störche da. Die hübsche Kirche hat hellblaue Emporen und rote Bänke. Sie ist wunderschön und liebevoll geschmückt mit Weihnachtsbaum, Krippe, Kerzen, Schmuck. Alle die (unter)fränkischen evangelischen Dorfkirchen sehen aus wie Schmuckstücke. Die Orgel besitzt die Form einer Ziehharmonika, weiß-gold-blau. Ihre schönen romantischen Farben habe ich für Cesar Franck genutzt. Obwohl sie keinen Schweller und natürlich keine Setzeranlage besitzt, singt die Orgel warm und flirrend in den oberen Lagen. Die vier Spielhilfen klemmten etwas, das ist oft das Problem mit historischen „Setzern“ wie p, mf, f, und ff. Sie sind oft nicht verlässlich, klemmen und sperren sich, wenn man sie schnell hintereinander verwenden möchte. Man muss also sehr vorausschauend spielen. Es ist meine vierte Strebel-Orgel. Ich liebe die fränkischen Strebel-Orgeln.

Wunderschön sind die leisen, warmen Klänge, Dolce, aber auch die kräftige Rauschquinte. Alle Sounds sind lieblich, manchmal leicht heiser, was ihr etwas Sprechendes, Verletzliches, Zartes gibt, als wäre die Orgel ein Werk, ein Wesen mit Seele – was sie ist. What she exactly is.

Besondere rosa-weiße Registerknöpfe. Schöner Altar und Deckengemälde. Ganz gerades Holzpedal. Die Engel an der Orgel singen: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn. Gepflegte Friedhöfe und Brunnen. Es war ein sehr schöner erster Tag der Jahres 2022.

Erster Tag des Jahres 2022: Wir fuhren dann nach Burghaslach an der Haslach nah bei Neustadt an der Aisch zur evangelischen St. Ägidius Kirche. 1903 wurde die Kirche umgestaltet. Dort ist eine schöne Wolfgang Hey-Orgel von 1982 mit zwei Manualen, ca. 28 Register, also etwas größer, ohne Schweller. Hier spielten wir Valentin Rathgeber mit zwei Altblockflöten und Orgel, es machte Spaß. Ich mag den Klang einer Altblockflöte, lieber als Querflöte. Altflöte ist irgendwie wärmer. Als Kind mochte ich Blockflöte nicht. Ich erinnere mich, dass wir einmal unsere Flötentasche in der S-Bahn vergaßen und das Drama danach – sie sind aber wieder aufgetaucht (niemand wollte sie leider). Aber jetzt mag ich den Klang von Blockflöten. Er hat so etwas Liebes, Unschuldiges. Die Luft in den unterfränkischen Dörfern ist irgendwie so ganz anders als in der Stadt. Es riecht nach Regen, Bauernhof, Blut und Weite.

In Neustadt/Aisch habe ich schon 5x Konzerte gespielt. Ich mag diese Gegend hier sehr.

Anschließend fuhren wir zu den Orgeln in Pretzdorf (Bittner Orgel), Altershausen (Strebel Orgel), Vestenbergsgreuth (Hoffmann Orgel 1963, Gottesdienst), Kleinweisach (Strebel) und noch mal Schornweisach (Wiegleb). Darüber berichte ich morgen.

Neu: Orgel-Information: Strebel Orgel Franken:

Strebel Orgel Jakobskirche Uehlfeld

Hey Orgel Burghaslach, Franken

Strebel Orgel 1907

31. Dezember 2021

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Mögen Spötter ihrer Schlangenzungen, Zweifler ihres Flattersinns sich freun. (Hölderlin)

Gesegneten Rutsch ins 2022! Shalom 2022!

In den Kirchen leben nicht die Kirchenmäuse, sondern die Schlangen. Unbewaffnete Seelen beißen sie besonders gern.

Doch Gott segne das neue Jahr, 2022, so dass (unbewaffnete) Seelen mit seinem Geist bewaffnet sind und in Frieden leben können. 

Oben: Mühleisen Orgel Hamburg 

The Chosen bringt wunderbar rüber, wie die Bibel entstanden ist, mit klugen und weisen Rückblenden und Querverweisen zurück und vor. Es hilft, die Bibel zu kennen. Der Film macht Lust auf die Bibel. Jesus war auch in Syrien. Syrien ist heiliges Land. Wie hätte er wohl auf mich reagiert, wenn ich in seiner Zeit gelebt hätte? 3 Jahre ihm zu folgen, mit ihm zu reisen – es wäre das Schönste und Wichtigste auf der Welt gewesen. Jonathan Roumie  spielt Jesus, es ist 47 und aus den USA.

Ich lese weiter über Emilie Mayer. Ihre Werke sind noch immer kaum Bestandteil des männlich-dominierten Musikbetriebs. Warum? Woher kommt die Scheu und Furcht vor weiblichem Talent, vor weiblicher Konkurrenz? Warum suchen Männer Privilegien und Vorteile über Frauen? Fühlen sie sich nur dann wohl? Emilie wurde 1883 begraben; erst seit August 2021 (!) wurde ihr Grab als Ehrengrab in Berlin erklärt. Eine weitere Komponistin dieser Zeit: Aline Hundt, Dirigentin! 1872 in Berlin gestorben. 

Ich lese Martin Bubers „Stationen des Glaubens“. Glauben ist Vertrauen. Nicht blindes, sondern sehendes Vertrauen. Nicht passives, sondern kühnes Vertrauen. Er schreibt von Mose im Wunderfeuer. Ich möchte auch gern „Stationen des Glaubens“ schreiben. Meine Stationen des Glaubens.  – Ich sammle die schönen Insel-Bücher mit ihren bunten Rücken.

Heute erinnere ich an Stephanie Hummer, 18, von einem Mann ermordet. Sandra Newton, 16, von einem Mann ermordet. Darlene Carlson, 23, von einem Mann ermordet. Ich werde 2022 die unheimliche, große Anzahl ermordeter Mädchen und Frauen (meist Sexualmorde), Femizide, weltweit durch Männer begangen, aufdecken.

Was auch immer das Fernsehen an Krimis bietet – es ist nichts gegen True Crime. Alle Krimihersteller im Fernsehen mit ihren unrealistischen Stories sollten sich mit True Crime beschäftigen.

Die Silvester-Konzerte fallen aus, aber der Gottesdienst um 18 Uhr findet statt. 

Neu: Das letzte spanische Video aus dieser Serie:

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Bach Fuga G minor
Winter. Vinterstämning. Öppen Spis – Späth Orgel, Konzertmitschnitt, Dank an Prof. Gerhard Schmidt 

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30. Dezember 2021

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Wenn es Sie nicht geben würde, müsste man Sie erfinden. (Armin Langer)

Über mich.

Heute erinnere ich an Priyanka Chopra, indische Schauspielerin, und an Simone Young, Dirigentin aus Australien.

Oben: Basilika Saarbrücken

Heute war ich beim Frisör. 3 1/2 Stunden. So lange war ich noch nie beim Frisör. Ist ein guter Freund von jemand, den ich kenne. Nicht, dass ich eine Frisör-Phobie habe. Aber ich gehe nicht oft. Da hat er mit mir geschimpft, weil ich mich zu wenig um mein schönes, langes Haar kümmere. Er hat mich beraten. Jetzt sieht es wieder schön aus. Spitzen schneiden. Viel weg. Jetzt sind sie grad nur noch mal schulterlang. Gut, dass es schnell wächst. Kur drauf. Von einer schwedischen Marke. REF Stockholm. Duftet. (Hab ich jetzt daheim.) Schön geföhnt. Strähnchen: Erst mein 2. Mal, dass ich mich das getraut habe. Ich hatte sogar wegen den Schals und Teddypullis, die ich liebe, hinten etwas verfilzt gehabt. Also: Nicht waschen vor dem Schlafengehen. Schade. Irgendwie mag ich oft gerade das, was nicht geht. Abends baden und Haare waschen. Geht nicht. Mit nassen Haaren ins Bett. Geht nicht. Haare im Winter ohne Föhnen. Geht nicht. Chips essen. Geht nicht. Nachts aufbleiben. Geht nicht. Beim Frisör bin ich eingeschlafen, obwohl sie zu zweit an mir dran waren, er und seine Frau. Lustig, die zwei. Ich schlafe ganz still und leise und habe einfach die Augen zu. Und bin wirklich weg.

Zudem wurde ich eingeladen auf eine Spritztour durch Schweinfurt. Schweinfurt hat, obwohl leider total zerbombt worden, eine sehr hübsche Altstadt und noch alte Villen, Hinterhöfe, frühere Latein-Schulen, Kirchen, ein schönes Rathaus (1397, 1555, 1570-72), Friedrich Rückert- Denkmal. Es gibt sogar eine fränkische Bachlinie (Kantor Georg Christoph Bach, gestorben 1697). Das älteste Bauwerk, ev. St. Johannis, 12. Jahrhundert, besitzt ein wunderschönes Altarbild von Adolf Kleemann. Die Kirche ist hell, barocke Kanzel von 1694, Steinmeyer Orgel, vielfach verändert und zerstört worden. Sehr schön auch die ev. St. Salvator, mit dem Wetterengel oben: Bläst die Engelsposaune in die Stadt, gibt es gutes Wetter. Bläst die Engelsposaune aus der Stadt (dreht sich also der goldene Engel), gibt es schlechtes Wetter.

Hier im schönen unterfränkischen Schweinfurt bei Würzburg: Älteste bekannte Orgel in St. Johannis von 1570, von Hermann Raphael Rottenstein aus Zwickau. 1662 wurde sie abgelöst von einer Orgel von Matthias Tretzscher aus Kulmbach mit schönem, barockem Prospekt. 1867 komplett erneut durch Steinmeyer. 1911 gab es eine zweite Steinmeyer-Orgel, mit Rokoko-Prospekt aus Rothenfels am Main, nun auf der südlichen Querhausempore. Diese Orgel wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Im Turm unter und neben der Uhr sind noch immer die Bombenkugeln-Einschlagslöcher zu sehen. So gab es 1951 eine dritte Steinmeyer-Orgel, die 1992 restauriert und vergrößert wurde.

Es war alles wie ausgestorben. Wir liefen an der alten Burgmauer entlang, am unteren Wall, am Main. Besuchten den alten schönen Schrotturm. Die Leute sagen: Wir sind zuerst in Unterfranken, dann in Bayern, dann erst in Deutschland. Warum ich so „preußisch hochdeutsch“ reden würde und nicht fränkisch? Hm. Ich kann schon. Aber meine Eltern sind ja keine Franken.

Wir besuchten auch ein Antiquariat. Es riecht dort so wundervoll nach alten Büchern. Ich liebe die Insel-Taschenbücher mit den bunten Rücken.
Am Ende waren wir viele Stunden im Georg Schäfer Museum. Hier habe ich mal vor Jahren gespielt am Flügel. Der steht noch da.
Das Museum ist toll. Es war 2+ oder geboostert. Wir haben den Test gemacht. Für Kunst schon.

Wir waren in der genialen Ausstellung über frühe Fotografie, genauer über Daguerreotypie. Der Franzose Louis Daguerre, 1851 gestorben, war ein interessanter Künstler, der herausfand, wie man Fotografie festhalten, also tatsächlich fixieren konnte. Vor dem Tageslicht retten. Er war zudem ein sehr guter Maler, aus armen Verhältnissen stammend. Er starb als sehr reicher Mensch. Diese alten Fotografien sind alle Kunstwerke. Wunderbar fand ich „Streetlife in London“ von John Thomson (Fotoserie), wie er das reale Leben abfotografierte als einer der ersten, Armut.
Es gab auch zwei wunderbare Malerinnen (ich suche immer nach weiblichen Namen). In dieser Zeit durften Frauen ja gar nicht lernen und malen. Daher findet man nur weibliche Ausnahmetalente. Nicht, dass es nicht genug weibliches Talent gab. Aber sie wurden beraubt und kleingehalten. Wie willst du mithalten können, wenn du das Handwerk nicht lernen darfst? Bin ich deswegen so sehnsüchtig, alles zu lernen, weil ich die Sehnsucht all dieser verflossenen Frauen in mir spüre, die beraubt worden sind?
Wie hätte ich ohne Wissen Organistin werden können? Talent alleine reicht nicht. Diese weiblichen Ausnahmetalente sind deswegen aussergewöhnlich, weil sie die Kraft hatten, sich gegen die Beraubung zu stellen. Das ist eine Extra-Gabe, zusätzlich zur Kunst. Manchmal muss dafür ein hoher Preis gezahlt werden. Diese Ausnahmetalente in dieser Show waren die wunderbaren Malerinnen Angelika Weiß (1797-1876, Kempten) und die Schweizerin Angelika Kauffmann (1741-1807) und Gabriele Münter (1877-1962, Berlin).

Meine Sache ist das Sehen, das Malen und Zeichnen, nicht das Reden. (Gabriele Münter, 1952)

Eine wunderbare Malerin (1877-1962). Sie hat lange gelebt in dieser Zeit. Die Fotos, wie die mit ihren Malsachen um 1900 herumläuft, finde ich berührend. Ihre Gemälde sind bunt und klagend. Sie lernte privat, war aus reichem Hause, lebte in Dänemark, Bayern und Berlin und war verlobt mit Kandinsky. Dadurch war sie im Netzwerk involviert (die Künstler des Blauen Reiters), auch mit der Malerin Lulu Lazard.

Kunst der Fuge:

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Neu: Das letzte Video aus der spanischen Serie:

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Bach Fuga g-Moll

29. Dezember 2021

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Standesämter gehen mit der Zeit: „Hiermit erkläre ich euch zu Person und Person.“ (Czech/Domzalski)

Heute erinnere ich an Sasha Waltz, Tänzerin – mit dem passenden Namen. Sie war für Gleichheit und Mitgefühl.

Hautarztcheck – TÜV ohne Mängel, sagte sie. 🙂

Daniel hat seiner Frau Annalena Baerbock zuliebe, um ihre Karriere zu unterstützen, seinen Job aufgegeben. Endlich mal anders herum. Schön. Das ermutigt mich.

Sehr gut in The Chosen ist das Weihnachts-Special: The Shepherd. Der Hirte. Es ist fast unmöglich, das anzusehen und nicht voll Anbetung zu sein. Es ist sehr geschickt und sensibel gemacht. Es geht um die Geburt Jesu.

Die Komponistinnen Sabine Lepsius und Louise Adolpha Le Beau (1850 geboren) bewundere ich, die in ihrer Lebenszeit komponierten und als Pianistinnen öffentlich auftraten, als Männer Frauen offiziell nicht in ihre Komponisten-Reihen aufnahmen (heute inoffiziell), die dennoch viele Symphonien komponierten. Emilie Mayer nahm die herablassende und gönnerhafte Kritik, „ihre Stücke seien gar so übel nicht“, mit Gleichmut hin und ging ihren Weg weiter. Solche Kritik kenne ich auch. Mit der Gleichmut allerdings hapert es bei mir.

Da Frauen Komposition nicht studieren durften, hatte Emilie Mayer Privatunterricht bei Carl Loewe genommen. Louise Adolpha nahm Privatunterricht, bei Joseph Rheinberger – der eigentlich nichts von komponierenden Frauen hielt; daher endete diese Beziehung letztendlich in einem Zerwürfnis. Das kenne ich auch. Louise Adolpha (schöner Name) lernte auf ihren Konzertreisen Liszt und Brahms kennen.
Selbst Malerei zu studieren war Frauen lange Zeit verboten, bis 1919. Jedoch die Komposition schien der schwerwiegendste Punkt des Verbots zu sein, was in vielen Frauen eine Opposition gegen die von Männern aufgestellte Ordnung aufsteigen ließ bis heute. Das traditionelle Frauenbild (schon damals schrieb man „die Dame“ und „Fräulein“ – das kenne ich auch, 2021) reichte so weit, dass der überhebliche Musikkritiker Wilhelm Tappert (oho, wir haben ihn schon kennengelernt) in der Allgemeinen Deutschen Musik-Zeitung 1880 ernsthaft über „Frl. Louise Adolpha“ meinte, „die Mutter Natur (?) würde für gewöhnlich nicht so viel musikschaffende Töchter hervorbringen. Würden nicht viele Männer schlechte Musik schreiben, würde ich mein Lob in die Worte kleiden: Sie komponiert wie ein Mann.“

Weiter faselt er über die Schöpferkraft des Mannes. Louise Adolpha gründete bald darauf eine Musikschule für Mädchen und Frauen, Emilie hatte 8 Symphonien komponiert.

Nur ein Privatleben führen heißt, in einem Zustand leben, in dem man der Wirklichkeit, die durch das Gesehen- und Gehörtwerden entsteht, beraubt wird und der Möglichkeit, etwas zu leisten, das beständiger ist als das Leben. (Hannah Arendt, 2016)

Dies bedeutet, dass Frauen jahrhundertelang von Männern beraubt und zu einem Privatleben gezwungen wurden. Und ja, auch heute – wehe, eine Frau verlässt ihr Privatleben im großen Stil. Wehe, sie will gehört, gelesen und gesehen werden.

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Bach a-Moll 543

23. Dezember 2021

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Wie kann ich gegen das Orgelvirus geimpft werden? (AHS)

Oben: Stiftskirche Stuttgart

Das Floradomie-Video geht morgen online, hier ist es schon:

Heute war ein schöner Geschenke-Tag mit Jetzt-Schon-Geschenken (ich liebe Geschenke): Ganz viel Haarschmuck, hübsche Ordner, süße Socken, warme Wollsocken, Kerzen, Pullover mit weißer Spitze, Noten, Handstulpen für Orgel, Kalender, rosa Wolle-Band für die Ohren, Kabel, Bücher, Kekse, leckeres Essen. Merci ☺️ Es war sehr kalt heute, trotz Sonne.

Anbei: die Urfassung von Floradomie 

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Mozarteum Salzburg

Unikate und Originale – das Lustige ist, ich bin nie ein Perscheid-Fan gewesen, ich mochte ihn als Mensch