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Ann-Helena Schlüter

Meine Anfänge an der Orgel  – buchstäblich im Affenzahn. (AHS)

Bin pünktlich im wunderschönen Luzern angekommen. Dabei hätte ich um ein Haar fast bereits den ersten Zug verpasst.

Alles ist hier schon abgeschmückt. Kein Vergleich mit Dezember.

Es hat gut geklappt in der HSLU. Zoom Meeting mit Bachs Kunst der Fuge war prima mit dem Mozarteum. Es war das erste Mal, dass eine Künstlerin live interpretiert hat, noch dazu an Orgel und Klavier. Normalerweise wird über Aufnahmen diskutiert. So bekam ich extrem viel Zeit. Es machte aber auch Spaß. Und ich hatte jemanden Netten, der mich filmte. Überall wird entweder Österreichisch oder Schweizerisch geredet.

Dann hatte ich noch das Glück, dass ein Orgelzimmer zum Üben frei war. Am WE hatte ich wegen meinem Bein keine Taste angefasst. So übte ich jetzt. Dennoch  war das Vorspiel abends gut. Ich spielte Vierne. Morgen um 9:45 Toccata. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man eine Orgel „in den Griff bekommt“, heißt, wenn man sie durch gute Registrierung erobert. Gerade bei französischer Romantik. Es ist sehr international hier, das gefällt mir: Ukraine, Korea, Russland, Italien…

Es ist doch sehr viel, ständig heftige Doppelaufgaben am Hals zu haben und Dinge wie empirische Studien parallel mit Konzerten und Vorspielen zu handeln, in denen es dauernd neues Repertoire gibt, das man nicht über Nacht lernt. Stets gibt es Deadlines, Termine und Fristen. Mit allem. Dauer-Frühaufstehen.

Jetzt ist es fast Mitternacht. Ich fahre zum Hotel und bin hungrig. Aber es sind noch viele Läden auf. Das mag ich an der Schweiz: Es gibt noch nachts etwas zu essen und selbst die Hochschule hat die ganze Nacht auf. Kurz: Es wird sich um die gekümmert, die nachts noch aktiv sind. In Würzburg kann man das ja ganz vergessen. Von wegen, die Schweiz sei spießig! Es gibt sogar Burger mit Appenzeller Käse. Nachts! 
Ich bin im gleichen Hotel wie letztes Mal. 
Es gibt sogar Raucherbars in der Schweiz. Ich rauche nicht, daher ist es mir egal, aber in Würzburg wäre das undenkbar.

Neu: Orgel plus 

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Luzern 

9. Januar 2022

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Frieden ist der Weg. (Emily Greene Balch)

Amerikanische Soziologin. Sie wurde beinahe 100 Jahre alt. Heute erinnere ich an Sarah Thomas, Marathonschwimmerin, und Ida Pfeiffer, Reiseschriftstellerin, 1797 geboren, die ihre Kinder allein großzog.

Oben: Wenthin Orgel, Foto von Reinhard Bamming (Presse, IVZ)

Ich lese für meine Dissertation (da kann ich das Bein hochlegen) über Resonanz. Es ist hochinteressant. Hier gibt es enorme Verzweigungen und Nebenarme. „Das Verschwinden der vielfältigen Apfelsorten, ein gleichmachender Rassismus und der fatale Hang, alles Unangepasste zurückzudrängen, scheint sich auch in der Kunst widergespiegelt zu haben“, schreibt Oberschmidt und hat Recht, das habe ich selbst erlebt. Doch er vergisst vielleicht, dass es genauso auch in seiner Branche zugeht. Bereits Adorno schrieb: „Die Geschichte der neuen Musikbewegung duldet kein sinnvolles Nebeneinander der Gegensätze mehr“ (Adorno 1997). Lassen wir das „mehr“ mal weg. Oft gilt es im Instrumentalstudium, sich der Lehre des Meisters zu unterwerfen, und wehe, du tust das nicht. Es gibt auch viele andere tödliche Faktoren in der Profi-Musik, die Resonanz abtöten, Faktoren wie Hierarchien, Neid, Versteinerungen, Nachahmenmüssen usw. Dass ein Mensch tatsächlich dennoch, trotz Profi-Studium, Künstlerin wird, ist geradezu ein Wunder. Es fehlen in der Profi-Musik (und auch bei den Hobbymusikern) Differenzerfahrungen. Ein System braucht nicht nur Bestärkung, dass alles bisher Dagewesene einzig gültig, gut genug und ausreichend ist. Es ist fundamentalistisch, einer anderen Richtung ihre Existenzberechtigung abzusprechen.

Da Männer in Männer-Systemen oft sehr unterwürfig sind, um voranzukommen, lassen sie ihren Frust darüber oft an Frauen aus. Frauen, die ihnen in Männer-Systemen nicht gefährlich werden können. Ich bin immer wieder überrascht, wie geplant unterwürfig Männer gegenüber anderen Männern sind, selbst wenn sie die nicht leiden können, wenn sie meinen, dies könnte ihnen weiterhelfen oder sie schützen. Besonders jüngere Männer älteren gegenüber. Es scheint eine Art Spiel zu sein, sich gegenseitig zu Diensten zu sein.

Neu: Orgel-Information:

Strebel Orgel Kleinweisach, Franken

Neu:

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8. Januar 2022

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Das Unverfügbare ist das Unerklärliche. (AHS)

Und das ist auch gut so. Bin wieder zuhause, musste noch mal zum Hautarzt. Es sieht gut aus, viel besser. Aber ich muss mich noch immer schonen, kühlen, kein Duschen, Bein hoch, damit es kein Lymphödem gibt. Denn nach Entzündungen kann sich Wasser ablagern. Wie ich das alles einhalten soll, gerade beim Orgelüben, ist mir schleierhaft. Hoffe, dass sich mein Bein von allein wieder sehr gut erholt. Ich habe einfach nicht die Zeit, „mein Bein hochzulegen“. Und wie soll ich mit hochgelegten Beinen Orgel üben? Nach Luzern am Mittwoch muss ich spätestens wieder zum Arzt. Ich hoffe und bete, dass es bis dahin schon perfekt ist. Jedoch braucht man im Leben Geduld. Geduld ist eine wichtige Tugend, die mir leider nicht in die Wiege gelegt wurde.

Heute erinnere ich an die Philosophin Susanne Langer.

Oben: Halverde, Wenthin Orgel 2022

Neu: von gestern, Halverde, Wenthin Orgel

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Neu: Buxtehude

6. Januar 2022

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Ich hatte immer zu viel zu lernen, um etwas ganz zu lernen. (Caroline Herschel)

Deutsche Astronomin.

Oben: Vestenbergsgreuth, Hoffmann Orgel

Mein Bein ist abgeschwollen. Gott sei Dank! Danke für eure Gebete. Gott bringt mich zum Staunen. Noch am Abend gestern habe ich geübt, als ich vom Krankenhaus zurückkam. Die Ärzte waren deswegen so vorsichtig mit mir, weil sie gewusst haben, dass ich Musikerin bin. Es tut zwar noch weh, wo reingeschnitten wurde unter dem Knie, mein Fuß sieht aus wie ein kleiner Pumuckl-Fuß und mein Knie ist noch etwas dick. Aber alles kühl und weiß, es ist kein Vergleich zu gestern (rot und heiß). Das reimt sich…

Daraus habe ich gelernt: Auf Gott vertrauen, auf das eigene Herz hören ist manchmal mehr als auf Experten hören. Auch wenn die genial sind. Experten, egal ob Ärzte, Richter, Lehrer..  leben auch „nur in ihrer eigenen Welt“. So wie ich. Die Welt aber ist groß. Und vor allem Gott ist groß.
Er hat mir geholfen.
Am Freitag nehmen sie in der Hautklinik das Pflaster und die Fäden weg. Dann sehen sie ja selbst, ob alles ok ist. Wie es wohl unter dem Pflaster aussieht? Bin neugierig und darf nicht schauen. 
Dass ich nicht baden darf, ist schlimm. Wer hätte gedacht, dass ich so verletzlich bin und auf dumme Keime reagiere?

Es fällt mir immer mehr auf: Alles ist geistlich. Es gibt in diesem Leben nichts, was nicht geistlich ist. Das Leben ist nicht nur manchmal oder „ein bisschen“ geistlich oder nur in der Kirche oder wenn wir uns grad so fühlen oder im Abendmahl – nein. Es ist nie nicht geistlich, keine Entscheidung, kein Streit, jeder Atemzug, dass wir überhaupt existieren. 

Heute viel geübt. Morgen am Donnerstag fahre ich mit Pflasterbein zum Konzert Richtung Osnabrück, da werde ich abgeholt von den Veranstaltern.

Ich lese Eugen Fink. Er schreibt zwar recht blumig, wie es damals eben üblich war, aber gut. Er schreibt über „Spiel als Weltsymbol“.  Über „Abständigkeit“, über Philosophie. Ich mag ihn. 1960 waren „Gelehrte“ näher am Staunen und an der Demut als heute. Was gibt es nicht gerade in der Musikwissenschaft heutzutage für grässliche Gestalten, für die Staunen, Gott, Kunst und Demut Fremdwörter sind.
„Alles, was überhaupt ist, ist schon in seinem Seiendsein wunderbar und rätselhaft“ (Eugen Fink). Seiendsein. Wie schön. Wer schreibt heute solche Sätze in der Geisteswissenschaft, die unfassbar atheistisch geworden ist und die einfachsten Erkenntnisse nicht mehr hat?

Zwei neue Videos:

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Neu: Orgel-Information:

5. Januar 2022

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Ein Bilderbuch ist die erste Galerie, die ein Kind besucht. (Kveta Pacovska)

Tschechische Kinderbuchillustratorin.

Heute war alles total anders. Ich hatte eine entzündete Wunde am linken Bein (superinfiziert = Bakterien), und mein unteres Bein (Wade, Fuß) war angeschwollen! Die Hautärztin sandte mich in die Hautklinik = Uniklinik = Krankenhaus!! Das zerstörte komplett meinen Tag. Und auch nicht. Ich habe so viel gesehen und erlebt und gelernt. Es wurde mir Blut abgenommen, um meine Entzündungswerte zu messen (Horror – aber die machten das top!) – meine Werte waren sehr gut, dennoch wollten sie mich dabehalten. Ich sollte 5 Tage mit Antibiotikum über die Vene bleiben! Ich sagte, das geht gar nicht. Also bekam ich Antibiotikum als Tabletten, oral bei weitem nicht so stark. Wird es nicht besser, muss ich kommen und bleiben. Bitte betet für mich, dass ich sehr schnell ganz gesund werde. Und sie öffneten den Entzündungsherd, eine kleine rote Fläche unter dem Knie. Das ist eine kleine OP ohne Narkose (mit Eisspray-Narkose). Es kam aber kein Eiter, nur Flüssigkeit, das ist gut. (Deswegen ließen sie mich (ungern) gehen.) Das sind nur Hautkeime. Das Bein war dadurch sofort entlastet und kühlte ab. Aber die Infektion ist dadurch nicht sofort weg. Bitte betet, dass mein Bein abschwillt. Worst Case: Blutvergiftung. Sehr gefährlich. Der Schnitt in die Entzündung wurde in der chirurgischen Notfall-Station gemacht! Da die Hautklinik kein Risiko eingehen wollte (Knie). Das ärgerte die Ärzte in der Notfallaufnahme, in der die Hölle los war. Ich passte da gar nicht hin. Aber die machten das perfekt und waren lieb zu mir. Bitte betet, dass keine Narbe zurückbleibt.
Ich habe noch nie eine Unfall-Chirurgie erlebt. Ich stand da mit offenem Mund. Was die leisten. Enorm. Was das für Menschen sind. Absolut bewundernswert. Völlig andere Welt. Ich saß nicht im Wartezimmer, sondern stand einfach innen und sah mir alles an. Es war wie im Film. Ich stellte viele Fragen. Es war so interessant.

Oben: Bittner Orgel

Neu:

Orgel Vlog AHS – Hey Orgel Burghaslach, Franken, ev. St. Ägidius

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Burghaslach

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Contrapunctus 1 KUNST DER FUGE

zu meiner CD

Entscheidungen zur Interpretation:

Moderner Flügel

– Pedaleinsatz: Ja (für Brillanz) oder grundsätzlich Nein oder Zwischenvarianten: An gewissen Stellen „erlaubt“ (Sprüngen, großen Griffen, Betonung, singuläre Momente, Hervorhebung… ).

Gerade Männereinspielungen mit großen Händen können leichter auf Pedal verzichten. Zudem spielen Akustik und Instrument eine große Rolle.

– Artikulation: Wie soll bereits das allererste Thema (Contrapunctus 1) artikuliert werden? Deutlich abgesetzt, weich abgesetzt? Oder eher portato? Denn so muß das Thema durch den gesamten Contrapunctus, im Grunde durch das ganze Werk eingehalten werden. Wie werden demzufolge die Viertelnoten, wie die Achtelnoten artikuliert? Nonlegato? Gebunden? Eher spitz? Wie die Gegenstimmen im Dialog oder Kontrast zum Thema? Wie die Themeneinsätze und Gegenmotive? Wie werden Punktierungen, Synkopen und Triolen artikuliert? Was ist leggiero, was luftig?

– Themeneinsätze

Wie und in welcher Klangschattierung werden die neuen Themeneinsätze in allen Stimmen wiedergegeben (Dynamik)? Wie werden did. einzelneren „Gestalten“ interpretiert? 

– Tempo

Welches Grundtempo wird gewählt? Dieses muss durch das Werk im Groben eingehalten werden, ohne massive Schwankungen, Accelerando, Ritardandi.

– Spielen Zahlensymbolik oder vertonte Bibelverse bei der Interpretation eine Rolle? Wird das Werk als geistliche oder absolute Musik aufgefasst? 

– Fingersätze und Klang

Die Fingersätze sind extrem wichtig, und sie entscheiden viel über den Klang und Gleichmäßigkeit: Wird Fingerwechsel bevorzugt, viel oder wenig Daumeneinsatz, für Klang der vierte Finger?

Wird sogenannter „alter Fingersatz“ verwendet?

Mit welchen Fingern wird getrillert? Wie Sechzehntelläufe besetzt?

– Triller mit oder ohne Nachschlag?

– Puls und Schwingung 

Wie schwingt das Werk in seinen Werkgrößen, was Diminutionem, Augmentationen, Vorwegnahmen, Spiegelungen, Climax, Rhetorik?

– Wie geht man insgesamt mit der stetig wachsenden Komplexität und Chromatik um? Wie wird gesteigert? Wie interpretiert man hier selbst? (Nachwehen, Abbruch, Kanon, Parallelen, Abbruch)

29. Dezember 2021

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Standesämter gehen mit der Zeit: „Hiermit erkläre ich euch zu Person und Person.“ (Czech/Domzalski)

Heute erinnere ich an Sasha Waltz, Tänzerin – mit dem passenden Namen. Sie war für Gleichheit und Mitgefühl.

Hautarztcheck – TÜV ohne Mängel, sagte sie. 🙂

Daniel hat seiner Frau Annalena Baerbock zuliebe, um ihre Karriere zu unterstützen, seinen Job aufgegeben. Endlich mal anders herum. Schön. Das ermutigt mich.

Sehr gut in The Chosen ist das Weihnachts-Special: The Shepherd. Der Hirte. Es ist fast unmöglich, das anzusehen und nicht voll Anbetung zu sein. Es ist sehr geschickt und sensibel gemacht. Es geht um die Geburt Jesu.

Die Komponistinnen Sabine Lepsius und Louise Adolpha Le Beau (1850 geboren) bewundere ich, die in ihrer Lebenszeit komponierten und als Pianistinnen öffentlich auftraten, als Männer Frauen offiziell nicht in ihre Komponisten-Reihen aufnahmen (heute inoffiziell), die dennoch viele Symphonien komponierten. Emilie Mayer nahm die herablassende und gönnerhafte Kritik, „ihre Stücke seien gar so übel nicht“, mit Gleichmut hin und ging ihren Weg weiter. Solche Kritik kenne ich auch. Mit der Gleichmut allerdings hapert es bei mir.

Da Frauen Komposition nicht studieren durften, hatte Emilie Mayer Privatunterricht bei Carl Loewe genommen. Louise Adolpha nahm Privatunterricht, bei Joseph Rheinberger – der eigentlich nichts von komponierenden Frauen hielt; daher endete diese Beziehung letztendlich in einem Zerwürfnis. Das kenne ich auch. Louise Adolpha (schöner Name) lernte auf ihren Konzertreisen Liszt und Brahms kennen.
Selbst Malerei zu studieren war Frauen lange Zeit verboten, bis 1919. Jedoch die Komposition schien der schwerwiegendste Punkt des Verbots zu sein, was in vielen Frauen eine Opposition gegen die von Männern aufgestellte Ordnung aufsteigen ließ bis heute. Das traditionelle Frauenbild (schon damals schrieb man „die Dame“ und „Fräulein“ – das kenne ich auch, 2021) reichte so weit, dass der überhebliche Musikkritiker Wilhelm Tappert (oho, wir haben ihn schon kennengelernt) in der Allgemeinen Deutschen Musik-Zeitung 1880 ernsthaft über „Frl. Louise Adolpha“ meinte, „die Mutter Natur (?) würde für gewöhnlich nicht so viel musikschaffende Töchter hervorbringen. Würden nicht viele Männer schlechte Musik schreiben, würde ich mein Lob in die Worte kleiden: Sie komponiert wie ein Mann.“

Weiter faselt er über die Schöpferkraft des Mannes. Louise Adolpha gründete bald darauf eine Musikschule für Mädchen und Frauen, Emilie hatte 8 Symphonien komponiert.

Nur ein Privatleben führen heißt, in einem Zustand leben, in dem man der Wirklichkeit, die durch das Gesehen- und Gehörtwerden entsteht, beraubt wird und der Möglichkeit, etwas zu leisten, das beständiger ist als das Leben. (Hannah Arendt, 2016)

Dies bedeutet, dass Frauen jahrhundertelang von Männern beraubt und zu einem Privatleben gezwungen wurden. Und ja, auch heute – wehe, eine Frau verlässt ihr Privatleben im großen Stil. Wehe, sie will gehört, gelesen und gesehen werden.

Neu: Neue Registrierung Bach a-Moll 543

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Bach a-Moll 543

Obwohl ich ernste Kunst mag, bin ich im normalen Leben (drumherum um die ernste Kunst) sehr gern lustig. Humor ist Intelligenz. (AHS)

Oben: St. Paul ev. Würzburg Heidingsfeld

Heute redeten wir über meine neue CD, die bald herauskommen wird. In meinen Werken, in meinen Kompositionen ist die Form (den Deutschen besonders wichtig, so wie Regeln, Liturgie usw.) das Konzept, das ich habe. Das Klangkonzept. Mein Ideen-Konzept. Die vielen kreativen Türen, die ich bereits am Anfang meiner Werke öffne, habe ich während der Komposition nicht vergessen. Ich verarbeite sie aber nicht nach typischen Regeln. Ich finde sie wieder, da haben die Zuhörer die Türen vielleicht wieder vergessen. Warum sollte ich Themen, Motive oder Türen so verarbeiten, wie man es bereits kennt? Ich tanze zu ihnen zurück, jongliere mit ihnen. Reiße sie auf. Oder ab. Und wo steht, dass ich überhaupt zu ihnen zurückkehren muss?
Wer sagt, dass etwas so oder so eine Form zu sein hat, um nicht beliebig zu sein? Und wo steht, das die, die regelkonform spielen können, Komponisten werden? Ein Konzept zu haben bedeutet also nicht, keine Form zu haben. Bei mir sieht die musikalische Form einfach anders aus. Und zwar ganz bewusst.

Es ist mir jedoch wichtig, dass meine Werke Tiefe haben.

Heute gab es Ente und Käsekuchen und Die kleine Farm und sogar etwas Schnee. Ich höre Franz Xaver Schnizer. Sehr nett. Nice. Mozartlike.

Bärbl Kehrer aus Stuttgart ist bis heute zu geizig, meine sechsstündige Probe für die Kulturenmühle Stuttgart zu bezahlen. Man muss sich mal vorstellen, dass diese Frau einer Profimusikerin wie mir nicht mal die Fahrt bezahlen will und eine sechsstündige erste Probe als „Kennenlernen“ bezeichnet. Und diese beziehen noch „Künstlerhilfe“ und Neustarthilfe etc., wollen aber andere Künstlerinnen nicht bezahlen und nutzen sie aus. Der Grund ist, dass ich keine Zeit und Kraft habe, solche Shows weiter zu begleiten, auch wenn sie ganz nett sind. Zudem musste ich dauernd nach dem Vertrag fragen. Hier sieht man deutlich, dass auch Frauen sehr frauenfeindlich sein können.

Neu: Hamburg (Master-Prüfung):

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Chopin Hamburg

Weihnachten 2021

Neu: Orgel-Information Saarbrücken:

25. Dezember 2021

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Umarme deine Verrücktheit. (Cara Delevingne)

Gott tut das auch.

Der Weihnachtsgottesdienst fand im Freien statt, und es regnete in Strömen, aber es war schön, mit Kerze und Feuer im Regen. Dafür durften alle singen. Und der arme Thomas musste E-Piano ohne Pedal spielen (es klemmte). Aber die Kinder haben trotzdem wunderbar Krippe gespielt, ich war früher Engel und auch Maria.
Dann Raclette, Bescherung, sahen Die Weihnachtsgans Auguste ❤️ (DDR-made) und The Chosen – die neue englische Serie über das Evangelium (7 Staffeln), zu der es auch eine App gibt. Es ist nicht schlecht, aber es stört mich, dass die Jünger alle wie Models aussehen und manches sehr klischeehaft dargestellt wird. Natürlich ist auch vieles erfunden. Doch immer, wenn eine Wahrheit, also Jesus drin vorkommt (Heilung, der Charakter Jesu usw.), ist es sehr berührend. Es gibt es auch in Deutsch.

Heute habe ich für meine Studien der Diss auch über das AG (absolutes Gehör) gelesen. Ich habe ein sogenanntes klangfarbenorientiertes AG, das heißt, es ist von Klangfarben abhängig, in meinem Fall von Tasteninstrumenten, von Klavier und Orgel. Alle anderen Klangfarben (zB Gesang) kann ich laut Wissenschaft ebenfalls absolut hören, jedoch manchmal mit einer Fehlerquote von einem Halbton, maximal Ganzton (partielles AG). Ich persönliche finde, dass das absolute Tonbewusstsein auch von persönlicher Laune und Stimmung abhängt und ob ich vorher Musik gehört oder gespielt habe. Habe ich vorher Musik gehört/gespielt, habe ich ein AG in allen Klangfarben. Wenn ich müde und hungrig bin, bin ich in allem schlechter und durchaus auch mit meinem AG.
Ich habe den Eindruck, dass ich mein absolutes Gehör ein- und ausschalten, also switchen, umdenken kann. Oft. Nicht immer. Manchmal ist es ein Hindernis, ein absolutes Gehör zu haben: Wenn Instrumente verstimmt oder anders gestimmt sind etc. Daher habe ich schon als Kind gelernt, es ausstellen zu können: Jedes Klavier hatte bei uns eine andere Tonhöhe. Da ist ein relatives Gehör wichtig. (Wenn ich gestresst bin, gelingt das nicht so gut.) Tatsache ist, dass bei mir Synästhesien (Farb-Assoziationen) dazu kommen. Ich gehe davon aus, dass auch Bach ein AG hatte und ebenfalls Synästhetiker war. Ich denke, dass das AG genetisch bedingt ist, auch mit Synapsenbildung im Mutterbauch und in den ersten Lebensjahren zu tun hat und  eine Gottesgabe ist. Das AG ist ein Hinweis für Gabenkombinationen; Merkfähigkeiten, Blattsingen, innere Klangvorstellungen… Komposition. Schon immer waren Komponisten auch Autoren. Damals hatten sie Tagebücher, heute bloggen sie.

Heute gibt es auch viele (informelle) Subtypen des AG. Interessant: Eine männerseitige Häufung des AG, von 1946, konnten neue Studien nicht bestätigen.

Bedenklich finde ich, dass „Musikalität“ ein Fach-Terminus ist, denn – gibt es wirklich unmusikalische Menschen? Viele sagen Ja. Ist Musikalität nicht eher ein Konstrukt? Gut, das Bedürfnis nach Musik, Fähigkeiten, Erlebnisfähigkeit… da gibt es massive Abstufungen. Und Genialität ist auch ein anderer Punkt. Immerhin gibt es ja nicht den Terminus „Unmusikalität“. ☺️

Heute erinnere ich an Dore Jacobs, Bewegungspädagogin, und Beth Chatto, britische Gärtnerin, die genauso wie ich glaubt, dass Pflanzen und Blumen Vorlieben haben, so wie Menschen. Ich weiß meistens, wo meine Pflanzen am liebsten stehen. Ich habe eine Aloe Vera, die hasst es, draußen zu stehen. Sofort hängen ihre Blätter. Innen wird sie wieder hellgrün und hebt sich. Das liegt daran, dass sie einmal von zu viel Regenwasser abgeschreckt wurde.

Empfehlen kann ich den Film „Kurzer Prozeß“. Wenn ich ein Mann kurz sein wollen würde – dann um diese Art Männerfreundschaft zu erleben. 

Es stimmt schon, ich kann es nicht jedem Recht machen. Sich von kuscheligen Gedanken trennen, von allen Zustimmung und Verständnis zu bekommen, ist nicht leicht. Manche Menschen sind noch nicht mal in ihrer eigenen Branche professionell, taktvoll und fair, geschweige denn im Bereich Musik, der für die meisten der Gesellschaften nur Hobby ist.

Eine öffentliche Person hat eine Führungsaufgabe. Da ich weiß, wie katastrophal viele Menschen führen, möchte ich anders führen. Frauen äußern Kritik oft diplomatisch, kämpfen nicht ums Rechthaben und halten sich mit Selbstdarstellung zurück. Daher sind Männer bei mir sehr irritiert. Ich halte es aber aufgrund der Falschheit vieler dummer Menschen für extrem wichtig, Standards zu ändern.

Neu:

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20. Dezember 2021

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Der Mensch kennt nur sich selbst, insofern er die Welt kennt, die sie nur in sich und sich nur in ihr gewahr wird. (Goethe)

Oben: Beckerath Orgel HfMDK

Gesegneten vierten Advent.

Der 20. ist auch ein besonderer Tag für mich.

Das Konzert war sehr schön. Die große Orgel war leicht violett angestrahlt, und die vier roten echten Kerzen brannten im schönen hohen Kranz. Die Frauen in der Stiftskirche sind allesamt so lieb und süß. Ich habe den dritten Teil von Piece d’Orgue mit der Solostimme Chamade gespielt. Hinterher sagten Leute aus dem Publikum, die Chamade wäre brillant gewesen, vor allem, wenn man hinten saß. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass sie eventuell zu laut ist, das hört man nicht so an der Orgel selbst direkt. Die eine Dame, die immer dabei war, wenn ich geübt habe, da sie in der Zeit die Kirche auf Vorderfrau gebracht hat (Lichter, Kerzen, Programme, Scheinwerfer usw.) sagte, sie hätte die Chamade aus allen Winkeln der Kirche kennengelernt, bis in die Sakristei. Ich musste so lachen. Die Chamade selbst war ganz erstaunt, dass sie so zur Geltung kommt, was sicher nicht oft ist. Sie war perfekt gestimmt und ein Gedicht und wurde richtig durchgeputzt. Es war ganz schön heftig, die Chamade in meinem Tempo gut durchzuhalten, ist mir aber gut gelungen. Zuvor saß ich im Gottesdienst. Ich musste weinen bei diesen schönen Adventsliedern. Wenn draußen die Welt gottlos ist, was besonders an Weihnachten auffällt, ist die Kirche trotz allem ein Zufluchtsort, zumindest in der persönlichen Beziehung zwischen mir und Gott. Dass wieder nicht gesungen werden darf, empfinde ich als grenzwertig. Ich singe in meinen Schal. (In Bayern ist zudem wieder ab 22 Uhr alles dicht.) Vor dem Konzert holte ich mir ein Lebkuchen-Latte aus dem Starbucks, während ein leichter Nieselregen auf mich niederging. Statt zu sagen „Gott segne dich“, hört man überall „Bleib gesund“, was ich manchmal nur noch mit Ungeduld anhören kann. Ich denke mir dann heimlich: Sag das noch einmal, und ich verwandle mich vor deinen Augen in ein mit Masern und Pest überzogenes Monster, wie aus dem Walt Disney-Film.

Ihr Armen und Elenden zu dieser bösen Zeit, die ihr an allen Enden müsst haben Angst und Leid, seid dennoch wohlgemut, lasst eure Lieder klingen.

Der Herr der Herrlichkeit, zwar ohne stolze Pracht doch mächtig, zu verheeren und gänzlich zu zerstören des Teufels Reich und Macht.

Aus welchem Kirchenlied ist dies, ihr Lieben? Wer weiß es? Was sind das für wundervolle Texte. Wo finden wir heute noch solche Texte in den neuen Liedern? Heutzutage wissen doch nicht mal mehr Christen, wer der Teufel überhaupt und was böse ist.

Auch in der musikbezogenen Laienbildung sollte von Kunst die Rede sein. So auch in der musikbezogenen Laienausbildung in der Kirchenmusik. Denn sonst werden viele oder gewisse Laien keinen Unterschied zwischen sich selbst und Künstlerinnen machen können und gar nicht wissen, was Künstler sind. Auch im Laienmusizieren sollte den Personen klar gemacht werden, was Kunst ist, was der Unterschied wischen ihnen und professionell künstlerischen Menschen ist. Gerade in der Kirchenmusik sind sich viele darüber nicht im Klaren.

Zum Abschluss von diesem Blogartikel möchte ich den dritten Beitrag in Folge machen zu den Ursprüngen, wie der Grundstein gelegt werden konnte für die Ungerechtigkeit der Frau gegenüber. Die Aufklärung hat laut Barbara Beuys erheblichen Beitrag dazu geleistet. Ich nenne diese Ungerechtigkeit nicht Ungleichheit wie die meisten. Ich nenne die Ungerechtigkeit Ungerechtigkeit. Denn um Ungleichheit oder Gleichheit geht es hier gar nicht. Im Gegenteil. Eine Frau muss nicht gleich sein wie ein Mann, um Gerechtigkeit und Freiheit zu erfahren. Eine Frau ist anders und darf anders sein. Eine Frau ist völlig anders als ein Mann. Gott sei Dank. Sie ist es und sie darf es sein. Alles an einer Frau ist anders. Die Haut. Die Einstellung. Der Geruch. Die Stimme. Das Denken. Alles. Es geht um die Ungerechtigkeit gegenüber diesem Wunderschönen, was die Frau ist. Das, was mir an einer Frau am meisten auffällt und was besonders ist: Der Körper einer Frau ist Anschmiegsamkeit pur. Ich erinnere mich, ich habe mal mit Männern aus Spaß Fußball gespielt. Und ich stand im Tor. Irgendwann kam einer der Männer völlig verschwitzt an und wollte den Ball in das Tor werfen. Mein Körper war in keiner Weise auf Aufhalten dieser Person ausgerichtet. Daher ist das Abwehren von körperlichen Angriffen von Männern auch so schwer für Frauen. Es entsteht eine Art Schockzustand. Der große verschwitzte Körper berührte kurz meinen und ich war in Schockstarre, während der den Ball gemütlich ins Tor spazierte. Ich musste erst minutenlang den Geruch des Schweißes verarbeiten, bevor ich mich überhaupt zu ihm umdrehen konnte. Von Gleichheit kann also gar nicht die Rede sein. Und das ist auch gut so.

Frauen verdienen gerade für ihre Einzigartigkeit und „Ungleichheit“ höchsten Respekt, und zwar nicht nur sexuell gesehen. Denn sie ist allgemein auf Schönheit, auf Zärtlichkeit ausgelegt. Von wem? Von Gott. Und die Frau ist daher auch perfekt darauf ausgerichtet, künstlerisch zu sein.

Der Philosoph Schlegel schrieb: „Die Frau gebiert Menschen, der Mann das Kunstwerk.“ Was für eine verlogene, falsche, neidische, frauenfeindliche Aussage, die zusammen mit weiteren Behauptungen dieser Art in der Zeit der Aufklärung dazu führte, dass mit staatlicher Genehmigung (!) Frauen zuhause eingesperrt und entmündigt wurden.

Wenn du jedes Jahr ein Kind zur Welt bringst, bist du nicht mit Kunst beschäftigt, sondern mit Überleben. Für Frauen wie Fanny Mendelssohn, Clara Schumann, Emilie Mayer waren Aussagen wie die von Schlegel eine Katastrophe, da sie juristisch aufgegriffen wurden. Und bis heute werden solche „Philosophen“ verehrt. Ich hoffe, ich weiß, wo diese gottlosen Philosophen samt ihrer „Aufklärung“ sich nun befinden: Die Hölle ist gerade gut genug für solche. Die Wahrheit ist: Frauen haben das größte Potential für das Künstlerische in sich. 

Die Aufklärung hat zeitgleich die Existenz Gottes und die Würde der Frau ausradiert. Diese Kombination ist erstaunlich. Nur wer Gott ehrt, wird auch Frauen ehren.

 Neu: Bach: Die 4 Duette. Die „verbotene CD“. Nach den Aufnahmen sprangen wir immer ins Meer. 

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Norddeutsche Musik – wo gibt es so einen Stylus Phantasticus?

Armut ist sexistisch. (Organisation One)

Die meisten armen Menschen dieser Erde sind Frauen und Kinder, in Deutschland auch. Es wurde in Gesetzen und in der Justiz festgehalten, dass die Frauen bewusst abhängig gemacht werden von Männern, sich beruflich nicht entfalten duften 1794, die Autorität und Gewalt des Ehemannes im „Allgemeinen Landrecht für preussische Staaten“, 1896 im Reichstag zu Berlin zur Rechtlosigkeit der Frau. Soviel zur deutschen Justiz. Im deutschen Staatsapparat verankert war und ist seit Jahrhunderten, besonders seit der Aufklärung, die Ungerechtigkeit gegenüber der Frau, in deutschen Gesetzen und in der Justiz, so erneut 1900 im BGB, gültig bis 1958! Erst 1977 (!) gab es erste (!) Reformen für eine juristische Gleichstellung von Frau und Mann in Deutschland. Unserer deutschen Justiz ist deswegen als Frau nicht zu trauen, der Staatsapparat ist im Kern ungerecht und frauenfeindlich. Zivilgerichte sind nur an Geld interessiert. Die meisten Anwälte sind Prostituierte. Die Wahrheit interessiert sie nicht, nur Geld. Dass Armut sexistisch ist, passt zum weltweiten Patriarchat und sagt alles über Männer aus, über den Egoismus und Führungsstil von Männern.

Wusstet ihr, dass in Sambia viele Mädchen während der Menstruation von Bildung und Schule noch heute ausgeschlossen werden? Und dass dann weltweit Frauen auch heute noch als „unrein“ gelten? Frauen müssen sich auch heute viele herablassende Kommentare weltweit anhören, als wären Männer pubertierende 15jährige.

Dabei machen sich Männer bewusst überall sichtbarer, so dass Aliens im All denken könnten, der Mensch sei Mann. Es ist die Wahrnehmung der Männer, die nur sich selbst sehen.

Comedians lebten früher davon, Frauenwitze zu machen.

Frauenhass ist Rassismus.

Die Kirchenmusik ist hier oft nicht anders als die Welt, sogar schlimmer.

Warum sind Frauen dann oft so unsolidarisch? Warum haben wir nie gelernt, ebenfalls eine „geschlossene Gesellschaft“ zu bilden?

Ich bewundere jede Frau, die unter der Kandare des Patriarchats erfolgreich wird und wurde.

Wusstet ihr, dass nur 8 Prozent (!) Frauen sexualisierte oder häusliche Gewalt anzeigen? Und dennoch gibt es (Hochschul-)Männer, die behaupten, Frauen würden sich damit nur Vorteile verschaffen wollen. Traurig.

Es gibt auch in der Kirchenmusik viele Hooligans, die Antifeminismus feiern. Sie beschimpfen Frauen, die sichtbar werden. Die Überflieger sind wie ich. Lucas Kluck hetzt gegen Frauen, die in der Orgel-Öffentlichkeit stehen. Er ist unter den Machos in der Kirchenmusikgruppe von Ansgar Kreutz nach seinen eigenen Worten jedoch sehr beliebt. Was sehr viel über diese Gruppe aussagt.

Neu: Kern Orgel HfMDK Frankfurt. Orgel-Information

Kern Orgel Kl. Saal HfMDK Frankfurt

Es gibt auch Frauen, die keinen Erfolg wollen oder Erfolg nicht mit anderen Frauen teilen wollen oder andere Frauen hindern, wenn diese erfolgreich werden wollen oder sind. Und Martin Fischer mit dem Janusgesicht liefert das Geläster, weil ich nichts von ihm wollte. Die Justiz interessiert sich viel zu wenig dafür.

Auch viele Richterinnen setzen sich nicht für Frauen ein. Die deutsche Staatsanwaltschaft erscheint mir oft parteiisch und frauenfeindlich und hat überhaupt keinen Plan und Interesse, was Hater-Attacken und Frauenhass angeht, schon gar nicht in sozial zerrütteten Netzwerken. Ich muss hierbei an diesen Drachenlord denken. Es ist im Gegenteil sogar noch gefährlich, sich gegen Hater zu wehren. Außer frau ist sehr geschickt. Denn die Justiz hilft dabei nicht. Dennoch leite ich denen ungelesen die Haß-Post der Freaks aus dem Pfeifenorgelforum.net weiter, die dritte in meinem Briefkasten.

Heute kam mein neuer kleiner Schrank, freue mich.
Übrigens ist sogar Uncle Ben‘s Reis politisch geworden.

Neu: Bach von 2018 wenige Monate vor meiner ersten Abschluss-Orgel-Prüfung, die 6 Semester vorgezogen wurde ☀️HfMDK

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und

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