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Ann-Helena Schlüter

6. Juni 2022

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Gott, schaffe mir Recht, führe meine Sache wider das unheilige Volk, errette mich von den falschen, bösen Leuten. (Psalm 43, 1)

Ich liebe den Harz. Rauschende Bode, Moore, unberührte Wälder. Harzkäse. Bodetal. 1000-jährige Städtchen. Alpines Klima. Freue mich auf den Brocken, Schmalspurbahn und das Mittelalterstädtchen Wernigerode.

Heute erinnere ich an Evita Perón, argentinische schöne Politikerin.

Foto: Mehmel Orgel Greifswald

Ich bin etwas erkältet und krächze. Die Klimaanlage im ICE. Meine Stimme ist dunkel und tief, als wäre ich Raucherin. Stimmlippen und Stimmbänder sind so empfindlich 

Orgelmässig bin ich gerade auf dem pneumatischen Trip.

Man hat mich gefragt was ich nicht gern esse: Leber und Wirsing. So stelle ich mir ein Grusel-Essen vor. Ich habe versucht, mich mit Wirsing anzufreunden. Es ist mir nicht gelungen.

Sehr empfehlen kann ich den alten Film „Abenteuer Wetter“ von BBC. Er zeigt, wie es war vor dem Klimawandel, der von Männern herbeigeführt wurde. Oder werden Männer unsere Erde eher durch Kriege oder Atomwaffen zerstören? Wie auch immer: Es sind Männer und es werden Männer sein, die unsere Erde letztendlich zerstören. Schade, dass sie sich darüber kein Denkmal werden machen können. Und doch wird es eines geben.

Gesehen habe ich auch „Therese Raquin“ von Emile Zolas. Ich liebe skandalöse Frauen. ❤️ Inas Nacht.

Apfelkerne – das Buch ist schöner als der auf sinnlich getrimmte Film mit ewig schaurig schönem Licht. Ich sehe dann immer innerlich, wie die Leute für jede Szene das „romantische Licht“ herrichten. Und im Hintergrund säuselt ein Klavier. Ist das reale Leben mit Licht und Klaviermusik durchflutet? Nein. 

Zur Heidelberg-Männer-Fraktion, zu der Jan Wilke und Christoph Bornheimer gehörten: Bernd Stegmann, Gerhard Luchterhand und Mautner versuchten, mir den Zugang zur Kirchenmusik zu verweigern: Ich sollte 2019 innerhalb von 2-4 Wochen in Fächern Prüfungen machen auf Diplom-Hauptstudium-Niveau, die ich, wie sie wussten, noch nie belegt hatte, Chorleitung und LO. Kurz: Eine unfaire, unmögliche, hochschultechnisch vermutlich „illegale“ Aufgabe. Da gab mir Stegmann, der keinen Ton zuvor mit mir sprach, obwohl ich bereits wochenlang im Haus war wegen Konzertexamen Orgel ein Stück: atonal und mit pausenlosen Taktwechseln, obwohl er wusste, dass ich dieses Fach, Chorleitung, noch nie gemacht, belegt und noch nie einen Chor geleitet hatte. Ich hatte keine Technik. Da ich sehr musikalisch bin, habe ich es erstaunlich gut gemeistert und dabei meine Liebe zur Chorleitung entdeckt. Trotzdem war es ein erbarmungsloser Hinterhalt und eine Falle, die zeigte, auf was für erbärmlich unpädagogische Art und Weise ein Männertrupp sich einer hochbegabten, emotionalen Frau entledigen wollten. Ich glaube, ich sollte es gar nicht schaffen, sonst hätte man mir nie eine so undurchführbare Aufgabe gegeben. Ich hatte bereits einiges im Haus kritisiert. Ich hatte ihnen trotzdem vertraut, obwohl ich gewarnt wurde. Das war ein Fehler. Es war Stegmanns letztes Semester, ihm konnte es völlig egal sein. Danach war er weg. Es war eine traumatische Erfahrung, da ich persönlich noch nie diese Abwehr, Charakterlosigkeit und den Hass gegen mich als ehrgeizige Frau so sehr gespürt habe wie damals in diesen Kontakten mit Mautner, Luchterhand und Stegmann. Es fühlte sich dämonisch an. Für mich war es so, als hätten diese Männer Fratzen statt Gesichter. Besonders Martin Mautner. Die Atmosphäre in seinem Büro: Höllen-Vorort. Ein überlegenes Grinsen im Gesicht. Überhaupt erinnere ich mich: Dass sich diese Männer mir unbedingt stets überlegen fühlen mußten. Auf Biegen und Brechen. Überlegenheit. Machtmissbrauch. 
Das Dauer-Geläster, die Gerüchte um regelmäßige Affären mit Studentinnen in dieser Kirchenmusikhochschule und der Selbstmord und die Beerdigung einer Studentin dieser Kirchenmusikhochschule fielen zeitlich exakt hinzu. Ratet mal, wer weggeguckt hat? In meinen Augen ist dieses Haus eine Teufelshochschule, wo viel zu viele Leute weggeschaut haben. Ich glaube, ich bin die einzige, die die Zustände dort angesprochen hat. Das passte gewissen Leuten gar nicht. 

Jetzt, wo ich hervorragende Pädagogen habe, weiß ich, wie liebevoll, vorsichtig und langsam man sich diesen Gebieten LO und Chorleitung annähern kann/muß und wieviel Potential ich habe. Je mehr ich nun weiß und gelernt habe, desto mehr wundere ich mich, was Stegmann, Luchterhand und Mautner durchgeführt und missbraucht haben. Beziehungsweise desto mehr wird mir klar deren Verrat und Unverfrorenheit in dieser Forderung. Andere hätten sich diesen Fächern nach so etwas nie mehr genähert. Machtmissbrauch ist immer zerstörerisch, wenn man etwas Neues lernt, gerade in der Musik, gerade bei sensiblen Menschen. Ich kann anderen Mut machen: Haltet durch! Lasst euch nicht abbringen.

Gott öffnet immer die Tür, wenn böse Menschen versuchen, sie zu schließen. 

Neue Komposition:

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Neu: Choralpartita (da es sich so viele gewünscht haben: diesmal sieht man mein Gesicht): 

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Choralpartita

Heute mailte die SMD folgenden Rundbrief passenderweise: 

Psalm 69

20 Du weißt um meine Schmach, um meine Schande und Beschimpfung; meine Widersacher sind alle vor dir. 

21 Die Schmach hat mein Herz gebrochen, und ich bin elend; ich wartete auf Mitleid, aber da war keines, und auf Tröster, aber ich fand sie nicht. 

22 Und sie gaben mir Galle zur Speise und Essig zu trinken in meinem Durst. 

Jesus kannte diese Widersacher auch. Ich nenne sie in Zukunft nicht mehr Hater. Sondern Widersacher. Das passt besser, denn sie sind trotz ihres massiven Follows wider die Sache AHS. Auf ihren Schwingen explodiert die Statistik meiner Webseite.

Jede Suche nach dem Unbekannten ist eine unvergleichliche Ausbeutung unserer selbst. (Jacqueline Auriol)

Französische Pilotin. Die erste Testpilotin Frankreichs. Heute erinnere ich an Frances B. Johnston, Fotografin, eine der ersten freischaffenden Fotografinnen in Amerika. Ehre allen Frauen, die von Kunst leben können. Allen Frauen, die Raw Models und Pionierinnen sind. Allen Feinden dieser Frauen seien ihre Sünden nie vergeben.

Gestern habe ich das erste Mal Liszt B-A-C-H für Klavier öffentlich gespielt. Das Stück muss wachsen und reifen. Ich habe im April damit begonnen. Es ist natürlich am Flügel viel schwerer als an der Orgel. Es sind üble virtuose Stellen dabei. Aber ich liebe es, es macht Spaß.

Foto: Kevelaer

Neu: Orgel-Information St Marien Greifswald mit der größten genialen Mehmel-Orgel

Mehmel Orgel St. Marien Greifswald

Der geniale Orgelbauer Mehmel stammt aus Thüringen und hat u.a. bei Ladegast in Weißenfels gelernt. Diese Orgel ist die größte von ihm gebaute. Hanse-und Universitätsstadt Greifswald. Die historische Orgel wurde erbaut 1868 durch Mehmel (Stralsund), generalsaniert 1988 durch A. Voigt (Bad Liebenwerda) und instandgesetzt 2018. Beste Orgel in Greifswald. Es ist die größte Mehmel-Orgel bisher erhalten, da die Mehmel Orgel in Stralsund nicht mehr zu retten war. Die Orgel besitzt einen Löffelschweller und ist herrlich schwergängig und phantastisch für Mendelssohn, Ritter, Liszt, Reger – allerdings komplett ohne Hilfen und Setzer.
Die rote St. Marien-Kirche am Markt, genannt „Dicke Marie“, neben dem Café „Alter Fritz“, hat große schöne Akustik, sehr hallig, große rote Säulen. Die Orgel steht hoch oben. Greifswald mit seinen drei Altstadtkirchen ist tatsächlich sehr idyllisch, wie Caspar David Friedrich (1774-1840) malte, ein berühmter deutscher Maler. Greifswald wurde 1278 Mitglied der Hanse. Das Kloster Eldena ist ebenfalls sehr interessant und das Pommersche Museum. Warm und voll, schwergängig, perfekte Akustik mit großem Nachhall. Die Orgel ist eine Einheit mit dem Raum. Die Kirche mit Satteldach und dem vierstöckigen Turm erhebt sich über die Häuser und den Markt. Backsteingotik, gebrannte Backsteine, rot-weiße Kontraste. Weiße Wände und rote Pfeiler, hell und leicht. Gotisches Kreuzrippengewölbe. Die chorlose, dreischiffige Hallenkirche mit Wandbildern und einer großen Wächterglocke, einer Renaissance-Kanzel von 1587 mit wertvollen Intarsien und einem Schalldeckel, einer Gedächtniskapelle, der schöne Annenkapelle und dem großen Altar mit der Altartafel ist wertvoll und frisch renoviert worden.

Neu: Bach an der Mehmel

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Neu: Kittel an Mehmel

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Wir erschrecken über unsere Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken. (Goethe)

Heute erinnere ich an Lisa Kaltenegger, Astronomin, die unbekannte Planeten entdeckt.

Foto: Kevelaer Basilika

Heute besuchten wir die pneumatische Steinmeyer Orgel 1927 op. 1436 in der Kirchenburg Markt Herrnsheim in Willanzeim bei Kitzingen in Franken.

Diese Steinmeyer Orgel ist jünger und durch die Pneumatik ganz anders als die mechanische und ältere Steinmeyer Orgel 1855 op. 155 einige Kilometer weit weg in der wunderbaren Kirchenburg Hüttenheim.

Unterfränkische Simultankirche (ev. und kath.) in der hübschen Kirchenburg (1328, Denkmal): Fränkische, rote Dorforgel bei Hüttenheim / Würzburg und Kitzingen, Grafen von Schwarzenberg, Unterfranken, 16 Register, pneumatisch, 2 M, mit kleinem Schwellwerk oben, 2022 von Orgelbau Hey restauriert. Die historische, enge, romanische Kirchenburg mit Turm und drei Glocken, Portal und Gaden gehört mit der Kirchenburg Hüttenheim zu den ältesten Kirchenburgen der Umgebung. Die rote Orgel ist golden geschmückt und wurde für 22.000 Euro restauriert und gereinigt. Die kleine Gemeinde trug die Kosten selbst. Die Gemeinde hat auch die Kirche an sich selbst restauriert: Sie ist grün gestrichen und riecht noch gut nach Farbe. Die rote Orgel passt hervorragend zu den grünen Bänken. Die Orgel erreicht man durch eine Treppe von außen. Viele Treppenstufen in der Kirche sind sehr glatt und steil. Der Chorraum hinter der geschmückten Kanzel wird von Köpfen geziert.

Heute hatte ich Lust, ein Short-Video zu machen: ab jetzt jeden Tag ein Shorty.

Short Video Ann

Meine zweite Monographie:

Das Demutsprinzip in Bachs Musik

Neu: Steinmeyer Orgel

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/steinmeyer-orgel-markt-herrnsheim/

24. Mai 2022

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Ich bin nicht mehr so sehr wie früher darauf angewiesen, dass man mich mag. (Elisabeth Stöppler)

Regisseurin. Heute erinnere ich an Ana Fidelia Quirot, kubanische Läuferin. Und Margrethe Vestager, Politikerin.

Foto: Bad Windsheim, Hey Orgel

Bin wieder in Greifswald. Musste um 5 aufstehen. Es ist nicht so schwül hier, es weht immer eine leichte Brise, vom Meer her. Es gibt viele verschiedene Wege, nach Greifswald zu gelangen. Diesmal bin ich über Hamburg gefahren. Morgen wartet ein anstrengender Tag auf mich. Wie gefallen euch die schönen Lieder EG 135 und 121?

NEU: BACKSTAGE PODCAST Kulturpodcast: Es ist sehr schön geworden, finde ich. Ich klinge etwas erschöpft, was mich nicht wundert, aber auch sehr nüchtern und klar, was mir gefällt.

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Hüttenheim, gestern, Konzert

23. Mai 2022

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In der Musik gehört der erste Platz den Musikern und Komponisten, dem Theoretiker kommt die zweite Stelle zu, dort ist sein Platz. (Hermann Pfrogner)

Heute erinnere ich an Gurinder Chadha, eine talentierte Inderin, die Humor verwendet, um Frieden zwischen Mann und Frau zu schaffen. Humor als Waffe für Gleichberechtigung. Schönes Zitat von Hermann Pfrogner. Heutzutage denken viele Theoretiker und Musikwissenschaftler, ihnen gehöre der erste Platz und nicht den Musikerinnen. 

Foto: Greifswald Dom

Das Weihe-Konzert der Steinmeyer Orgel in der Kirchenburg Hüttenheim war sehr schön. Danach gab es zur Weihe noch einen Umtrunk. Ich habe Blumen und Wein geschenkt bekommen. Es war wunderschönes Wetter. Presse und Sonntagsblatt mit Timo Lechner waren da und haben Fotos gemacht, bald kommt der neue Artikel. Mein Podcast bei Backstage geht am Montag mittag online, ich sende euch den Link, auch auf YouTube. Das Interview habe ich in Greifswald gegeben. Orgelbau Hey hat auch andere Orgeln hier in Franken restauriert, eine davon wurde vor ein paar Tagen abgenommen.  Die Presse zu den Konzerten der letzten Tage und Wochen in der Thüringer Allgemeine etc. stelle ich noch ein.

Ich mag sehr Camille Saint-Säens „Orgel-Symphonie“, Da Falla „Noches“. Wusstet ihr, dass Antonio Loprieno Sprache als Mittel zur Verewigung sieht? Sie dient aber nur vorübergehend zur Verewigung menschlicher Macht. Denn das Wort an sich ist laut Bibel Gott. Er ist das große, unendliche Wort  (Johannes 1). Erstaunlich finde ich immer, dass viele Menschen versuchen, die Bibel zu interpretieren und auszulegen und damit massiv in die Wolle mit anderen kommen oder ganze Sekten gründen, auch und gerade Theologen und Philosophen. Was verrückt ist, denn die Bibel ist sehr klar, deutlich, auf den Punkt, sachlich und legt sich selbst aus, und das völlig logisch. Das NT ist völlig klar und erklärt sich selbst. Da gibt es gar nichts dran zu wundern, sondern nur zu glauben oder eben nicht. Die Bibel erklärt sich selbst. Gerade Fragen wie „Woher kommt das Böse“, „Wie werden wir gerettet“, „Wer ist der Messias?“, „Wer ist Jesus?“ und „Was passiert nach dem Tod?“ werden deutlich erklärt und auch, was Tod und was Sünde und was Opfer ist und was das Kreuz bedeutet und warum Jesus sterben musste etc.  – wird alles genau erklärt. Wenn jemand meint, das anders zu erklären oder andere Interpretationen zu suchen und zu finden, dann ist es halt keine biblische Interpretation mehr. 

Ich komponiere Werke für Orgel, Orchester, Chor und Klavier. Ich bin hierbei von verschiedenen Kulturen beeinflusst worden, insbesondere von der jüdischen, amerikanischen und französischen. Auch verschiedene Kunstsparten wie Lyrik und Malerei fließen in meine Kompositionen ein. Da ich male, stelle ich mir die Klangfarben an der Orgel als reale Farben vor, wie auf einer Leinwand. Viele meiner Werke sind von Gedichten beeinflusst. Ich liebe hierbei die Sprache, auch die klangvolle Sprache anderer Länder und Kulturen, transkulturell. Da es viel zu wenige Komponistinnen gibt, besonders nicht in E-Musik, für Orgel und Orchester, möchte ich weiter viel komponieren und in Verlagen veröffentlichen. Dazu gehört viel Mut. Es werden fast nur männliche Werke gespielt weltweit, und zu wenig weibliche Personen, die zeitgenössische klassische Musik, also Contemporary Classical music schreiben. Da Konzertprogramme bis heute zu 100 Prozent aus Männer-Komponisten bestehen, ob Alte Musik oder Neue Musik, möchte ich hier die Quote dringend heben. Es macht mir viel Spaß, die weibliche Komponente in der Musik herauszuheben. Ich habe die Pandemie durch einen Zyklus in Musik festgehalten. Dieser Zyklus heißt Pandemic Dance. Wilde Tänze an der Orgel.

Meine Kompositionen wurden seit 2018 bis 2022 in folgenden Verlagen veröffentlicht:
Heinrichshofen Verlag Bielefeld 2019 (schwedische Orgelmusik)
Laurentius Musikverlag Frankfurt am Main 2020 und 2021 (Pandemic Dance Zyklus)
Furore Verlag Kassel (für Komponistinnen) 2020, 2021, 2022, Werke für Orgel, Klavier, Chor und Orchester
Merseburger Verlag Kassel für Orgelwerke 2022
Stringendo Verlag für meine Orchesterwerke 2022
Intermezzo Verlag Berlin für meine Orchesterwerke 2021
Diese Werke habe ich zum großen Teil selbst uraufgeführt in Konzerten (Live-Mitschnitte auf Youtube)

Danke für die Stipendien: GVL; HfMT Hamburg/Siemens Musikstiftung, Stipendium Mozarteum, Stipendium der Stadt Würzburg für Kultur, GEMA, Gisela Bartels-Stiftung Hamburg.

18. Mai 2022

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Es ist nicht das große Ziel, das oft so weit weg und unerreichbar ist, sondern etwas Nahes, Erreichbares. (Vera Loewenherz)

Heute erinnere ich an Janica Kostelic, Ski-Rennläuferin mit Rekorden.

Ich habe heute zufällig eine Zeitlang Videos aus dem Bundestag gesehen und bin erschüttert, wie sich unsere Politiker gegenseitig behandeln. Die buhen sich gegenseitig aus, unterbrechen sich respektlos, keifen sich feindselig, misstrauisch und voll Konkurrenz an. Ich finde es auch nicht in Ordnung, wie die AfD behandelt wird im Bundestag. Man kann ja stets anderer Meinung sein, bei jeder Partei, aber es ist bei weitem nicht alles falsch oder dumm, was hier gesagt wird und sollte zum Nachdenken anregen (und immerhin, wir haben überhaupt eine Opposition) – warum kann man sich dann also nicht gegenseitig respektvoll, ruhig und anständig zuhören? Wie können diese Politiker Vorbilder für uns sein? Insgesamt würde ich den kompletten Bundestag erneuern, denn es ist eine Tragödie, was da läuft. Bei solchen Politikern wundert es mich nicht, dass wir ein Rechtssystem haben, das unmoralisch, geldgeil, ungerecht, sehr verworren und von Grund auf männerfreundlich ist. Was soll nur aus unserem Land werden?

Ich wundere mich auch über viele Philosophen, sogenannte christliche oder fromme Philosophen, die sich Gott irgendwie zusammendenken. Nach dem Motto: Gott ist, weil wir ihn denken. Kant hatte so ein Vernunftsbedürfnis, dass er mir schon heidnisch vorkommt. Dagegen gefällt mir Martin Luther gut und viel besser, und seine 26 Lieder im EG sind berührend.

Foto: Bad Windsheim

Neu:

Heinrich Schütz Haus Weißenfels

Ladegast Orgel Weißenfels

Sei dankbar für jeden Dorn, den andere auf dich schleudern, das Zeichen, dass du bald in Rosen badest. (Elif Shafak)

Türkische Schriftstellerin. Heute erinnere ich an Yvette Vaucher, Schweizer Bergsteigerin, und Erika Runge, Regisseurin (oral history) und Assia Djebar (algerische Regisseurin).

Foto: restaurierte Ladegast Orgel St. Laurentii Weißenfels, Einweihungskonzert gestern, Mai 2022: Wunderschöne zarte kleine Orgel, die spitz nach oben läuft. Sehr schönes und einzigartiges Museum in Sachsen-Anhalt, sehr zu empfehlen. Das Museum gehört zur hübschen, kleinen, roten, evangelischen Kirche St. Laurentii (Laurentiuskirche) unter großen Bäumen, ein Ort der Zivilcourage 1989. Mein Konzert am Museumstag am 15.5.2022 war sehr schön. Es war das Einweihungskonzert der 2020 restaurierten Orgel.

Die Orgel mit 14 Registern wurde im Jahr 1879 durch Ladegast in der kurz zuvor errichteten Kirche installiert und besitzt ein Kegelladesystem. 1895 nahm sein Sohn Oskar Ladegast Veränderungen und Erweiterungen vor, anstelle der mechanischen eine pneumatische Traktur.

Obwohl es zwischendurch auf Grund des Ausfalls einer Orgelbaufirma eine Verzögerung bei der Neurestaurierung gab, wurde diese Ladegast-Orgel schließlich durch die Orgelbaufirma Thomas Bochmann restauriert.

2020 saniert, seit 2010 existiert das Museum.

Friedrich Ladegast (1818 – 1905) gehört neben Heinrich Schütz und Novalis zu Weißenfels, S-A. In Ladegasts dort 1847 gegründeter Werkstatt entstanden 200 Instrumente und zogen Franz Liszt, Julius Reubke und Max Reger an. Neben Wilhelm Sauer und Eberhard Friedrich Walcker gilt Ladegast als Schöpfer der deutschromantischen, süffigen “Monumentalorgel“ im 19. Jahrhundert, besonders hier im heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In Weißenfels und Umgebung sind viele Orgeln im Originalzustand erhalten. Diese Orgel ist klein, aber oho.

Schöne samtig trockene Akustik, griffiger und sinnlicher Spieltisch.

Mir gefallen Haydns Flötenuhren sehr. Am meisten aber liebe ich Haydns Schöpfung und seine Klaviersonaten.

Es hat viel Spaß gemacht, die 2020 restaurierte Ladegast Orgel von 1879 in der Laurentiuskirche einzuweihen, gut besuchtes Konzert, Blumen, liebe Leute, die bis aus dem Harz gekommen sind. Wir waren lecker essen (Spaghetti, Spargel, Eis…). Museumstag 2022. Die Stasi-Lampe direkt neben der Orgel spendete mir Licht.

Sehr schön war hinterher das Konzert im Heinrich Schütz-Haus, mit dem Ensemble „suonArte“, das ich sehr empfehlen kann. Wundervolle Instrumente, schöne Atmosphäre, Schlüsselfideln, Gamben, Clavichorde und Schütz‘ wunderbare geistliche Musik, sich auf ihn und seine Zeit einzulassen. Was mir zudem gefiel: Auch optisch war das Ensemble angepasst an die Zeit von Schütz, kein moderner Schmuck, schöne, schlichte Kleidung von damals, und auch die Noten waren in Hüllen und Umschlägen, die keine moderne Zeit verrieten – also alles angenehm und schlicht. Dazu die Instrumente: eine Schlüsselfidel (Key Fidel), Viola da Gamba, Blockflöten in allen Formen und Größen, und eine schöne Stimme ohne massives Vibrato von Friederike Urban. Von allen wunderbaren Komponisten stach Schütz in seiner Genialität doch immer wieder heraus, wie ich fand.

Das Programm war leider rein weltlich. Ich liebe geistliche Musik. Nur am Schluss, als Zugabe, gab es einen Choral, was meine Laune erheblich steigen ließ. Begeistert hat mich auch die gespielte Komponistin Barbara Struzzi (1619-1677). Eine der wenigen Frauen (ein Adoptivkind), die damals Kompositionsunterricht nehmen durfte. Obwohl sie unglaublich gute Madrigale komponierte und sehr talentiert war, durfte sie nicht wie die Männer am Hofe als Komponistin arbeiten, sondern nur als eine Art höher gestellte Hof-Geliebte, als eine Art Edel-Prostituierte dort wohnen. Das ist die Männerwelt mit ihrer buchstäblich aus allen Poren tropfenden Geschlechter-Ungerechtigkeit, sowohl damals als auch heute. Es gibt sicher nicht viele Frauen, die Einweihungskonzerte von restaurierten Orgeln spielen.

ps: „Ohne Schuld“ von Charlotte Link kann ich empfehlen, spannend als Hörbuch, wenn auch sehr lang, aber perfekt für das Auto. Und CDs mit geistlicher Chormusik von Heinrich Schütz.

Um wieder rechtzeitig an der Uni in Greifswald zu sein, musste ich um 3 Uhr früh aufstehen (da es dort um 10 Uhr weitergeht heute) und wurde nachts nach Berlin gefahren. Danke für alle Hilfe, allein würde ich das organisatorisch nicht schaffen.

Neues Video: Haydn Flötenuhr an der Ladegast Orgel

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Jehmlich Orgel in Plauen

Ladegast-Orgel-Museum Weißenfels

16. Mai 2022

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Haltungen im Leben sind unerlässlich: Attitude. (Julia Koschitz)

Heute erinnere ich an Wendie Renard, Fußballerin.

Foto: Hey Orgel Bad Windsheim

Am meisten liebe ich die Choräle „In dir ist Freude“ und „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“. Wenn ich Texte von Paul Gerhardt wie „Nun ruhen alle Wälder“ betrachte mit seinen wunderschönen Strophen, eine schöner als die andere, oder noch schöner, „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius, dann sind die Texte unserer heutigen deutschen Lieder ein Witz. Es geht hierbei nicht nur um die Auswahl der Wörter, sondern um die innerliche Erkenntnis, die Reife. Da ist es besser, sich auf lateinische Texte zurück zu beziehen, wie Bruckner oder Arvo Pärt in „Da pacem Domine“ oder in schlichte, wahre Texte wie „Herr, erbarme dich“. Sehr schön ist Sweelincks „Herr Gott, höre mein Flehen“. Ich finde, diese alten, wahren Texte wunderschön in Musik zu setzen, ist eine Kunst, auch heute. Oder biblische Texte zu vertonen. Psalmen. „Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.“ Dies ist nicht von Herbert Grönemeyer, sondern von Matthias Claudius.

Doch so lauten Texte von heutigen christlichen Liedern: Ich weiß, wer ich bin … Gott, nimm mich so, wie ich bin, denn ich … und ich .. und ich… Gott, mach das… und das… und am besten noch das…

Nunja. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Ich bin gespannt, ob das 9 Euro Ticket Auswirkungen auf mich hat. Ich berichte.

Mein Konzert in Weißenfels war sehr schön und gut besucht. Ich liebe die Friedrich Ladegast Orgel und das schöne dazugehörige Museum.

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15. Mai 2022

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Die Verbündeten gegen langweilige Massenware sind Künstler und Kinder. (Friedl Dicker)

Österreich-tschechische Künstlerin, die in Ausschwitz starb. Heute erinnere ich auch an Violeta Dinescu, rumänische Komponistin.

Foto: Reitstall Gondelsheim bei Karlsruhe

Morgen ist mein Konzert an der wunderschönen und frisch restaurierten Ladegast Orgel 1879 in St. Laurentius Weißenfels in Sachsen-Anhalt, der Schütz-Stadt, im Rahmen der Museumsnacht. Ich bin schon in Sachsen-Anhalt und genieße die Ruhe, den Vollmond (den ich spüre) und die schönen Häuser und Kirchturmspitzen. Das Konzert ist erstaunlicherweise schon um 14 Uhr. Danach sind wir noch im Schütz-Haus eingeladen. Heute habe ich es noch daheim geschafft, Blumen, Balkon, Radl, Wäsche, Post usw. einigermaßen noch den Überblick zu haben. Die Ladegast in aus der selben Zeit wie die wunderschöne Mehmel Orgel in Pommern. Ob sich Ladegast und Mehmel kennengelernt haben? Es gab schon einige schöne Ankündigungen in der Zeitung.

Aufgrund des Kabelbrands bei der Deutschen Bahn war meine Fahrt etwas eine Odyssee – denn von Greifswald aus ist schier alles eine Odyssee. Obwohl ich ansonsten schnell und quirlig bin, verfalle ich, was die Deutsche Bahn angeht, sofort in einen stoischen Ertrage-Zustand und wundere mich über gar nichts mehr. Und oft lernt man interessante Leute kennen. Einmal saß neben mir einer, der tütete eine seltsame gelbe Flüssigkeit in kleine Plastikbehälter und machte dabei ein finsteres Gesicht. Ich fragte ihn, ob er ein Drogendealer sei. Dann fuhr leider tatsächlich mal mein verspäteter Zug ein und ich weiß bis heute nicht, ob er einer war.

Neu: Geniale Mehmel Orgel Opus 180 um 1888 (ein sehr persönlicher Vlog):

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Mehmel Orgel Groß Bisdorf bei Greifswald

Ladegast Orgel St. Laurentius Weißenfels (Weissenfels)

Das Konzert morgen

14. Mai 2022

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Gott sei Dank wurde meine Erziehung vernachlässigt. (Beatrix Potter)

Englische Schriftstellerin, 1866 geboren. Heute erinnere ich auch an Bettina Volkens, deutsche Managerin und Juristin.

Foto: Dom Greifswald

Mir gefällt es im Posaunenchor. Auch wenn ich noch „Narrenfreiheit“ habe und manchmal geschmunzelt wird. Wir spielen das Stück einer Komponistin, Frieda Fronmüller. Manchmal übe ich mein Bariton draußen. Es macht Spaß, in Sonne und Wind zu üben. Als ich abends in Eldena/ Wieck Orgel unterrichtete, in der Nähe vom schönen Kloster Eldena, wurde ich mit einem Tandem abgeholt. Da wir auch noch mein Bariton mitnehmen mussten.

Es macht auch Spaß, Haydns Schöpfung und Carmina Burana zu dirigieren.

Ich bin unglaublich berührt, dass ich („zufällig“) neben einer wunderbaren Orgel wohnen darf: Ich habe mir das gar nicht ausgesucht, es ist einfach passiert. Ich liebe solche schönen Überraschungen. Wenn sich gute Sachen einfach „ergeben“. Wunderbarer Klavier-Spieltisch, Elfenbeintasten. Der Friedhof  besitzt große, denkmalgeschützte alte Bäume mit knorrigen Stämmen mitten im leuchtenden Maigrün. Der Kuckuck singt. Die Orgel wird bald restauriert. Zuerst brauchte es Geld für die Restaurierung der Decke (50.000 Euro).
Viele große Kirchen in Städten mit Orgeln (für die Gelder zur Verfügung stehen) werden gesehen und verehrt. Und dabei gibt es noch viel größere Schönheiten, die verborgen und unbekannt sind. Mit Menschen ist es oft genauso. Diese: Friedrich Albert Mehmel Orgel opus 180: Neu:

Mehmel Orgel Groß Bisdorf bei Greifswald

Da wohnte ich eine ganze Woche neben dieser Kirche und war mit meinen Sachen so beschäftigt und wusste nicht, dass dort, so nah, eine so schöne Orgel nach mir rief  – und war erst heute dort. Ich musste weinen. Manche Schätze brauchen im Leben eine Weile, entdeckt zu werden. Der Altar hat ein großes blaues Becken ringsherum, was ich auch noch nie zuvor gesehen habe. Die tiefe, mit biblischen Figuren verzierte blaue Kanzel ist wunderbar restauriert. Ein Klein Bisdorf gibt es nicht. Aber Griebenow. Das ist der Ort nebenan. Und hier gibt es im Wald eine komplett erhaltene, vierzehneckige Schlosskapelle (was besonders und selten ist) mit kleiner Orgel. Und weiter nebenan in Levenhagen eine seltene Kapelle (die kleinste in Pommern) und eine kleine Kirche mit Holzturm.

Der Chor der dreischiffigen Backsteinhalle in Groß Bisdorf stammt aus dem 13. Jahrhundert, Langhaus und Sakristei aus dem 14. Jahrhundert. Die Kanzel (1703) zeigt Apostel und Landschaftsgemälde. Der Kirchhof ist umrundet von einer niedrigen Steinmauer mit einem barocken Friedhofsportal (1784). Auf dem Kirchhof kann man ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges bestaunen. Eine Patronatsloge blieb erhalten. Die Ostwand schmückt ein Triumphkreuz. Auf der Westempore erklingt die Orgel von Friedrich Albert Mehmel Sohn aus Stralsund (mit einer Filiale in Wismar). Sie wurde vermutlich von Vater und seinem Sohn Paul gebaut.

Samtig-trockene Akustik in einer Kirche mit wunderschön bemalten Holzdecken. Süffiger Klang trotz überschaubarer Register, viele warme Achtfüße, kaum Nebengeräusche. Der Schalter ist versteckt ganz hinten. Schwarzweiße runde Registergesichter.

Diese Kirche wirkt ganz anders als süddeutsche oder thüringische und norddeutsche Kirchen. Es ist eine geheimnisvolle blaue pommersche Ostseekirche mit schwedischem Touch hinter weiten, gelben Rapsfeldern. Die wunderschöne bemalte Holzdecke bis mittig direkt hinter die Orgel und hier ein Engelskopf und die bemalten Wände sind berührend und beeindruckend. Die kleine Loge rechts aus Holz ist ganz aus Holz gehalten. Hier in diesem urigen kleinen Ort gibt es Bauern, die ihr kleines Kartoffelfeld vor ihrem Haus ganz langsam mit einem Pferd bewirtschaften. Es ist so schön altertümlich und drollig. Als ich fragte, was sie da machen, sagten sie, es hätte zu viel geregnet, es gäbe kaum Kartoffeln. Da taten sie mir so leid.

Wer würde vermuten, dass hier, im Niemandsland, verborgen, eine solche Orgel steht? Ich bin eine Mehmel-Liebhaberin geworden.

Ein wunderschönes Dorf in Pommern an der Ostsee zwischen Rügen und Stralsund, 15 km von Greifswald entfernt, ca. 80 Einwohnerinnen. Die weiße, schwedisch anmutende Kirche mit Turm mit schwarzem, hohen Helm und gepflegtem Friedhof drum herum besitzt eine wertvolle historisch romantische Mehmel-Orgel Opus 180, 2 Manuale. F.A. Mehmel war ein berühmter Orgelbauer in Pommern zusammen mit seinem Kollegen Barnim Grüneberg, der viel auf Rügen gebaut hat. Mehmel arbeitete vor allem in Stralsund, wo er auch starb. Er wurde in Thüringen geboren. Im Wonnemonat Mai besuchte ich diese herrliche Orgel, die mir überraschend wie als ein Geschenk gemacht wurde. Bänke und Einrichtung innen sind blau gehalten. Die größte Mehmel Orgel steht in St. Marien Greifswald und gilt als beste Orgel Greifswalds.

Nicht empfehlen kann ich die Johanneskirche und die OJC/Daniel Schneider in Greifswald. Erstens haben sie keine Orgel und zweitens kommen sie mir heuchlerisch vor: Zu Ukrainern und Flüchtlingen sind sie nett und machen auf fromm, weil sie hierfür wohl teilweise Geld bekommen oder weil das fromm wirkt, aber zu Leuten aus ihrem eigenen Land sind sie unfreundlich und verlogen.

Ist es nicht erstaunlich, dass viele Zeitungen als Frontbild irgendwelche sich balgenden Männer einer Männersportart präsentieren – egal, was in der Welt los ist? Auch der Sportteil der Zeitungen ist meist überwiegend von Männersport dominiert.

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