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Wir erschrecken über unsere Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken. (Goethe)

Heute erinnere ich an Lisa Kaltenegger, Astronomin, die unbekannte Planeten entdeckt.

Foto: Kevelaer Basilika

Heute besuchten wir die pneumatische Steinmeyer Orgel 1927 op. 1436 in der Kirchenburg Markt Herrnsheim in Willanzeim bei Kitzingen in Franken.

Diese Steinmeyer Orgel ist jünger und durch die Pneumatik ganz anders als die mechanische und ältere Steinmeyer Orgel 1855 op. 155 einige Kilometer weit weg in der wunderbaren Kirchenburg Hüttenheim.

Unterfränkische Simultankirche (ev. und kath.) in der hübschen Kirchenburg (1328, Denkmal): Fränkische, rote Dorforgel bei Hüttenheim / Würzburg und Kitzingen, Grafen von Schwarzenberg, Unterfranken, 16 Register, pneumatisch, 2 M, mit kleinem Schwellwerk oben, 2022 von Orgelbau Hey restauriert. Die historische, enge, romanische Kirchenburg mit Turm und drei Glocken, Portal und Gaden gehört mit der Kirchenburg Hüttenheim zu den ältesten Kirchenburgen der Umgebung. Die rote Orgel ist golden geschmückt und wurde für 22.000 Euro restauriert und gereinigt. Die kleine Gemeinde trug die Kosten selbst. Die Gemeinde hat auch die Kirche an sich selbst restauriert: Sie ist grün gestrichen und riecht noch gut nach Farbe. Die rote Orgel passt hervorragend zu den grünen Bänken. Die Orgel erreicht man durch eine Treppe von außen. Viele Treppenstufen in der Kirche sind sehr glatt und steil. Der Chorraum hinter der geschmückten Kanzel wird von Köpfen geziert.

Heute hatte ich Lust, ein Short-Video zu machen: ab jetzt jeden Tag ein Shorty.

Short Video Ann

Meine zweite Monographie:

Das Demutsprinzip in Bachs Musik

Neu: Steinmeyer Orgel

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/steinmeyer-orgel-markt-herrnsheim/

29. Mai 2022

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Wie kann man das Dasein Gottes beweisen? (de Spinoza)

Heute erinnere ich an Marie Kondo, die von Mindset spricht, wenn es um das Aufräumen geht.

Foto: St. Laurentius Würzburg Heidingsfeld

Ich freue mich über die Presse der Thüringer Allgemeine.

Mich hat jemand heute gefragt, was Kirchenmusik für mich bedeutet. Ich denke dabei an Gottes Klänge. Mir ist wichtig, zu betonen, dass Gott eine Bezugsperson ist, die Zuwendung gibt. Gott zu loben, ist irgendwie etwas Komplexes. Denn mein intelligentes Unterbewusstes möchte ihn ohnehin loben, egal, was ist. Ich muss nicht mal das aus eigener Kraft tun. Gott ist viel größer als mein Unterbewusstes. Leonhard Cohen singt von zerstörten Seelen. Ob Menschen durch Liturgie und Chorälen wieder gesund werden können in ihrer Seele?

Heute fahren wir nach Franken zu schönen Steinmeyer Orgeln.

Meine erste wissenschaftliche Monographie, real und e-Book:

Studien zu Bach

28. Mai 2022

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Vitalität ist ein Ganzes. Sie ist eine Gestalt. (Daniel N. Stern)

Heute erinnere ich an Antje Pieper, vom TV-Talent zur Nachrichtenfrau. Und an die Schriftstellerin Louise Aston (1814-1871).

Ich mag sehr den Roman „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Und ich sammle die roten alten Scherz-Krimis.

Meine neue Webseite ist seit März dabei, neu zu werden, das heißt, sie existiert schon parallel und wartet darauf, freigeschaltet zu werden, wenn alles so weit ist, was noch dauert. Ich fahre bald nach Hamburg für einen realen Termin mit dem Team, nicht nur via Zoom. Ob ihr erkennen werdet, wenn es so weit ist und die Neue die Alte ersetzt? Ich bin selbst gespannt. Ich arbeite ja die ganze Zeit auf der „alten Seite“. Die Neue soll absolut googlefreundlich sein, schnell, modern etc. Es ist ja geradezu Wahnsinn, wie schnell eine Seite veralten kann oder die Programmierung nicht mehr passt. WordPress ist ja noch viel schlimmer als Apple. Zudem kommt bei mir: Meine Webseite mit so viel Inhalt schlicht zu halten, das ist eine Herausforderung für alle.

Foto: Hoffmann Orgel Würzburg Heidingsfeld

Es war so schön, mal ein paar Tage zuhause in Würzburg zu sein, absolute Rarität. Ich habe nicht mal mitbekommen, dass mein Masseur neue Räume bekommen hat. Ich habe sie heute das erste Mal gesehen und staunte. Er sagte: „Tja, so ist das, wenn du nur in der DDR rumhängst.“ Ich bin echt nur noch „in der DDR“. Da ist man ein paar Wochen und Monate nicht daheim, und schon haben sich richtig viele Dinge verändert zuhause. Manches ist auch gleich geblieben, auf eine schöne und gemütliche Art und Weise. Sogar der neue Kreisel in Würzburg ist fertig! Ich bin jetzt seit 9 Wochen „in der DDR“ und habe schon viel gelernt. Ich hake immer die Wochen ab. Am Sonntag fahre ich wieder hin nach Greifswald und freue mich schon, denn es ist echt schön da auch.

Kaum zu glauben, bald ist Juni. Und am 3.6. kommt meine neue CD!!! Ich FREUE MICH. YEAH. Hier ist sie:

Schon auf Amazon erhältlich digital und real, also ab dem 3. Juni, noch nicht, leider. Auch dann kann man bewerten. Dass sich neidische Hater ebenfalls drauf stürze – aber Audite ist mega relaxed, die sagen: Lass sie doch.

Stimmt. Komm, Heiliger Geist. Jedes Mal, wenn ich meine neue CD sehe, klopft mein Herz schneller. Vorfreude. Danke! Freue mich, wenn ihr sie bestellt und bewertet und sie überall shared. MERCI!

Drauf klicken:

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Weitere Informationen

Amazon Link zur CD Holy Spirit

Und hier noch mal als realer langer Link (oder gebt einfach HOLY SPIRIT auf Amazon ein):

https://www.amazon.de/Holy-Spirit-Ann-Helena-Schlüter/dp/B09XBXKHMZ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2UXVG0JLP93WX&keywords=Holy+Spirit+Ann-Helena+Schlüter&qid=1653685349&sprefix=holy+spirit+ann-helena+schlüter+%2Caps%2C95&sr=8-1

27. Mai 2022

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Kann man von Gott sprechen, ohne sich an Gott zu wenden? (Jean-Luc Nancy)

Ja. Und doch: Nein, das geht natürlich nicht. Ob dies der Philosoph, 1940 geboren, verstanden hat?

Heute erinnere ich an Elise Deroche, Pilotin. Es geht beim Fliegen um Koordination, nicht um Kraft.

Foto: Dom Greifswald, die Uhr, die im Treppenwerk lautstark tickt

Ist es nicht schön, dass nette Trends von Stadt zu Stadt schwappen? Bücherschränke, aber auch, dass Leute Kisten und Kartons mit Geschenken und Kruusch (manche sagen Sperrmüll) vor die Türen stellen, aus denen sich bedient wird und die immer wieder aufgefüllt werden. Süß.

Es passiert immer öfter, dass mich fremde Organisten oder Musiker erkennen, wenn ich irgendwo bin: „Ach, Sie sind doch Ann-Helena Schlüter, ich kenne Sie von Youtube!“ Oder dass ich angeschrieben werde: „Warst du gestern da und da, ich habe dich erkannt.“ Gestern ist es mir passiert, als ich mich bewusst einsam in eine Wiese setzte und vor mich hin dirigierte, denn ich suche gern ruhige Plätze draußen, zum Beispiel auf einer Mauer. Ich fühle mich aber überhaupt nicht als YouTuberin. Ich finde, man ist erst YouTuber mit mehr als 20.000 Abonnenten. Trotzdem freue ich mich. YouTube gefällt mir. –  Doch ich finde es nervig, dass ständig die katastrophalen Amber-Johnny-Videos untergejubelt werden. Ich schaue mir das nicht an, sehe aber die Headlines, und die sind jedes Mal widerlich. Johnny Depp hat eine Affäre mit seiner Anwältin, Videos seiner betrunkenen, aggressiven Art, und dann natürlich wird über Ambers Aussehen gelästert, als ob man nicht traurig oder ängstlich aussehen dürfe, wobei ich sagen muss, dass ich das Aussehen von Johnny Depp viel erschreckender finde. Heißt er eigentlich wirklich Johnny oder hat er seinen Spitznamen zu seinem wirklichen Namen gemacht? Soll das alles ausgefallene Kinofilme ersetzen? USA beschämt sich selbst mit Veröffentlichen von Schlammschlachten dieser Art.

Ich lese zur Entspannung „Ostfriesen Schwur“ von Klaus-Peter Wolf. Es ist keine literarische Sprache, sogar manchmal bedenklich, da das erzählende Ich ständig wechselt, was keine Dichte aufkommen lässt, dennoch hat er Erfolg, weil er sehr kurzweilig berichtet. Es ist einfaches Entertainment.

Wenn ich Headlines, Überschriften oder das, was man sonst so schnell überfliegend lese, am Handy, in Social Medials, in Werbung, auf Produkten – bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass unsere Gesellschaft verblödet. Da wird man auf Duschgel-Flaschen  aufgefordert, sie umzudrehen, damit man den letzten Tropfen herausbekommt. Muss man dazu aufgefordert werden? Oder es ist von „nervösen Anlegern an der Wall Street“ die Rede. Sind Anleger nervös tänzelnde Araberpferde oder Idioten, die in jeder Krise mit Verlust verkaufen, um danach wieder teuer einzukaufen?

Mein neues Werk „West in War“ bereite ich gerade vor.

Bei mir ist manches mit der heißen Nadel gestrickt. 

Täglicher Orgel-Impuls:

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26. Mai 2022

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Mein Weg ist ein Symbol dafür, dass sich Frauen auf dem Weg zur Freiheit befinden. (AHS)

Ich möchte es anderen Frauen leichter machen, selbst noch 2022.

Feiertag ❤️Heute erinnere ich an Irene Schweizer, Jazz-Pianistin aus Schaffhausen. Und an Jean Batten, Fliegerin, die viel in Kauf nahm, um Rekorde aufzustellen.

Foto: Greifswald

Heute habe ich 2 tolle neue Orgeln kennengelernt. Ich berichte morgen.

Neu:

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25. Mai 2022

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Jeder sagt: „Über Nacht berühmt geworden.“ Das geht nicht über Nacht. Das sind Jahre voller harter Arbeit. (Margot Robbie)

Heute erinnere ich an Kaiserin Masako, aus Tokio, und Malaika Mihambo, Sportlerin, Ausnahmeathletin.

Foto: Labialpfeife Jetschke und AHS, Würzburg Heidingsfeld

Neu: Eule Orgel Opus 654 Mozarteum 

Danke an Jiri

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https://ladegastverein.de

24. Mai 2022

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Ich bin nicht mehr so sehr wie früher darauf angewiesen, dass man mich mag. (Elisabeth Stöppler)

Regisseurin. Heute erinnere ich an Ana Fidelia Quirot, kubanische Läuferin. Und Margrethe Vestager, Politikerin.

Foto: Bad Windsheim, Hey Orgel

Bin wieder in Greifswald. Musste um 5 aufstehen. Es ist nicht so schwül hier, es weht immer eine leichte Brise, vom Meer her. Es gibt viele verschiedene Wege, nach Greifswald zu gelangen. Diesmal bin ich über Hamburg gefahren. Morgen wartet ein anstrengender Tag auf mich. Wie gefallen euch die schönen Lieder EG 135 und 121?

NEU: BACKSTAGE PODCAST Kulturpodcast: Es ist sehr schön geworden, finde ich. Ich klinge etwas erschöpft, was mich nicht wundert, aber auch sehr nüchtern und klar, was mir gefällt.

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Hüttenheim, gestern, Konzert

23. Mai 2022

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In der Musik gehört der erste Platz den Musikern und Komponisten, dem Theoretiker kommt die zweite Stelle zu, dort ist sein Platz. (Hermann Pfrogner)

Heute erinnere ich an Gurinder Chadha, eine talentierte Inderin, die Humor verwendet, um Frieden zwischen Mann und Frau zu schaffen. Humor als Waffe für Gleichberechtigung. Schönes Zitat von Hermann Pfrogner. Heutzutage denken viele Theoretiker und Musikwissenschaftler, ihnen gehöre der erste Platz und nicht den Musikerinnen. 

Foto: Greifswald Dom

Das Weihe-Konzert der Steinmeyer Orgel in der Kirchenburg Hüttenheim war sehr schön. Danach gab es zur Weihe noch einen Umtrunk. Ich habe Blumen und Wein geschenkt bekommen. Es war wunderschönes Wetter. Presse und Sonntagsblatt mit Timo Lechner waren da und haben Fotos gemacht, bald kommt der neue Artikel. Mein Podcast bei Backstage geht am Montag mittag online, ich sende euch den Link, auch auf YouTube. Das Interview habe ich in Greifswald gegeben. Orgelbau Hey hat auch andere Orgeln hier in Franken restauriert, eine davon wurde vor ein paar Tagen abgenommen.  Die Presse zu den Konzerten der letzten Tage und Wochen in der Thüringer Allgemeine etc. stelle ich noch ein.

Ich mag sehr Camille Saint-Säens „Orgel-Symphonie“, Da Falla „Noches“. Wusstet ihr, dass Antonio Loprieno Sprache als Mittel zur Verewigung sieht? Sie dient aber nur vorübergehend zur Verewigung menschlicher Macht. Denn das Wort an sich ist laut Bibel Gott. Er ist das große, unendliche Wort  (Johannes 1). Erstaunlich finde ich immer, dass viele Menschen versuchen, die Bibel zu interpretieren und auszulegen und damit massiv in die Wolle mit anderen kommen oder ganze Sekten gründen, auch und gerade Theologen und Philosophen. Was verrückt ist, denn die Bibel ist sehr klar, deutlich, auf den Punkt, sachlich und legt sich selbst aus, und das völlig logisch. Das NT ist völlig klar und erklärt sich selbst. Da gibt es gar nichts dran zu wundern, sondern nur zu glauben oder eben nicht. Die Bibel erklärt sich selbst. Gerade Fragen wie „Woher kommt das Böse“, „Wie werden wir gerettet“, „Wer ist der Messias?“, „Wer ist Jesus?“ und „Was passiert nach dem Tod?“ werden deutlich erklärt und auch, was Tod und was Sünde und was Opfer ist und was das Kreuz bedeutet und warum Jesus sterben musste etc.  – wird alles genau erklärt. Wenn jemand meint, das anders zu erklären oder andere Interpretationen zu suchen und zu finden, dann ist es halt keine biblische Interpretation mehr. 

Ich komponiere Werke für Orgel, Orchester, Chor und Klavier. Ich bin hierbei von verschiedenen Kulturen beeinflusst worden, insbesondere von der jüdischen, amerikanischen und französischen. Auch verschiedene Kunstsparten wie Lyrik und Malerei fließen in meine Kompositionen ein. Da ich male, stelle ich mir die Klangfarben an der Orgel als reale Farben vor, wie auf einer Leinwand. Viele meiner Werke sind von Gedichten beeinflusst. Ich liebe hierbei die Sprache, auch die klangvolle Sprache anderer Länder und Kulturen, transkulturell. Da es viel zu wenige Komponistinnen gibt, besonders nicht in E-Musik, für Orgel und Orchester, möchte ich weiter viel komponieren und in Verlagen veröffentlichen. Dazu gehört viel Mut. Es werden fast nur männliche Werke gespielt weltweit, und zu wenig weibliche Personen, die zeitgenössische klassische Musik, also Contemporary Classical music schreiben. Da Konzertprogramme bis heute zu 100 Prozent aus Männer-Komponisten bestehen, ob Alte Musik oder Neue Musik, möchte ich hier die Quote dringend heben. Es macht mir viel Spaß, die weibliche Komponente in der Musik herauszuheben. Ich habe die Pandemie durch einen Zyklus in Musik festgehalten. Dieser Zyklus heißt Pandemic Dance. Wilde Tänze an der Orgel.

Meine Kompositionen wurden seit 2018 bis 2022 in folgenden Verlagen veröffentlicht:
Heinrichshofen Verlag Bielefeld 2019 (schwedische Orgelmusik)
Laurentius Musikverlag Frankfurt am Main 2020 und 2021 (Pandemic Dance Zyklus)
Furore Verlag Kassel (für Komponistinnen) 2020, 2021, 2022, Werke für Orgel, Klavier, Chor und Orchester
Merseburger Verlag Kassel für Orgelwerke 2022
Stringendo Verlag für meine Orchesterwerke 2022
Intermezzo Verlag Berlin für meine Orchesterwerke 2021
Diese Werke habe ich zum großen Teil selbst uraufgeführt in Konzerten (Live-Mitschnitte auf Youtube)

Danke für die Stipendien: GVL; HfMT Hamburg/Siemens Musikstiftung, Stipendium Mozarteum, Stipendium der Stadt Würzburg für Kultur, GEMA, Gisela Bartels-Stiftung Hamburg.

22. Mai 2022

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Wenn du da oben auf der Bühne stehst, dann bist du mit Abstand die coolste Person im Raum. (Jule Weber)

Heute erinnere ich an Hester Stanhope, britische Abenteurerin. Und an die wunderbare Schwedin Ellen Ammann (1870-1932). Sie war die erste weibliche Abgeordnete im bayerischen Landtag. Sie wird in München im Bahnhof geehrt. Sie warnte bereits 1923 vor Hitler. Gestern kam mein ICE wegen Unwetterwarnung erst sehr spät.

Foto: Seufert Orgel, Dom Würzburg

Die Canora 4‘ in 1013 im Mozarteum hat Firmengründer Hermann Eule um 1880 einige Male gebaut. Es ist ein trichterförmiger Principal mit etwas Strich, aber mehr Volumen als ein Geigenprincipal. Eule hat die Canora 4‘ auch noch 2013 in Vaduz/LI im Chorbegleitwerk eingebaut.

Gestern Nacht hat mich Johannes Krahl, Orgelstudent aus Leipzig, auf WhatsApp belästigt, er wollte wissen, ob ich einen Freund habe, teilte mir mit, dass ich ihn heiraten solle, dass er Sex mit mir haben wolle und dass er fleischliche Gelüste hätte und ich nach einem Konzert in seinem Bett schlafen solle und dass er schon 2 Jahre keinen Sex mehr gehabt hätte. Ich habe noch nie von ihm gehört. Um mir zu imponieren, log er auch ziemlich viel, was mir gleich auffiel. Ich war gerade mit dem ICE aus Salzburg unterwegs. Das sexistische Niveau der Orgelszene ist echt immer wieder erstaunlich, auch, dass solche Typen für sehr wenig Geld spielen und auch andere mehr oder weniger für umsonst spielen lassen wollen. Ob sie deswegen aus Frust Frauen sexuell belästigen? Auf jeden Fall Vorsicht vor Johannes Krahl. Der scheint es echt nötig zu haben. Er wollte zudem Zugriff zu meiner Webseite bekommen und hat, um das zu erreichen, das Blaue vom Himmel heruntergelogen. Er scheint mir gefährlich zu sein. Ist er ein Schmeding-Schüler? Es ist nicht das erste Mal, dass mich Schüler von Martin Schmeding attackiert haben. Das ist bestimmt kein Zufall. Ob Tom Anschütz dahintersteckt?

Morgen spiele ich hier:

Steinmeyer Orgel Kirchenburg Hüttenheim in Franken

Neu: Bochmann Orgel Weißenfels, Museum Weissenfels

Bochmann Lahmann Orgel Ladegast Museum Weissenfels

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21. Mai 2022

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Öffentliche Menschen sind auch sehr private Menschen. (AHS)

Es war schön in Salzburg, wenn auch sehr heiß. Viele Touristen. Der Park beim Mirabellplatz brütete unter der Sonne. Unsere Vorträge in der Science Community waren interessant. Ich habe an der Eule Orgel im Mozarteum zum Thema Lecture Recital (Transkriptionen an der Orgel) gehalten. Alles Teil der Promotion. Der Orgel-Raum 1013 hat eine gute Klimaanlage. Am Mozarteum kann man übrigens nicht Kirchenmusik studieren, aber Konzertfach. 

Es gab danach ein „Literaturfest“ auf der Wiese, aber ich bin traurig, dass Literatur heute oft wie ein alternative Obdachlosenversammlung daherkommt und Leute mit schmutzigen Füßen in Zelten kauern. Ich persönlich stelle mir unter „Literaturfest“ etwas anderes vor.
Abends habe ich mir einen Bubble Tea geholt und bin heimgefahren nach Würzburg. In Freilassing hat die BP die Pässe kontrolliert.

Die meisten Menschen, die nicht mit Musik, Klassik, Konzerten, Kirche und Orgel zu tun haben, kennen mich wohl eher nicht. Zum Beispiel das Klientel, das Martin Perscheids Cartoons toll findet. Das sind meist Leute aus ganz anderen Ställen, da sind auch Machos dabei. Ich habe festgestellt, dass die Heiden-Machos nicht schlimmer sind als die Kirchen-Machos. Im Gegenteil. Es ist das gleiche Kaliber. Bei denen, die offen zu geben, dass sie Heiden sind, ist in gewisser Weise noch Nachsicht zu üben, denn sie wissen es vielleicht nicht besser.
Insgesamt fällt mir auf, dass Sexismus eine Ideologie ist, wie alle anderen -ismuse. Die Ideologie des Seximus überhöht den Mann.

Heute erinnere ich an Barbara Frischmuth, Übersetzerin, die Bestseller übersetzt hat. Am Montag fahre ich dann wieder nach Greifswald.

Am Sonntag ist mein Konzert in Franken.

Neu: Orgel-Info:

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/eule-orgel-mozarteum-salzburg/

Neu:

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