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Kunst hat kein Geschlecht, keine Partei, keine Rasse. (AHS) 4. August 2021

Heute erinnere ich an die Frauen Gerda Taco, Marga Bührig, Fabiola Gianotti.

Ich finde, Ludwig Kaiser spielt nicht gut, seine Videos sind schlecht gespielt und schlecht besucht, von daher wundert es mich, dass er mich angreift. Um über John Cage zwei Sätze zu sagen, muß er ablesen und acht Mal auf ein Blatt schauen. Ich rede eine Stunde frei. Allein da sind schon Welten zwischen uns. Er wirkt auf mich in den Videos verklemmt und ganz und gar nicht spontan. Da ist ein Video von mir nach 5 Stunden mehr besucht als seine nach einem Jahr.

Natürlich macht er meiner Meinung nach heuchlerisch im Verhalten auf „christlich“ wie die meisten dieser Art, mit christlichen Überschriften auf YouTube. Manche Menschen erscheinen mir heidnisch, heuchlerisch und unkünstlerisch: haben auch nicht künstlerisch studiert: Auch viele Kirchenmusiker, die nach der Kirchenmusik (ist für mich wie Schulmusik) noch „Konzertexamen“ studieren, haben nicht wirklich künstlerisch studiert meiner Meinung nach:

Der Hauptteil ihres Studiums war pragmatisch, praktisch und bodenständig und vor allem in alle Richtungen verstreut ohne völlige Konzentration auf das Instrument. Sicherheit und Geld spielen für diese Menschen im Leben oft eine wichtigere Rolle als Kunst. Noch stärker bei Hobbyorganisten. Ein langes künstlerisches Studium kennen weder Kantoren noch Hobbyorganisten noch Schulmusiker.


Seximus zeigt sich u.a. darin, dass Männer sich als „sachlicher“, belehrend und „besser wissend“ bezeichnen und sich betont sehr überlegen geben. Je unsicherer ein Mann, desto stärker dieses Verhalten. Wie solche beruflich „Gott“ in den Mund nehmen können, finde ich .. nunja… Viele Kantoren und Hobbyorganisten sind beinahe Unkünstler. Lästernde Ungeheuer. Auf meinen Artikel und auf den Sexismus geht Ludwig Kaiser aus Bochum übrigens überhaupt nicht ein. Ich glaube, Sexismus und Männerdominanz sind ihm total egal. Er wollte nur durch meinen Namen Aufmerksamkeit haben und sich lustig machen.

Was ist Kirchenmusik? Was ist ihre Gesinnung?
Es geht um Lob Gottes. Die meisten Kirchenmusiker wissen meiner Meinung nach nicht, was das bedeutet, sie kennen weder Gott noch die Bibel. Und Kunst und Virtuosität auch nicht. Was man deutlich an ihrem Verhalten merkt. Martin Schmitz, Bornheimer, Daniel Kunert, Maximillan Nicolaus und Stefan Kießling musste ich aus meiner Gruppe Orgel-Prospekte rauswerfen. Wie die da reingekommen sind, obwohl ich sie blockiert habe, ist mir schleierhaft. Ich missbrauche meine Gruppen nie für Lästereien. Mir geht es um Musik.


Aber andere solidarisieren sich hintenrum. Es gab zu mir angeblich ein „Hinterzimmer“ im Pfeifenorgelforum, in dem die „aus dem AHS-Thread“ eingeladen wurden von Jürgen Strupat. Was sich ja kurze Zeit später in der Kirchenmusikgruppe bewahrheitet hat, in der sie sich erstaunt und voneinander unabhängig gaben. Darauf sind Benjamin Otto Frensel und Ansgar Kreutz dann wohl reingefallen. Diese bewusst in einem Digital- Hinterzimmer-Läster-Leute hat Ansgar Kreutz dann später in der Kirchenmusikgruppe unbehelligt gelassen. Die schweigenden Administratoren sind für mich Mittäter. Schweigen ist Zustimmen. Diese ganze Gruppe ist meiner Meinung nach voll Feiglinge, die zuschauen. Die meisten sind besessen von mir.

Ein MAT, Deckname von Markus Theising im Pfeifenorgelforum, hat mich auch in anderen Foren attackiert und beleidigende Posts geliked. Manche Foren mussten hier radikal dagegen vorgehen. Ich muss sagen, dass säkulare Foren viel anständiger zu meinem Schutz reagiert haben als sogenannte „christliche“. Da wurde ich nicht nur nicht geschützt, sondern der Spieß wurde noch rumgedreht, siehe Benjamin Frensel und Ansgar Kreutz.

Ein Mob Männer, der eine einzelne Frau attackiert, ist unglaublich mutig. Feindseligkeit, Belästigungen, Angriffe begegneten mir von Christoph Bornheimer und Kumpel Jan Wilke, Martin Schmitz aus Trier, Lucas Kluck, Benjamin Otto Frensel, Karl-Bernhardin Kropf, Jürgen Strupat, Rochus Schmitz, Markus Theising, untereinander meist gut vernetzt und abgesprochen, wenn sie voneinander völlig unabhängig tun – die sich gegenseitig helfen, die mich aus dem Nichts attackierten und überrascht tun von meinen Reaktionen und sich als „Opfer“ darstellen. Rochus Schmitz veröffentlichte meine persönliche email gegen meinen Willen mit dem Ziel, mich fertig zu machen, und leitete meine Emails an Dritte weiter.

Es ist schwer, darauf korrekt zu reagieren. Dabei kenne ich die gar nicht. Es gibt einen Vers von Bernhard von Clairvaux: „Wegen dir habe ich nicht angefangen, wegen dir werde ich nicht aufhören“. Ich kritisiere die Kirchenmusik, die in weiten Teilen leider atheistisch, diskriminierend und eitel ist, nicht wegen obiger Namen. Die haben mich nie interessiert. Die sind für mich uninteressante kleine Fische, die haben mich attackiert. Wegen denen gehöre ich weder dazu noch nicht dazu. Nein, ich kritisiere die tiefen, festgesetzten, alten, konservativen Gesamt-Strukturen.

Ich lasse mich hierbei nicht von den Hilfsorganisten und Typen abhalten oder ablenken, die meinen, diese Strukturen vehement verteidigen zu müssen oder die mich aus persönlichem Neid, aus Begierde oder Hass vernichten wollen. Deren Verhalten bestätigt jedoch exakt meine Kritik an den Strukturen und am System. Es ist schlimmer, als ich vermutete: Ist jemand anders und möchte verändern, soll die Person vergrault werden. Besonders, wenn sie eine Frau ist. Damit es bleibt wie immer. Aber dieses „wie immer“ ist eine Katastrophe. Genau das sehen diese nicht.

Dabei ist die Kirchenmusik zu großen Teilen (nicht überall) verblendet, getäuscht, Vetternwirtschaft und spielt schlecht vor leeren Bänken, hasst die Pfarrer, glaubt nicht, lästert und tauscht sich arrogant unter der Hand klüngelnd Vorteile zu in Männerseilschaften.

Viele Kantoren reden mit ihren Pfarrern nicht und kommunizieren nur per Zettel. Nach außen wird von Jesus gesprochen, aber kaum herumgedreht, wird meist gelästert und nach eigener Ehre gesucht. Sie erinnern mich an die Pharisäer in der Bibel. Und wo werden die laut Jesus landen? Eventuell meint Jesus mit Pharisäer alle diese besserwisserischen Männer.

Neu: Arnstadt Pandemic Dance – Video von Jörg Reddin

https://m.youtube.com/watch?v=1c1wGi2o60ku0026feature=youtu.be

3. August 2021

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Wem viel gegeben ist, bei der wird man viel suchen. (Lk 12)

Habe mich für mehrere künstlerische Stipendien beworben. Bin gespannt. Das braucht immer recht viel Zeit. Meine Presse in der Thüringer Allgemeine ist schön geworden. Und mein Orgelwerk Physharmonica ist fertig aufgeschrieben

Sehr empfehlen kann ich Gabriela Grunden: Wer glaubt, fragt.
Sie schreibt darüber, dass Spiritualität oft elitär und als Leistung verstanden wird, jedoch der Glaube an Gott Leben ist, meist ganz praktisch und einfach. Wer Gott nicht im Alltag findet, findet ihn nicht. Wir glauben nicht an unseren Glauben, sondern an Gott. Scheitert Gott? Nein. Aber der Kampfplatz ist im eigenen Herzen und hat stets öffentliche Auswirkungen.

Zum Artikel in Zeitzeichen, von Reinhard Mawick im Webportal Zeitzeichen veröffentlicht, der offenbar nicht verstanden hat, um was es mir ging:

https://www.zeitzeichen.net/node/9131

Zeitzeichen Artikel

Der mir völlig unbekannte Ludwig Kaiser (vermutlich mit gewissen Leuten befreundet?) geht auf die von mit genannte Männerdominanz und den Sexismus überhaupt nicht ein, sondern schreibt nur gegen mich als Person und spottet über meine persönliche Klangvorstellung und Sicht von Musik. Genau das ist Sexismus aus meiner Sicht: Frauen nicht ernst nehmen, sie korrigieren, sie öffentlich verspotten und als unglaubwürdig darstellen, ohne dass ich mich äußern und wehren darf.

Dass ich künstlerisch viele Berufe habe, nennt er im Zusammenhang mit „selbstbezogen“ – dabei hat er künstlerisch nicht das erreicht, was ich erreicht habe. Ein virtuoses Studium ist Konzertfach Orgel Master und Bachelor – das weiß er doch sicher ganz genau, und genau das hat Kaiser sicher nicht studiert, sondern Kirchenmusik? Dazu wird der Spott-Artikel pseudosachlich mit Fußnoten zugespickt, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Er verdreht das Thema herum in Richtung „Wirklichkeit“ – als wäre nur seine Wirklichkeit richtig und die nachweisliche Männerdominanz der Orgelszene keine Wirklichkeit. Dass Kaiser den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und ansonsten nur 3 Namen nennt und vom Thema ablenkt mit Hegel-Zitaten, ist klar. 

Offenbar erfährt Ludwig Kaiser Wirklichkeit aus seiner Sicht, stellt seine jedoch als absolut dar. Ich habe noch nie von ihm gehört. Ein meiner Meinung nach kleiner, unbekannter Kantor aus Bochum. Er hat bei weitem nicht so viele Konzerte gespielt wie ich und nicht ansatzweise so viele CDs und Bücher veröffentlicht. Dass eine Orgel zerbrechlich und gleichzeitig Kalkül und Wissen sein kann, scheint ihm fremd. Die Männer-Orgelwelt besteht aus robuster Nüchternheit. Für Ludwig Kaiser ist eine Frau, die viele künstlerische Berufsbezeichnungen hat, natürlich selbstbezogen, nach dem Motto „Da kann doch was nicht stimmen“. Komponistin hat er übrigens vergessen. Es mag sein, dass es für ihn ärgerlich oder unerheblich ist, ob ich eine Orgel zärtlich und filigran finde, für mich ist es das nicht. Seine Meinung interessiert mich da auch nicht. Er ist ja auch kein Poet. Ich schon. Dass Kaiser meine poetischen Formulierungen meiner Wahrnehmung spöttisch abtut und seinen Artikel pseudowissenschaftlich mit Fußnoten übersät, die zudem nichts mit dem Thema zu tun haben, zeigt seine Selbstbezogenheit und bestätigt meine Kritik der Männer-Dominanz: Weibliche und poetische Wahrnehmung von Orgel zählt; aber ein unbekannter Kaiser zeigt und erklärt, wo es lang geht. Ein Kantor.

Jemand, der nicht künstlerisch Klavier und Orgel studiert hat. Jemand, der bei weitem nicht so viel künstlerisch geleistet hat wie ich, der keine Gedichte veröffentlicht hat, keine Romane, keine Bilder. Der muß natürlich andere zitieren. Jemand, der keine Bücher veröffentlicht hat und kein Konzertexamen Klavier studiert hat, dem ist das Wort „virtuos“ natürlich ein Dorn im Auge. Auch wenn er drei Namen nennt. Das ändert nichts an der Männerdominanz. Dass er meine Klangwelt abtut, als würde nur seine Meinung von Klang stimmen, ist typisch für den Sexismus der Orgelwelt und bestätigt sie. Meint Kaiser, wenn er Hegel zitiert, weil er selbst nichts veröffentlicht hat, würde dies meine Kritik am Sexismus einschüchtern? Virtuos studieren ist Künstlerisches Fach Orgel. Das weiß er genau. Genau das, was Kaiser nicht studiert hat.

Ich war fast immer die einzige Frau in diesen Studiengängen. In allen Kirchenmusikabteilungen habe ich nur Männer-Jurys erlebt. Teilweise hatten die Männer zwei Professuren gleichzeitig. Keine einzige Frau hatte eine Professur oder auch mir eine Stelle. Auf den meisten Orgelkonzerten mit Gästebuch war ich die einzige Frau. Zum Thema Männerdominanz: In allen Foren und Gruppen Orgel im Netz tummeln sich in aller erster Linie Männer. Diese attackieren Konzertorganistinnen seit Oktober 2020 massiv. Wirklichkeit ist: Fast alle Orgelkonzerte, Professuren, Kantorenstellen, Domstellen werden von Männern besetzt. Viele Großkirchen wie beispielsweise Leipzig haben noch nie eine Frau an der Orgel gesehen oder eine Organistin oder Kirchenmusikerin angestellt. Kaiser lenkt vom Thema ab, indem er über meine Poesie spottet. Dieser Ludwig Kaiser ist schon raffiniert und gerissen in seinem Verhalten, durch Taktik und Spott zu kaschieren, was meiner Meinung nach sein Ziel ist: Als gäbe es keinen Sexismus in der Orgelwelt. 

Dass Reinhard Mawick meine Antwort nicht veröffentlicht, aber diesen unpassenden Beitrag von Ludwig Kaiser stehen lässt, der den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und vom Thema ablenkt, indem er über alles mögliche schrieb, nur nicht zur Überschrift und zu dem, um was es mir ging, zeigt mir, dass Zeitzeichen aus meiner Sicht keine christliche oder kirchliche Zeitung ist, sondern die Meinung von Männern favorisiert. Den von mir angeprangerten Sexismus und die Männer-Dominanz widerlegen konnten weder Kaiser noch Mawick noch Gessler.

In den beiden „Lästergruppen“ Kirchenmusik und Pfeifenorgelforum bin ich oft Gesprächsthema Nummer Eins, scheint mir. Aber es gibt oft Zank generell. Eigentlich sollten diese beiden Gruppen Ann-Helena-Gruppen heißen, da sie sich so um mich drehen. Beiträge zu mir haben oft die meisten Kommentare, sprengen jede Emotion, lösen ganze Erdbeben von Gefühlen bei anderen aus. Langweilig scheine ich nicht zu sein

Die meisten sind Männer. Es freut mich ja, dass sie meine Beiträge in Zeitungen diskutieren. Es sind zu 89 Prozent Männer, die sagen, „stimmt gar nicht, dass die Kirchenmusikszene männerlastig ist“. Sie merken gar nicht, wie ironisch das ist. Es ist ohnehin disqualifizierend, da nur Männer reagieren.
Die Kommentare zeigen oft die Niveaulosigkeit der Männer-Laien-Mitglieder dieser beiden Gruppen, die „Scheiße“ und „Fliegen“ usw. als ihre Formulierungs-Grundlage verwenden, von Frensel natürlich alles stehengelassen. Es macht denen richtig Spaß, zu lästern. Es sind meist Heiden, die ihre Komplexe und Neid durch Abwertung ausdrücken. Seitdem Benjamin Frensel sich als Administrator aufführt von Ansgar Kreutz, ist der Ton noch schlimmer geworden, finde ich, und wie mir viele bestätigten. Viele Leute sind geschockt. Frensel geht im Lästern richtig auf und schreibt ellenlange Kommentare, weil er meint, ich würde es lesen. Oh lieber Frensel, nur weil du meinen Blog liest, heißt es nicht, dass ich dein Geschwurbel lese. Ausgerechnet dieser Läster-Laie meint, mein Orgelspiel bewerten zu können. Ich finde, dass er seine Zeit dafür verwenden sollte, endlich einen Abschluss zu machen mit 35.

Daniel Kunert, mit dem ich die Zusammenarbeit beendet habe, hat zu einem neuen „Rache-Schlag“ ausgeholt und macht doch eigentlich kostenlos Werbung für mich. Da er weiss, dass Lästern Klicks bringt in diesen Gruppen, hat er etwas „Interessantes“ gepostet und mich auf seiner sonst meiner Meinung nach biederen und hässlichen Seite gelöscht. Bei den Posts in diesen Gruppen wird peinlicherweise und unprofessionell ausländische Männer-Namen mit Frauennamen verwechselt und dadurch meine Kritik der Männerdominanz bestätigt. Kunert wollte stets eine Zusammenarbeit mit mir. Mein Bauchgefühl war aber richtig. Er wittert Konkurrenz durch meine Orgel-Information. Bei all diesen Beiträgen sieht es immer so aus, als wären diese Leute unabhängig voneinander oder hätten eine unabhängige Meinung. Nein. Es ist eine Vettern-Wirtschaft und auf subjektives Empfinden und persönliches Beleidigtsein aufgebaut. Man kann das chronologisch beobachten. Auch Ludwig Kaiser wird nicht unabhängig sein. Die einzig Unabhängige bin ich.
Der ganze Männer-Mobb attackiert mutig eine einzelne Frau. Hier ein Zusammenhang:

1. Ich will mit Christoph Brückner nichts zu tun haben und finde seine „Zeichnungen“ nicht schön. Habe ihm ganz höflich und privat mitgeteilt, dass ich keine Zeit für eine „Zusammenarbeit“ habe.

2. Daraufhin stänkert er bei meinen Verlagen.

3. Daniel Kunert ist mit Brückner befreundet und hat ihn beauftragt, meine Werke zu rezensieren.

4. Ich hinterfrage privat diese Art der Beauftragung und möchte meine Orgel-Information so lassen.

5. Daraufhin postet Kunert einen hässlichen Beitrag über mich und schreibt Kirchen und Veranstalter an. Brückner postet.

Und so kann ich Cliquen und Verbrüderungen aufzählen, die sich gegenseitig decken und nichts als Rache sind. Das ist die Heiden-Männer-Kirchenmusik, dargestellt in diesen Gruppen. Sie bestätigen nur meine Kritik. War es nicht schon zu Paul Gerhardts Zeiten so?

Anbei eine Kritik zu Brückners CD, die mir jemand schickte als Kommentar:

„Kennst du vermutlich:
War bei Kunert auf der Seite, bis C.B. das hat löschen lassen:
„Christoph Brückner spielt auf seiner ersten CD, ja was denn eigentlich? Eigene Werke? Im Prinzip, ja, aber dann klingt es wie Improvisationen!

Etwas ratlos lässt diese Scheibe die Rezensentin stehen. Da erklingt zunächst ein „Wach auf, mein Herz und singe“ sehr “gestolpert”, ist das Absicht? Offenbar, denn in der Kombination mit der Nussknacker-Suite holpert es weiter vor sich hin. Was soll diese Kombination, und weitere? “Lobe den Herren” kombiniert mit Ravels Bolero, warum? Weil es grad passt? Eine inhaltlich begründete Zusammenfassung erschließt sich nicht. Choral-Medley „Aus tiefer Not“ kombiniert mit A whiter shade of pale, „Ein feste Burg“ mit van Halen, auch hier fragt man sich nach dem Sinn. Überzeugend ist anders!

Was ist das für eine CD? Selbstgemaltes Booklet, mehr Infos zum Standort des Instruments als zu den Stücken, fällt dem Interpreten nichts dazu ein? Im Jewelcase ein professionelles Foto, weltweite Vermarktung…..
Merkwürdigkeiten zusätzlich: Live Aufnahmen ohne Schnitte, dadurch alle “Fehler” – geht das bei Impros? – konserviert. Aufnahmetechnisch sehr matter Klang, keine typische Orgelaufnahme. Warum das Instrument? Eine mittelmäßige Kegelladenorgel aus den 1960ern.
Gute Idee mit einer Klezmer Suite über israelische Melodien aus dem Gesangbuch, die Umsetzung, na ja….
Hmmm…..

Vielleicht lässt es sich am besten so zusammenfassen: Eine kreative Einspielung, von der sich jeder, der mag, ein eigenes Bild machen sollte.
Sofia C.“

Würdet ihr an meiner Stelle meinen YouTube Kanal monetarisieren? Youtube fragt mich schon das 3. Mal. Apropos:

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2. August 2021

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Ich habe beschlossen, dass es in meinem Leben nur eine große Liebe geben soll: die Kunst! (Victoria Ocampo)

So denke ich nicht, obwohl der Gedanke verlockend ist. Für mich ist es aber sehr wichtig, auch Gott und Menschen zu lieben.

Heute habe ich endlich wieder gemalt. Das hat gut getan. Ich liebe es, Farbe an mich heranzulassen, zu mischen, zu sehen, wie sie sich verwandelt, wie sie trocknet, wie sie reagiert. Sich entschlossen und respektvoll durchsetzen:

Das ist ohnehin etwas, das ich möchte: Auch wenn dann um mich alles voller Farbe ist. Eine „Friedenszelle“ sein in einer Weise, die vor allem Frauen nach mir helfen soll. Vollständig sein als Frau. (Viele Frauen beschränken sich freiwillig noch immer auf die ihnen von Männern zugewiesene alte Rolle und tragen damit zur Unfreiheit von Frauen bei. Haben Frauen diese Rolle denn nicht langsam satt?) Es gibt (zwar aus meiner Sicht heuchlerische) Stimmen, denen die Männerdominanz auffällt, zB Karl-Bernhardin Kropf, die jedoch im gleichen Atemzug Frauen wie mich nicht nur nicht unterstützen, sondern kritisieren und attackieren, wie ich es erlebte.

Heute erinnere ich an Hertha Ayrton und Kristina Hänel, Gege Burkuru, Mary Barra, Camilla von Cornwall, Virginia Raggi.

Im April fliege ich für Konzerte in die USA. Ich freue mich so auf Amerika, ich war schon immer Fan. Und Reisen – ja, mein Ding. Grand Canyon … ich erinnere mich an unsere Wanderung nach unten – ein Traum!

Neues Video aus der Traukirche ❤️

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Ich finde, dass Meetings mit 20 Männern und (k)einer Frau einfach nicht zeitgemäß sind. (Helene von Roeder)

Aufgrund meiner vielen Videos und Fotos ist mein Handy (iPhone 12) 12 Stunden ausgefallen. Ich muss schauen, wie ich das mit der iCloud löse. Ich habe das Gefühl, ich sprenge sogar jeden digitalen Raum

Es war sehr schön, in GangoIfsömmern zu spielen an der wunderschönen Ladegast Orgel: Bachs Kunst der Fuge und WTK und Schlüter. Die Gegend um Sömmerda ist eine Erdbeer-und Honig-Gegend.

Der Pfarrer Bernhard Schilling ist sehr nett, wir waren zuerst Eis essen, ich liebe Erdbeer-Becher; ich bekam Erdbeer-Sekt am Ende, Erdbeer-Wein (soo lecker), Erdbeermarmelade, Erdbeerkandis… was es nicht alles gibt!

Auf dem Friedhof steht übrigens eine alte (geschmückte) Badewanne. Dann wurde ich schon direkt abgeholt für das Konzert in St. Martini in Greußen. Die Trost-Hesse-Orgel ist ganz anders als die Ladegast; sehr viel schwergängiger; da ich aber beide Orgeln kenne, konnte ich sofort switchen, ohne die Trost-Orgel diesmal vorher angespielt zu haben.

Es war das vierte Konzert an diesem WE. Meine Hände taten danach etwas weh (die Adern auf meinem Handrücken). Eine super liebe Pfarrerin! Die herrliche Orgel muß unbedingt gemacht werden.

Heute erinnere ich an Ise Gropius und Alva Myrdal.

Danach fuhr ich zum fünften Konzert in drei Tagen nach Oberhausen bei Essen mit dem ICE. Es ist eine sehr schöne Hey-Orgel in der evangelischen Christuskirche, die Orgel ist ca. 20 Jahre alt, brillant, mit Rückpositiv.

Der nette Kantor Danny hat alles so eingestellt mit Kameras und Videos, dass das Konzert nach unten auf Bildschirm (Beamer) übertragen werden und das Publikum meine Hände sehen konnte.

Das gefällt immer. Das Konzert war sehr gut besucht. Hinterher spielte ich Chopins Revolutionsetüde am braunen Steinway, an der Orgel Mendelssohn, Bach und Schlüter. Danach waren wir im Biergarten.

Ich übernachtete im Arthotel in der Innenstadt. Oberhausen ist eine große Stadt. Natürlich traf ich auch die Gründerin der Hiob-Stiftung. Ich bin dankbar für alle Organisation und Hilfe an diesem WE! 

Bin wieder daheim.

Neu: Verlinkung, Volker Hege macht das super, über 13.000 YouTube Abonnenten:

Klassikseite Ann-Helena

Anns YouTube bei Volker

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31. Juli 2021

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Wenn du immer versuchst, normal zu sein, wirst du nie erfahren, wie toll du sein kannst. (Maya Angelou)

Es war sehr schön, an der wunderbaren Bach-Wender-Orgel in der Bachkirche Arnstadt im Bach-Festival das Mittagskonzert zu spielen. Die Orgel war mir schon vom letzten Jahr her bekannt. Sie spielt sich sehr schön. Es ist immer gut, wenn man eine Orgel schon kennt, denn es macht insgesamt einen großen Unterschied, wenn die Orgel vertraut ist, selbst wenn es schon ein Jahr zurückliegt. Denn es speichert sich bei mir ab, wie sich die jeweilige Orgel anfühlt. Jörg hat sogar Wasser eingefüllt beim Vogelgezwitscher. Er ist wie immer super relaxed und witzig. Das Vogelgezwitscher habe ich im Pandemic Dance verwendet. Ich liebe das „kleine Prinzipal“ im zweiten Manual: Gemshorn mit Viola da Gamba. Auch alle Vierfüße sind eine Wucht, so dass ich das virtuose c-Moll aus dem WTK I im Vierfuß wagte. Jörg hat gefilmt, Andreas auch. Anschließend war ich unten an der schönen Steinmeyer mit Ritter. Die Akustik der Bachkirche ist ja trotz Größe und Höhe relativ trocken, ganz anders als in St. Dionysius Neckarsulm.
Dann aßen wir beim Italiener, später kam schon Bernhard und holte mich für das nächste Konzert. Wir ließen den Thüringer Wald hinter uns und fuhren in das sogenannte Thüringer Becken, in die Goldene Aue, der Kornkammer Thüringens. Es ist eine sehr fruchtbare Gegend, etwas trocken, jedoch voller Felder, Korn, Trecker, Sonnenblumen und Getreide. Die kleine Kirche liegt in der Sonne, die mir vertraute Ladegast winkte mir freundlich zu, wie ein Golden Retriever, der mir einen Schuh bringt und mit dem Schwanz wedelt. Fortsetzung folgt.

30. Juli 2021

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Wo der Herr nicht hülfe, so läge meine Seele schier in der Stille. (94ste Psalm)

Aus Kaunzinger Reubke-Ausgabe rot.
Das erste Konzert des Thüringer Orgel-Marathons ist sehr gut gelaufen, ausverkauft plus 20 Extra-Plätze oben. Die Licht-Männer verzauberten die schöne Traukirche Bachs in Dornheim bei Arnstadt in rosa-gold-weiße Farben. Ich hatte mein schwarzes Samtkleid an. Die Schönefeld-Orgel (Stadtilm) von 1985 gefällt mir gut. Ich war ja schon letztes Jahr hier. Die alte Gerhard-Orgel war ja völlig kaputt.

Es wurde gefilmt.
Ich bin im Hotel Goldene Sonne in Arnstadt untergebracht, hier war bereits Johann Sebastian und seine Familie. Vor dem Hotel ist ein hübscher Platz mit Brunnen. Alle Bach-Festival-Künstler sind hier untergebracht. Von all den vielen Zimmern bekam ich das Bach-Zimmer. Zuerst sollte ich woanders (in einem größeren Zimmer) sein, aber wurde doch dann „zufällig“ ins passendste verfrachtet.
Überall auf großen hohen Stangen in den Städten hier hängen die gelben Plakate von dem lieben Felix Reuter und mir und wehen die Bach-Festival-Banner. Das kleine, verschlafene, schöne Arnstadt wird zur Metropole. Ich musste heute schon um 6 aufstehen und erwischte den Zug auf den letzten Drücker. Daher bin ich jetzt erschöpft. Ich bekam schöne Konzertblumen und ein wunderschönes Glas-Deko mit meinem Namen eingraviert vom Bach-Festival. Morgen spiele ich um 12 Uhr hier in der Bachkirche, frühstücke um 8 und gehe um 9 rüber an die beiden herrlichen Orgeln, Wender oben und die Steinmeyer weiter unten. War ja schon letztes Jahr hier.

Ich mag die Ignatianischen Impulse, wenn sie auch bewusst sehr männerlastig sind.
Ich freue mich, dass meine Werke im Archiv für Frau und Musik Frankfurt gelistet sind. CDs habe ich bis nach Kanada verkauft. Das Doktorandenkolleg ist im November. Freue mich auch auf mein Konzert in Freckenhorst.

29. Juli 2021

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Herr, wie lange sollen die Gottlosen prahlen? (94. Psalm)

Reubke.
Ich freue mich auf mein Thüringen-Konzert-Marathon. Dass ich im GEMA-Schutzschirm bin, freut mich. Und ich freue mich auf Oberhausen. Ich hoffe, dass sich die Unwetter gelegt haben.
In Würzburg habe ich die Blumen gesehen vor dem Kaufhaus, indem von einem abgelehnten Asylbewerber Frauen ermordet wurden.

Ach und Arnstadt ❤️

In der Ruhe liegt die Kraft. Das ist oft gar nicht so leicht.

Sehr empfehlen kann ich das Buch „Widerspruch aus Loyalität“ von Mertes. Es passt sehr gut zu meiner Situation in gewissen Foren und Gruppen der sogenannten „Kirchenmusik“. Klaus Mertes schreibt, dass man als Mensch, der Strukturen einer Gruppe kritisiert, von Leuten aus der Gruppe als „Verräterin“ oder als illoyal empfunden wird, beschimpft, ausgeschlossen und bestraft. Dabei genießt dieser „Verräter“ höchste Prominenz, da sich ja die Gruppe über sie/ihn ereifert – und genau das wird ihm wiederum vorgeworfen, so wie Jan Wilke schrieb, ich wolle ja nur Aufmerksamkeit. Das ist das Perverse: Der „Verräter“ wird gruppenintern erhoben, was ihm wiederum vorgeworfen wird, was „die unpolitische Mentalität derer bloßlegt, die ihn erheben“ (Mertes). Das heißt, jemand, der wie ich Gruppen kritisiert bzw. Threads und Posts (von Benjamin Frensel, Ansgar Kreutz, Rochus Schmitz, Jürgen Strupat, Lucas Kluck und Konsorten, meist Laien-Welt, fremde unbekannte Menschen), die mich aus dem Nichts attackierten – aber vor allem die Frauenfeindlichkeit und starke Männerdominanz in der (Dom)organistenwelt und Kirchenmusik anprangert – der muß öffentlich und politisch sein bzw. wird es automatisch dadurch, dass er kritisiert. Und muß dann auch dazu stehen, auch wenn das Politische nicht geplant gewesen war. Da jedoch niemand anderes mutig genug ist (und das schon seit Jahrzehnten), muß es ja jemand tun und den Druck der Feindseligkeit aushalten. Man muss hierzu sagen, dass selbst Leute wie Thorsten Pirkl zu Feindseligkeiten in diesen Gruppen schweigen und am nächsten Tag von „Sonne und blauem Himmel“ posten. Es gibt aber keine neutrale Zone. Alle, die schweigen, unterstützen damit die Feindseligkeiten und halten sich eben nicht raus. Zudem verdächtigt mich Thorsten Pirkl falsch. Er ist mit Christoph Brückner befreundet, der mich laut Lucas Kluck „vernichten will“. Warum? Weil mir Christoph Brückners Zeichnungen und Musik gar nicht gefallen. Das „Netzwerk“ Kunert, Brückner, Pirkl, Kluck, Matthias Dreißig etc. scheint mir eine ziemlich aktive Gerüchteküche zu sein.

Eine Kirche in der Schweiz hat meine Musik genommen, dieser Vers passte so wundervoll gegen alle dieses Lästermäuler: 

So ist Gott, kommt mit diesem Bibelvers aus dem Nichts daher. Gott ist wie ein Register, eine Zunge mit Windzufuhr: 

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28. Juli 2021

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Ich finde, man sollte das Register Schwiegel in Schwengel umbenennen, für mehr wärmende Reibung. (Anonymer Kommentar)

☺️

5 Konzerte Thüringen und Bach-Festival ❤️ und Ruhrgebiet
29.7. Dornheim 19:30
30.7. Arnstadt Bachkirche 12 Uhr
30.7. 18 Uhr Gangolfsömmern
30.7. 20 Uhr Greußen
31.7. 17 Uhr Oberhausen, Hey-Orgel

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27. Juli 2021

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Ich liebe die Herausforderung und habe Freude an unerbittlichen Fragen. (Mildred Dresselhaus)

Entwarnung: Ich war beim Arzt, beim Orthopäden – alles in Ordnung, es ist nichts, nur aufgrund der Belastung ist das Nagelbett an den Fingern etwas entzündet, aber nichts Schlimmes, soll mich nur etwas schonen. Das empfindliche Nagelbett ist aber in meiner ganzen Familie sensibel.

Arthrose (Verschleiß) oder Ähnliches ist es nicht. Bitte betet, dass ich das nie bekomme. Das kann jeder Mensch bekommen, auch die, die keine Pianisten sind.

Ich übe Schnizer Sonate, Böhm C-Dur, Ritter 1. und 4. Sonate  und … Reubke. ❤️ Hallo Endzeit again.

Was ich bei vielen Interpretationen von Reubke nicht mag: Unsensibler und unmusikalischer Umgang mit dem Schweller, eine kalte und atheistische Interpretation des 94. Psalms (merkt man, die haben den Psalm nie gelesen), viel zu aufdringliche Farben.

Spannung in langen Werken zu halten, liebe ich und ist für mich kein Problem. Bereits mit 10 spielte ich Brahms-Sonaten von 40 Minuten Länge.

Heute erinnere ich an Irena Sendler, Francoise Barré, Mildred Cohn, Johanna Hagn und Tawakkol Karman.

Letztere schreibt unter anderem darüber, dass unsere Zivilisation und Gesellschaft eine menschliche, keine männliche ist/sein sollte. Aber für viele Männer ist Mensch Mann.

Es geht diesen um Selbsterfüllung. Frau ist wie ein „Zusatz“ zum Mensch.

Man merkt das auch daran, dass solche Männer den bewusst abwertend gewordenen Begriff „Emanzipation“ verwenden, wenn eine Frau die gleichen Rechte möchte, was eine Selbstverständlichkeit sein sollte und was Sexismus ist, wenn es nicht so ist.
Es wird jedoch ein negativ konnotierter Begriff verwendet, damit Frauen abgeschreckt werden, die gleichen Rechte haben zu wollen. Dann sind sie ja „Emanzen“. Es wäre so, als würde ein Mann mit dem Begriff Machozipation konfrontiert werden, wenn er Gerechtigkeit möchte. Er ist dann ein Machoze.

Apropos Endzeit: Der zweite Reiter:

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Mir gefällt der Name Mildred.

Insgesamt ist es wichtig, auch als Künstlerin ein Privatleben zu haben. Darauf muß ich mehr achten.

Ps: Ich bekomme immer noch (seit 9 Monaten nun)  negative Kommentare von Rochus Schmitz und gewissen anderen aus der unchristlichen „Kirchenmusik“. Ich frage mich, worin die Gründe für derartiges Verhalten liegen und ob solche Menschen einsam sind. Da sie sich so um meine Webseite, Videos und Fotos drehen, mich belästigen, sich einmischen und mir hinterher stellen und Unterstellungen und Lügen schreiben.

Es gibt viele, die ihre Bewunderung nur in Neid ausdrücken können. Die in Wirklichkeit verunsichert sind. Die nur aus der Ferne anbeten können, Oberwasser haben müssen, indem sie korrigieren und spotten und lästern, sich vermutlich danach oder dabei einen runterholen. Sie himmeln nach uraltem Brauch die „alten Hasen“ an, auch wenn diese meiner Meinung nach schwerfällig, kalt, langweilig und steif spielen. Sind irritiert und beleidigt, wenn die alten Hasen hinterfragt und kritisiert werden. Und laufen Traditionen hinterher. Ich finde, meine Ritter-Sonate ist nach nur einem Tag üben besser als Lohmanns Version. Lohmann war übrigens zuerst sehr begeistert und interessiert an mir, änderte jedoch wegen Wiebusch/Viegelahn seine Meinung. Da ist mir wieder einmal mehr aufgefallen, was für ein Sumpf diese Szene ist. Und schlechte Lehrer in meinen Augen.
Lohmann hielt mich äußerlich für so jung, dass er dachte, ich gehe noch aufs Gymnasium. Da wusste er noch nicht, wer ich bin, denn ich war undercover unterwegs. Nur von den Fakten meiner Vita meinte er zu glauben, ich würde mich nicht mehr für die Orgel genug umstellen können aufgrund meines Werdegangs oder Alters. (Ich glaube eher, er hatte Angst vor meinem Potential.) Jemand, der hauptsächlich nur junge Männer, die Norm, fördert, kann wohl gar nicht anders denken. Er beging hier seinen eitelsten Fehler in meinen Augen. Sein ehemaliger Schüler Jürgen Essl, aus genau diesem „Stall“ kommend und von Lohmann beeinflusst, auch in Bezug auf mich (zuvor war Essl sehr begeistert von mir) ließ dann nur seine und Kollege Lohmanns Schüler im Wettbewerb 2019 gewinnen, wohl ganz nach dem Vorbild Lohmanns? Selbst diesen Schülern war das peinlich, denn es war schon vorher klar und wohl fast jedes Jahr so. Das war der ganze Sinn des Wettbewerbs: Die eigenen Schüler und damit sich selbst protegieren. Von Fairness und echtem Wettbewerb konnte nicht die Rede sein. Ich war sprachlos. So offensichtlich und schamlos hatte ich es nie für möglich gehalten. Was für ein Sumpf, in dem sich Männer gegenseitig (symbolisch gesehen, und vielleicht auch in echt? – die Kirchenmusik-Szene hat sehr viele Homosexuelle, die Frauen nicht leiden können, wie ich erlebte) den Schwengel reiben. Die gesamte Akademie in Schwaben, in dem Essl seine Kurse hält, als auch die gesamte Lohmann-Abteilung in Stuttgart und die Wiebusch/Viegelahn-Abteilung Frankfurt sind zu 91 bis 99 Prozent männerdominiert. Und meiner Meinung nach ganz bewusst und gewollt, was man u.a. im Umgang mit mir deutlich sehen kann. Frauen haben keinen echten Zugang. Es ist ein Männerclub der schlimmsten Sorte. Lohmann meinte noch zu mir, es würde „irgendwann anders werden“. Diese höhnische Bemerkung sagt alles aus. Seine Nachfolger und Kollegen könnten aber noch schlimmer sein. Immerhin wurden sie von ihm ausgesucht.

Ich werde viel mehr ausgebildet sein und viel besser spielen können. Und bin froh, dass Gott die Ketten sprengt und mehr Macht als diese hat.

„Herr Gott, des die Rache ist, erscheine. Erhebe dich, Du Richter der Welt, vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen.“

Der 94ste Psalm. Der wunderbare und glorreiche „Rachepsalm“ der Bibel, den Reubke vertonte, was ich nun übe: Mit meiner Interpretation dieses Werkes und mit jeder Übeminute sei die Rache Gottes über diese Leute und Szene ausgesprochen, ausgedrückt und ausgespielt. Ich überlasse es ihm. Und werde in den nächsten Artikeln jeweils einen weiteren Vers zitieren aus dem 94. Psalm, bis er ganz zitiert ist. Und dann darüber komponieren: Meine Version.

26. Juli 2021

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Kunst ist eine Darstellung unserer Hingabe zum Leben. (Agnes Martin)

Drama um meine Hauptwerk-Orgel, dabei is nix: Ich dachte, die umgekippte Blumenvase wäre in die Pedalelektronik gelaufen, dabei ist da hinten keine Elektronik drin. Es war nur ein Kabel rausgerutscht, als ich saubermachte. Und deswegen sind zwei Elektroniker eingetrudelt zu einer hysterischen Ann-Helena. Dafür musste ich ihnen etwas vorspielen. Dafür fiel einem der beiden auf, dass meine kleinen Fingergelenke vorne überlastet wären vom Üben. Sie sind leicht geschwollen und etwas rot. Ich muss das im Auge behalten. Gestern und vorgestern habe ich rund um die Uhr geübt. Morgen gehe ich eh zum Masseur und frage den.