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3. August 2021

Wem viel gegeben ist, bei der wird man viel suchen. (Lk 12)

Habe mich für mehrere künstlerische Stipendien beworben. Bin gespannt. Das braucht immer recht viel Zeit. Meine Presse in der Thüringer Allgemeine ist schön geworden. Und mein Orgelwerk Physharmonica ist fertig aufgeschrieben

Sehr empfehlen kann ich Gabriela Grunden: Wer glaubt, fragt.
Sie schreibt darüber, dass Spiritualität oft elitär und als Leistung verstanden wird, jedoch der Glaube an Gott Leben ist, meist ganz praktisch und einfach. Wer Gott nicht im Alltag findet, findet ihn nicht. Wir glauben nicht an unseren Glauben, sondern an Gott. Scheitert Gott? Nein. Aber der Kampfplatz ist im eigenen Herzen und hat stets öffentliche Auswirkungen.

Zum Artikel in Zeitzeichen, von Reinhard Mawick im Webportal Zeitzeichen veröffentlicht, der offenbar nicht verstanden hat, um was es mir ging:

https://www.zeitzeichen.net/node/9131

Zeitzeichen Artikel

Der mir völlig unbekannte Ludwig Kaiser (vermutlich mit gewissen Leuten befreundet?) geht auf die von mit genannte Männerdominanz und den Sexismus überhaupt nicht ein, sondern schreibt nur gegen mich als Person und spottet über meine persönliche Klangvorstellung und Sicht von Musik. Genau das ist Sexismus aus meiner Sicht: Frauen nicht ernst nehmen, sie korrigieren, sie öffentlich verspotten und als unglaubwürdig darstellen, ohne dass ich mich äußern und wehren darf. Dass ich künstlerisch viele Berufe habe, nennt er im Zusammenhang mit „selbstbezogen“ – dabei hat er künstlerisch nicht das erreicht, was ich erreicht habe. Ein virtuoses Studium ist Konzertfach Orgel Master und Bachelor – das weiß er doch sicher ganz genau, und genau das hat Kaiser sicher nicht studiert, sondern Kirchenmusik? Dazu wird der Spott-Artikel pseudosachlich mit Fußnoten zugespickt, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Er verdreht das Thema herum in Richtung „Wirklichkeit“ – als wäre nur seine Wirklichkeit richtig und die nachweisliche Männerdominanz der Orgelszene keine Wirklichkeit. Dass Kaiser den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und ansonsten nur 3 Namen nennt und vom Thema ablenkt mit Hegel-Zitaten, ist klar. 

Offenbar erfährt Ludwig Kaiser Wirklichkeit aus seiner Sicht, stellt seine jedoch als absolut dar. Ich habe noch nie von ihm gehört. Ein meiner Meinung nach kleiner, unbekannter Kantor aus Bochum. Er hat bei weitem nicht so viele Konzerte gespielt wie ich und nicht ansatzweise so viele CDs und Bücher veröffentlicht. Dass eine Orgel zerbrechlich und gleichzeitig Kalkül und Wissen sein kann, scheint ihm fremd. Die Männer-Orgelwelt besteht aus robuster Nüchternheit. Für Ludwig Kaiser ist eine Frau, die viele künstlerische Berufsbezeichnungen hat, natürlich selbstbezogen, nach dem Motto „Da kann doch was nicht stimmen“. Komponistin hat er übrigens vergessen. Es mag sein, dass es für ihn ärgerlich oder unerheblich ist, ob ich eine Orgel zärtlich und filigran finde, für mich ist es das nicht. Seine Meinung interessiert mich da auch nicht. Er ist ja auch kein Poet. Ich schon. Dass Kaiser meine poetischen Formulierungen meiner Wahrnehmung spöttisch abtut und seinen Artikel pseudowissenschaftlich mit Fußnoten übersät, die zudem nichts mit dem Thema zu tun haben, zeigt seine Selbstbezogenheit und bestätigt meine Kritik der Männer-Dominanz: Weibliche und poetische Wahrnehmung von Orgel zählt; aber ein unbekannter Kaiser zeigt und erklärt, wo es lang geht. Ein Kantor. Jemand, der nicht künstlerisch Klavier und Orgel studiert hat. Jemand, der bei weitem nicht so viel künstlerisch geleistet hat wie ich, der keine Gedichte veröffentlicht hat, keine Romane, keine Bilder. Der muß natürlich andere zitieren. Jemand, der keine Bücher veröffentlicht hat und kein Konzertexamen Klavier studiert hat, dem ist das Wort „virtuos“ natürlich ein Dorn im Auge. Auch wenn er drei Namen nennt. Das ändert nichts an der Männerdominanz. Dass er meine Klangwelt abtut, als würde nur seine Meinung von Klang stimmen, ist typisch für den Sexismus der Orgelwelt und bestätigt sie. Meint Kaiser, wenn er Hegel zitiert, weil er selbst nichts veröffentlicht hat, würde dies meine Kritik am Sexismus einschüchtern? Virtuos studieren ist Künstlerisches Fach Orgel. Das weiß er genau. Genau das, was Kaiser nicht studiert hat. Ich war fast immer die einzige Frau in diesen Studiengängen. In allen Kirchenmusikabteilungen habe ich nur Männer-Jurys erlebt. Teilweise hatten die Männer zwei Professuren gleichzeitig. Keine einzige Frau hatte eine Professur oder auch mir eine Stelle. Auf den meisten Orgelkonzerten mit Gästebuch war ich die einzige Frau. Zum Thema Männerdominanz: In allen Foren und Gruppen Orgel im Netz tummeln sich in aller erster Linie Männer. Diese attackieren Konzertorganistinnen seit Oktober 2020 massiv. Wirklichkeit ist: Fast alle Orgelkonzerte, Professuren, Kantorenstellen, Domstellen werden von Männern besetzt. Viele Großkirchen wie beispielsweise Leipzig haben noch nie eine Frau an der Orgel gesehen oder eine Organistin oder Kirchenmusikerin angestellt. Kaiser lenkt vom Thema ab, indem er über meine Poesie spottet. Dieser Ludwig Kaiser ist schon raffiniert und gerissen in seinem Verhalten, durch Taktik und Spott zu kaschieren, was meiner Meinung nach sein Ziel ist: Als gäbe es keinen Sexismus in der Orgelwelt. 

Dass Reinhard Mawick meine Antwort nicht veröffentlicht, aber diesen unpassenden Beitrag von Ludwig Kaiser stehen lässt, der den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und vom Thema ablenkt, indem er über alles mögliche schrieb, nur nicht zur Überschrift und zu dem, um was es mir ging, zeigt mir, dass Zeitzeichen aus meiner Sicht keine christliche oder kirchliche Zeitung ist, sondern die Meinung von Männern favorisiert. Den von mir angeprangerten Sexismus und die Männer-Dominanz widerlegen konnten weder Kaiser noch Mawick noch Gessler.

In den beiden „Lästergruppen“ Kirchenmusik und Pfeifenorgelforum bin ich oft Gesprächsthema Nummer Eins, scheint mir. Aber es gibt oft Zank generell. Eigentlich sollten diese beiden Gruppen Ann-Helena-Gruppen heißen, da sie sich so um mich drehen. Beiträge zu mir haben oft die meisten Kommentare, sprengen jede Emotion, lösen ganze Erdbeben von Gefühlen bei anderen aus. Langweilig scheine ich nicht zu sein

Die meisten sind Männer. Es freut mich ja, dass sie meine Beiträge in Zeitungen diskutieren. Es sind zu 89 Prozent Männer, die sagen, „stimmt gar nicht, dass die Kirchenmusikszene männerlastig ist“. Sie merken gar nicht, wie ironisch das ist. Es ist ohnehin disqualifizierend, da nur Männer reagieren.
Die Kommentare zeigen oft die Niveaulosigkeit der Männer-Laien-Mitglieder dieser beiden Gruppen, die „Scheiße“ und „Fliegen“ usw. als ihre Formulierungs-Grundlage verwenden, von Frensel natürlich alles stehengelassen. Es macht denen richtig Spaß, zu lästern. Es sind meist Heiden, die ihre Komplexe und Neid durch Abwertung ausdrücken. Seitdem Benjamin Frensel sich als Administrator aufführt von Ansgar Kreutz, ist der Ton noch schlimmer geworden, finde ich, und wie mir viele bestätigten. Viele Leute sind geschockt. Frensel geht im Lästern richtig auf und schreibt ellenlange Kommentare, weil er meint, ich würde es lesen. Oh lieber Frensel, nur weil du meinen Blog liest, heißt es nicht, dass ich dein Geschwurbel lese. Ausgerechnet dieser Läster-Laie meint, mein Orgelspiel bewerten zu können. Ich finde, dass er seine Zeit dafür verwenden sollte, endlich einen Abschluss zu machen mit 35.

Daniel Kunert, mit dem ich die Zusammenarbeit beendet habe, hat zu einem neuen „Rache-Schlag“ ausgeholt und macht doch eigentlich kostenlos Werbung für mich. Da er weiss, dass Lästern Klicks bringt in diesen Gruppen, hat er etwas „Interessantes“ gepostet und mich auf seiner sonst meiner Meinung nach biederen und hässlichen Seite gelöscht. Bei den Posts in diesen Gruppen wird peinlicherweise und unprofessionell ausländische Männer-Namen mit Frauennamen verwechselt und dadurch meine Kritik der Männerdominanz bestätigt. Kunert wollte stets eine Zusammenarbeit mit mir. Mein Bauchgefühl war aber richtig. Er wittert Konkurrenz durch meine Orgel-Information. Bei all diesen Beiträgen sieht es immer so aus, als wären diese Leute unabhängig voneinander oder hätten eine unabhängige Meinung. Nein. Es ist eine Vettern-Wirtschaft und auf subjektives Empfinden und persönliches Beleidigtsein aufgebaut. Man kann das chronologisch beobachten. Auch Ludwig Kaiser wird nicht unabhängig sein. Die einzig Unabhängige bin ich.
Der ganze Männer-Mobb attackiert mutig eine einzelne Frau. Hier ein Zusammenhang:

1. Ich will mit Christoph Brückner nichts zu tun haben und finde seine „Zeichnungen“ nicht schön. Habe ihm ganz höflich und privat mitgeteilt, dass ich keine Zeit für eine „Zusammenarbeit“ habe.

2. Daraufhin stänkert er bei meinen Verlagen.

3. Daniel Kunert ist mit Brückner befreundet und hat ihn beauftragt, meine Werke zu rezensieren.

4. Ich hinterfrage privat diese Art der Beauftragung und möchte meine Orgel-Information so lassen.

5. Daraufhin postet Kunert einen hässlichen Beitrag über mich und schreibt Kirchen und Veranstalter an. Brückner postet.

Und so kann ich Cliquen und Verbrüderungen aufzählen, die sich gegenseitig decken und nichts als Rache sind. Das ist die Heiden-Männer-Kirchenmusik, dargestellt in diesen Gruppen. Sie bestätigen nur meine Kritik. War es nicht schon zu Paul Gerhardts Zeiten so?

Anbei eine Kritik zu Brückners CD, die mir jemand schickte als Kommentar:

„Kennst du vermutlich:
War bei Kunert auf der Seite, bis C.B. das hat löschen lassen:
„Christoph Brückner spielt auf seiner ersten CD, ja was denn eigentlich? Eigene Werke? Im Prinzip, ja, aber dann klingt es wie Improvisationen!

Etwas ratlos lässt diese Scheibe die Rezensentin stehen. Da erklingt zunächst ein “Wach auf, mein Herz und singe” sehr “gestolpert”, ist das Absicht? Offenbar, denn in der Kombination mit der Nussknacker-Suite holpert es weiter vor sich hin. Was soll diese Kombination, und weitere? “Lobe den Herren” kombiniert mit Ravels Bolero, warum? Weil es grad passt? Eine inhaltlich begründete Zusammenfassung erschließt sich nicht. Choral-Medley “Aus tiefer Not” kombiniert mit A whiter shade of pale, “Ein feste Burg” mit van Halen, auch hier fragt man sich nach dem Sinn. Überzeugend ist anders!

Was ist das für eine CD? Selbstgemaltes Booklet, mehr Infos zum Standort des Instruments als zu den Stücken, fällt dem Interpreten nichts dazu ein? Im Jewelcase ein professionelles Foto, weltweite Vermarktung…..
Merkwürdigkeiten zusätzlich: Live Aufnahmen ohne Schnitte, dadurch alle “Fehler” – geht das bei Impros? – konserviert. Aufnahmetechnisch sehr matter Klang, keine typische Orgelaufnahme. Warum das Instrument? Eine mittelmäßige Kegelladenorgel aus den 1960ern.
Gute Idee mit einer Klezmer Suite über israelische Melodien aus dem Gesangbuch, die Umsetzung, na ja….
Hmmm…..

Vielleicht lässt es sich am besten so zusammenfassen: Eine kreative Einspielung, von der sich jeder, der mag, ein eigenes Bild machen sollte.
Sofia C.“

Würdet ihr an meiner Stelle meinen YouTube Kanal monetarisieren? Youtube fragt mich schon das 3. Mal. Apropos:

Neu:

Oberhausen

Eine Antwort auf “3. August 2021”

  1. Kennst du vermutlich:
    War bei Kunert auf der Seite, bis C.B. das hat löschen lassen:
    Christoph Brückner spielt auf seiner ersten CD, ja was denn eigentlich? Eigene Werke? Im Prinzip, ja, aber dann klingt es wie Improvisationen!

    Etwas ratlos lässt diese Scheibe die Rezensentin stehen. Da erklingt zunächst ein “Wach auf, mein Herz und singe” sehr “gestolpert”, ist das Absicht? Offenbar, denn in der Kombination mit der Nussknacker-Suite holpert es weiter vor sich hin. Was soll diese Kombination, und weitere? “Lobe den Herren” kombiniert mit Ravels Bolero, warum? Weil es grad passt? Eine inhaltlich begründete Zusammenfassung erschließt sich nicht. Choral-Medley “Aus tiefer Not” kombiniert mit A whiter shade of pale, “Ein feste Burg” mit van Halen, auch hier fragt man sich nach dem Sinn. Überzeugend ist anders!

    Was ist das für eine CD? Selbstgemaltes Booklet, mehr Infos zum Standort des Instruments als zu den Stücken, fällt dem Interpreten nichts dazu ein? Im Jewelcase ein professionelles Foto, weltweite Vermarktung…..
    Merkwürdigkeiten zusätzlich: Live Aufnahmen ohne Schnitte, dadurch alle “Fehler” – geht das bei Impros? – konserviert. Aufnahmetechnisch sehr matter Klang, keine typische Orgelaufnahme. Warum das Instrument? Eine mittelmäßige Kegelladenorgel aus den 1960ern.
    Gute Idee mit einer Klezmer Suite über israelische Melodien aus dem Gesangbuch, die Umsetzung, na ja….
    Hmmm…..

    Vielleicht lässt es sich am besten so zusammenfassen: Eine kreative Einspielung, von der sich jeder, der mag, ein eigenes Bild machen sollte.
    Sofia C.

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