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Tourblog

Unschuldig der Egoist ist. Weil ihr ja nur, dass er’s ist, wisst. Er selber hält sich für den Dulder der Welt, der ein Muster als Mensch und Christ ist. (Eugen Roth)

Das trifft auf fast jeden zu. Ich muss sagen, der gefällt mir, der Eugen Roth. Ein schlauer Kerl. Ironisch, aber nicht fies, poetisch, ehrlich, weise. Und in keiner Weise „typisch männlich arrogant“. Eher demütig. Ich werde ihn wohl noch öfter zitieren.

Es ist manchmal gar nicht so leicht, mit „gewöhnlichen“ Menschen zu tun zu haben, aber irgendwie erden sie einen auch. Besonders gern mag ich Menschen, die sich gut ausdrücken können. „Ich kann nur glauben, dass ich längst war, eh ich begann.“ (Rilke)

Das sehe ich auch so. Ich ticke irgendwie anders als die meisten. Zum Beispiel kann ich kurz total sauer sein über etwas. 14 Tage später weiß ich gar nicht mehr, um was es ging. Weil das Leben mit großen Wellen weiterschäumt, es spült das Negative weg. Was auch gut ist.

Ich frage mich oft, was Weisheit ist. Definitiv wird sie nur aus Schmerz und Fehlern geboren. Aber es muss noch mehr dahinter stecken.

Meine Noten Himalaya und Meereszyklus erscheinen ab September bei Furore Kassel. 
Wahrscheinlich verbringe ich meinen Urlaub in Stockholm und Nordschweden, wobei ich auch auf einem Reiterhof bei einem Musiker Stopp machen möchte.

Neu: River and Flood

Den Flutopfern Überschwemmung gewidmet:

Arnstadt: River – in der Bachkirche ❤️ Das passt:

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Thüringen

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen. (Rilke)

Rilke schreibt weiter, dass alles, auch das Unerhörte, angenommen werden muss.

Ich bin wieder zuhause. War schön, in der Rokoko-Kulturkirche zu spielen. Die Stiftung Wüstenrot hat das Konzert gestiftet.

Ich finde es schön, wenn Menschen das, was ich mag oder nicht mag, anhand meiner Webseite wissen und dann aufmerksam das schenken, was mir gefällt (zB Konzertgeschenke), so in Großneuhausen.

Ich finde, mein Blog ist ein ganz neues, eigenes Genre: Persönlich, journalistisch, poetisch, politisch, gläubig, literarisches Zeitdokument und – er wird immer live direkt (von Hatern) mitgelesen. Was natürlich Einfluss hat auf mein Denken und Schreiben, da ich trotz dieser Öffentlichkeit und akuten „Hater-Fan-Base“ auf das Gesamtbild: ein „Gestern, Heute, Morgen und die Zukunft und Nachwelt“ gerichtet bin und sein möchte, als wäre ich in der stillen Stube und als man würde man das Dokument nach meinem Tod in der Schublade finden, wo mir keiner mehr etwas kann. Es ist also ein literarisches Fingerspitzengefühls-Drahtseil-Akt, der Blog.

Ich mag im Leben, was süß ist: Kinder, Frauen, Tiere, Kaffee – eigentlich gibt es nur ein Wesen im All, das meist alles andere als süß ist, und das sind Männer, und ausgerechnet die regieren die Welt. Wobei – es gibt auch süße Männer… Selbst mein Auto ist süß, eine Knutschkugel, ein alter Beetle, blau. Vieles, was Gott geschaffen hat, ist meiner Meinung nach ganz unbewusst niedlich und liebenswert. Auch er selbst. Vieles muss man einfach liebhaben, selbst, wenn man nicht will.
Ich hätte sehr gern einen Hund. Einen Golden Retriever. Hunde lieben mich. Aber wie sollte ich jetzt einen Hund haben?

Ich bin nicht geimpft. Etwas in mir sträubt sich dagegen, mir den Stoff dieser Firmen spritzen zu lassen. Wenn man mich zwingt, tue ich es. Sonst nicht, denn trifft das Wort „impfen“ eigentlich bei mir überhaupt zu? Als ich nach Uganda flog, spritzte man mir vorher 4 verschiedene Dinge in den Arm, und es machte mir nichts aus. Ich glaube, ich war an dem Abend sogar noch in der Sauna. Einmal bekam ich aus Versehen die doppelte Ration Grippe-Impfung. Es war mir egal. Mein Körper ist sehr cool. Jedoch was Corona angeht – das Ganze stresst mich etwas, da ich Gruppenzwang nicht mag und misstrauisch bin, wenn ich (indirekt) zu etwas gezwungen werde. Ich mache gern immer alles aus freien Stücken, aus eigener Entscheidung und Überzeugung. Es ist also hier bei mir eine Frage meiner Seele. Aber ich verstehe, dass die meisten Menschen Angst haben. Ich hab keine. Es muss eben jeder Mensch selbst entscheiden.

Sehr empfehlen kann ich „Das Siebenfache Ja“ von Willi Lambert. Er spricht davon, dass die Verweigerung von der Liebesmöglichkeit Sünde ist. Sünde ist die Weigerung zu lieben. Das ist perfekt ausgedrückt. Auch eine unangemessene Existenzsicherung nennt er Sünde. Liebe und Existenz gehen ja Hand in Hand, finde ich. Wer nur damit beschäftigt ist, jemand zu sein oder nicht zu sein, wird nicht lieben können. Irgendwie hat es mir Sehnsucht gemacht, wieder Exerzitientage zu machen. Ich war schon zweimal: 7 Tage Schweigen und 7 Tage Fasten. Alles ohne Handy. Beides war schwer und gut und schon zu lange her.
„Gelegenheit, Menschen zu hassen, soll man still vorübergehn lassen. Doch eine, auch ihnen in Liebe zu dienen, die dürfte man niemals verpassen.“ (Eugen Roth)

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Organ Vlog

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Vlog

Man muss lernen, was zu lernen ist, dann seinen eigenen Weg gehen. (G.F. Händel)

Ich bin immer noch in Thüringen.
Ich genieße die Thielemann Orgel (1730) in St. Georg (1729-1731 erbaut), Rokoko. Wir haben schöne Videos gedreht. Ich wurde lecker versorgt. Die Menschen sind alle sehr nett. Ich hätte gerne ein Grundstück hier. Allerdings wurde mir auch ein Haus in Schweden angeboten.

Es ist nicht leicht, mit Anfeindungen und Attacken gut und richtig umzugehen. Vor allem war dies für mich schwer in den Monaten Oktober bis Januar. Denn ist einmal eine Welle des Hasses losgetreten worden, hat man erst mal keine Chance mehr und muß warten, bis die Welle vorbeigezogen ist. Am besten, man taucht unter in dieser Zeit. Ich jedoch habe mich gegen die Welle gestellt, weil ich mich für stark und mutig genug hielt. Das ist zwar auch ein Weg und hat vermutlich mehr positiv verändert als ich glaube, jedoch musste ich feststellen, dass ich nicht so stark bin, wie ich annahm.

Denn gegen organisierte Hater, Mißgünstlinge und notorische Dauer-Nörgler vorzugehen und anzugehen, ist anstrengend und schwer. Wenn Hater „Berufshater“ sind und aus Selbstzweck haten und ihr Lebensinhalt daraus besteht, wird es schwer, dagegen vorzugehen. Wer noch nie in einer solchen Situation war, kann es sich nicht vorstellen. Heute hatte ich ein sehr schönes Telefonat diesbezüglich mit Jörg Reddin, Kantor aus Arnstadt, der mich auf WhatsApp anrief. Ich fragte ihn, ob mein Blog-Eintrag vom 8. Oktober 2019 „homophob“ wäre, wie mir der Nicht-Musiker Benjamin Frensel aus Ansgar Kreutz’ „Kirchenmusik“ Gruppe ständig in drastischen Worten vorwirft und unterstellt. Jörg Reddin aus Arnstadt schrieb mir hierzu Folgendes:

„Der Blogeintrag ist nicht homophob. Homophobie ist eine Abneigung gegen Homosexuelle, und das ist hier eindeutig nicht der Fall.
Sicher sind solche Beobachtungen ein Spiegel, den die Betroffenen nicht ansehen wollen und sich mit dem nicht identifizieren, was die Gesellschaft bzw. die queere Welt für enge Grenzen setzt. Sicher ist Deine Beschreibung gewagt und könnte u.U. als angreifend verstanden werden. Die Welt besteht ja nicht wenig aus Mimosen, da wird dann zurückgeschossen.“

Jörg ist ein sehr sensibler Mensch, dem ich vertraute und abspüre und anmerke, dass er sich in solche Situationen hineinversetzen kann. Im Oktober 2019 hatte ich noch keine Hater und musste mir daher auch keine Gedanken machen, meine Erlebnisse zu teilen. Und ich stehe auch zu dem, was ich in dem jeweiligen Moment wie erlebt habe.

Im Nachhinein kann man das differenzierter sehen oder abschwächen. Wahrscheinlich würde ich es heute anders sehen und in 10 Jahren noch mal anders. Vermutlich würde ich einiges aus meinem Blog heute anders sehen, da ich immer mehr dazu erlebe und lerne. Warum lasse ich es dann stehen? Weil ich zu meinen Aussagen und Gefühlen stehe und sie ein wichtiger Teil meines Lebens sind. Für konstruktive Kritik und Beiträge bin ich jedoch offen. Ich weiß gar nicht mehr, was ich vor 3 Jahren oder vor 6 Monaten geschrieben habe. Den 8.10.2019 hatte ich längst vergessen. Ich lebe nach vorn gerichtet.

Wenn ich homophob wäre (ein Modewort unserer heutigen Zeit, um jemanden ächten zu können), würde ich Jörg Reddin nicht so schätzen, wie ich es tue. Im Gegenteil, ich wünschte mir, viele heterosexuelle Männer wären wie er: Klug, vorsichtig und freundlich. So könnte man mir auch Heterophobie (Wort erfunden) unterstellen. Es ist, wie gesagt, wieder falsche Verdächtigung und üble Nachrede von Benjamin Frensel, mein Blog, ich oder der 8.10.2019 wären homophob. Jedoch schauen Ansgar Kreutz und seine schweigenden Komplizen link weg. Jörg Reddin und andere haben die Kreutz-Gruppe verlassen. Das ist eigentlich die einzig richtige Reaktion. Alles andere bedeutet, das zu tolerieren, was in dieser Gruppe läuft. Ich überlege, eine neue Kirchenmusik Gruppe zu gründen? Soll ich? Da ist Lästern und Haten verboten.

Ich kritisiere auch frauenfeindliche Frauen. Bin ich deswegen „frauophob“? Ich kritisiere auch heterosexuelle Männer. Bin ich deswegen „heterophob“?


Mit Hatern und deren Verhalten gut umzugehen ist schwer. Hater zu haben ist ein Zeichen von Erfolg, so Google. Das, was ich bin, das, was an mir aussergewöhnlich ist, dass ich Lyrik und Romane schreibe und veröffentliche, dazu Kompositionen und Lieder, Pianistin und Organistin bin und Musikwissenschaft studiert habe, das wird von Hatern als negativ dargestellt. Aus Ja wird ein Nein gemacht, aus Gut Schlecht, aus Bewundernswert Spott, aus Wunderbar Neid und Widerstand (Jesaja 5, 20). Damit wird Gott angegriffen, der mir die Talente gab.

Die Priorisierung meiner künstlerischen Tätigkeiten wechselt, alles gleichzeitig geht natürlich nicht.

Alles im Leben ist Memory. Ich finde die einzelnen Puzzle-Stücke wieder. (Oder man kann auch sagen: Da ist was faul im Staate Dänemark.) Auch meine Noten sind Puzzles, Handwerkzeug und Navigator durch die Welt der Musik. Meine Noten sind mein Markenzeichen. Viele lieben meine Noten und schreiben „lovely prepared scores“. Laie Rochus Schmitz aus Münster fand meine bunten Noten wohl seltsam. Was ich viel bedenklicher finde ist, dass in dieser kindischen „Altherrengruppe“ Pfeifenorgelforum von diesem Rochus Schmitz (Laie und dort Mitglied seit 2013, das heißt, er weiß genau, was das für ein Läster-Verein ist), lästernd mit elsenp (Peter Elsen aus Düren, wie man mir schrieb, ein Laie und EDV-Mensch), meine persönlichen Emails veröffentlicht hat seit Dezember gegen meinen Willen, um mich zur Zielscheibe von Häme und Spott zu machen. (Jetzt geht es dort wohl gesitteter zu, weil sie beobachtet werden).

Viele Mobber sind seit 2013 in diesem Forum, kennen das Lästern dort gut, Rochus Schmitz der sich „neutral“ gab, Mitglied dort seit 18.11.2013, hatte keine Probleme, mich dort dem „Fraß“ vorzuwerfen. Daher veröffentlichte der mir Fremde meine geschockte persönliche email an ihn vor 3000-6000 Mitgliedern gegen meinen Willen und weigert sich, es zu löschen, nachdem er mich zuvor bewusst den Geiern vorgeworfen hatte. Zudem nutzte er seine Macht als Anwalt gegen meine Unbedarftheit aus. So ein Anwalt mit so einem Verhalten würde ich nie empfehlen. Rochus Schmitz leugnet sogar seine Taten, belästigt mich regelmäßig, ist voller Bitterkeit und falscher Verdächtigung und böse, da er persönliche Konversation einfach an Dritte weiterleitet, vor allem, wenn er sauer ist.

Es gibt Fans (siehe Fußball, da gibt es auch Altherrenclubs und Hooligans), die freuen sich einfach über einen Erfolg. Und es gibt Fans, die müssen dann Bushaltestellen zerkloppen. Rochus Schmitz scheint einer von letzteren zu sein. Ein Fan von mir ist er sicher. Besessen. Wie Johannes Sommer. Wäre er nämlich keiner, würde er sich wohl kaum für mich so interessieren.

Das gilt auch für alle anderen dieser Sorte, die täglich meinen Blog lesen, Videos ansehen und facebook lesen. Zudem wäre es wünschenswert, dass solche bei der Wahrheit blieben, was leider nicht der Fall ist. Was charakterlich bedenklich ist: Das sind ja nur Hobbymusiker. Was haben die zu verlieren? Aber wenn es eine Laien-Anwaltsgruppe gäbe und ich wäre Laien-Anwältin und würde dort über Rochus Schmitz herziehen oder wenn es eine Laien-Krankenpfleger-Gruppe gäbe und ich würde dort über Jürgen Strupat herziehen oder wenn es eine Laien-EDV-Gruppe gäbe und ich würde dort über Peter Elsen herziehen, oder wenn es eine „Organ-Expert“-Gruppe gäbe (das gibt es ja im Grunde nicht, der Begriff „Orgelexpert“, oder wurde zumindest abgeschafft) und ich würde dort über angebliche „Orgelexperten“ herziehen etc. – oho! Ob es was brachte, dass ich diese Männer angezeigt habe? Ich hoffe es! Es wanderte von Würzburg nach Berlin und zurück. Natürlich sind sich diese Männer ihres Sieges über mich sicher, nachdem sie mich „zertreten“ wollten.


Mit all diesen lästernden Laien ist Karl-Bernhardin Kropf gut befreundet. Ob die Reinhard Mawick angeschrieben haben, oder Ludwig Kaiser?

Wenn jemand negativ in meinem Blog erwähnt wird, dann ist da sicher auch etwas dran, und vielleicht sollten diese selbst über sich und ihr Verhalten nachdenken.

Ich finde es schön, ein Künstleralter zu haben. Und wie könnte ich hier je sagen, wie alt ich bin? Letztendlich spielt es keine Rolle. Es ändert nichts an meiner Leistung. Ich werde 120 und da noch aussehen wie heute. Ob ich einen Lachkrampf kriege, wenn ich dies mit 120 lese? Wer weiß. So Gott will.

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Meine schwedischen Lieder handgemacht:

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8. August 2021

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Alpha-Frauen haben es nicht leicht… (AHS) 

Bei mir kommt noch dazu, dass ich eine starke Frau und ein Mädchen bin.
Das Konzert Großneuhausen/Sömmerda heute war sehr schön und gut besucht. Neue Videos. Die Thielemann Orgel gefällt mir. Sie muss dringend gemacht werden, was mind. 90.000 € kosten wird. Das ist für ein Dorf in Thüringen nicht so leicht zu stemmen, das verstehe ich. Beim Kaffeetrinken saß ich „zufällig“ gegenüber dem Mann, der mit dem Gremium in Buttstädt zu tun hat. Buttstädt ist ganz nah von hier, der schöne Friedhof gehört zur BUGA Erfurt. Buttstädt ist die unfassbar tolle Orgel und Kirche, die dringend gemacht werden müssen, was seit Jahrzehnten vor sich hergeschoben wird aus verschiedenen Gründen. Ich merke, dass ich mich hier schnell in Rage rede und mein Temperament manchmal mit mir durchgeht. Dabei habe ich persönlich mit Buttstädt doch nichts zu tun. Aber diese Orgel hat mich tief ergriffen in ihrer Hilflosigkeit und darniederliegenden Schönheit. Als ich die Orgel sah, hatte ich die Vision, wie sie wieder erklingt in einer wunderschönen Kirche. Ich berichte morgen weiter, mir fallen die Augen zu..

Es hat mich sehr gefreut, zu hören, dass Buttstädt 7 Millionen Euro erhalten hat und wohl noch 6 weitere erhalten wird. Davon können die meisten Kirchen nur träumen. Und dennoch wurde (und das habe ich befürchtet) nichts gemacht! Das zeigt mir erneut, dass es nie um Geld geht, sondern um Interesse, Herzblut und Kraft. Ich hätte als erstes die Orgel in Sicherheit gebracht. Dazu muß ausgeschrieben werden usw. – das alles dauert. Und dann kann die Orgel zeitgleich gemacht werden, während die Kirche und der Turm gemacht werden. Aber Buttstädt streitet wohl lieber darum, ob 50.000 € zu teuer ist, um die Baugrundlage und den Boden zu prüfen bei 13 Millionen Euro (da holt man eben mehrere Preise ein) und wie teuer ein Kopierer sein darf? Und wie das Nutzungskonzept aussehen wird (was doch völlig klar ist: Kultur. Konzerte. Andachten. Museum. Gott). So kann das nichts werden. Man kann 23 Millionen geben, es würde so dennoch nicht vorwärts gehen, glaube ich, denn es sind offenbar nicht die richtigen Menschen vor Ort, die sich kümmern. Mit wie vielen Kirchen geht das so? Die Pfarrerin allein kann das nicht stemmen. Andere Kirchen hätten mit dem Geld die Welt verbessert. Ich hoffe sehr, dass sich hier die richtigen Leute finden lassen. Seit Jahrzehnten geht das so, dass die grandiose Orgel ihre Flügel hängen lassen muß.

Da habe ich den größten iPhone Speicher und großen iCloud Speicher – und kämpfe dennoch sehr um Platz.

Es stimmt schon, dass ich privilegiert bin. Darüber denke ich viel zu selten nach. Erst wenn mich andere darauf hinweisen, fällt es mir auf. Und gerade als privilegierter Mensch ist es wichtig, demütig und korrekt und ein Vorbild zu sein. Das ist nicht ungerecht, da habe ich falsch gedacht. Ich dachte oft, es ist ungerecht, dass andere unbehelligt böse und fies sein dürfen, und bei mir guckt man auf jedes Nasekräuseln. Denn es sind ja nicht nur die anderen. Es ist Gott, der mich privilegiert hat und demnach von mir mehr erwartet. Das ist ja seine Entscheidung. Da nützt es nichts, bockig zu sein. Das habe ich immer gehasst, dass das so ist. Ich wollte kein Vorbild sein. Ich wollte nicht die Korrekte sein müssen. Mich mit Leuten auseinander setzen zu müssen, die ich nicht mag. Während andere davon kommen. Letztendlich muss man aber das sein, was Gott will, dass man ist. Und Gott sieht Gerechtigkeit ganz anders. Wie kann es sein, dass Mose mein Vorbild ist, wenn ich gar nicht sein will wie er? Hat er nicht die unerträglichsten Leute geduldig ertragen? Von Jesus ganz zu schweigen.

Neu: Kunst der Fuge Arnstadt

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Kunst der Fuge

7. August 2021

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Kreativität entsteht aus dem Machen, nicht aus dem Nichts. (Katharina von Werz)

Heute erinnere ich an Michele Mouton, Isabella Bird, Heide Ecker-Rosendahl und Laura Dekker.

In wenigen Stunden fahre ich wieder nach Thüringen zum Konzert, Ich freue mich, nach Erfurt, dort werde ich abgeholt, dann nach Sömmerda. Ich bin gerade verliebt in Ritters Musik und hoffe, dass ich all seine Sonaten sehr schnell lerne. Ich berichte später.

Ich habe festgestellt, dass es viel besser ist, auf Apps oder Musik oder Bücher zu verzichten und selbst wirklich in der Stille zu sein beim Gebet und in der Stillen Zeit oder Meditation. Besonders Youtube kann sehr ablenken insgesamt allgemein. Ich brauche Stille, habe ich gemerkt, bzw. mein Geist connected mit Gott und mit mir in der Stille viel besser.

Meine Videos poste ich trotzdem , auch wenn ich meinen App-Konsum (oder Internet allgemein) aufgrund von meiner eigenen Kreativität etwas runterfahre.
Neu: Steinmeyer Orgel Arnstadt

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6. August 2021

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Ich will die Mannigfaltigkeit des Lebens preisen mit meiner Arbeit, die Schönheit auch – aber nur als in der Nichtgefälligkeit mit eingeschlossen. (Hannah Höch)

Es stimmt, alte Formen allein reichen nicht mehr, das komplexe moderne Leben abzubilden. Ich experimentiere auch gern.

Und heute erinnere ich an Maria Telkes und Shirley Jackson, die rät, nach den Sternen zu greifen.

Heute kamen meine Cherry Schuhe von Leguano an. Ich mag diese Barfuß-Firma sehr, die mich immer mit Schuhen sponsert. Ich kann sie nur empfehlen. Man läuft auf Wolken. Ich trage Leguano fast nur. Ok, manchen Frauen ist es zu alternativ, zu wenig Glitzer und Glamour. Aber ich brauche gar nicht so viel Glamour. Aber ab und zu mag ich auch Glamour.
Heute besuchten mich spontan gute Freunde aus Siegen. Wir shoppten und aßen Eis. Bei Zara fanden wir süße Kleider für mich.
Ich habe nun die Noten von fast allen Ritter-Sonaten.

Und ich werde mit Emails von Benjamin Otto Frensel gegen meinen Willen belästigt. Er steht für die Kirchenmusikgruppe. Er verdächtigt dort falsch, ich hätte mich im Februar mit dem Erotik-Fake-Account „Evelyne Gratpanche“ versucht, anzumelden. Und hätte mich mit dieser Fake-Erotikseite dann „selbst geliked“. Frensel, ‚Chef’-Administrator von Ansgar Kreutz, behauptet, dieser „Account sei mir oder meinen Fans zuzuordnen“. Das finde ich dumm, niederträchtig, pervers. Dann wieder behauptet Frensel, es könnten auch Fans von mir gewesen sein, ich sei vllt eine Erotikdarstellerin.

Jemand mit so einer  Logik ist Administrator einer Kirchenmusikgruppe! Die bisher dümmste Verdächtigung und Verleumdung von allen. Ich habe viele Freunde, die mich mit Screenshots informieren oder mich vom Handy lesen lassen, was Frensel, nachdem er mich feige mundtot gemacht hat aus persönlicher Rache, weil ich ihn in meinem Blog erwähnt habe, über mich schreibt (wofür er meiner Meinung nach die Kirchenmusikgruppe missbraucht). Ich habe 12.300 Fans, die mich informieren können. Da brauche ich keine Sex- oder Erotikseite. Dennoch lassen Frensel, Kreutz, Ulfert Smidt und andere weiter Verdächtigungen oder Verleumdungen über mich stehen. Zudem wäre niemand so dumm, eine auffällige Erotikseite, von Männern angelegt, zu verwenden, um sich heimlich irgendwo einzuloggen. Eine Frau schon gar nicht. Außerdem will ich den Dreck dort gar nicht immer lesen. Frensels Verhalten, ein „armer Theologiestudent“ (wie er sich selbst nennt) auf Lebenszeit – da kann einem die Theologie leid tun.

Neu:

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5. August 2021

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Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau, die ihn stützt. Hinter jeder erfolgreichen Frau stehen mindestens drei Männer, die sie abhalten wollen. (Waltraud Schoppe)

Das stimmt. Aber es gibt auch tolle Männer, die stehen und unterstützen.

Nicht zu vergessen, dass das Rechtssystem immer noch eines ist, das Männern zum Vorteil dient. Allein, dass Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1997 (!) eine Straftat ist, sagt alles über unser „Rechtssystem“ aus. Chauvinismus und Seximus und auch Mobbing werden durch unsere Justiz noch immer nicht wirklich als Straftaten bestraft, sondern oft noch als „normal“ angesehen. Mutige Frauen werden von Männern oft ungestraft verunglimpft. Das ging auch Waltraud Schoppe so. Vielleicht ist es naiv zu denken, dass es mir anders gehen sollte? Es braucht dringend neue Reformen. Aber ich möchte mich in Zukunft auf die Musik konzentrieren. Ich kann mich nicht um jede Ungerechtigkeit kümmern, und auch nicht um Kleinkriege mit LLs (lästernden Laien) und NNs (neidischen Nichtsen). Aber darum, dass alte Systeme bröckeln.

Heute übte ich Ritters 4. Sonate. Ich mag sie, und sie erinnert mich seltsamerweise durchaus oft an Beethoven. Am WE sind die nächsten Konzerte. Dann bald Dortmund und Umgebung. 

Neu: Orgel Date AHS Nr 6 Physharmonica Klais 

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Kunst hat kein Geschlecht, keine Partei, keine Rasse. (AHS) 4. August 2021

Heute erinnere ich an die Frauen Gerda Taco, Marga Bührig, Fabiola Gianotti.

Ich finde, Ludwig Kaiser spielt nicht gut, seine Videos sind schlecht gespielt und schlecht besucht, von daher wundert es mich, dass er mich angreift. Um über John Cage zwei Sätze zu sagen, muß er ablesen und acht Mal auf ein Blatt schauen. Ich rede eine Stunde frei. Allein da sind schon Welten zwischen uns. Er wirkt auf mich in den Videos verklemmt und ganz und gar nicht spontan. Da ist ein Video von mir nach 5 Stunden mehr besucht als seine nach einem Jahr.

Natürlich macht er meiner Meinung nach heuchlerisch im Verhalten auf „christlich“ wie die meisten dieser Art, mit christlichen Überschriften auf YouTube. Manche Menschen erscheinen mir heidnisch, heuchlerisch und unkünstlerisch: haben auch nicht künstlerisch studiert: Auch viele Kirchenmusiker, die nach der Kirchenmusik (ist für mich wie Schulmusik) noch „Konzertexamen“ studieren, haben nicht wirklich künstlerisch studiert meiner Meinung nach:

Der Hauptteil ihres Studiums war pragmatisch, praktisch und bodenständig und vor allem in alle Richtungen verstreut ohne völlige Konzentration auf das Instrument. Sicherheit und Geld spielen für diese Menschen im Leben oft eine wichtigere Rolle als Kunst. Noch stärker bei Hobbyorganisten. Ein langes künstlerisches Studium kennen weder Kantoren noch Hobbyorganisten noch Schulmusiker.


Seximus zeigt sich u.a. darin, dass Männer sich als „sachlicher“, belehrend und „besser wissend“ bezeichnen und sich betont sehr überlegen geben. Je unsicherer ein Mann, desto stärker dieses Verhalten. Wie solche beruflich „Gott“ in den Mund nehmen können, finde ich .. nunja… Viele Kantoren und Hobbyorganisten sind beinahe Unkünstler. Lästernde Ungeheuer. Auf meinen Artikel und auf den Sexismus geht Ludwig Kaiser aus Bochum übrigens überhaupt nicht ein. Ich glaube, Sexismus und Männerdominanz sind ihm total egal. Er wollte nur durch meinen Namen Aufmerksamkeit haben und sich lustig machen.

Was ist Kirchenmusik? Was ist ihre Gesinnung?
Es geht um Lob Gottes. Die meisten Kirchenmusiker wissen meiner Meinung nach nicht, was das bedeutet, sie kennen weder Gott noch die Bibel. Und Kunst und Virtuosität auch nicht. Was man deutlich an ihrem Verhalten merkt. Martin Schmitz, Bornheimer, Daniel Kunert, Maximillan Nicolaus und Stefan Kießling musste ich aus meiner Gruppe Orgel-Prospekte rauswerfen. Wie die da reingekommen sind, obwohl ich sie blockiert habe, ist mir schleierhaft. Ich missbrauche meine Gruppen nie für Lästereien. Mir geht es um Musik.


Aber andere solidarisieren sich hintenrum. Es gab zu mir angeblich ein „Hinterzimmer“ im Pfeifenorgelforum, in dem die „aus dem AHS-Thread“ eingeladen wurden von Jürgen Strupat. Was sich ja kurze Zeit später in der Kirchenmusikgruppe bewahrheitet hat, in der sie sich erstaunt und voneinander unabhängig gaben. Darauf sind Benjamin Otto Frensel und Ansgar Kreutz dann wohl reingefallen. Diese bewusst in einem Digital- Hinterzimmer-Läster-Leute hat Ansgar Kreutz dann später in der Kirchenmusikgruppe unbehelligt gelassen. Die schweigenden Administratoren sind für mich Mittäter. Schweigen ist Zustimmen. Diese ganze Gruppe ist meiner Meinung nach voll Feiglinge, die zuschauen. Die meisten sind besessen von mir.

Ein MAT, Deckname von Markus Theising im Pfeifenorgelforum, hat mich auch in anderen Foren attackiert und beleidigende Posts geliked. Manche Foren mussten hier radikal dagegen vorgehen. Ich muss sagen, dass säkulare Foren viel anständiger zu meinem Schutz reagiert haben als sogenannte „christliche“. Da wurde ich nicht nur nicht geschützt, sondern der Spieß wurde noch rumgedreht, siehe Benjamin Frensel und Ansgar Kreutz.

Ein Mob Männer, der eine einzelne Frau attackiert, ist unglaublich mutig. Feindseligkeit, Belästigungen, Angriffe begegneten mir von Christoph Bornheimer und Kumpel Jan Wilke, Martin Schmitz aus Trier, Lucas Kluck, Benjamin Otto Frensel, Karl-Bernhardin Kropf, Jürgen Strupat, Rochus Schmitz, Markus Theising, untereinander meist gut vernetzt und abgesprochen, wenn sie voneinander völlig unabhängig tun – die sich gegenseitig helfen, die mich aus dem Nichts attackierten und überrascht tun von meinen Reaktionen und sich als „Opfer“ darstellen. Rochus Schmitz veröffentlichte meine persönliche email gegen meinen Willen mit dem Ziel, mich fertig zu machen, und leitete meine Emails an Dritte weiter.

Es ist schwer, darauf korrekt zu reagieren. Dabei kenne ich die gar nicht. Es gibt einen Vers von Bernhard von Clairvaux: „Wegen dir habe ich nicht angefangen, wegen dir werde ich nicht aufhören“. Ich kritisiere die Kirchenmusik, die in weiten Teilen leider atheistisch, diskriminierend und eitel ist, nicht wegen obiger Namen. Die haben mich nie interessiert. Die sind für mich uninteressante kleine Fische, die haben mich attackiert. Wegen denen gehöre ich weder dazu noch nicht dazu. Nein, ich kritisiere die tiefen, festgesetzten, alten, konservativen Gesamt-Strukturen.

Ich lasse mich hierbei nicht von den Hilfsorganisten und Typen abhalten oder ablenken, die meinen, diese Strukturen vehement verteidigen zu müssen oder die mich aus persönlichem Neid, aus Begierde oder Hass vernichten wollen. Deren Verhalten bestätigt jedoch exakt meine Kritik an den Strukturen und am System. Es ist schlimmer, als ich vermutete: Ist jemand anders und möchte verändern, soll die Person vergrault werden. Besonders, wenn sie eine Frau ist. Damit es bleibt wie immer. Aber dieses „wie immer“ ist eine Katastrophe. Genau das sehen diese nicht.

Dabei ist die Kirchenmusik zu großen Teilen (nicht überall) verblendet, getäuscht, Vetternwirtschaft und spielt schlecht vor leeren Bänken, hasst die Pfarrer, glaubt nicht, lästert und tauscht sich arrogant unter der Hand klüngelnd Vorteile zu in Männerseilschaften.

Viele Kantoren reden mit ihren Pfarrern nicht und kommunizieren nur per Zettel. Nach außen wird von Jesus gesprochen, aber kaum herumgedreht, wird meist gelästert und nach eigener Ehre gesucht. Sie erinnern mich an die Pharisäer in der Bibel. Und wo werden die laut Jesus landen? Eventuell meint Jesus mit Pharisäer alle diese besserwisserischen Männer.

Neu: Arnstadt Pandemic Dance – Video von Jörg Reddin

https://m.youtube.com/watch?v=1c1wGi2o60ku0026feature=youtu.be

Wem viel gegeben ist, bei der wird man viel suchen. (Lk 12)

Habe mich für mehrere künstlerische Stipendien beworben. Bin gespannt. Das braucht immer recht viel Zeit. Meine Presse in der Thüringer Allgemeine ist schön geworden. Und mein Orgelwerk Physharmonica ist fertig aufgeschrieben

Sehr empfehlen kann ich Gabriela Grunden: Wer glaubt, fragt.
Sie schreibt darüber, dass Spiritualität oft elitär und als Leistung verstanden wird, jedoch der Glaube an Gott Leben ist, meist ganz praktisch und einfach. Wer Gott nicht im Alltag findet, findet ihn nicht. Wir glauben nicht an unseren Glauben, sondern an Gott. Scheitert Gott? Nein. Aber der Kampfplatz ist im eigenen Herzen und hat stets öffentliche Auswirkungen.

Zum Artikel in Zeitzeichen, von Reinhard Mawick im Webportal Zeitzeichen veröffentlicht, der offenbar nicht verstanden hat, um was es mir ging:

https://www.zeitzeichen.net/node/9131

Zeitzeichen Artikel

Der mir völlig unbekannte Ludwig Kaiser (vermutlich mit gewissen Leuten befreundet?) geht auf die von mit genannte Männerdominanz und den Sexismus überhaupt nicht ein, sondern schreibt nur gegen mich als Person und spottet über meine persönliche Klangvorstellung und Sicht von Musik. Genau das ist Sexismus aus meiner Sicht: Frauen nicht ernst nehmen, sie korrigieren, sie öffentlich verspotten und als unglaubwürdig darstellen, ohne dass ich mich äußern und wehren darf.

Dass ich künstlerisch viele Berufe habe, nennt er im Zusammenhang mit „selbstbezogen“ – dabei hat er künstlerisch nicht das erreicht, was ich erreicht habe. Ein virtuoses Studium ist Konzertfach Orgel Master und Bachelor – das weiß er doch sicher ganz genau, und genau das hat Kaiser sicher nicht studiert, sondern Kirchenmusik? Dazu wird der Spott-Artikel pseudosachlich mit Fußnoten zugespickt, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Er verdreht das Thema herum in Richtung „Wirklichkeit“ – als wäre nur seine Wirklichkeit richtig und die nachweisliche Männerdominanz der Orgelszene keine Wirklichkeit. Dass Kaiser den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und ansonsten nur 3 Namen nennt und vom Thema ablenkt mit Hegel-Zitaten, ist klar. 

Offenbar erfährt Ludwig Kaiser Wirklichkeit aus seiner Sicht, stellt seine jedoch als absolut dar. Ich habe noch nie von ihm gehört. Ein meiner Meinung nach kleiner, unbekannter Kantor aus Bochum. Er hat bei weitem nicht so viele Konzerte gespielt wie ich und nicht ansatzweise so viele CDs und Bücher veröffentlicht. Dass eine Orgel zerbrechlich und gleichzeitig Kalkül und Wissen sein kann, scheint ihm fremd. Die Männer-Orgelwelt besteht aus robuster Nüchternheit. Für Ludwig Kaiser ist eine Frau, die viele künstlerische Berufsbezeichnungen hat, natürlich selbstbezogen, nach dem Motto „Da kann doch was nicht stimmen“. Komponistin hat er übrigens vergessen. Es mag sein, dass es für ihn ärgerlich oder unerheblich ist, ob ich eine Orgel zärtlich und filigran finde, für mich ist es das nicht. Seine Meinung interessiert mich da auch nicht. Er ist ja auch kein Poet. Ich schon. Dass Kaiser meine poetischen Formulierungen meiner Wahrnehmung spöttisch abtut und seinen Artikel pseudowissenschaftlich mit Fußnoten übersät, die zudem nichts mit dem Thema zu tun haben, zeigt seine Selbstbezogenheit und bestätigt meine Kritik der Männer-Dominanz: Weibliche und poetische Wahrnehmung von Orgel zählt; aber ein unbekannter Kaiser zeigt und erklärt, wo es lang geht. Ein Kantor.

Jemand, der nicht künstlerisch Klavier und Orgel studiert hat. Jemand, der bei weitem nicht so viel künstlerisch geleistet hat wie ich, der keine Gedichte veröffentlicht hat, keine Romane, keine Bilder. Der muß natürlich andere zitieren. Jemand, der keine Bücher veröffentlicht hat und kein Konzertexamen Klavier studiert hat, dem ist das Wort „virtuos“ natürlich ein Dorn im Auge. Auch wenn er drei Namen nennt. Das ändert nichts an der Männerdominanz. Dass er meine Klangwelt abtut, als würde nur seine Meinung von Klang stimmen, ist typisch für den Sexismus der Orgelwelt und bestätigt sie. Meint Kaiser, wenn er Hegel zitiert, weil er selbst nichts veröffentlicht hat, würde dies meine Kritik am Sexismus einschüchtern? Virtuos studieren ist Künstlerisches Fach Orgel. Das weiß er genau. Genau das, was Kaiser nicht studiert hat.

Ich war fast immer die einzige Frau in diesen Studiengängen. In allen Kirchenmusikabteilungen habe ich nur Männer-Jurys erlebt. Teilweise hatten die Männer zwei Professuren gleichzeitig. Keine einzige Frau hatte eine Professur oder auch mir eine Stelle. Auf den meisten Orgelkonzerten mit Gästebuch war ich die einzige Frau. Zum Thema Männerdominanz: In allen Foren und Gruppen Orgel im Netz tummeln sich in aller erster Linie Männer. Diese attackieren Konzertorganistinnen seit Oktober 2020 massiv. Wirklichkeit ist: Fast alle Orgelkonzerte, Professuren, Kantorenstellen, Domstellen werden von Männern besetzt. Viele Großkirchen wie beispielsweise Leipzig haben noch nie eine Frau an der Orgel gesehen oder eine Organistin oder Kirchenmusikerin angestellt. Kaiser lenkt vom Thema ab, indem er über meine Poesie spottet. Dieser Ludwig Kaiser ist schon raffiniert und gerissen in seinem Verhalten, durch Taktik und Spott zu kaschieren, was meiner Meinung nach sein Ziel ist: Als gäbe es keinen Sexismus in der Orgelwelt. 

Dass Reinhard Mawick meine Antwort nicht veröffentlicht, aber diesen unpassenden Beitrag von Ludwig Kaiser stehen lässt, der den Sexismus durch Attacke gegen mich bestätigt und vom Thema ablenkt, indem er über alles mögliche schrieb, nur nicht zur Überschrift und zu dem, um was es mir ging, zeigt mir, dass Zeitzeichen aus meiner Sicht keine christliche oder kirchliche Zeitung ist, sondern die Meinung von Männern favorisiert. Den von mir angeprangerten Sexismus und die Männer-Dominanz widerlegen konnten weder Kaiser noch Mawick noch Gessler.

In den beiden „Lästergruppen“ Kirchenmusik und Pfeifenorgelforum bin ich oft Gesprächsthema Nummer Eins, scheint mir. Aber es gibt oft Zank generell. Eigentlich sollten diese beiden Gruppen Ann-Helena-Gruppen heißen, da sie sich so um mich drehen. Beiträge zu mir haben oft die meisten Kommentare, sprengen jede Emotion, lösen ganze Erdbeben von Gefühlen bei anderen aus. Langweilig scheine ich nicht zu sein

Die meisten sind Männer. Es freut mich ja, dass sie meine Beiträge in Zeitungen diskutieren. Es sind zu 89 Prozent Männer, die sagen, „stimmt gar nicht, dass die Kirchenmusikszene männerlastig ist“. Sie merken gar nicht, wie ironisch das ist. Es ist ohnehin disqualifizierend, da nur Männer reagieren.
Die Kommentare zeigen oft die Niveaulosigkeit der Männer-Laien-Mitglieder dieser beiden Gruppen, die „Scheiße“ und „Fliegen“ usw. als ihre Formulierungs-Grundlage verwenden, von Frensel natürlich alles stehengelassen. Es macht denen richtig Spaß, zu lästern. Es sind meist Heiden, die ihre Komplexe und Neid durch Abwertung ausdrücken. Seitdem Benjamin Frensel sich als Administrator aufführt von Ansgar Kreutz, ist der Ton noch schlimmer geworden, finde ich, und wie mir viele bestätigten. Viele Leute sind geschockt. Frensel geht im Lästern richtig auf und schreibt ellenlange Kommentare, weil er meint, ich würde es lesen. Oh lieber Frensel, nur weil du meinen Blog liest, heißt es nicht, dass ich dein Geschwurbel lese. Ausgerechnet dieser Läster-Laie meint, mein Orgelspiel bewerten zu können. Ich finde, dass er seine Zeit dafür verwenden sollte, endlich einen Abschluss zu machen mit 35.

Daniel Kunert, mit dem ich die Zusammenarbeit beendet habe, hat zu einem neuen „Rache-Schlag“ ausgeholt und macht doch eigentlich kostenlos Werbung für mich. Da er weiss, dass Lästern Klicks bringt in diesen Gruppen, hat er etwas „Interessantes“ gepostet und mich auf seiner sonst meiner Meinung nach biederen und hässlichen Seite gelöscht. Bei den Posts in diesen Gruppen wird peinlicherweise und unprofessionell ausländische Männer-Namen mit Frauennamen verwechselt und dadurch meine Kritik der Männerdominanz bestätigt. Kunert wollte stets eine Zusammenarbeit mit mir. Mein Bauchgefühl war aber richtig. Er wittert Konkurrenz durch meine Orgel-Information. Bei all diesen Beiträgen sieht es immer so aus, als wären diese Leute unabhängig voneinander oder hätten eine unabhängige Meinung. Nein. Es ist eine Vettern-Wirtschaft und auf subjektives Empfinden und persönliches Beleidigtsein aufgebaut. Man kann das chronologisch beobachten. Auch Ludwig Kaiser wird nicht unabhängig sein. Die einzig Unabhängige bin ich.
Der ganze Männer-Mobb attackiert mutig eine einzelne Frau. Hier ein Zusammenhang:

1. Ich will mit Christoph Brückner nichts zu tun haben und finde seine „Zeichnungen“ nicht schön. Habe ihm ganz höflich und privat mitgeteilt, dass ich keine Zeit für eine „Zusammenarbeit“ habe.

2. Daraufhin stänkert er bei meinen Verlagen.

3. Daniel Kunert ist mit Brückner befreundet und hat ihn beauftragt, meine Werke zu rezensieren.

4. Ich hinterfrage privat diese Art der Beauftragung und möchte meine Orgel-Information so lassen.

5. Daraufhin postet Kunert einen hässlichen Beitrag über mich und schreibt Kirchen und Veranstalter an. Brückner postet.

Und so kann ich Cliquen und Verbrüderungen aufzählen, die sich gegenseitig decken und nichts als Rache sind. Das ist die Heiden-Männer-Kirchenmusik, dargestellt in diesen Gruppen. Sie bestätigen nur meine Kritik. War es nicht schon zu Paul Gerhardts Zeiten so?

Anbei eine Kritik zu Brückners CD, die mir jemand schickte als Kommentar:

„Kennst du vermutlich:
War bei Kunert auf der Seite, bis C.B. das hat löschen lassen:
„Christoph Brückner spielt auf seiner ersten CD, ja was denn eigentlich? Eigene Werke? Im Prinzip, ja, aber dann klingt es wie Improvisationen!

Etwas ratlos lässt diese Scheibe die Rezensentin stehen. Da erklingt zunächst ein “Wach auf, mein Herz und singe” sehr “gestolpert”, ist das Absicht? Offenbar, denn in der Kombination mit der Nussknacker-Suite holpert es weiter vor sich hin. Was soll diese Kombination, und weitere? “Lobe den Herren” kombiniert mit Ravels Bolero, warum? Weil es grad passt? Eine inhaltlich begründete Zusammenfassung erschließt sich nicht. Choral-Medley “Aus tiefer Not” kombiniert mit A whiter shade of pale, “Ein feste Burg” mit van Halen, auch hier fragt man sich nach dem Sinn. Überzeugend ist anders!

Was ist das für eine CD? Selbstgemaltes Booklet, mehr Infos zum Standort des Instruments als zu den Stücken, fällt dem Interpreten nichts dazu ein? Im Jewelcase ein professionelles Foto, weltweite Vermarktung…..
Merkwürdigkeiten zusätzlich: Live Aufnahmen ohne Schnitte, dadurch alle “Fehler” – geht das bei Impros? – konserviert. Aufnahmetechnisch sehr matter Klang, keine typische Orgelaufnahme. Warum das Instrument? Eine mittelmäßige Kegelladenorgel aus den 1960ern.
Gute Idee mit einer Klezmer Suite über israelische Melodien aus dem Gesangbuch, die Umsetzung, na ja….
Hmmm…..

Vielleicht lässt es sich am besten so zusammenfassen: Eine kreative Einspielung, von der sich jeder, der mag, ein eigenes Bild machen sollte.
Sofia C.“

Würdet ihr an meiner Stelle meinen YouTube Kanal monetarisieren? Youtube fragt mich schon das 3. Mal. Apropos:

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2. August 2021

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Ich habe beschlossen, dass es in meinem Leben nur eine große Liebe geben soll: die Kunst! (Victoria Ocampo)

So denke ich nicht, obwohl der Gedanke verlockend ist. Für mich ist es aber sehr wichtig, auch Gott und Menschen zu lieben.

Heute habe ich endlich wieder gemalt. Das hat gut getan. Ich liebe es, Farbe an mich heranzulassen, zu mischen, zu sehen, wie sie sich verwandelt, wie sie trocknet, wie sie reagiert. Sich entschlossen und respektvoll durchsetzen:

Das ist ohnehin etwas, das ich möchte: Auch wenn dann um mich alles voller Farbe ist. Eine „Friedenszelle“ sein in einer Weise, die vor allem Frauen nach mir helfen soll. Vollständig sein als Frau. (Viele Frauen beschränken sich freiwillig noch immer auf die ihnen von Männern zugewiesene alte Rolle und tragen damit zur Unfreiheit von Frauen bei. Haben Frauen diese Rolle denn nicht langsam satt?) Es gibt (zwar aus meiner Sicht heuchlerische) Stimmen, denen die Männerdominanz auffällt, zB Karl-Bernhardin Kropf, die jedoch im gleichen Atemzug Frauen wie mich nicht nur nicht unterstützen, sondern kritisieren und attackieren, wie ich es erlebte.

Heute erinnere ich an Hertha Ayrton und Kristina Hänel, Gege Burkuru, Mary Barra, Camilla von Cornwall, Virginia Raggi.

Im April fliege ich für Konzerte in die USA. Ich freue mich so auf Amerika, ich war schon immer Fan. Und Reisen – ja, mein Ding. Grand Canyon … ich erinnere mich an unsere Wanderung nach unten – ein Traum!

Neues Video aus der Traukirche ❤️

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