Eingekehrt bist du bei mir, du Fernegott, du Zuversichtler. Doch nah bist du und täglich da. (AHS)
Heute wieder den ganzen Tag Doktorandenkolloquium. Die Einzelsprechstunden und die Arbeitsgruppe waren super. Gut, es ist dennoch so, dass man schon Geduld braucht für alles. Allmählich versteht man die Wege, dennoch: Niemals den Idealismus und die Mission verlieren, nie den Glauben. Egal, wie „starr“ Theorien wirken können.
Ich wurde gefragt, ob ich mich schon mit Bodo Wartke getroffen hätte. Ja, habe ich. Wir wollten uns über Musik und Klavier austauschen. Aber es war ein sehr seltsames Treffen, nach dem Konzert, da ich mit einer Freundin auftauchte, die ihn unbedingt kennenlernen wollte und sich aufgebrezelt hatte. Ein Gespräch mit Bodo Wartke wurde unmöglich, da sie sich komplett auf ihn geworfen hat. Wir konnten uns nicht austauschen. Ich merkte nur, dass er mir nicht gefiel. Er wirkte sehr oberflächlich. Dabei hätte mich vieles interessiert. Ich saß sprachlos daneben. Ich hätte nie gedacht, dass er so unreif und so äußerlich ist in meinen Augen, so sehr Macho, dass es ihm scheinbar nur darum ging, eine Frau, die ihn willig anschmachtet, für die Nacht zu finden. Ich wollte nicht mehr bleiben und habe gesagt, dass ich noch was zu tun habe. Daraufhin ist er mit ihr die Nacht über abgedüst. Aber besser so.
Neu: Dom Trier
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Klang wölbt Handfläche, baut Säulen aus Fingern. (AHS)
Oben: Rieger Orgel Pfalz
Ich übe Rhin von Vierne. Eine schöne Übung für Doppelpedal. Und Toccata und Impromptu.
Es war anstrengend heute. So viele Doktoranden. Zoom. Es zoooooomt sehr. Erschöpfend. Ich mag es durchaus gern, über Musik etc. zu diskutieren. Aber Musik machen ist – lebensnotwendig für mich. Ich steche mit meiner Art auch „überall“ raus, obwohl ich mich bemühe, unauffällig zu sein. Je mehr ich mich bemühe, unauffällig zu sein, desto weniger gelingt es ☺️ Ich bin die einzige, die mit Handy drin ist. Während alle anderen geschniegelt und gebügelt vor dem Desktop sitzen und ein schickes, gerades Hintergrundbild designed haben und vorweisen können (New York oder so was), schwankt mein Handybild der Realität bedenklich seekrank nach allen Seiten, während ich durch die Wohnung stapfe in meinen Schafsocken und in meinem warmen Wolkenpulli und dem Postboten öffne. Der mir meine Vierne-Noten bringt. Ich werfe meine Kaffeetasse um und bin in zwei Meetings gleichzeitig. Während ich meine neuen Noten studiere. Wenn wir „ausbrechen sollen“, bin ich die Letzte, die übrig bleibt, weil ich nicht gecheckt habe, wie ich in die „Ausbrechgruppen“ oder ins „Wonder Me“ komme. Was mir unangenehm ist. – Oh, ich bin ja noch da. Ähm… Oh, bin ich hier richtig? – Ja, dabei sind alle so strukturiert, lieb und ordentlich. Ich fremdschäme mich für mich selbst, während meine Haare nach allen Seiten abstehen. Aber Methode ist und bleibt spannend. Ich bekomme alles mit und habe meist gute Fragen, Ideen. Wenn ich mich vorstellen soll, bin ich komischerweise schüchtern und kurz angebunden. Ich komme mir dann unbeholfen und kindlich vor, beinahe tollpatschig. Verstecke mich gern. Wage ich mich aber heraus, merken es alle. Die meisten sind nett und eher „Lehrertypen“, keine Künstlertypen. Ich bin ein Flamingo unter diesen und werde oft neugierig betrachtet. Das schwarze Schaf? Aber das ist ok. Die meisten erinnern sich immer gleich an mich. Mein Name dagegen ist Hase… Aber wenn mein Name richtig ausgesprochen wird, wärmt sich mein Herz.
Promovieren ist eine eigene Welt. Ich kann verstehen, dass die Art und Weise, wie geredet wird, hochgestochen und anstrengend wirken kann. Aber man gewöhnt sich an diese Sprache. Und es ist spannend. Jedoch eines ist es: Trocken. Im Vergleich zur Kunst.
Neu: Note commune (Note ist weiblich)
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Wach auf, Menschheit! Es ist keine Zeit mehr! (Berta C. Flores)
Oben:
Späth Orgel Saarbrücken, Kathedrale St. Michael
Heute viel Reger geübt. Und Orpheus. Den ganzen Tag geübt. Es macht Spaß, mit Superoktavkoppeln zu arbeiten. Vor allem, wenn das Pedal als Melodie Vierfuß haben soll (Vierne). Arbeitet man bei Improvisationen mit Sub- und Superoktavkoppeln (es ist selten, dass die Superoktavkoppeln bis oben komplett ausgebaut sind) und mit Schwebung, wirkt der Klang von allen Seiten in einer Art Dolby Surround.
Es ist traurig, dass der Weihnachtsmarkt in Stuttgart wohl wieder abbauen muss. Wird je irgendeine „Impfquote reichen“? Reichen 70 Prozent nicht, werden auch keine 100 reichen. Aber vielleicht soll auch unsere Welt zur Ruhe kommen.
Während Üben: Trial. Kyle Rittenhouse kommt mir wie ein verwöhntes, trotziges Riesenbaby vor mit Schmollmund und Riesenwaffe, dem die eigene „Sicherheit“ das Wichtigste ist und der Menschen erschießt.
The American Self Defense? (Aber wehe, gequälte Frauen töten nach vielen Jahren der Qual den Ehemann. 20 Jahre Gefängnis. Tritt aber ein Mann einem anderen 1x ins Gesicht, darf der ihn ungestraft erschiessen!) Sehr viele in diesem Trial haben deutsche Namen. Rittenhouse ist kein Vergleich mit Gaige Grosskreutz, der nicht schießen wollte. Der alte Richter kam mir fehl-am-Platz-gutgelaunt und parteiisch vor, während Menschen voller Elend ihre Geschichten erzählen. Er zerstörte den Ruf des Anwalts der Gegenseite vor der Jury. Es ist Politik. Auf „schlechte Menschen“ (Zitat Anwalt von Kyle), Unruhestifter, Schwarze, Rebellen und deren Helfer darf scheinbar ungestraft geschossen werden. Deswegen sind ja Waffen erlaubt? Wie kann ein Siebzehnjähriger mit so einer Waffe (illegal) herumlaufen? Ein Polizist hat bereits zuvor dort einen Schwarzen ungestraft erschossen. Sind denn „schlechte Menschen“ (arm, leben im Zelt, nehmen Medikamente/Drogen, sind aggressiv, weniger gebildet, evtl. vorbestraft…) weniger wert? Was hilft da ein weißer Bengel mit Maschinenpistole, der sich toll vorkommt? Das provoziert und macht neidisch. Justiz weltweit ist extrem politisch und ungerecht. Wenn ich da gewesen wäre, ich hätte denen etwas erzählt. Es ist die Schuld der Regierung, der Polizei, der Reichen.
Unser Rechtsstaat hat auch kein Problem damit, dass Frauen schlechter bezahlt werden und für Care-Arbeit keine Rente sehen und bei Trennung, wenn unverheiratet, total im Regen stehen, nachdem sie Kinder großgezogen haben.
Kebekus (die ich leider gar nicht kenne) schreibt, dass selbst heute kleinen Mädchen wenig weibliche Identifikationsfiguren in Medien, Fernsehen etc. angeboten werden außer „kleine sexy Mädchen“, extreme und sexualisierte Körperbilder mit dünner Wespentaille. In Märchen sind Prinzessinnen passiv und ohne Charakter. „Mach keinen Ärger“, und der Prinz rettet dich. Andere Frauen in Märchen sind böse, intrigant, nicht zu trauen, Stiefmütter. Keinerlei weibliche Vielfalt. Schlumpfine ist alleine. Wie sollen wir so glauben, dass Frauen Freundinnen, Verbündete und Gehilfinnen sind? Jahrhundertelange Unterdrückung geht nicht spurlos vorüber. Wir sind verstreut unter Männern. Frauen in Märchen und Filmen sind fast nie Freundinnen, sie sprechen kaum miteinander. Nach dem Motto: Entweder du bist die Schönste oder du findest nicht statt. 72 Prozent der Fernseh-Sender sind männlich. In Filmen haben Frauen deutlich weniger Redezeit, es gibt fast nie zwei weibliche Rollen, und die Frauen sprechen kaum miteinander, selbst in Filmen, wo Frauen die Hauptrollen haben. Fast alle Filme und Sendezeiten sind von Männern beherrscht, Frauen sind Dekoration der Helden.
Ich habe weibliche Vorbilder auch sehr vermisst. Später vllt. noch 3 !!!, aber selbst diese sind sehr unrealistisch. Sogar Biene Maja wurde modern und schlanker gemacht. Viele Kinderunterhaltung ist frauenfeindlich. Selbst Tierzeichentrick ist zu 87 Prozent männlich, schreibt sie. Da sich Frauen von Männern seit Jahrhunderten abhängig fühlen, lassen sie auch heute noch aus Angst keine weibliche Konkurrenz zu und näher kommen. Es ist also von Männern initiiert? Selbst Agenturen begnügen sich mit einer Frau, schreibt sie. Ab 50 verschwinden Frauen ganz aus den Filmen. (Außer sie spielen die Hexe.) Männer steigen ab 50 in Charakterrollen auf. Der alte James Bond hat junge Freundinnen, 30 Jahre jünger. Crazy.
Da ich tolle Lehrerinnen, Freundinnen und weibliche liebe Babysitter hatte, ging es mir dennoch gut.
Kebekus schreibt, dass Maria ebenfalls nur die eine sein darf. Der Rest der katholischen Kirche sei ein Ausbeuterbetrieb, was Frauen angeht. Frauen arbeiten meist ehrenamtlich, während Bischöfe über ca. 11.000 € pro Monat erhalten. „Men’s Paradise“. (Da ich evangelisch bin, war ich darüber erst mal unwissend.) Sie schreibt darüber, wie oft werden Frauen in der Bibel zu Sünderinnen gemacht. Wie kann es sein, dass Maria von Magdala nicht Apostelin und Jüngerin ist, sondern immer noch als Hure gilt? Wie kann es sein, dass dies ein säkulares Buch aufzeigen muss? Marias Begegnung mit dem Auferstandenen ist die Begegnung mit Jesus in der Bibel. Und sie bekam einen ganz klaren Auftrag für Mission. Doch die Kirche redet fast nur von Paulus und Petrus und von männlichen Aposteln und verbietet Frauen den Mund. Warum? Weil man nicht weiß, was Maria von Magdala nach ihrem Auftrag alles geleistet hat an Mission? Und der Himmel voller weißer Männer zu sein hat? Sorry. Ich bezweifle, dass viele Männer im Himmel sein werden.
Aber was bringt es, wenn die Kirche kritisiert wird. Inwiefern sie gläubig ist, weiß ich nicht.
Ich verstehe, was Kebekus meint. Frauen sind vielfältig, individuell und voller Charakter. Und das dürfen sie zeigen. ❤️ Wenn wir nicht zusammen halten, wird das Patriarchat nicht aufhören.
Hier singe ich „Der Mond ist aufgegangen“:
Gute Nacht
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In entlegenen Gebieten der Musik forschen, durch Kunst, manchem ausgesetzt, jedoch unbesiegbar. (AHS)
Oben: Pflüger Orgel 1986, Tirol
Es war schön in Stuttgart. Der große Weihnachtsmarkt wurde rund um die Stiftskirche aufgebaut, meinem Zentrum in Stuttgart. Die Sonne schien. Ich fuhr spontan Riesenrad wegen dem schönen Wetter (trotz etwas Höhenangst) und sah die Stiftskirche von oben. Die Aussicht war phänomenal. Als die schaukelnde Kabine jedoch oben anhielt, litt ich, es zog in meinen Beinen und eine leichte Panik umgibt mich und ich versprach Gott wieder alles mögliche, wenn meine Kabine doch bloß nicht herunterfällt. Ich hatte aber das Gefühl, er wollte, dass ich einfach relaxe und mich umschaue. Das habe ich dann auch gemacht. Und es war schön.
Das schwäbische Essen schmeckt so lecker. Linsen, Spätzle, Maultaschen.
An der Orgel beschäftigten wir uns erneut besonders mit Pedal: Hier mein Wissen dazu, das ich kurz weitergebe:
1. Ohne Druck, gleiten, flach, niedrig
2. Ist zu viel Druck in den Füßen, steigt die Anspannung von unten nach oben in die Hände und beeinflusst diese und den Fluss negativ
3. Geschmeidigkeit nie durch Druck ausgleichen.
4. Keine Angst vor Fersenspiel, im Gegenteil
5. „xbeinig“ und „xfüßig“ fühlt es sich an (Gegensatz zum Ballett)
6. Klang als Motivation
7. Dünne („rutschige“) Sohle für Kontakt
8. Nicht einbeinig spielen
9. Das nicht genutzte Bein locker und flach
10. Auch den Fuß auf dem Schweller locker und ohne Druck
11. Auch daheim mit Schuhen spielen aufgrund des Fersenspiels (auch wenn es schöner mit Socken ist)
12. Rutschen mit Spitze soll nicht die Ferse ersetzen. Die Ferse muss sehr locker sein.
Kurz: Von unten her kommt das Relaxen.
Am Wochenende 3 Doktorandenseminare via Zoom.
In Stuttgart sind die Läden (Einzelhandel) nur noch mit 3G zu betreten. Ich war überrascht. ICE Bistro 2G. Züge 3G. Supermärkte? Die „Verschwörer“ hatten schon irgendwie Recht mit der Impfpflicht oder dem Impfzwang, vor der sie seit Mitte 2020 warnen. Denn wie sollte man es zeitlich oder finanziell schaffen, sich andauernd testen zu lassen? Ob es irgendwann so sein wird, dass wir uns jeden Tag „impfen“ lassen müssen? Aber ich bin nur Künstlerin und keine Ärztin. Inwieweit das alles akzeptabel ist, kann ich nicht sagen. Ich spüre zwar schon seit März 2020, dass da etwas ziemlich stinkt. Bin aber froh, keine Verantwortung dafür zu tragen und kann auch die verstehen, die große Angst haben und die für eine Impfpflicht sind.
Ich versuche, auf mein Herz zu hören.
Ergänzung zu gestern: Es gibt noch etwas, das über der Freiheit steht. Das ist so groß und gewaltig und auch so – unbegreiflich, dass ich es nicht nennen möchte. Noch nicht.
Naja. Gut. Ich sage es. Wage es:
Liebe.
Arrival – Rieger Orgel Pfalz, Zweibrücken. Advent
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Ich lehne es ab, dass Frauen demselben „Schönheitsideal“ hinterhereifern, dafür Mühen aufwenden. (Martina Gebhardt)
Architektin.
Schönheitsideal? Eher Männerideal.
Oben: Im Schwalbennest, Dom Trier
Heute erinnere ich auch an Birgit Sattler, Biologin.
Spannend: Note commune. Das bedeutet, um süffiges legato an gewissen Stellen möglich zu machen, die untergeordneten, engen, gleichen Stimmen durch Haltebögen zu verbinden, anstatt neu anzuschlagen. Eigentlich mache ich dies instinktiv. Besonders gilt das bei mir gerade bei Ritter und Vierne.
Heute wieder Unterricht bei Kay Johannsen. Vierne, Ritter, Liszt, Reger. Vierne Toccata. Reger Toccata op. 59. Vierne. Musique francaise pour Orgue. Es fehlt mir noch eine Cavaille Coll auf meiner Hauptwerk Orgel. Wenn Reger nicht zu betrunken und ausgeflippt ist, hat er diesen „deutschen Geist“ ala Brahms/Schumann, das gefällt mir. Gezähmt leidenschaftlich und ernst.
Den allzu argen Vierne-„Hype“ in manchen Orgelgefilden verstehe ich nicht so ganz, auch wenn das ketzerisch klingen mag, aber wer Chopin und Prokofieff und Tschaikowski spielt am Flügel, hat ein anderes Niveau. Was sind Viernes Fantasiestücke kompositorisch im Vergleich zu Chopins 24 Preludes? Zu Debussys Klavierwerken? Zu Ravel? Ein schwacher Schatten. Dennoch übe ich ihn, denn es gibt nun mal keinen Ravel, keinen Chopin an der Orgel… Er ist eine Art… Ersatz… und er lässt Orgeln leuchten und mein Pedal singen.
Ich lese Monika Maron: „Flugasche“. Was für eine gute Sprache. Es ist ein alter Roman. Die beeindruckende ernste, tiefe Sprache schmeichelt meinem Geist. Was haben denn die Buchläden heute zu bieten an Literatur? Comics, Krimis, Fitzek, „Lebensratgeber“, Krusch. Als ob die Leute immer dümmer werden. Um Weihnachten herum wird alles noch dümmer.
Bewegt und traurig gemacht hat mich die Geschichte von Helena Demuth aus Trier. Dass Frauen aus den „Unterschichten“ gezwungen waren, lebenslang Dienstmädchen zu sein, weggeschickt, untergeordnet ihr Leben lang. Anstatt frei zu sein. Dass sie „Dienst-Objekte“ waren. Bis hin zu… Viele Frauen sind das bis heute. Sie dienen und leben für den Mann etc. Ist das genetisch? Anerzogen? Erzwungen? Ist das „Liebe“? Sicherheit scheint für viele das Wichtigste zu sein. Viele sagen „Gesundheit“. Aber ich denke, das ist falsch: Sicherheit gilt für die meisten als Nummer 1. Aber das ist fatal! Weder Sicherheit noch Gesundheit sind die Nummer 1. Sondern Freiheit.
Gravierend auch das Buch von Kebekus. Wenn eine Frau sichtbar wird, ist das Geläster bei unsicheren Männern groß. Männer haben sich doch gefälligst besser zu verkaufen! In Frankfurt an der HfMDK schien mein Orgellehrer so unsicher, dass er mich oft nicht mal ansehen konnte. Da wird Kommunikation schwer. Es gab mir oft das Gefühl, als wäre ich die Gefahr „Verführung durch das Weib“. So ist es mit Männern und mit Frauen schwer.
Es stimmt, dass es bei fast allen Märchen, Stories usw. immer nur eine Frau gibt. Nehmen wir schon die Gaby bei TKKG. Und diese eine coole Frau hängt lieber mit Typen ab, nicht mit anderen Frauen, siehe schon die Biene Maja. Woher kommt die weibliche Missgunst untereinander und rührt das Denken von Frauen, andere Frauen nicht neben sich zu dulden, das „Not-like-other-Girls“-Phänomen (das Männer ausnutzen)? Es gibt jedenfalls zu viele sexistische Frauen, die andere Frauen mies behandeln, aber sehr nett zu Männern sind. Damit wird die patriarchale Gruppendynamik gefördert, wie es sie fast überall gibt. Denn Frauen lassen lieber Männer herrschen als eine andere Frau. In Talkshows: Nur eine Frau. Oder die eine Frau ist die Moderatorin, die pausenlos weiße (alte) Männer anpreist (wie in Brisant). Von anderen Frauen berichtet sie kaum. Warum?
Als ob es reicht, dass eine Frau alle Frauen repräsentiert. Germany‘s next Top-Model. Der Platz für Frauen scheint begrenzt. Bei Männern hat selbst der Dümmste noch Platz.
Uns zu hassen, wird uns eingeredet, anstatt uns zu helfen und zu unterstützen. Ich selbst habe erlebt, dass Frauen sich abwendeten, um bei Männer-Lästereien mitzumachen. Gerade auch alte Frauen umschmeicheln lieber (junge) Männer (daher wollen Chöre einen männlichen Chorleiter).
Valvbågar. Obwohl ich ernste Kunst mag, bin ich im persönlichen Leben, drumherum um die ernste Kunst, gern lustig. Humor ist Intelligenz.
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Und hier noch ein Früh-Schocker für die Liturgik-Nörgler:
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Ich mag die Bewegungswege der Orgel, übertragende Wege. Klangwege. (AHS)
Oben: Klais Orgel Dom Trier
Wieder daheim. Bald kommt mein musikalischer Adventskalender auf YouTube
Ich finde den Fall von Kyle Rittenhouse sehr spannend. Schaut euch Trial Day 3 an (YT). Wie unterschiedlich diese beiden Anwälte sind. Der eine kalt, manipulativ und unsympathisch. Der andere (ältere) so warmherzig und sorgenvoll, dass ich seine Anspannung und sein Seufzen bis zu mir spüren konnte. Es geht offenbar viel um Formulierung bis hin zur Manipulation. Aber was mir vor allem auffällt: Man braucht viel IQ und Selbstbeherrschung in extrem emotionalen Dingen – alle Beteiligten. Der einzige, der nicht so emotional schien, war der Richter. Doch am Ende wird er wild und autoritär. Aber der Kühle hat sehr gut und klug reagiert. Ich bewunderte seine Hartnäckigkeit am Ende. Denn das System ist meist nur eines: Politik. Und er ist absolut korrekt, dass es unfassbar ist, auf andere zu schießen.
Man darf nicht vergessen: Die Waffengesetze gehören ins Gefängnis: Junge Menschen entsprechend erziehen, Waffen erlauben und dann Theater machen, wenn tatsächlich geschossen wird: Heuchelei. Was ist das für eine Justiz?
Und ich war auch an der Arizona State University. Und auch in Wisconsin.
Oh Leute, es hat sich gedreht. So spannend. Ich bin nun absolut auf der Seite des Kühlen. Er hat Recht und ist gar nicht kühl. Sehr gut.
Tatsache: Dieser Fall geht um das Waffengesetz! Und der Killer ist Opfer dieser Gesetze. Und außerdem ist er ein Killer. – Fast alle US-Verhöre (unfassbar, dass diese zugänglich sind auf YT), die ich sah, sind meist voll strategischer Manipulationen seitens der Ermittler. Aber man lernt viel. Spannend!
Pflüger Orgel, Tirol
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In die Tiefe gehen, aber das große Ganze und gegenläufige Entwicklungen nicht aus dem Blick verlieren. (Britta Fünfstück)
Physikerin, Zitat. Oben: Große Klais Orgel Dom Trier (4 M)
Heute besuchte ich zum ersten Mal den Dom in Trier, ganz nah zur ev. Basilika. Völlig andere Orgel als in der Basilika.
Hübsche, romantische, vielseitige Knospen-Orgel im Dom Trier an der Mosel, rosa-weiß und geschmückt mit Trauben und Tauben, derselbe Künstler wie der Gestalter der Altarinsel weit unten links. Schwalbennest Orgel. Klais 1974. Weit oben. 4 M. Ich spielte Vierne. Passt perfekt hier. Schönes Rückpositiv. Man bekommt ein Headset, um die Akustik unten auch oben etwas prüfen zu können. Denn unten klingt alles anders. Jedoch gefällt mir die Wechselwirkung zwischen Orgel und Raum. Man kann die Akustik gut einschätzen. Wunderschöne Knospen-Orgel, Schwalbennest-Orgel in der Liebfrauenkirche/Dom, Trier an der Mosel, Rheinland-Pfalz. Große, romantische, vielseitige Blüten-Orgel mit 4 Manualen. Ein mächtiger, runder, heller, schöner Dom mit starkem Besucherandrang und römischen und gotischen Anteilen, viel Stuck, Schmuck, Figuren, Engeln. Danke an Kantor Still, der hier schon seit 1994 tätig ist.
Wunderschöner Tremulant für das Pedal, besonders für die singenden Vierfüße, gut für Vierne und Messiaen. Sehr schöne Grundstimmen Rückpositiv (erstes Manual, unten), schöner Prinzipalklang im HW (zweites Manual). Sehr duftige Schwellwerke (drittes und viertes Manual). Der linke Schweller ist für das dritte und der rechte Schweller für das vierte Manual. Walze. Schwarze Tasten, leichtgängig, angenehmes helles Radialpedal. Tremulant, Schwebung, Solostimmen und leise Zungen besonders schön im vierten Manual. Die beiden Schwellwerke perfekt für französische Musik. Diese „Universalorgel“ ist sehr gut geeignet für Alte Musik, deutsche und internationale Romantik und Neue Musik. Es gibt ein schönes Glockenspiel im HW. Alles lässt sich koppeln. Die beiden Pedaltürme sind rechts und links. Das dritte Manual ist direkt über einem und wirkt daher sehr laut am Spieltisch. Die Orgel klingt viel ausgewogener unten und entfaltet sich erst unten. Die Oboe im dritten Manual ist unten leise zu hören, oben laut. Sehr schön auch die Unda Maris und Lochgedackt im vierten Manual. Eine sehr singende Orgel!
Man fährt mit dem Fahrstuhl hinauf und läuft dann oben in den Gewölben herum, und oben ist es riesig. Und hell. Über Treppen erreicht man dann die Orgel und darf nicht allzu unschwindelfrei sein. Und auch nicht das Bedürfnis haben, sich hinabzustürzen. Den schönen Gewölbe-Altar sieht man links, auch die hängende, hübsche, elegante Chororgel und den nicht hängenden Flügel, der tatsächlich auf dem Boden steht. Warum gibt es eigentlich keinen Schwalbennest-Flügel?
Zuvor gab es hier eine Hocque-Orgel von 1593, eine Nollet-Orgel von 1727, eine Breidenfeld vom 1837, eine Weigle Orgel von 1908, jedoch gab es mit Weigle Probleme. Dann wurde Klais beauftragt. Die ganze Sache wurde sehr teuer. Jedoch konnte man sich zufrieden einigen.
Zwei Schweller, Pistons, Walze. Ornamente aus Aluminium umgeben die Orgel. Es gibt Röhrenglocken im HW und auch eine Panflöte!
Die wunderschöne Klais Chororgel ist von 1996. Geschmückte Hängekonsolen. 24 R. Zuvor eine Stumm-Orgel 1837. Die Truhenorgel in der Ostkrypta von Link (Giengen) 1994. 5 R.
Das Gewicht der Orgel mit fünf Stockwerken beträgt 30 Tonnen bei einer Höhe von 16 m und einer Breite von 8 m. Der Wunsch, die Orgel zu schmücken, gelang den Bildhauern Hillebrand und Heiermann zusammen mit Maler Viktor Breiling. Das mittlere Orgelgehäuse wird von den Türmen des Pedals umgeben (C- und Cis-Seite). Aus Platzgründen stehen die 32 gedeckten Holzpfeifen des Untersatz 32’ auf einer eigenen Lade, Ventilsteuerung elektrisch, Gebläseanlage. Die Verbindung zwischen Tasten und Pfeifen, die Spieltraktur, geschieht über dünne hölzerne Zugruten (Abstrakten). Die Schaltung der Register und der Koppeln geschieht elektrisch, elektronische Setzerkombinationen.
Als besondere Spielhilfen gibt es eine Tastenfessel und Windauslassventile für Haupt- und Schwellwerk.
Hinter dem Dom breitete sich der Weihnachtsmarkt aus. Mein erster Weihnachtsbaum Season 2021: Innsbruck. Mein erster offener Weihnachtsmarkt (Stuttgart war noch geschlossen): Trier. Es war 2G. Mein erster 2G-Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmarkt ist mit 30 gestrichenen Buden sehr verkleinert worden. Aber dafür war er wunderbar. Andere Städte haben ja gar keinen. München musste dicht machen. Traurig. Aber hier war er heimelig und süß. Es gab ungarische Hefetaschen mit Knoblauch und Käse – so lecker. Und Kinderpunsch. (Ich kann keinen echten Glühwein mittags trinken.) Weihrauchs-Dufter und eine kleine Krippe aus Birkenholz (Tirol) habe ich gekauft und einen schönen blauen Wollpullover. Und die Hälfte der Besucher waren Amerikaner! Es gab auch noch einen kleinen Weihnachtsmarkt in der Nähe von der Porta Nigra (Wahrzeichen von Trier), ebenfalls umzäunt. Es war sonniges Wetter.
Auch die Orgel in der Jesuitenkirche gefällt mir sehr gut: Wunderschöne gelbe Säulen, helle Kirche, nah und zerbrechlich wirkende und dreigeteilte Wellen-Orgel um ein leuchtendes blaues Fenster. Die mächtigen schlichten Außen-Stein-Fassaden geben optisch ein ganz anderes Bild ab als die zarte, pastellfarbene Innengestaltung. Auf dem Hof steht ein schöner Brunnen, und durch die Pforten geht es ins Innere des großzügig eingerichteten Priester-Seminars. Das Aulmann Hotel kann ich empfehlen.
Ob ich auch gegen das Orgel-Virus geimpft werden kann? Help! Jedoch: Seit 1724 bis heute gab es auch in diesem Dom noch nie eine Domorganistin! Stattdessen 19 Männer! Das ist unglaublich, der Zustand der Orgelwelt. Wahrscheinlich bin ich seit 1724 eine der wenigen Organistinnen, die an der Orgel überhaupt spielten.
Der Meisterkurs Vierne war gut, auch wenn Dubois eher nüchtern ist. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Alle waren freundlich, witzig und nett. Die Atmosphäre war angenehm. Die Basilika in Trier ist groß, schlicht, hoch, mit enormer Akustik. Von allen Seiten klingt die Orgel anders. Ja, die Orgel!
Unglaublich schöne singende Gambe 8’ im Schwellwerk in Clair de Lune (Vierne), was ich heute spielte. Ich war die einzige Frau, die spielte. Wunderschöne sanfte Flöten und Zungen. Grandiose Hochdruck-Register. Extrem powerful und auch extrem zart: Alles möglich! Orgeln, die nicht leise singen können, fehlt etwas Wichtiges. Diese mächtige Orgel aber singt gefühlvoll. Trotz ihrer kühlen (starren) Fassade singt sie sehr musikalisch und verführerisch.
Die Hochdruckstimmen werden elektrisch angespielt, schwellbares Solowerk mit Hochdruck-Registern (u. a. eine Tuba imperialis), Winddruck von 380 mm Ws.
Man tritt in den beinahe leeren, halligen Raum mit den Bänken, die verschluckt erscheinen, dreht sich um und sieht – eine riesige, edle Orgel, die dennoch zart wirkt in diesem mächtigen Saal, in einer Dreieinigkeit hängend wie ein Kreuz. Wie ein Mahnmal in einer Steinkirche.
Es war leider sehr kalt.
Vorne rechts, weit weg, guckt noch eine hübsche, kleine Schuke Chororgel mit spanischen Trompeten frech und schüchtern aus dem Gestein.
Die neue Hauptorgel hat 82 Register, über 6.000 Pfeifen, 5 extendierte bzw. transmittierte Register im Pedal, verteilt auf 4 Manualwerke und Pedal. Die Orgel ist die größte Orgel in Trier, eine der größten Orgeln in Rheinland-Pfalz.
Römische Konstantin Basilika Erlöserkirche, Rheinland-Pfalz. Größte Orgel Triers: Die neue, große, sinfonische Hauptorgel schließt den Wiederaufbau der Basilika nach dem Zweiten Weltkrieg ab. Perfekt für Musik der deutschen und französischen Orgelromantik, hohe Intonationsqualität. Die im Krieg zerstörte Ibach-Weigle-Orgel an der Rückwand der Kirche wurde durch Eule ersetzt. Das Land Rheinland-Pfalz zahlte. In zwei Auswahlverfahren, Orgelbau und Architekturwettbewerb für Design, welche auch die Gestaltung der Orgel in Raum zum Gegenstand hatte, wurde am Wiederaufbau gearbeitet. Die Orgel sollte nicht ebenerdig sein, der Spieltisch schon. Die äußere Gestaltung wurde von dem Architekturbüro Auer & Weber (München/Stuttgart) komponiert:
Drei mächtige und doch schmale Orgelkörper an der roten Rückwand hängend, im dunkelgrauen Gehäuse, perfekt zwischen die Fenster passend. Eine lange, graue, zierliche Wendeltreppe führt zum oberen Spieltisch in der Mitte. Zwischen unterem Spieltisch und den Orgelkörpern könnten es locker 30 Meter sein!
Die Orgel wirkt edel, kühl, mächtig, distanziert, beinahe sachlich.
Zuvor hatte ich nicht gewusst, dass Ibach auch Orgeln baute. Wir hatten früher ein Ibach-Klavier daheim.
Der Franzose Vincent Dubois ist ein sehr lieber Mensch, warmherzig, klug, offen, mit schönen, sensiblen Augen. Ich habe viel von ihm gelernt. Er ist zudem sehr lustig und privat. Am meisten hat mich sein Pedalspiel fasziniert, ruhig, tief und stets Ferse. Zudem hat er die ganze Zeit sehr fleißig und engagiert durchgehalten, ohne Allüren.
Er hat sofort gemerkt, dass ich auch Pianistin bin. Er fand mein Spiel schön und musikalisch. Zum Essen waren wir im Priesterseminar. Es gab Fisch mit Sauerkraut. Danach gingen wir noch Kaffee trinken und Kuchen essen, am Ende des Tages noch etwas trinken. Die ganze Gruppe war lieb, und der Tag war gut organisiert von den Kantoren Bambauer und Still, die auch immer da waren.
Ich habe wieder Lust auf die französische Musik bekommen. Nicht alles gefällt mir, manches wirkt etwas langweilig und zu sehr nach Zirkusmusik, da fehlt mir irgendwie der „deutsche Geist“ von Brahms, Liszt und Schumann usw., aber die zweite Sinfonie von Vierne ist herrlich, besonders 2., 3. und 4. Satz. Und die Fantasiestücke! Und gerade seine zarten und virtuosen Werke gefallen mir, wenn sie nicht zu depressiv sind. Vierne hatte kein leichtes Leben und war sensibel.
Wunderschönes Pedalspiel macht den Klang aus.
Bedrohlich und fremd wirken die Orgel-Quader nicht auf mich, aber sie könnten so empfunden werden.
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Musik ist die Tinte, die die Poesie des Lebens schreibt. (AHS)
Es war sehr schön heute an der wunderbaren, singenden Späth Orgel in der großen, katholischen Kirche St. Michael in Saarbrücken, meine größte Späth Orgel bisher, in einer der größten Kirchen in Saarbrücken, eine Kathedrale, hoch, mit wunderbarer, starker und mystischer Allround- Akustik (Nachhall). 3 M. 1925. Unter riesigen türkisfarbenen Schleierbrettern schlummert die gesamte Orgel, der Spieltisch steht frei (elektrisch, früher pneumatisch) vor ihr, mit dem Rücken zum Porzellan-Altar. Viele Fenster werden gerade wiederhergestellt.
Die Orgel wurde in den Achtzigerjahren (1983) von Orgelbau Mayer verbarockisiert. Ich dachte, so etwas würde nur in den Sechzigerjahren passiert sein. Mayer hat auch den Namen Späth entfernt. Aber jetzt – für um 600.000 € – wird die Späth von Orgelbau Scheffler wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt, bis ca. 2024. Sogar das Fernwerk in der Decke wird wiederhergestellt. 1945 wurde das Fernwerk zerbombt. Thomas Kitzig führte uns nach oben zum Fernwerk unter die schöne Kuppel-Kassetten-Tafeldecke. Was ich dort sah, wirkte wie faszinierende uralte Trümmer, unter dem Meer gelegen, mit Löchern von Bomben. Tremulant, Balg. Aber Orgelbau Scheffler sieht in all dem großes Potential, es exakt wieder so herzustellen, aus dem Original, mit lieblichen leisen Stimmen und zarten Zungen. Ist das nicht genial? ❤️
In 4 Jahren wird die Orgel 100 Jahre alt. Ob es mal ein Saar-Bistum geben wird?
Ich übte Vierne einige Stunden. Dann fuhren wir nach Trier, ca. eine Stunde entfernt (Rheinland-Pfalz). Ich bin im Auto eingeschlafen. Als ich aufwachte, war es plötzlich schon dunkel. Trier ist ungefähr so groß wie Würzburg, so ähnlich wie Würzburg, aber ganz anders. Sehr „römisch“. Kornmarkt. Kornbrunnen. Alles ist golden und weihnachtlich geschmückt. Mein Hotel ist in der Innenstadt, direkt gegenüber dem Musikgeschäft. Ich sehe vom 4. Stock aus über die geschmückten Straßen. Wir aßen beim Italiener neben der schönen, evangelischen Konstantin-Basilika. Der Palastgarten dahinter lag im Dunkeln. Ich freue mich, die Eule Orgel kennenzulernen. Ich habe den Meisterkurs mit allem geschenkt bekommen und bin gespannt.
Rieger Orgel Zweibrücken
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Für nichts wird so viel Reklame gemacht wie für Männer. (Luise F. Pusch)
Foto oben von Cordula von Waldow, Rieger Orgel
Aber wehe, es wird für eine Frau Reklame gemacht (Presse, Webseite, Plakate, YouTube, Wikipedia, Internet, Konzerte, CDs). Und sie wagt es gar, Reklame für sich selbst zu machen und sich zu präsentieren. Dann ist der Neid groß, siehe Pfeifenorgelforum (mit den dümmsten Pfeifen: Leute, die nichts können, lästern hier anonym. Sie sind zu faul, zu feige, sich beim Stänkern offen zu zeigen, geschweige denn bei Leistung). Gegen andere Männer zeigt sich Neid nicht so offensichtlich. Wenn Frau plötzlich rauskommt, sind gewisse Männer irritiert. Aussagen von Männern aus diesem Forum: „Ihre Karriere geht hoffentlich bald den Bach runter.“ „Das ist ja nur PR. Stimmt alles gar nicht. Sie ist gar nicht so gut.“ „Wir verbreiten Gerüchte über sie.“ „Wir sorgen dafür, dass sie nie wieder an Orgeln rankommt.“ „Wir sorgen dafür, dass sie keine Videos mehr machen kann.“ „Wir verhindern ihre Konzerte.“ „Wir lassen sie erst gar nicht groß rauskommen.“ Dieses Forum ist Neid, Lästern, kriminelle Energie und Frauenhass. Es gibt Anwälte in diesem Forum, die richtig kriminell sind, nötigen, belästigen und stalken. Ich glaube, es gibt ihnen einen sexuellen Kick. (Wahrscheinlich läuft es zuhause nicht mehr im Bett.) Sie sind fasziniert von mir, weil sie noch nie einer Frau wie mir begegnet sind. Meine Seltenheit überfordert sie offenbar. Dass meine Virtuosität von der Pianistin herkommt, ist ihnen ein Dorn im Auge, da sie kein Stück auf dem Klavier zusammen bekommen, geschweige denn Chopin. Da gibt es zudem „Orgelsachverständige“ und Lehrbeauftragte, die gar nichts oder wenig können, an der Orgel, am Klavier. Dann die Unzurechnungsfähigen und Labilen in diesen Foren, die schweigen, nervlich schnell am Ende sind und leicht zu beeinflussen, nach Aufmerksamkeit suchen. Anstatt sich zu freuen und zu unterstützen, suchen sie jeden Fehler, weil sie selbst voll Fehler sind, aber eigene Fehler ausblenden, sich gegenseitig decken. Daher ist es wichtig für Frauen zu wissen: Traue solchen Männern nie. Sie werden immer, wenn es darauf ankommt, zu anderen Männern halten. Das liegt daran, dass sie sich letztendlich von Männern mehr Vorteile erhoffen, Männern generell mehr glauben und Frauen gegenüber skeptischer sind, besonders, wenn Frauen besser oder anders sind. Dies ist besonders bei unsicheren Männern der Fall.
Ich karikiere Auszüge aus dem Forum, damit das Niveau klar wird: Motto: Wir sind Kirchenmusik.
– Ja, und das war gerade mal eben brav gespielt, und der Applaus war nur gut gemeint. (Null-Konzerte-Spieler)
– Stimmt, und die Aufnahmetechnik war nicht dolle. (Total-Schlechte-Videos-Haber, Dorforganist)
– Und diese Noten erst. (Laie, Stalker, unmusikalisch)
– Und sie sieht so und so aus, und ich mache mich gern lustig. (Krankenpfleger, Devot-Diener)
– Und ich weiß das und das über sie. (Bewusst-Anonym-Krimineller)
– Ich lästere generell gern und „anonym“. (Domorganist)
– Und heute schrieb sie das und das, ich weiß es besser. (Homosexuell-Laie Nr XXI)
– Wir sorgen dafür, dass sie Schaden hat. (Unzurechnungsfähiger via Gericht und Clique)
– Wir schweigen und decken. (Feiglinge, Labile, Rest)
– Stänker, Furz, Fähnchen hoch im Wind. (Dick & Doof aus Mitteldeutschland)
– Ich grüble gern mit grübelnden Grüßen und liebe es, Frauen schlecht zu machen und klein zu halten. (Frauenfeind-Sachverständiger und Experte für Frauenfeindlichkeit alias Soli Deo Gloria)
– Ich bin hinterhältig und vertusche es auf freikirchlich. (Rentner-Heuchler-Hessen)
– Hallo??! Ich will die Aufmerksamkeit! Nicht sie! (Lehrbeauftragter Nr. XXX)
– Ich bin Kontrollfreak und konservativ, außer nachts, wenn ich labil und einsam bin. (Marien-Lästermaul, möchtegernschwedisch)
Heute habe ich viele schöne Geschenke bekommen, unter anderem einen Adventskalender vom meiner Wunsch-Großen-Schwester ❤️.
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