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19. Februar 2022

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Dieses unentwegte Brausen dem Ziel zu, das ist das Schönste im Leben. (Paula Modersohn-Becker)

Foto: Oberhöchstädt

Paula Modersohn-Becker: Eine wunderbare Malerin des Expressionismus. Ich kenne dieses Brausen, das sie meint. Die Frage ist: Was ist das Ziel?

Leider starb sie bereits mit 31 Jahren und wurde lange verkannt. Heute erinnere ich auch an Barbara McClintock, Botanikerin aus den USA, deren eigene Mutter das Studium verbieten wollte.

Ich habe meine vierte wundervolle Yankee Candle bekommen, eine blaue Mulberry & Fig Delight, also Maulbeere und Feige, duftet himmlich. Es ist wirklich ein Delight. Die ganze Luft duftet von der Kerze.

Heute waren meine Mom und ich wieder in unserem Lieblings-Cafe. Es stürmt noch immer, und ich hoffe, morgen ist wieder alles ok mit den Zügen.

Neu: Mozart an der Orgel liebe ich  – ich soll bald eine Mozart-Orgel CD einspielen

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18. Februar 2022

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Es ist ein Fehler, wenn Frauen versuchen, die männlichen Stereotypen zu interpretieren. (Belen Garijo)

Foto: Eisenbarth Orgel Franken

Spanische Managerin, Ärztin. Ich würde noch weiter gehen. Männliche Stereotypen nicht nur nicht interpretieren, sondern vor allem nicht nachmachen oder kopieren. Wir Frauen dürfen wir selbst sein, weiblich, echt, das ist das, was die Welt, was die Kunst, was Unternehmen brauchen, was der Mensch braucht. Wir müssen nicht Männer werden, Gott bewahre.

Heute erinnere ich auch an Vicky Leandros, griechisch-deutsche Sängerin.

Ich liebe es, wie Kamila Valieva auf dem Eis tanzt. Oh.

Heute habe ich mein Bild mit dem Mürschenstock, Amden, Kanton Glarus verkauft, von 2012.

Übrigens habe ich auf meinem Steinway einen Tallit, einen weiß-blauen Gebetsschal aus Israel, auf dem auf Hebräisch steht: Du bist gesegnet. (Und noch mehr, was ich nicht lesen kann).

Ich habe mich nach dem Üben etwas mit Plutarch (45-125) und seiner „Moralia“ beschäftigt. Es geht um Lebensklugheit. Ein schönes Wort. Plutarch schreibt (und das ist fast so schön wie Eistanz): „Menschliche Existenz steht im Sturm, und ein geübter Steuermann segelt hindurch.“ – Oder eine geübte Steuerfrau. Zusammen mit Gott. Denn ohne ihn geht es sicher nicht. Ich liebe es, wenn Philosophie, Glaube, Erkenntnis, Schönheit des Wortes (Poesie) zusammenkommen. Das ist fast wie Musik.

Aus Neugierde und Recherche habe ich mir eines dieser unzähligen „kostenlosen“ Coaching-Online-Videos gegeben, die auf YouTube als Werbung angeboten werden. Also: Es ist Betrug. Ich kann nur hoffen, dass da niemand drauf reinfällt. Ich empfinde es als illegal, was den Leuten aufgeschwatzt wird, was sie kaufen müssten. Ich glaube noch nicht mal, dass diese Videos wirklich live sind.

Sagt mal, was haltet ihr eigentlich von „NeverforgetNiki“ auf YouTube? Schreibt mir dazu.

Neu:

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Es rauscht wie Glockenton und Orgelklang. (Hornvirtuose Nisle über Beethoven)

Heute viel geübt, wichtige Termine im März. Leider kann ich keine Termine mehr preisgeben. Ich erzähle dann immer erst im Nachhinein. Mal sehen, wie lange ich das so machen muss. Und ach, die Dissertation. Es ist auch in den Sozialwissenschaften erstaunlich, wie sich gegenseitig angegangen und kritisiert wird. Selbst oder gerade echt bekannte Persönlichkeiten müssen sich einiges in den Wissenschaften gefallen lassen.

Das Insel-Buch Beethoven im Gespräch zeigt Beethoven auch mit seinen kuriosen Eigenheiten. Wenn Beethoven eine Frau heute gewesen wäre, dann würde man sie ziemlich übel bezeichnen. Obwohl in diesem Büchlein nur das Netteste herausgepickt wurde, über das man lächeln kann – wird in keinster Weise der „echte“ Beethoven gezeigt, der privat sicher bedenklicher war als beschrieben. Aber ein männlicher Künstler darf alles ohne Probleme sein.

Ich habe einige Perscheid-Orginale-Unikate in schneller Zeit verkauft, ich vermisse sie, ich habe jetzt nur noch wenige übrig. Naja. Ich wusste nicht, dass es so schnell geht. Habe die Preise angehoben.

Oben. Strebel-Orgel Oberhöchstädt

Wegen den Lästermäulern Tom Anschütz, der kostenlos für Theophil Heinke arbeitet und es daher eine Abhängigkeitsbeziehung ist (welchen ehrenamtlichen Mitarbeiter würde Heinke sonst finden?) und wegen dem lästernden Matthias Dreissig und Co kann ich Konzerte nur noch im Nachhinein angeben. Das ist schade für meinen Konzert-Kalender. Ich gebe auch nicht mehr die konkreten Termine an, sondern erst im Nachhinein. Denn es ist jetzt viermal passiert, dass diese Neider meine Konzerte versuchen zu verhindern. Eigentlich ist das ein großes Kompliment. Sie sind sehr besorgt, dass ich viel von mir reden mache und viel spiele. Gut ist nur, dass man solche Typen anzeigen kann. Ich bin sicher, dass noch nie in der gesamten Orgelwelt ein solches Verhalten gegen irgendeinen männlichen Organisten an den Tag gelegt wurde. Dass ausgerechnet eine Frau so behandelt wird, ist sicher kein Zufall. Hexenjagd modern. Für mich ist der Thüringer Orgelsommer nun ein frauenfeindliches Projekt, das aus einem völlig überlasteten Theophil Heinke und einem feigen, hinterfotzigen Tom Anschütz besteht plus einem Männer-Ossi-Vorstand, die ihren Heimvorteil ausnutzen und denen man nicht über den Weg trauen kann. Dieser Orgelsommer wird sicher nicht mehr gesegnet sein.

Heute habe ich mich mit Heath Ledger beschäftigt. Ich finde es unglaublich, wie weit er völlig ohne Studium gekommen ist und sich alles selbst beigebracht haben soll. Er hat nie Schauspiel studiert. Er hat immer gemacht, was er wollte. Und er hat es geschafft. Weil er es wollte. Er war mutig, hasste die Presse und war ein Worcaholic, der seine Berufung absolut ernst nahm.

ps: Jemand hat mir einen Rucksack geschickt: Niemand ist perfekt, aber wir Sachsen sind verdammt nah dran. 🙂 Bitte, wer hat mir das geschickt? 🙂

16. Februar 2022

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Erinnerung heißt Auswählen. (Günter Grass)

Meine Webseite hat gerade ein Problem mit Plugins, daher fällt sie gerade oft aus, da das Theme Ann-Helena ein kreativ gebautes, hochkomplexes, verschachteltes Templet (Schablone, Theme) ist – irgendwie erinnert mich mein Templet an mich. Das ist etwas unheimlich. Nun, bald gibt es einen neuen Host, der sich kümmert. Eventuell wird das Theme neu gebaut werden müssen in WordPress. Die digitale Welt ist kurzlebig, vier Jahre oder gar fünf gelten als alt. WordPress hat wahnsinnig viele Updates, und mein verschachteltes Theme unglaublich viele Plugins. Es sieht so aus, als müsse das neu gemacht werden. Bald wird die Webseite wieder schnell laufen und vielleicht auch etwas anders aussehen, je nachdem. Obwohl ich das Design so liebe. Sehr liebe. Einigen von euch ist vielleicht schon aufgefallen, dass meine Webseite aufgrund der Fotos und dem vielen Inhalt in letzter Zeit immer langsamer wurde. Ich war die letzten 3 Monate bei Webwerkstatt stauss.de (Benjamin Stauß) – aber die kann ich absolut nicht empfehlen. Ich freue mich sehr, mit einem neuen Team zu sein.

Oben: Eisenbarth Orgel St. Johannes in Schlüsselfeld

Ich lese gerade von Soheila Fors, ich bekam das Buch zum Geburtstag – die vom unfassbar frauenfeindlichen Iran nach Schweden floh. Das, was ich hier in Europa oder besonders in Deutschland kritisiere – das ist alles noch verschwindend „wenig“ an Frauenfeindlichkeit im Vergleich zu dem, was iranische Frauen erleiden: Sie dürfen sich nicht scheiden lassen, sonst verlieren sie ihre Kinder. Männer herrschen. Brüder über die Schwestern. Die Frauen sind Sklavinnen und müssen Gewalt und Vergewaltigung fürchten. Das Schlimmste aber ist: Es wird im Grunde vermittelt: Frauen sind ohne Männer nichts wert. Sie müssen einen Mann haben. Was Unsinn ist. Und: Frauen halten auch hier nicht zusammen, sondern quälen sich noch gegenseitig.

Heute erinnere ich an Margherita Hack, Physikerin, Laxmi Agarwal, indische Aktivistin, die Frauen ermutigt, aufzubegehren, Ninon de Lenclos, die besondere französische Salons einrichtete, geboren 1620! Sie war eigenwillig.

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Neu: Rheinberger

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Neu: Marienkapelle Eisenbarth Orgel

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15. Februar 2022

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Frieden ist nicht das Gegenteil von Konflikten. Eine Gesellschaft ist dann friedlich, wenn sie gelernt hat, Probleme intelligent zu lösen anstatt mit Waffen. (Gloria Cuartas)

Artcomposing.

Danke für alle Glückwünsche. Es war ein wunderschöner und sonniger Tag. Wir waren brunchen und essen und haben witzige Musik gemacht. Es war gestern übrigens schön, mit Katharina Orgel vierhändig zu spielen, das ist wirklich nett, Gustav Adolf Merkel. Es ist nur leider immer noch recht kalt in Kirchen, obwohl draußen Sonne und wunderschönes Licht ist. In Schlüsselfeld bei Bamberg hat mich beeindruckt, dass Res Hofmann Kunstwerke, Skulpturen und Bänke aus Holz in der Sparte Kettensägenkunst aufgestellt hat. Katharinas Eltern haben dort in der Nähe auch einen Park und Bibelgarten. Wer mich an meinem Geburtstag gefühlt pausenlos angeschrieben hat, ist „Tom“ Anschütz. Da Theophil überlastet ist, nutzt Tom Anschütz, der mit Frauennamen/Fake-Namen meinen Blog kommentiert und auf facebook lästert, vor Ort die Chance, mich zu hindern. Er schreibt ja schon neidisch über meine neue CD, bevor sie überhaupt erschienen ist. Es passt ihm also gar nicht, dass ich dort spiele. Es ist seltsam, dass der Thüringer Orgelsommer, Theophil Heinke aus Not und Überlastung einen kostenlosen „Assistenten“ wählt, wegen Heimvorteil, der stänkert, hintenrum mit Fake-und Frauennamen kommentiert, hetzt, einen zweifelhaften Ruf hat und in einem Verhalten ist, das unehrlich, falsch, unprofessionell und gehässig in meinen Augen ist. Er schreibt zudem u.a. Name mit h und falsche Behauptungen. Es war ein Frauen-Fake-Name, den ich löschte, weil er zu feige waren, unter seinem eigenen Namen zu schreiben. Er hat einen feigen Kommentar anonym abgesetzt, weil er nicht den Charakter hat, mir gegenüber Kritik direkt zu äußern. Ein Feigling soll der neue Assistent sein, ein Lästermaul? Weil er wusste, dass ich ihn blockiert habe, hat er den Kommentar hintenrum veröffentlicht – in einer Orgelgruppe. Jemand ohne Master, ohne künstlerischen Studiengang, Preise und CDs. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit. Denn ich weiß ja, wem zu vertrauen ist. Mit beteiligt an dem Lästern ist laut Anschütz Matthias Dreißig, gegen den ein Verfahren wegen übler Nachrede läuft. Was gewisse Männer nicht alles an Bemühungen auf die Beine stellen, um  zu versuchen, mich zu hindern. Lustig.
Neu:

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14. Februar 2022

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Glauben ist Vertrauen. Nicht blindes, sondern sehendes Vertrauen. Nicht passives, sonders kühnes Vertrauen. (AHS)

Ich lese Martin Bubers „Stationen des Glaubens“.

Oben: Strebel Orgel 1905 Oberhöchstädt

Mein Geburtstag ❤️ und Valentinstag

Wir besuchten bei strahlender Sonne die beiden Wolfgang Eisenbarth (Passau) Orgeln in kath. Schlüsselfeld bei Bamberg: Wundervolle Orgel in St. Johannes mit 2 Manualen und 29 Registern, romantisch disponiert, in Schlüsselfeld in Oberfranken/Mittelfranken bei Nürnberg, im Landkreis Bamberg im Herzen Frankens, eine wunderschöne weiße Kirche mit Turm und einem barock gezierten Südportal, mit Wappen von Schlüsselfeld und Schlussstein im Chor. Rote Bänke, reich verzierter, rot-goldener, barocker Hochaltar aus der Würzburger Universitätskirche von 1701 von Kilian Stauffer, Hochaltargemälde mit Erzengel Gabriel und Maria. Putto mit Schiff und Weihrauchfass schmücken die Empore, Rokoko-Tabernakel, wunderschöne Chorfenster, spätgotische Figurengruppen. Schwarze Tasten mit weißen Obertasten, gerades Pedal.

Sehr schön auch die Eisenbarth in St. Marien: Barocker Kirchenbau in Schlüsselfeld, Landkreis Bamberg, von 1724. 1945 und 1972 Erneuerung bzw. Generalsanierung. 1484 war sie die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle mit Bildern der Vierzehn Nothelfer, die 1625 saniert wurden. Sie diente als Wallfahrtskirche. Die barock disponierte, neue zweimanualige Orgel mit 13 Registern, türkis-silber-gold mit Putto, Engeln und Schnörkeln im historischen, barocken Gehäuse von 1707 von Johannes Hoffmann oben unter der Decke. Lampen wie Vorhangsknödel, barocker Hochaltar, keine Kronleuchter, Beichtstühle mit roten Vorhängen.

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Neu: Orgel-Information

13. Februar 2022

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Meine Sache ist das Sehen, das Malen und Zeichnen, nicht das Reden. (Gabriele Münter, 1952)

Eine wunderbare Malerin (1877-1962). Sie hat lange gelebt in dieser Zeit. Die Fotos, wie sie mit ihren Pinseln um 1900 herumläuft, finde ich berührend. Ihre Gemälde sind bunt und klagend. Sie lernte privat, da Frauen nicht studieren durften, war aus reichem Hause, lebte in Dänemark, Bayern und Berlin und war verlobt mit Kandinsky. Durch ihn war sie im Netzwerk involviert (die Künstler des Blauen Reiters), auch mit der Malerin Lulu Lazard. Warum sollen Frauen erst durch Männer involviert oder im Netzwerk sein dürfen? Ich sehe das nicht ein. Es geht doch um Talent, Können und Berufung, nicht um Kontakte zu Männern. 
Heute war ich mit Katharina in der ev. Nikolaus-Peter-Kirche in Oberhöchstädt in Mittelfranken bei Nürnberg an der Strebel-Orgel von 1905. Evangelisch-lutherische Kirche um 1300 in Dachsbach-Oberhöchstädt, ein kleines Dorf in Mittelfranken bei Neustadt/Aisch. Sehr hübsche Kirche mit sehr schönem, restaurierten Turm. Die Kirche besitzt 4 große historische Glocken um 1325: Taufglocke, Segensglocke, Totenglocke und Gebetsglocke und das Schlüsselberger Wappen von 1300. Rote Holzbänke zieren die zweiemporige Kirche, ein goldener Kronleuchter, ein langer, dunkelroter Teppich, ein wertvoller Altar mit Kreuzwappen über dem Kreuz  und ein seltenes, großes rotes Jesus-Glaskunstbild an der Seitenwand. Die Orgel oben unter der Decke ist grün-golden, 1 M, grades, enges Holzpedal mit Cis und D, das Gehäuse mit Wappen und trompetenden Engeln geschmückt. Das Taufbecken besitzt einen kunstvollen goldenen, reich verzierten Deckel. Die Kirche liegt in einem gepflegten Friedhof und wird liebevoll betreut. Ich spielte Rheinberger.

Oben: Christuskirche Karlsruhe

Neu: Orgel-Information: Die wunderschöne Orgel in St. Ludgeri in Münster, die oft nicht genug beachtet zu sein scheint, ist herrlich. 

Kreienbrink Orgel St. Ludgeri Münster

Neu: Orgel-Information: Die wunderbare Jahn-Orgel in Leipzig, um 1900, eine meiner ersten Übe-Orgeln neben den Thomaskirchen-Orgeln, als ich in der Bachstadt Leipzig meine Liebe zur Orgel entdeckte. Ich bin dankbar, dass diese kleine, tapfere, präsente, geschichtsträchtige Orgel, die die DDR und den Krieg überlebt hat, von Orgelbau Eule gerettet wurde, als die wunderbare Universitätskirche 1968 wegen dem unfassbaren Atheismus gesprengt wurde (Katastrophe). Eule hat sie nicht nur gerettet, sondern sogar erweitert:

 

Orgel-Information

12. Februar 2022

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Nur ein Privatleben führen heißt, in einem Zustand leben, in dem man der Wirklichkeit, die durch das Gesehen- und Gehörtwerden entsteht, beraubt wird und der Möglichkeit, etwas zu leisten, das beständiger ist als das Leben. (Hannah Arendt)

12.2.22
Das obere Zitat bedeutet, dass Frauen jahrhundertelang beraubt wurden. Heute heißt das Cancel Culture: Frauen, ihre Meinung und Wahrnehmung werden oft gecancelt. Nach dem Motto: Impulsiv? Falsch. Emotional? Unsachlich. Weiblich? Passt nicht. Gefühlvoll? Schlecht. Anderer Meinung? Geht nicht. Offen, direkt, nicht hintenrum? Druff: Hexenjagd. 

Ich bin begeistert von Barbara Beuys und ihrem Buch über Chinas Dichterin Li Quingzhao, die mit dem Gelehrten Zhao Mingcheng verheiratet war.

Noten AHS bei Stretta

Schön finde ich, dass ich die Galerie Nettels bei der Aa zum Stadtteil „Über Wasser“ in Münster gesehen habe, in der die von den Nazis verbotenen Predigten von Bischof Graf von Galen gedruckt und heimlich verbreitet wurden, Galerie Nettels neben der Überwasserkirche, damals auch Druckerei. Die Predigten wurden auf Schreimaschinen getippt mit Durchschlagpapier zur Vervielfältigung.

Oben: Das Juwel von Münster: Karl Schuke Orgel in der Marktkirche: Tropfenorgel

Update Üben: Viernes Toccata ist gerade auf den letzten 4 Seiten nicht unanstrengend. Update Diss: Für meine Dissertation lese ich gerade Resonanzen und Dissonanzen. Sehr interessant. Das Spannende für mich sind hierbei nicht allein Inhalt und Schlussfolgerungen, sondern die Form, wie argumentiert und aufgebaut wird. Man kann ja mit dem gleichen Inhalt ganz anders argumentieren. Der Aufbau der Diskussion ist ganz anders gestaltet.

Neu: Noten-Ausgaben im Vergleich im Orgel Vlog:

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Orgel Vlog

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Woehl Orgel

Woehl Orgel Sendenhorst

Orgel- Information 

11. Februar 2022

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Zu klettern ist reine Arbeit. Das einzige Vergnügen dabei ist, dorthin zu gehen, wo kein Mann je war und wohin einem nur wenige folgen können. (Annie Smith Peck)

Heute erinnere ich auch an Lina Bögli, Weltreisende aus der Schweiz. Sie schreibt, um andere Frauen zu ermutigen, die Welt zu erobern. Ich finde es auch schön, die Welt zu erobern.

Neu: Meine erste Speith Schwalbennest: Rapunzel-Orgel

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Das Dorf Hoetmar hat 2291 Einwohner, liegt im Münsterland in Nordrhein-Westfalen und ist ein Ortsteil der Stadt Warendorf, zu Freckenhorst gehörend.

Ich habe das Buch „Pandemien“, Philipp Kohlhoefer, geschenkt bekommen. Schade, dass Kohlhoefer sich schon auf Seite 15 abwertend über Frauen und Andersdenkende äußert. Da kommt seine Grundhaltung leider gleich ans Licht: ironisch und arrogant. Ein Händchen für Kommunikation – hm. Eher nicht. Er schwärmt von Drosten, wie nachdenklich und erschöpft dieser sei und auf seinem Balkon oder sonst wo stehen würde, und der wiederum schrieb dann ein Vorwort zu diesen Schwärmereien. Beide schwärmen sich also gegenseitig etwas vor. Das Buch ist dick, aber leer. Die Probleme vieler Menschen durch die Pandemie kommen nicht zur Sprache. Das Buch ist reißerisch aufgemacht und soll Geld bringen. Ist Kohlhoefer nicht genug von der Bundesregierung gefördert worden, für seine … unabhängige Berichterstattung und für die gewünschte Meinung?

Oben: Überwasserkirche

Warum Überwasser? Wenn du in Münster vom Dom zur Frauenstraße gehst, kommst du über die „Aa“, das ist westfälisch und heißt Wasser, du gehst sozusagen „Über Wasser“… Und so heißt dann dieser Stadtteil, die schöne Kirche ist Maria geweiht: Liebfrauen.

Schöne Zuckerguss-Fledermaus-Orgel im Dom – ich gebe Orgeln insgeheim Spitznamen:

Neu: Orgel-Information:

Klais Orgel Dom zu Münster

Der GEMA Männer-Aufsichtsrat Ralf Weigand, Jörg Evers, Harald Heker, Matthias Hornschuh, Micki Meuser, Jochen Schmidt-Hambrock – nur eine Frau dabei, Charlotte Seither, wie auch in den Talkshows immer nur eine Frau „erlaubt“ ist, siehe Kebekus‘ Buch, machen es Frauen besonders schwer, ordentliches Mitglied der GEMA zu werden. Ich halte die bisherigen Aufsichtsräte der GEMA für männerfreundlich, was oft automatisch leider frauenfeindlich ist, was sich an der GEMA-Struktur bis heute zeigt.

Übrigens, wichtig, wenn ihr Zollgebühren für berufliche Dinge wiederhaben wollt: Ihr braucht die ATC- oder ZP-Nummer.

Neu: Überwasser

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Der Zweck der Verfolgung ist die Verfolgung. Der Zweck der Macht ist die Macht. Fangen Sie nun an, mich zu verstehen? (George Orwell, 1984)

Oben: Fliegend, Speith Orgel Hoetmar, Münsterland. Rapunzel.

Bin wieder zuhause. Es war schön, die wunderbare Woehl-Orgel 1999 in Sendenhorst, Westfalen zu spielen, eine rote, symphonische Orgel, glitzernd im Licht, perfekt für Romantik, mit großer Akustik (5-6 Sekunden Nachhall), anschließend waren wir in der wunderschönen Überwasserkirche bei der Frauenstraße in Münster an der Seifert 1972 (ich kann fast alle Baujahre auswendig von den Orgeln, die ich gespielt habe), sehr gut für Bach und norddeutsche Musik.

Begeistert war ich auch vom Klang der Klais-Orgel, der Zuckerguss-Orgel im wunderschönen Dom in Münster, noch mehr Zuckerguss als in Trier, mit einem Schwung, wie der Flügel einer in Stuck und Pistazie gegossenen Fledermaus, dazu mit Fingerhüten an der Spitzen.

Sie spielt sogar Zungen der genialen Astronomischen Uhr. Der Dom sah im besonderen Licht des Tages aus wie eine Festung. Er wirkt innen viel kleiner als außen. Zumindest kam es mir so vor. Die schönste Form der Orgeln in Münster jedoch hat die Karl Schuke Orgel (Berlin) in der Markt- und Stadtkirche St. Lamberti Münster.

Das ist mit eine der schönsten Orgeln, die ich je gesehen habe, bronzefarbenes Chamadenwerk, ein tief hängender, graziler Tropfen, der sicher tonnenschwer ist und dennoch federleicht wirkt. Leider habe ich den Spieltermin verschwitzt, weil ich so im Flow war für mein Konzert.

Aber ich freue mich, wenn ich sie eines Tages spielen werde. Denn sie ist farblich und formlich eine Augenweide. Auch die schöne Kreienbrink in St. Ludgeri gefiel mir, wieder etwas ganz anderes, reich verziertes Gehäuse wie ein historischer, wertvoller Holzschrank oder wie ein übergroßes Klavier aus vergangenen Zeiten.

Mit der Speith in Hoetmar und der Stockmann in Albersloh habe ich dann in 3 Tagen 8 komplett unterschiedliche Orgeln inhaliert. Merci! Und dabei gibt es noch viiiiiele andere tolle Orgeln, wie man mir mitteilte.

Ich freue mich auf den digitalen Ablauf meiner neuen CD, die bald, im Mai, herauskommt. #97801 Holy Spirit.

Es ist traurig, wie wenig die katholische Kirche den (nebenamtlichen) Kirchenmusikerinnen bezahlt. Während selbst schändende und Kinderschänder deckende Pfarrer und Bischöfe zig Tausende pro Monat erhalten, bekommen Kirchenmusiker pro Gottesdienst zwischen 10 (!) und 40 Euro! Ein krasser, krimineller Verein.

Ich habe heute über das Thema Sturheit nachgedacht. Es ist ein Wunder, Menschen anzutreffen, die nicht stur sind. Männer haben eine oft kontraproduktiv sture Art, die für Scheidungen, Trennungen, Egoismus, Gewalt verantwortlich ist, negativ und aggressiv.

Weibliche Sturheit dagegen müsste eher mehr gefördert werden und ist mindestens zu 50 Prozent positiv, da sie sich ganz anders zusammensetzt: Sich durchzusetzen gegen Stärkere. Der einzige Mann auf Erden, der nicht stur war, war Jesus.

Neu: Orgel-Information: Überwasserkirche

Seifert Orgel Überwasserkirche Münster

Neu:

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