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1. März 2022

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Ich liebe das Wunderwerk, das Klanggut (Pfeifen), dann erst sehe ich den Spieltisch mit mehreren Klaviaturen, liebe die Windladen, das Regierwerk. Kirchenorgel. (AHS)

Aliquotbündelungen, Dispositionsgrundsätze, geschweifte Pedale.

Ich genieße es, durch Thüringen zu fahren. Der Vessertal-Thüringer Wald ist ein UNESCO-Biospährenreservat, Tunnel Rennsteig, Talbrücke Wilde Gera, Talbrücke Schwarzbachtal, Tunnel Alte Burg, Talbrücke Zahme Gera, Talbrücke Reichenbach, Talbrücke Streichgrund, Talbrücke Altwipfergrund. Hier ist auch der steilste Bahnstreckenabschnitt. Empfehlen kann ich A.J. Finn, The Woman in the Window. Und den alten Film „Der Mann, der niemals lebte“. Wenn er auch frauenfeindliche Züge hat.

Die Heinze-Orgel Lützen: Raumfüllend, mit Mixtur, Trompete, Koppeln und 2 M, samtig-trockene Akustik mit wenig Nachhall. Die ersten Orgeln: 1544 für 32 Gulden (Floreni) aus Zeitz. Eine zweite größere Orgel, in Pegau gekauft, 1550, von Meister Gabriel gebaut, von 16 Neuschock. 1568-1575 ist die noch bis 1839 vorhandene Orgel von Orgelbauer Georg Lange. Kanzel von 1561, Kruzifix von 1552. Außen am Stützpfeiler der Kirche, im Südosten, kann man das Erbauungsjahr 1488:

Im Jahre 1488 ist dieses Werk begonnen. I.N.R.I. Zerstöre mich nicht, Gott sieht es. 

Heute erinnere ich an Rosa Otunbajewa, kirgisische Politikerin, und an Sabine Eckhardt, deutsche Managerin aus Bremen. Gut, dass „Spaziergänger“ gegen den Krieg nicht verachtet werden: STOP PUTIN. Hat nicht Trump schon lange gepredigt, dass wir unser Militär ansatzweise aufrüsten müssen? Männer. Aber nein, Männer machen Krieg, und Deutschland zeigt minutenlang die Bundesliga in den Nachrichten. Nach Männerbündnisart.

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/gustav-adolf-ii-gedaechtniskapelle-luetzen/

28. Februar 2022

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Halte Ausschau nach denen, die Gnade brauchen und sie nicht bekommen. (AHS)

Meine CD kommt nun offiziell am 6. Juni heraus.

Heute waren wir in der sehr schönen Stadt Lützen mit ca. 8000 Einwohnern im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Wir besuchten den Martzschpark, einen Erlebnispark von Karl Louis Marztsch, ein ehemaliger Gutsbesitzer. Der Park ist im Grunde eine Art kleiner Tierpark mit Streichelzoo, Lagerfeuer, Ponys, Eseln, Imbiss. Ich liebte es, die Eseln, Lamas, Ziegen, Pferdchen und Schafe zu füttern. Ich habe da überhaupt keine Angst, dass meine Finger abgebissen werden. Denn Tiere sind unglaublich weich und zart, wenn sie Futter entgegen nehmen, auch wenn sie zueinander ganz schön rumpelig sind, da jeder zuerst an das Futter will. Zudem gibt es dort ein schwedisches Dorf als Museum, die Gustav-II-Adolf-Gedenkstätte, mit den typisch roten schwedischen Häuschen, bei deren Anblick ich mich sofort heimisch fühle. Die wunderschöne Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wurde errichtet im Gedenken an die Schlacht bei Lützen im November 1632, bei der der schwedische Gustav Adolf II. gefallen ist. Der Findling (Stein) an der Stelle, wo er gefallen sein soll, liegt heute unter einem Baldachin vor der Kirche. Diese war leider geschlossen. Ich weiß nicht, ob es dort eine Orgel gibt. Es ist eine sehr hübsche, kleine Steinkirche zum Knutschen. Der Schwedenkönig wurde nur 37 Jahre alt. Anschließend fuhren wir in die Innenstadt von Lützen und besuchten die evangelische Stadtkirche St Viti von 1488, eine große, majestätische Steinkirche. Die Orgel, die ich oben spielte, werde ich noch separat vorstellen. Es war früher zunächst eine Orgel von Urban Kreutzbach d. Ä. von 1839, die später 1884 von Friedrich Ladegast umgestaltet wurde. 1932 wurde sie von Sauer aus Frankfurt/Oder überholt und blieb in diesem Zustand bis zum 4.4.45 (krasses Datum). Dann aber wurden Kirche und Orgel durch eine Luftmine stark beschädigt, teilweise zerstört. Dies ist eine Tragödie, denn die Orgel erlitt schwere Nachschäden, da sich niemand um sie kümmerte und sie auch nicht abgesichert wurde gegen Diebstahl und Witterung. Erst 1972/73 wurde sie durch Orgelbau Familie Heinze aus Stadtilm neu aufgebaut mit einigen Originalregistern und einem neuen Orgelwerk. Die Abnahme der Orgel erfolgte 1973. Zuvor gab es lange Zeit eine Art Notorgel von Rudolf Kühn aus Merseburg. Der Dom zu Merseburg ist nur ca. 30 km von Lützen entfernt. Das zweite Manual der Orgel heulte stark und muss dringend repariert werden. Ansonsten ist es eine hübsche Orgel in einer erstaunlichen Kirche. Besonders ist auch die Tafel aller gefallenen jungen Kriegsopfer aus Lützen und Umgebung. Mit erneuten Spendengeldern, 250.000 €, wird der Altarraum der Kirche neu gestaltet werden. Ich bin immer wieder entzückt von den Kirchen im Osten bzw. in Mitteldeutschland. Besonders Sachsen-Anhalt hat eine unfassbar schöne Kirchenlandschaft. Diese Dörfer mit ihren alten Villen sind einfach ein Augenschmaus. Sehr nette Pfarrer, spontan, easy, ohne Getue und Maske und Desinfekt, und alle sorgen sich mehr um Krieg. Es gibt auch eine katholische Kirche in Lützen. Wir aßen im Parkrestaurant in Lützen. Es ist so schön, wie höflich und freundlich man in Sachsen-Anhalt behandelt wird. Kein Mensch kommt mit Maske, kein Impfausweis muss vorgezeigt werden. Man setzt sich einfach an einen Tisch, ganz locker. Sympathisch. Ich konnte es kaum glauben. Was für ein Unterschied zum ICE-Bistro. Das war mein Glück, denn mein Akku war leer, und drin ist mein Covpass. Und diese TEDI – einfach süß. Der kleine Ort Starsiedel besitzt ebenfalls schöne Kirchen. Es ist seltsam, man sitzt gemütlich in Restaurants, während in der Ukraine alles in Flammen aufgeht.

Am 5. März 2022 wird mein geliebter Papa 102 Jahre alt, den ich schrecklich vermisse. An dem Tag fahren wir nach Torgau, dort ist mein Papa geboren. März ist ja schon nächste Woche! Unfassbar, nächsten Samstag ist das ja schon.

Jesus verteidigte immer andere, aber nie sich selbst. Das bewundere ich. Jesus ist Opfer, Anwalt, Richter, Angeklagter alles in einer Person. Früher habe ich gar nicht so richtig verstanden, was das heißt. Er hat sich nie verteidigt, als andere über ihn herzogen. Das ist ein sehr kostbares Vorbild. Und dabei war er keineswegs hart, verbittert oder unzerbrechlich. Das ist es ja. Je länger man lebt, desto mehr merkt man, was er getan hat und wer er war.

Heute erinnere ich an die von Männern ermordeten Frauen Laci Peterson, Christy Mirack, Jennifer Kesse. Sehr zu empfehlen: „Das Urteil. Jeder ist käuflich?“ Ich musste ein Fragezeichen setzen. Sehr guter Film. Noch fast besser aber ist der Film „Das perfekte Verbrechen“.

Aber „Tatort“ war gestern nicht so besonders dolle, wobei das „Rotkäppchen“ eine außerordentlich gute schauspielerische Leistung gebracht hat, sie war mit Abstand das Beste im Film. Jedoch mag ich nicht, wenn frauenfeindliche Gewalt mehrfach und unnötigerweise gezeigt werden muss.

Neu: Orgel-Information Lützen:

Heinze Orgel Lützen

Neu: „Du bist heilig“, Jönköping, Schweden

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Lützen

27. Februar 2022

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Weibliche Engel auf Orgeln musizieren mit Posaunen und Trompeten. Weiblich aussehenden Engeln war das Musizieren erlaubt, realen Frauen damals nicht. (AHS)

Zum Beispiel die Orgel St. Johannis Lüneburg.

Heute erinnere ich an Rosa Luxemburg. Und an Christina Newman, schaut euch ihre alten YouTube-Videos an, es ist sehr sehr berührend. Sie ist ein Beispiel dafür, wie raw im positiven Sinn manche dieser YouTube-Videos sind, so was findet man nirgendwo anders, weder im Fernsehen noch auf netflix oder in Hollywood, das sind Videos, die einen Oscar verdienen: Dokumentation von echtem, realen Leben mit Fehlern und Entscheidungen.

Heute war ein schöner Tag am See im kalten, aber schönen, sonnigen Wetter. Ich habe festgestellt: Das Schönste im Leben ist Gnade. Man muss nicht perfekt sein. Oder ein „Unschuldslamm“. Wenn man meint, fehlerlos zu sein, wozu braucht man Gnade?

Meine Erfahrung heute im ICE-Restaurant: Erst wirst du 3G-geprüft, wenn du den Gang betrittst. Dann 2G+, wenn du dich setzt. Dann wirst du noch mal digital registriert. Und dann musst du mehr oder weniger unter der Maske essen und trinken. Du musst die Tasse Tee also pausenlos am Mund lassen, damit du nicht jede 3. Sekunde die Maske aufsetzen musst. Um dich herum laufen Ticket-Kontroller und Sicherheits-Kontroller. Es ist ein Hochsicherheitstrakt geworden. Was habe ich es früher geliebt, schon als Kind, im ICE im Restaurant zu sitzen. Das ist daraus geworden. Und es ist trotz allem immer noch schön, wenn ich aus dem Fenster schaue und mir den Rest wegdenke.

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Neu: Orgel-Information:

Kreienbrink Orgel St. Ludgeri Münster

26. Februar 2022

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Dankt ihm und lobt ihn mit Singen und Klingen. (Sirach 39,20)

Heute erinnere ich an Daniela Andrier, deutsch-französische Parfümeurin, die Piniennadeln liebt. Wieder eine Frau mit zwei Nationalitäten.

Empfehlen kann ich den Film „Der Kontrakt des Zeichners“ von Peter Greenaway (ArtHaus). Ein Maler Neville kommt nicht gut weg, unfassbare Kostüme und Dialoge. Ironisch-romantisch-Krimi. Super gespielt ist der alte Film „Untreu“ und „Berlin Ecke Volksbühne. Ein Film von Britta Wauer.“ Ich mag Dokus und große Geschichte. Gänsehaut. Wie Gott Geschichte schreibt, das ist ungewöhnlich und spannend. Der alte Film „Flight“ gefällt mir auch: Der Alkoholiker wird erst dann ehrlich, wenn er erkennt, dass eine Frau viel mutiger war als er und zu den AA ging und er sie nun fälschlich offiziell des Trinkens beschuldigen soll, um sich selbst zu retten. Das schaffte er nicht. Gut für ihn.

Heute erinnere ich an die wunderschöne, zerbrechliche Kasia Lenhardt, die sich aufgrund massiven Mobbings umbrachte. Ich kenne auch im realen Leben ein Mädchen, das sich aufgrund von Mobbing umbrachte im Umfeld von Kirchenmusik, auch wenn das bis heute vertuscht wurde. Frauen können mit Hass ganz offenbar viel schlechter umgehen als Männer, denen fällt es leichter, das zu ignorieren, da sie oft arroganter sind. Emotionale oder unsichere Frauen sind tief getroffen von Hass, und ich weiß aus meinem eigenen Leben, dass es für mich auch heftig ist, mit Attacken gut umzugehen, zum Beispiel mit Rufmord. Man braucht da viel Weisheit. Aber im Grunde gibt Markus Theisig beispielsweise selbst den entscheidenden Hinweis: Er wundert sich, dass ich mich als „Lichtgestalt“ überhaupt mit ihm abgebe. Da hat er Recht. Hier liegt der Schlüssel. Es ist zwar leichter gesagt als getan, mit Hass gut umzugehen, denn es gibt ja genug dumme Menschen, die jede Hassrede glauben –  was ich nicht kontrollieren kann oder will. Aber Gott ist immer treu gewesen. Wenn ich ihm hier nicht vertrauen kann, wann dann? Ich bemerke, dass es mich tatsächlich nicht mehr so stört, was andere reden. Früher war ich geschockt. Jetzt denke ich mir: Ah, schon wieder. Und registriere es bloß. Schöne Frauen haben sowieso Creepy-Verfolger.

Ich wurde gefragt, was ich zur politischen Lage denke. Meine Meinung ist: Ich wusste schon immer, dass Putin gefährlich ist. Aber alle haben immer nur über Trump gelästert, dabei war der wesentlich Gefährlichere und Massenmörder direkt als Nachbar nebenan. Ich habe schon oft gehofft, dass Putin besser stirbt. Aber Gott hat mich hier nicht erhört, leider, ich weiß nicht, warum. Ich bezweifle, dass bei einem Krieg Deutschland überhaupt präpariert ist. Wir haben nicht mal mehr eine Bundeswehr, und unsere Männer sind feiger und weicher als jedes Kaninchen, wenn es überhaupt noch Männer sind. Wie sollen die gegen Russen eine Chance haben? Viele deutschen „Männer“ scheinen bei Gefahr schnell davon zu hoppeln; die wenigen Männlichen, die noch da sind, haben vermutlich keine Chance gegen russische Kämpfer. Corona Covid Delta Omikron hat seinen Rest dazu beigetragen, dass kein Zusammenhalt mehr da ist und dass man sich oft mehr vor angegriffener Gesundheit, Husten und Geschmacksverlust fürchtet als vor richtig krassen Gefahren, die verdrängt wurden, finde ich, da ist man nicht vorbereitet. Deutschland ist leider in vieler Hinsicht ein verweichlichtes, schwaches Land geworden ohne Männer und voller German Angst, das Frauen und Kinder nicht schützen kann im Fall eines Krieges, das weiß Putin sicher auch, oder gar Frauen in den Krieg senden würde, was mich nicht wundern würde. Viele deutschen „Männer“ versuchen, ihr eigenes Kulturgut und Potential im Land schon lange vorher zu zerstören, Kirchen, Orgeln, Theater, Betriebe, Kunst, Künstlerinnen, mich, andere, alles, was andere Länder feiern würden. Dass man leichter Baerbock kritisiert als Putin, ist typisch. Es geht dennoch in der Geschichte ein, dass eine Frau sich gegen Putin konkret und undiplomatisch wehrt, was zig Männer vor ihr nicht geschafft haben und diplomatisch zu Kreuze gekrochen sind, was auch nichts gebracht hat. Irgendwann kann selbst der Deutsche nicht mehr weggucken, würde es aber gern. Ich hoffe dennoch, dass es noch keinen Krieg gibt. Denn gibt es „jetzt schon“ einen, wird es der vermutlich letzte dieser Erde sein (Atombomben), bevor es dann endlich vorbei ist. Gibt es Krieg, werden uns kein Bio und kein Vegan und kein Queer und keine Börse und kein Political Correctness und kein Atheismus mehr helfen. Und wer dann noch von Viren und Masken redet, während das Blut tropft, den möchte ich sehen.

Neu: I love Ukraine

https://www.youtube.com/watch?v=26QL7cx2BDU

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25. Februar 2022

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Wenn die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien. (Jesus, Lukas 19,40)

Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht der Schwachen. (Sprüche 31,7)

Foto: leguano Barfuß-Schuhe

Heute sah ich den wundervollen Film „Mr Holland‘s Opus“ auf Englisch mit dem großartigen, warmherzigen Schauspieler Richard Dreyfuss mit schönem Lächeln. Was für ein Musiklehrer! Es ist ein berührender Musikfilm, in dem es nicht um Musik geht – sondern um Träume im Leben. Gerade die erste Stunde ist zum Weinen schön. Da ist ein Lehrer, der wirklich sein Bestes gibt und trotz allem kein leichtes Leben hat. Sehnsüchte nach Großem im Leben können schier zerreißen; ein Mann, der auch woanders hätte sein können, aber der ein Lehrer blieb bis zum Schluss – und doch Großes darin bewirkte. Unheimlich beinahe. Sehnsucht nach Liebe, Karriere, nach Schönheit pur. Der Film ist natürlich musikalisch gesehen unrealistisch (und um Musik geht es nicht), aber er transportiert schon die echte große Sehnsucht nach Liebe und hat zudem wundervolle Aussagen in den ersten 60 Minuten und bis zum Schluss. Ich werde sie für euch aufschreiben, weil ich weinen musste. Dieser Mann im Film hat zudem perfekt und absolut richtig auf das schöne Mädchen reagiert. Wären doch alle Männer so. Die meisten sind es nicht und zerstören ihre Familie. Es ist also ein Film mit Top-Werten. – Die DVD kam aus der Schweiz. Ich musste sogar Zoll zahlen. Aber ich liebe nun mal CDs und DVDs und Platten und Bücher – ich bin wohl altmodisch und habe gern etwas in der Hand. Das unsichtbare und ungreifbare Internet mit Streaming etc. ist nun wirklich nicht alles. Also hier kommt der erste wunderschöne Ausspruch:

Menschen sind die Sinfonie.

Und:

And I took the record home, played it and I hated it. I really hated it. I just didn‘t get it. So I played it again. I played it again and played it again. And then, I just couldn‘t stop playing it. I kept listening to those notes. And I realized that I was falling in love – that‘s what I wanna do for the rest of my life. You know. Make music.
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

Ich denke, dies ist damit gemeint: So ist das manchmal: Man haßt etwas, weil man es nicht versteht, weil es einen trifft, überfordert. Aber wenn man anfängt, sich damit zu beschäftigen, dann fängt man an, es zu lieben, mehr als alles andere auf der Welt. Haß und Liebe liegen nah beieinander.

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Übrigens, es war meine erste DVD seit Wochen. Mein altes MacBook ging kaputt (Festplatte) und ich hatte viele Daten nicht gespeichert. Daten-Recovery kann ich sehr empfehlen. Sie retteten mich. Jetzt verwende ich endlich bald mein neues MacBook Pro, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte, jetzt aber schon. Mit meinen Daten. Neues Word. Endlich. Muss ich alles mal ausprobieren. Neue Webseite. Bald. Mein Chromebook aber verwende ich für meine Doktorarbeit, das ist nur für das reserviert. Ich mag es, dass man dort direkt auf dem Bildschirm scrollen kann. MacBook und Chromebook sind ungefähr von der Handhabung so unterschiedlich wie Orgel und Klavier. Da darf man nicht durcheinanderkommen.

24. Februar 2022

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Schönheit für mich ist, kraftvoll und ohne Angst vor anderen Kunst zu produzieren. (AHS)

Heute erinnere ich an Zhang Yin, chinesische und reiche Unternehmerin.

Es ist interessant, im Rahmen meiner Dissertation über den Gottesbegriff nachzudenken, inwieweit dieser in einer wissenschaftlichen Arbeit vorkommen darf: Es gibt den immanenten Gottesbegriff, bei dem Gott mit Schicksal, Universum, Kosmos, sogar mit Musik gleichgesetzt wird und dabei also offen und vage bleibt, etwas, dass wir innerlich als göttlich empfinden. Dieser Gottesbegriff wird noch akzeptiert, da sich jeder Mensch darunter etwas anderes vorstellen kann. Jedoch der transzendente Gottesbegriff, den, den ich meine, der ist durchaus problematisch in der Wissenschaft, denn hier gehe ich von einem real existierenden Gott aus, dem christlichen, dem Gott von Mose, dem ich als Kind begegnet bin, der zu mir gesprochen hat, als ich 9 Jahre alt war. Wenn ich euch ein Geheimnis verraten darf: BACH BERÜHREN ist der Titel, GOTT BERÜHREN ist gemeint. Das ist natürlich radikal, vor allem, wenn man die säkulare (atheistische) Szene der Geisteswissenschaften kennt. Dabei müsste die Geisteswissenschaft von Geist erfüllt sein.

Ein weiterer Begriff fasziniert mich sehr: ENTHUSIASMUS. Das Wort könnte als ein Synonym für mich stehen. Die von Gott Erfüllte. Eigentlich könnte dieses Wort das Gegenteil der nüchternen, geisteswissenschaftlichen Sprache markieren. Aber: Enthusiasmus gilt dort tatsächlich als Begriff und Phänomen. Und noch mehr: Es bedeutet ursprünglich aus dem Griechischen: enthousiasmós: freudige Erregung durch den Heiligen Geist, erfüllt mit Gott, ergriffen. Es ist ein durch und durch christlicher Begriff, auch wenn dies heute verloren gegangen ist und nur noch für Begeisterung steht. Aber selbst Begeisterung leitet sich korrekt ab von: Mit dem Heiligen Geist erfüllt sein, verzückt sein. Ich kenne das Gefühl von Verzückung. Ich weiß, dass nichts der Verzückung gleichkommt wie in Gottes Nähe zu sein. Die Dissertation BACH BERÜHREN bedeutet auch: Erfüllt werden mit Enthusiasmus und Begeisterung für Bachs Musik. Und dies wiederum übersetzt meint: Erfüllt sein mit Enthusiasmus für Gott, Gott kennenlernen, nicht nur Bach. So dass Post-Millennials und junge Menschen Gott kennenlernen, nicht nur Bach. Ich will untersuchen, wie sie auf Bach als christliche Musik reagieren. Dies ist letztendlich die Motivation für meine Studie. Und was ist hier die Herausforderung? Dies so zu schreiben, dass er, dass Gott umschrieben wird, er, der nicht genannt werden darf. Den zu formulieren und zu lesen, der nicht gelesen werden soll: Jahve. Dass er deutlich und doch verborgen ist. Dass er in einer geisteswissenschaftlichen Arbeit verherrlicht wird.

Eines darf man nicht vergessen: Sobald man etwas veröffentlicht, egal was, auch in der Wissenschaft, kann es diskutiert und auch kritisiert werden. Solange dies in einem klugen und geschätzten Kontext vonstatten geht, ist es noch ok, wobei auch hier berühmte Menschen „klug zerfetzt“ werden (können) von anderen Forscherinnen und Wissenschaftlern. Jedoch in einem Zeitalter, wo Dummheit laut heraus getrötet wird und viele Laien sich Urteile erlauben, nur um sich selbst herauszustellen, von frauenfeindlichen Motiven geprägt, ist es von großer Bedeutung, mit gehässiger, dummer Kritik gut umgehen zu lernen, wahrscheinlich von größerer Bedeutung als je zuvor in einem anderen Zeitalter.

„Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich’s aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine Götter.“ (Nietzsche)

Auch kluge Leute können sehr falsch liegen. Das ist der Grund, warum viele einen echten Gott nicht wollen. Sie wollen lieber selbst Gott sein und würde es nie ertragen, dass jemand anderes Gott ist. Also gibt es keine Götter? Da hat Nietzsche allerdings Recht. Es gibt nur einen Gott. Und glaubt mir – ein Gott reicht absolut aus. Buchstäblich. Denn: es sind ohnehin 3 in 1. HOLY SPIRIT. GOD. JESUS. Wen ich zuerst liebte: Gott. Wen ich als zweites liebte: Jesus. Wen ich als drittes und dann lange am meisten liebte: Den Heiligen Geist. Und nun? Wieder Gott. Denn er ist Abba.

Foto: Dachsbach, Franken

Ich lese gerade Baruch Spinoza, hochinteressant, genauso Daniel N. Stern und Jean-Luc Nancy.

Neu: Hier erzähle ich das Märchen vom bösen Wolf:

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23. Februar 2022

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Wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben. (Ingrid Hengster)

Heute erinnere ich auch an Sonia Delaunay-Terk, russische Malerin, die Licht, Bewegung, Schönheit und Experimente liebte und darstellte. Ingrid Hengster ist eine deutsch-österreichische Managerin. Mir fällt auf, dass viele erfolgreiche Frauen zwei Nationalitäten besitzen. Und Mascha Kaleko, Dichterin.

Heute ging es wieder weiter mit der Dissertation. Die wissenschaftliche Sprache zu lernen ist wie ein Instrument lernen. Nur, dass niemand da ist und über die Schulter guckt und beibringt. Ich lerne diese Sprache sozusagen nebenbei autodidaktisch, da die Musik einen so großen (zu großen?) Stellenwert in meinem Leben einnimmt. Ich hatte die letzten beiden Tage sehr schöne Zoom-Meetings mit Wissenschaftlern, einer davon aus einer ganz anderen Branche, die mich sehr ermutigten. Er sagte, dass gerade die Kreativen, die gut und viel schreiben können und ein interessantes Thema haben, sich mit wissenschaftlicher, nüchterner Sprache schwerer tun als andere. Das wäre normal. Ich weiß noch, was es für ein Schock war, nachdem ich meine ersten hundert Seiten geschrieben hatte und meinem Prof. sandte und er meinte, hmm, das wäre aber noch gar nichts. – Ich dachte, der spinnt. Mittlerweile weiß ich, was gemeint ist, wo ich vorsichtig sein muss und wo meine Schwächen sind. Das Schöne ist: Hat man die Sprache raus, darf man wieder kreativ und individuell sein und neue Begriffe und Worte erfinden und einführen. Wenn das Handwerk stimmt. Erst dann. Nicht umgekehrt. So ist es auch in der Musik. Phasen der Entmutigung und der Wüste durchzuhalten, ist eine sehr große Herausforderung, an der die meisten scheitern. Jedoch, es stimmt: Mit meiner Arbeit möchte ich dem Diskurs helfen, und ich empfinde meine Arbeit als notwendig, da sie außergewöhnlich ist in jeder Hinsicht. Ich hoffe, es stellt sich noch mehr Freude ein, diese Arbeit zu schreiben und dass ich dieses Jahr endlich abgeben kann, auch wenn das noch nicht ganz klar ist, denn es liegt schon noch eine Strecke vor mir. Es wird auf jeden Fall ein dicker Schinken. Und ich bin manchmal perfektionistisch.

Die Osterglocken leuchten, mein Clavichord ist beinahe fertig.

Foto oben: Münster, St. Ludgeri

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22. Februar 2022

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Wenn man nachdenkt, radikalisiert man sich ja auch. (Helke Sander)

22.2.22

Deutsche Schauspielerin. Professorin. Ich erinnere heute auch an Shonda Rhimes, Fernsehproduzentin aus den USA.

Bemerkenswert am Göttert und Isenberg Orgelführer von 1998 ist, dass durchgehend nur von Männern die Rede ist, welche auf S. 131 in folgendem Ausspruch gipfelt: „Auch Orgeln wollen den Mann, der zu ihnen passt.“ Was für ein Zeugnis! Ein hervorragendes Zitat. Am liebsten würde ich es ab jetzt täglich oben in meinem Blog zitieren.
Gab
 es 1998 gar keine Organistinnen in Deutschland? Kein Wunder, dass es so überraschend heute für Männer ist, dass es heute Frauen gibt. Mit solchen Büchern wurde es den Frauen in der Orgelwelt schwer gemacht, da es sich in die Köpfe eingebrannt hat, es müsse „der Organist“, also ein Mann an der Orgel sein. Ob dies der Grund ist, warum Frauen attackiert werden, die an der Orgel Karriere machen wollen, gar noch als Künstlerin?

Heute hörte ich von der wundervollen Frau Maria Beulah Woodworth-Etter, 1844 geboren, aus den USA (Wilder Westen), beispiellose Christin, die Schreckliches erlebt hat und dann dennoch (oder gerade weil) zu einem enormen und gesalbten Dienst kam.

Was mich wundert: Warum bringen Nachrichten noch immer Nichtigkeiten wie Fußball, Lottozahlen und Männersport? Um Männer zum Nachrichtenschauen zu bewegen? Das sagt ja einiges aus. Wo sind die entscheidenden Nachrichten, Warnungen und Wichtigkeiten, die durch Fußball und Lotto abgewürgt werden? Wo sind Themen, die für Frauen wichtig sind?

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21. Februar 2022

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1850 – das ist nicht lange her. Das war gestern. (AHS)

Heute erinnere ich an Malala Yousafzai, pakistanische Kinder- und Menschenrechtsaktivistin, die ebenfalls einen Blog schreibt, die ihr Leben einsetzt, um Terroristen ans Licht zu bringen.

Heute ist ein Wunder passiert ❤️ Gestern eigentlich schon. Manchmal werden „Feinde“ Freunde. Das gehört mit zum Schönsten auf der Welt.

ps: Hallo Schmitz! Bist du noch arbeitslos? Jedenfalls schön, dass dein neuer Job ist, alle anzuschreiben, die in meinem Blog vorkommen. Heute suche bitte Doris Brödel und Fritz Moers.

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Je mehr ich studiere, je mehr habe ich die Leidenschaft für Freiheit. (Marie Munk)

Deutsch-amerikanische Juristin, die das Recht praktizierte, was sehr viele Juristen nicht tun. Viele Juristen sind Prostituierte. Sie war die erste Frau in Berlin mit Anwaltszulassung. Sie wurde 1885 in Berlin geboren.

Seitdem ich mich viel mit dem 19. und 18. Jahrhundert beschäftige, sind diese Jahreszahlen nicht nur einfach Zahlen für mich, sondern echtes Leben, reale Lebensabschnitte, konkrete Lebenszeit von Menschen – besonders, was das Leben von Frauen angeht. 1850 – das ist nicht lange her. Das ist gestern.

Heute war ich wieder im wunderschönen Ansbach, wieder an der Rieger-Mühleisen-Orgel in ev. St. Johannis. Es ist warm und schön da. Mir gefallen die Zungen, Cromorne, Trompete und die Spanischen, der 16-Fuß im HW, das RP. Und dass man im HW die Piffaro mit dem Prinzipal mischen kann. Es stimmt, es kommt bei Noten vor allem auf die Herausgeber an.

Gibt es eigentlich auch Herausgeberinnen? Beispielsweise gibt Breitkopf unter unterschiedlichen Herausgebern unterschiedliche Versionen von Mendelssohn und Bruhns heraus.

Ich liebe diese exotische, alte, norddeutsche Stylus Phantasticus-Musik, herkommend von den Italienern Monteverdi (Oper, Rezitativ, Motette, freie Läufe und dann wieder strenger Satz) und Frescobaldi, Steffens, von Froberger, Sweelinck und Praetorius bis hin zu Buxtehude und in der Spät-Ära von Bruhns übernommen, und dann natürlich vom wundervollen Johann Sebastian Bach (siehe g-Moll 542).

Alle Motive in der Musik sind wie Gleichnisse und können in Sprache und Bilder übersetzt werden. Das hilft sehr für die Gestaltung und Artikulation.

Die Vorstellungskraft ist für Technik sehr wichtig. Ich liebe bei Bruhns diese spritzigen Gigue-Fugen mit Schwung, seinen 12/8 mit schicken Hemiolen, volles RP, und diese faszinierende Konsistenz seiner Musik, seine Beharrlichkeit und Pirouetten in seiner Musik.

Tunder spielte ich diesmal mit Zungen, denn die Version mit Sesqui gibt ihren Geist auf in den tiefen Passagen. Für viele sind Choralfantasien böhmische Dörfer. Ich liebe Choralfantasien. Jede Strophe kann neu registriert werden. Man kommt also registriertechnisch voll auf seine Kosten.

Und Fingersätze sind wie immer wichtig. Apropos Fingersätze:

Was ich an diesem lästernden Matthias Dreißig und seinen Friends überhaupt nicht verstehe: Wie kann man jammern, dass man Fingersätze neu schreiben muss? Ich habe fast alle meine Noten doppelt und schreibe zudem immer wieder die Fingersätze zu den gleichen Stücken neu auf, das ist sehr hilfreich und geht eigentlich superfix, weil ich das jeweilige Stück ja im Blut habe und mich schnell erinnere. Ansonsten ist es umso wichtiger, dass man sich neu mit dem Fingersatz beschäftigt, wenn man sich nicht erinnern  kann, denn dann hatte man das Stück nie im Blut.

Ich habe den Eindruck, Matthias Dreißig spielt nach Zahlen und ist aufgeschmissen, wenn seine Zahlen nicht da mehr da sind. Solche Schüler hatte ich auch schon oft. Diese waren verloren ohne ihre Zahlen. Man sollte als Profi allgemein nie zu faul oder wie beinahe hysterisch werden, wenn man Fingersätze neu eintragen muss. Das ist ein wichtiger Teil im professionellen Musikerleben und muss regelmäßig gemacht und nicht mal erwähnt werden, geschweige denn ein Problem sein.

Aber daran sieht man, auf welchem Niveau sich manche Dozenten befinden. Wenn ich ein solches Verhalten mit meinen phantastischen Klavier-Professoren wie Bernd Glemser vergleiche, die nicht nur im Schlafe Fingersätze wieder eingetragen haben, sondern alles auswendig spielen – da sehe ich doch ein massives Gefälle im Niveau zu Leuten in der Orgelwelt im Allgemeinen. Da werden mit Ach und Krach lokale Gottesdienste gespielt (obwohl die meisten nicht mal Christen sind, sondern böse, hintenrum und nachtragend), nichts ist brillant perfekt vom Blatt, nichts auswendig, da wird Fingersätzen hinterhergewinselt, da sonst gar nichts mehr geht, und das noch vor anderen Berufsgruppen – von Konzerten und CDs ganz zu schweigen. Das sind für mich echte Pappmeier… das habe ich als Kind immer verwendet, das Wort, ich weiß schon, dass es Pappenheimer heißt oder so ähnlich…

Wer mich noch immer attackiert, ist Markus Theising aus Xanten bzw. Wesel, ein homosexueller Hobby-Organist (er soll keinen C-Abschluss oder überhaupt einen kirchenmusikalischen Abschluss haben?) und Laie (arbeitet bei St. Thekla Altenwohnheim). Kaum ein Läster-Post über mich, den er nicht liked oder kommentiert.

Aber wer öffentlich mutig mit Namen öffentliches Verhalten oder (öffentliche) Personen oder Gruppen und eine Branche dokumentiert und für die Nachwelt festhält, vor allem als Schwächere (auch wenn ich stark wirke, bin ich doch sehr sensibel und fühle mich gegen so ein Lager oft hilflos) ist das nicht Lästern, das ist extrem mutig als einzelne Frau. Ich würde nie wirklich Privates in meinem Blog über mich oder über meine Freundinnen, Freunde, Gefühle, mein Herz und Familie berichten, das ist mir viel zu heilig – auch dann nicht, wenn es Streit gibt.

Und vieles ist mir auch zu unwichtig allgemein. Ich kann nicht alles dokumentieren. Zu Tom Anschütz, der illegal Fotos von mir veröffentlicht gegen meinen Willen im Internet: Er nennt sich Gundula Hause, wenn er bei mir auf meinem Blog kommentiert, also sehr unehrlich: So jemanden hat der Thüringer Orgelsommer als kostenlosen Mitarbeiter, der bewusst Urheberverletzung betreibt, unehrlich ist und hetzt, der schreibt, dass er sich nicht mal selbst anstellen würde. Er bezeichnet sich als Christ, der das Wort Gottes verkündet, was an Blasphemie kaum zu überbieten ist meiner Meinung nach.

In den facebook Orgel-Gruppen und Foren sind es immer die gleichen aus dem großen Läster-Lager mit stänkernden Männern, die mich schlecht oder sich über mich lustig machen, über mich herziehen, Dinge eskalieren lassen und alle ziemlich deutlich zusammenhalten, was einen starken Eindruck von Sexismus und Lobby hinterlässt – die meisten davon kenne ich nicht und habe ich noch nie gesehen – mit mir persönlich haben die meisten dieser Männer nie gesprochen.

Ich habe noch nie etwas gegen die auf facebook gepostet, nur meine Videos. Das reicht denen schon, mich, wie Cameron Carpenter als C.C. bezeichnet wird, als diejenige zu bezeichnen, „die man nicht nennen darf“ (á la Harry Potter oder sogar JHWH), als „die Dame“ oder als AHS zu bezeichnen: Markus Theising, der bei jedem Läster-Post über mich aktiv ist, Karl-Bernhardin Kropf, dessen Gehässigkeit und Schadenfreude aus jedem Wort tropft, wenn es um mich geht, Jan Wilke, der mich am liebsten überall aus dem Internet vertreiben würde, Christoph Brückner, Karl-Heinz Piepenbreier (so heißt er wirklich, mittlerweile verstorben), Christoph Bornheimer, Tom Anschütz, Rochus Schmitz, Burkhard Terhart, Johannes Richter, Matthias Dreissigs Tochter, Oliver Lisy, Johannes Geßner, Erwin Althaus, Wigbert Traxler, Dietmar Korthals, Martin Schmitz aus Bernkastel Kues, der Menschen anschreibt, um mir zu schaden, dann ein Christoph Keller, Michael Sänger, Joachim Mayer, Brigitte Wintzen, Thomas Schmidt, Benjamin Otto Frensel – oho, nennt mir, wen ich vergessen habe, ich komme schon nicht mehr hinterher, unglaublich viele gegen eine Frau, das gab es sicher noch nie. Diese Leute lassen sich auf einer eigens eingerichteten Mobbing Seite über mich aus, in dem sie darüber spotten, dass es gar nicht sein kann, dass ich so viel geschafft, so viele Diplome und Abschlüsse habe und so viel gereist und konzert habe. Viele davon waren ehemalige Fans von mir, die mich vergöttert haben, denen ich aber nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Ich schätze, es sind um die 40 Männer, die sich da feige hintenrum zusammengerotten haben. Erwische ich einen dieser heulenden Hyänen beim Schwanz (wie passend), beißt mich der nächste von hinten.

Wenn das kein feiger Pöbel ist, was dann? Es sind Teilweise Hunderte von Hass-Kommentaren, die Benjamin Frensel provoziert hat, ohne dass ich mich wehren konnte, ein unglaubliches Gehechel, alle einhellig zu einer Meinung gegen mich zu erhetzen. Ich mache nie zum Thema, wenn ich Leute wie ihn blockiere oder aus Gruppen rauschmeiße. Das ist mir ganz irrelevant. Aber es wird eben nach Gründen gesucht, über mich reden zu können, da ich das Spannendste und Mutigste bin, was die seit Jahren erlebt haben? Und der lästernde Tom Anschütz, der sich damit brüstet, meine Konzerte übernehmen zu wollen.

Homosexualität scheint in der Kirchenmusik so weit verbreitet wie im Ballett – wie in den Orgelgruppen auch geschrieben. Es scheint mir allerdings aggressive Homosexualität, nach dem Motto: Wer sich gegen Männer wehrt, muss „homophob“ sein.

Vielleicht suchen in diesen „Kirchenmusikgruppen“ die vielen homosexuellen Laien einen Partner dort? Vielleicht einen gut aussehenden schwulen Kantor? Weil bekannt ist, dass es in der Kirchenmusik und bei Pfarrern so viele Homosexuelle gibt? Vielleicht sind viele homo- oder bisexuellen Kantoren auch verheiratet und haben Kinder und suchen in diesen Orgel-Gruppen eine heimliche Affäre mit einem Mann?

Jedenfalls ist auffällig, wieviele Laien sich in diesen Gruppen herumtummeln, wo ich mich frage: Was machen die da? Die sind doch bestimmt nicht an Orgel, Musik oder Gott interessiert. Hat es sexuelle Gründe? Warum ist ein mir völlig fremder Thomas Weiss so aggressiv gegen mich, und andere? Was ist das Motiv? Homosexuellen Männern zu gefallen? Oder diesen aufzufallen? Sich bemerkbar zu machen? Ein Lager zu bilden?

Besessene Hater oder Hater-Fans gehen sukzessive vor:

1. zuerst griffen sie mich wegen Posts von Rochus Schmitz in einem Forum an

2. dann verlagerten sie es auf andere Foren und nach facebook

3. dann griffen sie Youtube und Wikipedia an

4. versuchten mit viel Heimtücke, meine Konzerte hintenrum zu verhindern

Es ist nicht nur mein Blog, sondern meine Persönlichkeit, die diese neidischen Männern stört: Dieser Hass wäre und ist auch ohne meinen Blog entstanden. Dass ich präsent bin, als Frau, meine Erfolge darstelle, dass ich sehr vielseitig bin, dass ich deutlich meine Meinung sage ohne Fake-Namen, dass ich Teile der Kirchenmusikszene aufzeige, wie sie wirklich ist, dort, wo diese Männer präsent sind, nämlich hintenrum, gemein und voll Neid. Ich betone, dass es auch sehr schöne Teile der Kirchenmusik gibt und sehr nette Menschen dort, und dass es ganz viele liebe Laien und Nebenamtliche gibt, und ich habe viele Freunde, die homosexuell sind, die sehr nett sind, die nichts gegen Frauen haben. Ich möchte gern diese Kirchenmusik-Szene ändern.

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