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Preisträgerin

17. August 2021

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Legato an der Orgel bedeutet, den neuen Akkord schon im Handgelenk zu spüren. (AHS, Orgelkalender 2022, benno Verlag)

Ich mag sehr den Schauspieler Philip S. Hoffmann.

Ich freue mich auf meine Konzerte an meiner 7. Sauer Orgel (Berlin) und dritte Strebel Orgel von 1904 (Harz/Nordthüringen, bei Nordhausen: Hohenstein), und dass ich dabei auch immer neue Orgeln zusätzlich der Umgebung gezeigt bekomme nach den Konzerten. Ich bin da immer Feuer und Flamme, und die Gastgeber sind meist sehr nett.

Freue mich auf meine neue Audite CD. 97.801. Die bald kommt. Es geht los. Vorfreude ❤️

Morgen Stuttgart!

Auch der Film Miss Daisy ist sehr schön, trotz Bedenklichkeiten. Und auch Abgefahren. Dort hat mir ein Witz (in dem Männer nicht so ganz gut wegkommen) ganz gut gefallen. Aber ich weiß nicht, ob mein Blog jugendfrei ist und dann auch noch einen Führerschein braucht. Ich erzähle ihn gern mal persönlich. Oder schaut euch den Film an!

Mir fällt auf: Man wird oft zu beiden Seiten hin manipuliert: Impfgegner wollen einen einheimsen, und aber auch Impfbefürworter. Alles recht radikal. In der Mitte und Normales scheint es gar nicht mehr zu geben: Dass man noch abwartet, prüft oder nachdenkt. Vor allem, weil es vllt. nicht wirklich nützt oder etwas verändert, aber durchaus Nebenwirkungen und Langzeitfolgen haben kann. Kinder zu impfen finde ich sehr bedenklich. Ich möchte diese gesamte Entwicklung gern noch prüfend abwarten. Mein (warnendes) Bauchgefühl war bisher eigentlich meist sehr gut. Zudem weiß ich aus der deutschen Geschichte: Der Deutsche folgt. Das merkt man immer wieder stark im Alltag. Ich bin da anders. Schwedisches Wikingerblut. Und natürlich weiß ich, dass man mich indirekt jederzeit zwingen könnte und ich machtlos dagegen wäre (Reisen etc.). Es ist ja längst Politik geworden. Naja, ich bin gespannt, wie es alles noch wird.

Vor allem, weil ich bald 2022 in die USA zu Konzerten fliege. Nach Michigan. Mein erstes Mal in Michigan. Wer war schon dort? Ist es schön? Wie ist Lansing? Ich habe noch nie davon gehört. Aber Detroit ist bekannt. Ich spiele nah bei Detroit und fliege über Amsterdam nach Detroit. Bin gespannt. Nord-USA. Morgen wird mein Flug gebucht. Kann man überhaupt ungeimpft fliegen? Ich empfinde diese Impfung momentan als Körperverletzung, während andere sich drum reißen und sie unter Gefühlen als Fest und Erlebnis oder gar als normal oder einzig richtige Entscheidung feiern. Wir werden sehen. Ich hoffe, dass ich das alles seelisch gut verkrafte. Denn irgendwie erscheint es mir seltsam.

Free Downloads

Neu: Hugo Mayer Orgel Basilika Saarbrücken, 5. Manual: Klangbeispiele:

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Mit Dauer wie Wurzeln, wohin auch gewendet (AHS)

Für den Stoff meiner Dichtung wähle ich Abrisse meines Lebens, und mein Blog scheint eine neue Gattung des alten „Dramas“ (wenn ich die Theorie des Dramas verstehe), mit Live-Zuschauern. Dokumentarisch. Sehr mag ich Büchner und seine Reflexion des Dramas und Berichterstattung seiner Zeit. Drama zeigt auch immer Intrige auf. Und ich bin mitten in einer. Das moderne Drama.

Zudem mag ich es, moderne und neue Sprach- und Musiksysteme auszuprobieren, liebe die Funktion der Sprache und verdichtete Symbole. Mein Blog ist meine Komposition. Neue Musik. Experiment.

Am Dienstag habe ich meine erste richtige Stunde bei Kay Johannsen in Stuttgart. Ob ich ihn vor den Hatern warnen muss?

Heute war ich beim Augenarzt im wunderschönen Würzburg. Ich habe top Augen. Mein linkes Auge wurde in den USA während meines Studiums gelasert (0,5 Kurzsicht, ging in den USA in 5 Minuten razzfazz). Aber nun ist es wieder da und muß wieder gelasert werden, was in Deutschland ein Häckmäck ist (es wird von „OP“ gesprochen, das Auge wird 3 Stunden lang begutachtet). In Arizona war es ein offener Saal, Kuscheltier in den Arm, Auge betäubt, zzzzz Pupille, nächster Kandidat dran…

Morgen ist mein erster Termin. Da mir Brille nicht steht, aber bei einer Musikerin top Augen nötig sind, lasse ich es lasern, habe sonst Kopfweh bei zwei verschiedenen Augen. Die Dame meinte, meine Augen müssten entlastet werden. Ich sagte, ich würde Brille nur im hintersten Eck tragen. Sie sagte, das wäre wohl nicht Sinn der Sache. Ich finde Brille nicht per se doof, im Gegenteil. Aber bei mir –

Ich freue mich auf mein Konzert in Berlin.

Ich bin traurig, dass Martin Perscheid gestorben ist. Er hatte Speiseröhrenkrebs. Wir waren mal sehr gute Freunde. Als ich in Köln studiert habe, hatte er bei mir Klavierunterricht und war lange verliebt in mich gewesen. Er war ein sensibler, musikalischer Mensch und der erste, der mir einen Flügel gesponsert hat. Ich war damals aber noch überhaupt nicht interessiert an irgendeiner Beziehung gewesen.

Er war damals Kettenraucher, was für mich gar nicht ging. Trotzdem waren wir mit Musik und Kunst verbunden. Er hat mir viele Cartoons gewidmet und mir sogar eine Liebesgeschichte geschrieben. Ich weiß noch, dass er Fischstäbchen für mich zubereitet hat mit Spinat, was ich liebe. Und dass wir oft bei Ikea waren. Er glaubte nicht an Gott. Wir haben viel über Gott gesprochen. Er konnte nie was damit anfangen. Wie schnell das Leben zuende sein kann. Zu schnell.

Ich merke, dass nur der Sinn des Lebens Sinn macht und es mal ein Ende gibt bzw. ein (so sehe ich es) göttliches Gericht, was aber auch irgendwie gut ist. Dass sich da endlich jemand kümmert! Wie gut, dass es einen gerechten Gott gibt. Es hört sich verrückt an, aber nur Gott ist wirklich gerecht. Ich muss ihm vertrauen. Ich muss.

Die Kreutz-Kirchenmusikgruppe sagt nun, sie sei neu. Und anders? Nun, hoffentlich. Ich freue mich, dass durch mich solche Dinge geschehen sind und ich dazu beigetragen habe, dass diese Gruppe nun eine neue wird (wird sich zeigen) und dass Ansgar Kreutz „aufwacht“ (hoffe ich) und Gehässigkeiten und Zank stoppt, anstatt weiter bewusst laufen zu lassen. Aber auch erst, nachdem sich durch mich Leute von außen diese Gruppen angesehen haben. Durch mich ist vieles ans Licht gekommen, was sonst undercover weiter gegangen wäre. Deswegen sind einige sauer. Ob sich die Polizei auch mal eingeloggt hat? Und dass durch mich „berüchtigt“ gewordene Foren nun aufgeflogen sind und nie mehr so weitermachen können wir vorher. Dafür sollte ich eigentlich einen Orden bekommen.

Denn nirgends habe ich so viel Geläster, Dummheit, Arroganz, Spott und Neid erlebt und gelesen. Wie im Kindergarten ging es da zu. Ich frage mich, ob die Ehefrauen von diesen Leuten wissen, was die im Netz so lästern und tun und dass sie den Blog fremder Frauen fanatisch verfolgen. Ich glaube nicht. Es ist insgesamt ein ziemlicher Clan, wo jeder jeden kennt. Die haben mich halt nie interessiert. Wenn mir schon Christoph Bossert und seine Anhänger nicht so überaus wichtig waren (sondern Musik), wieviel weniger die Hater und Friends. Neidische Menschen wissen eigentlich nicht, wovon sie reden, wenn sie mich verurteilen und Telefonate in Foren zitieren.

Das ist alles schon sehr unmoralisches Verhalten in meinen Augen. Dass ich an Bossert „vorbei“ eine 1,0 geschafft habe in so kurzer Zeit, gefiel diesem natürlich weniger. Da haben sich zwei gefunden. Wer von allen denen hat so eine Note 1,0 in irgendwas? Keiner. Schon gar nicht in Turbo-Geschwindigkeit. Alles, was an mir ungewöhnlich, respektwürdig und aussergewöhnlich ist, wollten sie attackieren. Wegen meiner 1,0 mehrfach.

Aggressiv tummeln sich Laien, die männlichen Gurus in den Hintern kriechen. Ich habe mich bisher nie bemüht, mit diesem Clan befreundet zu sein. Clan-Verhalten mochte ich noch nie. Ich schwirrte da einfach neu herein, in eine Männerwelt, unbekümmert, unabhängig, von denen noch unentdeckt, völlig außerhalb der Norm, als Pianistin, holte 1,0, interessierte mich nicht für den Clan, und die flippten aus. Das passt manchen gar nicht, dass ich so frei war und bin. Vielleicht sollte ich überlegen, ob es nicht doch wichtig ist, diesen Clan zu mögen? Es fällt mir schwer, aber ich denke darüber nach. Ich bin eher Freigeist und mag Klüngeln und Vettern und Parteien und Lästern nicht.

Manchmal lege ich zu wenig Gewicht auf Beziehungen und Vitamin B, mehr Gewicht auf Können, das gebe ich zu, aber daran arbeite ich: Dass ich auch Menschen mögen sollte, die Clandenken und Rollen brauchen. Es sind ja auch nur ganz normale Menschen. Auch wenn Strupat Jürgen sich geschmeichelt fühlt, wenn ich in meinem Blog überhaupt erwähne. Und Rochus Schmitz wieder mit Lügen daher kommt.

Heute habe ich ein Haus angesehen, es wird „unter der Hand“ privat verkauft und ist unglaublich schön. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich es bekommen könnte zum Üben. Aber es werden vllt sehr reiche Menschen viel mehr bieten können? Warum sollten sie es einer Künstlerin geben und nicht einem Immobilienhai? Trotzdem, bitte betet.

Neu: Prophetin

The New female Prophet, Trost Orgel zu Waltershausen, 30. Thüringer Orgelsommer live

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J.S. Bach – Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582, Trost-Orgel Waltershausen

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11. August 2021

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Unschuldig der Egoist ist. Weil ihr ja nur, dass er’s ist, wisst. Er selber hält sich für den Dulder der Welt, der ein Muster als Mensch und Christ ist. (Eugen Roth)

Das trifft auf fast jeden zu. Ich muss sagen, der gefällt mir, der Eugen Roth. Ein schlauer Kerl. Ironisch, aber nicht fies, poetisch, ehrlich, weise. Und in keiner Weise „typisch männlich arrogant“. Eher demütig. Ich werde ihn wohl noch öfter zitieren.

Es ist manchmal gar nicht so leicht, mit „gewöhnlichen“ Menschen zu tun zu haben, aber irgendwie erden sie einen auch. Besonders gern mag ich Menschen, die sich gut ausdrücken können. „Ich kann nur glauben, dass ich längst war, eh ich begann.“ (Rilke)

Das sehe ich auch so. Ich ticke irgendwie anders als die meisten. Zum Beispiel kann ich kurz total sauer sein über etwas. 14 Tage später weiß ich gar nicht mehr, um was es ging. Weil das Leben mit großen Wellen weiterschäumt, es spült das Negative weg. Was auch gut ist.

Ich frage mich oft, was Weisheit ist. Definitiv wird sie nur aus Schmerz und Fehlern geboren. Aber es muss noch mehr dahinter stecken.

Meine Noten Himalaya und Meereszyklus erscheinen ab September bei Furore Kassel. 
Wahrscheinlich verbringe ich meinen Urlaub in Stockholm und Nordschweden, wobei ich auch auf einem Reiterhof bei einem Musiker Stopp machen möchte.

Neu: River and Flood

Den Flutopfern Überschwemmung gewidmet:

Arnstadt: River – in der Bachkirche ❤️ Das passt:

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Thüringen

Man muss lernen, was zu lernen ist, dann seinen eigenen Weg gehen. (G.F. Händel)

Ich bin immer noch in Thüringen.
Ich genieße die Thielemann Orgel (1730) in St. Georg (1729-1731 erbaut), Rokoko. Wir haben schöne Videos gedreht. Ich wurde lecker versorgt. Die Menschen sind alle sehr nett. Ich hätte gerne ein Grundstück hier. Allerdings wurde mir auch ein Haus in Schweden angeboten.

Es ist nicht leicht, mit Anfeindungen und Attacken gut und richtig umzugehen. Vor allem war dies für mich schwer in den Monaten Oktober bis Januar. Denn ist einmal eine Welle des Hasses losgetreten worden, hat man erst mal keine Chance mehr und muß warten, bis die Welle vorbeigezogen ist. Am besten, man taucht unter in dieser Zeit. Ich jedoch habe mich gegen die Welle gestellt, weil ich mich für stark und mutig genug hielt. Das ist zwar auch ein Weg und hat vermutlich mehr positiv verändert als ich glaube, jedoch musste ich feststellen, dass ich nicht so stark bin, wie ich annahm.

Denn gegen organisierte Hater, Mißgünstlinge und notorische Dauer-Nörgler vorzugehen und anzugehen, ist anstrengend und schwer. Wenn Hater „Berufshater“ sind und aus Selbstzweck haten und ihr Lebensinhalt daraus besteht, wird es schwer, dagegen vorzugehen. Wer noch nie in einer solchen Situation war, kann es sich nicht vorstellen. Heute hatte ich ein sehr schönes Telefonat diesbezüglich mit Jörg Reddin, Kantor aus Arnstadt, der mich auf WhatsApp anrief. Ich fragte ihn, ob mein Blog-Eintrag vom 8. Oktober 2019 „homophob“ wäre, wie mir der Nicht-Musiker Benjamin Frensel aus Ansgar Kreutz’ „Kirchenmusik“ Gruppe ständig in drastischen Worten vorwirft und unterstellt. Jörg Reddin aus Arnstadt schrieb mir hierzu Folgendes:

„Der Blogeintrag ist nicht homophob. Homophobie ist eine Abneigung gegen Homosexuelle, und das ist hier eindeutig nicht der Fall.
Sicher sind solche Beobachtungen ein Spiegel, den die Betroffenen nicht ansehen wollen und sich mit dem nicht identifizieren, was die Gesellschaft bzw. die queere Welt für enge Grenzen setzt. Sicher ist Deine Beschreibung gewagt und könnte u.U. als angreifend verstanden werden. Die Welt besteht ja nicht wenig aus Mimosen, da wird dann zurückgeschossen.“

Jörg ist ein sehr sensibler Mensch, dem ich vertraute und abspüre und anmerke, dass er sich in solche Situationen hineinversetzen kann. Im Oktober 2019 hatte ich noch keine Hater und musste mir daher auch keine Gedanken machen, meine Erlebnisse zu teilen. Und ich stehe auch zu dem, was ich in dem jeweiligen Moment wie erlebt habe.

Im Nachhinein kann man das differenzierter sehen oder abschwächen. Wahrscheinlich würde ich es heute anders sehen und in 10 Jahren noch mal anders. Vermutlich würde ich einiges aus meinem Blog heute anders sehen, da ich immer mehr dazu erlebe und lerne. Warum lasse ich es dann stehen? Weil ich zu meinen Aussagen und Gefühlen stehe und sie ein wichtiger Teil meines Lebens sind. Für konstruktive Kritik und Beiträge bin ich jedoch offen. Ich weiß gar nicht mehr, was ich vor 3 Jahren oder vor 6 Monaten geschrieben habe. Den 8.10.2019 hatte ich längst vergessen. Ich lebe nach vorn gerichtet.

Wenn ich homophob wäre (ein Modewort unserer heutigen Zeit, um jemanden ächten zu können), würde ich Jörg Reddin nicht so schätzen, wie ich es tue. Im Gegenteil, ich wünschte mir, viele heterosexuelle Männer wären wie er: Klug, vorsichtig und freundlich. So könnte man mir auch Heterophobie (Wort erfunden) unterstellen. Es ist, wie gesagt, wieder falsche Verdächtigung und üble Nachrede von Benjamin Frensel, mein Blog, ich oder der 8.10.2019 wären homophob. Jedoch schauen Ansgar Kreutz und seine schweigenden Komplizen link weg. Jörg Reddin und andere haben die Kreutz-Gruppe verlassen. Das ist eigentlich die einzig richtige Reaktion. Alles andere bedeutet, das zu tolerieren, was in dieser Gruppe läuft. Ich überlege, eine neue Kirchenmusik Gruppe zu gründen? Soll ich? Da ist Lästern und Haten verboten.

Ich kritisiere auch frauenfeindliche Frauen. Bin ich deswegen „frauophob“? Ich kritisiere auch heterosexuelle Männer. Bin ich deswegen „heterophob“?


Mit Hatern und deren Verhalten gut umzugehen ist schwer. Hater zu haben ist ein Zeichen von Erfolg, so Google. Das, was ich bin, das, was an mir aussergewöhnlich ist, dass ich Lyrik und Romane schreibe und veröffentliche, dazu Kompositionen und Lieder, Pianistin und Organistin bin und Musikwissenschaft studiert habe, das wird von Hatern als negativ dargestellt. Aus Ja wird ein Nein gemacht, aus Gut Schlecht, aus Bewundernswert Spott, aus Wunderbar Neid und Widerstand (Jesaja 5, 20). Damit wird Gott angegriffen, der mir die Talente gab.

Die Priorisierung meiner künstlerischen Tätigkeiten wechselt, alles gleichzeitig geht natürlich nicht.

Alles im Leben ist Memory. Ich finde die einzelnen Puzzle-Stücke wieder. (Oder man kann auch sagen: Da ist was faul im Staate Dänemark.) Auch meine Noten sind Puzzles, Handwerkzeug und Navigator durch die Welt der Musik. Meine Noten sind mein Markenzeichen. Viele lieben meine Noten und schreiben „lovely prepared scores“. Laie Rochus Schmitz aus Münster fand meine bunten Noten wohl seltsam. Was ich viel bedenklicher finde ist, dass in dieser kindischen „Altherrengruppe“ Pfeifenorgelforum von diesem Rochus Schmitz (Laie und dort Mitglied seit 2013, das heißt, er weiß genau, was das für ein Läster-Verein ist), lästernd mit elsenp (Peter Elsen aus Düren, wie man mir schrieb, ein Laie und EDV-Mensch), meine persönlichen Emails veröffentlicht hat seit Dezember gegen meinen Willen, um mich zur Zielscheibe von Häme und Spott zu machen. (Jetzt geht es dort wohl gesitteter zu, weil sie beobachtet werden).

Viele Mobber sind seit 2013 in diesem Forum, kennen das Lästern dort gut, Rochus Schmitz der sich „neutral“ gab, Mitglied dort seit 18.11.2013, hatte keine Probleme, mich dort dem „Fraß“ vorzuwerfen. Daher veröffentlichte der mir Fremde meine geschockte persönliche email an ihn vor 3000-6000 Mitgliedern gegen meinen Willen und weigert sich, es zu löschen, nachdem er mich zuvor bewusst den Geiern vorgeworfen hatte. Zudem nutzte er seine Macht als Anwalt gegen meine Unbedarftheit aus. So ein Anwalt mit so einem Verhalten würde ich nie empfehlen. Rochus Schmitz leugnet sogar seine Taten, belästigt mich regelmäßig, ist voller Bitterkeit und falscher Verdächtigung und böse, da er persönliche Konversation einfach an Dritte weiterleitet, vor allem, wenn er sauer ist.

Es gibt Fans (siehe Fußball, da gibt es auch Altherrenclubs und Hooligans), die freuen sich einfach über einen Erfolg. Und es gibt Fans, die müssen dann Bushaltestellen zerkloppen. Rochus Schmitz scheint einer von letzteren zu sein. Ein Fan von mir ist er sicher. Besessen. Wie Johannes Sommer. Wäre er nämlich keiner, würde er sich wohl kaum für mich so interessieren.

Das gilt auch für alle anderen dieser Sorte, die täglich meinen Blog lesen, Videos ansehen und facebook lesen. Zudem wäre es wünschenswert, dass solche bei der Wahrheit blieben, was leider nicht der Fall ist. Was charakterlich bedenklich ist: Das sind ja nur Hobbymusiker. Was haben die zu verlieren? Aber wenn es eine Laien-Anwaltsgruppe gäbe und ich wäre Laien-Anwältin und würde dort über Rochus Schmitz herziehen oder wenn es eine Laien-Krankenpfleger-Gruppe gäbe und ich würde dort über Jürgen Strupat herziehen oder wenn es eine Laien-EDV-Gruppe gäbe und ich würde dort über Peter Elsen herziehen, oder wenn es eine „Organ-Expert“-Gruppe gäbe (das gibt es ja im Grunde nicht, der Begriff „Orgelexpert“, oder wurde zumindest abgeschafft) und ich würde dort über angebliche „Orgelexperten“ herziehen etc. – oho! Ob es was brachte, dass ich diese Männer angezeigt habe? Ich hoffe es! Es wanderte von Würzburg nach Berlin und zurück. Natürlich sind sich diese Männer ihres Sieges über mich sicher, nachdem sie mich „zertreten“ wollten.


Mit all diesen lästernden Laien ist Karl-Bernhardin Kropf gut befreundet. Ob die Reinhard Mawick angeschrieben haben, oder Ludwig Kaiser?

Wenn jemand negativ in meinem Blog erwähnt wird, dann ist da sicher auch etwas dran, und vielleicht sollten diese selbst über sich und ihr Verhalten nachdenken.

Ich finde es schön, ein Künstleralter zu haben. Und wie könnte ich hier je sagen, wie alt ich bin? Letztendlich spielt es keine Rolle. Es ändert nichts an meiner Leistung. Ich werde 120 und da noch aussehen wie heute. Ob ich einen Lachkrampf kriege, wenn ich dies mit 120 lese? Wer weiß. So Gott will.

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Meine schwedischen Lieder handgemacht:

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8. August 2021

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Alpha-Frauen haben es nicht leicht… (AHS) 

Bei mir kommt noch dazu, dass ich eine starke Frau und ein Mädchen bin.
Das Konzert Großneuhausen/Sömmerda heute war sehr schön und gut besucht. Neue Videos. Die Thielemann Orgel gefällt mir. Sie muss dringend gemacht werden, was mind. 90.000 € kosten wird. Das ist für ein Dorf in Thüringen nicht so leicht zu stemmen, das verstehe ich. Beim Kaffeetrinken saß ich „zufällig“ gegenüber dem Mann, der mit dem Gremium in Buttstädt zu tun hat. Buttstädt ist ganz nah von hier, der schöne Friedhof gehört zur BUGA Erfurt. Buttstädt ist die unfassbar tolle Orgel und Kirche, die dringend gemacht werden müssen, was seit Jahrzehnten vor sich hergeschoben wird aus verschiedenen Gründen. Ich merke, dass ich mich hier schnell in Rage rede und mein Temperament manchmal mit mir durchgeht. Dabei habe ich persönlich mit Buttstädt doch nichts zu tun. Aber diese Orgel hat mich tief ergriffen in ihrer Hilflosigkeit und darniederliegenden Schönheit. Als ich die Orgel sah, hatte ich die Vision, wie sie wieder erklingt in einer wunderschönen Kirche. Ich berichte morgen weiter, mir fallen die Augen zu..

Es hat mich sehr gefreut, zu hören, dass Buttstädt 7 Millionen Euro erhalten hat und wohl noch 6 weitere erhalten wird. Davon können die meisten Kirchen nur träumen. Und dennoch wurde (und das habe ich befürchtet) nichts gemacht! Das zeigt mir erneut, dass es nie um Geld geht, sondern um Interesse, Herzblut und Kraft. Ich hätte als erstes die Orgel in Sicherheit gebracht. Dazu muß ausgeschrieben werden usw. – das alles dauert. Und dann kann die Orgel zeitgleich gemacht werden, während die Kirche und der Turm gemacht werden. Aber Buttstädt streitet wohl lieber darum, ob 50.000 € zu teuer ist, um die Baugrundlage und den Boden zu prüfen bei 13 Millionen Euro (da holt man eben mehrere Preise ein) und wie teuer ein Kopierer sein darf? Und wie das Nutzungskonzept aussehen wird (was doch völlig klar ist: Kultur. Konzerte. Andachten. Museum. Gott). So kann das nichts werden. Man kann 23 Millionen geben, es würde so dennoch nicht vorwärts gehen, glaube ich, denn es sind offenbar nicht die richtigen Menschen vor Ort, die sich kümmern. Mit wie vielen Kirchen geht das so? Die Pfarrerin allein kann das nicht stemmen. Andere Kirchen hätten mit dem Geld die Welt verbessert. Ich hoffe sehr, dass sich hier die richtigen Leute finden lassen. Seit Jahrzehnten geht das so, dass die grandiose Orgel ihre Flügel hängen lassen muß.

Da habe ich den größten iPhone Speicher und großen iCloud Speicher – und kämpfe dennoch sehr um Platz.

Es stimmt schon, dass ich privilegiert bin. Darüber denke ich viel zu selten nach. Erst wenn mich andere darauf hinweisen, fällt es mir auf. Und gerade als privilegierter Mensch ist es wichtig, demütig und korrekt und ein Vorbild zu sein. Das ist nicht ungerecht, da habe ich falsch gedacht. Ich dachte oft, es ist ungerecht, dass andere unbehelligt böse und fies sein dürfen, und bei mir guckt man auf jedes Nasekräuseln. Denn es sind ja nicht nur die anderen. Es ist Gott, der mich privilegiert hat und demnach von mir mehr erwartet. Das ist ja seine Entscheidung. Da nützt es nichts, bockig zu sein. Das habe ich immer gehasst, dass das so ist. Ich wollte kein Vorbild sein. Ich wollte nicht die Korrekte sein müssen. Mich mit Leuten auseinander setzen zu müssen, die ich nicht mag. Während andere davon kommen. Letztendlich muss man aber das sein, was Gott will, dass man ist. Und Gott sieht Gerechtigkeit ganz anders. Wie kann es sein, dass Mose mein Vorbild ist, wenn ich gar nicht sein will wie er? Hat er nicht die unerträglichsten Leute geduldig ertragen? Von Jesus ganz zu schweigen.

Neu: Kunst der Fuge Arnstadt

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Kunst der Fuge

20. Januar 2021

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What would Jesus write? (from WWJD)

Morgen fahre ich über/mit Zwischenstopp in Hannover.

Für Übernachtungen in Hotels braucht man nun Bescheinigungen.

Alle Leute reden vom Lockdown. Ich aber komme zeitlich mal nicht dazu, darüber zu reden. Ich atme dran vorbei, gehe sehr spät ins Bett und schaffe dennoch bei weitem nicht alles. Ich würde alles nicht mal dann schaffen, wenn ich nicht schlafen müsste.

Manchmal dauern die Dinge einfach, es kann nicht alles schnell geschehen, schnell und perfekt.

Dazu kommen ja noch die ganz normalen Alltagsdinge, die selbst Künstlerinnen erledigen müssen. Aber selbst wenn ich die nicht hätte, würde ich nicht alles so schaffen, wie ich es gerne möchte. Die normalen Alltagsdinge grounden einen aber auch irgendwie.

Mendelssohn IV 4 in Katharine würde ich mit 32-Fuß im Pedal, dazu auch mit Schallmey 4 spielen, nicht zu vergessen Trompete, Mixtur, Scharff in den Händen, während 1 mit Sesqui und Rauschpfeife.

Gut Tast! 

Es hat ein wenig geschneit, das ist schön. Auch die Losungen heute: schön.

Heute fand ich die Tasse namens: I hate being sexy but I’m an organist so I can’t help it.

Leider sagte man mir, dies sei eine Männertasse. Seltsam. Verstehe ich nicht.

Ich nahm lieber die andere Tasse: Wo ein Kaffee ist, ist auch ein Weg. 

Genau!

Die Masken I’m the psycHOTic organist everyone warned you about und Do not disturb the organist. He is disturbed enough already seien angeblich ebenfalls nur für Männer. Es gäbe noch keine Tassen und Masken für Organistinnen.  

Na dann!

19. Januar 2021

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Joh: Seb: Bach. Joh: Sebast: Bach. Director  Musices. Dein tiefster Diener Bach. (JSB)

Ich freue mich über die vielen Leserzuschriften zu meinem Artikel in der Mainpost.

Wiesbaden wurde auf August verlegt, die Konzerte im wunderschönen Österreich werden auch verlegt.

Insgesamt habe ich nun über 1000 Blogeinträge gepostet –  ja, nur die Spitze des Eisberges.

Es gibt eine öffentliche Hobby-Jazzmusik-Szene, und diese Leute sind sehr aufrichtig, erwachsen und anständig, vor allem Profis gegenüber, die von ihrer Kunst leben.

Viele Kirchenmusiker dagegen sind in meinen Augen wie öffentliche Hobbyorganisten, wie man in den Foren und Gruppen lesen kann. Das Niveau ist wie im Pausenhof in der Schule. Irgendwie wurde das Schulhof-Niveau nie verlassen; viele Kirchenmusiker verstecken sich hinter Hobbyorganisten und stänkern heimlich mit und freuen sich still, wenn jemand anderes zerfetzt wird. Der Grund, warum hauptamtliche Kirchenmusiker stänkernde Nebenamtliche oder Hobbykichenmusiker decken ist, weil sie meinen, dann am besten davor gefeit zu sein, selbst an die Reihe zu kommen und zerrissen zu werden. Mitstänkernde Mitbrüder greift man erst mal nicht an.

Ich finde es ernst zu nehmen, dass auch hauptamtliche Kirchenmusiker über Konzertorganistinnen zusammen mit einem Pulk von Hobbyorganisten lästern und mobben. Das sieht man auch auf facebook. Und auch hintenrum in einem „geschlossenen“ Forum.

Dass niemand diese Debatten ohne Kommunikationskultur stoppt, kritisiert, in Frage stellt oder verlässt! Bin ich denn wirklich die Einzige?
Hauptamtliche sollten Vorbildfunktion haben. Stattdessen treten sie gern, mit rufschädigender Absicht, mit dem Ziel der Abwertung. Aber das Internet ist keine irreale Parallelwelt. Keine Spielwiese.

Die Diskriminierung von Frauen an der Orgel ist in Deutschland sehr stark. Und wenn eine Frau dabei ist, wird gelästert. Weil sie anders ist. Es ist leicht für KiMus zu stänkern, wenn man selbst nur ein Video präsentiert, dass 12 Jahre alt ist.

Doch bei KiMus und Hobby-KiMus beliebt zu sein und Fans zu haben – das schließt sich oft aus. Da muss man sich entscheiden. Es gibt keine Organistin in Deutschland, die 12.300 Fans und so viele Likes hat wie ich. Das gibt Grund genug für Hass. Wenn man nur Kollegen gefallen will und nicht dem Publikum – da wird man oft nicht weit kommen. Mir ist das Publikum viel wichtiger.

Man sollte über dem Neid schweben wie die Queen, lächelnd, oder wie Anne-Sophie Mutter, die mit ihrem Hund lächelnd spazierengeht. Oder wie eine teflonbeschichtete Pfanne, die nichts mitbekommt. 

Jedenfalls habe ich hier erneut einen Rekord gebrochen: Es wurde noch nie über einen Menschen so viel geschrieben in diesem Läster-Forum wie über mich. Es hat jemand mitgezählt, wieviele Posts und bildschirmfüllende Threads geschrieben wurden. Diese Leute sind Ann-Helena-Fans geworden, wollen es nur nicht zugeben. Sie verbringen ihre Freizeit mit mir.

Aufgrund dieser Läster-Community der Kirche haben viele Profis und Professoren Angst: Es herrscht eine Angst-Kultur in der Orgel-Szene. Ich bin gerne bereit, diese Angst-Kultur zu durchbrechen. Man muss keine Angst vor diesen Mobber-KiMus und Hilfsorganisten haben. Im Gegenteil. Diese Dinge müssen ans Licht. Die Namen. Die Leute. Deren Motive.

Einer der Stänkerer ist ein Markus Wilke aus Erlangen. Ich bin aktuell 2020 und 2021 eine von Fördergeldern der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung geförderte Künstlerin (HfMT Hamburg). Und da sitzt ein Angestellter, der gar kein Musiker ist und den ich nie gesehen habe, und lästert hintenrum in Foren. Dabei hat er nichts von dem erreicht, was ich mache. Ein äußerst mutiger Forums-Astronaut.

Ein weiterer: Karl-Bernhardin Kropf. Warum verlässt er eine Stelle in Graz, um zu einer problematischen Orgel nach Rostock zu ziehen? Was ist da vorgefallen? Aber genau solche Menschen hinterfragen meine Vita, eine außergewöhnliche Vita, die wahrscheinlich noch nie jemals bei anderen so da gewesen ist.

Lukas Hassler hat von einem Mobber sogar schon Morddrohungen erhalten, wie er mir erzählte, wegen Fotos mit ihm auf einer Orgel. „Er hätte die Orgel erniedrigt“.

Religiös ohne Gott ist leider – gottlos. Was will man da erwarten.

So ein Forum ist an sich eine schöne Idee. Aber der Zweck sollte ein anderer sein.
Auch eine Gruppe ist eine schöne Idee. Aber beide verkamen hier zum Männerstammtisch, an dem frauenfeindliche Kommentare gemacht werden.
Meine eigene facebook-Gruppe hat mehr Mitglieder als die Kirchenmusikgruppe. Ich habe da nur gepostet, damit es nicht immer nur Männer sind.

Sehr schön sind die Zoom-Dirigier-Meetings.

Das pdf zum Download gibt es hier: Presse Downloads

25. Dezember 2020

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Jefraud. Jemand. (AHS)

Nun habe ich ein Jahr gut durchgehalten mit meinem täglichen Blog. Es hat Spaß gemacht.

Der Weihnachtsbaum leuchtet in der Kirche zu meinem Spiel. Draußen Regen.

Heute habe ich einen sehr schönen Segensspruch bekommen. Dankbar für alle Geschenke.

Abends habe ich noch spät im Keller an einer alten, elektronischen Orgel geübt. Was man nicht alles tut, wenn man noch üben will und muss.

Was ich sehr mag, ist, in diesen Flow zu kommen, wenn eine noch nicht fertige Passage immer sichtbarer wird, wenn sich die Wolken lichten, wenn die Musik anfängt, zu schimmern.

Dass in dieser seltsamen Zeit Gottesdienste ausfallen, ist traurig. Auf der anderen Seite: Viele Kirchen haben ungläubige oder heidnische Kirchenmusiker. Ein Studium der Kirchenmusik bedeutet leider nicht Erkenntnis und Rettung, im Gegenteil. Viele Leute kommen meiner Meinung nach schlimmer raus, als sie reingegangen sind, aufgrund der Affären und Lästereien.

Sehr empfehlen kann ich Ken Follet Code to Zero auf Englisch. Ich lese täglich einen neuen Roman von Ken, da ich seinen Stil analysiere.

An der wunderschönen Trost-Orgel Waltershausen, Thüringen, erscheint offiziell 2022

Die gelbe CD HOLY SPIRIT

Holy Spirit, Holy Ghost, KOMM, HEILIGER GEIST: Release

audite Künstlerseite AHS

audite Künstlerin Ann-Helena Schlüter

Vielen Dank an Theophil und Ludger und Agnes. 14 Tracks. Booklet mit 23 Seiten mit Fotos, deutsch und englisch. 

Bach CD Release VÖ 2022 HOLY SPIRIT

Audite

Bach Orgel 

  • Bach Choräle Heiliger Geist F-Dur und G-Dur BWV 651 und 652
  • Bach Passacaglia und Fuge c-Moll
  • Bach Piece d’Orgue Fantasie G-Dur
  • Bach Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
  • Bach Trio-Sonate d-Moll
  • Scheidemann Choral Heiliger Geist
  • Reincken Fuga g-Moll
  • Eigene Werke: Shades (Schatten) und Rapture (Entrückung)

Soli Deo Gloria

Die CD ist gelb und Gelb ist meine Lieblingsfarbe. Gelb steht auch für Freude, für Gold, für mein Haar, für den Heiligen Geist. Das Kunstwerk auf der Frontseite ist von mir, Acryl auf Leinwand, und kann ebenfalls als Original oder Kunstdruck gekauft werden.

 

 

Orgel-CDs bei audite, Klavier-CDs bei hänssler Classic

Fortsetzungs-CD: B-A-C-H von Liszt, Reger, Schlüter

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Ich habe mich so gefreut, denn ich kam spät von Luzern nach Hause, und da standen die beiden großen Pakete mit den CDs. Sie ist wunderschön geworden, ein tolles Booklet mit 22 Seiten, Fotos, Dispo, Vita, Übersetzung von Wolfgang Rathert.

Wunderschön ist der Klang. Es ist meine erste große Orgel-CD; meine zweite Orgel-CD insgesamt, meine erste habe ich schon 2018 bei Classicophon gemacht. Aber diese hier ist eine Wucht. Ich liebe sie. Sie ist süffig im Klang, perfekt registriert, perfekt aufgenommen, und das Pedal klingt so genial. Brausend, dass man Gänsehaut bekommt. Und es sind auch zwei Werke von mir darauf. Am schönsten aber sind Track 8-14, die großen berühmten Bach-Werke, BWV 565 d-Moll und die Passacaglia. Natürlich hat die CD 14 Tracks wie fast alle meine CDs. Denn 14 ist die Bach-Zahl.

Ihr könnt sie bei mir bestellen, mit meiner Signatur wenn gewünscht: 20 € zuzüglich Porto.

Die CD ist gelb, und Gelb ist meine Lieblingsfarbe. Das Gelb steht für Freude, für Gold, für mein Haar, für den Heiligen Geist. Das Kunstwerk auf der Frontseite ist von mir, Acryl auf Leinwand, und kann ebenfalls als Original oder Kunstdruck gekauft werden.

4. Dezember 2020

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Misserfolg ist nicht das Gegenteil von Erfolg, sondern ein wichtiger Teil von Erfolg.

Bei mir hat noch kein Schokoladenadventskalender bis zum Schluss ausgehalten. Alle andern schon, also die mit Bildern und Geschenken drin, die ich mag – aber Schokolade – wenn ich einen Adventskalender vor dem 1.12. erhalte, schafft er es nicht mal bis zum 1.12. Oft habe ich Adventsschokoladenkalender an einem Tag aufgegessen. Irgendwie verfehlen diese Kalender bei mir ihren Sinn.

Weihnachtsplätzchen mampfend schreibe ich heute den Mitternachtsblog.

Manchmal achte ich bei meiner Hauptwerkorgel nicht auf die Registrierung, Pieter meinte einmal, es würde klingen, als wäre er beim Zahnarzt.

Und das bis nach Holland. Danke, Zoom.

Mendelssohns vierte Sonate ist in vielem schwerer als Liszt, besonders der erste und vierte Satz. Ich liebe den Pianissimo-Satz (den dritten). Den Subbass 16 nie allein ziehen, immer mit einem leisen 8-Fuß dazu, einen Violonbass zum Beispiel. Der erste Satz mit seinen brillanten Sechzehnteln in non legato… Früher, als man noch nicht verstand, dass Mendelssohn Frühromantik ist mit einer sehr starken Bindung an die Klassik und auch an Bach, hat man alles legato gespielt.

Aber der Virtuose Mendelssohn ist sehr artikuliert und klar zu spielen. Schon in den ersten Takten der Sonate muss man diese Norm der Klarheit und Virtuosität setzen. Das ist das, was es schwer macht, vor allem, weil die Manuale gekoppelt sind. Es darf nie schlaff klingen. Dazu kommen die Stimmkreuzungen, für die man (ohne Fingerwechsel) hervorragende Fingersätze braucht und Konzentration. Es ist in vieler Hinsicht Positionsspiel.

Zudem spielen die hohen Tempi eine wichtige Rolle. Mendelssohns hohe Allegro-Tempi haben ihn schnell bekannt gemacht. Aus 80 wurde 100. 100 ist also der Mittelpunkt der Welle. Zur Artikulation spielen ebenfalls die gedruckten Akzentbögen hinein, die völlig anders gestaltet sind, als es Bach jemals gemacht hätte. Hier kommt ein neuer Stil zu Wort. Dann die legato-Pedallinien, die Akkorde, die weich abzunehmen sind, und die Punktierungen, die ganz klar und rhythmisch sind (zweites Thema).

Da wir an der Orgel kein forte und piano haben (eigentlich erschreckend, dieser Gedanke), drückt Mendelssohn Dynamik ganz anders aus: In seinem kernigen, dunklen, samtweichen Sound brillieren die Sechzehntel mit Armgewicht, während er Stimmen an- und abbaut, was man mit den Händen und entsprechenden Pausen gut gestalten muss. Es erhebt sich eine Stimme – und verschwindet wieder in der Welle.

Erstaunlich ist die Personenbezogenheit von Leuten. Wenn jemand zum Beispiel eine anonymisierte Aufnahme hört, findet er diese gut. Wenn er den Namen dazu weiß, plötzlich nicht mehr. Manche sind so arme Mitläufer, dass sie meinen, einem anderen zu gefallen, wenn sie schlecht reden. Das Machogehabe ist auch in der semiprofessionellen und nichtprofessionellen Kirchenmusikszene verankert. Es sind die kleinen Schwätzer, die Nobodies, die Lagerarbeiter, die Nichtstudierten, die für die dicken Fische die Drecksarbeit der Verleumdung betreiben und am Galgen enden. Aber auch dicke Fische machen Fehler.

Anbei mein musikalischer Adventskalender für euch:

Neu: Oboenkonzert für die Orgel in Stade bei Hamburg:

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