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9. August 2021

Man muss lernen, was zu lernen ist, dann seinen eigenen Weg gehen. (G.F. Händel)

Ich bin immer noch in Thüringen.
Ich genieße die Thielemann Orgel (1730) in St. Georg (1729-1731 erbaut), Rokoko. Wir haben schöne Videos gedreht. Ich wurde lecker versorgt. Die Menschen sind alle sehr nett. Ich hätte gerne ein Grundstück hier. Allerdings wurde mir auch ein Haus in Schweden angeboten.
Es ist nicht leicht, mit Anfeindungen und Attacken gut und richtig umzugehen. Vor allem war dies für mich schwer in den Monaten Oktober bis Januar. Denn ist 
einmal eine Welle des Hasses losgetreten worden, hat man erst mal keine Chance mehr und muß warten, bis die Welle vorbeigezogen ist. Am besten, man taucht unter in dieser Zeit. Ich jedoch habe mich gegen die Welle gestellt, weil ich mich für stark und mutig genug hielt. Das ist zwar auch ein Weg und hat vermutlich mehr positiv verändert als ich glaube, jedoch musste ich feststellen, dass ich nicht so stark bin, wie ich annahm. Denn gegen organisierte Hater, Mißgünstlinge und notorische Dauer-Nörgler vorzugehen und anzugehen, ist anstrengend und schwer. Wenn Hater „Berufshater“ sind und aus Selbstzweck haten und ihr Lebensinhalt daraus besteht, wird es schwer, dagegen vorzugehen. Wer noch nie in einer solchen Situation war, kann es sich nicht vorstellen. Heute hatte ich ein sehr schönes Telefonat diesbezüglich mit Jörg Reddin, Kantor aus Arnstadt, der mich auf WhatsApp anrief. Ich fragte ihn, ob mein Blog-Eintrag vom 8. Oktober 2019 „homophob“ wäre, wie mir der Nicht-Musiker Benjamin Frensel aus Ansgar Kreutz’ „Kirchenmusik“ Gruppe ständig in drastischen Worten vorwirft und unterstellt. Jörg Reddin aus Arnstadt schrieb mir hierzu Folgendes:

„Der Blogeintrag ist nicht homophob. Homophobie ist eine Abneigung gegen Homosexuelle, und das ist hier eindeutig nicht der Fall.
Sicher sind solche Beobachtungen ein Spiegel, den die Betroffenen nicht ansehen wollen und sich mit dem nicht identifizieren, was die Gesellschaft bzw. die queere Welt für enge Grenzen setzt. Sicher ist Deine Beschreibung gewagt und könnte u.U. als angreifend verstanden werden. Die Welt besteht ja nicht wenig aus Mimosen, da wird dann zurückgeschossen.“

Jörg ist ein sehr sensibler Künstler, dem ich vertraue und abspüre und anmerke, dass er sich in solche Situationen hineinversetzen kann. Im Oktober 2019 hatte ich noch keine Hater und musste mir daher auch keine Gedanken machen, meine Erlebnisse zu teilen. Und ich stehe auch zu dem, was ich in dem jeweiligen Moment wie erlebt habe. Im Nachhinein kann man das differenzierter sehen oder abschwächen. Wahrscheinlich würde ich es heute anders sehen und in 10 Jahren noch mal anders. Vermutlich würde ich einiges aus meinem Blog heute anders sehen, da ich immer mehr dazu erlebe und lerne. Warum lasse ich es dann stehen? Weil ich zu meinen Aussagen und Gefühlen stehe und sie ein wichtiger Teil meines Lebens sind. Für konstruktive Kritik und Beiträge bin ich jedoch offen. Ich weiß gar nicht mehr, was ich vor 3 Jahren oder vor 6 Monaten geschrieben habe. Den 8.10.2019 hatte ich längst vergessen. Ich lebe nach vorn gerichtet. Wenn ich homophob wäre (ein Modewort unserer heutigen Zeit, um jemanden ächten zu können), würde ich Jörg Reddin nicht so schätzen und bewundern, wie ich es tue. Im Gegenteil, ich wünschte mir, viele heterosexuelle Männer wären wie er: Klug, vorsichtig und freundlich. So könnte man mir auch Heterophobie (Wort erfunden) unterstellen. Es ist, wie gesagt, wieder falsche Verdächtigung und üble Nachrede von Benjamin Frensel, mein Blog, ich oder der 8.10.2019 wären homophob. Jedoch schauen Ansgar Kreutz und seine schweigenden Komplizen link weg. Jörg Reddin und andere haben die Kreutz-Gruppe verlassen. Das ist eigentlich die einzig richtige Reaktion. Alles andere bedeutet, das zu tolerieren, was in dieser Gruppe läuft. Ich überlege, eine neue Kirchenmusik Gruppe zu gründen? Soll ich? Da ist Lästern und Haten verboten.

Ich kritisiere auch frauenfeindliche Frauen. Bin ich deswegen „frauophob“? Ich kritisiere auch heterosexuelle Männer. Bin ich deswegen „heterophob“?
Mit Hatern und deren Verhalten gut umzugehen ist schwer. Hater zu haben ist ein Zeichen von Erfolg, so Google. Das, was ich bin, das, was an mir aussergewöhnlich ist, dass ich Lyrik und Romane schreibe und veröffentliche, dazu Kompositionen und Lieder, Pianistin und Organistin bin und Musikwissenschaft studiert habe, das wird von Hatern als negativ dargestellt. Aus Ja wird ein Nein gemacht, aus Gut Schlecht, aus Bewundernswert Spott, aus Wunderbar Neid und Widerstand (Jesaja 5, 20). Damit wird Gott angegriffen, der mir die Talente gab.

Die Priorisierung meiner künstlerischen Tätigkeiten wechselt, alles gleichzeitig geht natürlich nicht.

Alles im Leben ist Memory. Ich finde die einzelnen Puzzle-Stücke wieder. (Oder man kann auch sagen: Da ist was faul im Staate Dänemark.) Auch meine Noten sind Puzzles, Handwerkzeug und Navigator durch die Welt der Musik. Meine Noten sind mein Markenzeichen. Viele lieben meine Noten und schreiben „lovely prepared scores“. Rochus Schmitz aus Münster fand meine bunten Noten wohl seltsam. Was ich viel bedenklicher finde ist, dass in der muffeligen und kindischen „Altherrengruppe“ Pfeifenorgelforum von diesem Rochus Schmitz (Laie und dort Mitglied seit 2013, das heißt, er weiß genau, was das für ein Läster-Verein ist) und elsenp (Peter Elsen aus Düren, wie man mir schrieb, ein Laie und EDV-Mensch) meine persönlichen Emails veröffentlicht wurden seit Dezember gegen meinen Willen, um mich zur Zielscheibe von Häme und Spott zu machen. (Jetzt geht es dort wohl gesitteter zu, weil sie beobachtet werden). Diese Altherren können Frauen wie mich nicht leiden. Viele Mobber sind seit 2013 in diesem Forum, kennen das Lästern dort gut, Rochus Schmitz der sich „neutral“ gab, Mitglied dort seit 18.11.2013, hatte keine Probleme, mich dort dem „Fraß“ vorzuwerfen. Daher veröffentlichte der mir Fremde meine geschockte persönliche email an ihn vor 1050 Mitgliedern gegen meinen Willen und weigert sich, es zu löschen, nachdem er mich zuvor bewusst den Geiern vorgeworfen hatte. Zudem nutzte er seine Macht als Anwalt gegen meine Unbedarftheit aus. So einen unprofessionellen und „neutralen“ Anwalt mit so einem Vertrauensbruch und einer Tat wie dieser würde ich nie empfehlen, da er persönliche Konversation einfach an Dritte weiterleitet, vor allem, wenn er sauer ist. Es gibt Fans (siehe Fußball, da gibt es auch Altherrenclubs und Hooligans), die freuen sich einfach über einen Erfolg. Und es gibt Fans, die müssen dann Bushaltestellen zerkloppen. Rochus Schmitz scheint einer von letzteren zu sein. Ein Fan von mir ist er sicher. Wäre er nämlich keiner, würde er sich wohl kaum für mich so interessieren. Das gilt auch für alle anderen dieser Sorte, die täglich meinen Blog lesen, Videos ansehen und facebook lesen. Zudem wäre es wünschenswert, dass solche bei der Wahrheit blieben, was leider nicht der Fall ist. Was charakterlich bedenklich ist: Das sind ja nur Hobbymusiker. Was haben die zu verlieren? Aber wenn es eine Laien-Anwaltsgruppe gäbe und ich wäre Laien-Anwältin und würde dort über Rochus Schmitz herziehen oder wenn es eine Laien-Krankenpfleger-Gruppe gäbe und ich würde dort über Jürgen Strupat herziehen oder wenn es eine Laien-EDV-Gruppe gäbe und ich würde dort über Peter Elsen herziehen, oder wenn es eine „Organ-Expert“-Gruppe gäbe (das gibt es ja im Grunde nicht, der Begriff „Orgelexpert“, oder wurde zumindest abgeschafft) und ich würde dort über angebliche „Orgelexperten“ herziehen etc. – Ob es was brachte, dass ich diese Männer angezeigt habe? Ich hoffe es! Es wanderte von Würzburg nach Berlin und zurück. Natürlich sind sich diese Männer ihres Sieges über mich sicher, nachdem sie mich „zertreten“ wollten. Rochus Schmitz fiebert meiner Niederlage entgegen.
Mit all diesen lästernden Laien ist Karl-Bernhardin Kropf gut befreundet. Ob die Reinhard Mawick angeschrieben haben, oder Ludwig Kaiser?

Wenn jemand negativ in meinem Blog erwähnt wird, dann ist da sicher auch etwas dran, und vielleicht sollten diese selbst über sich und ihr Verhalten nachdenken.

Zu meinem Alter möchte ich sagen: Ich werde stets neugierig ausgequetscht. Wenn ich sage, dass ich es nicht sagen möchte, wird erst recht gebohrt. Die Neugierde der Menschen ist hier schier grenzen- und rücksichtslos. Eine Frau sollte man nicht wegen ihres Alters bedrängen in einer Welt, in der Altersdiskriminierung herrscht. Daher habe ich mir ein Künstleralter zugelegt. Für die ganz Neugierigen. Damit das Bohren aufhört. Dann wirft man hier „Lüge“ vor. Mache halten mich für 25, andere für drunter. Und wie könnte ich hier je sagen, wie alt ich bin? Letztendlich spielt es keine Rolle. Es ändert nichts an meiner Leistung. Ich werde 120 und da noch aussehen wie heute. Ob ich einen Lachkrampf kriege, wenn ich dies mit 120 lese? Wer weiß. So Gott will.

Meine schwedischen Lieder handgemacht:

Eine Antwort auf “9. August 2021”

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