Bergen, Rügen
Ich freue mich auf meine Konzerte auf Rügen: Bergen, Sassnitz und Sagard. Die Orgeln an der Ostsee sind wunderschön, und ich komme aus Regensburg vom Konzert dort (Klavierabend).

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Konzerte, Orgel, Schwedische Orgelmusik
Ich freue mich auf meine Konzerte auf Rügen: Bergen, Sassnitz und Sagard. Die Orgeln an der Ostsee sind wunderschön, und ich komme aus Regensburg vom Konzert dort (Klavierabend).

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Komponistin, Konzerte, Orgel, Schwedische Orgelmusik
Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen wurde mein Rucksack aufgrund meiner Stimmgabel durchsucht. Ich wurde gefragt, was denn die Stimmgabel sei. 🙂
Ich erinnere mich gern an das Meer, an den Pool, an die Mücken sogar, an die unglaublichen Bäume mit ihren riesigen Wurzeln. An die wunderschönen Spinetts, Cembalos, Orgeln. Ich liebe alle Tasteninstrumente. Aufgrund der Hitze habe ich meist barfuß gespielt.
Ich liebe es, dass der Mensch auf Vollkommenheit angelegt ist, Proportionen, Verhältnisse, das universale System. Es war sehr schön, italienische Orgelbauwerkstätten kennenzulernen.
Mir gefallen die Filme Yaya con Dios und Was auch geschehen mag und Das Leben ist schön.

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Ausland, Klavier, Konzerte, Orgel, Presse, Reisen
In Italien war ich nun schon so ziemlich überall (genau wie in den USA und Europa, besonders Schweiz, Österreich, Skandinavien, Deutschland, Osteuropa): In der Mitte (Toskana, Rom, Neapel in Kampanien, Cesenatico, mein Kindheitsurlaubsort, weiter runter nach Venedig und Venetien, auf der Insel Sardinien bei Korsika) und im Norden, Milano, Florenz, Bozen… Natürlich war ich auch schon in Südtirol, am Gardasee, an der Adria. Nun auch in Kalabrien, Sizilien (nur die Meerenge nach Messina, der schmutzigen Großstadt) im Süden, fast bei Afrika, „an der Spitze des Schuhs“ :). Süditalien liebe ich sehr: Berge, Meer, Serpentinen, Farben, der chaotische, wilde Verkehr.
Gern möchte ich noch die Gegenden Molise, Latium, Umbrien und Abruzzen mehr kennenlernen. Und im Vatikan war ich auch noch nie. Hier habe ich aber viel Schlimmes gehört: Frauenfeindlichkeit, homosexuelle „Elite“, Parties mit „Boys“ etc. Was sagt nur der Papst dazu? Es geht wohl viel um Macht und Geld. Beispielsweise kann man dort für 15.000 € eine Ehe annullieren lassen, wie mir jemand aus eigener Erfahrung berichtete. Unfassbar. In Italien gibt es wohl auch in der Orgelwelt eine starke frauenfeindliche, homosexuelle „Orgel-Elite“.
Mir hat in Pizzo in Calabria die Piedigrotta besonders gut gefallen mit ihren Steinfiguren und sanften, lokalen und geheimen Buchten mit klarem Wasser. Auch dass in den Gärten in Öfen und Grills, die wie kleine Häuschen aussehen, Pizza selbst gemacht wird, so lecker, ich habe einige Ann-Helena Calabrese selbst kreiert mit Mozzarella, Oliven, den frischen Pfefferschoten (dem roten Symbol von Kalabrien), Basilikum, italienischer, scharfer Wurst und roten Zwiebeln in allen Größen. Dazu frische selbst frittierte Zwiebelburger und Zwiebelfritten, Salat, Eierkuchen, Wein und Prosecco – in der Orgel-Factuary Salvatore Pronesti.

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Ausland, Orgel, Soli Deo Gloria
Konzerte mit Posaune und Orgel/Klavier, Weingarten und Hilzingen, auch Bodensee im Herbst.
Mein Lyrikband kommt bereits im Juli heraus, ich freue mich. Ich freue mich auch auf die Musikvermittlungskonzerte mit der Deutschen Radio Philharmonie Januar 2020.

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Ausland, Komponistin, Lyrik, Orgel, Preisträgerin
Denn keine Wolke fällt tiefer als blau. Freu mich auch auf die Konzerte in Bad Windsheim und auf die Kompositionsklasse in Ochenhausen in ein paar Wochen. Mein Stück Längtan (schwedisch für Sehnsucht) ist nun auf YouTube zum Mitlesen.

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Klavier, Orgel, Schwedische Orgelmusik
Es ist für mich immer noch erstaunlich, wie wenig Kirchenmusiker sich vorstellen können, dass manche auf dem freien Markt hauptsächlich künstlerisch unterwegs sind. Und auch, wie männerdominiert die Orgel leider zu sein scheint. Ach, die Orgel ist für mich manchmal noch ein kammermusikalischer Steinway C, dabei kann sie, so sagte man mir, ein „gewalttätiges“ Instrument sein, das von vielen Männern oft „pervertiert“ wird. Nun, ich weiß, dass die Orgel Ruhe und Zartheit braucht und dennoch Leidenschaft, ich liebe sie als künstlerisches Instrument, wofür ich komponiere. Sie ist für mich eine „sie“, vielleicht nicht alle Orgeln, aber viele, während der Flügel durchaus männlich ist, aber natürlich nicht nur. Die etwas dunstigen, dösigen Klänge Viernes sind für mich sehr interessant, ich liebe neue Herausforderungen, Treibhausklänge.
In der Welt der Orgel trifft frau auch auf Herausforderung Kirche, wobei Kirche für mich etwas Schönes ist. Jedoch innen und um sie herum scheinen kreative Frauen mit diesem seltsamen künstlerischen Gen wohl etwas befremdlich. Was die künstlerische Orgel in Hochschulen angeht, so sind viele Zustände schlimm. Ich glaube, das virtuose Konzertfach (Orgel) existiert für viele gar nicht real. Zwischen Carpenter und dem altbackenen Kirchenmusiker scheint nicht viel dazwischen zu liegen. Erstaunlich ist, dass der Flügel für mich männlich und weiblich ist, und so auch die Orgel.

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Bachvermittlerin, Orgel, Schwedische Orgelmusik
J.S. Bach Schübler Choräle, BWV 543 a-Moll und BWV 542 g-Moll, Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, 4 Duette BWV 802-805, Clerambault Suite Nr 2, Dietrich Buxtehude Präludium fis-Moll BuxWV 146, Längtan (Sehnsucht), Blancafort-Orgel Valencia, Spain
Tonmeister: Julián Andres Bewig


Bonus: mit eigenen Werken, Noten hierzu im Heinrichshofen Verlag 2019
Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Klang, Orgel, Poesie
Es war sehr schön, den wunderschönen bunten Spieltisch der Walcker-Orgel und den der Krämer-Orgel zu sehen und den Klang zu hören. Auch der Heidelburger schmeckte bestens danach.
Daheim bin ich beim Üben barfuß auf den Holzdielen der Orgel gelaufen und habe einen Splitter in den rechten Ballen bekommen, da ich ganz weiche Haut habe; das war vielleicht ein Drama, bis der wieder draußen war. Meine Lieblingskantate ist momentan BWV 110, besonders „Ach Herr, was ist ein Menschenskind, dass du sein Heil so schmerzlich suchest“, und „Frieden“ danach. Und BWV 63: „Gott, du hast es wohl gefüget.“ Bach hat dieses Psychologische und Sensible, als wüsste er, welche Botschaft die Menschen brauchen; die Musik rangt sich gerade nachdrücklich, geradezu beschwörend um diese Worte. Diese Musik ist wirklich Proklamation. Ich liebe das Trillern von Barockinstrumenten.
Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass es noch nicht lange her ist, dass es eine Zeit in meinem Leben gab, in der Orgel keine Rolle gespielt hat.
„Alles, was man tun muss, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen“ – soll Bach gesagt haben, zumindest auf dem Bachfest Rostock. Da sehr viel mehr dazu gehört, weiß keiner besser als Johann Sebastian. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er das (außer zum Spaß) gesagt haben soll…
Schade eigentlich, dass Bach keine Frau war.

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Musikpädagogik, Orgel, Poesie
Die dreimanualige Vleugels-Orgel in der Peterskirche in Würzburg ist eine Wucht. Ich liebe jede Orgel, denn jede hat etwas, das mich begeistert. Diese schöne moderne Vleugels-Orgel ist sehr leicht zu spielen (etwas zu leicht vielleicht in der enormen Akustik), besitzt einen Handschweller, frei wählbare Manuale und ein Setzer-System, das unendliche Programmierung ermöglicht, sogar die Walze auf einen der Schweller oder eben auf den Handschweller zu legen und auf 60 Abstufungen zu programmieren, Register- und Tastenfessel, Soloregister, fettes Pedal, viele Superkoppeln, blau leuchtende Kippschalter, Dynamikschalter, Setzermöglichkeiten überall… und nur 500.000 Euro! Für mich ist an einer Orgel mit das Wichtigste, dass ich dort (als kleine Frau) gut sitzen kann. Der Sitz ist mit das Wichtigste! Ich habe dort drei Stunden geübt. Für Liszt und Vierne perfekt geeignet, sogar für Muffat und Bach. Nun ist es eine elektrische Traktur…
Auch in St. Johannes Kitzingen und in Aschaffenburg haben mir die Vleugels-Orgeln sehr gefallen.
Ich freue mich auf mein Orgelkonzert morgen bei Aschaffenburg, auch mit meinen eigenen Werken!

Schlagwörter: Ann-Helena Schlüter, Organistin, Orgel, Schwedische Orgelmusik
Von Heidelberg nach Bamberg: Es war sehr schön gestern, wieder an der Rieger-Goll-Orgel im Bamberger Dom zu spielen, eine Schwalbennest-Orgel an der Nordwand, mit spanischen Trompeten, die Chamade mag ich sehr, mein zweites Mal. Vierne-Ohrwurm. Danach spanische Tappas im Bolero Bamberg gegessen.
Von Philipp Klais bekam ich heute die erste Elphi-CD geschenkt, ich bin begeistert von Kalejs, Garuta und dem wundervollen Klang dieser Klais-Orgel. Die lettische Musik ist sehr interessant. Ich erinnere mich gern an meine Zeit in Riga. Ich liebe neue Musik an der Orgel. Wind, Haut, Klang, Strömen, Fließen, Reflektieren, Tafeln, Nusskern, Kissen, Federn – das alles ist die Elbphilharmonie, in der ich nun schon dreimal war. Ein Traum.
