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Organistin

16. Dezember 2021

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Geschlechtergerechtigkeit bereichert uns alle. (Carolin Kebekus)

Oben: Jehmlich-Orgel Würzburg

Heute war ein stressiger, aber dennoch erfolgreicher Tag für mich: Matthias Dreißig, der erneut versucht hat, mich schlecht zu machen und mir Dinge zu unterstellen, die nicht stimmen, ist total gescheitert. Er hört auf Gerüchte und verbreitet selbst welche. Erstaunlich ist, dass der arme Orgelschüler Toni Hellwig auf seine Seite gezogen wurde. Der gute Toni ist leider ein Fähnchen im Winde, der gern nach dem Mund redet, wie es ihm zum Vorteil scheint.

Schön war der Tag trotzdem, da ich eine Menge gelernt habe und wir lecker essen waren (Spaghetti mit Trüffel aus dem Parmesan-Laib, was ich liebe). Mein schönes schwarzes Kleid kam später auch noch an.

Manchmal ist alles wie bei Loriot. Geradezu legendär. Ich muß dann oft über mich selbst lachen. Meine lustige, kreative, damalige Spontan-Idee der „Verhüllung“, um Hatern zu entgehen oder sie erfolgreich zu überlisten, die „Voll-Verschleierung“ im Hochsommer, als wäre ich zum Islam übergetreten, nur um die Geliebte zu sehen: Die Orgel, für die ich alles tue. „Dass ich durch die Tür schlüpfe“: Eigentlich völlig süß – die taubstumme Unbekannte, die „Freundin eines Orgelschülers“. In Wirklichkeit lechzend AHS, die beim Anblick der jeweiligen Orgel Wonne-Herzklopfen bekommt, mit oder ohne Kopftuch. Diese Leidenschaft, Opferbereitschaft, Leidenswille und was ich auch immer auf mich nehme auch an originellen Lösungen bei Hindernissen ist das, was mich komplett unterscheidet von fast allen anderen der Kirchenmusikszene, die oft sehr spröde ist. Das wird sicher auch nach mir nicht mehr zu finden sein. Dass da die steinernen Herzen nicht weich werden, sagt über diese harte Szene alles aus.

Bemerkenswert finde ich, dass stalkende Hater-Fans wie Rochus Schmitz planen, stundenlange Fahrten aus Münster auf sich zu nehmen und Hotelzimmer buchen, nur um mich zu bestaunen und zu sehen und zu stalken. Hartnäckig und dreist. Das ist Nachstellen im Grunde. Er und andere Laien sind aktiv in einem sogenannten „digitalen Hinterzimmer“, einem Dark Net des Lästerns, der Gerüchte und der üblen Nachrede. Von dieser Gruppe bekomme ich immer mal wieder anonyme Post und emails. Johannes Sommer, der seine Videos gelöscht hat, nachdem er mich attackierte, hat eine gewisse Ähnlichkeit mit ihm. Ein weiterer Hater hat pechschwarzgefärbte längere Haare (über dem Grau, Perücke?) und wirkte aggressiv. Irgendwie verhielten die sich wie ein Männer-Pärchen, denn warum dürften sie trotz Corona sonst so eng sein? Kann mir jemand sagen, wer dieser schwarzgefärbte Typ ist? Der Begriff Hater oder Stalker ist für einige unverständlich oder unbekannt, so als wäre das vielleicht eine Einbildung oder Übertreibung. Ist es nicht, ganz offensichtlich. Hater sind oft sozial zerrüttet: Die krasseste Eskalation von Hatern sieht mensch an der unfassbaren Geschichte von dem Nürnberger YouTuber „Drachenlord“ – an dieser Geschichte wird auch die Ungerechtigkeit der Justiz mehr als deutlich.

Das 2021-frauenfeindliche Verhalten sieht so aus: Erhobener drohender Zeigefinger (als wäre eine Frau ein Teenager, den mann zu belehren hat: „Vorsicht, Fräulein“), Begriffe wie frech (was so viel wie widerborstig bedeutet. Welcher Mann bezeichnet einen anderen Mann als frech?), dazu Ins-Wort-Fallen und süffisante Sätze wie „Aber das wussten die (wir) schon einzuordnen…“ und „Fräulein“ usw. etc., als wäre eine Frau unglaubwürdiger. Gott hat mich auf jeden Fall beschützt. Wichtig: Das Wort einer Frau ist generell genauso viel wert und gültig wie das Wort eines Mannes. Das sehen Männer 2021 noch immer nicht so und ein. Viele Männer glauben Männern mehr. Und leider glauben auch viele Frauen Männern mehr. Auch und gerade bei noch so dummen Gerüchten. Wohin soll das führen? Zu einer Welt, die wir nun haben. Denn für Männer ist vieles nur ein Spiel. Dass es keines ist, muß frau erst drastisch klar machen, sonst verstehen die es niemals.

Die Welt ist nicht immer ein guter Ort, aber jetzt sitze ich hier mit meiner Duft-Maske auf dem Gesicht und freue mich auf die Feiertage.

Jesuitenkirche Luzern – Orgel Vlog AHS 2021:

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Da wird es hell in einem Menschenleben, wenn man für das Kleinste danken lernt. (Bodelschwingh)

Oben: Manderscheidt Goll Orgel Luzern

Ich mag gern Milka Moo.

Wieder viele CDs verpackt. Es ist wie Weihnachten. Es ist mit meine beste CD bisher. 

Was mich wundert: Auch wenn man oder besser frau eine öffentliche Person ist, sollte mann doch die normalen Kommunikationsregeln einhalten: Manchmal schreiben mich wildfremde Männer an, ohne sich vorzustellen, und stellen irgendwelche komischen Fragen – auf WhatsApp! Es sind immer wieder Typen aus der Orgel-Semi-Szene dabei. Haben denn die Leute aus der Orgel-Semi-Szene einen Knall? Oder ist das in jeder Branche so? Entweder sie stalken mich, weil sie angeblich total verliebt sind, oder sie stalken mich, weil sie neugierig sind oder irgendwelchen Gerüchten nachhängen. Normale Leute scheint es hier nicht viele zu geben. Ich muss ständig Verrückte blockieren. Manchmal bereue ich dann, eine öffentliche Person zu sein. Mir gefallen solche Stalker überhaupt nicht. Aber ich lerne, damit umzugehen. 

Neu: Meine umkämpfte erste kleine Debut-Orgel-CD 2018 ❤️: Bach zwischen Lübeck und Paris

Blancafort Orgel Valencia, Spain, Spanien

 

Zum Buch Floradomie von Martin Perscheid: Es gibt eine Frau namens Nadja Menze (nie gehört vorher), die (und das wusste ich nicht) eine kurze Affäre (Beziehung?) mit Martin kurz vor seinem Tod gehabt hat, obwohl Martin verheiratet ist (oder besser war). Martin hat mir nie von ihr berichtet, aber ihr von mir, wie sie mir schrieb. Ich habe nur bemerkt, dass er anders geworden ist in den letzten zwei Jahren. Irgendwie härter. Er war ja (zu mir jedenfalls) lieb und weich. Naja, diese Frau ist auf facebook „Cartoostrophal“ (passend) und behauptet dort auch Dinge, die nicht stimmen, nämlich, dass Martin das Buch Floradomie nicht selbst geschrieben habe, sondern „eine Autorin“ (ich?). Natürlich hat Martin es geschrieben, für mich. Ich glaube, für manche Frauen ist es schwer zu glauben, dass es lange vor ihr ein Leben ohne sie gab und dass in diesem Leben er eine Frau geliebt und für sie Bücher geschrieben und gewidmet hat. Denn ein solches Buch hat er nie zuvor geschrieben. Für niemanden, nur für mich. Ich habe auch mit Martins Frau darüber gesprochen, ich kenne sie ja schon lange, sie hat unter der Affäre mit Nadja gelitten und weiß ja auch alles über Floradomie und mir. Seltsam, dass diese Nadja meint, sich auf diese Weise profilieren zu wollen. Wegen diesem Problem zwischen den beiden Frauen findet das ursprünglich für 2022 geplante Gedenk-Buch für Martin erst mal nicht statt. Das ist sehr schade, das hätte Martin sicher nicht gefallen. Ich hoffe, es klärt sich noch, und das Buch kann stattfinden. Vielleicht bin ich altmodisch. Aber dieser Affären-Kram bringt nur Ärger. Martin und ich hatten ja eine völlig andere Art Beziehung.

Neu: Orgel-Information:

Führer Orgel Leer

Wer mich wieder belästigt, ist Christoph Bornheimer. Er behauptet, ich würde „Schwanz-Vergleiche“ schreiben. Der Gute sei „fassungslos“. Er ist jedenfalls nicht fassungslos über seine Attacken, so viel ist klar. Es trieft vor Neid und Ignoranz aus seinen Zeilen. Dabei beginnt er stets, als würde er es ja nur gut mit mir meinen – nachdem er mich massiv frontal attackiert hat. Ziemlich unglaubwürdig und manipulativ, ich kann ihm nicht trauen. Er hat eigentlich nichts verstanden. Klar, ich sage nicht, dass ich immer alles richtig mache, aber ich habe auch wenig Vorbilder. Eigentlich keine. Ich muss mein eigenes Vorbild sein. Ich bin eine ganz andere Pflanze in einem teilweise recht verklemmten KiMu-Garten mit fast immer dem gleichen Busch, buchstäblich. Auf der einen Seite: die Büsche haben null Benehmen und Respekt, aber mich kritisieren. Auf der einen Seite: verklemmte Büsche, starr, stur und dann doch Macho und ne Runde Scheidung, Sex, Affären. Frauen sind nicht gut genug, um sie zu Professorinnen zu machen, aber gut genug, um sie zu… Nur aussprechen darf frau es nicht.

Neu: Orgel-Information: 

Anderhalden/Graf Sursee Chororgel Luzern

 

Neue CD Audite Mai 2022 – ist jetzt schon da.

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Rieger Orgel

3. Dezember 2021

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Sei außergewöhnlich oder stirb! (Yevonde Cumbers)

Oben: Sonnen-Orgel Görlitz

Viele Perscheid-Fans rätseln über Floradomie, Martins einziger Liebesgeschichte, die so völlig anders ist –  für mich. Ich habe noch die allererste und unveröffentlichte Rohfassung und war dabei, als er die Geschichte schrieb. Dass er so viele Fans hat, wusste ich gar nicht. ☺️ Für mich war er immer der ganz normale Martin. 

„Der Berliner Schlüssel“ ist ein super Buch zum Verständnis von Soziologie und deren Assoziationen und Netzverbindungen, beispielsweise zu Technik und auch zu Vermittlung, doch leider auch 2021 frauenfeindlich übersetzt oder eventuell sogar frauenfeindlich geschrieben (S. 16 / S. 23…) – und insgesamt nie gegendert. Die männlichen Formen dominieren unsensibel das Buch, Bruderkrieg kommt auch dazu, und die dumme Archäologin ist die einzige weibliche Form, und die versteht den Schlüssel nicht. Dies sagt viel mehr über Soziologie aus als 1000 Schlüssel. Es könnte beim Lesen gedacht werden, in der Welt gibt es nur Männer – und diese einzige Archäologin. Und vielleicht noch viele unsichtbare Frauen. Wie kann so etwas Soziologen verborgen bleiben? 

Ansonsten war heute nicht so viel los. Auch mal schön.

Adventskalender 2 AHS – Riesenrad Stuttgart, Vlogmas:

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Liszt

Hoffmann Orgel St. Laurentius Würzburg Heidingsfeld

Hoffmann Orgel St. Laurentius Würzburg Heidingsfeld

Neu: Orgel-Information

Keine Nation kann zur Höhe ihrer Macht aufsteigen, solange die Frauen nicht Seite an Seite dabei sind. (Fátima Jinnah)

Aus Pakistan.
Heute erinnere ich an Ângela Lansbury (Schauspielerin), Beatrice‘ Guillaume (Managerin) und Felicity Aston (Polarforscherin).

Oben: Die Compenius-Sauer-Mathis-Sonnen-Pferde-Orgel Görlitz.

Manchmal stelle ich mir Thunderstorm oder Schneesturm auf YT ein mit dem Chromebook und Bluetoothbox und lausche dem, während ich übe an der Hauptwerkorgel. Gemütlich! Heute war wieder Privatissima Promotion. Habe jetzt das neue Word. Ps: Es gibt wirklich Leute, die sagen „Blauzahn“ ☺️Wahrscheinlich, weil sie Bluetooth nicht aussprechen können.
Meine neuen Kompositionen sind fertig aufgeschrieben. Es hat 85 Stunden gebraucht. 7 Sendschreiben für Orgel. Meine Werke zeichnen sich dadurch aus, dass sie bewusst typische Muster und Strukturen von „Form“ umgehen, um durch Klang und Freiheit neue Formen zu gestalten. Ich möchte neue Formen finden. Ein neues Genre. Warum sollte ich etwas aufschreiben, was schon da war?

Hochinteressant ist das Buch „Der Berliner Schlüssel“ von Bruno Latour (französischer Soziologe). Er schreibt über Assoziationsketten zwischen Menschen und Dingen (den Nicht-Menschen).

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Euer Adventskalender – immer mit Überraschungen. Hier: Die selbstgebaute Mini-Orgel aus Tirol mit Lichtern.

30. November 2021

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Das Wort KLIPPAN ist schwedisch und bedeutet „morgendliche Rückenschmerzen nach dem Liegen auf einer Metallleiste“. (Czech/Domzalski)

So was! 
Oben: Schongau, Sandtner Orgel

Schade, dass es keinen 31. November gibt. Ich bräuchte ihn dringend. 

Heute war wieder Zoom Mozarteum Musikpädagogik: Interpretationsforschung heute, ein junges Feld. Es gibt da einiges, was ich bedenklich finde oder was noch entdeckt werden müsste (ich diskutiere gern): Live, Aura, Atmosphäre, Power und Gesamtkunstwerk. Das wirklich Wichtige, Künstlerische und Spannende lässt sich eben nicht messen. Und das ist auch gut so. (Siehe Gott.)
Audio und Video ist meist inszeniert (außer man ist so authentisch wie ich oft), und sicher ist es nicht uninteressant, die Benutzung von Pedal bei Pianisten oder die Benutzung des Bogens bei Geigerinnen zu messen etc. oder zu diskutieren, welcher Keil oder Punkt so oder so gemeint sein kann. Aber für mich ist das alles Schnittlauch auf dem Essen. Die wirkliche Interpretation findet woanders statt. Und ob Anne-Sophie Mutter ein blaues Schleifenkleid trägt oder Gidon Kremer aussieht, als wäre er dem Film Schweigen der Lämmer entsprungen, zusammen mit seinem Männer-Berliner-Club – das lenkt mich eher von der Musik ab. Aber zu forschen gäbe es hier viel.

Klaro: Die, die interpretieren, forschen nicht wissenschaftlich darüber. Schwierig: Die, die wissenschaftlich forschen, sind meist keine Musiker, zumindest nicht aktiv professionell. Daher kommt oft Unnötiges oder gar „Unsinn“ dabei heraus, das dem Geheimnis der Entstehung und Durchführung von Interpretation nicht näher kommt und das eher Fandom und Prominenz in den Mittelpunkt stellt. 

Neu:

Physharmonica Klais Orgel Neckarsulm – Orgel Date AHS

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Klais Physharmonica

Und hier unten: Meine ersten Orgelschuhe 2017:

… ja, goldene Sandalen ☺️

Brahms – Präludium Fuge g-Moll Ann-Helena Schlüter Führer Orgel Konzert Riddagshausen, Organistin

Video von 2017 – seitdem ist so viel passiert. Mein erstes Orgel-Video. Seitdem Studium Frankfurt, Heidelberg, Würzburg, Hamburg, Luzern/Stuttgart… Dreifacher Master. Riddagshausen 2017 war einer meiner ersten internationalen Orgelsommer. Ich werde ganz nostalgisch. Kurz danach studierte ich Orgel. Ich war da schon in Frankfurt für das WS immatrikuliert, oder kurz davor. Da kam ich mit meinen goldenen Orgelschühchen an und wusste noch nichts von der Szene. Seitdem 1000 Orgeln.

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Orgel-Information


Übrigens: Dies ist eines meiner allerersten Orgel-Videos, da war ich grad im ersten Semester in Franky ☺️

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Bach Beckerath Ann

Eingekehrt bist du bei mir, du Fernegott, du Zuversichtler. Doch nah bist du und täglich da. (AHS)

Heute wieder den ganzen Tag Doktorandenkolloquium. Die Einzelsprechstunden und die Arbeitsgruppe waren super. Gut, es ist dennoch so, dass man schon Geduld braucht für alles. Allmählich versteht man die Wege, dennoch: Niemals den Idealismus und die Mission verlieren, nie den Glauben. Egal, wie „starr“ Theorien wirken können.

Ich wurde gefragt, ob ich mich schon mit Bodo Wartke getroffen hätte. Ja, habe ich. Wir wollten uns über Musik und Klavier austauschen. Aber es war ein sehr seltsames Treffen, nach dem Konzert, da ich mit einer Freundin auftauchte, die ihn unbedingt kennenlernen wollte und sich aufgebrezelt hatte. Ein Gespräch mit Bodo Wartke wurde unmöglich, da sie sich komplett auf ihn geworfen hat. Wir konnten uns nicht austauschen. Ich merkte nur, dass er mir nicht gefiel. Er wirkte sehr oberflächlich. Dabei hätte mich vieles interessiert. Ich saß sprachlos daneben. Ich hätte nie gedacht, dass er so unreif und so äußerlich ist in meinen Augen, so sehr Macho, dass es ihm scheinbar nur darum ging, eine Frau, die ihn willig anschmachtet, für die Nacht zu finden. Ich wollte nicht mehr bleiben und habe gesagt, dass ich noch was zu tun habe. Daraufhin ist er mit ihr die Nacht über abgedüst. Aber besser so.

Neu: Dom Trier

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25. November 2021

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Wach auf, Menschheit! Es ist keine Zeit mehr! (Berta C. Flores)

Oben:

Späth Orgel Saarbrücken, Kathedrale St. Michael

Heute viel Reger geübt. Und Orpheus. Den ganzen Tag geübt. 
Es macht Spaß, mit Superoktavkoppeln zu arbeiten. Vor allem, wenn das Pedal als Melodie Vierfuß haben soll (Vierne). Arbeitet man bei Improvisationen mit Sub- und Superoktavkoppeln (es ist selten, dass die Superoktavkoppeln bis oben komplett ausgebaut sind) und mit Schwebung, wirkt der Klang von allen Seiten in einer Art Dolby Surround. 

Es ist traurig, dass der Weihnachtsmarkt in Stuttgart wohl wieder abbauen muss. Wird je irgendeine „Impfquote reichen“? Reichen 70 Prozent nicht, werden auch keine 100 reichen. Aber vielleicht soll auch unsere Welt zur Ruhe kommen. 

Während Üben: Trial. Kyle Rittenhouse kommt mir wie ein verwöhntes, trotziges Riesenbaby vor mit Schmollmund und Riesenwaffe, dem die eigene „Sicherheit“ das Wichtigste ist und der Menschen erschießt.

The American Self Defense? (Aber wehe, gequälte Frauen töten nach vielen Jahren der Qual den Ehemann. 20 Jahre Gefängnis. Tritt aber ein Mann einem anderen 1x ins Gesicht, darf der ihn ungestraft erschiessen!) Sehr viele in diesem Trial haben deutsche Namen. Rittenhouse ist kein Vergleich mit Gaige Grosskreutz, der nicht schießen wollte. Der alte Richter kam mir fehl-am-Platz-gutgelaunt und parteiisch vor, während Menschen voller Elend ihre Geschichten erzählen. Er zerstörte den Ruf des Anwalts der Gegenseite vor der Jury. 
Es ist Politik. Auf „schlechte Menschen“ (Zitat Anwalt von Kyle), Unruhestifter, Schwarze, Rebellen und deren Helfer darf scheinbar ungestraft geschossen werden. Deswegen sind ja Waffen erlaubt? Wie kann ein Siebzehnjähriger mit so einer Waffe (illegal) herumlaufen? Ein Polizist hat bereits zuvor dort einen Schwarzen ungestraft erschossen. Sind denn „schlechte Menschen“ (arm, leben im Zelt, nehmen Medikamente/Drogen, sind aggressiv, weniger gebildet, evtl. vorbestraft…) weniger wert? Was hilft da ein weißer Bengel mit Maschinenpistole, der sich toll vorkommt? Das provoziert und macht neidisch. Justiz weltweit ist extrem politisch und ungerecht. Wenn ich da gewesen wäre, ich hätte denen etwas erzählt. Es ist die Schuld der Regierung, der Polizei, der Reichen. 

Unser Rechtsstaat hat auch kein Problem damit, dass Frauen schlechter bezahlt werden und für Care-Arbeit keine Rente sehen und bei Trennung, wenn unverheiratet, total im Regen stehen, nachdem sie Kinder großgezogen haben.

Kebekus (die ich leider gar nicht kenne) schreibt, dass selbst heute kleinen Mädchen wenig weibliche Identifikationsfiguren in Medien, Fernsehen etc. angeboten werden außer „kleine sexy Mädchen“, extreme und sexualisierte Körperbilder mit dünner Wespentaille. In Märchen sind Prinzessinnen passiv und ohne Charakter. „Mach keinen Ärger“, und der Prinz rettet dich. Andere Frauen in Märchen sind böse, intrigant, nicht zu trauen, Stiefmütter. 
Keinerlei weibliche Vielfalt. Schlumpfine ist alleine. Wie sollen wir so glauben, dass Frauen Freundinnen, Verbündete und Gehilfinnen sind? Jahrhundertelange Unterdrückung geht nicht spurlos vorüber. Wir sind verstreut unter Männern. Frauen in Märchen und Filmen sind fast nie Freundinnen, sie sprechen kaum miteinander. Nach dem Motto: Entweder du bist die Schönste oder du findest nicht statt. 72 Prozent der Fernseh-Sender sind männlich. In Filmen haben Frauen deutlich weniger Redezeit, es gibt fast nie zwei weibliche Rollen, und die Frauen sprechen kaum miteinander, selbst in Filmen, wo Frauen die Hauptrollen haben. Fast alle Filme und Sendezeiten sind von Männern beherrscht, Frauen sind Dekoration der Helden.

Ich habe weibliche Vorbilder auch sehr vermisst. Später vllt. noch 3 !!!, aber selbst diese sind sehr unrealistisch. Sogar Biene Maja wurde modern und schlanker gemacht. Viele Kinderunterhaltung  ist frauenfeindlich. Selbst Tierzeichentrick ist zu 87 Prozent männlich, schreibt sie. Da sich Frauen von Männern seit Jahrhunderten abhängig fühlen, lassen sie auch heute noch aus Angst keine weibliche Konkurrenz zu und näher kommen. Es ist also von Männern initiiert? Selbst Agenturen begnügen sich mit einer Frau, schreibt sie. Ab 50 verschwinden Frauen ganz aus den Filmen. (Außer sie spielen die Hexe.) Männer steigen ab 50 in Charakterrollen auf. Der alte James Bond hat junge Freundinnen, 30 Jahre jünger. Crazy.

Da ich tolle Lehrerinnen, Freundinnen und weibliche liebe Babysitter hatte, ging es mir dennoch gut.

Kebekus schreibt, dass Maria ebenfalls nur die eine sein darf. Der Rest der katholischen Kirche sei ein Ausbeuterbetrieb, was Frauen angeht. Frauen arbeiten meist ehrenamtlich, während Bischöfe über ca. 11.000 € pro Monat erhalten. „Men’s Paradise“. (Da ich evangelisch bin, war ich darüber erst mal unwissend.) Sie schreibt darüber, wie oft werden Frauen in der Bibel zu Sünderinnen gemacht. Wie kann es sein, dass Maria von Magdala nicht Apostelin und Jüngerin ist, sondern immer noch als Hure gilt? Wie kann es sein, dass dies ein säkulares Buch aufzeigen muss? Marias Begegnung mit dem Auferstandenen ist die Begegnung mit Jesus in der Bibel. Und sie bekam einen ganz klaren Auftrag für Mission. Doch die Kirche redet fast nur von Paulus und Petrus und von männlichen Aposteln und verbietet Frauen den Mund. Warum? Weil man nicht weiß, was Maria von Magdala nach ihrem Auftrag alles geleistet hat an Mission? Und der Himmel voller weißer Männer zu sein hat? Sorry. Ich bezweifle, dass viele Männer im Himmel sein werden.

Aber was bringt es, wenn die Kirche kritisiert wird. Inwiefern sie gläubig ist, weiß ich nicht.

Ich verstehe, was Kebekus meint. Frauen sind vielfältig, individuell und voller Charakter. Und das dürfen sie zeigen. ❤️ Wenn wir nicht zusammen halten, wird das Patriarchat nicht aufhören.

Hier singe ich „Der Mond ist aufgegangen“:

Gute Nacht

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Vom Himmel hoch

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Der Mond ist aufgegangen

24. November 2021

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In entlegenen Gebieten der Musik forschen, durch Kunst, manchem ausgesetzt, jedoch unbesiegbar. (AHS)

Oben: Pflüger Orgel 1986, Tirol 

Es war schön in Stuttgart. Der große Weihnachtsmarkt wurde rund um die Stiftskirche aufgebaut, meinem Zentrum in Stuttgart. Die Sonne schien. Ich fuhr spontan Riesenrad wegen dem schönen Wetter (trotz etwas Höhenangst) und sah die Stiftskirche von oben. Die Aussicht war phänomenal. Als die schaukelnde Kabine jedoch oben anhielt, litt ich, es zog in meinen Beinen und eine leichte Panik umgibt mich und ich versprach Gott wieder alles mögliche, wenn meine Kabine doch bloß nicht herunterfällt. Ich hatte aber das Gefühl, er wollte, dass ich einfach relaxe und mich umschaue. Das habe ich dann auch gemacht. Und es war schön.

Das schwäbische Essen schmeckt so lecker. Linsen, Spätzle, Maultaschen. 

An der Orgel beschäftigten wir uns erneut besonders mit Pedal: Hier mein Wissen dazu, das ich kurz weitergebe:

1. Ohne Druck, gleiten, flach, niedrig 

2. Ist zu viel Druck in den Füßen, steigt die Anspannung von unten nach oben in die Hände und beeinflusst diese und den Fluss negativ 

3. Geschmeidigkeit nie durch Druck ausgleichen.

4. Keine Angst vor Fersenspiel, im Gegenteil

5. „xbeinig“ und „xfüßig“ fühlt es sich an (Gegensatz zum Ballett)

6. Klang als Motivation

7. Dünne („rutschige“) Sohle für Kontakt

8. Nicht einbeinig spielen 

9. Das nicht genutzte Bein locker und flach 

10. Auch den Fuß auf dem Schweller locker und ohne Druck

11.  Auch daheim mit Schuhen spielen aufgrund des Fersenspiels (auch wenn es schöner mit Socken ist)

12. Rutschen mit Spitze soll nicht die Ferse ersetzen. Die Ferse muss sehr locker sein.

Kurz: Von unten her kommt das Relaxen.

Am Wochenende 3 Doktorandenseminare via Zoom.

In Stuttgart sind die Läden (Einzelhandel) nur noch mit 3G zu betreten. Ich war überrascht. ICE Bistro 2G. Züge 3G. Supermärkte? Die „Verschwörer“ hatten schon irgendwie Recht mit der Impfpflicht oder dem Impfzwang, vor der sie seit Mitte 2020 warnen. Denn wie sollte man es zeitlich oder finanziell schaffen, sich andauernd testen zu lassen? Ob es irgendwann so sein wird, dass wir uns jeden Tag „impfen“ lassen müssen? Aber ich bin nur Künstlerin und keine Ärztin. Inwieweit das alles akzeptabel ist, kann ich nicht sagen. Ich spüre zwar schon seit März 2020, dass da etwas ziemlich stinkt. Bin aber froh, keine Verantwortung dafür zu tragen und kann auch die verstehen, die große Angst haben und die für eine Impfpflicht sind.

Ich versuche, auf mein Herz zu hören. 

Ergänzung zu gestern: Es gibt noch etwas, das über der Freiheit steht. Das ist so groß und gewaltig und auch so – unbegreiflich, dass ich es nicht nennen möchte. Noch nicht. 

Naja. Gut. Ich sage es. Wage es:

Liebe. 

Arrival – Rieger Orgel Pfalz, Zweibrücken. Advent

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22. November 2021

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Ich mag die Bewegungswege der Orgel, übertragende Wege. Klangwege. (AHS)

Oben: Klais Orgel Dom Trier

Wieder daheim. Bald kommt mein musikalischer Adventskalender auf YouTube

Ich finde den Fall von Kyle Rittenhouse sehr spannend. Schaut euch Trial Day 3 an (YT). Wie unterschiedlich diese beiden Anwälte sind. Der eine kalt, manipulativ und unsympathisch. Der andere (ältere) so warmherzig und sorgenvoll, dass ich seine Anspannung und sein Seufzen bis zu mir spüren konnte. Es geht offenbar viel um Formulierung bis hin zur Manipulation. Aber was mir vor allem auffällt: Man braucht viel IQ und Selbstbeherrschung in extrem emotionalen Dingen – alle Beteiligten. Der einzige, der nicht so emotional schien, war der Richter. Doch am Ende wird er wild und autoritär. Aber der Kühle hat sehr gut und klug reagiert. Ich bewunderte seine Hartnäckigkeit am Ende. Denn das System ist meist nur eines: Politik. Und er ist absolut korrekt, dass es unfassbar ist, auf andere zu schießen.
Man darf nicht vergessen: Die Waffengesetze gehören ins Gefängnis: Junge Menschen entsprechend erziehen, Waffen erlauben und dann Theater machen, wenn tatsächlich geschossen wird: Heuchelei. Was ist das für eine Justiz?

Und ich war auch an der Arizona State University. Und auch in Wisconsin.

Oh Leute, es hat sich gedreht. So spannend. Ich bin nun absolut auf der Seite des Kühlen. Er hat Recht und ist gar nicht kühl. Sehr gut.
Tatsache: Dieser Fall geht um das Waffengesetz! Und der Killer ist Opfer dieser Gesetze. Und außerdem ist er ein Killer. – Fast alle US-Verhöre (unfassbar, dass diese zugänglich sind auf YT), die ich sah, sind meist voll strategischer Manipulationen seitens der Ermittler. Aber man lernt viel. Spannend!

Pflüger Orgel, Tirol

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Späth Orgel Völklingen/Lauterbach, Saar

von Martin Perscheid

für Ann-Helena in „Floradomie“

(eine Liebesgeschichte)

Urkunde Vierne-Kurs Trier:

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21. November 2021

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In die Tiefe gehen, aber das große Ganze und gegenläufige Entwicklungen nicht aus dem Blick verlieren. (Britta Fünfstück)

Physikerin, Zitat.
Oben: Große Klais Orgel Dom Trier (4 M)

Heute besuchte ich zum ersten Mal den Dom in Trier, ganz nah zur ev. Basilika. Völlig andere Orgel als in der Basilika.

Hübsche, romantische, vielseitige Knospen-Orgel im Dom Trier an der Mosel, rosa-weiß und geschmückt mit Trauben und Tauben, derselbe Künstler wie der Gestalter der Altarinsel weit unten links. Schwalbennest Orgel. Klais 1974. Weit oben. 4 M. Ich spielte Vierne. Passt perfekt hier. Schönes Rückpositiv. Man bekommt ein Headset, um die Akustik unten auch oben etwas prüfen zu können. Denn unten klingt alles anders. Jedoch gefällt mir die Wechselwirkung zwischen Orgel und Raum. Man kann die Akustik gut einschätzen.
Wunderschöne Knospen-Orgel, Schwalbennest-Orgel in der Liebfrauenkirche/Dom, Trier an der Mosel, Rheinland-Pfalz. Große, romantische, vielseitige Blüten-Orgel mit 4 Manualen. Ein mächtiger, runder, heller, schöner Dom mit starkem Besucherandrang und römischen und gotischen Anteilen, viel Stuck, Schmuck, Figuren, Engeln. Danke an Kantor Still, der hier schon seit 1994 tätig ist.

Wunderschöner Tremulant für das Pedal, besonders für die singenden Vierfüße, gut für Vierne und Messiaen. Sehr schöne Grundstimmen Rückpositiv (erstes Manual, unten), schöner Prinzipalklang im HW (zweites Manual). Sehr duftige Schwellwerke (drittes und viertes Manual). Der linke Schweller ist für das dritte und der rechte Schweller für das vierte Manual.
Walze. Schwarze Tasten, leichtgängig, angenehmes helles Radialpedal. Tremulant, Schwebung, Solostimmen und leise Zungen besonders schön im vierten Manual. Die beiden Schwellwerke perfekt für französische Musik. Diese „Universalorgel“ ist sehr gut geeignet für Alte Musik, deutsche und internationale Romantik und Neue Musik. Es gibt ein schönes Glockenspiel im HW. Alles lässt sich koppeln. Die beiden Pedaltürme sind rechts und links. Das dritte Manual ist direkt über einem und wirkt daher sehr laut am Spieltisch. Die Orgel klingt viel ausgewogener unten und entfaltet sich erst unten. Die Oboe im dritten Manual ist unten leise zu hören, oben laut. Sehr schön auch die Unda Maris und Lochgedackt im vierten Manual. Eine sehr singende Orgel!

Man fährt mit dem Fahrstuhl hinauf und läuft dann oben in den Gewölben herum, und oben ist es riesig. Und hell. Über Treppen erreicht man dann die Orgel und darf nicht allzu unschwindelfrei sein. Und auch nicht das Bedürfnis haben, sich hinabzustürzen. Den schönen Gewölbe-Altar sieht man links, auch die hängende, hübsche, elegante Chororgel und den nicht hängenden Flügel, der tatsächlich auf dem Boden steht. Warum gibt es eigentlich keinen Schwalbennest-Flügel?

Zuvor gab es hier eine Hocque-Orgel von 1593, eine Nollet-Orgel von 1727, eine Breidenfeld vom 1837, eine Weigle Orgel von 1908, jedoch gab es mit Weigle Probleme. Dann wurde Klais beauftragt. Die ganze Sache wurde sehr teuer. Jedoch konnte man sich zufrieden einigen. 

Klais 1974. Schleifladen. 5602 Pfeifen. 67 Register.

Zwei Schweller, Pistons, Walze. Ornamente aus Aluminium umgeben die Orgel. Es gibt Röhrenglocken im HW und auch eine Panflöte! 

Die wunderschöne Klais Chororgel ist von 1996. Geschmückte Hängekonsolen. 24 R. Zuvor eine Stumm-Orgel 1837. Die Truhenorgel in der Ostkrypta von Link (Giengen) 1994. 5 R. 

Das Gewicht der Orgel mit fünf Stockwerken beträgt 30 Tonnen bei einer Höhe von 16 m und einer Breite von 8 m. Der Wunsch, die Orgel zu schmücken, gelang den Bildhauern Hillebrand und Heiermann zusammen mit Maler Viktor Breiling. Das mittlere Orgelgehäuse wird von den Türmen des Pedals  umgeben (C- und Cis-Seite). Aus Platzgründen stehen die 32 gedeckten Holzpfeifen des Untersatz 32’ auf einer eigenen Lade, Ventilsteuerung elektrisch, Gebläseanlage. Die Verbindung zwischen Tasten und Pfeifen, die Spieltraktur, geschieht über dünne hölzerne Zugruten (Abstrakten). Die Schaltung der Register und der Koppeln geschieht elektrisch, elektronische Setzerkombinationen.

Als besondere Spielhilfen gibt es eine Tastenfessel und Windauslassventile für Haupt- und Schwellwerk. 

Hinter dem Dom breitete sich der Weihnachtsmarkt aus. Mein erster Weihnachtsbaum Season 2021: Innsbruck. Mein erster offener Weihnachtsmarkt (Stuttgart war noch geschlossen): Trier. Es war 2G. Mein erster 2G-Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmarkt ist mit 30 gestrichenen Buden sehr verkleinert worden. Aber dafür war er wunderbar. Andere Städte haben ja gar keinen. München musste dicht machen. Traurig. Aber hier war er heimelig und süß. Es gab ungarische Hefetaschen mit Knoblauch und Käse – so lecker. Und Kinderpunsch. (Ich kann keinen echten Glühwein mittags trinken.) Weihrauchs-Dufter und eine kleine Krippe aus Birkenholz (Tirol) habe ich gekauft und einen schönen blauen Wollpullover. Und die Hälfte der Besucher waren Amerikaner! Es gab auch noch einen kleinen Weihnachtsmarkt in der Nähe von der Porta Nigra (Wahrzeichen von Trier), ebenfalls umzäunt. Es war sonniges Wetter.

Auch die Orgel in der Jesuitenkirche gefällt mir sehr gut: Wunderschöne gelbe Säulen, helle Kirche, nah und zerbrechlich wirkende und dreigeteilte Wellen-Orgel um ein leuchtendes blaues Fenster. Die mächtigen schlichten Außen-Stein-Fassaden geben optisch ein ganz anderes Bild ab als die zarte, pastellfarbene Innengestaltung. Auf dem Hof steht ein schöner Brunnen, und durch die Pforten geht es ins Innere des großzügig eingerichteten Priester-Seminars.
Das Aulmann Hotel kann ich empfehlen.

Ob ich auch gegen das Orgel-Virus geimpft werden kann? Help! Jedoch: Seit 1724 bis heute gab es auch in diesem Dom noch nie eine Domorganistin! Stattdessen 19 Männer! Das ist unglaublich, der Zustand der Orgelwelt. Wahrscheinlich bin ich seit 1724 eine der wenigen Organistinnen, die an der Orgel überhaupt spielten.

Klais Orgel Dom Trier

Klais Orgel Jesuitenkirche Trier

Dom Trier 

Schwalbennest Orgel, Knospen Orgel

Wann wird der Schwalbennest Flügel erfunden?

Chororgel

Link Truhenorgel Dom Trier