Glück ist, im tosenden Sturm zu kämpfen, und nicht, die Laute bei Mondschein zu zupfen. (Ding Ling)
Chinesische Schriftstellerin. Heute erinnere ich auch an Nina Ricci, Modeschöpferin aus Italien und Paris. Ich liebe auch den tosenden Sturm. Nur zu wild darf es nicht werden.
Oben: Dom Würzburg
Neu:
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Wenn ich Musik mache, vergesse ich alle Sorgen. (AHS)
Schönheit zu erschaffen, liebe ich. Heute erinnere ich auch an Gabriela Mistral, Schriftstellerin aus Chile. Auch Gott schafft Schönheit, um uns zu nähren. Und ich erinnere an Kirsten Gillibrand, amerikanische Politikerin und Mutter und Autorin. Ich lese ihr Buch „Off the Sidelines: Raise your Voice. Change the World.“ Es kommt immer darauf an, wie man die Stimme erhebt, um die Welt zu verändern. Dabei dürfen Fehler gemacht werden. Viel schlimmer ist, zu schweigen. Der Mensch bereut am Ende nicht die Fehler, sondern, was er oder sie nicht getan hat. Jede einzelne Stimme zählt. Sich für das Recht einzusetzen.
Ich höre Ton Koopman. Ich mag die Tempi. Ich bin gerade auf dem Toccaten-Trip. Reger, Vierne, Widor. Und Bruhns und Tunder. Es riecht nach Frühling. Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben, ich rieche ihn sofort, wie das Meer. Ich lasse meine Wäsche neben dem Flügel trocknen, damit die Luftfeuchtigkeit steigt. Am Montag fahre ich wieder nach Stuttgart. Ich treffe dort auch einen Mäzen, der aus Holland kommt, zum ersten Mal. Wichtige Unterstützer kommen auch aus den USA, die meine künstlerischen Projekte, beispielsweise CD-Projekte in der Zukunft, lieben und die ich noch nie live gesehen habe. Wie ist es eigentlich mit Kunst und Geld, werde ich manchmal gefragt. Geht das gut zusammen? Kann eine Künstlerin wie ich gut mit Geld umgehen? Nun, manche würden dies definitiv mit Nein beantworten oder mich als verwöhnt bezeichnen :-). Aber ich würde sagen: Ich habe schon eine Gabe, dass Gott für meine Kunst viele finanzielle und große Türen öffnet. Spießig und ängstlich bin ich jedenfalls nicht. Das sind ja viel zu viele andere. Ich weiß einfach, Gott ist reich. Reichtum ist ein Mindset. Und Angst und Kunst gehen nicht zusammen. Viele werden deswegen keine Künstler, weil sie Geld mehr lieben. Dumm, denn es geht beides.
Wenn man Kraft hat für die kleinen Dinge, dann hat man sie auch für die großen. (Etty Hillesum)
Niederländische Juristin, die von den Nazis ermordert wurde samt ihrer Familie, weil sie half. Was für eine großartige Frau!
Oben: St. Johannis Ansbach
Was ist eigentlich das Komplexe an Kunstmachen oder dem Erarbeiten großer Zyklen wie Romane, Doktorarbeiten, neuem Repertoire usw.? Es ist vor allem das im-Flow-Bleiben. Das Hochkonzentrierte. Das Durchstehen. Das ist Gnade. Denn die Welt und ihre Teufel schickt viele Ablenkungen. Es sind aber nur Luftballons, in die man stechen muss. Und sich selbst nicht im Weg stehen. Denn am Ende zählt mein Ergebnis.
Verbeugen:
An der Brüstung stehen, Gott und die Orgel ehren – und dann weg von der Brüstung, nicht da stehen bleiben, das gibt sonst den Leuten Rätsel auf, und dann wieder kommen (die Brüstung ist der Vorhang). Der Vorhang fällt. Das waren Verbeugen-Tipps von AHS.
Zu meinen Kompositionen: Das Nachahmen verlassen und im Amen enden. Im Atmen. Gezeiten und Wellen. Kunst ist Innovation, nicht Variation. Kunst ist Innovation, nicht Variation. Das Nachahmen verlassen und im Amen enden. Im Atmen. Gezeiten und Wellen. Meine neue Musik sind Klangfarben. Ich höre Farben. Grün-Silber. Weiß. Gold. Ich male auch. Aus den Improvisationen entstehen Kompositionen. Hinterher werden sie aufgeschrieben. Aus den Orgelwerken entstehen Orchesterwerke. Sie sind frei. Sie geben Gefühl und Farben wider, dies macht ihre Form aus. März 2020 entstand der Zyklus Pandemic Dance. Ich arbeite auch gern mit Adjektiven. Aus Vokabular zu meinen Werken: flirrend bedeutet: diffus.
Ich liebe die Brothaus-Krapfen in Ansbach mit Puderzucker. Danach sehe ich aber leider aus… Alles weiß. Den überschüssigen Puderzucker kippe ich in den Cappuchino. Der Schnee hat sich in Regen und Matsch verwandelt.
Es muss gemütlich sein, Bäckerin zu sein. Ich hätte mir auch vorstellen können, einen eigenen Laden zu besitzen. Ich habe meinen Rock an, der wie ein Lampenschirm aussieht. An St. Gumbertus lief ich diesmal vorbei hin zu St. Johannis. Ich hatte meine rosa Samtschleife an und die rosa Maske auf. In Würzburg war erst mal Trubel, weil es hieß, „ein Richter hätte den Impfausweis gekippt“. Naja. Man kann sich über alles nur noch nicht mehr wundern.
Könnt ihr euch vorstellen, dass manche meinen, eine Kadenz zur Passacaglia hinzuzufügen?
Anbei die Rezension von Rainer Goede zu meinen Orgelwerken im Laurentius Verlag Frankfurt am Main: (hier und auf der anderen Orgel-Information):
Für mich ist Natur nicht Landschaft, sondern die Dynamik visueller Kräfte. (Bridget Riley)
Englische Malerin. Genauso sehe ich auch Musik: Dynamik visueller und auditiver Kräfte.
Oben: Beckerath HfMDK Frankfurt
Heute am 10.1. fahre ich nach Luzern bis Dienstag. Und man kann es ja kaum glauben: Ich habe zuerst ein Zoom-Meeting als Deutsche in der Schweiz, in der HSLU Musikhochschule, mit Österreich, dem Mozarteum. Aber so ist das manchmal. Abends ist dann das Vorspiel. Ich hoffe, ich schaffe es, mich vorher ins Hotel einzuchecken. Bitte betet, dass alle Züge absolut pünktlich, vielleicht sogar zu früh sind.
Danke für 2000 Abonnenten auf YouTube. ❤️
Da ich das ganze WE an der Diss schrieb und mein Beinchen hoch hatte, ist es wieder ganz schön normal geworden. Ich hoffe, es bleibt so, wenn ab morgen wieder Remmidemmi ist. Immerhin bin ich ein ganzes Stück vorangekommen mit der Studie BACH BRÜHREN. Das Problem, ich interessiere mich wirklich von Herzen für die Dinge, die ich lese. Daher verdaue ich vieles erst mal. Deswegen komme ich nicht so schnell voran, wie ich sonst schnell bin.
„Unser Gefühl ist nichts anderes als eine innere Musik, immerwährende Schwingung der Lebensnerven.“ (Heinse 1903)
Ich mag sehr Lieder von Nicole C. Mullen.
Wer es schwer findet, Musik ein Eigenrecht zuzusprechen und ihre Macht, unmittelbar auf Menschen einzuwirken, der wird auch mit exakten Metaphern Probleme haben. Für diese Menschen ist nur die Wissenschaft exakt, nicht die Welt der Metaphern und der Poetik.
Heute las ich vom „pädagogischen Eros“ in Lehrer-Schüler-Verhältnissen, vom Gleichklang, der daraus entstehen soll. Das stimmt. Hochschullehrer züchten junge sie-selbst und haben Probleme damit, bereits eigenständige Persönlichkeiten zu fördern, die zudem noch anders sind. Gleichklang ist in keinster Weise Resonanz.
Denn alles, was nicht resoniert, tendiert dazu, unkünstlerisch zu werden.
Eigentlich ist es ja ein Wunder, dass ich Konzertorganistin geworden bin. Nach meinem intensiven Klavierstudium an den Hochschulen für Musik Köln, Würzburg, Detmold und Phoenix, USA (als DAAD-Stipendiatin) und Konzertexamen Meisterklassendiplom Solistenklasse bei Prof. Bernd Glemser entdeckte ich in Leipzig beinahe „zufällig“ beim Doktoratsstudium meine Liebe zur Orgel. Mein erster richtiger Orgelunterricht fand in der Thomaskirche in Leipzig an der Bachorgel statt. Seit Ende 2017 studierte ich intensiv und parallel an folgenden Musikhochschulen Konzertfach Orgel: in Frankfurt am Main, Heidelberg, Würzburg, Hamburg und Luzern. Ich gebe schon seit 2014 erfolgreich Orgelkonzerte bis heute und war schon in vielen Ländern erfolgreich unterwegs. 2018 erschien meine erste Orgel-CD, jetzt im Mai 2022 meine zweite Bach-Orgel-CD bei Audite Verlag. Dieses Jahr bin ich auch im Benno Orgelkalender vertreten und auf der dazugehörigen CD.
Neu:
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Bin hier in Norddeutschland im Münsterland, NRW, in Halverde bei Hopsten. Das Epiphanias-Konzert in der wunderschön weihnachtlich geschmückten Kirche war sehr gut besucht trotz 2G, es hat Spaß gemacht, war Presse da, danach aßen wir beim Italiener in Recke. Bin im Hotel direkt neben der Kirche, Halverder Hof. Erstes richtiges Konzert 2022. Berühmt ist hier Schwester Euthymia, Geburtsort Halverde, 1914-1955 (eigentlich heißt sie Emma, was ja viel schöner ist), die selig gesprochen wurde. Sie hat sich um Kriegsgefangene gekümmert und war eine sehr liebevolle Frau. Mir gefällt die Orgel hier, die mir Erich Stoffers empfohlen hat: Joachim Wenthin Orgel 1818 (Emden). Historische romantische Wenthin Orgel im süßen Dorf Halverde (Steinfurt), bei Ibbenbüren, Westfalen, NRW, nah zu Osnabrück, im Münsterland (Bistum Münster). Im äußersten Nordwesten Nordrhein-Westfalens. Die Stimmung im Chorton, etwa 1/2 Ton über Kammerton. Ich war ja schon mal hier. Von Breil (Dorsten) betreut. Gehäuse: Krämer. Ich spielte Ritter, Schlüter, Vierne, Bach, Chopin.
Neu:
Johann Jakob Froberger (1616-1667) – Toccata, Strebel Orgel, Orgel Vlog, 1730/1896, Altershausen, Franken, Halbpneumatik, Taschenlade Orgel Vlog AHS – Altershausen, historische Strebel Orgel 1730/1896 (Nürnberg), Ann-Helena Schlüter, Orgel original erhalten, Mittelfranken, Bayern: Johannes Strebel (Nürnberg), opus 57, ev. St.-Michaelis-Kirche, bei Neustadt/Aisch, Video: Katharina Rain, danke an Michael Beier.
Absolute Raritäten dieser Orgel:
Halbpneumatik. Mechanische Kegellade. Pedal: Pneumatische Taschenlade. Die Charakterzüge der fränkischen Wehrkirche: Wunderschöne evangelische, helle Kirche
Wunderschöne evangelische, helle, kleine Kirche (Urkirche aus dem 15. Jahrhundert), eine fränkische Wehrkirche, mit historischer, einmanualiger Strebel-Orgel hier in Franken bei Neustadt/Aisch. Es ist eine schöne halbpneumatische Strebel-Orgel. Manual: Mechanische Kegellade. Pedal: Pneumatische Taschenlade. Das ist sehr besonders. 1730 gab es die erste Orgel: eine Münchsteinacher Kirchenorgel. 1896 wurde die Strebel-Orgel angekauft und ist bis heute original erhalten.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im Jahre 1896, kam diese neue Orgel mit sieben Registern nach Altershausen, die heute noch im Einsatz ist. 2014 musste die Orgel repariert werden, eine Arbeit, die durch mehr als 4.000 Euro aus Spenden in einem „Orgellauf“ zusammenkamen.
1730 wurde die Orgel erworben für 20 Gulden. 1751 wurde die Sakristei angebaut. 1756 der Turm repariert. Mechanische Kegellade, Pedalkoppel, Plenumszug, Plenumstritt (beides nicht in Wechselwirkung). Calcantenzug mit Klingel (leider stillgelegt).
Auf einer schönen, bauchigen, grauen Holz-Empore steht eine kleine Orgel, unter der Decke: Ein dreiteiliger, kleiner Prospekt, neobarock, Opus 57. Ich liebe den Klang der süddeutschen Orgeln. 1986 wurde die Orgel von der Firma Thonius aus Roßtal restauriert. Freier Spieltisch vor dem Prospekt mit Blick zum Altar.
Die evangelische Kirche ist eine fränkische Kirchenburg, eine Wehrkirche, gemauerter Chor, abseits des Dorfes, mit Einfriedung des Kirchhofes, 1498 erstmals erwähnt („Urkirche“). 1589 renoviert. Die Kirche bot in allen Kriegen Zuflucht. Dass eine so unschuldige, süße Kirche eine Wehrkirche war, gefällt mir besonders. Leider brannte sie wegen einem leichtsinnigen Mann 1645 und musste wieder renoviert werden. 1707 war sie fertig. Ich spielte Froberger Toccaten: Johann Jacob Froberger (1616-1667): Video:
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Ein Bilderbuch ist die erste Galerie, die ein Kind besucht. (Kveta Pacovska)
Tschechische Kinderbuchillustratorin.
Heute war alles total anders. Ich hatte eine entzündete Wunde am linken Bein (superinfiziert = Bakterien), und mein unteres Bein (Wade, Fuß) war angeschwollen! Die Hautärztin sandte mich in die Hautklinik = Uniklinik = Krankenhaus!! Das zerstörte komplett meinen Tag. Und auch nicht. Ich habe so viel gesehen und erlebt und gelernt. Es wurde mir Blut abgenommen, um meine Entzündungswerte zu messen (Horror – aber die machten das top!) – meine Werte waren sehr gut, dennoch wollten sie mich dabehalten. Ich sollte 5 Tage mit Antibiotikum über die Vene bleiben! Ich sagte, das geht gar nicht. Also bekam ich Antibiotikum als Tabletten, oral bei weitem nicht so stark. Wird es nicht besser, muss ich kommen und bleiben. Bitte betet für mich, dass ich sehr schnell ganz gesund werde. Und sie öffneten den Entzündungsherd, eine kleine rote Fläche unter dem Knie. Das ist eine kleine OP ohne Narkose (mit Eisspray-Narkose). Es kam aber kein Eiter, nur Flüssigkeit, das ist gut. (Deswegen ließen sie mich (ungern) gehen.) Das sind nur Hautkeime. Das Bein war dadurch sofort entlastet und kühlte ab. Aber die Infektion ist dadurch nicht sofort weg. Bitte betet, dass mein Bein abschwillt. Worst Case: Blutvergiftung. Sehr gefährlich. Der Schnitt in die Entzündung wurde in der chirurgischen Notfall-Station gemacht! Da die Hautklinik kein Risiko eingehen wollte (Knie). Das ärgerte die Ärzte in der Notfallaufnahme, in der die Hölle los war. Ich passte da gar nicht hin. Aber die machten das perfekt und waren lieb zu mir. Bitte betet, dass keine Narbe zurückbleibt. Ich habe noch nie eine Unfall-Chirurgie erlebt. Ich stand da mit offenem Mund. Was die leisten. Enorm. Was das für Menschen sind. Absolut bewundernswert. Völlig andere Welt. Ich saß nicht im Wartezimmer, sondern stand einfach innen und sah mir alles an. Es war wie im Film. Ich stellte viele Fragen. Es war so interessant.
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– Pedaleinsatz: Ja (für Brillanz) oder grundsätzlich Nein oder Zwischenvarianten: An gewissen Stellen „erlaubt“ (Sprüngen, großen Griffen, Betonung, singuläre Momente, Hervorhebung… ).
Gerade Männereinspielungen mit großen Händen können leichter auf Pedal verzichten. Zudem spielen Akustik und Instrument eine große Rolle.
– Artikulation: Wie soll bereits das allererste Thema (Contrapunctus 1) artikuliert werden? Deutlich abgesetzt, weich abgesetzt? Oder eher portato? Denn so muß das Thema durch den gesamten Contrapunctus, im Grunde durch das ganze Werk eingehalten werden. Wie werden demzufolge die Viertelnoten, wie die Achtelnoten artikuliert? Nonlegato? Gebunden? Eher spitz? Wie die Gegenstimmen im Dialog oder Kontrast zum Thema? Wie die Themeneinsätze und Gegenmotive? Wie werden Punktierungen, Synkopen und Triolen artikuliert? Was ist leggiero, was luftig?
– Themeneinsätze
Wie und in welcher Klangschattierung werden die neuen Themeneinsätze in allen Stimmen wiedergegeben (Dynamik)? Wie werden did. einzelneren „Gestalten“ interpretiert?
– Tempo
Welches Grundtempo wird gewählt? Dieses muss durch das Werk im Groben eingehalten werden, ohne massive Schwankungen, Accelerando, Ritardandi.
– Spielen Zahlensymbolik oder vertonte Bibelverse bei der Interpretation eine Rolle? Wird das Werk als geistliche oder absolute Musik aufgefasst?
– Fingersätze und Klang
Die Fingersätze sind extrem wichtig, und sie entscheiden viel über den Klang und Gleichmäßigkeit: Wird Fingerwechsel bevorzugt, viel oder wenig Daumeneinsatz, für Klang der vierte Finger?
Wird sogenannter „alter Fingersatz“ verwendet?
Mit welchen Fingern wird getrillert? Wie Sechzehntelläufe besetzt?
– Triller mit oder ohne Nachschlag?
– Puls und Schwingung
Wie schwingt das Werk in seinen Werkgrößen, was Diminutionem, Augmentationen, Vorwegnahmen, Spiegelungen, Climax, Rhetorik?
– Wie geht man insgesamt mit der stetig wachsenden Komplexität und Chromatik um? Wie wird gesteigert? Wie interpretiert man hier selbst? (Nachwehen, Abbruch, Kanon, Parallelen, Abbruch)
Ich bin nicht die erste Frau, die mehrere Aufgaben hat, die arbeitet und ein Baby bekommt. (Jacinda Ardern)
Bin wieder daheim. Oben: Neuseeländische Politikerin. Heute erinnere ich auch an Elizabeth Warren, Politikerin, und Isabel Mundry, deutsche Komponistin.
Neu: César Franck an der Strebel Orgel
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Alte Kalender weg. Neue aufgehängt. Ich schaue jeden Tag eine Folge von TheChosen. Mir fiel heute auf: Jesus liebt die Dummen und die Klugen. Er meidet die Dummen nicht. In seiner Nähe bleibt niemand dumm. Judas wird hervorragend dargestellt. Jesus wird als sehr unabhängig dargestellt. Das gefällt mir.
Ich habe auch Hape Kerkerlings Buch „Ich bin dann mal weg“ gelesen. Der Gute hat geistlich nun gar nichts dazu gelernt.
Wenn man mehr über Registrierung lernen möchte, empfehle ich jedem: Registrierungen aufzuschreiben. Per Hand. Oder per Computer. Es hilft so, wie wenn man Texte in einer fremden Sprache einfach abschreibt. Oder Noten. Das hat ja Bach ebenfalls sehr geholfen.
1.1.2022, fränkische Orgelreise. Ich finde es wichtig, die Orgeln in ihre Geschichte mit der Kirche und dem Ort einzuflechten. Pretzdorf ist ein ruhiger, kleiner Ort in Franken bei Neustadt/Aisch. Orgelbau Bittner war in Nürnberg und Eichstätt sehr bekannt und war von 1800 bis 1990 tätig. Die kleine süße Bittner-Orgel (1 M) auf der Westempore von Ferdinand August II, unter der Decke mit kleinem, schlichten, dreiteiligen Prospekt, Schnitzwerk und freiem Spieltisch mit Gesicht zum Altar, ist oho. Sehr klingende Register, kräftig und fein, mechanische Schleifladen-Orgel, auf dem Dachboden der Doppelkeilbalg. Unverbaut, authentisch und direkt im Klang. August Ferdinand II hatte die Firma von seinem Bruder Johann Michael 1871 übernommen. Schwarzer besonderer Schiebedeckel an der Orgel (klemmt etwas), schöne Schweif-Schrift (erinnert mich sehr an die Schrift Blüthner auf den Flügeln), sehr natürlich behauene Steinbänke und alte, historische, gefährliche Treppen mit glatten, ausgedienten und engen Stufen. Die Kirche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts renoviert: Drei gotische Fenster, Fenster vergrößert, der Bogen erweitert. 1984-1989 wurde die Kirche renoviert. Seit 1988 gibt es ein schönes Eichenholzrelief von Clemens Heinl: Kreuzigung, die Evangelisten, Martin Luther.
1250 begann die Kirche, 1250 und 1282 erste Erwähnung, 1486 wurde sie („ewige Pfründe“) so errichtet, wie wir sie heute kennen. Kanzel und Taufstein stammen aus dem Jahr 1606. Im Schiff der Kirche befinden sich gemauerte Grüfte. Der blaue Taufstein ist wunderschön mit biblischen Schnitzereien (Das Leben Jesu).
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Phantastische Strebel-Orgel, meine fünfte Strebel: Wunderschöne evangelische Kirche (Urkirche aus dem 15. Jahrhundert) mit historischer, einmanualiger Strebel-Orgel hier in Franken bei Neustadt/Aisch. Es ist eine schöne halbpneumatische Strebel-Orgel. Manual: Mechanische Kegellade. Pedal: Pneumatische Taschenlade. Das ist sehr besonders. 1730 gab es die erste Orgel: eine Münchsteinacher Kirchenorgel. 1896 wurde die Strebel-Orgel angekauft.
Ich liebe den Klang der süddeutschen Orgeln. 1986 wurde die Orgel von der Firma Thonius aus Roßtal restauriert. Ein schöner Altarraum mit barocker Kreuzigungsgruppe, an der Wand Reste der ehemaligen Chorraumbemalung. Neues Holz-Lesepult. Die ganze Kirche ist eine der niedlichsten, drolligsten in Franken überhaupt. Ein sehr lieblicher, kleiner Weihnachtsbaum nur mit Strohfiguren geziert, ohne Kugeln. Sehr geschmackvoll. Daneben eine Krippe wie von Kindern gemacht, mit kleinen dicken, weichen Puppenfiguren, wie aus einem Bilderbuch, absolut adorable. Man muss lächeln. Alles wirkt wie eine Kirche aus Bullerbü.
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Wir verschwenden zu viel Zeit damit, uns zu fürchten, während wir eher fürchten müssten, zu viel Zeit zu verschwenden. (Stephanie Shirley)
Willkommen, liebes Jahr 2022. Vielen Dank für allen Segen, alle Hilfe, Gebete, Geschenke und Sponsoring. Vor allem auch ganz überraschende. Merci! Gott segne euch und segne alles! Bitte betet für mich, ich kann es gebrauchen. Heinrich Schütz-Jahr 2022. Kultureller Gedächtnisort.
Das Jahr endete mit wunderschönem Sonnenuntergang, da es ein sonniger Tag war, und mit schönem Gottesdienst mit Kerzen und Schmuck und Beichte, womit das neue Jahr auch begann: Mit Wiegleb Orgel, Dankliedern, Glocken und Feuer. Feuer in einer alten Waschtrommel auf einem feuerfesten Platz im Garten. Durch die Löcher leuchtete das Feuer und bog sich wunderschön im Wind. Dazu gab es Blasmusik, Fackeln, liebe Menschen und Sekt. Zuvor leuchteten noch die Sterne über dem Friedhofs-Nachthimmel. Vereinzelt Feuerwerk. Sonst ruhig. Und Raclette ❤️ Die hübsche weiße Kirche in Schornweisach in einem gepflegten Friedhof wurde im Gottesdienst an Silvester 2021 in allen Farben angestrahlt bis zum nächsten Abend.
Stephanie Shirley (siehe Zitat) nannte sich „Steve“, um in der Männer-Branche IT schneller Fuß zu fassen. Wahrscheinlich würden Neider dies „Betrügen“ nennen, genauso wie bei mir mein Kopftuch. Dabei ist völlig klar, dass es ein Armutszeugnis für die Männerwelt ist, dass Frauen zu solchen Mitteln greifen müssen. Und auf der anderen Seite ein Brillanz-Zeugnis für Frauen.
Sehr interessant ist das Buch „Unterwerfung der Frauen“ von John und Harriet Mill – das Ehepaar hat das Buch gemeinsam geschrieben, bei Reclam 2020 ganz neu erschienen. Es geht um die Geschlechterfrage. Früher wurden die Gedanken nur John zugeschrieben (wie oft in der Geschichte wird es so gewesen sein, dass wichtige Gedanken, Kunst, Ideen und Talente statt den entsprechenden Frauen allein Männern zugeschrieben wurden? Männern aus ihrem nahen Umfeld).
Meine Noten zu meinem Orchesterwerk LICHTUNG kommen 2022 heraus!
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Gibt es Orgeln in Kreuzform? Das vermisse ich. (AHS)
Es gibt Orgeln in Flügelform, in Knospenform, in der Form großer Schwingen, aber in Form eines Kreuzes habe ich, glaube ich, noch keine gesehen.
Oben: Mühleisen Orgel Stiftskirche Stuttgart
Ich habe einen Roman des Literaturpreisträgers Abdulrazak Gurnah aus Sansibar von meiner Mom geschenkt bekommen. Er hat „nur“ zehn Romane geschrieben, und es sind im Grunde politische Romane des ehemaligen Flüchtlings, der in England wohnt, aber sehr gute Sprache. Im Grunde ist der Literaturnobelpreis ein politischer Preis. Dieses Jahr habe ich beinahe vergessen, mich darum zu kümmern, wenn ich nicht den spannenden Roman „Das verlorene Paradies“ geschenkt bekommen hätte. Seine Sprache ist nüchtern, doch darin Tiefe und Trauer. Irgendwie war dieses Jahr alles so busy. Zudem habe ich einen wunderbar weichen Schal für die Kirchen und Orgeln geschenkt bekommen, cozy, so groß wie eine Decke, weich. Sehr schön. Wenn mir kalt ist. Was mir in letzter Zeit dauernd ist. Ich lese für meine Diss sehr viel über die Resonanz-Theorie. Es ist anstrengend. Übrigens, mir fällt auf: Eine typische Attacke (mit Variationen) von Männern, wenn eine Frau wie ich sichtbar wird ist, sie sei ein selbstverliebtes Kindlein.
Oh, ich liebe diesen alten Victor Borge 1986, was für ein unglaublich lustiges Video, total musikalisch und witzig, super Dirigent. Und wie er die Frau ans erste Pult holt, wundervoll.
Die selbstgemachten Kadenzen für Beethoven von Glenn Gould sind völlig off. Er trifft die Tonsprache Beethovens gar nicht. Sonst top gespielt. Habe jetzt 6 Gould-CDs. Wie gesagt: Ich liebe CDs. Ist auch irgendwie cozy, CDs und Platten zu hören und offline zu sein.
Sympathisch ist mir der kluge Dichter Gottfried Benn. Insgesamt scheinen mir Philosophen sonst ähnlich wie die meisten (männlichen) Mörder die niederen Beweggründe in den Fokus gerückt zu haben: Reichtum, Sinnenlust/ Eifersucht und Macht/Ehre. (Übrigens: Nur zwei Frauen gelten als gefährlich für die Gesellschaft in ganz Deutschland (Sicherheits-Trakt), während unzählige Männer als gefährlich gelten – allein in Deutschland.) Die Suche nach dem Ursprung von allem scheint mir unter den Philosophen, wenn vorbei an Gott, einfach stupide zu sein.
Wer nur den lieben Gott lässt walten:
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Die meisten armen Menschen dieser Erde sind Frauen und Kinder, in Deutschland auch. Es wurde in Gesetzen und in der Justiz festgehalten, dass die Frauen bewusst abhängig gemacht werden von Männern, sich beruflich nicht entfalten duften 1794, die Autorität und Gewalt des Ehemannes im „Allgemeinen Landrecht für preussische Staaten“, 1896 im Reichstag zu Berlin zur Rechtlosigkeit der Frau. Soviel zur deutschen Justiz. Im deutschen Staatsapparat verankert war und ist seit Jahrhunderten, besonders seit der Aufklärung, die Ungerechtigkeit gegenüber der Frau, in deutschen Gesetzen und in der Justiz, so erneut 1900 im BGB, gültig bis 1958! Erst 1977 (!) gab es erste (!) Reformen für eine juristische Gleichstellung von Frau und Mann in Deutschland. Unserer deutschen Justiz ist deswegen als Frau nicht zu trauen, der Staatsapparat ist im Kern ungerecht und frauenfeindlich. Zivilgerichte sind nur an Geld interessiert. Die meisten Anwälte sind Prostituierte. Die Wahrheit interessiert sie nicht, nur Geld. Dass Armut sexistisch ist, passt zum weltweiten Patriarchat und sagt alles über Männer aus, über den Egoismus und Führungsstil von Männern.
Wusstet ihr, dass in Sambia viele Mädchen während der Menstruation von Bildung und Schule noch heute ausgeschlossen werden? Und dass dann weltweit Frauen auch heute noch als „unrein“ gelten? Frauen müssen sich auch heute viele herablassende Kommentare weltweit anhören, als wären Männer pubertierende 15jährige.
Dabei machen sich Männer bewusst überall sichtbarer, so dass Aliens im All denken könnten, der Mensch sei Mann. Es ist die Wahrnehmung der Männer, die nur sich selbst sehen.
Comedians lebten früher davon, Frauenwitze zu machen.
Frauenhass ist Rassismus.
Die Kirchenmusik ist hier oft nicht anders als die Welt, sogar schlimmer.
Warum sind Frauen dann oft so unsolidarisch? Warum haben wir nie gelernt, ebenfalls eine „geschlossene Gesellschaft“ zu bilden?
Ich bewundere jede Frau, die unter der Kandare des Patriarchats erfolgreich wird und wurde.
Wusstet ihr, dass nur 8 Prozent (!) Frauen sexualisierte oder häusliche Gewalt anzeigen? Und dennoch gibt es (Hochschul-)Männer, die behaupten, Frauen würden sich damit nur Vorteile verschaffen wollen. Traurig.
Es gibt auch in der Kirchenmusik viele Hooligans, die Antifeminismus feiern. Sie beschimpfen Frauen, die sichtbar werden. Die Überflieger sind wie ich. Lucas Kluck hetzt gegen Frauen, die in der Orgel-Öffentlichkeit stehen. Er ist unter den Machos in der Kirchenmusikgruppe von Ansgar Kreutz nach seinen eigenen Worten jedoch sehr beliebt. Was sehr viel über diese Gruppe aussagt.
Es gibt auch Frauen, die keinen Erfolg wollen oder Erfolg nicht mit anderen Frauen teilen wollen oder andere Frauen hindern, wenn diese erfolgreich werden wollen oder sind. Und Martin Fischer mit dem Janusgesicht liefert das Geläster, weil ich nichts von ihm wollte. Die Justiz interessiert sich viel zu wenig dafür.
Auch viele Richterinnen setzen sich nicht für Frauen ein. Die deutsche Staatsanwaltschaft erscheint mir oft parteiisch und frauenfeindlich und hat überhaupt keinen Plan und Interesse, was Hater-Attacken und Frauenhass angeht, schon gar nicht in sozial zerrütteten Netzwerken. Ich muss hierbei an diesen Drachenlord denken. Es ist im Gegenteil sogar noch gefährlich, sich gegen Hater zu wehren. Außer frau ist sehr geschickt. Denn die Justiz hilft dabei nicht. Dennoch leite ich denen ungelesen die Haß-Post der Freaks aus dem Pfeifenorgelforum.net weiter, die dritte in meinem Briefkasten.
Heute kam mein neuer kleiner Schrank, freue mich.
Übrigens ist sogar Uncle Ben‘s Reis politisch geworden.
Neu: Bach von 2018 wenige Monate vor meiner ersten Abschluss-Orgel-Prüfung, die 6 Semester vorgezogen wurde ☀️HfMDK
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