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Tourblog

14. November 2017

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North Carolina, Denver, Boulder, USA

Ich flog mit American Airlines nach Charlotte, über den Douglas Intern. Airport, über den pazifischen Ozean. Ich freue mich über mein Konzert in San Francisco, auf den Pier 39, auf die vielen neuen amerikanischen Orgeln. Auf Denver auch, auf Chautauqua Trail, auf mein Konzert in Boulder.

An Weihnachten habe ich an drei Tagen 7 Gottesdienste gespielt, auch in Höchberg.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin eine Briefmarke, die gestempelt ist. Gern mag ich die Romane von Joseph Roth.

17. Oktober 2017

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San Francisco

Die Orgel- und Klavier-Konzerte in Saint Mary of Assumption San Francisco, USA, waren sehr schön. Ich mochte sowohl die Rufatti-Orgel als auch den Flügel und übte im schönen Innenraum der Kirche gern. Ich bewunderte wieder die Golden Gate, bin natürlich auch Cable Car gefahren und durch die Lombard Street (mit Auto).

Wir waren abends auch in einem Jazzkeller. “Born to be in a rockband”, auch wenn es noch nicht so den Anschein hat. 🙂

Zurück fliege ich wieder über Charlotte.

Musik trinken

Haar-Orgel Kassel Martinskirche

Die Haar-Orgel der Martinskirche in Kassel hat mir gut gefallen; auch die wunderschöne spanische Orgel in Mainz. Ich liebe italienische, spanische und feine alte Orgeln. Anschließend Konzerte in der alten Kirche Wernfeld, im Saalbau Luisengarten Würzburg und im Jazzkeller Omnibus.

Ich bin auch gespannt auf vexations in Frankfurt.

2013

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• Sydney, New South Wales über China und Taiwan
• Konzerte in Prag, Amden, Schweiz, Wien, Österreich, Tschechien, Borås, Schweden, Berlin, Augsburg, London, München, Stuttgart, Leipzig
• 3. Promotionssemester Historische Musikwissenschaft Universität Leipzig, Mendelssohn-Haus, Bach-Archiv Leipzig
• Konzerte Bachs Kunst der Fuge auf Orgel und Flügel und Improvisationen zum Werk
• Mainfranken Theater Würzburg, Opernchor: Verdi, La Traviata
• Moonlight Mass Würzburg
• Bach-Chor Leipzig, Nikolaikirche Leipzig (Sopran I): Matthäus- und Johannes-Passion
• Veröffentlichung Com’Ann — Ann-Helena & Band, 18 Songs, März 2013
• Veröffentlichung von fünf Gedichten und drei Kurzgeschichten, Literaturzeitschriften
• Veröffentlichung Gedichtband Flügelworte, Literaturverlag Lorbeer Bielefeld, September
• YWAM Herrnhut
• Stipendium Akademie der Lesenden Künste Detmold
• Meisterkurs Bach mit Angela Hewitt, Bach-Archiv Leipzig

2012

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• 4 CDs veröffentlicht
• zwischen Australien und Europa 5 mal hin- und hergeflogen, mit Stopps in Indien und Nepal
• März 2012 Release Piano-Doppel-CD HimlaSång — Himmelslieder. Swedish Piano Songs, Produzent, Komponist, Pianist
• April 2012 CD Gott ist gegenwärtig — Texte von Dietrich Bonhoeffer, Musik: Michael Schlierf, Ann-Helena Schlüter
• Mai, Juni 2012 Konzerte und Ausstellungen in der Schweiz, Belgien, Österreich, Deutschland
• Mainfranken Theater Würzburg, Opernchor: Dvorak Stabat Mater
• Juli bis September 2012 Music DTS Perth,YWAM West Australien, Konzerte
• Oktober 2012: Konzerte in London, Lübeck, Vorarlberg, Schweiz, Kathmandu und Chitwan, Nepal (über Singapur, Mumbai und Delhi)
• St George’s Choir Hobart, Tasmanien
• Dezember 2012 Konzerte in Hobart, Tasmanien, Australien:
St George’s Anglican Church Hobart; German Trinity Church Melbourne, Victoria; Adelaide, Süd Australien; Sydney, New South Wales (über Shanghai, Beijing and Taipei)
• Erstes Weihnachten und Silvester im Sommer (Australien)
J.S.Bach von Ann-Helena Schlüter
• Winter 2012, 2013 Release CD Com’Ann — Ann-Helena Band

2011

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• Februar 2011 Veröffentlichung der CD Worte des Meisters
• Mai 2011 Schottland-Konzerte
• Mai 2011 M.A. Magister Musikwissenschaft und Musikpädagogik Universität Würzburg
• Mainfranken Theater Würzburg, E-Chor: Wagner-Konzert
• Juni 2011 1. Preis Int. Kunstwettbewerb Grafimuse, P. Lachert Foundation Brussels
• Juni 2011 Ausstellung des Kunstwerks Weltschmerz, Arte Gallery Sofia, Bulgarien Malerei von Ann-Helena Schlüter
• Juni 2011 Veröffentlichung der Magisterarbeit, Bach Goldberg Variationen (Buch, e-Book)
• Juni 2011 Außerordentliches Mitglied der GEMA als Komponistin und Textdichterin
• Juni 2011 Gründung Ann-Helena Band
• Juli 2011 Moskau-Konzerte, Russland
• August 2011 Veröffentlichung Gedichte (PianoLyrik), Deutscher Lyrikverlag Aachen (Anthologie)
• August 2011 Konzerte in Kärnten, Österreich. Malerei bei Edwin Wiegele
• August 2011 Wagner Stipendium, Bayreuther Festspiele 2011, Stipendiatenkonzert Stadthalle Bayreuth; Brahms Horntrio
• August/Oktober 2011 Reisen u.a. nach Köln, Mainz, Leipzig, Wien, Kopenhagen, Malmö, Göteborg, Lund
• August 2011 Promotionsstudium Uni Leipzig/Bach-Archiv Leipzig, Prof. Wollny/Prof. Loos
• September 2011 Konzerte und Ausstellungen in Riga, Saldus, Sigulda, Turaida, Lettland
• September 2011 Preisträgerin Stop Armut 2011 Winterthur, Schweiz
• Oktober 2011 Konzerte in Dublin, Rostrevor, Irland und Linköping, Ljungskile/Restenäs, Schweden
• November 2011 Mainpost Interview, Interview TV Touring Würzburg/Schweinfurt
• November/Dezember 2011 Veröffentlichung von Gedichten in München, Frankfurt und im Acheron Verlag, Verlage Promikon-Buch: deutsch, schwedisch, englisch

2010

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• Februar 2010 Veröffentlichung der CD PianoLyrik — Bach Goldberg Variationen
• März 2010 Veröffentlichung der CD Jeden Augenblick — 18 eigene Songs
• ab März 2010 CD-Release-Konzerte zu Jeden Augenblick und PianoLyrik
• Juni 2010 Calvi-Korsika-Konzerte
• Juli 2010 Manila-Konzerte, Philippinen
• August 2010 Konzerte in Italien
• Mainfranken Theater Chor, Kammerchor der Universität Würzburg
• Interviews in Radio/Fernsehen (ERF, Bayerischer Rundfunk, Bibel TV, TV Touring, Radio Gong Würzburg, Charivari Würzburg u.v.a.)

16. Mai 2017

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Ich habe festgestellt, dass es sechs Gesichter von Frauenfeindlichkeit gibt: (es gibt natürlich auch sehr nette Menschen).

  1. Karrierefrauen werden von manchen Männern gehindert und gefürchtet (Konkurrenz).
  2. Die konservative Frauenrolle zuhause bietet Frauen oft keinen Schutz vor Frauenfeindlichkeit. Viele Frauen werden von Männern zuhause ausgenutzt, schlecht behandelt, sind finanziell ungeschützt, werden verlassen, ausgetauscht, abhängig.
  3. Freundliche, charmante, lächelnde Frauenfeindlichkeit (meist hintenrum) ist gefährlicher als offensichtliche oder Macho-Frauenfeindlichkeit.
  4.  Frauenfeindliche Frauen, die Frauen keinen Erfolg gönnen: Manche Frauen bemerken ihre Frauenfeindlichkeit nicht. Aber ich merke es an der Art, wie sie über Frauen sprechen (schlecht, streng, besonders kritisch), und wie besonders nett sie zu Männern sind. Hätten Frauen das gleiche Netzwerk wie Männer, sähe unsere Welt ganz anders aus. Männer sind oft schon nach fünf Minuten “dicke Freunde”. Diese Art Freundschaft können Frauen mit Männern nicht führen. Männer erlauben sich frauenfeindliches Verhalten oft nur, weil Frauen meist nicht wirklich zusammenhalten.
  5. Männerseilschaften. Frauen sind hier außen vor. In vielen Gesprächen schauen Männer sich gegenseitig an, die Frauen stehen schweigend daneben, es wird nicht mal Blickkontakt aufgebaut. Männer entscheiden über den Kopf hinweg, schustern sich ihre Vorteile zu. Frauen werden ausgeschlossen, als schwierig und zickig bezeichnet.
  6. “Ganz normaler” Alltags-Sexismus: Männer bestimmen die Spielregeln. Frauen ordnen sich unter. Fehler von Frauen werden dabei anders bewertet als Fehler von Männern. Sie sind nicht gleichberechtigt. Es gibt gewisse Frauen”fehler” (berechtigte Kritik beispielsweise), die von Männern kaum geduldet werden. Und es gibt gravierende Männerfehler (Untreue, sexistisches Verhalten, dominantes Verhalten, Klüngelei…), die klar von Männern (und damit automatisch auch von Frauen) geduldet werden. Wenn schon die Fehler nicht gleichberechtigt sind, wie sollten es die Menschen sein?

15. Mai 2017

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Würzburg, Stuttgart, Bad Blankenburg

Das Konzert heute in Würzburg war schön. Es ist wirklich ein Geschenk, dass ich so leicht mit Musik anderen eine Freude machen kann, ohne mich anzustrengen. Ich merke manchmal nicht einmal, dass ich ihnen eine Freude mache. Ich spiele einfach nur so gut ich kann und sehe, dass sie lächeln und begeistert sind, dort, wo sie vorher eng und ernst waren. Morgen abend spiele ich wieder hier in Würzburg.

Das expand-Programm an der Universität Hohenheim in Stuttgart am Wochenende war sehr intensiv. Ich sollte mich und meine Vision vorstellen; in dieser Gruppe war ich die einzige Frau und einzige Musikerin. Die meisten waren Business-Männer in irgendeiner Form. Wir waren 19 junge Leute aus ganz Deutschland und ungefähr 7 Trainer und Coaches, die uns 2 Tage lang geprüft haben. Es ging um Vision und Werte. Letztendlich war es eine Verbindung des DISG-Tests (Persönlichkeitstest), des SOI-Tests (Structure of Intelligence) und des Fähigkeitentests, bei dem die 10 stärksten Motivationsfähigkeiten herausgefunden wurden, nicht die erlernten Fähigkeiten.

Es kamen erstaunliche Ergebnisse heraus, so anstrengend es auch war in den Tests, Einzelgesprächen und in den Gruppen. Bei mir passte alles zusammen. Mit Kreativität, Intuition, semantischen Fähigkeiten (mit Wort umzugehen) und divergenten Problemlösungen habe ich den Test weit gesprengt. Beim divergenten Denken habe ich den Test gesprengt. Dass Kreativität Denken ist, sogar Problemlösungs-Denken, das höher bewertet wird als konvergentes Denken, hätte ich nicht gedacht. Es tut gut, Trainer hinter sich zu haben.

Anschliessend spielte ich auf dem Bach-Meisterkurs in Saarbrücken im Musikerhaus Blankenheim Bachs Goldberg-Variationen und die erste englische Suite.