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Ann-Helena Schlüter

In großen Situationen entscheidet der Charakter. (Edith Stein)

Ich mag sehr die Schallplatte der Welte-Philharmonie-Orgel 1911-1928. Es klingt teilweise so virtuos wie am Flügel. Viele Klänge sind sehr spannend.

Ich freue mich, dass im Forum Kirchenmusik meine Orgelwerke angekündigt wurden.

Bin wieder in Hamburg. Hier muss man keine scharfe Maske tragen und darf auch nachts laufen/fahren…

Die neuen Videos sind sehr schön geworden.

Ich liebe die Orgel und freue mich, dass sie Instrument des Jahres 2021 geworden ist! Die Orgel berührt mein Herz!

Orgel spielen bedeutet, den Raum zu spielen.

Die verschiedenen Stile zu suchen, zu kennen.

Zu reisen. 

Es ist mir besonders als Frau und Konzertorganistin wichtig, die Orgel als Konzertinstrument mit Charme (aber bewusst ohne Pop-Appeal) präsent und lebendig zu machen, da die deutsche Kirchenmusikszene leider oft ein frauenfeindlicher Verein ist. Ich sehe mich als Konzertkirchenkünstlerin in der Verantwortung, zu zeigen, dass die Königin der Instrumente auch für weibliche Artists gemacht ist. Da ich als Pianistin aus der Klavierwelt komme, scheine ich ein schillernder Vogel in dieser Szene zu sein, was mir Fans (aber auch Feinde) einbringt – was mich anfangs verwirrt hat. Aber nichtsdestotrotz: Die Orgel selbst ist ein schillernder Vogel und möchte aus Altmodischem befreit werden, möchte virtuos, weiblich, sinnlich, wild sein dürfen! Gott hat da nichts dagegen. Soli Deo Gloria! Und es gibt viele wundervolle Kirchenmusiker und Freunde, die mich unterstützen und mir helfen. Danke dafür!

Ich freue mich, für eine zweite schöne Zeitung interviewt zu werden.

Ich habe mit der Orgel ein neues Genre „erfunden“, das es schon lange nicht mehr oder kaum gibt in Deutschland und selten gegeben hat: Konzertkünstlerin an der Orgel. Dabei hat die Orgel genauso viel Appeal wie die Geige oder der Flügel. Ich werde jeden Tag eine Geschichte berichten, was mir bisher auf diesem Weg passiert ist. Manches ist wirklich geradezu crazy.

Im Kuss sich verzehret. (Romeo und Julia, 2. Akt, 6. Szene)

Meine Masken verwende ich oft als Haargummi. Dadurch ist die Überlebensdauer gering. Die der Masken.

Heute lernte ich die schöne Sandtner-Chororgel in Schongau kennen, mit Schleifenteilung (um sozusagen zwei Manuale zu haben). Die Orgel ist von der Künstlerin Hilda Sandtner mit klangdurchlässiger, schöner Webarbeit geschmückt. Schräg über der Orgel schwebt der Heilige Geist in einem Deckengemälde. Die große Sandtner-Schwester mit vier Schwellkästen und mit einer Maria von beinahe 1,80 m thront weit hinten. Wenn man überlegt, dass ich nicht mal 1,65 m bin. So eine Orgel ist groß wie ein Einfamilienhaus. Ich freue mich auf mein Konzert hier im Mai! Martin Gessner kümmert sich um die Orgeln in Schongau. Die Schmid-Orgel wird generalüberholt.

Ich mag das Bayerische: Pfürdi. Es pressiert… Und Löwenzahnhonig. Und Krapfen mit Mango.

Manchmal, wenn mir sehr kalt ist, übe ich auch mit UGGs.

Ich entdecke bei Brahms immer wieder neue Dinge; das erinnert mich an Bach oder an die Bibel.
In der Bibel werden wir Menschen mit Schafen verglichen. Viele behaupten, Schafe seien dumm. Aber das stimmt nicht. Die kleine übersichtliche Herde auf dem Reßle-Hof, den ich übrigens sehr empfehlen kann, ist eine zutrauliche, sensible Gruppe. Sie schmusen gern und erkennen einen schnell wieder. Tiere sind sehr schmerzempfindliche Wesen. Tiere zu quälen ist daher schlimm. Jedes Schaf hat eine eigene kräftige Stimme. Es sind alle Stimmlagen dabei, Tenor, Bass, ein ganzer Chor.
Jedes Schaf hat eine eigene Persönlichkeit. Das habe ich im Stall gemerkt. Eines stampft, ein anderes ist scheu, wieder eines ganz scharf darauf, die Hand zu lecken. Zusammen klingen sie wie das Rankett in der Sandtner-Orgel. Wenn ich in einer kleinen Herde auf der Weide einzelne Schafe wiedererkenne und sie mich, wieviel mehr Gott uns Menschen!

Gladiator, den schwarzen Hengst, mochte ich besonders. Gut, eine Blenderfarbe, dazu ist er riesig und hat geflochtene Zöpfe wie ein Afrikaner. Aber seine Art gefiel mir gut, protzigsensibel.

Der sechsjährige Sohn erschien mir hochbegabt, er fuhr Trecker, aber wie!, schnell und souverän, rückwärts auch, lud Holz ab, trieb die Schafe zusammen.
Die Kühe im Stall erklingen, Heu fressend, eine Kuhsinfonie mit Glocken.

Nun bin ich wieder zuhause, nach sieben Tagen. Nur um morgen wieder nach Hamburg zu fahren.

Ich habe die Chopins Revolutionsetüde transkribiert. Bald kommt das Video.

Es ist mein Geburtstagsmonat. Da ich schon oft gefragt wurde: Es ist der Valentinstag, 14.2. Diesmal ein Sonntag ❤️

Ist die Wirklichkeit schneller als die Phantasie? Bei mir nicht. (AHS)

Wer oder was schlägt schon meine Phantasie?

Außer Gott.

Die Aufnahmen / Videos haben heute viel Spaß gemacht.

9 Werke. Richtig fleißig waren wir in Schongau an der Sandtner Orgel. Top Orgel-Mikrofone. Mein Gehirn ist ganz anders fokussiert und konzentriert beim Aufnehmen als (nur) beim Üben. Ich kann spüren, wie bei Anstrengung meine Seele und mein Verlangen mit meinem Gehirn clashen. Warum? Meine Seele ist ein weites Meer und mein Gehirn (nur) ein Organ. Aber ein sehr gutes. Nun, beide müssen täglich gepflegt, erzogen und ernährt werden: Seele und Gehirn. Und beide sind angekoppelt an meinen Geist. Ich erkenne das Große und Ganze alleine durch Üben nicht so wie durch Aufnahmen. Dazu analysiere und denke ich beim Üben. Jedoch beim Aufnehmen entsteht automatisch durch den Druck der große Überblick. Man sieht nicht mehr Bäume, sondern hört den Wind in den Fichten.

Draußen regnet es.

Brahms, Mendelssohn, Bach, Messiaen, Chopin.

Danke, Andreas! Es tut gut, so entspannte, unkomplizierte Musikerfreunde zu haben. Alles geht wie geschmiert.

Und auch hier in Schongau gibt es einen schönen Bücherschrank. In einer gelben Telefonzelle!
ps: Wenn eine Orgel einen freien Spieltisch hat, der Weg eventuell nicht direkt geht, sondern erst in die entgegengesetzte Richtung, also nach unten statt nach oben, dann dennoch sollte das Spielgefühl geschmeidig, nie teigig sein.

Danke für eure neuen Bestellungen!


Das Ohr der Eifersucht hört alle Dinge.

Das Ohr der Neides auch. Die Frage ist, wie.

Ich bin in Schongau bei München an der wunderschönen Sandtner-Orgel angekommen. Schongau ist eine hübsche, wohlhabende Stadt von ca. 15.000 Einwohnern. Sie hat mindestens fünf schöne Orgeln zu bieten. Die dreimanualige „Sandy“ in Maria Himmelfahrt, früher Steinmeyer / Kamp, ist die größte mit einer langen Geschichte. Ein Kraftpaket! Sie hat eine mechanische Spieltraktur und eine digitale (elektronische) Registriertraktur. Schleiflade. Die Wege sind kurz und direkt: ein angenehmes, transparentes Spielgefühl. Direkter Kontakt zum Tonventil. Ihre Zungen sind bombastisch, der akustische 32-Fuß, Fagott (früher Pedal), das man runterkoppeln kann aus dem 3. Manual, ein voluminöses Schwellwerk. Ein Larigot (Zimbel). Ein hübsches Steinmeyer-Rankett, ein Cucculus. Wundervolles Säuseln.

Schöne Schwebeteppiche und Solostimmen, dazu eine tolle Akustik in einem barocken, weiß-goldenen Umfeld voller Deckengemälde und Schnörkel, goldener Zunftstangen, Adler, Engel. Feuer frei!
Für Brahms, Mendelssohn, Messiaen, Chopin! Bald kommen die neuen, schönen Videos! Die digitale Registertraktur ist spannend zu sehen, bunt, flackernd, eine IT-World hinter einem Schrank.

Dann besuchten und spielten wir noch eine weitere wunderbare Orgel, die kleine historische, süddeutsche Ferdinand Stückl -Orgel von 1725 in der hübschen zweiten Barockkirche St. Anna Spitalkirche, Werckmeister. Der geniale Orgelbauer Ferdinand Stückl stammt aus Schongau. Die kunstvolle Orgel ist ähnlich einer italienischen Orgel. Klein, aber oho, Wahnsinns-4-Fuß, scharfe Mixtur, kurze Oktave, kleines Einmanual, richtiges Pedal (kein Stummel-Pedal), repetierend, wunderschöne türkis-dunkellila Farben, passend zur Kirche, gold-weiße Engel. Perfekt für Muffat, Kerll, Pachelbel, Knecht, Rathgeber… Was mir mit am besten gefiel: die Schwerter. Aus hellem Holz. Als Registerknöpfe. Wie breite Malerpinsel. Sinnlich. Künstlerisch.

Ich liebe Messiaens Banquet, der über und unter dem Schweben das Glitzern setzt, die Tropfen, die Flecken. Die Achse zeigt, wie sehr er die Tropfen in steigende Intervalle färbte.
Blutflecken in Quinten.

Man kann Messiaen auch wundervoll ohne Einfuß registrieren.

Sehr mag ich an der Sandtner-Orgel, dass es keine fatalen Setzer-Knöpfe zwischen den Tasten gibt. Und dass alle Tutti nie ein mauerndes Pedal haben.

Wenn man das Cromorne stimmt (halbgeöffnet, „Fischdose“), braucht man ein Stimmeisen („Harpune“) mit einer unteren Einkerbung (Haken). Es gibt unterschiedliche Stimmkrücken. Das Cromorne haben wir abends gestimmt für die Videos.

Spaghetti Larigot!

Auch die schöne Offner-Orgel spielte ich in der wabenförmigen Kirche Verklärung Christi, von 1974, 2014 generalüberholt. Sie passt optisch perfekt zur Kirche und ist völlig anders. Sie hat eine mechanische Spieltraktur und eine pneumatische Registertraktur und sehr starke Zungen. Kippschalter. Mich an Lobback-Orgeln erinnernd. Andreas hat mir stets die Orgeln auch von innen gezeigt. Ein wirklich toller Musiker.
Heute 8 Stunden geübt trotz Kälte, und in die Unterschiedlichkeiten zu Hamburg, St. Wendel und Tholey eingetaucht. In St. Wendel wurden meine Noten abfotografiert. Welche Farben was bedeuten. Ja, jede Farbe hat eine Bedeutung.

In St. Wendel wohnte ich im Posthotel. Aber jetzt wohne ich so richtig wundervoll: Auf einem Hof mit 13 Pferden, preisgekrönte Kaltblüter und anhängliche Schmuse-Fohlen, mit Schafen und Babyschafen, Katzen, Babykatzen, Kühen mit Kälbern. Ich liebe Tiere! Wenn die Musik nicht meine Liebe wäre, dann hätte ich vielleicht etwas mit Tieren gearbeitet.

Warum? Tiere nähern sich schüchtern, neugierig, klug. Erst laufen sie einem vorsichtig hinterher, bis man sich Zeit nimmt. Katzen schnurren und reiben sich an Steinen, bis sie kommen und sich anschmiegen. Pferde haben melancholische Augen und hochsensible Nüstern. Kühe lassen sich ihre Hörner streicheln. Manche sind 18 Jahre alt. Ich empfinde Tiere oft als Wesen mit empfindsameren Seelen als Menschen. Ein neuer Tag im Monat!

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Stade

Beim Orgelspiel muss man sich weg vom Spieltisch denken, hinein in den Raum, hinein ist die Orgel. Besonders dann, wenn der Spieltisch nicht schön ist. (AHS)

Gestern: Die wunderschöne, viermanualige Stumm-Klais-Orgel in St. Wendel besitzt keine historischen Pfeifen mehr und wurde 1933 zu einer romantischen Orgel von Klais, dann später wie viel romantische Orgeln als verpönt geltend umgestaltet mit vielen hellneobarocken Registern. Dann wieder verändert: Nun ist sie sozusagen beides, romantisch und (neo)barock. Noch bis letztes Jahr wurde sie erweitert und erhielt eine Klarinette. (Apropos Klarinette: Ich mag bei Schubert, dass er den Klang von Oboe und Klarinette mischt zu einem neuen Klang – das, was sich beißt, eint. Die sanfte Klarinette ohne Vibrato und die Oboe, die heute ohne Vibrato nicht leben kann.) Nun ist das HW (unten) sowohl für Barock als auch für Romantik farblich gesetzt, das zweite Manual ist der Nebenprospekt links, dann kommt das schöne Schwellwerk (3. Manual) und dann oben der Nebenprospekt rechts. Die beiden oberen (alle) sind hervorragend für Romantik geeignet, Mendelssohn, Brahms… Perfekt. Es gibt ein Diaspon (ein englisches Prinzipal), herrliche Flöten und Zungen (momentan nicht gestimmt, da sehr kalt), einen moderner Heizstrahler hinten, der rot leuchtet, damit man ihn nicht vergisst, einen orgelspielenden Engel. Das Licht geht mit einer fancy Lichtbedienung an, das man dimmen kann.
Es ist ein breites Radialpedal (radiating pedalboard), sternenförmig, kaum Wiederstand. Der Klang oben mit seinen romantischen Mixturen ist wunderbar, unten dreimal so schön. Glockenspiel, Zimbelstern, süffiger Sound, schöne Plena und Soloflöten, alles mischt sich geschmeidig. Auch der Spieltisch gefällt mir. Elektrische Verbindung zur Orgel.

Ein unglaublich netter Kirchenmusiker! Danke!

Heute: Am nächsten Tag war ich wieder bei der wunderbaren Tholey. Nun soll man Orgeln nicht vergleichen. Das mache ich auch nicht. Aber ein wenig möchte ich sie verarbeiten, vor allem direkt am nächsten Tag mit gleichen Werken: Die beiden Orgeln, Hugo Mayer Tholey und die romantische Klais, sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Man kann auf keinen Fall sagen, welche schöner ist. Auch wenn manche meinen, die Orgel in Tholey sei schöner. Was man sagen kann ist, dass die Orgel in Tholey leicht und perfekt zu spielen ist, straight pedalboard, sie einem liebevoll entgegenkommt, sie wirkt unglaublich edel und stabil und wie gepuffert. Die Klais-Orgel aber hat ein besonderes  Charisma, ist eine Herausforderung, das liebe ich.

Ganz liebe Brüder.

Morgen: Sandtner-Orgel Schongau bei München. Ich freue mich! Ebenfalls ein wunderbarer Kirchenmusiker.

Durch eine Krise, egal, ob sie Covid, Corona oder sonst wie heißt, zeigt sich, wer oder wie man ist. Die einen machen nichts, geben auf. Wieder andere sind froh, endlich legal faul sein zu dürfen und machen ohnehin kaum mehr, als sie müssen (Dienst nach Vorschrift). Wieder andere werden depressiv, andere sogar aggressiv, weil durch die Krise ans Licht kommen, wie neidisch, gelangweilt, eifersüchtig und bitter sie sind.

Und dann gibt es die, die durch eine Krise wachsen, mehr werden, als sie vorher waren. Die sich fokussieren. Die beflügelt werden. Die geistlich wachsen. Deren Leidenschaft für Musik größer geworden ist, die kreativer werden, denen eine Krise hilft. Die wissen: This is not going to keep me down!

Ich werde für eine Zeitung interviewt bezüglich, wie Corona meine Karriere beeinflusst hat, vor allem als Konzertkirchenkünstlerin. Das Wort habe ich erfunden. Ich halte euch auf dem Laufenden.

ps: zum Thema Bescheidenheit wollte ich ja noch etwas schreiben. Ich glaube, dass es viel bescheidener ist, zuzugeben, dass man nicht bescheiden ist, als Bescheidenheit von anderen zu verlangen. Und selbst nicht bescheiden zu sein. Wer andere verurteilt, weil sie nicht bescheiden genug sind, ist selbst weit entfernt. Wer sich selbst für bescheiden hält, hat gar nichts begriffen. Wenn Männer von Frauen Bescheidenheit fordern, hat dies in meinen Augen meist eine sexistische Komponente. Es ist die deutsche Version von „Kopftuchtragen“: Bleib im Hintergrund! Verhülle dich!

Ich muss aus gegebenem Anlass, egal, wo ich bin, sämtliche Leute vor den Stalkern vorwarnen, dass sie vielleicht von diesen angeschrieben werden, um mich schlecht zu machen, meine Inhalte zu verdrehen oder mit Pseudonymen zu stänkern.

Ich habe festgestellt, alles, was international ist, ist viel weniger frauenfeindlich. Viel weniger Geklüngel. Manche sind seit acht Jahren in Foren, in denen in dieser ganzen Zeit keine Frauen Thema oder aktiv waren.

 Terzhaltige Mixturen. (AHS)

Heute lernte ich die wundervolle Stumm-Klais-Orgel in der Basilika in St. Wendel im Saarland kennen bzw. sie mich. Das wunderschöne historische Gehäuse, riesig von unten. Und kaum ist man oben, begegnet man einem völlig anderen Wesen, zerbrechlich, zart, fast klein. Das liebe ich so an Orgeln. Die zwei Wesen. Tough, stark, mächtig. Und gleichzeitig zart, empfindsam, verletzlich. So wie ich. Zwei Seiten. Parallel.
Ich übte zwei Stunden. Mendelssohn ist hier perfekt! Vier Manuale. Morgen dazu mehr.


Als Pianist und Organist lernt man, dass die Musik dann „entsteht“ oder klingt, wenn man nach unten drückt. Eigentlich fatal.
Selbst das Flügelhämmerchen schlägt nach oben; die Pfeife strömt die Luft nach oben. Aber wir haben gelernt, nach unten zu drücken. Dabei ist Musik von der Schwerkraft „befreit“. Will sagen: Selbst Gravität schwingt und federt wieder nach oben, beflügelt.

Musik hat die Sortierung und den Fluß. Vor allem aber das Fließen. Dazu ist die Orientierung nach oben gegeben. Als Dirigentin federe ich ebenfalls nach oben. Nicht nach unten.

Als Dirigent legt man die Welle. Man gibt die Akustik vor, die Schwingung, und das Orchester resoniert. Musik strömt nach allen Seiten.

Ich liebe zu dirigieren. Ich lerne durch das Dirigieren viel für das Komponieren. Schuberts Unvollendete, seine „Dreithematik“, die Aufhebung der Sonatensatzform. Die Behandlung des Einführungsthemas in der Durchführung.

Ich mag es, wenn drei Themen behandelt werden, siehe Dvorak, Bruckner, Mahler. Nicht nur zwei wie vorher üblich. Oder Mozart mit seinen unendlichen Einfällen.

Das Schwingen betrifft auch das Asymmetrische. Schuberts Liebe zur Symmetrie und zur Periode scheucht er gleich wieder auf, indem er das Asymmetrische betont, dann, wenn es zu behaglich wird.

Dirigieren war heute wunderbar. Die rechte Hand schwingt nach oben. Wichtig sind Spiegel und Podest. Kopf nach hinten. Ich liebe meinen Taktstock.

Sowohl beim Dirigieren als auch an der Orgel Schlag Zwei nicht einfach „übergehen“. Sonst wird alles automatisch immer schneller.

Infraschall, Macroschwingungen, diese zu übertragen mit dem Oberkörper oder der Seele, in einer Bewegung rechts ohne Schlacken, Zögern oder Ecken, mit Impulsen, aber rund. Und beim Ritenuto ziehe ich den Stock wie einen warmen Käsefaden hoch, das Handgelenk erhöht.

Ich mag die Übeorgeln in Hamburg, Georg Jann, Klaus Becker, Hermann Weber, Führer Wilhelmshafen, aber natürlich besonders das Riesen-Kleinod in St. Katharinen, die ich zärtlich Katharine nenne.
Es kommt mir fast futuristisch vor, wenn man in der Orgel auf dem Notenpult (Desktop) Zoom eingibt und die Kopfhörer dazu auf den Registern baumeln. Und dann in Holland landet.

Dann war ich unterwegs nach St. Wendel. Die UGGs halten mich warm. Schnee, Wind.

Rezept: Terzhaltige Tinkturen.

https://youtu.be/vb3LmTDQqF8

Bach erzählt sich selbst, kommuniziert sich selbst, braucht keine Show. (AHS)

Hamburgerin. St. Katharinen. Ein Tag voll Katharine. Wenn man Block-Quer-und Hohlflöte zusammen nimmt an der wunderbaren Flentrop, dann bringt zur leichten Schwebung der Tremulant den Glitzereffekt.
Erstaunlich ist, dass selbst wenn man P 8 im HW, OW und BW koppelt, der einzelne Prinzipal 8 im RP immer noch lauter ist.
Die Kirche wird grün angestrahlt innen, dazu die langen blauen Fenster, die Sterne, und oben drüber die sandfarbene Orgel, die jeden Tag anders aussieht. Zwei große Krüge und drei enorme Engel. Silber-sandfarben wirkt sie.
Der Cornet-Baß 2 klingt als vierte Stimme wie eine Bachtrompete im Scheidemann, in Oktavparallelen. Alle Stimmen wirken so transparent.
Das Pedal braucht Kern und Strich.

Ich habe Fans, die mich in Katharine schon kennen und mittags zum Lauschen kommen. Manche sitzen mit Laptop in der Kirche, arbeiten und hören mir zu. Oder kommen in der Mittagspause von der Bank. Nette Leute!
Die Orgel tut mir von ihrer Größe her gut: Nicht zu pushen, nicht zu viel Energie, nicht fanatisch, sondern ruhig von einer Kadenz zur nächsten, getragen von einer wirklichen Größe. Innere Ruhe. Mit Distanz und Objektivität. Im Grunde ist die Orgel der perfekte Ausgleich zu mir. Für mich. Groß, delikat, entspannt, vorbereitend. Sehr klar, mal weich, dann scharf. Timing und verlangend nach rhythmischen Bausteinen. Timing und Charaktere gehen hier Hand in Hand.

Top-Lehrer, Top-Stadt, Top-Orgeln.

Wie unterschiedlich Menschen Orgel abhören – die einen stört das, die anderen hören gar keinen Unterschied, wieder die nächsten wollen das – für mich ist es so, dass diese Orgel gar nie schlecht klingen kann. Sie hat etwas an sich völlig Geniales.

Neu: Ich spiele ein Werk von Jan Raas: Tango.

The Film (über zwei Stunden):

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Lernen fürs Wirken – und im Wirken lernen! (Imke-Marie Badur)

Bin wieder in der Hansestadt angekommen. Ich übernachte diesmal in Pinneberg. Das ist schon Schleswig Holstein.

Ich übe gern mit Barfuß-Schuhen oder mit Socken an der Orgel. 

Was mich wundert: Dass in der Kirchenmusik (und Amateurwelt Kirchenmusik) Männer, die meine Meinung hier im Blog nicht mögen oder nicht verstehen, dennoch eifrig lesen, und nicht nur das, darüber reden, und dass sie nicht mit mir darüber reden, sondern hintenrum. Sie lesen die Jahre meines Blogs emsig durch. Warum, wenn sie meine Meinung doof finden? Ich lese nur das, was mich interessiert und anspricht. 

Ich habe keine Werbung für meinen Blog gemacht. Er scheint aber durch die Decke zu gehen. 

Und ich stehe zu meinem Blog und mache nicht wie die Mobber die Dinge im Finsteren mit Fake-Namen.

Jürgen Strupat und seine „Rasselbande“ (Anhänger) Rochus Schmitz, Markus Theising und Karl-Bernhardin Kropf etc. dagegen verkraften meinen Blog anscheinend nur schwer, wie ich heute wieder bemerkt habe. Vor allem, wenn ich sie nicht zum Thema mache. Und bin belustigt, dass mich einige dieser „Gang“ für eine Art IT-Genie zu halten scheinen? Dabei ist es einfach nur Michael Klein, der mir regelmäßig Auszüge aus dem Forum weiterleitet.

Jürgen Strupats Anhänger teilen mir jedesmal eifrig mit, wenn sie irgendwo im Netz über mich lästern, damit ich es ja nicht verpasse, weil ich es sonst nicht beachtet hätte. Inwiefern diese Männer tatsächlich gefährlich sind, kann ich noch nicht abschätzen.

Ich halte Frauenfeindlichkeit für genauso schlimm wie Rassismus. Ich hoffe, es kommt der Tag, wo dies auch genauso bewertet wird; ich finde Frauenfeindlichkeit sogar noch schlimmer als Rassismus.

Ich weiß, dass es heute noch viele andere Geschlechter gibt als Mann und Frau. Ich kenne mich da nicht so aus; für mich gibt es Mann und Frau, anhand der entsprechenden Merkmale und Unterschiede. Ich kann mich nicht um Queer und andere Facetten kümmern, da kümmern sich andere darum, das ist gut; sonst wird es mir zu viel. Jeder Mensch hat seine eigene Berufung, sich zu kümmern. Ich kümmere mich um Frauen in der Männerwelt. 

Minorities in Berufsgruppen haben es immer schwer. Und in meiner Karriere sind Frauen eine Minderheit

Ich sage nicht, dass Frauen bessere Menschen sind. Sie haben oft die Tendenz, Männern gefallen zu wollen, was dazu beigetragen hat, dass Frauen unterdrückt wurden. Ich treffe eigentlich sehr selten Frauen, die so sind wie ich. Fast nie. Ich glaube, dass, wenn es mehr Frauen gäbe wie mich, Frauen in der Kunst nicht mehr unterbesetzt wären. Ich treffe meist nur Männer an.

Auf der einen Seite werten mobbende Menschen meine Vita ab, auf der andern Seite stellen sie mir täglich nach, als wäre ich sehr wichtig. Das passt ja nun nicht zusammen. Wenn ich ein Niemand wäre, der nicht viel können würde, oder jemand, der spinnt, warum sind sie dann so scharf darauf, alles über mich zu erfahren und meinen Namen schlecht zu machen? Warum ist mein Blog dann so wichtig? Und warum geben sie mir so viel Aufmerksamkeit, wo ich doch angeblich auf deren Aufmerksamkeit aus bin?

Wenn Christoph Bornheimer, dessen Webseite keine Impressums-Adresse angibt und den ich angezeigt und erfolgreich abgemahnt habe, so um seinen Ruf bemüht ist, warum versucht er, meinen schlecht zu machen? Er attackierte mich bewusst während meiner wichtigen Prüfungszeit. Da ihn mein Anwalt abgemahnt hat, besitzt er nun ein Impressum. Jan Wilke hat sich dabei mit Bornheimer zusammengeschlossen. Beide kommen mir neidisch vor.

Der Hass auf meine Vita ist mir schleierhaft. Es kann doch jeder an seiner arbeiten, anstatt die Vita anderer schlecht zu machen und abzuwerten oder als erfunden darzustellen. Ich kümmere mich nie um die Vita anderer, sondern arbeite an meiner. Wieviel Zeit verwenden manche, die Vita anderer zu neiden und zu hassen? Das ist doch Zeitverschwendung.

Meine Vita ist eine lange Geschichte mit so außergewöhnlichen Merkmalen, dass ich manches noch für mich behalte. Das ist doch völlig ok. Und immer ist eine Vita mit viel Erfolg auch stets eine, die Misserfolge beinhaltet. Man schaue sich dazu die Vita aller besonderen Leute an. Dass Bornheimer mich attackiert, ist deswegen so absurd, weil ich viele besondere Dinge noch gar nicht erwähnt habe. Ich glaube, die wirklich besonderen Dinge über mich werden eines Tages die sein, die mir jetzt noch unangenehm sind, die, von denen ich es nie gedacht hätte oder die mir seltsam vorkommen und die auch anders sind (aufgrund von Bedingungen, aus verschiedenen Gründen, aufgrund der Gesellschaft und da nicht Mainstream). Vielleicht sollte ich eine Unter-Rubrik anfertigen, wo meine Misserfolge und mein Versagen gelistet werden. So etwas gab es ja auch noch nie. Vielleicht sind sie dann zufrieden. Ich fertige eine Anti-Vita an. Ich kann euch sagen, die ist genauso spannend wie meine Vita. 

Das wirkliche Leben ist jedoch nicht die Vita und all das Zeug. Sondern das reale Leben ist hier und jetzt. Das Atmen. Das Lächeln. Das Sein. 

Man sollte hier immer die Motive klären, warum jemand mobbt und verleumdet, aus welchem Umfeld jemand kommt.

Wieviel Videos und Follower und Fans und CDs und Abschlüsse haben Christoph Bornheimer und Jan Wilke? Dann wird man schnell eine Antwort finden, warum sie mich attackieren. Viele Männer haben sich anfangs bei mir als “Frauenversteher” ausgegeben, so auch Bornheimer und Wilke. Da ich sehr offenherzig bin, habe ich diesen einiges Persönliche von mir erzählt, was sie gegen mich verwendet haben, kaum, dass ich mich umdrehte. Daraus habe ich gelernt. Aber solche Leute drängen sich gern in mein Leben. Diese haben großes Interesse an mir.

Genauso wenig aber interessieren mich Rochus Schmitz, Schmitz aus Trier, Lucas Kluck, Sebastian Küchler-Blessing, Karl-Bernhardin Kropf, Jürgen Strupat, Markus Theising. Oho! Von den meisten habe ich zuvor noch nie gehört. Dass ich fast alle oben genannten anzeigen musste, zeigt mir, wie aggressiv das Mobben in der Kirchenmusikszene ist. Wenn ihr etwas dieser Art hört, teilt es mir bitte mit. Offenbar haben sie nicht damit gerechnet, dass ich mich wehre. Oder besser: dass ich mich wehren kann. 

Neid ging schon los, als ich 2018 noch ganz am Anfang Orgel studierte. Noch davor. Bei meinen ersten Schritten in die Orgelwelt. Kießling war völlig dagegen, dass ich Konzerte spielen und Orgel studieren wollte und ist bis heute sauer.

Früher hieß es: Ach, sie ist Pianistin, die kann noch kein Pedal spielen. Dann studierte ich und lernte das Pedal. 

Dann hieß es: Ach, die nimmt ja noch gar nicht an tollen Orgeln auf. Dann nahm ich an tollen Orgeln auf. 

Dann hieß es: Ach, sie hat noch nicht Kirchenmusik studiert. 
Dann studierte ich Kirchenmusik.

Was kommt als Nächstes? 

Die deutsche Kirchenmusikszene ist von Mobbern und Neidern durchtränkt, finde ich, die die wenigen Frauen gern vergraulen würden. Dass die Mobber von einigen innerhalb der Szene geduldet und gedeckt werden, spricht nicht für die Kirchenmusik.

Wenn eine Frau gewissen Männern etwas bringt (Wettbewerbe…) oder ihnen gehorcht, ist sie vielleicht (eine Zeitlang) willkommen. Aber einmischen darf sie sich nicht. Und fast alle Stellen gehen an Männer. Alle Foren, Gruppen, Zeitungen, Diskussionen etc. führen Männer. Daher ist mein Blog auch so ein Schock für sie und glücklicherweise ein Gegenpol.

Weil ich einen eigenen Kopf und eine eigene Meinung habe und nicht bescheiden bin, was man von Frauen gern erwartet – dass, wenn die Bescheidenheit nicht da ist, sämtliche Knöpfe des Mobbings gedrückt werden. Aber vielleicht ist es gut, dass mal jefraud da ist, um diese Sachen direkt anzusprechen. Denn es geht doch sonst vieles nur hintenrum in dieser Szene ab. Es gibt eben eine sogenannte „toxische Männlichkeit“. 

Und was ist Bescheidenheit? Das ist doch mal eine spannende Frage, der ich mich morgen widmen werde.

Wenn eine Frau zu schüchtern ist, wird sie nicht ernst genommen. Ein Kirchenmusiker in Regensburg äffte einmal die Stimme einer Frau nach und sagte in hoher Fistelstimme: “Oh, Entschuldigung, dass ich da bin.” Aber wenn eine Frau sich keineswegs entschuldigt, dass sie da ist, passt es den Männern auch nicht.

Die Frauen, die viele Männer akzeptieren, ist die dienende Frau: (neben der Mutter) Tochter und Ehefrau (oder die jeweilige Geliebte oder der Geliebte, Sekretärin, Assistentin, Studentin etc.). Die dienende Rolle oder die, die “unter ihnen” ist. Die fährt, abholt, macht und tut, kocht, putzt, zuhört und organisiert, die alles in Schach hält oder sie anbetet. Die keine Kariere macht. Sondern aufgibt. Die im Hintergrund dient. Die auf keinen Fall besser ausgebildet ist. Auf keinen Fall besser oder öffentlich ist. Auf keinen Fall “gefährlich” ist. Viele Männer sind an solche Frauen gewöhnt. Und wenn sie einer Frau vielleicht erlauben, aus der Reihe zu tanzen, dann gerade mal nur der eigenen. Sonst keiner mehr. Leider spielen diese Frauen das Spiel mit. 

Aber keine Sorge, es gibt auch ganz tolle Männer, denen ich vertrauen kann und die eine große Hilfe und echte Freunde sind.

Und ich habe nichts gegen konstruktive, echte, produktive Kritik und kontroverse Gespräche, aber bitte ohne Fakenamen, Hass, Sexismus und Hintenrum. 

Ich denke, es geht darum, dass eine Frau überhaupt einen Blog hat, eine Meinung vertritt, eine (andere) Haltung besitzt und eine eigene Community und Fangemeinde, überhaupt in irgendeiner Weise mehr „Macht“ hat als die Lästerforen zusammen. Macht ist sonst schon viel zu lange nur bei Männern in der  Kirchenmusik und Orgelwelt. 
Da wird mir mit Hass anonym und sexistisch kommentiert, „alle meine Fans seien erfunden, meine Vita auch, ich müsse für den Blog unbedingt versohlt werden, er sei nur Unfug.“ Der Blog einer Frau darf doch unmöglich mehr Wirbel schlagen als langgehütete Lästerforen. Ohne meinen Blog würden vieles unentdeckt bleiben und manche Sachen nie ans Licht kommen. Wenn man meint, ein Blog wäre nicht die richtige Plattform, etwas beim Namen zu nennen: Ein Blog ist mehr wert als Foren und Gruppen, in denen gelästert wird und in denen nur Männer zu Wort kommen, die sich kennen und bauchpinseln.
Wer Frauen keinen Raum gibt, muß sich nicht wundern, dass sie ihren eigenen Raum nehmen.

Die Meinungen der männlichen Organisten wurden ja nun jahrzehntelang hinlänglich behandelt, wie ich hörte.

Erst muss man sich in ein Stück verlieben, sonst wird da nichts draus. (AHS)

Darf ich euch verraten, dass ich manchmal ein Whitney-Houston-Fan bin? Ich liebe besonders das Lied Run to you. Ich weiß, es mag kitschig klingen. Ist mir egal. Ich mag es auch, wenn Männer das Lied singen. Einmal hörte ich es in einem Hotel in Dauerschleife. Als ich wenig später auf dem Gang erschien, betrachtete mich der Typ vom Nachbarzimmer etwas skeptisch.

Wenn ich viel übe, werde ich BlackRoll-süchtig, anstatt ins Bett zu gehen.

Heute habe ich zufällig (scheinbar lebe ich hinter dem Mond?) zum ersten Mal von Gladbeck gehört (beim Üben). Ich bin entsetzt, was da passiert ist, besonders von Udo Röbel. In was für einer Welt leben wir, dass ein solcher Mensch anschließend Chefredakteur der Bild wurde, anstatt bestraft zu werden?

Wenn ich so etwas erfahre, dann bin ich froh, dass ich warm und sicher mit der Musik beschäftigt bin, egal, wie böse die Welt da draußen ist. Was wäre ich ohne die Musik?

Am WE werde ich neue Orgeln kennenlernen. Psst. Geheimnis.

Für mich hat Musik viel mit Gnade, mit Grace zu tun, mit Filigranität. Obwohl ich so ein schneller Mensch bin, wirke ich bei manchen Dingen wie ein Spätzünder. Macht nichts. Fliege ins Leben, lande bei Gott.

Anbei ein älteres Video:

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Musik ist Wechselwirkung, ist integer. (AHS)

Neue weitere Künstlerseite:

Künstlerseite prKulturBecker

ps: ich finde viele Domorganisten übrigens super. Es sind nur ein paar, mit denen ich sehr seltsame Dinge erlebt habe…

Neu: Kleines Corona-Impro at home: am Flügel

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