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Ann-Helena Schlüter

26. Februar 2021

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Musik liegt in der Stille dazwischen. (W.A. Mozart)

Wunderschönes Wetter hier in Hamburg. Die Krokusse blühen. Trotz „Coronazeiten“ an tollen Orgeln konzertieren, spielen und Kollegen live konzertieren hören. Im Michl HH. (Michel) Voller Rettungsringe. Eigentlich ein Vorrecht und Segen.
Was für eine Woche. Und genieße trotz Stress die Extremsituationen, zu sehen, wie ich nun heute mit Musik umgehe, wenn die Anspannung und die Anforderungen groß sind. Denn die Orgel hat mir sehr geholfen, aus dem Artistischen in die Ruhe zu kommen. Das genieße ich sehr. Das ist eine neue Facette in meiner Musikalität. Denn es geht um Berühren, nicht um Beeindrucken. Und die Flentrop-Orgel in Katharinen und die Marcussen-Orgel in Harvestehude haben mir viel beigebracht.

Danach etwas ausspannen, luxuriösen Birnensaft trinken, alte Klassiker-Filme wie Der Name der Rose mit dem kürzlich verstorbenen Connery anschauen, Rotwein. Ein krasser Film. Dieser Film ist eine deutliche Kritik an gottloser Religion, Heuchler und – – ich würde sogar sagen, gegen Macht-Männer allgemein. Eine Kritik, die noch heute gilt. Denn ist nicht auch heute jeder Mensch ein Ketzer, der diese Dinge und Zustände kritisiert? Werden nicht heute andere Scheiterhaufen errichtet, beispielsweise in den sozialen Netzwerken? Aber der Film geht gut aus. So wie auch im realen Leben: Es werden die brennen, die andere zerstören wollen. Man muss also zu Geschichte(n) greifen, wenn man Leuten die Augen öffnen will. 

Ich freue mich auch, dass meine Webseite wie gesagt neu von Saskia Lund (Schwedin wie ich) sehr gut betreut wird, denn eine solch komplexe Website muss stets aktualisiert werden (SEO, Shop, Plugins, Cookies…). Daher war meine Seite am Montag wegen Aktualisierung kurz offline. Sie wird extrem viel besucht.

Flentrop hat eine Neuschöpfung nach historischen Maßstäben in Hamburg geschaffen. 17 Zungen.

Ich mag Flentrop, er hat neben Katharinen auch die schönste Orgel der Welt wunderbar restauriert: Die von Galtus und Germer Hagerbeer gebaute Orgel in Alkmaar Grote Sint Laurenskerk mit den wunderbaren Flügeltüren von Everdingen und dem königlichen Orgelcase von van Campen. 1722 war dann Caspar Schnitger am Werk. 13 Zungen.

Ich mag die „delikaten“, königlichen Stimmen.

Ich mag sehr das „Rugpositief“ (Niederlande), aber auch das Borstwerk der wunderbaren van Covelensorgel für Sweelinck in der gleichen Kirche. Sehr empfehlen kann ich Pieters DVD zu seinen Orgeln. Walcha hat 1956 Alkmaars Orgeln weltberühmt gemacht, die holländisch-norddeutsche Bachorgel.

St. Katharinen Hamburg, 21.2.21

Hast du einen Feind, gib ihm Information. (Rolf Dobelli)

Es geht darum, dass die wenigsten Menschen mit Informationen umgehen können. Sie wissen oft nicht, was wirklich relevant und wichtig ist.

Meine zweite Prüfung ist auch sehr gut gelaufen. Es hat Spaß gemacht. Am Anfang meinte ich noch kurz, ich säße am Flügel, war wie eine Art Backflash, wahrscheinlich, weil ich nervös war. Brahms, Mendelssohn, Liszt, Messiaen, Chopin, Raas, Messiaen. Danke, dass ihr an mich gedacht habt! Bald kommt der Link.


Ich liebe es, wenn es in einem Konzert eine Begrüßung gibt. Bei einer Prüfung ist das leider nicht so.

Das Geräusch von Setzern ist nicht schön, nie schön wie das von echten Registern.
Ps: Manchmal komme ich mir vor, wenn ich aus Spaß mit den Füßen über die Pedale gleite, also Slides mit etwas „Schmutz“, mit „Extrageräuschen“ wie in der Popmusik, als würde ich Slides auf der Gitarre spielen.

Zwischen denen, die fanen und antifanen stehen, dazwischen stehen, arbeiten, mittendrin. (AHS)

Zweites Konzert, morgen (bzw. dann heute) 17 Uhr, Romantik und weiter: Brahms, Mendelssohn, Chopin, Raas, Messiaen und Liszt. Es wird wegen fehlendem WLAN in St Johannis Harvestehude leider nicht live gestreamt werden können, aber es wird dennoch gefilmt und dann auf YouTube gestellt, ich sende euch den Link am Donnerstag.
Freue mich. Gehe heute früh schlafen, um fit zu sein. Gute Nacht!

Dankbar ❤️

Ja wow, es war viel, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, an dieser wunderbaren Orgel in St. Katharinen zu spielen und zu wissen, es hören so viele super tolle Leute zu live unten und am Bildschirm im live-Stream. Von nah und fern und international. Ich habe mich sehr geborgen gefühlt und umbetet, danke euch allen! Es ist sogar noch online. Wahrscheinlich noch länger. Danke für all euer Feedback und Lob. Bin begeistert! Ich selbst habe es noch nicht angeschaut, bin empfindlich, mich selbst anzusehen, kennt ihr das? – wenn man so ernst und konzentriert ist.

Dieser innerliche FlOW.
Das Filmteam mit Christian Frank ist sehr nett, danke auch an Jonas, der so toll geblättert hat, an den lieben Hausmeister der Kirche St. Katharinen, der mir oben im Jugendzimmer das Sofa zeigte, so dass ich vorher schlafen konnte.

Gegen 16 Uhr hatte ich so eine Erschöpfungswelle von der vielen Arbeit. Ohne das Sofa hätte ich es nicht geschafft. Es sind oft Kleinigkeiten, die einen retten. Augen zu machen können, Stille, sich kuscheln in eine Decke. Draußen hörte ich den unaufhörlichen Innenstadtverkehr von Hamburg gedämpft. Gott spüren. Etwas Cola trinken. 30 Minuten vorher eine Banane essen, so wie Hans-Ola mir gesagt hat. Exakt 30 Minuten vorher. Die Schweden wissen es!
Jonas hat mir eine Banane mitgebracht. Vivian auch. Frank Löhr war auch da, Wolfgang, Jan – und natürlich Pieter via Zoom.

Zinke war gestimmt. Und dann Freude haben am Spielen. Auch wenn es anstrengend ist. Mein Stück hat mir auch Spaß gemacht.

Aber ja, Entspannung yes – aber .. nun, am Mittwoch ist schon das nächste Konzert. Ich glaube, es hat noch nie jemand 2 Konzerte in 3 Tagen dort gespielt Hat sich so ergeben. Bedeutet: Ausschlafen. Und dann gleich weiter! Denn morgen ist das Konzert schon morgen! Ich sende euch wieder den Link! Diesmal St. Johannis.
Diesmal Romantik!

Danke für eure Liebe! S.D.G.
Und etwas feiern ging auch.
22.2.21 und Sonne

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Mozart

Für mich hat Musik viel mit Gnade, mit Grace zu tun, mit Filigranität. (AHS)

Und es gibt sie doch noch: Konzerte!!

Orgelkonzert im Lockdown ❤️ St. Katharinen Hamburg. 19 Uhr. Prüfungstag! Danke für alle, die mich bis hierher unterstützt haben. Orgel 2018 bis 2021. Was für eine unfassbare Zeit! Kein Vergleich mehr zu 2018. So eine Prüfungszeit ist eine sensible. Ich bin seit drei Jahren in Dauer-Prüfungszeit in Extrem-Bedingungen. Ein Wunder, dass ich noch geradeaus gehen kann. Den Mount Everst in Rekordzeit mit Bestnoten bisher bestiegen in extremen Witterungsverhältnissen und Anfeindungen. In einer Männerdomäne. Wie oft wurde mir als Neueinsteigerin, die anders und außergewöhnlich ist, in diesen Seilschaften etwas schwer gemacht oder versucht, mich zu hindern. (Dazu gehörten auch Professoren, die teilweise Frau und Kind verließen, wie es oft bei Professoren üblich ist, aber es wohl als nicht heilig empfanden, wenn man einen Coffee to go -Becher in die Kirche mitnimmt. Ich sage nur #Coffeetogo.)

Dennoch oder gerade deswegen behaupten Leute wie Christoph Bornheimer negative, falsche Dinge über mich. Ich frage mich, was Motive von Männern sind, die Frauen und Konkurrenz auf diese Weise schaden wollen. Meinen diese, sie wären fehlerfrei? Ich frage mich, woher sie diese Lästereien haben. Ich möchte nicht wissen, wieviele Fehler diese selbst haben. Ich glaube, es ist Neid, da Bornheimer und Jan Wilke mich aus dem Nichts attackierten, obwohl ich mit ihnen nichts zu tun habe, weil ich aus ihrer Sicht zu viel Aufmerksamkeit bekomme. Und dann wundern sie sich, wenn ich mich wehre. Da sich viele Frauen eben nicht wehren. Ich bin für jeden Angreifer dankbar, auch wenn sie mich bewusst in meiner Prüfungszeit belästigen. Da bleibt frau auf dem Teppich und lernt für die Zukunft, damit umzugehen. Und ich habe gelernt, solche Leute zu ignorieren. Das war ein großer Schritt für mich. Natürlich habe ich Fehler wie viele andere Künstler auch. Ich weiß, dass ich nicht fehlerfrei bin, denn das ist niemand. Aber wer mich bewusst attackiert, obwohl ich nichts getan habe und obwohl selbst voll Fehler, der soll nicht denken, dass ich mir das gefallen lasse. Denn es lassen sich viel zu viele Frauen Anfeindung und Attacken gefallen und ziehen sich voll Angst zurück. Ich kennen das Gefühl. Damit ist für Männer weibliche Konkurrenz erneut ausgeschaltet. Ich möchte zeigen, dass es auch anders geht.

Was haben Konkurrenten Beethoven, Wagner, Bach und Mozart nicht alles vorgeworfen?

Dass Leute mein Können und meine Noten anzweifeln und gar als „erfunden“ darstellen, die selbst nicht mal ansatzweise  können und geleistet haben, was ich kann und geleistet habe, sagt viel aus über die deutsche (Semi-) Orgelszene und gewisse ‚Orgel-Foren’. Aber viele Kirchenmusiker sind schon als Studenten in Lästergruppen drin und sind das so gewöhnt. Viele von denen wollen nur meine Aufmerksamkeit. Es ist für die ein Spiel.
So ist das, wenn man Orgelinfluencerin ist. Auch unfreundliche Mails und Kommentare von Rochus Schmitz, die laufend eintreffen, der, der im “Blauen Forum” die Lästereien startete. Und von Lucas Kluck. Einfach ignorieren. Das kann ich jeder Frau raten, die von Männern im Netz belästigt und angegriffen wird. Denn es muss Neid sein. Wer nimmt sich sonst so viel Zeit und Mühe, jemandem zu schaden? Offenbar hat sich noch nie jemand gewehrt. 

Ich freue mich auf morgen! Und es geht ja noch weiter und jetzt erst richtig los. Und versagen und irren ist auch ok, gehört dazu.

Ein Faker (ich weiß, wer es ist) aus diesen Kreisen schrieb an meine Agenturen etc., er würde seine „Abschlussarbeit über mich und meinen Blog schreiben“ – ich nehme das als prophetisches Kompliment. Auch dass sich „berühmte Psychiater mit Studenten über meinen Blog unterhalten würden“. Gerne. Manche erhöhen mich sogar dann, wenn sie mich diffamieren wollen, und merken es gar nicht.

Titel: Komm, Heiliger Geist

#HeiligerGeist #Annhelena

Wusstet ihr, dass ein Flugzeug oder ein Drache nur bei Gegenwind steigen kann? So auch beim Menschen, so auch bei mir.
Der Klügere gibt nach – ist dies immer das Beste, würden ja stets die Dummen gewinnen. Das kann es ja nun nicht sein. Bei 90 Prozent der Fälle geht es oft „um nichts“. Da kann man nachgeben. Aber da, wo es wichtig ist, darf man es nicht. Es gibt genug Duckmäuser im Leben. Natürlich bringe ich frischen künstlerischen Wind, das führt zur Reibung. Reibung ist auch ok. Aber was über Reibung hinausgeht (und bin empfindlich und wohlbehütet und war daher über Dinge in dieser Szene schnell geschockt)… 

Es geht um Überwinden. Das geht nur mit Gott. In meinem Fall geht es auch darum, dickhäutiger zu werden.

Choral:

Komm Heiliger Geist, Herre Gott,

erfüll mit deiner Gnaden Gut

Deiner Gläubigen Herz, Mut und Sinn.

Sei das Halleluja in plötzlicher Brillanz oder in wehmütig zärtlicher Klage, in Freude überrascht oder in herzzerreißender Not – immer ist der Ausruf persönlich und intensiv: Komm, Heiliger Geist. So auch heute.
(aus dem Programm, AHS)

Hier der Link für den Livestream Lovestream für alle!, Konzert morgen am 22.2. 19 Uhr bis 20 Uhr in Hamburg, danach nicht mehr online:

https://youtu.be/oaYkHW6dpXI
Danach leider nicht mehr online

Stille ist kein Zustand der Abwesenheit, sondern der Anwesenheit. (Anne LeClaire)

Nach einem langen Pedal-Tag kommen mir meine Beine wie Watte abends vor.
Wie schwere Watte.

Ich bin wieder in Rotherbaum unter den vornehmen Hunden. Noch nachts werden sie spazieren geführt.
Ich bin sehr dankbar, dass es warm geworden ist. Oder besser, wärmer. Das ist ein großes Geschenk für meine Prüfungen. Ich sah mich schon erfrieren.

Freu mich auf meine Konzerte in Zweibrücken.

Hier ein kleines Schmankerl:

Morgen sende ich euch den ersten Link für den Livestream. Wahnsinns-Orgel. ❤️

Mendelssohn 1. Satz der B-Dur-Sonate Späth Orgel Bad Mergentheim:

Youtubi Ann-Helena

Religiös ohne Gott ist am gottlosesten. (AHS)

Heute geübt und genossen. Lange Probe mit Registrant bis 23 Uhr. Man lernt gemeinsam.

Pieter van Dijk hat Recht: Ein “Orgelnerd” zu werden wie die, die ständig über Orgel reden, anstatt Musik zu machen, ist nicht das Ziel. Es geht um Musik, nicht um Orgel. Um Musik machen, nicht diskutieren. Er redet in seiner Freizeit nicht über Orgel, da gibt es wichtigere Dinge. Musik ist, was zählt, und mehr noch Liebe, Menschen, Gott.
Ich bin zwar (momentan) ein Orgelfreak. Aber ein ganz anderer als die “Semi-Nerds”. Und Musik spüre ich mit jeder Faser meines Seins. Bei jeder schönen Stelle seufze ich auf. Die mächtige Orgel fängt meine Energie und meinen inneren Vulkan mit großen Fittichen auf.

Passend. Heute groß im Spiegel: Feindbild Frau. Hetze im Internet gegen Frauen. Bis zu Mord. “Online Hetze, Offline Mord”. Erinnert mich an die Kirchenmusikgruppe in facebook. Dort ist das Pöbeln von Frensel, Kropf, Schmitz aus Trier, Rochus Schmitz, Wilke und Bornheimer immer noch deutlich gegen mich. Auch Matthias Müller, Christoph Spengler, Dietmar Korthals, Johannes Richter, alles Männer, die ich nicht kenne, stänkerten. Johannes Richters Spiel gefällt mir überhaupt nicht, unvirtuos, wie vom Blatt gelesen. Überhaupt spielen viele sogenannte „Orgelfreunde“ grob. Ganz zu schweigen von Spenglers Videos, in denen es aussieht, als hätte er seine Tochter geheiratet und würde in jedem Video sein Enkelkind wiegen und als wäre er dabei eben aus dem Bett gestiegen nach einer durchzechten Nacht. Wenn mir was nicht gefällt, scrolle ich weiter. Aber diese nehmen sich sehr viel Zeit, zu zanken. Warum? Freunde haben es gelesen, ausgedruckt. Ich habe Ordner von Gestänker. Offenbar wird dort nicht verkraftet, dass eine Frau beliebter ist, mehr kann oder sich genauso oft präsentiert wie sie selbst, dass ich sie blockiert habe. Meine Agenturen wurden heute angeschrieben. Was für ein Feindbild müssen diese von mir haben. Benjamin Frensel sperrt meine Fans, so dass nur noch Feinde kommentieren können und lässt jeden geteilten Beitrag über mich löschen und Kommentare einfrieren. So was gab es noch nie. Wie viel Eifer. Ansgar Kreutz sieht dabei zu. Er hat Freunde unter den Stänkerern. Karl-Bernhardin Kropf, Rochus Schmitz (Rochus = Zorn), oho, aus dem Pfeifenorgelforum, die ich angezeigt habe, rotten sich auch hier zusammen und nennen sich in der Kirchenmusikgruppe “Geschädigte” und veröffentliche Dokumente ihrer Gegenanzeigen. Irgendwie tun sie mir leid. Auch wenn sie gefährlich sind. Sie sind aus dem Hinterzimmer.

Unrat einfach vorbeischwimmen lassen. (Marc Aurel)

Ich habe nachgezählt, ich habe jetzt seit 2018 zweihundertunddrei Orgeln unter den Fingern gehabt. Das ist ganz schön viel. Und seit 2017 sind es zweihundertundvierzig. Ich freue mich. Manche Orgeln liegen mir sehr, weil sie weich und warm und griffig sind oder zart und glockig oder süffig. Andere liegen mir nicht ganz so, wenn sich die Manuale tief wie eine Oberlippe über die unteren legen. Besonders störend ist das, wenn dann das HW unten ist, dann stoßen meine flinken Finger gegen die oberen Manuale.

Ich finde gewisse trockene Akustik manchmal nicht ganz so prickelnd. Was ich sehr mag: Wenn die Prinzipale leuchten.

In der Klavierwelt blättert ein Blätterer niemals zwischen Sätzen. In der Orgelwelt schon. Da geht ein Satz ruhig zuende, und der Blätterer steht in den Startlöchern.

Es wurden wieder Konzerte verlegt. Ich frage  mich, wie lange das noch geht.

Diese Zeit macht manchen so schwer zu schaffen, dass sie nicht mehr ganz „bei Trost“ sind.

Das Leben zwischen echter und digitaler Welt ist insgesamt auch nicht leicht.

Nein, das sei nimmer ihre Erdenspeise. Ungleich dem Vogel der Erinnerung, verlornerweise. (Ladies Almanach)

Wieviele Leute ich noch im frauenfeindlichen Teil der Kirchenmusikszene wegen Verleumdung anzeigen muss. Auch Ulfert Smidt aus Hannover. Ulfert Smidt, wie eine beleidigte Leberwurst, weil ich sein Spiel nicht gut finde, versuchte sich zwar im Nachhinein, sich noch herauszureden aus seiner Verleumdung. Aber er entschuldigt sich nicht, hat seine Lügen bewusst hinter meinem Rücken getätigt und stehen lassen, und Leute wie Ansgar Kreutz und Benjamin Otto Frensel schauen zu und decken und feiern diese und andere Verleumdungen bewusst (Schadenfreude/Rache?).

Zudem: Gerade auch in der Marktkirche Hannover haben bisher fast nur Männer konzertiert. Ich bin, glaube ich, die einzige Organistin auf dem Konzertveranstaltungsflyer und die einzige Frau, die dort aufgenommen hat. Im Grunde geht es um Boykott, dass es auch so bleibt. Um Boykott und Einschüchterung. Manche Kirchenmusiker glauben nicht nur, die Orgel gehöre ihnen, sondern gar noch die ganze Kirche. Beides ist falsch. 

Und dann noch so ein ganzer Mob. Allen voran neben Jan Wilke und Christoph Bornheimer ein Karl-Bernhardin Kropf, der sich zu Markus Theising, Rochus Schmitz, oho, als unabhängige und neutrale Einzelperson darstellt, die “ganz neu in die Gruppe gekommen ist“, jedoch mit diesen schon lange in einem dazu passenden Lästerforum eine Truppe bildet, wozu noch einige andere gehören, die ganz unabhängig voneinander tun, mich jedoch nicht nur zunächst gemeinsam als Opfer ausgesucht hat, sondern dann noch geplant als Täterin darstellt.

Es ist der Strupat-Trupp. Glücklicherweise wurde der ellenlange Verleumdungsthread von Benjamin Frensel von einem neuen, verantwortungsvollen Admin gelöscht. Jedoch haben Kreutz und Frensel wieder aggressiv dafür gesorgt, dass es wieder eingesetzt wurde. Andere Admins haben passiv zugeschaut. Es gibt glücklicherweise auch ganz wunderbare Männer, die so etwas nicht unterstützen. Dennoch lesen auch diese Mobber meinen Blog mit Hingebung. Anstatt über Organisten in der Elphi zu diskutieren (grad mal 10 Comments), bekam ich über 300 Kommentare so lang wie Romane. Langweilig scheine ich jedenfalls nicht zu sein.

Ich wurde schon wegen Werbung angefragt, wie teuer es wäre, Werbung auf meinem Blog zu schalten. Warum eigentlich nicht. 

Zum obigen Zitat: Wo sind die Erinnerungen an Frauen? Sie sollen Männer großziehen, sowohl Kind als auch Ehemann, oft Wesen, die an sich denken, und die Frau dahinter verblasst meist. Viele Männer heiraten die Frau nicht, so dass sie finanziell nicht abgesichert ist in der Zukunft.

Die Frau versucht durch den männlichen Nachnamen, zumindest die Kinder abzusichern, obwohl sie sie geboren hat. Das ist sehr schade. Aber leider sind viele Frauen genau selbst an dieses Spiel gebunden, anstatt zu sagen: Nein, da mache ich nicht mit.
Oft lässt sich ein Mann erst nach dem dritten Kind zu einer zumindest ein wenig absichernden Ehe herab.

Das ist nicht modern, sondern nur vorteilhaft für den Mann. (Und seit wann ist DAS modern?) Wenn ich von Frauenfeindlichkeit schreibe, meine ich neben der oft allgemeinen („die Frau ist schwach etc.“) eine spezielle gegen mich gerichtet, denn es sind ja die wenigsten Frauen so wie ich. Das heißt, ich bin ein Gradmesser.

An mir kann man den jeweiligen Grad der Frauenfeindlichkeit ablesen, da ich sage, was ich denke, mich wehre und oben mitspiele, und noch viel mehr. Es gibt immer wieder solche Frauen, die Gradmesser sind. Greta Thunberg auch, sie geht erstaunlich cool mit Hatern um. Wie das Mädchen von Männern im Netz schon beleidigt wurde, sie müsste ja aus Anzeigen-Schreiben gar nicht mehr herauskommen. Aber sie ignoriert es. Vielleicht in Zukunft der bessere Weg?

Warum helfen Frauen nicht? Tatsache ist, dass Frauen oft schweigen, unsicher sind, heimlich neugierig und sich auf die Seite der Männer schlagen und tun, was diese wollen. Das ist seltsam und nervig, weil ich mich doch für Frauen einsetze. Allerdings muss ein Mensch lernen: Es sind nicht immer Freundinnen und Freunde, von denen ich es dachte. Oft ist man schockiert, wer sich da gegen einen wendet, der gestern noch „Freund“ war. Im Grunde muss man sich im Bemühen um Gerechtigkeit für Frauen tatsächlich auf die Hilfe treuer Männer verlassen, weil Frauen oft zusehen. „Ah, ich möchte nichts falsch machen, ah, die Männer werden schon Recht haben, ah, ich mische mich lieber nicht ein…“ Es gibt so eine ganz seltsame Tendenz, Männern erst mal mehr zu glauben. Siehe Jonas Katzenberger.

Außergewöhnliche Frauen fand ich schon immer sehr interessant.

Heute habe ich wieder viel gelernt von einer Orgel. Welche ist noch Geheimnis (wegen den Mobbern muß ich leider mit Vorankündigungen vorsichtig sein).

In trockener Akustik klingt manche Orgel oben oft hart, mischt sich unten jedoch gut. Man muss speziell darauf achten, wie sich das Pedal mischt: Eher P 16 oder Subbass 16. Darauf achten, wie sich HW und Koppeln verhalten. Damit ist bei weitem nicht nur die Registrierung gemeint, sondern das Erkennen der Orgel an sich:

Wie leicht sind ihre Tasten, wie schwer ihre Koppeln, wie reagiert sie, ist sie eher scharf oder plump oder sperrig – mit allem rechnen. Wichtig in kleineren Kirchen ist: Weniger kurze Töne, weniger Agogik, weniger Tempo. Bei manchen Orgeln ist das Durchkoppeln unerlässlich, um warmen Klang zu gewinnen. Wichtig ist die Verbindung, geerdet und süffig

Schallbecher sein. Resonanzkörper

Das Leben ist ein gelindes Crescendo. (AHS)

Birnen-und Feigensmoothie. Leckere Kombination. Ich liebe meine neue Smoothiemaschine.

Es schneit, und die Stimmung ist weihnachtlich mit Kerzen und Pralinen. Ob der Lockdown die Antwort auf Greta war, damit sich unsere Umwelt so erholt?

Alle denken an Friseure. Ich nicht. Heute besuche ich eine neue schöne Orgel. Welche, erfahrt ihr morgen.
Wichtige Regel für Zusammenspiel und Atmen mit Registranten: Ritenuti möglichst vermeiden.

Ich befinde mich im Übemarathon. Daher halte ich es heute etwas kurz. Danke.