Startseite Nach oben

Ann-Helena Schlüter

Die Welt ist der Ort, an dem wir uns verständigen, und zwar durch das, was unser Leben an Artikulation aufbringt. (Merleau-Ponty)

Danke für alle vielen Glückwünsche. Es waren über 500 Nachrichten ❤️
Ein wunderschöner Tag in Sonne und Schnee. Wir waren oben auf dem Heuchelberg auf der Warte, in Leingarten, wunderbare Aussicht, der Himmel klar und in Regenbogenfarben ohne Flugzeuge und mit Wolken in Form von glänzenden Ovalen und Schmuckstücken. Wind, Eis, Sonne, Schnee und Wald. Ich bin ein Sonntagskind. Ein Tag ohne Üben und ohne Orgel muß auch mal sein. Wobei ich selbst da Orgelmusik auf CD und auf YouTube höre. Ich bin eventuell ein Workaholic und muß mich manchmal zwingen, abzuschalten. Das tat heute so gut, in der kalten Luft. Wobei Planen dazu gehört. Ich habe vor, einigen Chopin auf die Orgel zu übertragen. Es macht Spaß und ist verhältnismäßig einfach für mich. Und Üben tut man mit dem Kopf. Da entstehen Erkenntnis und Einsicht, in fürsorglicher Atmosphäre.
Im Süden ist es nicht ganz so klirrend kalt. In Hamburg hieß es im Bus immer: „Exit here for Alsterboattrips.“ Draußen aber war der See zugefroren, und das letzte, woran ein Mensch jetzt gerade dachte, war ein „Alsterboattrip“ – in vieler Hinsicht unmöglich.
Die Coronazeit ist für mich erstaunlicherweise ein Segen. Ich bin dankbar für diese Zeit. Irgendwie öffnet sie ganz neue Türen. Trotz: „Soll ich es einpacken?“ „Ach, ich esse es gleich. – Achso, geht ja gar nicht.“ 

(Die Bussnummern bringe ich immer noch durcheinander in Hamburg und landete schon ein paar Mal sonst wo.) 

Es war ein entspannter Tag mit Herzkroketten, Herzkeksen, Schneeherzen, Film, Andacht, Essen, Geschenken, Frieden und Luft. Danke für die schönen Losungen des Friedens heute!

Zitat oben: Die Welt der Verständigung? Wirklich? Oft erscheint es nicht so. Denn wie man auch artikuliert, manche Menschen verstehen nie. Man kann sich fragen, was wirklich real ist, so wie Zizek. Wobei ich mich frage, ob die sogenannten Denker Denkstile hatten, die hilfreich sind. Fleck spricht sogar von Denkkollektiven. Dieser jüdische Theoretiker gefällt mir von jenen am besten, das er die “Wissenschaft” an sich kritisch sieht. 

Das Leben ist ein gelindes Crescendo.

Nicht im Kopf, sondern im Herzen liegt der Anfang. (Maxim Gorki)

Der Tango von Jan Raas macht sehr viel Spaß zu spielen. Witzige Idee.

Minus 14 Grad in Hamburg. Wieder stundenlang in schöner kalter Kirche geübt. Bald ist es soweit! Freue mich! Die Livestreams kommen.

(Ob eine Truhenorgel zu mir flattert? Habe heute eine angeboten bekommen. Aber erst mein Clavichord!)

Zwei neue Konzerte für Herbst heute bekommen.

Ich kann hier auch nicht alle lieben Kommentare veröffentlichen, sind einfach zu viele, manche sind auch eher privat. Die Kommentare von Jürgen Strupat und seinen Anhängern und die anonymen von Verrückten und die von Lucas Kluck veröffentliche ich nicht, oder soll ich?

Heute: Thema Macht.

Morgens sandte mir ein guter Freund ein Interview im Spiegel: Dem Organisten Thomas Cornelius ginge es an der Orgel in der Elbphilharmonie darum, „die Macht zu wollen“. Da sieht man die Einstellung  in der Orgelszene. Und das hört man auch im Orgelspiel.
Oft ist Orgelspiel laut, unmusikalisch, gefühllos in meinen Ohren. Iveta ist entsetzt über den Artikel, ich habe ihr 
auch von dem Mobbing gegen mich erzählt. Sie ist in vielem mein Vorbild.

Thomas Cornelius hat auch in Hamburg studiert, soll nett sein. Ich weiß, oft machen die Redakteure etwas anderes aus Sätzen. 

Es geht also um Macht. Ein Cellist, eine Oboistin, ein Geiger – welche Musikerinnen und Musiker würden sich je so äußern?

Wehe, Iveta hätte dies so gesagt.
Oft gehen Machtaussagen von Männern unangetastet unter. Das ist ja genau diese Einstellung, die in der Männer-Orgelszene oft gang und gäbe ist, denn es geht jenen Männern nicht um Musik, schon gar nicht um (was man von mir fordert) Bescheidenheit.

Macht alleine ist jedoch eine Anti-Bach-Einstellung. Fern von Soli Deo Gloria. Das Gegenteil von Soli Deo Gloria. Macht in dieser Äußerung ist völlig unmusikalisch. Stimme und Sprache sind eine Form von Macht. 

Gut, ich weiß, dass Zeitungen manchmal Überschriften drucken, die übertrieben sind. Ich weiß nicht, ob Thomas Cornelius es wirklich so gesagt hat, wie es die Überschrift sagt.

Und dabei ist Orgelmacht nur Illusion, Kompensation, Aufmerksamkeit.
Sängerinnen sind in der Orgelszene keine Gefahr, sondern Organistinnen, die Potential auf Macht haben. Dabei stellt Gott Machtverhältnisse oft auf den Kopf. Es sind Machtillusionen, die da geträumt werden. Wer in der normalen Gesellschaft interessiert sich für „Orgelmacht“? Menschen da draußen wollen von Musik berührt werden.
In der deutschen Kirchenmusik geht es zu sehr um Macht: Ansgar Kreutz ist der Gründer der Kirchenmusikgruppe auf facebook, in der Lästern seit Jahren auf der Tagesordnung steht.

Ansgar Kreutz schaut zu, wie sein neuer Administrator Benjamin Frensel (Benjamin Otto) bewusst über mich lästert und Verdächtigungen und Verleumdungen über mich schreibt, ohne dass ich dort dazu Stellung nehmen kann. Benjamin Frensel versucht mich unter Druck zu setzen und zu nötigen, ihn in meinem Blog nicht mehr nennen zu dürfen. Nun verdächtigt er, meine Fans würden ihn anrufen und ich hätte mich mit einem Fake-Erotik-Profil angemeldet, er spottet, behauptet, ächtet und hetzt. Ich weiß nicht, wer dieser Frensel ist, wo er wohnt, wie er aussieht, was er macht, ob es ihn überhaupt gibt, ob er wirklich der grauhaarige Pfarrer auf dem Video ist, das man mir sandte. Falls er Pfarrer ist, ist es traurig. Aber er behauptet, er wäre so wichtig, dass ich ihn anrufen würde? Eine wildfremde Person, von der ich nichts weiß? Ohne Profilbild? Er weiß jedoch genau, wie ich aussehe, was ich mache, wo ich wohne, was ich mag, liest meinen Blog durch. Was sollen Leute von Kirchenmusik in unserm Land denken.

Aber Lästern macht ihnen mehr Spaß als zu reden. Und dann das dauernde Lästern in dieser Gruppe über Popularmusik in der Kirche. Wo es doch nun wirklich tolle Bands gibt. Ich selbst habe gestern im Auto in Hamburg nächtlich durch die einsamen Strassen fahrend mit Vivian zusammen „Oh am Kreuz“ von der Outbreakband gehört. Text und Musik berührten mich. Ich höre Songs, Jazz usw. gern nach einem langen Übetag in kalter Kirche. Mit Sitzheizung im Auto, auf Schnee und Villen schauend, summend, entspannt. Keine einzige andere Orgelgruppe auf facebook hat ein solch schlechtes Niveau wie diese deutsche Kirchenmusik-Szene in dieser Gruppe. Jemand sagte mir, das sogenannte blaue Lästerforum und die dazu passende facebook-Gruppe seien seit einigen Jahren völlig aus dem Ruder gelaufen. Durch den Lockdown ist die Unzufriedenheit der Mitglieder wohl schier ins Unermessliche gestiegen. „Macht“ muß nun durch Lästern ausgeübt werden, da ihnen keiner mehr zuhört?
Jan Wilke, Karl-Bernhardin Kropf, Christoph Bornheimer, Markus Theising, Martin Schmitz, Tim Weigardt, oho sind in ihrem Verhalten lästernd in meinen Augen. Auch Videos, die Fans in die Gruppe von mir teilten, wurden von Benjamin Otto/Frensel und Co gelöscht. Rochus Schmitz, Markus Theising, Kropf, Martin Schmitz und Jan Wilke machen sich lächerlich, dass sie sich als Opfer oder gar als sachlich-neutral darstellen, dabei musste ich sie schon vor Monaten anzeigen. Damit sie so lästern können, mussten sie mich erst mal still legen. Ich bekomme alle Screenshots.

Macht durch Orgel? Ja, aber anders: Ich liebe manchmal geheimnisvolle, intransparente, dunkle Klänge an der Orgel, oder ganz trockene. Die Absprache weich und wie Wassertropfen, die wieder hochbouncen. Ohne fest zu sein, für ein lückenloses legato auch mit Zungen. 

Oder virtuose Stellen, die Orgeln „killen“.

Oft sitze ich an der Orgel wie in einer Bastelstube und klebe und male und bastle Papperl für Registranten. Ich freue mich über jeden, der sich bei meinen Noten dieser Aufgabe des Registrierens gewachsen fühlt. Gestern bemerkte ein lieber Registrant höflich, meine Noten wären „reich verziert“. ❤️

Die Kombination von Orgel-Macht-Illusionen und autoritärer (autoritär anstudierter) Chorleitung machen aus vielen Kirchenmusikern oft diese gruseligen Männer, die niemand anderen ranlassen wollen. Die extrem viel Anerkennung brauchen. Dabei merken sie nicht, dass selbst kleine Band mehr Fans und Follower haben als sie selbst. Weil Songs und Zartheit berühren. Orgelmacht nicht.

ps: Danke an eine super tolle Frau namens Vivian.

Vorgestern hatte mein Blog Rekordzahl an Besucherinnen und Besuchern. Ich hoffe, ich trage dazu bei, dass die Orgelwelt eine bessere wird.

Neu: Bach-Choral Holy Spirit an der Heissler-Orgel in Maria hilf! Bad Mergentheim

You are currently viewing a placeholder content from YouTube. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.

More Information

Für Pianistinnen: Kulturschock KiMuWelt. (AHS)

Kirchenmusikwelt.

Ich erinnere mich an meine Anfangszeit mit Registrieren in Frankfurt an der Hochschule. So niedlich! „Wie würden Sie dies registrieren?“ „Ähm …“

Und jetzt liebe ich Registrieren!

Bei Bach finde ich es wichtig, an Schönheit zu denken, nicht an Wildheit. Daran, dass Kadenzen entspannt sind und dennoch keine Spannung verlieren dürfen (klingt das nicht etwas widersprüchlich).

Pedalorientiert, mit exzellent etablierter Bewegungsqualität und Gewichtung, Auftakte timen und variieren, Pausen nicht überwuchern durch Klang, Elastik, Touché, Katabasis, Anabasis, Circulatio. Klein am Ventil und ohne Gewalt.

Super Unterricht gehabt und stundenlang registriert.

Jeder Mensch ist eine eigene Kultur. Wir alle arbeiten an uns, an unserer Kultur. (AHS)

Sonne auf Schnee. Habe an der schönen Orgelbouw Verschueren-Orgel in Hamburg geübt. Sie steht gegenüber der italienischen Orgel von Reil (1994).

Heute habe ich 13 von 14 Stücken geübt.

Wenn ich meinen Blog vorlese, klingt er ganz anders, als wenn man ihn nur leise liest. Weil ich beim Vorlesen auch manchmal lache.
Wir alle arbeiten an uns, an unserer Kultur.

Zum Thema Gendern möchte ich sagen: Manche scheinen kaum zu schaffen, weibliche Formen auszusprechen. Ist das für viele eine Niederlage oder Verlieren?
Weil manche auf das Englische umschwenken oder Dinge ins Lächerliche ziehen müssen, um ja kein in verwenden zu müssen?

Die das Partizip nur in aktueller Tätigkeit wahrnehmen wollen, damit Endungen nde  (Fahrende…) nicht gelten? Fühlen sie sich nur wohl, wenn Sprache maskulinisiert bleibt, oder meinen sie mit „Organisten“ wirklich nur Männer?

Warum nimmt man sich heraus, dass sich Frauen maskulinisiert angesprochen fühlen müssen?

„Ist doch ganz normal, dass Frauen auch damit gemeint sind.“ Wie gnädig.

Viele Männer bestimmen also, was normal ist. Und für uns Frauen gleich mit. Und sie haben es so weit geschafft, dass es für viele Frauen tatsächlich „normal“ geworden ist, sich an das Maskuline anzuhängen. Und zwar nicht nur sprachlich.

Sprache hat Macht. Manche Frauen helfen oft (unbewusst) mit, dass Frauen nicht explizit erwähnt werden und dass das Maskuline das Erste und Normale bleiben soll.

Sprache hat Macht!

Manche Männer wiederum verwenden Gendern nur bei mir, um mir zu gefallen. Im normalen Leben sind sie wieder „Machos“.

Eine weitere Art von Seximus und Diskriminierung ist das bewusste Siezen von Frauen, während fremde Männer und männliche Musiker unter sich rasch per Du und schnell als Seilschaft und Kameradschaft unterwegs sind.
Frauen werden von diesen Männern bewusst kühl auf Abstand gehalten. Siezen usw gehört dazu, eine Frau nicht in die Kameradschaft mit aufzunehmen.

Es gibt viele subtile Arten, Frauen außen vor zu lassen.

Manche empfinden ehrgeizige Frauen als Störenfried und wollen unter sich sein. Sie atmen auf und fühlen sich erst wohl, wenn Frauen verschwunden sind. Das Revier Sprache (dazu gehören auch Spielregeln etc.) gehört dazu. Damit wollen diese Männer herrschen.

Eine weitere Art der Frauenfeindlichkeit ist, einen „erzieherischen Unterton“ in der Stimme zu haben. Nach dem Motto: Ich zähle jetzt bis 3 – Eins – Zwei –

„Kollegen. Organisten. Er … Man… Wir…“.

Meine Spielregeln sind anders. Männer sollten anständig, höflich, vertrauenswürdig, respektvoll, helfend, Gentlemen sein, eher schützend als zerstörend, eher sich selbst zurücknehmend anstatt sich vordrängend, ohne Vorwurf, ohne Zwang, warmherzig, gut erzogen, vor allem in Sprache. Und zwar allen Frauen gegenüber.

Der Erfolg soll uns wenig kümmern. Groß sein heißt es, nicht groß scheinen. (Romain Rolland)

Nun schneit es tatsächlich endlich in Hamburg. Ich bin von den Schneemaschinen aufgewacht. Freue mich auf Dirigieren und Orgel und werde erst kurz vor meinem Geburtstag daheim sein.

Sehr interessant ist Dimensionen des Musikerlebens von Kindern von Silke Schmidt.

Von Reger mag ich sehr die Choralfantasie op. 40 Nr. 2.

Mein Clavichord wird gebaut.

Ich habe festgestellt, um schnell einregistrieren zu können bei langen Werken, muss man wichtige Regeln intus haben und Klang einschätzen, und das auch unter Zeitdruck. Wichtige Merkmale und Gradmesser sind hierbei: Verdoppelungen +-, Kombi Mixturen und 16-Füße, Einsatz von Zungen und von Cornetti, Kombi Flöten und Vierfüße.

Heute hatte ich eindeutig von Gott den Eindruck, dass er möchte, dass ich parallel zur Karriere Mama werde. Wie ich das alles zeitlich schaffen soll, ist mir schleierhaft. Als Mann ist das 100 x leichter. Aber vielleicht ist Corona die beste Zeit dafür, was meint ihr? Bitte betet. Wer weiß, was da für ein Kind rauskommt. ❤️

Der neue schöne Mendelssohn an der Sandtner: – Danke für 1401 Abonennten auf youtubi!

You are currently viewing a placeholder content from YouTube. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.

More Information

Unser Triumph ist  – PARADISE! (nach Seal)

Futore Power People…

Die italienische Orgel aus Holland in Hamburg ist eine Wucht. Ich habe Videos von ihr auf facebook gepostet. Ich bleibe übrigens hier oben in HH. Die ICEs fahren alle nicht von HH nach Wü. Es hat ja nun keinen Sinn, 8 Stunden über Frankfurt-Karlsruhe heimzufahren, wenn ich Mittwoch wieder hier sein muss.

Hinterher komm ich nicht zurück. Sachen gibt es. Dafür gehe ich noch mal an die schöne Marcussen-Mühleisen.

Abends übte ich an der Ahlborn-Orgel… ich muss sagen, wenn man an einer alten elektrischen Ahlborn Liszt schön spielen kann, dann überall!

Warum Pinneberg für Hamburger „doof“ ist, verstehe ich nicht, es ist wirklich nett hier, zu übernachten. Auch wenn die S-Bahnen ewig brauchen bis nach Hamburg.

Artikulation ist ja der Joker an der Orgel. Ein Handwerkskoffer für alles!
Manche haben da zwar nur ein oder zwei Tools drin. Andere dafür zwanzig. Und mehr. Aber dann muss man über den Koffer hinaus ins große Ganze kommen. Weiter noch: ins Berühren.

Ein kluger Mensch schrieb mir heute: Betrachte es als eine Ehre, wenn du Feinde hast. Nur wer den Ball hat, wird bekämpft.

Danke für alle, die für mich beten, dass meine Arbeit gelingt und meine Hände gesegnet sind.

Ich glaube, viele Kirchenmusiker und deren Semi-Umfeld sind hart geworden. Vielleicht auch enttäuscht, desillusioniert, abgehärtet – sie müssen sehr getriezt und kritisiert worden sein, um so auf andere loszutreten. Meist von Chorleitern? Das tut mir leid! Das Künstlerumfeld, das ich kenne, ist anders. Es ist viel weicher.

Die fb-Kirchenmusikgruppe von Ansgar Kreutz wird reihenweise verlassen und hat nun Leute wie Benjamin Frensel mit als Administrator, der meinen Blog spöttisch zitiert, verdächtigt, lästert, falsche Dinge behauptet und damit droht und hetzt. Er kommt mir zudem sehr pathetisch vor, der sich selbst als Opfer und Christen sieht. Und den ich  selbst nicht blockieren kann. Insgesamt gibt es in dieser Gruppe und Szene, wie ich finde

1. (alte) Gurus, die gehyped werden, die nicht angetastet werden dürfen

2. das ewig lästernde Mittelfeld (Durchschnitt und Laien)

3. und ihre „Voyeure“, die stillen Mitleser und labilen Fähnchen im Wind, die morgen Hü und übermorgen Hott schreien (Laien)

4. dann die schillernden Vögel, Künstlerinnen, Frischlinge (ich) und ihre Fans

5. und die Administratoren, die das Mittelfeld decken, weil sie selbst das Mittelfeld sind. 89 Prozent Männer, 309 Prozent Spott und Neid. Es werden stets neue Opfer gesucht. Das Läster-Forum Pfeifenorgelforum und die fb-Gruppe haben ja die exakt gleichen Leute. Ich denke, Benjamin Frensels Ziel ist, mich aus der Gruppe zu ekeln wegen diesem meinem Blogeintrag. Weil ich mich nicht von ihm bedrohen lasse. Er stellte mir ein Ultimatum. Nötigung? Das Recht auf meinen freien Blog wird mir abgesprochen wie in einer Diktatur.

Dass Carpenter bei Chopin alles mit Füßen spielt – das ist eine witzige Idee. Das probiere ich demnächst auch mal, habe eine Idee.

Rückpositive find ich übrigens immer spannend! Sie sind alle sehr unterschiedlich. Zum Beispiel das ganz schräg gesetzte an der Offner mit pneumatischem Registerzugapparat in Schongau.

Bach BWV 652 – Holy Spirit ❤️

You are currently viewing a placeholder content from YouTube. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.

More Information

Kommt Zeit, kommt Orgel. (AHS)

Aber buchstäblich!

Ich bin noch immer in HH! Es fuhr kein ICE gen Süden wegen Schnee und Hochwasser. Alle ausgefallen! Nichtsahnend stand ich am Bahnhof. Wunderte mich über alle Sätze wie „Gute Fahrt, drücke die Daumen“ – spinnen wieder alle? Nun. Vor lauter Orgelüben bekomme ich nicht mal mit, wenn es ein Erdbeben gibt.
Dabei ist hier in Hamburg kaum Schnee, nur Wind, Kälte und nachts Sturm. So bin ich nun schon die 5. Nacht hier.

Heute übte ich nun dann an der schönen italienisch-niederländischen Reil/Heerden-Orgel in blau 204 der HfMT. Mit kurzer, gebrochener Oktave.
Ich war in den letzten 14 Tagen nur eine Nacht daheim. Mein Marathon-Orgel-Programm von 145 Minuten.
Mittlerweile habe ich zumindest verstanden, welche Wege am wuseligen HH-Hbf hier wohin führen.
Hoffe, dass ich morgen heim kann.

Ich lese gern Bücher von Susann Nitz.

Die Orgel ist mein Brandopfer, mein Banner. Psalm 20.

Was ist das Leben, wenn man nicht für etwas Wichtiges kämpfen kann? (AHS)

Bald übe ich die Suite von Duruflé, Reger B-A-C-H und Reubke. Jemand sagte mir, ich werde mit Reubke Furore machen. Naja, ich bin gespannt.

Heute möchte ich an die weltweit verfolgten Christinnen erinnern, siehe Asia Noreen Bibi, Christin inmitten von Muslimen in Pakistan. Die zunehmende Christenverfolgung sagt viel über unsere Erde aus. Auch, dass die Christenverfolgung ignoriert wird und Europa ganz andere, „wichtigere“ Themen hat. Selbst in Kanada muss Asia um ihre Familie fürchten. Ihre Kinder sind traumatisiert. Es gibt noch sehr viele Eingesperrte in Pakistan. Aber unser Land und Europa tun viel zu wenig für sie; Unterdrückung von Christen interessiert deswegen nicht, weil unser Land auch an dem Gott der Bibel kaum Interesse zeigt. Wir machen mehr für andere Leute.

Verfolgte Christen sind meist still. Sie machen keinen Lärm, werden übersehen. Wer Lärm macht, wird gesehen.

Aber diese Erde wird vergehen. Und dann geht das wahre Leben erst richtig los. Yes! Freue mich darauf.

Ich mag es, dass man an der Orgel das „Passive“ auch trainiert, das Nüchterne. Der Wald bleibt gleich, ich passe mich ihm an, nicht er mir. Dabei meine ich nicht das antrainiert Kühle, sondern das, was zu der jeweiligen Musik passt. Nicht bei jeder Musik muss man aktiv sein, zum Beispiel nicht bei Messiaen Banquet und Brahms as-Moll. Ich bin so dankbar für den tollsten Lehrer der Welt: Pieter van Dijk. Ich vertraue ihm. Er hat mich  noch nie eingeengt, mich verbogen oder mir Dinge verboten. Er hat immer alles gegeben. Ich lerne auch von seiner Pädaogik. Er ist klug, lustig, streng, höflich, sehr engagiert, absolut verlässlich, echt und loyal. Er ist barmherzig. Ich lerne von ihm auch als Mensch. Habe momentan 3 Stunden pro Woche Unterricht bei ihm, es ist genial. Ich bin extrem fleißig und engagiert. Übe Tag und Nacht. 

Die Mobber selbst schreiben ihre „Kritik“ grundsätzlich mit Fake-Namen, Fake-email-Adressen, immer hintenrum. Durch deren Hetze aber haben meine Videos teilweise innerhalb von 24 Stunden 1000 Aufrufe. Sie sind sauer über jeden Like und jeden guten Kommentar, disliken alles. Wie kann das noch normale Kritik sein? Wieviel Angst müssen die vor mir haben? Wie kann man nur so verblendet sein? Wie kann man ernsthaft etwas kritisieren, was man selbst nicht kann und nie können wird? Es wird fast niemand in dieser Gruppe Chopin an der Orgel spielen können.

Niemand kann dort so Klavier spielen, keiner wird solch schnelle Finger haben wie ich. Mag sein, dass ich „arrogant“ bin, wie sie sagen. Aber lieber arrogant sein und es können, als arrogant kritisieren und es nicht können.

Chopin jedenfalls habe ich in 20 Minuten mal eben abends aus dem Ärmel geschüttelt, nach einem langen Aufnahmetag mit ganz anderen Werken. Klar liebe ich es am Flügel mehr. Ich weiß, man hat sehr hohe Erwartungen an mich bei allem, was ich mache.

Bezüglich Kirchenmusik sehe ich es so: Es ist, als würde man „Obst und Gemüse“ studieren bzw. arbeiten. Wobei das Gemüse oft einen sehr viel höheren Anteil hat (Chöre, Organisation, Büro, People, Politik, Geldbeschaffung…).
Wenn man aber Obst studiert und arbeitet, ist man fokussiert auf Obst (Orgel).
Wenn man nun Obstspezialistin wird, gibt es dennoch immer noch Gemüslinge, die meinen, Obst besser zu kennen/zu können. Obst aber ist für viele Gemüslinge nur in einer bestimmten Richtung gebräuchlich: Gottesdienst. Für Obstlinge jedoch ist Obst eine ganze, eigene, weite Welt und Kunst, die nicht nur aus Safttrinken, Saftpressen, Schälen besteht, sondern aus Obstkuchen, Obstsalat, Obstdessert, Obstspaghetti, Obstkonfetti…

Wenn ein Gemüsling auf einen seltenen Obstling trifft und sagt: „Ach, das ist ja gar kein richtiger Beruf, Obstling zu sein – kannst du überhaupt schälen? Weißt du, was eine Tomate ist? Und überhaupt – willst du sagen, ich sei kein richtiger Obstling? Ich bin ein Gemüs- und Obstling! Aber du, was bist du?“ Wen wundert es, dass dann ein Obstling empört ist.

Obstlinge wollen nicht unterdrückt werden. Gemüse mag ich trotzdem. Lieber Orchester.

Bei „SangundKlanglos“ haben viele Gemüslinge so getan während Corona, als wäre ihnen die Kultur wichtig. Dabei waren es gerade die Gemüslinge, die sich für Obstlinge null interessieren und Show gemacht haben mit ihrer Kulturliebe. Es sind gerade diese Gemüslinge, die meist nur Kollegen-Gemüslinge (Dommännergemüse) einladen. Weder vor noch in Corona haben sich diese Gemüslinge für Obst, Obstlinge und Kultur interessiert, schon gar nicht für weibliche, sondern nur für ihresgleichen.

Am schönsten finde ich es, wenn Obstlinge und Gemüslinge Freunde sind und sich gegenseitig unterstützen. Das ist auch manchmal so. Das ist dann toll!
Ich weiß, viele Kirchenmusiker haben es schwer, sitzen auf doofen, schlecht bezahlten Stellen, plagen sich mit Laien-Chören herum. Oder werden nicht anerkannt. Aber da kann ich nichts dafür.

You are currently viewing a placeholder content from YouTube. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.

More Information
Frei wie die Vögel

Pianistin oder Nonne? Nein, orgelnde, heilige Prophetin. (Kommentar von MN, zu Flügel auf Reisen von AHS)

Was ich lustig finde: Manchmal gibt es Männer, die meinen, über Orgelbau die Dinge besser zu wissen als ich und mich korrigieren zu müssen – selbst wenn sie falsch liegen. Scheinbar sind sie nicht daran gewöhnt, dass sich auch Frauen für Orgelbau sehr interessieren und dafür Feuer und Flamme sind. Einer meinte einmal zu mir: “Frauen wollen sich nicht schmutzig machen und haben Angst vor Schimmel. Deswegen klettern sie nicht in Orgeln!” Absurd. Ob sich an diesen Aussagen erklären lässt, dass sogenannte “Orgelsachverständige” nur Männer sind? Und auch durchaus wollen, dass es so bleibt? Auch hier habe ich einige sehr interessante Geschichten zu erzählen. Dabei wird kaum jemand interessierter an Orgelbau sein als ich.

Und hier ist er, mein erster Chopin an einer Orgel – an der schönen, großen Sandtner-Orgel in Mariae Himmelfahrt Schongau:

Danke, Andreas Wiesmann!

You are currently viewing a placeholder content from YouTube. To access the actual content, click the button below. Please note that doing so will share data with third-party providers.

More Information

5. Februar 2021

Tags: ,

Kommentar verfassen

Music isn’t something a musician does. Music is who they are.

Hamburg. Die Elphi ist schneebedeckt.
Folgenden schönen Spruch habe ich heute gelesen: Solange ich atme, hoffe ich.

Über 10 Stunden geübt. An tollen Orgeln. Bei Bach habe ich oft vor Genuss einen Kloß im Hals. Mein linkes Handgelenk tut etwas weh.

Heute war in Katharine ein Fernsehteam. Sie waren auch bei der Orgel.
Der Straßenverkehr in Hamburg kommt mir rasant und aggressiv vor. Eigentlich fahren alle zu schnell.

Bis jetzt habe ich ohne Asimut überlebt. Irgendwie sind solche Systeme und ich auf Kriegsfuß. Vielleicht lebe ich wieder hinter dem Mond.

Diese Gruppen rund um Kirchenmusik sind eigentlich zu 80 Prozent für Laien. Hier ist alles bunt gemischt: Metzger, Handwerker und Profis. Und wer weiß es besser? Der Metzger natürlich. Ich denke, als Profis sollte man sich von diesen Gruppen fernhalten. Die wirklich Souveränen sind da nicht, posten nie, kennen das gar nicht. Sind maximal stille Mitlesende, wie Wirtschaftsprüfer, die wissen wollen, nach welchem Zahn der Zeit die Herde gerade rennt. Profis, die dort posten, sind mir suspekt geworden. Ich dachte, es wären Profi-Gruppen. Die gibt es auch. Wohl woanders. Und dass man mit Neidern in dieser kleinen Szene leben muß, mit ihnen eventuell in derselben Gruppe ist, in der gleichen Konzertreihe spielt, in der gleichen Zeitung interviewt wird – so ist das eben. Fiese Leute halten einen auf dem Boden, dass man an seinem Charakter feilt und demütig bleibt oder zumindest wird, man bringt das Gegengewicht, das Gleichgewicht, die andere Pflanze, damit der Boden des Ackers gesund bleibt.

Oft ist es in Kirchen viel kälter als draußen. Vor allem auf der Empore. Ich friere oft sehr.

Ich mag sehr die alte, gelbe Platte DAS ORGELBÜCHLEIN mit Helmuth Rilling an der Orgel. Ich wusste nicht, dass er so gut Orgel spielt. Manche haben das gewisse Etwas, das man berührt wird. Andere spielen einfach zu kühl, das berührt mich nicht, egal, wie fehlerlos es ist. Es gibt verschiedene Arten der Virtuosität für mich:  – die drei B – 

Brillant

Berührend

Besondere Tempi

– in jeder Hinsicht (immer etwas extremer als der Durchschnitt hin zum Schnellen oder Langsamen, es gibt auch sehr virtuose Langsamkeit, beispielsweise bei Messiaen oder Sweelinck).

Ich liebe es, Dinge zu erschaffen.

Sehr schön ist auch die Platte Europäische Orgeln.