J.Ch.A. Gerhard, 1819-22
Älteste Rühlmann Orgel in Haardorf bei Waldau und Osterfeld, an der Grenze zu Thüringen
Nicht nur die Orgel ist Queen, sondern auch mein Steinway. (AHS)
Heute erinnere ich an Helen Levitt mit wunderbaren Straßenfotografien.
Das Konzert hier in Weißenfels war wunderschön, ich berichte morgen. Thomas ist einfach super! Er hat einen leckeren Tisch gedeckt oben auf der Empore. Und die Zungen gestimmt. Am Anfang beim Proben hat die Orgel auf meinen Ritter beleidigt reagiert und hing mit einem Pedal-D. Aber Thomas kennt sich aus, kletterte hinein und hat es sofort behoben.
Er ist auch „Quereinsteiger“ (das sind die Nettesten), ist Oboist, zudem sehr vielseitig (Sänger, Chöre, Bands).
Thomas Piontek hat sehr gut registriert. Ich habe mich wohlgefühlt. Die oberen Tasten des Pedals sind hoch. Es ist ja noch ganz neu. Für kleine Füße ist es hier schwer, manch schnelle Pedalfiguren legato zu spielen. Naja, nach vielen Jahren wird das hohe Pedal irgendwann „runtergespielt“ sein.
Die Akustik ist, obwohl sehr schön, in gewisser Weise doch auch recht trocken. Das macht vieles anders möglich.
Ich habe mich als erste Frau ins Gästebuch eingetragen.
Das Konzert war gut besucht. Hinterher waren wir etwas essen.
In Salzburg vorgestern war ich mit einigen Komponisten und Dirigenten aus. Es ist erstaunlich, dass so eine berühmte Stadt ab 22 Uhr die Bürgersteige hochklappt. Ich habe bei Pianisten mitten in der Stadt, in der Linzergasse übernachtet, einer „Hauptschlagader“ direkt beim Mozarteum. Man kann mit dem 9 Euro Ticket von München bis Salzburg fahren. Diese Züge sind sehr voll.
Foto: St. Marien Greifswald
Neu: Apropos Queen:

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Römer 15,7)
Heute erinnere ich an die Schriftstellerin Sophie Mereau (1770).
Foto: Grünsfelder Orgel
Meine Mutter ist in Schweden eine Woche.
Neu:
Instrumente sprechen immer meine Liebessprache. (AHS)
Heute erinnere ich an Carmen Sylva (1843). Deutsche Schriftstellerin.
Foto: Stilvoll zum Konzert. Ein süßer Trecker!
Neu: Die Hirtenwonne – eine musikalische Geschichte. Von Wonne zum Donner und zurück. Ob das auch eine Anspielung ist wie das abgepflückte rote Heidenröschen?
Eule Orgel Greifswald:
https://youtu.be/how4CVLRTCk
Heute bin ich in die Massen geraten. Ich bewundere manche Schaffner. Auf was für Leute man trifft mit dem coolen 9 € Ticket. Neben mir saß tatsächlich wieder ein Drogendealer. Gras. Er kifft, seit er 14 ist. Jetzt sei er 38. Das sind mittlerweile ca 400 € im Monat an Gras. Ich habe ihm vorgeschlagen, eine Berufung zu finden, die ihm mehr taugt als Joints. Ich ertappe mich oft dabei, dass ich anderen Rat geben will, vor allem Fremden. Er sagte, er will nicht sein Leben mit Arbeiten vergeuden. Ich habe gesagt, das verstehe ich. Aber eine Berufung sei etwas anderes als Arbeiten und Geld verdienen. Er sagte, seine Berufung sei Faulsein. Strand. Rauchen. Pina Colada. Die böse Welt verdrängen. Ich sagte ihm, das glaube ich nicht. Jeder hat etwas, das er liebt. Wie wäre es mit Musik? Er sagte, ja, das mache er auch. Also hören. Nicht Selberspielen, da sei er ein Honk. In dem Moment dachte ich mir, jetzt hilft nur noch Gott. Aber da hielt der Zug.
Ich kenne seinen Namen nicht. Und dann hielt der Zug in Würzburg. Ich verlor ihn in den Massen. Ich brauche also eure Hilfe. Betet für ihn! Danke!
Kennst du das auch, dass dir ein anderer Mensch leid tut, so dass es sticht?
Am meisten aber sticht es, wenn ich in einem Moment nur meine Welt und meinen Willen sehe. Nicht die der Menschen. Ich wollte mir in Nürnberg schnell etwas zu essen holen, und es war ein Ehepaar unendlich langsam an der Kasse, und hinter mir bildete sich eine lange Schlange. Mir platzte der Geduldsfaden und ich “bat“ den Ehemann, sich doch etwas mehr zu beeilen. Ich war wirklich genervt. Dann sah ich, dass er eine behinderte Tochter im Rollstuhl hatte und müde aussah. Es stach ganz arg in mir. Es ist, als würde Gott einen Schleier wegziehen und mir die andere Seite zeigen. Ich flüsterte innerlich: Segne ihn, Gott.
Ich muss meine Ungeduld bekämpfen. Denn eine Sache ist die, die Gott liebt: Erbarmen. Gott liebt Erbarmen. ❤️❤️❤️ Erbarmen hat viele Gesichter: Wahrnehmen. Warten. Ertragen. Aushalten. Verstehen. Kontakt aufnehmen. Den anderen ansehen. Zuhören. Lächeln. Freundlich sein. Und zwar gerade dann, wenn der andere nervt. Gerade dann! Jetzt muss ich etwas Verrücktes äußern: Manchmal erscheint es mir, als würde Gott die, die es besonders nötig haben, gesegnet zu werden, und die er liebt, mit mir (und meiner Ungeduld) kollidieren lassen. Denn es passiert fast immer, dass ich nach einer ungeduldigen Kollision wie oben beschrieben, reuevoll und aus ganzem Herzen flüstere: Gott, bitte segne ihn!
Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen. (Kolosser 3, 23)
Heute erinnere ich an die geniale Jeanne d‘Arc.
Foto: Steinmeyer Orgel Hüttenheim
Frühs übte ich an der schönen Eule Orgel in der Annenkapelle.
Neu: Orgel-Information: Eule Orgel Annenkapelle in ev. St. Marien Greifswald:
Tolle neue Fotos:
Ich hole mir gern Heilbutt und Lachs, wenn ich über den größten Marktplatz Norddeutschlands (hier in Greifswald) gehe. Ich esse den Heilbutt dann gleich ohne Brot und Besteck, einfach so, im Gehen. Ich bin schon Heilbutt-Spezialistin und kann die Gräten im Mund aussortieren. Die werfe ich dann den Möwen hin.
Das Pedal an der Mehmel Orgel ist nicht so leicht zu spielen. Dadurch, dass es starke Nebengeräusche macht und nicht abgefedert ist, muss man sehr viel vorfühlen.
Nachts halten mich die Kröten und Frösche manchmal vom Schlafen ab. Sie sind sooo laut. Der Teich ist mehr oder weniger unter meinem offenen Fenster. Ob einer ein Prinz wird?
Ann ohne Kaffee um 8 Uhr früh:

Meine Kompositionen umgehen bewusst typische Muster, Proportionen, Strukturen (männlich) vorgefertigter, festgelegter Form, um neuen Formen Platz zu geben in Freiheit, Weiblichkeit und Klang, auf der Suche nach einem neuen Genre, nach einem neuen Geist. Innovation statt Variation und Nachahmen. (AHS)
Ich habe das 9 Euro Ticket, und es hat mir auch schon getaugt und gedient. Da ich viel ICE fahre, bin ich glücklicherweise noch nicht in die Massen geraten. Ich mag Massen nicht.
Am Freitag bin ich wieder in Salzburg. Doktorandenforum. Mozarteum. Ich liebe mein Thema und spreche gern darüber. Schon am nächsten Tag fahre ich wieder zurück zum Konzert in St. Marien in Weißenfels an die große neue Ladegast-Orgel in Sachsen-Anhalt.
Ich kann schon wieder singen, vorsichtig und leise, aber es geht. Ich habe festgestellt: Was wirklich gut für die Seele ist, ist Chorsingen und Liturgisches Singen. Das ist richtig auferbauend. Sogar, wenn man erkältet ist.
Heute war Greifswald recht warm. Es blüht der rote Klatschmohn, kleine Kühe und Fohlen toben.
Heute erinnere ich an Anneke Kim Sarnau, Schauspielerin. Vielschichtige Frauenfigur in einer Branche, in der Männerstimmen in Quantität noch immer vorherrschen, auch in Filmen, in denen Frauen die Hauptrolle spielen. Achtet mal darauf, wie oft und wieviel Frauen und wie oft Männer sprechen in Filmen.
Heute erinnere ich auch an Donna Strickland, Physikerin aus Kanada. 1959 geboren. Stellt euch vor, das frauenfeindliche Wikipedia hat 2018 (!) abgelehnt, einen Eintrag über sie anzunehmen, sie sei zu “unbedeutend”. Kurz danach bekam sie als dritte Frau den Nobelpreis. Dann erst bekam sie einen Wikipedia Eintrag. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Wikipedia hat auch nichts unternommen, als durch Attacken (die Verdächtigen kennt ihr bereits durch meine Blog-Einträge, und schaut euch die Aggressionen in der Ansgar Kreutz Gruppe an und ihr wisst Bescheid) eingeladen wurde, Vandalismus auf meiner Wikipedia-Seite zu betreiben. Damit ist meine Wikipedia Seite die erste in der Orgelwelt und Kirchenmusik, die (so) attackiert wurde. Ist es hierbei ein Zufall, dass ich eine Frau bin? Sicher nicht. Ich bin definitiv in vielem rekordverdächtig. (Es wird von Bier gefördert. Ich mag Bier nicht.)
Foto: Greifswald
Neu: Konzertplakat Sehnsuchtsort Orgel
und 11. Amberger Orgelmusik


Von irgendwo kommt ein Luftzug; alle Fenster sind zu. Das Geräusch einer alten Maschine entfernt sich. (Jürgen Becker)
Lyrik. Heute erinnere ich an die Schriftstellerinnen George Sand, Katherine Mansfield und Louise Michel.
Foto: Mehmel Orgel St. Marien Greifswald
Neu: Eule Orgel Dresden
Bin wieder unterwegs nach Greifswald mit meinem gelben Fjällräven Kanken (ich weiß nicht, wie man das schwedische o hier auf dem Chromebook schreibt). Es regnete, und als ich ankam, schien die Sonne, und es gab einen großen Regenbogen. Eine schöne Begrüßung. Ich wurde abgeholt, wir fuhren durch die Felder, auf denen sich Fohlen und Störche im feuchten Gras vergnügten.
Ich finde das Stück “Die durch ein Donnerwetter unterbrochene Hirtenwonne” von Justin Heinrich Knecht so witzig. Etwas Vergleichbares gibt es nicht auf dem Klavier.
Man soll die Donnergeräusche auf der Orgel wiedergeben. Ich dachte zuerst, ich hätte mich verlesen. Nein, keineswegs. Und das zur Zeit Mozarts. “Ferner Donner mit und ohne Pedal.” So was! Klassik an der Orgel. Jedoch, wenn man dieses Stück nicht kürzt, geht es morgen noch weiter.
Nun bin ich also wieder “in der DDR” oder in “Dunkeldeutschland”, der “Zone”, wie mir manche scherzhaft sagen, nämlich die „putzigen Wessis“, die noch nie im schönen Osten waren. Hier ist eher Helldeutschland angesagt in Greifswald, jedenfalls im Sommer.
Aber zuvor eine neue Orgel-Information:
Denkmalgeschützter großer Sakralbau Kirche Hl. Geist mit Turm im Stadtteil Dresden-Blasewitz mitten in einer Wohnsiedlung in der Altstadt. Die Orgel wurde erbaut 1954 durch Orgelbau Eule (Bautzen) und ersetzte die Walcker Orgel in der Leipziger Markuskirche in Reudnitz, dann schließlich 1978 Verkauf der Orgel nach Dresden wegen Sprengung der alten Kirche in Leipzig: So kam die schöne Leipziger Eule Orgel mit den Holzpfeifen im Prospekt 1978 nach Dresden-Blasewitz, Sachsen. So steht das Rückpositiv interessanterweise nicht wie früher an der Brüstung, sondern mitten auf der Empore, was ich vorher auch noch nie so gesehen habe.
Orgel-Information Dresden-Blasewitz Eule Orgel!
Gesegnete Pfingsten wünsch ich euch noch beinahe verspätet. Frisch und perfekt zu Pfingsten ist meine neue Orgel CD Holy Spirit bei audite Verlag (Detmold) an der wunderbaren Trost Orgel in Waltershausen erschienen. Ich freue mich sehr. ❤️ Es sind berühmte Werke von Bach (u.a. Passacaglia, Trio-Sonate d-Moll, allseits berühmte Toccata und Fuge d-Moll), Scheidemann, Reincken und meine eigenen Werke zu hören. Landing Page bei audite zum Reinhören:
und auch bei mir im Shop. Ihr könnt sie gern bei mir bestellen und bekommt sie mit meinem Autogramm. Paypal: info@ann-helena.de oder IBAN: DE85790700240026181800 (Deutsche Bank Würzburg): 25 € inklusive Porto. Das Cover der CD ist ein Acryl Kunstwerk von mir und das Soft-Booklet enthält viele schöne Fotos der Orgel und mir und Infos. Infos siehst du auf der Produktseite unter “Informationen” https://audite.de/97801
Neu: Choralvorspiel EG 121
Pneumatische Orgel
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Gott, schaffe mir Recht, führe meine Sache wider das unheilige Volk, errette mich von den falschen, bösen Leuten. (Psalm 43, 1)
Ich liebe den Harz. Rauschende Bode, Moore, unberührte Wälder. Harzkäse. Bodetal. 1000-jährige Städtchen. Alpines Klima. Freue mich auf den Brocken, Schmalspurbahn und das Mittelalterstädtchen Wernigerode.
Heute erinnere ich an Evita Perón, argentinische schöne Politikerin.
Foto: Mehmel Orgel Greifswald
Ich bin etwas erkältet und krächze. Die Klimaanlage im ICE. Meine Stimme ist dunkel und tief, als wäre ich Raucherin. Stimmlippen und Stimmbänder sind so empfindlich
Orgelmässig bin ich gerade auf dem pneumatischen Trip.
Man hat mich gefragt was ich nicht gern esse: Leber und Wirsing. So stelle ich mir ein Grusel-Essen vor. Ich habe versucht, mich mit Wirsing anzufreunden. Es ist mir nicht gelungen.
Sehr empfehlen kann ich den alten Film „Abenteuer Wetter“ von BBC. Er zeigt, wie es war vor dem Klimawandel, der von Männern herbeigeführt wurde. Oder werden Männer unsere Erde eher durch Kriege oder Atomwaffen zerstören? Wie auch immer: Es sind Männer und es werden Männer sein, die unsere Erde letztendlich zerstören. Schade, dass sie sich darüber kein Denkmal werden machen können. Und doch wird es eines geben.
Gesehen habe ich auch „Therese Raquin“ von Emile Zolas. Ich liebe skandalöse Frauen. ❤️ Inas Nacht.
Apfelkerne – das Buch ist schöner als der auf sinnlich getrimmte Film mit ewig schaurig schönem Licht. Ich sehe dann immer innerlich, wie die Leute für jede Szene das „romantische Licht“ herrichten. Und im Hintergrund säuselt ein Klavier. Ist das reale Leben mit Licht und Klaviermusik durchflutet? Nein.
Zur Heidelberg-Männer-Fraktion, zu der Jan Wilke und Christoph Bornheimer gehörten: Bernd Stegmann, Gerhard Luchterhand und Mautner versuchten, mir den Zugang zur Kirchenmusik zu verweigern: Ich sollte 2019 innerhalb von 2-4 Wochen in Fächern Prüfungen machen auf Diplom-Hauptstudium-Niveau, die ich, wie sie wussten, noch nie belegt hatte, Chorleitung und LO. Kurz: Eine unfaire, unmögliche, hochschultechnisch vermutlich „illegale“ Aufgabe. Da gab mir Stegmann, der keinen Ton zuvor mit mir sprach, obwohl ich bereits wochenlang im Haus war wegen Konzertexamen Orgel ein Stück: atonal und mit pausenlosen Taktwechseln, obwohl er wusste, dass ich dieses Fach, Chorleitung, noch nie gemacht, belegt und noch nie einen Chor geleitet hatte. Ich hatte keine Technik. Da ich sehr musikalisch bin, habe ich es erstaunlich gut gemeistert und dabei meine Liebe zur Chorleitung entdeckt. Trotzdem war es ein erbarmungsloser Hinterhalt und eine Falle, die zeigte, auf was für erbärmlich unpädagogische Art und Weise ein Männertrupp sich einer hochbegabten, emotionalen Frau entledigen wollten. Ich glaube, ich sollte es gar nicht schaffen, sonst hätte man mir nie eine so undurchführbare Aufgabe gegeben. Ich hatte bereits einiges im Haus kritisiert. Ich hatte ihnen trotzdem vertraut, obwohl ich gewarnt wurde. Das war ein Fehler. Es war Stegmanns letztes Semester, ihm konnte es völlig egal sein. Danach war er weg. Es war eine traumatische Erfahrung, da ich persönlich noch nie diese Abwehr, Charakterlosigkeit und den Hass gegen mich als ehrgeizige Frau so sehr gespürt habe wie damals in diesen Kontakten mit Mautner, Luchterhand und Stegmann. Es fühlte sich dämonisch an. Für mich war es so, als hätten diese Männer Fratzen statt Gesichter. Besonders Martin Mautner. Die Atmosphäre in seinem Büro: Höllen-Vorort. Ein überlegenes Grinsen im Gesicht. Überhaupt erinnere ich mich: Dass sich diese Männer mir unbedingt stets überlegen fühlen mußten. Auf Biegen und Brechen. Überlegenheit. Machtmissbrauch.
Das Dauer-Geläster, die Gerüchte um regelmäßige Affären mit Studentinnen in dieser Kirchenmusikhochschule und der Selbstmord und die Beerdigung einer Studentin dieser Kirchenmusikhochschule fielen zeitlich exakt hinzu. Ratet mal, wer weggeguckt hat? In meinen Augen ist dieses Haus eine Teufelshochschule, wo viel zu viele Leute weggeschaut haben. Ich glaube, ich bin die einzige, die die Zustände dort angesprochen hat. Das passte gewissen Leuten gar nicht.
Jetzt, wo ich hervorragende Pädagogen habe, weiß ich, wie liebevoll, vorsichtig und langsam man sich diesen Gebieten LO und Chorleitung annähern kann/muß und wieviel Potential ich habe. Je mehr ich nun weiß und gelernt habe, desto mehr wundere ich mich, was Stegmann, Luchterhand und Mautner durchgeführt und missbraucht haben. Beziehungsweise desto mehr wird mir klar deren Verrat und Unverfrorenheit in dieser Forderung. Andere hätten sich diesen Fächern nach so etwas nie mehr genähert. Machtmissbrauch ist immer zerstörerisch, wenn man etwas Neues lernt, gerade in der Musik, gerade bei sensiblen Menschen. Ich kann anderen Mut machen: Haltet durch! Lasst euch nicht abbringen.
Gott öffnet immer die Tür, wenn böse Menschen versuchen, sie zu schließen.
Neue Komposition:
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More InformationNeu: Choralpartita (da es sich so viele gewünscht haben: diesmal sieht man mein Gesicht):


Heute mailte die SMD folgenden Rundbrief passenderweise:
Psalm 69
20 Du weißt um meine Schmach, um meine Schande und Beschimpfung; meine Widersacher sind alle vor dir.
21 Die Schmach hat mein Herz gebrochen, und ich bin elend; ich wartete auf Mitleid, aber da war keines, und auf Tröster, aber ich fand sie nicht.
22 Und sie gaben mir Galle zur Speise und Essig zu trinken in meinem Durst.
Jesus kannte diese Widersacher auch. Ich nenne sie in Zukunft nicht mehr Hater. Sondern Widersacher. Das passt besser, denn sie sind trotz ihres massiven Follows wider die Sache AHS. Auf ihren Schwingen explodiert die Statistik meiner Webseite.
Wer Musik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch genannt zu werden; wer sie nur liebt, ist ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ist ein ganzer Mensch. (Goethe, 1822)
Die Frage ist: Welche Musik?
Foto: Leer, Ostfriesland, Ahrend Orgel
Heute erinnere ich an Helene Thimig, Regisseurin.
Ich freue mich, dass meine Scio Rose Leguano Schuhe Größe 36 angekommen sind. Empfehlen kann ich den Film “Barabbas”.
Super ist der Film “Green Book”, super gute Songs. Gern mag ich auch “Citizenfour”. Und den witzigen Film “LOLO”. Leider kann ich die besten Sachen hier nicht zitieren. Aber wenn ihr wissen wollt, was ich meine: Es geht mit den Socken in den Sandalen los…
Zufällig lag das “Forum Kirchenmusik” auf dem Tisch. Ausgabe Juni 2022 und nur Männerberichte drin. “Forum Kirchenmusik”, ein Männer-Magazin, angeblich für “Kirchenmusik”. Laut Carsten Klomp “für möglichst viele Menschen eine interessante Zeitschrift”. Achja? Es sollte “Forum männlicher Kirchenmusiker” heißen.
Oder kurz: “Forum Kirchenmusiker”. Da ist das nur männlich schon drin. Na, das wird mit Carsten Klomp aus der HfK Heidelberg als neuer Redakteur eventuell noch männerlastiger werden als es jahrelang (jahrzehntelang?) unter Klaus-Jürgen Gundlach war. “Forum Kirchenmusik” scheint zudem nicht neutral. Der Verlag Strube ist beteiligt und bringt seitenweise Werbung für “Johannes Matthias Michel”, als wäre dies der einzige oder Hauptkirchenmusiker des Landes. Es erscheint mir alles wie eine Klüngelei.
Dieser ” Strube-Star” mit meiner Meinung nach erschreckend schlechter Popmusik und Pseudo-Jazz für die Orgel, ebenfalls aus der Fraktion Heidelberg, alles aus demselben Topf, sicher kein Zufall.
Ob es bald Klomp-Werbung gibt? Musik wie Michel und viele neue Butz- und Strube-Musik kann man nicht wirklich in die Musikgeschichte einordnen. Alte Musik, Barock, Klassik, Romantik, Moderne, Postmoderne, Neue Musik – und dann kommt bei Butz und Strube die imitierende Postromantik und die Imitation-Klassik und die (Post)-Pseudo-Pop-Musik für die Orgel? Die Imitations-Pop-Musik? Wenn die wenigstens gut und neu wäre. Mir schrieb jemand: Musik muss immer schön sein. Von den überforderten Kreutz-Pfeifen.
Das ist leider mit das Oberflächlichste, was ich je gehört habe. Auf der letzten Seite aber, innen, kommen tatsächlich zwei Frauen vor, und eine davon bin ich. Da sieht man allein äußerlich so einen starken Unterschied: Ein lebendiges, weibliches Gesicht unter all den starren (grauen) Männerköpfen.
Meine Kompositionen werden dort angeboten. Im Merseburger Verlag. 2022. Neuerscheinungen. Das konnten Klomp und Gundlach und Strube nicht verhindern. Gott ist cool. Das ist der einzige Lichtblick in dieser Zeitung, dass Organistinnen und Komponistinnen in dieser Männerwelt erwähnt werden. Dass sie nicht (erneut) ignoriert werden konnten. Wenn man sich die Werbung dieser Zeitung zu den Musikhochschulen und Kirchenmusikschulen ansieht:
Nur Männer werden hier erwähnt, die die Dozenten- und die Professurstellen für Orgel besetzen. Es sind also nicht nur die Berichte, sondern auch fast alle Werbung komplett männerdominiert. Deswegen bin ich in der Kirchenmusik. Um hier etwas zu ändern, zu dokumentieren.
Ich habe noch nie meine Kirchenmusikgruppen dazu missbraucht, über Tom Anschütz, Karl-Bernhardin Kropf, Jan Wilke, Christop Bornheimer, Johannes Richter, Markus Theisig, Christoph Brückner und Co zu lästern. Es hätte auch niemanden interessiert. Das hätte 4 Kommentare gegeben, mit dem Hinweisen, ich solle diese Typen ignorieren. Anders bei Kreutz und Strupat in deren Gruppen.
Da bin ich mit Abstand das interessanteste und wichtigste Thema. Ich freue mich, dass bei Ansgar Kreutz und Jürgen Strupat mein Name die Aufmerksamkeit der Männer wieder auf 500 Kommentare anwachsen lässt. Und Ansgar Kreutz wedelt hilflos herum, dass man doch “UNBEDINGT” aufhören müsse – nur seine Autorität ist ungefähr so groß und stark wie eine Pusteblume. Vermutlich wegen seinen eigenen Schikanen. Er ist kein Vorbild, also hört niemand auf ihn in diesen kindischen Männergruppen, die es einfach nicht fassen können, dass sich eine Frau wehrt.
Neu: 1. Mose 1,2 – geniale große pneumatische Orgel:
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More InformationNeu: Orgel-Information:
https://www.ann-helena.de/orgelinfo/jehmlich-orgel-christuskirche-dresden/