Leguano Interview und Video: “Eine Frage der Haltung!”
Ich freue mich über die Interviews in Leguano-News und die Filme, es hat Spaß gemacht.
Die Konzerte mit Winddrossel auf Steinmeyer in Heidelberg Heilliggeist waren auch spannend. Der freundliche Playmobil-Martin-Luther sah mir zu. Ich stieg vorher auf den Turm und habe mir die Stadt und den Neckar und das Schloss von oben angesehen, die vielen roten Dächer.
St. Martin in Nürnberg ist eine sehr schöne Kuhn-Orgel, an die oben Triangel hängen; falls die Orgel ihren Geist aufgibt, kann man auf diese zurückgreifen.
Ich erinnere mich gern an die St. Ulrich-Kirche in Halle/Saale und die Führer-Orgel in meinem ersten internationalen Orgelsommer (Riddagshausen/Braunschweig). Nach dem Konzert habe ich den Zoo Hannover besucht. Ich liebe Tiere, aber nicht eingesperrt.
Ich freue mich auf die Beethoven-Konzerte mit dem Saarländischen Rundfunk und der Musikvermittlung. Es ist wundervoll, wie kreativ junge Menschen für Klassik erreicht werden: Saarbrücken und Kaiserslautern, das wird spannend.
CD Bach: Zwischen Lübeck und Paris, Classicophon, Blancafort Orgel Valencia, Spanien
J.S. Bach Schübler Choräle, BWV 543 a-Moll und BWV 542 g-Moll, Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll, 4 Duette BWV 802-805, Clerambault Suite Nr 2, Dietrich Buxtehude Präludium fis-Moll BuxWV 146, Längtan (Sehnsucht), Blancafort-Orgel Valencia, Spain
Tonmeister: Julián Andres Bewig
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Sportlich und entspannend, um meine Sehnen zu entspannen, so ein kreativer Park in der Sonne – meine Arme und Daumen zu beruhigen, die so viele Stunden spielen. Die Energie, die von mir ausgeht an der Orgel, ist wie eine eigene Milchstraße, in der Planeten kreisen, Kometen abgehen und Sterne verglühen. Man bekäme beim Zuhören aus naher Nähe manchmal einen “elektrischen Schlag”, sagte mir jemand, und würde in die Energie eingesogen. Vielleicht wie in einem schwarzen Loch? Vielleicht hat meine Energie etwas mit Schwerkraft zu tun? So wie das Universum die Schwerkraft küsst? Ein Wunder, dass alles mit meinen Sehnen noch so in Ordnung ist wie es ist. Ich selbst glaube noch dann, wenn ich schnell wie ein Komet bin, ich sei langsam. Aber die Orgel blickt sehnsüchtig und gnädig auf mich. Ich muss mich mehr in den Klang legen.
Die vielen Länder des Europaparks haben mir sehr gefallen, obwohl ich nicht viel fahren kann, da mir schnell schwindlig wird, wegen meinem niedrigen Blutdruck, und es dann vor meinen Augen flimmert. Die Shows am Abend waren auch sehr schön.
Der weiche, kompakte, glitzernde und volle Klang der Silbermann-Orgeln gefällt mir sehr. Sie fühlen sich schön an und sehen aus wie Schmuck. Mit mehr Umfang hätten sie mit ihrem lebendigen Wind Potential für große romantische (und zeitgenössische) Werke und erinnern mich am meisten an Flügel. Mein Konzert war sehr schön. Meine Werke spielte ich auch. Ich mag Sachsen. Auch die Steinmeyer-Orgel gefiel mir sehr in Mannheim, Christuskirche. Ein großer Orgel-Kontrast und perfekt für Vierne. Auf dem Weg nach Heidelberg zurück besuchte ich spontan das erste Mal auch den Dom in der Lutherstadt Worms mit der Klais-Orgel.
Nun ist es schon bald Juni, wie die Zeit vergeht!
Was ist sehr schön finde, ist, dass die Orgelmusik beinahe die einzige Instrumentalmusik ist, die großteils wortgebundene Musik ist (Choräle). Das macht sie besonders.
An Vierne wiederum gefällt mir die Leichtigkeit, mit der die verschiedene Elemente und Schichten verbunden werden, dazu die Harmonien, die alterierten Akkorde.
Ich freue mich auf die Silbermann-Orgel in Sachsen und mein Konzert dort. Von dort fahre ich am nächsten Morgen nach Mannheim in die schöne Christuskirche und deren Mannheimer Wunder, wohl eine wundervolle Orgel, bin sehr gespannt. Von dort gleich weiter nach Heidelberg: Chor, Orgel.
Ich erinnere mich daran, wie bei den Orgelfotos in Augsburg der Fotograf in die Orgel gekracht ist. Einfach unglaublich im Nachhinein 🙂
Es ist immer noch kalt beim Üben, dass ich als Orgeleisbär an der Orgel sitze beim Üben – die Lösung gegen Kälte.
Mein Roman Frei wie die Vögel wurde im ERF-Lesezeichen durchgelesen (Radio). Bald Konzert in St. Michael Heiligenstadt, Reil-Orgel.
Es war sehr schön, den wunderschönen bunten Spieltisch der Walcker-Orgel und den der Krämer-Orgel zu sehen und den Klang zu hören. Auch der Heidelburger schmeckte bestens danach.
Daheim bin ich beim Üben barfuß auf den Holzdielen der Orgel gelaufen und habe einen Splitter in den rechten Ballen bekommen, da ich ganz weiche Haut habe; das war vielleicht ein Drama, bis der wieder draußen war. Meine Lieblingskantate ist momentan BWV 110, besonders “Ach Herr, was ist ein Menschenskind, dass du sein Heil so schmerzlich suchest”, und “Frieden” danach. Und BWV 63: “Gott, du hast es wohl gefüget.” Bach hat dieses Psychologische und Sensible, als wüsste er, welche Botschaft die Menschen brauchen; die Musik rangt sich gerade nachdrücklich, geradezu beschwörend um diese Worte. Diese Musik ist wirklich Proklamation. Ich liebe das Trillern von Barockinstrumenten.
Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass es noch nicht lange her ist, dass es eine Zeit in meinem Leben gab, in der Orgel keine Rolle gespielt hat.
“Alles, was man tun muss, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen” – soll Bach gesagt haben, zumindest auf dem Bachfest Rostock. Da sehr viel mehr dazu gehört, weiß keiner besser als Johann Sebastian. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er das (außer zum Spaß) gesagt haben soll…
Zum ersten Mal auf dem sonnigen Platz draußen kleinen Parcours gesprungen in der Reitschule. Ich erinnere mich noch an meine Kutschfahrt in Margetshöchheim in den Weinbergen und die Ausritte hoch oben – wo man auch sehr gut laufen kann.
Musik kann nicht erzwungen oder bezwungen werden, sie liegt wie das Meer oder ein großer weiter Strand vor mir. Musik kann ich trinken. Der Strand ist wie ein mittelblonder geflochtener Zopf in all den Lichtern.