Adelaide, Sydney Harbour und Hobart Wineglass Bay
Mein First Cricket Game Adelaide. Und meine Konzerte in Battery Point Hobart. Alles toll! Der Strand Wineglass Bay war wunderschön; und der Freycinet National Park, Tasmanien auch.
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Mein First Cricket Game Adelaide. Und meine Konzerte in Battery Point Hobart. Alles toll! Der Strand Wineglass Bay war wunderschön; und der Freycinet National Park, Tasmanien auch.
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Dieses Jahr war spannend mit Australien, Mozart Aufnahmen mit der Weik-Stiftung, Lyrikwettbewerben, Konzerten in Schlössern, USA, Duos.

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Ich liebe Geschichte, Städte, Menschen, die altertümlich und jung, umgekommen und wieder aus Asche und Ruinen auferstanden sind. Sicher sind Moskau und St. Petersburg noch interessanter. St. Petersburg soll etwa sein wie Riga oder Krakau. Beide habe ich gesehen, und doch glaube ich, dass diese Vergleiche nicht stimmen; denn Vilnius und Kaunas, die ich letztes Jahr gesehen habe, sind nicht wie Rom, wie manche sagen.
Ich klettere um sieben Uhr früh auf die Sanddüne in Nida am Haff, die ca. 60 Meter hoch ist. Der Sand war vom Regen kalt und nass, und kurze Zeit später hatte ich eiskalte Füsse. Mit meinen hellroten Lederschuhen mit Absatz aus Berlin konnte ich nicht laufen, sie würden sofort zerstört werden. Also ertrug ich 40 Minuten lang die Kälte und setzte mich ab und zu in den Sand, um meine Füsse mit den Händen zu wärmen. Ich sah einen wunderschönen Sonnenaufgang, ein einsames Fischerboot auf dem Meer und überall frische Abdrücke im Sand. Vielleicht konnten mich die Fischer von ferne sehen. Ich fragte mich, ob ich einem Bären oder einem Wolf begegnen würde, denn manche der Abdrücke konnte ich nicht deuten, sie waren groß und keine menschlichen. Was würde ich machen, wenn ich hier oben einer Gefahr begegnete? Mit kalten Füssen im nassen Sand konnte ich nicht mal rennen. Dennoch saß ich da und machte zitternd Fotos mit meinem Handy und war überwältigt von der Schönheit.
Und bald Peterhof Moskau.

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Nächste Woche erscheint mein erster Gedichtband, bin aufgeregt und freue mich. PHD und Revive YWAM at the same time, dazu der Gedichtband Flügelworte. Revive war eine Pionierschule, ich stelle fest, dass meist da, wo etwas das erste Mal beginnt, ich dabei bin. Nun erste Levite Praise Institute mit Leonhard Jones von MorningStar, USA, in Herrnhut für zwei Monate, wo ich staffe. Gestern habe ich dort wieder Klavier unterrichtet und Teachings gegeben. Die meisten Studenten sind Amerikaner und Australier oder aus England.

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Die Karli in Leipzig: Nato (Kino), Späti (für immer zum Einkaufen), Staubsauger (zum Tanzen), Cafe Puschkin, Conne Island (Kino), Feinkost (Kino) — und wir wohnen mittendrin. Cospudener See, Rababa Shisha, La Strada. Stundenlang bis zum Schluss Notenspur, Rathaus, Stasi-Museum.
Am Montag Berlin, Gespräche mit Verlagen. JUBALmusic Berlin. Das nächste Mal probiere ich den Bechstein Flügel dort in der Kirche aus. Im November spiele ich dort die Kunst der Fuge erneut auf der Orgel.
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Augsburg ist wunderschön: das Gebetshaus, die einzigartige Fuggerei, Rathaus, Dom, die Ulrichskirche, die sowohl katholisch als auch evangelisch ist, die Annakirche, in der der außergewöhnliche Glaubensfrieden geschlossen wurde, die Augsburger Puppenkiste, die niedliche Altstadt .. dennoch bin ich eine Frau von Mitteldeutschland geworden, besonders von Leipzig. War dort gestern wieder im Museum der Künste gewesen und habe das einzige Monetbild gefunden. Ich liebe auch die spannende moderne Kunst der Gegenwart (natürlich nicht alles). Vorher Leipzig, jetzt in Augsburg, spiele abends, hoffentlich kann ich morgen etwas von der Stadt sehen, bevor ich wieder nach Leipzig fahre.
Ich folge jedes Mal ein Stück mehr der Leipziger Notenspur, beim Grieg Denkmal und dem Johannisfriedhof musste ich weinen, teilweise folgen wir der Notenspur acht Stunden am Tag, Grassi Museum, viele Stunden an der Ladegast-Orgel in der Nikolaikirche gespielt: Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge.
Ach, ich liebe Leipzig. Ich liebe Deutschland.

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5 Konzerte in 4 Tagen, Herrnhut, Iserlohn, Wuppertal, Duisburg, Mühlheim, dann wieder Würzburg. Finetuning. Konzerte… Viel! Mein Kopf biegt ab…

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Lauter Alltag gegangen
Der heute alles nicht mehr ist
Singt Meise Amsel
Was er mal war
Singt Glocke
Singt leise

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Töne sinken ein
als hätten sie Schwere
Gewichte aus Salbung
die fallen und tropfen
Doch es ist nicht der Tonkopf auf Papier
der versinkt
Hand und Herz
die Klangsaat ernten
und Wurzeln treiben
in Gegenwart der Keimerde
von Publikumsohren

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Eine Woche Zinzendorf-Experience in Herrnhut im Schloss YWAM Herrnhut im Wintermärchenwald. Die kälteste Gegend Deutschlands. Schnee seit 6 Monaten. Gefrorener See vor dem Fenster. In 10 Minuten in Polen und Tschechien. Dreiländereck. In einer Stunde in Prag. Herrnhuter Brüdergemeinde besucht. Alles sehr bewegend, was ich über Jan Hus, Zinzendorf, Wesley und Comenius lerne. Dresden Semper Oper mit Rigoletto. Leipzig mit Thomanerkantor-Gespräch über Bach, Vorlesung Peter Wollny, Probe Würzburg, wieder Herrnhut.
