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Organistin

4. Juli 2022: Eldena, Wieck, Lubmin, Wampen, Neuenkirchen, Kemnitz

Foto: Gerhard (bzw. Gerhardt) Orgel

Ich erinnere an Anna Christina Ehrenfried von Balthasar, eine der wenigen Frauen damals mit akademischem Titel.

Lubmin

Gestern waren wir in Lubmin, eine kleine Stadt in Pommern, mit weichem Sandstrand, zum Sonnenuntergang, umsäumt vom Kiefernwald und von Dünen und Heideröschen. Gegenüber sieht man den Süden Rügens. Es ist nicht das offene Meer, sondern der Bodden. Dadurch ist das Wasser zwar salziges Meerwasser der Ostsee, aber mild, auch bei „Flut“. Diese Flut wäre an der Nordsee nicht mal Ebbe. Es gibt einen Hundestrand und einen FKK-Strand (das war sehr „in“ in der DDR, ein Hauch von Freiheit), eine süße Innenstadt mit Pizzeria und Eis, Dachhäuser, Finnhütten, Campingplätze, Reitplätze.

Der Kiefernwald duftet runter bis an den Strand. Als wir abends zum Sonnenuntergang hinwanderten, badeten wir mit Charlie, der viel Wasser trank und Algen aß und nicht allzu gut schwimmen kann. Glücklicherweise tummelten sich nur Hündinnen am Strand. Da noch Vorsaison ist, war es leer. Die Sonne ging unter und hinterließ auf dem Wasser eine goldene Strasse. Die Farben hier in Pommern sind wie silbrig blanke Seide. Das Meerwasser war warm und wir konnten baden, auch wenn das Wasser sehr flach war. Man muss sehr weit rausgehen, damit da Wasser irgendwann höher geht als bis zur Hüfte.

Wampen / Neuenkirchen

Dann besuchten wir am nächsten Abend den Strand in Wampen bei Neuenkirchen und genossen den einsamen Naturstrand, der versteckt in einem Naturschutzgebiet liegt: Vogelschutzgebiet „Insel Koos, Kooser See und Wampener Riff“ und „Greifswalder Bodden, südlicher Strelasund“. Das Feld ist ca. 19 ha groß. Wilde Tiere, Vögel und Insekten sollen sich hier von den Badegästen erholen. Es blüht hier, duftet aber nicht wie in Korsika am Mittelmeer. Es gibt wahnsinnig viele Mücken (überall sonst scheinen Mücken ausgestorben zu sein).

Ich wurde als einzige zerstochen, da ich süßes Blut habe. Man muss einen kleinen Weg und dann durch Dickicht laufen, um zum geheimen Strand zu kommen. Die Pflanzen waren höher als ich. Schwalben fliegen in den Dünen und bauen dort ihre Nester. In den Dünen gibt es schwarze Löcher, in denen sie brüten. Die Farben zum Sonnenuntergang in Wampen waren noch intensiver wie in Lubmin. Es sieht fast unwirklich aus. Wie, als wäre man in einem Öl-Gemälde, in einem Gemälde von Monet.

Naturschutzgebiet Wampen

Es regnete in der Ferne, es gab Wolken und gleichzeitig ging die Sonne unter. Dadurch war der Himmel voll goldener, roter Wolken und jeder Zipfel des Himmels hatte eine andere Farbe dieser Mischung von Abendblau, Rot und Gold mit Strähnen von Regen, während die Wasseroberfläche dies alles widerspiegelte wie auf blanker, schimmriger Seide. Das Wasser war noch wärmer, aber sehr sehr flach. Man kann kilometerweit rausgehen gefühlt, und das Wasser bleibt bis zur Hüfte. Perfekt für Kinder, Flachwasserbereich. Die Mücken schwirren in Horden. Als Kind, bevor die Mücken ausstarben, war ich fast immer zerstochen. Der Strand liegt inmitten Salzwiesen. Es ist warm, ca. 29 Grad, aber immer angenehm windig. Wir fuhren auch durch Kemnitz durch – ja, mit K. Ein kleiner Ort in Pommern mit wunderschöner roter, ev. Dorfkirche, ebenso wie in Neuenkirchen.

Klosterruine Eldena

In Eldena spielte nachts die NDR-Bigband. Bei Jazz mag ich am meisten Big Band. Blech. Die große rote Ruine, ehemals Kloster, war wunderschön beleuchtet in allen Farben. In Eldena / Wieck (Wieck auf der anderen Seite der Holzklappbrücke) gibt es heißen Sandorn, Fischrestaurants, die berühmte Holzbrücke nach holländischem Stil. Man muss vom Museumshafen nur immer weiter dem Ryck folgen, dem Treidelpfad (4-5 km). Das Strandbad Elenda ist aber nicht sehr schön. In Wieck gibt es die Kirche Wieck, die evangelische Bugenhagenkirche. Der pommersche Reformator Bugenhagen ist hier sehr beliebt. Am Strandbad Eldena badeten wir in der Dänischen Wieck, eine Ausstülpung der Greifswalder Boddens. Süß ist die Bockwindmühle.

Museumshafen

Am Museumshafen gibt es den roten Fangenturm, in dem wirklich früher Leute eingesperrt wurden. Man muss hierzu den Hansering entlang. Hinter dem Bahnhof (mit den neuen Gewächshäusern, der Weg nach Groß Bisdorf) heißt es Fetten-Vorstadt. Ich wohne momentan in der 1a-Gegend von Greifswald, nah zum Falladahaus. Ich bin ganz schnell an der Europakreuzung und auf dem Münterwall. Die Platte der Stadt heißt Schönwalde. Die Platte in der DDR bekam immer die verlockendsten Namen. Am Museumshafen gibt es eine sogenannte Edelplatte.

Arboretum

Schön im Arboretum finde ich, dass die (exotischen) großen Tannen helle Spitzen haben. Ob daher die moderne Frisur kommt, dass Frauen die Spitzen ihrer langen Haare hell färben?

Neu:

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30. Juni 2022: aus: Ein feste Burg ist unser Gott.

Foto: Haardorf Osterfeld

Und wenn die Welt voll Teufel wär. (Luther)

Wenn euch Fehler an der neuen Webseite auffallen, schreibt mir bitte, was wo genau. Danke.

Heute erinnere ich an Ida Hahn-Hahn, Schriftstellerin, die schon 1840 über Frauen schrieb, über Heldinnen, und später zum Glauben fand. Sie ist Greifswalderin. Und an eine weitere Greifswalderin, Katharina Rubenow, Stifterin.

Greifswald im Sommer ist sehr schön. Sehr helles Licht, blauer Himmel. Wegen dem Licht kommen wohl Maler hierher. Der Wall ist schön. Ich wohne jetzt beim Wall. Allmählich habe ich nun Orientierung, wo was ist. Ich wohne in einer sehr schönen Altbauwohnung mit 172 Quadratmeter. Natürlich nicht allein, sondern in einer Frauen-WG. Wir waren heute vormittag mit Charlie (Entlebucher Sennenhund, ähnlich wie ein Berner Sennenhund, nur kleiner) spazieren. Er gehört Karla. Es ist schwarz mit Schlappohren. Ich mag ihn. Er hat ganz schön Kraft. Wenn man mit ihm spazieren geht, muss man einiges beachten: Fein sagen statt Brav, Sitz mit erhobenem Zeigefinger, wenn eine Straße kommt, und er darf nur dann loslaufen, wenn ich ok sage. Wenn er mich ins Gebüsch zieht, stehen bleiben und mit lauter Stimme: Charlie! sagen und mit der Zunge schnalzen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass dies am wenigsten funktioniert.

Wenn Charlie eine Fährte aufgenommen hat, dann ist er kaum zu stoppen. Wir waren beim Tiergarten spazieren, beim Goethegrund mit dem Stadtgraben, an dem Enten unter Weiden liegen, und beim Müntergrund. Die Innenstadt von Greifswald ist sehr gepflegt. Es gibt zwei Botanische Gärten.

Ich habe heute Flunder probiert, es schmeckt schrecklich. Und das, obwohl er hier in Greifswald gefangen und geräuchert wurde. Aber: Schmeckt salzig und so herb und intensiv nach Fisch, ich konnte es nicht essen und habe es ins Gras geworfen für die Möwen. Ich hatte wirklich das Gefühl, ich esse einen toten Fisch. Was ja auch so war.

Das Problem war auch, dass die Augen ausgestochen waren. Da war es bei mir auch optisch schon vorbei. Wenn ich Heilbutt esse, was ich liebe, dann ist das ja ohne Kopf. Aber mit Kopf habe ich den Eindruck, ich esse etwas Totes und Vergammeltes. Es war eine unschöne Erfahrung. Buttermakrele mag ich auch nicht. Der Name ist auch irreführend. Es müsste Würzmakrele heißen. Denn es schmeckt keineswegs mild nach Butter, sondern sehr würzig. Das habe ich im Fischladen auch so gesagt. Da sahen mich die Fischverkäuferinnen nur milde lächelnd an. Seltsamerweise mag ich Makrele daheim aus der Dose, da schmeckt es auch bei weitem nicht so würzig.

Das Geschrei der Möwen mag ich. Das gibt es in Würzburg nicht. Nachts ist das Geschrei der Möwen sehr intensiv, so intensiv wie der Flunder schmeckt. Das hört sich dann an, als würde jemand abgemurkst werden. Es weckt mich aus dem Schlaf. Aber das Geschrei ist dennoch so tierisch, dass ich weiß, dass es kein Mensch ist.

Höre gerade die Moldau, ach die liebe ich unendlich. Um mich herum wird gestaubsaugt, aber das macht nichts, ich nehme den Staubsauger als Instrument wahr, das sich ins Orchester einreiht mit Gesummse. Die Bostoner. Boston Symphony. Die männerdominanten Berliner und Wiener kann ich nicht mehr hören.

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Liszt B-A-C-H

28. Juni 2022: Hochsommer in Pommern

Foto: Logo von Christoph Ermisch

Wiederholung ist nicht das Gleiche. (AHS)

Heute erinnere ich an Maya Angelou, Schriftstellerin.

Heute war es in Greifswald sehr heiß. Mein erster so heißer Tag in Pommern. Egal, welches Kleidchen ich anziehe, es ist zu warm. Abends gab es dann ein kurzes Gewitter. Da war ich noch im Institut mit einer Kollegin, wir haben die wunderschöne 2. Symphonie von Sibelius dirigiert und analysiert. Diese Symphonie hat einige sehr schöne Spitzen, die ich mag, und echte Motive.

Hier im Krupp Wissenschaftskolleg gibt es einige interessante Vorträge. Besonders modern ist gerade das Thema Resilienz in unserer Zeit. Ich frage mich, ob es wirklich so vorteilhaft ist, gegen alles und jeden resilient zu sein. Mir kommen solche Menschen manchmal kalt und leblos vor. Es ist doch völlig in Ordnung und außerordentlich wichtig, entsetzt über Dinge zu sein. Schockiert, wütend, empört. Mit Sachen nicht klar zu kommen, so wie sie sind. Menschen, die zu resilient sind oder dies als Ziel anstreben und sich an nichts mehr stören, brauchen am Ende keinen Gott mehr. Zu resiliente Menschen werden nichts verändern. Denn nur Schmerz bewirkt Veränderung.

Natürlich macht jeden Menschen etwas anderes wütend. Mich stört es beispielsweise, dass Menschen so merkwürdig unterschiedslos geworden sind. Und der Zeitgeist in vieler Hinsicht. Und wie Frauen behandelt werden. Laut EMMA müssen Frauen, die sich gegen Männer wehren und die es wagen, über die Gewalt von Männern zu schreiben, sei es Gewalt im Netz oder real, immer mit einer Verleumdungsklage rechnen, siehe Multimillionär Johnny Depp mit einer Armee von Anwälten gegen eine Frau. Das Machtverhältnis stimmte hier von Anfang an nicht. Häusliche Gewalt wird oft abgewimmelt. Als wäre häusliche Gewalt normal. Der Fall von Amber Heard und „Johnny“ Depp ist fatal, allein schon, weil alles gegen Amber Heards Willen online gestreamt wurde (was Johnny Depp so wollte laut EMMA). Wusstet ihr, dass in der Jury 5 Männer und 2 Frauen saßen? Unfassbar.

Es waren viel mehr Männer in der Jury als Frauen. Typisch. Aber die wenigen Frauen, die es in Männerkreisen gibt, sind auch sehr gern am Lästern gegen andere Frauen interessiert, um Männern zu gefallen, weil sie sich dadurch Anerkennung von Männern erhoffen, siehe Wintzen und Co. EMMA schreibt, dass Frauen, die sich gegen Männer wehren, oft mit öffentlicher und finanzieller Vernichtung rechnen müssen. Bei mir haben das bestimmte Männer auch versucht, ihr wisst, welche, siehe mein Blog.

„Frauen, die erwägen, durch Männer erlittene Gewalt öffentlich zu machen, haben ihre Lektion nun also noch einmal gelernt: Es droht die öffentliche wie finanzielle Vernichtung.“ (EMMA 2022) Gewalt, sei es nun bewusster Boykott im Netz, Hass-Rede im Netz oder reale körperliche Gewalt. Vor allem, wenn das männliche Gegenüber mehr Macht, Geld oder Erfahrung hat, besonders schlimm bei Anwälten, die das Recht verdrehen, siehe Rochus Schmitz. Solche soll es wohl sehr viele geben, auch in Deutschland. Schockierend ist, dass Amber Heard schon während des ganzes Falles in den Medien von Frauen (!) verspottet wurde, während Johnny Depp als „süß“ bezeichnet wurde (Geschmacksverirrung?). Selbst Video-Clips, in denen Johnny Depp Frauen überheblich und autoritär behandelt, wurden mit dem Titel „Süßer Johnny Depp“ versehen.

Der Spiegel berichtete von einer Hetzjagd gegen Amber Heard. Laut EMMA ist Johnny Depp ein brutaler Frauenhasser, der Frauen beschimpft. Ich finde, er sieht hart und brutal aus. Dass er von Frauen umschwärmt wird, schockiert mich. Dagegen möchte ich nicht resilient werden. #justiceforJohnny – während im Netz Amber gehässig nachgeäfft wurde.

Es mag sein, dass meine Kritik an solchen Dingen scharf wirkt. Aber ich finde, zu weiche Kritik ändert nichts. Unter dem queeren Regenbogen haben „normale“ heterogene Frauen kaum einen Platz und eher das Nachsehen. Frauenrechtlerinnen, Reformistinnen, Influencerinnen etc. müssen erst einmal ihren Wunsch ablegen, Männern gefallen zu wollen. Das schaffen leider viele Frauen in ihrem ganzen Leben nicht. Die meisten Frauen wachen leider erst nach Trennung, Scheidung etc. auf und werden erst dann kreativ und eigenständig. Ich wünsche mir, dass es für alle Frauen aufhört, dass sie im Gedränge zurückweichen müssen oder Angst haben, gesehen zu werden, so wie sie sind.

Neu: Meine Komposition Wetterleuchten für Orgel, Ladegast Orgel St. Marien

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27. Juni 2022: Greifswald Bachwoche

Foto: Logo AHS mit Orgelpfeifen von Christoph Ermisch

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. (Heine 1840)

Meine neue Webseite ist da. Es hat länger gedauert als gedacht oder als geplant, aber es ist auch nicht so leicht, eine so große Webseite mit 500 GB zu relaunchen und von Grund auf neu zu programmieren, damit sie schnell läuft. Da dauern alleine die TTL-Umstellungen beinahe 48 Stunden. Ich muss mich erst an meine neue Webseite gewöhnen und einiges muss noch angepasst werden. Ich blicke hier hinten im Dashboard noch nicht ganz durch. Verzeiht also, wenn es noch etwas dauert, bis ich hier wieder die Dinge verstehe.

Ich bin wieder in Greifswald. Letzte Woche war ich im Pommerschen Landesmuseum. Es war schön. Es ist ein großes, helles Gebäude, eine weiße Villa, in dem auch einiges umgebaut wird. Die kleine Gemälde-Galerie gefällt mir am besten. Ich freue mich, dass auch Malerinnen ausgestellt wurden, wenn auch sehr viel weniger als Männer. Besonders gehyped werden die Gemälde von Friedrich und Frans Hals: Caspar David und seine Eldena in sämtlichen Landschaften der Welt: Die Klosterruine hier in Greifswald. Die hier ausgestellte Malerin Ilse von Heyden-Linden möchte ich lobend erwähnen. Und Dora Koch-Stetter. Um 1880 war es sicher noch schwerer als Malerin als heute. Und Sabine Curio: „Tür zum Garten“, 1999.

Übrigens: Greifswald war über 150 Jahre lang schwedisch gewesen. Es gibt also im ersten Stock auch viel über die schwedische Zeit hier in Pommern, Schwedisch-Pommern. Das war interessant für mich. Normalerweise interessieren mich Ausstellungen über alte Kronen, Schätze und alte Umhänge nicht sehr. Aber das schwedische Wappen – das zieht meine Aufmerksamkeit an. Die drei Kronen Schwedens. Im Juli 1630 kamen die schwedischen „Eindringlinge“ mit Gustav II. Adolf in die schöne pommersche Gegend.

Ich möchte hier besonders an die schwedische Königin Luise Ulrike von Schweden erinnern, 1720-1782. In dem Raum mit den schwedischen Adeligen legte ich mich auf das weiche Sofa und hörte den Stimmen zu, bis ich eingeschlafen war. Glücklicherweise war das Museum fast leer und niemand weckte mich auf. Die erzählende Stimme ist so angenehm einschläfernd. Wie eine Gutenachtgeschichte kam mir das vor. Der schwedisch-brandenburgische Krieg 1674-1679 wird ebenfalls dargestellt. Schweden war damals groß wie nie. Die Schweden werden lustig gemalt: Wie große Michels aus Lönneberga, der gar nicht Michel heißt.

Auch das Schloss Griebenow wird erwähnt im Museum und die Holzmasken ausgestellt: An jeder der 15 Ecken der Schlosskapelle von 1653, die ich auch in meiner Orgel-Info erwähnt habe, ist eine Maske angebracht, die als Wächter fungieren und mit hässlichen Grimassen das Böse vertreiben und die Kapellen vor Dämonen schützen soll. (Hm, bedenklich.) Griebenow bei Groß Bisdorf (Biisdorf ausgesprochen, wo ich viele Wochen wohnte, nun wieder in der Innenstadt Greifswald) ist schon Nordpommern. Die Leute müssen übrigens die Kapelle in Wirklichkeit besuchen und ansehen, nicht im Museum, eine Maske aus dem Zusammenhang gerissen. Levenhagen hätte auch ausgestellt werden sollen.

Die Greifswalder Bachwoche habe ich fast ganz besucht. Es war interessant. Besonders gefallen hat mir Choreos – ein tanzender Chor, top Choreographie, super Licht, gute Stimmen (Profistimmen). Das einzige, was mich störte, dass (ich saß ganz vorn) sich sehr viel auf dem Boden gewälzt wurde mit vielen sexuellen Anspielungen und viel Nacktheit. Ich finde, das war eine Spur zu viel. Das müsste nicht sein. Immerhin, wir waren in einem Dom. Da gefiel mit der Madrigalchor aus Kiel doch besser.

Die standen zwar einfach nur und haben gesungen (keine Profis) und doch war es wunderschön. Sehr gut war Brasscussion. Ich liebe Blech und Perkussion, es war fabelhaft. Absolut mitreißend, laut und fabelhaft. Gershwin. Prokoffief. Das deutsche Publikum ist oft so träge und klatscht brav und dröge vor sich hin. Ich war die einzige, die „Bravo“ rief – da haben sich dann einige mit Fußtrampeln angeschlossen. Seit neuestem finde ich unglaublich spannend, die Dirigenten zu beobachten. Das kann ich ununterbrochen tun.

Edward Elgar – hm, ich kann mich nicht so für all seine Musik begeistern. Es erinnert mich an Filmmusik, die ohne Ziel in Wellen vor sich hin schwimmt und mal irgendwo aufbrandet und dann wieder daliegt. „Light of Life“ wurde aufgeführt. Ich bin eingeschlafen. Es ist sicher wuchtig und alles. Aber wuchtig allein reißt mich nicht vom Hocker. Es muss irgendwo Sinn haben und nicht sinnlos und ohne Ziel in emotionalen Wogen vor sich hinplätschern und immer gleich klingen.

Kein Vergleich mit den Bach-Kantaten. Ich habe fast überall mitgesungen. Barbara Dennerlein habe ich nachts auch noch gehört. Die coole Hammond-Orgel B3, die ihr zur Verfügung gestellt wurde, war schön beleuchtet. Sie selbst ist sehr authentisch, relaxed und nett. Sie macht keine Show. Leider, ich bin kein Fan von Boogie Woogie etc. Boogie Woogie kann ich 15 -20 Minuten an der Orgel anhören. Aber keine 2 Stunden. Der Hammond-Sound ist interessant. Aber keine zwei Stunden lang. Ich saß in der ersten Reihe, was ein Fehler war.

Ich konnte nicht weg und wurde unruhig und fühlte mich genervt. Schließlich rettete ich meine Unzufriedenheit darin, dass ich einschlief. Es war auch schon sehr spät und ich war von den vielen Konzerten und Eindrücken erschöpft. Es ist sicher toll und anstrengend, so einen Jazz-Abend zwei Stunden lang durchzuhalten, allein, dass der Groove stabil bleibt. Und sie macht das locker und sympathisch. Ich bin von Bach wahrscheinlich schon verdorben.

In Konzerten berührt zu werden ist eine wunderschöne Sache. Wo es nicht gelingt, bleibt Enttäuschung zurück. Aber alles ist Geschmackssache natürlich. Ich stelle schnell fest, ob mich etwas berührt oder nicht. Wenn es nur Gespiele ist, Effekte usw., dann schalte ich ab. Von Ombra e Luce war ich auch etwas enttäuscht. Toll war der Dirigenten-Workshop mit Friederike Woebcken. Ich habe viel gelernt. Die Balance zu halten zwischen Energie, Ruhe, lieber zu wenig als zu viel und dann doch viel und entscheidend auf den Punkt – ruhiger Kopf, aber Körperspannung und blitzende Augen. Es braucht eine starke Persönlichkeit, die Dynamik und Einsätze gut anzeigen kann. Und dann natürlich die Technik der Hände.

Neu: Mendelssohn in Großkorbetha an der Rühlmann Orgel

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Mendelssohn an der Rühlmann Orgel Großkorbetha

11. Juni 2022

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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Römer 15,7)

Heute erinnere ich an die Schriftstellerin Sophie Mereau (1770).
Foto: Grünsfelder Orgel

Meine Mutter ist in Schweden eine Woche.

Neu:

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Von irgendwo kommt ein Luftzug; alle Fenster sind zu. Das Geräusch einer alten Maschine entfernt sich. (Jürgen Becker)

Lyrik. Heute erinnere ich an die Schriftstellerinnen George Sand, Katherine Mansfield und Louise Michel.
Foto: Mehmel Orgel St. Marien Greifswald

Neu: Eule Orgel Dresden

Bin wieder unterwegs nach Greifswald mit meinem gelben Fjällräven Kanken (ich weiß nicht, wie man das schwedische o hier auf dem Chromebook schreibt). Es regnete, und als ich ankam, schien die Sonne, und es gab einen großen Regenbogen. Eine schöne Begrüßung. Ich wurde abgeholt, wir fuhren durch die Felder, auf denen sich Fohlen und Störche im feuchten Gras vergnügten.

Ich finde das Stück „Die durch ein Donnerwetter unterbrochene Hirtenwonne“ von Justin Heinrich Knecht so witzig. Etwas Vergleichbares gibt es nicht auf dem Klavier.

Man soll die Donnergeräusche auf der Orgel wiedergeben. Ich dachte zuerst, ich hätte mich verlesen. Nein, keineswegs. Und das zur Zeit Mozarts. „Ferner Donner mit und ohne Pedal.“ So was! Klassik an der Orgel. Jedoch, wenn man dieses Stück nicht kürzt, geht es morgen noch weiter.

Nun bin ich also wieder „in der DDR“ oder in „Dunkeldeutschland“, der „Zone“, wie mir manche scherzhaft sagen, nämlich die „putzigen Wessis“, die noch nie im schönen Osten waren. Hier ist eher Helldeutschland angesagt in Greifswald, jedenfalls im Sommer.

Aber zuvor eine neue Orgel-Information:

Denkmalgeschützter großer Sakralbau Kirche Hl. Geist mit Turm im Stadtteil Dresden-Blasewitz mitten in einer Wohnsiedlung in der Altstadt. Die Orgel wurde erbaut 1954 durch Orgelbau Eule (Bautzen) und ersetzte die Walcker Orgel in der Leipziger Markuskirche in Reudnitz, dann schließlich 1978 Verkauf der Orgel nach Dresden wegen Sprengung der alten Kirche in Leipzig: So kam die schöne Leipziger Eule Orgel mit den Holzpfeifen im Prospekt 1978 nach Dresden-Blasewitz, Sachsen. So steht das  Rückpositiv interessanterweise nicht wie früher an der Brüstung, sondern mitten auf der Empore, was ich vorher auch noch nie so gesehen habe.

 Orgel-Information Dresden-Blasewitz Eule Orgel!

Gesegnete Pfingsten wünsch ich euch noch beinahe verspätet. Frisch und perfekt zu Pfingsten ist meine neue Orgel CD Holy Spirit bei audite Verlag (Detmold) an der wunderbaren Trost Orgel in Waltershausen erschienen. Ich freue mich sehr. ❤️ Es sind berühmte Werke von Bach (u.a. Passacaglia, Trio-Sonate d-Moll, allseits berühmte Toccata und Fuge d-Moll), Scheidemann, Reincken und meine eigenen Werke zu hören. Landing Page bei audite zum Reinhören:

und auch bei mir im Shop. Ihr könnt sie gern bei mir bestellen und bekommt sie mit meinem Autogramm. Paypal: info@ann-helena.de oder IBAN: DE85790700240026181800 (Deutsche Bank Würzburg): 25 € inklusive Porto. Das Cover der CD ist ein Acryl Kunstwerk von mir und das Soft-Booklet enthält viele schöne Fotos der Orgel und mir und Infos. Infos siehst du auf der Produktseite unter „Informationen“ https://audite.de/97801

Und hier Amazon – Freue mich auf 5 Sterne und Comments:

Neu: Choralvorspiel EG 121

Pneumatische Orgel

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5. Juni 2022: Welche Musik?

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Wer Musik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch genannt zu werden; wer sie nur liebt, ist ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ist ein ganzer Mensch. (Goethe, 1822)

Die Frage ist: Welche Musik?

Foto: Leer, Ostfriesland, Ahrend Orgel

Heute erinnere ich an Helene Thimig, Regisseurin.

Ich freue mich, dass meine Scio Rose Leguano Schuhe Größe 36 angekommen sind. Empfehlen kann ich den Film „Barabbas“.

Super ist der Film „Green Book“, super gute Songs. Gern mag ich auch „Citizenfour“. Und den witzigen Film „LOLO“. Leider kann ich die besten Sachen hier nicht zitieren. Aber wenn ihr wissen wollt, was ich meine: Es geht mit den Socken in den Sandalen los…

Zufällig lag das „Forum Kirchenmusik“ auf dem Tisch. Ausgabe Juni 2022 und nur Männerberichte drin. „Forum Kirchenmusik“, ein Männer-Magazin, angeblich für „Kirchenmusik“. Laut Carsten Klomp „für möglichst viele Menschen eine interessante Zeitschrift“. Achja? Es sollte „Forum männlicher Kirchenmusiker“ heißen.

Oder kurz: „Forum Kirchenmusiker“. Da ist das nur männlich schon drin. Na, das wird mit Carsten Klomp aus der HfK Heidelberg als neuer Redakteur eventuell noch männerlastiger werden als es jahrelang (jahrzehntelang?) unter Klaus-Jürgen Gundlach war. „Forum Kirchenmusik“ scheint zudem nicht neutral. Der Verlag Strube ist beteiligt und bringt seitenweise Werbung für „Johannes Matthias Michel“, als wäre dies der einzige oder Hauptkirchenmusiker des Landes. Es erscheint mir alles wie eine Klüngelei. 

Dieser “ Strube-Star“ mit meiner Meinung nach erschreckend schlechter Popmusik und Pseudo-Jazz für die Orgel, ebenfalls aus der Fraktion Heidelberg, alles aus demselben Topf, sicher kein Zufall.

Ob es bald Klomp-Werbung gibt? Musik wie Michel und viele neue Butz- und Strube-Musik kann man nicht wirklich in die Musikgeschichte einordnen. Alte Musik, Barock, Klassik, Romantik, Moderne, Postmoderne, Neue Musik – und dann kommt bei Butz und Strube die imitierende Postromantik und die Imitation-Klassik und die (Post)-Pseudo-Pop-Musik für die Orgel? Die Imitations-Pop-Musik? Wenn die wenigstens gut und neu wäre. Mir schrieb jemand: Musik muss immer schön sein. Von den überforderten Kreutz-Pfeifen.

Das ist leider mit das Oberflächlichste, was ich je gehört habe. Auf der letzten Seite aber, innen, kommen tatsächlich zwei Frauen vor, und eine davon bin ich. Da sieht man allein äußerlich so einen starken Unterschied: Ein lebendiges, weibliches Gesicht unter all den starren (grauen) Männerköpfen.

Meine Kompositionen werden dort angeboten. Im Merseburger Verlag. 2022. Neuerscheinungen. Das konnten Klomp und Gundlach und Strube nicht verhindern. Gott ist cool. Das ist der einzige Lichtblick in dieser Zeitung, dass Organistinnen und Komponistinnen in dieser Männerwelt erwähnt werden. Dass sie nicht (erneut) ignoriert werden konnten. Wenn man sich die Werbung dieser Zeitung zu den Musikhochschulen und Kirchenmusikschulen ansieht:

Nur Männer werden hier erwähnt, die die Dozenten- und die Professurstellen für Orgel besetzen. Es sind also nicht nur die Berichte, sondern auch fast alle Werbung komplett männerdominiert. Deswegen bin ich in der Kirchenmusik. Um hier etwas zu ändern, zu dokumentieren. 

Ich habe noch nie meine Kirchenmusikgruppen dazu missbraucht, über Tom Anschütz, Karl-Bernhardin Kropf, Jan Wilke, Christop Bornheimer, Johannes Richter, Markus Theisig, Christoph Brückner und Co zu lästern. Es hätte auch niemanden interessiert. Das hätte 4 Kommentare gegeben, mit dem Hinweisen, ich solle diese Typen ignorieren. Anders bei Kreutz und Strupat in deren Gruppen.

Da bin ich mit Abstand das interessanteste und wichtigste Thema. Ich freue mich, dass bei Ansgar Kreutz und Jürgen Strupat mein Name die Aufmerksamkeit der Männer wieder auf 500 Kommentare anwachsen lässt. Und Ansgar Kreutz wedelt hilflos herum, dass man doch „UNBEDINGT“ aufhören müsse – nur seine Autorität ist ungefähr so groß und stark wie eine Pusteblume. Vermutlich wegen seinen eigenen Schikanen. Er ist kein Vorbild, also hört niemand auf ihn in diesen kindischen Männergruppen, die es einfach nicht fassen können, dass sich eine Frau wehrt. 

Neu: 1. Mose 1,2 – geniale große pneumatische Orgel:  

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Neu: Orgel-Information:

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/jehmlich-orgel-christuskirche-dresden/

31. Mai 2022

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Es ist so, dass nichts so sehr das Adrenalin anregt wie eine gute Herausforderung. (Naina Lal Kidwai)

Bankerin aus Indien. Heute erinnere ich auch an Amalie Sieveking, deutsche Philantrophin, 1749 geboren, die sich um Frauen kümmerte.

Foto: Leer

Neu: Orgel-Information  – meine erste Adam Grünsfelder Orgel (Bistum Würzburg/Ochsenfurt)-Steinmeyer Orgel in der katholischen Johanneskirche gegenüber der Kirchenburg in Hüttenheim-Willanzheim in Franken:

Steinmeyer Grünsfelder Orgel, kath. Johanneskirche Hüttenheim, Franken

Die Orgel wurde zu Allerheiligen 1897 von Adam Grünsfelder (1861-1934) aus Ochsenfurt aufgestellt. Bereits 1902 wurde sie von Steinmeyer überholt wegen Mängeln. Der bayerische Orgelbau Steinmeyer hat hier in den unterfränkischer Dörfern viele Orgeln gebaut. Gegenüber der evangelischen Kirchenburg ist die hübsche katholische Kirche, innen reich geschmückt, mit der schönen pneumatischen Steinmeyer Orgel mit zwei Manualen in trockener Akustik, gut auch für Brahms.

Ich bin nun wieder in Greifswald. Es ist Surviving auf eine schöne Weise. Es kommt mir vor wie eine musikalische Ganzkörpermassage, es wird wirklich jedes Körperteil intensiv behandelt, musikalisch gesehen, Coaching bis ins Mark. Da ich Grund und Haupt teilweise in einem absolviere, habe ich extrem viel, noch dazu habe ich mir ein paar Extrasachen zugefügt, aus Interesse, my heart is on fire. Ich hoffe, dass ich im Sommer 2023 fertig bin, das ist mein Ziel. Empfehlen kann ich das Buch „Das Kirchenjahr“ von Bieritz, und das evangelische rote Gottesdienstbuch. Natürlich, manches ist trocken, aber zwischendurch blitzt ein Edelstein auf, und im Gesamtzusammenhang machen plötzlich Dinge Sinn und fügen sich zusammen, als würde etwas „Klick“ machen, unbewusst und bewusst, ich liebe das: Ich liebe, wenn Unterbewusstsein und Bewusstsein gemeinsam Hand in Hand gehen und neugierig die Welt erkunden. Es gibt so viel zu entdecken!

Hier kommen meine favorite Kirchenlieder dieser Woche: Lied Nr 70 im EG: Wie schön leuchtet der Morgenstern, von Philipp Nicolai 1599, von Bach genial gesetzt 1731, singen wir in der Bachwoche und spiele ich auch. Und all die Lieder, die das Duo Paul Gerhardt und Johann Crüger (wie schön ist das denn: Pfarrer und Kantor, zusammen unter dem Apfelbaum, dichtend und komponierend!) schrieben. Gerhardt gilt als der Größere von beiden. Ich finde, das Duo ist es auch, kongenial.

Neu: der Leipziger Komponist in Markt Herrnsheim

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Orgel Vlog AHS

Bochmann Lahmann Orgel Ladegast Museum Weissenfels

Wir erschrecken über unsere Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken. (Goethe)

Heute erinnere ich an Lisa Kaltenegger, Astronomin, die unbekannte Planeten entdeckt.

Foto: Kevelaer Basilika

Heute besuchten wir die pneumatische Steinmeyer Orgel 1927 op. 1436 in der Kirchenburg Markt Herrnsheim in Willanzeim bei Kitzingen in Franken.

Diese Steinmeyer Orgel ist jünger und durch die Pneumatik ganz anders als die mechanische und ältere Steinmeyer Orgel 1855 op. 155 einige Kilometer weit weg in der wunderbaren Kirchenburg Hüttenheim.

Unterfränkische Simultankirche (ev. und kath.) in der hübschen Kirchenburg (1328, Denkmal): Fränkische, rote Dorforgel bei Hüttenheim / Würzburg und Kitzingen, Grafen von Schwarzenberg, Unterfranken, 16 Register, pneumatisch, 2 M, mit kleinem Schwellwerk oben, 2022 von Orgelbau Hey restauriert. Die historische, enge, romanische Kirchenburg mit Turm und drei Glocken, Portal und Gaden gehört mit der Kirchenburg Hüttenheim zu den ältesten Kirchenburgen der Umgebung. Die rote Orgel ist golden geschmückt und wurde für 22.000 Euro restauriert und gereinigt. Die kleine Gemeinde trug die Kosten selbst. Die Gemeinde hat auch die Kirche an sich selbst restauriert: Sie ist grün gestrichen und riecht noch gut nach Farbe. Die rote Orgel passt hervorragend zu den grünen Bänken. Die Orgel erreicht man durch eine Treppe von außen. Viele Treppenstufen in der Kirche sind sehr glatt und steil. Der Chorraum hinter der geschmückten Kanzel wird von Köpfen geziert.

Heute hatte ich Lust, ein Short-Video zu machen: ab jetzt jeden Tag ein Shorty.

Short Video Ann

Meine zweite Monographie:

Das Demutsprinzip in Bachs Musik

Neu: Steinmeyer Orgel

https://www.ann-helena.de/orgelinfo/steinmeyer-orgel-markt-herrnsheim/

28. Mai 2022

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Vitalität ist ein Ganzes. Sie ist eine Gestalt. (Daniel N. Stern)

Heute erinnere ich an Antje Pieper, vom TV-Talent zur Nachrichtenfrau. Und an die Schriftstellerin Louise Aston (1814-1871).

Ich mag sehr den Roman „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Und ich sammle die roten alten Scherz-Krimis.

Meine neue Webseite ist seit März dabei, neu zu werden, das heißt, sie existiert schon parallel und wartet darauf, freigeschaltet zu werden, wenn alles so weit ist, was noch dauert. Ich fahre bald nach Hamburg für einen realen Termin mit dem Team, nicht nur via Zoom. Ob ihr erkennen werdet, wenn es so weit ist und die Neue die Alte ersetzt? Ich bin selbst gespannt. Ich arbeite ja die ganze Zeit auf der „alten Seite“. Die Neue soll absolut googlefreundlich sein, schnell, modern etc. Es ist ja geradezu Wahnsinn, wie schnell eine Seite veralten kann oder die Programmierung nicht mehr passt. WordPress ist ja noch viel schlimmer als Apple. Zudem kommt bei mir: Meine Webseite mit so viel Inhalt schlicht zu halten, das ist eine Herausforderung für alle.

Foto: Hoffmann Orgel Würzburg Heidingsfeld

Es war so schön, mal ein paar Tage zuhause in Würzburg zu sein, absolute Rarität. Ich habe nicht mal mitbekommen, dass mein Masseur neue Räume bekommen hat. Ich habe sie heute das erste Mal gesehen und staunte. Er sagte: „Tja, so ist das, wenn du nur in der DDR rumhängst.“ Ich bin echt nur noch „in der DDR“. Da ist man ein paar Wochen und Monate nicht daheim, und schon haben sich richtig viele Dinge verändert zuhause. Manches ist auch gleich geblieben, auf eine schöne und gemütliche Art und Weise. Sogar der neue Kreisel in Würzburg ist fertig! Ich bin jetzt seit 9 Wochen „in der DDR“ und habe schon viel gelernt. Ich hake immer die Wochen ab. Am Sonntag fahre ich wieder hin nach Greifswald und freue mich schon, denn es ist echt schön da auch.

Kaum zu glauben, bald ist Juni. Und am 3.6. kommt meine neue CD!!! Ich FREUE MICH. YEAH. Hier ist sie:

Schon auf Amazon erhältlich digital und real, also ab dem 3. Juni, noch nicht, leider. Auch dann kann man bewerten. Dass sich neidische Hater ebenfalls drauf stürze – aber Audite ist mega relaxed, die sagen: Lass sie doch.

Stimmt. Komm, Heiliger Geist. Jedes Mal, wenn ich meine neue CD sehe, klopft mein Herz schneller. Vorfreude. Danke! Freue mich, wenn ihr sie bestellt und bewertet und sie überall shared. MERCI!

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Weitere Informationen

Amazon Link zur CD Holy Spirit

Und hier noch mal als realer langer Link (oder gebt einfach HOLY SPIRIT auf Amazon ein):

https://www.amazon.de/Holy-Spirit-Ann-Helena-Schlüter/dp/B09XBXKHMZ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2UXVG0JLP93WX&keywords=Holy+Spirit+Ann-Helena+Schlüter&qid=1653685349&sprefix=holy+spirit+ann-helena+schlüter+%2Caps%2C95&sr=8-1