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Klavier

4. März 2022

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Die Geschichte der neuen Musikbewegung duldet kein sinnvolles Nebeneinander der Gegensätze mehr. (Adorno)

Foto: Merseburger Dom

Mein Gerstenberg Specken Schnitger Sander Pedalclavichord:

Pedal Clavichord, gebaut von Sander Ruys für Ann-Helena nach J.D. Gerstenberger, A. Schnitger, P.J. Specken (Alkmaar)

Ich verstehe nun, dass meine Webseite vielen Leuten (vor allem denen ohne Skrupel und zuviel Zeit) ein Dorn im Auge ist. Sie ist groß mit vielen Fotos und Inhalt zu einer einzigen Person – das bietet natürlich Stoff genug. Ich war dennoch überrascht, denn zuvor, vor der (Laien-) Kirchenmusik-Szene, hat mich noch nie jemand angegriffen, es hat einfach auch noch nie jemand gewagt. Ich akzeptiere, dass aufgrund meiner Webseite, Inhalte, Fotos und Videos etc. Hass und Neid in der Kirchenmusik getriggert werden können. Ich nehme meinen Blog dennoch nicht (mehr), Neider aus der (Laien-) Kirchenmusik zu kommentieren oder zu bewerten oder mich auf das gleiche Niveau zu begeben oder mit Spinnern abzurechnen. Mir geht es nur um Musik.

Neu: Wurlitzer, USA, 1:

3. März 2022

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Es schwingt eine große, romantische Sehnsucht mit, das Unendliche im Endlichen zu fassen, das das Endliche unendlich macht: Gott. (AHS)

Albert Schweitzer schrieb 1958 aus Lambarene an den Merseburger Domorganisten:

„Ich halte Friedrich Ladegast für den bedeutendsten Orgelbauer nach Silbermann, dessen Tradition er fortsetzt. Sowohl in technischer wie auch in klanglicher Hinsicht sind seine  Schöpfungen in gewisser Hinsicht einzigartig. Ich selber war ergriffen von der Spielart und der Tonschönheit der Ladegast-Orgeln.“

Gern mag ich Gedichte von Ingeborg Bachmann und Jürgen Becker. Ich schreibe trotz meiner Dissertation endlich wieder Literatur, es kommt mir vor wie Papierkram, wie Reisenotizen, die ich hervorkrame, wie schon beinahe verschimmelt im symbolischen Sinne… Krimis?

Wusstet ihr, dass Goethe ein hübsches Pyramidenklavier in seinem Elternhaus hatte? Seine Gedanken zu Musik finde ich manchmal nett, manchmal etwas… anstrengend.

Wenn frau Nicholas Sparks liest, könnte man, wie Elke Heidenreich kommentiert, glauben, dass er über die wahre Liebe schreiben würde – nein, das ist es nicht, auch wenn Heidenreich meint, “süß wie ein Marzipankuchen”, sondern gefährlich, denn es gibt viele Frauen, die solchen Büchern glauben – und dass das Buch Wie ein einziger Tag tatsächlich von wahrer Liebe schreiben würde. Ein Mann, der meint, eine Frau zu lieben, weil sie “charmant, gut aussehend und ein ruhender Pol in seinem Leben” sei, „liebt“ nur egoistisch. Wenn sie ihn erst noch aufsuchen muss, weil er von alleine keinen Schritt gemacht hätte, dann.. Was ist, wenn sie Bedürfnisse anmeldet und nicht mehr ein lieber Ruhepol ist, sondern Probleme hat? Was ist, wenn sie nicht vergeben gewesen wäre, was ist, wenn sie alt wird, was ist, wäre sie tatsächlich auf Eroberungskurs gewesen? Nein, mann möchte erobern, und zwar möglichst eine Frau, die er einem anderen wegnehmen kann? Mag sein, dass meine Einstellung altmodisch ist. Aber das stört mich nicht. Die Filme gefallen mir hierzu übrigens besser als kitschige Bücher…

Und ein neues True Crime is up!

Heimtückisch ist das Verhalten von Rochus Schmitz aus Münster, der meine Gutgläubigkeit ausnutzte, oho, niederträchtig und unehrlich, in doppelter Hinsicht. Wenn man ihn zur Rede stellt, wird er sehr aggressiv. Schon als Kind habe ich Leuten immer erst mal geglaubt. Gut, dass mich Gott vor diesen Typen beschützt.

Gott, schaff mir Recht und führe meine Sache, errette mich von den falschen und bösen Leuten. (Psalm 43, 1)

Neu:

True Crime AHS

2. März 2022

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Alles, was überhaupt ist, ist schon in seinem Seiendsein wunderbar und rätselhaft. (Eugen Fink)

Heute erinnere ich an Maria Rohrbach. Sie wurde in Münster von frauenfeindlicher Justiz falsch verklagt. Ihr ermordete Mann war homosexuell. Das sollte bei den Katholiken nichts ans Licht kommen. Der wahre Täter wurde nie ermittelt. Sie wurde freigelassen. 

Die schöne Walcker Orgel in Erlangen war zuvor auch eine Wiegleb ❤️

Dann besuchte ich Freunde am Wannsee in Berlin, im Südwesten unserer wunderschönen Hauptstadt, fast 24 km lang, mit Dampfer. Wir waren Steinpilze essen im Restaurant beim Flensburger Löwen (dänischer Bildhauer) im “Seehaase” und spazierten bei schönstem Wetter am waldigen Ufer um den Wannsee mit seinen Bootsanlegestellen. Es gibt dort viele kleine Buchten, tolle Aussicht und extrem bunte und teilweise exotische Enten. Das Licht war geradezu phantastisch. Um den Wannsee herum gibt es viele Villen und das Haus Sanssouci, das leider zuhatte. Im Bootshaus Bolle gab es Fassbrause. Dunkle Pilze mag ich nicht ganz so gern wie helle Pfifferlinge.

John und Harriet Mill schreiben in “Die Unterwerfung der Frauen”, dass Frauen im Grunde die Option der Ehe als einzigen Platz im Leben angeboten wurde, lange Zeit, und dass viele Frauen nur diese Option wählen konnten als „einzig ehrenwerten Platz im Leben“, den Männer im Gesetz des Despotismus (Männer-Herrschaftsgewalt) ihnen geben wollten. Frauen, die einen anderen Weg gehen wollten, wurden als störend und widersprüchlich empfunden, vor allem kluge, begabte Frauen, die schreiben, lesen, Karriere machen wollen, studieren, kritisieren, kurzum: Frauen wie ich. Es gibt immer noch viele Männer, die mit Gleichstellung nicht zufrieden sind. Natürlich sind Frauen auch vor allem in der Ehe und eheähnlichen Beziehung nicht gleichgestellt. Das ist ja ein Problem. Die häusliche Arbeit bleibt an ihnen hängen, von häuslicher Gewalt ganz zu schweigen. Die wunderbare Empfindsamkeit von Frauen wurde von Männern bewusst missbraucht, ihnen nur häusliche Arbeiten geben zu wollen, so John Stuart Mill (1806-1873). Selbst und gerade bei Privilegierten sind die Ehefrauen im Grunde oft eingesperrt in eine untergeordnete Stellung. Als wäre die Frau in einer Kaste, in einer Klasse der bewusst für sie arrangierten Nachteile. Ist es heute besser als damals, 1870? Beantwortet es mir.

ps: Eine wunderschöne Ladegast Orgel wurde mit der Leipziger Paulinerkirche auf Befehl Walter Ulbrichts am 30. Mai 1968 gesprengt. Wie widerlich! Ich hoffe, dieser Walter Ulbricht und seine Kumpane – enden in der Hölle. 

Neu:

Lützen ❤️

Orgel Vlog

25. Februar 2022

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Wenn die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien. (Jesus, Lukas 19,40)

Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht der Schwachen. (Sprüche 31,7)

Foto: leguano Barfuß-Schuhe

Heute sah ich den wundervollen Film „Mr Holland‘s Opus“ auf Englisch mit dem großartigen, warmherzigen Schauspieler Richard Dreyfuss mit schönem Lächeln. Was für ein Musiklehrer! Es ist ein berührender Musikfilm, in dem es nicht um Musik geht – sondern um Träume im Leben. Gerade die erste Stunde ist zum Weinen schön. Da ist ein Lehrer, der wirklich sein Bestes gibt und trotz allem kein leichtes Leben hat. Sehnsüchte nach Großem im Leben können schier zerreißen; ein Mann, der auch woanders hätte sein können, aber der ein Lehrer blieb bis zum Schluss – und doch Großes darin bewirkte. Unheimlich beinahe. Sehnsucht nach Liebe, Karriere, nach Schönheit pur. Der Film ist natürlich musikalisch gesehen unrealistisch (und um Musik geht es nicht), aber er transportiert schon die echte große Sehnsucht nach Liebe und hat zudem wundervolle Aussagen in den ersten 60 Minuten und bis zum Schluss. Ich werde sie für euch aufschreiben, weil ich weinen musste. Dieser Mann im Film hat zudem perfekt und absolut richtig auf das schöne Mädchen reagiert. Wären doch alle Männer so. Die meisten sind es nicht und zerstören ihre Familie. Es ist also ein Film mit Top-Werten. – Die DVD kam aus der Schweiz. Ich musste sogar Zoll zahlen. Aber ich liebe nun mal CDs und DVDs und Platten und Bücher – ich bin wohl altmodisch und habe gern etwas in der Hand. Das unsichtbare und ungreifbare Internet mit Streaming etc. ist nun wirklich nicht alles. Also hier kommt der erste wunderschöne Ausspruch:

Menschen sind die Sinfonie.

Und:

And I took the record home, played it and I hated it. I really hated it. I just didn‘t get it. So I played it again. I played it again and played it again. And then, I just couldn‘t stop playing it. I kept listening to those notes. And I realized that I was falling in love – that‘s what I wanna do for the rest of my life. You know. Make music.
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

Ich denke, dies ist damit gemeint: So ist das manchmal: Man haßt etwas, weil man es nicht versteht, weil es einen trifft, überfordert. Aber wenn man anfängt, sich damit zu beschäftigen, dann fängt man an, es zu lieben, mehr als alles andere auf der Welt. Haß und Liebe liegen nah beieinander.

Neu:

Übrigens, es war meine erste DVD seit Wochen. Mein altes MacBook ging kaputt (Festplatte) und ich hatte viele Daten nicht gespeichert. Daten-Recovery kann ich sehr empfehlen. Sie retteten mich. Jetzt verwende ich endlich bald mein neues MacBook Pro, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte, jetzt aber schon. Mit meinen Daten. Neues Word. Endlich. Muss ich alles mal ausprobieren. Neue Webseite. Bald. Mein Chromebook aber verwende ich für meine Doktorarbeit, das ist nur für das reserviert. Ich mag es, dass man dort direkt auf dem Bildschirm scrollen kann. MacBook und Chromebook sind ungefähr von der Handhabung so unterschiedlich wie Orgel und Klavier. Da darf man nicht durcheinanderkommen.

21. Februar 2022

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1850 – das ist nicht lange her. Das ist gestern. (AHS)

Heute erinnere ich an Malala Yousafzai, pakistanische Kinder- und Menschenrechtsaktivistin, die ebenfalls einen Blog schreibt, die ihr Leben einsetzt, um Terroristen ans Licht zu bringen.

Heute ist ein Wunder passiert ❤️ Gestern eigentlich schon. Manchmal werden „Feinde“ Freunde. Das gehört mit zum Schönsten auf der Welt.

ps: Hallo Martin Schmitz! Bist du noch arbeitslos? Jedenfalls schön, dass dein neuer Job ist, alle anzuschreiben, die in meinem Blog vorkommen. Heute suche bitte Doris Brödel und Fritz Moers.

Je mehr ich studiere, je mehr habe ich die Leidenschaft für Freiheit. (Marie Munk)

Deutsch-amerikanische Juristin, die das Recht praktizierte, was sehr viele Juristen nicht tun. Viele Juristen sind Prostituierte. Sie war die erste Frau in Berlin mit Anwaltszulassung. Sie wurde 1885 in Berlin geboren. Seitdem ich mich viel mit dem 19. und 18. Jahrhundert beschäftige, sind diese Jahreszahlen nicht nur einfach Zahlen für mich, sondern echtes Leben, reale Lebensabschnitte, konkrete Lebenszeit von Menschen – besonders, was das Leben von Frauen angeht. 1850 – das ist nicht lange her. Das ist gestern.

Heute war ich wieder im wunderschönen Ansbach, wieder an der Rieger-Mühleisen-Orgel in ev. St. Johannis. Es ist warm und schön da. Mir gefallen die Zungen, Cromorne, Trompete und die Spanischen, der 16-Fuß im HW, das RP. Und dass man im HW die Piffaro mit dem Prinzipal mischen kann. Es stimmt, es kommt bei Noten vor allem auf die Herausgeber an. Gibt es eigentlich auch Herausgeberinnen? Beispielsweise gibt Breitkopf unter unterschiedlichen Herausgebern unterschiedliche Versionen von Mendelssohn und Bruhns heraus.

Ich liebe diese exotische, alte, norddeutsche Stylus Phantasticus-Musik, herkommend von den Italienern Monteverdi (Oper, Rezitativ, Motette, freie Läufe und dann wieder strenger Satz) und Frescobaldi, Steffens, von Froberger, Sweelinck und Praetorius bis hin zu Buxtehude und in der Spät-Ära von Bruhns übernommen, und dann natürlich vom wundervollen Johann Sebastian Bach (siehe g-Moll 542). Alle Motive in der Musik sind wie Gleichnisse und können in Sprache und Bilder übersetzt werden. Das hilft sehr für die Gestaltung und Artikulation.

Die Vorstellungskraft ist für Technik sehr wichtig. Ich liebe bei Bruhns diese spritzigen Gigue-Fugen mit Schwung, seinen 12/8 mit schicken Hemiolen, volles RP, und diese faszinierende Konsistenz seiner Musik, seine Beharrlichkeit und Pirouetten in seiner Musik.

Tunder spielte ich diesmal mit Zungen, denn die Version mit Sesqui gibt ihren Geist auf in den tiefen Passagen. Für viele sind Choralfantasien böhmische Dörfer. Ich liebe Choralfantasien. Jede Strophe kann neu registriert werden. Man kommt also registriertechnisch voll auf seine Kosten.

Und Fingersätze sind wie immer wichtig. Apropos Fingersätze:

Was ich an diesem lästernden Matthias Dreißig und Co überhaupt nicht verstehe: Wie kann man jammern, dass man Fingersätze neu schreiben muss? Das ist so peinlich und unprofessionell in meinen Augen. Ich habe alle meine Noten doppelt und schreibe immer wieder die Fingersätze zu den gleichen Stücken neu auf, das ist sehr hilfreich und geht eigentlich super fix, weil man das jeweilige Stück ja im Blut hat bzw. sich schnell erinnert. Ansonsten ist es umso wichtiger, dass man sich neu mit dem Fingersatz beschäftigt, wenn man sich nicht erinnern  kann, denn dann hatte man das Stück nie im Blut. Ich habe den Eindruck, Dreißig spielt nach Zahlen und ist vollkommen aufgeschmissen, wenn seine Zahlen nicht da mehr da sind. Solche Schüler hatte ich auch schon oft. Diese waren verloren ohne ihre Zahlen. Man sollte als Profi allgemein nie zu faul oder wie beinahe hysterisch werden, wenn man Fingersätze neu eintragen muss. Das ist ein wichtiger Teil im professionellen Musikerleben und muss regelmäßig gemacht und nicht mal erwähnt werden, geschweige denn ein Problem sein. Aber daran sieht man, auf welchem Niveau sich manche Dozenten befinden. Wenn ich ein solches Verhalten mit meinen phantastischen Klavier-Professoren wie Bernd Glemser vergleiche, die nicht nur im Schlafe Fingersätze wieder eingetragen haben, sondern alles auswendig spielen – da sehe ich doch ein massives Gefälle im Niveau zu Leuten in der Orgelwelt im Allgemeinen. Da werden mit Ach und Krach lokale Gottesdienste gespielt (obwohl die meisten nicht mal Christen sind, sondern böse, hintenrum und nachtragend), nichts ist brillant perfekt vom Blatt, nichts auswendig, da wird Fingersätzen hinterhergeheult, da sonst gar nichts mehr geht, und das noch vor anderen Berufsgruppen – von Konzerten und CDs ganz zu schweigen. Das sind für mich echte Pappmeier… das habe ich als Kind immer verwendet, das Wort, ich weiß schon, dass es Pappenheimer heißt oder so ähnlich…

Wer mich noch immer attackiert, ist Markus Theisig aus Xanten bzw. Wesel, ein homosexueller C-Organist (er soll wohl noch nicht mal einen C-Abschluss oder überhaupt einen kirchenmusikalischen Abschluss haben?) und Laie (arbeitet bei St. Thekla Altenwohnheim). Kein Hass-Post, bei dem er nicht mitmischt. Warum ich erwähne, dass er homosexuell ist, steht weiter unten in diesem Beitrag. Wenn man mich fragt, was Lästern für mich ist: Wenn man hintenrum und unehrlich Privates oder Gerüchte oder Halbwahrheiten verbreitet, um zu schaden, stänkernd, feige, anonym, oder als Gruppe sich zusammenrottend, frauenfeindlich, Böses planend, alle gegen eine, um ein Lager zu bilden. Das ist Lästern. Aber wer öffentlich mutig mit Namen öffentliches Verhalten oder (öffentliche) Personen oder Gruppen und eine Branche dokumentiert und für die Nachwelt festhält, vor allem als Schwächere (auch wenn ich stark wirke, bin ich doch sehr sensibel und fühle mich gegen so ein Lager oft hilflos) ist das nicht Lästern, das ist extrem mutig als einzelne Frau. Ich würde nie wirklich Privates in meinem Blog über mich oder über meine Freundinnen, Freunde, Gefühle, mein Herz und Familie berichten, das ist mir viel zu heilig – auch dann nicht, wenn es Streit gibt.

Und vieles ist mir auch zu unwichtig allgemein. Ich kann nicht alles dokumentieren. Zu Tom Anschütz, der illegal Fotos von mir veröffentlicht gegen meinen Willen im Internet: Er nennt sich Gundula Hause, wenn er bei mir auf meinem Blog kommentiert, also sehr unehrlich: So jemanden hat der Thüringer Orgelsommer als kostenlosen Mitarbeiter, der bewusst Urheberverletzung betreibt, unehrlich ist und hetzt, der schreibt, dass er sich nicht mal selbst anstellen würde. Er bezeichnet sich als Christ, der das Wort Gottes verkündet, was an Blasphemie kaum zu überbieten ist meiner Meinung nach.

In den facebook Orgel-Gruppen und xy-Foren sind es immer die gleichen aus dem großen Läster-Lager mit stänkernden Männern, die mich schlecht oder sich über mich lustig machen, über mich herziehen, Dinge eskalieren lassen und alle ziemlich deutlich zusammenhalten, was einen starken Eindruck von Sexismus und Lobby hinterlässt – die meisten davon kenne ich nicht und habe ich noch nie gesehen – mit mir persönlich haben die meisten dieser Männer nie gesprochen. Ich habe noch nie etwas gegen die auf facebook gepostet, nur meine Videos. Das reicht denen schon, mich, wie Cameron Carpenter als C.C. bezeichnet wird, als diejenige zu bezeichnen, “die man nicht nennen darf” (á la Harry Potter oder sogar JHWH), als “die Dame” oder als AHS zu bezeichnen: Markus Theisig, der bei jedem Läster-Post über mich aktiv ist, Karl-Bernhardin Kropf, dessen Gehässigkeit und Schadenfreude aus jedem Wort tropft, wenn es um mich geht, Jan Wilke, der mich am liebsten überall aus Gruppen vertreiben würde, wie es klingt, ein Thomas M. Weiß aus Arnstadt, der Lügen über mich verbreitet (ich habe diesen alten Mann noch nie gesehen, keine Ahnung, wer das sein soll), Christoph Brückner, Karl-Heinz Piepenbreier (echt), Christoph Bornheimer, Tom Anschütz, Rochus Schmitz, Burkhard Terhart, Johannes Richter, Dreissigs Verwandte (?), Oliver Lisy, Johannes Geßner, Erwin Althaus, Wigbert Traxler, Dietmar Korthals, Martin Schmitz, der wildfremde Menschen anschreibt, um mir zu schaden, dann ein Christoph Keller, Michael Sänger, Joachim Mayer – vermutlich erwische ich gar nicht alle, Brigitte Wintzen, Thomas Schmidt, Benjamin Frensel – oho, nennt mir, wen ich vergessen habe, ich komme schon nicht mehr hinterher, unglaublich viele gegen eine Frau, das gab es so noch absolut nie. Ich schätze, es sind insgesamt 40 Männer, die sich da zusammengerotten haben. Erwische ich einen dieser heulenden Hyänen beim Schwanz (wie passend), beißt mich der nächste von hinten. Wenn das kein feiger Pöbel ist, was dann? Es sind Teilweise Hunderte von Hass-Kommentaren, die Benjamin Frensel provoziert hat, ohne dass ich mich wehren konnte, ein unglaubliches Gehechel, alle einhellig zu einer Meinung gegen mich zu erhetzen. Ich mache nie zum Thema, wenn ich Leute wie ihn blockiere oder aus Gruppen rauschmeiße. Das ist mir ganz irrelevant. Aber es wird eben nach Gründen gesucht, über mich reden zu können, da ich das Spannendste und Mutigste bin, was die seit Jahren erlebt haben? Martin Schmitz, schnell, alle anschreiben. Aufgehetzt wurden viele mehrfach von Tom Anschütz, der sich damit brüstet, meine Konzerte übernehmen zu wollen.

Homosexualität scheint in der Kirchenmusik so weit verbreitet wie im Ballett – wie in den Orgelgruppen auch geschrieben. Es scheint mir allerdings aggressive Homosexualität, nach dem Motto: Wer sich gegen Männer wehrt, muss “homophob” sein. Vielleicht suchen in diesen Kirchenmusikgruppen die vielen homosexuellen Laien einen Partner dort? Vielleicht einen gut aussehenden schwulen Kantor? Weil bekannt ist, dass es in der Kirchenmusik und bei Pfarrern so viele Homosexuelle gibt? Vielleicht sind viele homo- oder bisexuellen Kantoren auch verheiratet und haben Kinder und suchen in diesen Orgel-Gruppen eine heimliche Affäre mit einem Mann? Jedenfalls ist auffällig, wieviele Laien sich in diesen Gruppen herumtummeln, wo ich mich frage: Was machen die da? Die sind doch bestimmt nicht an Orgel, Musik oder Gott interessiert. Hat es sexuelle Gründe? Warum ist ein mir völlig fremder Thomas Weiss so aggressiv gegen mich, und andere? Was ist das Motiv? Homosexuellen Männern zu gefallen? Oder diesen aufzufallen? Sich bemerkbar zu machen? Ein Lager zu bilden?

Hater gehen sukzessive vor:

1. zuerst griffen sie mich wegen Posts von Rochus Schmitz in einem Forum an

2. dann verlagerten sie es auf andere Foren und nach facebook

3. dann griffen sie Youtube und Wikipedia an

4. dann meine Konzerte

Es ist nicht nur mein Blog, sondern meine gesamte Persönlichkeit, die diese Männern stört: Dieser Hass wäre und ist auch ohne meinen Blog entstanden. Dass ich präsent bin, als Frau, meine Erfolge darstelle, dass ich extrem vielseitig bin, dass ich ganz deutlich meine Meinung sage, dass ich Teile der Kirchenmusikszene aufzeige, wie sie wirklich ist, dort, wo diese Männer präsent sind, nämlich hintenrum, gemein und voller Boshaftigkeit und Neid. Ich betone, dass es auch sehr schöne Teile der Kirchenmusik gibt und sehr nette Menschen dort, und dass es ganz viele liebe Laien und Nebenamtliche gibt und auch sehr nette Homosexuelle, die nichts gegen Frauen haben.

Neu und ergänzt:

Rieger Mühleisen Orgel St. Johannis Ansbach

Neu:

Neu: Stockmann Orgel in Albersloh, NRW:

18. Februar 2022

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Es ist ein Fehler, wenn Frauen versuchen, die männlichen Stereotypen zu interpretieren. (Belen Garijo)

Foto: Eisenbarth Orgel Franken

Spanische Managerin, Ärztin. Ich würde noch weiter gehen. Männliche Stereotypen nicht nur nicht interpretieren, sondern vor allem nicht nachmachen oder kopieren. Wir Frauen dürfen wir selbst sein, weiblich, echt, das ist das, was die Welt, was die Kunst, was Unternehmen brauchen, was der Mensch braucht. Wir müssen nicht Männer werden, Gott bewahre.

Heute erinnere ich auch an Vicky Leandros, griechisch-deutsche Sängerin.

Ich liebe es, wie Kamila Valieva auf dem Eis tanzt. Oh.

Heute habe ich mein Bild mit dem Mürschenstock, Amden, Kanton Glarus verkauft, von 2012.

Übrigens habe ich auf meinem Steinway einen Tallit, einen weiß-blauen Gebetsschal aus Israel, auf dem auf Hebräisch steht: Du bist gesegnet. (Und noch mehr, was ich nicht lesen kann).

Ich habe mich nach dem Üben etwas mit Plutarch (45-125) und seiner “Moralia” beschäftigt. Es geht um Lebensklugheit. Ein schönes Wort. Plutarch schreibt (und das ist fast so schön wie Eistanz): “Menschliche Existenz steht im Sturm, und ein geübter Steuermann segelt hindurch.” – Oder eine geübte Steuerfrau. Zusammen mit Gott. Denn ohne ihn geht es sicher nicht. Ich liebe es, wenn Philosophie, Glaube, Erkenntnis, Schönheit des Wortes (Poesie) zusammenkommen. Das ist fast wie Musik.

Aus Neugierde und Recherche habe ich mir eines dieser unzähligen “kostenlosen” Coaching-Online-Videos gegeben, die auf YouTube als Werbung angeboten werden. Also: Es ist Betrug. Ich kann nur hoffen, dass da niemand drauf reinfällt. Ich empfinde es als illegal, was den Leuten aufgeschwatzt wird, was sie kaufen müssten. Ich glaube noch nicht mal, dass diese Videos wirklich live sind.

Sagt mal, was haltet ihr eigentlich von “NeverforgetNiki” auf YouTube? Schreibt mir dazu.

Neu:

Es rauscht wie Glockenton und Orgelklang. (Hornvirtuose Nisle über Beethoven)

Heute viel geübt, wichtige Termine im März. Leider kann ich keine Termine mehr preisgeben. Ich erzähle dann immer erst im Nachhinein. Mal sehen, wie lange ich das so machen muss. Und ach, die Dissertation. Es ist auch in den Sozialwissenschaften erstaunlich, wie sich gegenseitig angegangen und kritisiert wird. Selbst oder gerade echt bekannte Persönlichkeiten müssen sich einiges in den Wissenschaften gefallen lassen.

Das Insel-Buch Beethoven im Gespräch zeigt Beethoven auch mit seinen kuriosen Eigenheiten. Wenn Beethoven eine Frau heute gewesen wäre, dann würde man sie ziemlich übel bezeichnen. Obwohl in diesem Büchlein nur das Netteste herausgepickt wurde, über das man lächeln kann – wird in keinster Weise der “echte” Beethoven gezeigt, der privat sicher bedenklicher war als beschrieben. Aber ein männlicher Künstler darf alles ohne Probleme sein.

Ich habe einige Perscheid-Orginale-Unikate in schneller Zeit verkauft, ich vermisse sie, ich habe jetzt nur noch wenige übrig. Naja. Ich wusste nicht, dass es so schnell geht. Habe die Preise angehoben.

Oben. Strebel-Orgel Oberhöchstädt

Wegen den Lästermäulern Tom Anschütz, der kostenlos für Theophil Heinke arbeitet und es daher eine Abhängigkeitsbeziehung ist (welchen ehrenamtlichen Mitarbeiter würde Heinke sonst finden?) und wegen dem lästernden Matthias Dreissig und Co kann ich Konzerte nur noch im Nachhinein angeben. Das ist schade für meinen Konzert-Kalender. Ich gebe auch nicht mehr die konkreten Termine an, sondern erst im Nachhinein. Denn es ist jetzt viermal passiert, dass diese Neider meine Konzerte versuchen zu verhindern. Eigentlich ist das ein großes Kompliment. Sie sind sehr besorgt, dass ich viel von mir reden mache und viel spiele. Gut ist nur, dass man solche Typen anzeigen kann. Ich bin sicher, dass noch nie in der gesamten Orgelwelt ein solches Verhalten gegen irgendeinen männlichen Organisten an den Tag gelegt wurde. Dass ausgerechnet eine Frau so behandelt wird, ist sicher kein Zufall. Hexenjagd modern. Für mich ist der Thüringer Orgelsommer nun ein frauenfeindliches Projekt, das aus einem völlig überlasteten Theophil Heinke und einem feigen, hinterfotzigen Tom Anschütz besteht plus einem Männer-Ossi-Vorstand, die ihren Heimvorteil ausnutzen und denen man nicht über den Weg trauen kann. Dieser Orgelsommer wird sicher nicht mehr gesegnet sein.

Heute habe ich mich mit Heath Ledger beschäftigt. Ich finde es unglaublich, wie weit er völlig ohne Studium gekommen ist und sich alles selbst beigebracht haben soll. Er hat nie Schauspiel studiert. Er hat immer gemacht, was er wollte. Und er hat es geschafft. Weil er es wollte. Er war mutig, hasste die Presse und war ein Worcaholic, der seine Berufung absolut ernst nahm.

ps: Jemand hat mir einen Rucksack geschickt: Niemand ist perfekt, aber wir Sachsen sind verdammt nah dran. 🙂 Bitte, wer hat mir das geschickt? 🙂

9. Februar 2022

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Wir meinen, unbedeutend zu sein, im eiskalten Universum zu schweben, und sind doch geliebt. (AHS)

Oben: Seifert Orgel zu Freckenhorst

Ich las über Christiane von Goethe – insgesamt wird sie nur “Christiane” genannt, während alle Männer mit Nachnamen genannt werden im Buch über “Goethes Geliebte”. Besonders Goethe. Da heißt es dann “Goethe und Christiane”. Das muss man sich mal andersherum vorstellen. “Merkel und Fritz” – oder wie immer ihr Ehemann heißt. Ah, Joachim. Merkel und Jojo.

Jemand hat mir das Buch Pandemien geschickt. Bitte melden. Ich werde es lesen.

Die andauernde Corona-Situation habe ich für meine künstlerische Weiterentwicklung genutzt. Die digitale Welt ist spannend.

Westfalen: Wunderschöne kleine Schwalbennest-Orgel Speith, mit rotem Gitter und Engeln geschmückt, selbsttragend, Massivholz,  Schleifladen, 19 Register, drei freie Kombinationen, mechanische Tontraktur, elektrische Registratur. Die Orgel ist mit Engeln geschmückt. Meine erste Speith. In Hoetmar bei Warendorf, Freckenhorst, Münsterland.

Die lichte, helle, kleine Kirche um 1200 mit Turm besitzt einen wertvollen spätgotischen Schnitzaltar um 1470, eine Sakramentskapelle, Taufstele, 3 Glocken, einen Taufstein aus Baumberger Sandstein, Grabplatte Sandstein 1767 und wurde 1971 innen restauriert. Warmer Klang, barock. Sehr schön ist die Sesquialtera. Viele große Orgeln besitzen keine, diese kleine aber besitzt eine, dazu eine Oboe, sehr schöne Flöten und Obertöne. Meine erste Speith-Orgel. Ein wunderbarer, lokaler Orgelbauer.

Orgelbau Speith seit 1848.

Sehr mag ich den Tee Wieder gut! Eine Mütze voll Schlaf! und Wieder gut! Fürs Bauchgefühl!  – mit Schafgarbe.

Neu:

Neu:

Speith Orgel Hoetmar, Warendorf

1. Februar 2022

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Frau muss im Leben das tun, wovon sie träumt. (AHS)

Und auch mann muss im Leben tun, wovon er träumt. Heute erinnere ich an Yusra Mardini, Schwimmerin aus Syrien, und an Tove Jansson, finnische Zeichnerin. Ich war beim Zahnarzt, es tut noch weh. Bin nun in Stuttgart im Astoria. Morgen Stiftskirche. Ich bin völlig begeistert von Bruhns.
Ich wurde gefragt, was ich an Männern mag: Meine Ansprüche sind hoch: Ich mag souveräne Männlichkeit. Wenn ein Mann Charakter, Mut und Rückgrat hat. Mit guten und ruhigen und erwachsenen Lebensvorstellungen. Die meisten Männer heute sind schwach. Pfui, denke ich mir oft.

Neu: Orgel-Information:

Bodechtel Orgel Gerhardshofen bei Erlangen

Strebel Orgel Kleinweisach, Franken