13. Juli 2026: Musik gibt uns einen Schimmer von der Ewigkeit. (AHS)
Foto: Pedal Gramschatz Frosch Orgel
Mein Konzert gestern war sehr schön, gut besucht trotz Hitze und aufgenommen. Es war kein Eberbacher Orgelsommer so heiss wie dieses Jahr. Die Wärmebelastung quälte stark auf der Empore, denn ich war bereits den ganzen Tag da oben. Sauna-Feeling. 30 Grad.
Ich merkte die Wärme nach einigen Stunden vor allem auf den Augen, die schwer werden – und meine Augen brauche ich ja unbedingt beim Orgelspielen. Es sind Hände, Arme, Beine, Füße, Augen, Gehirn… Auch die Orgel weiß nicht, wie ihr geschieht.
Manchmal hatte ich auch das Gefühl, meine Konzentration schmilzt.
Meine Hände aber schwitzen nie, sind immer trocken und samtig.
Beim Orgel-Üben und Registrieren verliert man oft völlig die Zeit. Ich bin im Winter auch schon mal fast erfroren, bevor ich geholt wurde. Was angenehmer ist, als zu verglühen.
Unten war es wesentlich kühler, und da sassen die Menschen schon mit Fächern.
Ich verbeugte mich unten und bekam Standing Ovations.
Ich verstehe nicht, warum manche Menschen unter der Orgel-Empore sitzen. Das ist klanglich der schlechteste Ort. Die Tendenz, sich irgendwo hinten hin zu verkrümeln, anstatt in der Mitte zu sitzen, wo es am besten klingt, kann ich nicht nachvollziehen. Man sieht mich zwar auf der Leinwand. Aber es geht doch um den Klang! Wir sind doch nicht in der Schule, sondern im Konzert.
Anschliessend gingen wir essen, draußen war es ja mittlerweile angenehm.
Die Orgel ist etwas zu gross für den Raum; wurde von Link ja enorm erweitert; die Chamaden sind aber sehr angenehm. Ich spiele eigentlich nie „zu laut“, sondern registriere die Orgel spannend und ungewöhnlich und schlank. Meine eigene Komposition kam nach Liszt besonders gut an.
Liszt macht für die Spielerin haptisch viel Spaß; er ist aber nicht für jeden Zuhörenden etwas. Abgesehen davon, dass man denken könnte, der gute Franz hätte einen Albtraum B-A-C-H gehabt, aus dem er nie erwacht, so ist das „Finstere“ für den Organisten durch das Trainieren der Virtuosität in den Hintergrund getreten. Sie „gewöhnt“ sich dran. Ein sensibles oder unbedarftes Publikum trifft das Düstere aber direkt und frontal.
Die Orgel wird von Link betreut jedes Jahr. Sie ist eine der größten Orgeln in Baden mit über 3800 Pfeifen. Die Katholiken sind hier in der Diaspora. Unten gibt es eine hübsche Tzschöckel Chororgel (Truhenorgel mit Pedal).

Liszt B-A-C-H:


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Kennst du Hans-Martin Rauch? KMD und „hoch angesehen“ in Sebald Nürnberg aber ein Hallodri der seine Frau Barbara heimtückisch erstochen hat weil er ein Doppelleben mit Affären und Schulden lebte? Er wollte – wie die meisten Kimus – den konservativen schönen Schein wahren. Femizid. In der Kirche tut man alles für den schönen Schein. Wobei, manche interessiert selbst der schöne Schein gar nicht mehr, siehe Christoph Andreas Schäfer. Da ist Sodom und Gomorra in Heilig Geist Heidelberg und die kleine Chor-Geschwängerte bringt das Baby mit zur Chorprobe, während Ehefrau mit 4 Kindern zuhause vom Kirchenchor verlacht und beschämt wird, sie sei selbst schuld. So ist unser Heidelberg.
Lebt Nachfolger Christoph Bornheimer nicht auch in wilder Ehe? Damit spart man sich eine teure Scheidung und überhaupt eine Menge Kosten.
Nathan Laube spielte hier beim Orgelsommer vor 2 Jahren. Sein Vater war immer dabei.
Bei Lang Lang war Muttern immer mit dabei