Startseite Nach oben

Klavier

29. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

1 Kommentar
Kommentar verfassen

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. (Cicely Saunders)

Britische Krankenschwester und Ärztin. Heute erinnere ich auch an Hanne Darboven, Konzeptkünstlerin, die Zahlen in  Kunstwerken darstellt.

Mit dem Üben ist es wie mit dem Düngen oder an der Börse: Nur das Tägliche, Ruhige, Regelmäßige zahlt sich aus. Nur dann ist zu sehen, wie sich Wunder einstellen. Nur dann machen sich die Früchte bemerkbar. Nur dann stellt sich Wachstum ein. Es geht erst ganz langsam voran, und dann geschieht ein Klick, ein Wachstumsschub, von heute auf morgen, plötzlich. Das ist für mich immer wieder ein Wunder. Ich glaube, das ist das, was ich beim Üben am meisten liebe. Das Wachstum. Die Wunder. Wie allmählich Blüten und Früchte wachsen, die genauso Wunder sind wie bei einer echten Pflanze. Jedesmal bin ich überrascht, wie aus Nichts Großes entsteht. Manchmal gibt es Krisen und Wellen, manchmal geht es hoch und runter. Aber das Regelmäßige macht den Gewinn am Ende. Durch das Düngen meiner Hände. Durch dieses unsichtbare Band zwischen mir und der Musik. Durch das Talent, das Gott mir geschenkt hat.

(Darf ich etwas zugeben? Etwas Multitasking beichten? Während ich übe, schaue ich uralte Tatorts auf YouTube, also nur den Ton. Nur wenn es ganz spannend wird, schiele ich kurz rüber…)

Heute erinnere ich auch an Donna Strickland, Physikerin aus Kanada. 1959 geboren. Stellt euch vor, Wikipedia hat 2018 (!) abgelehnt, einen Eintrag über sie anzunehmen, sie sei zu “unbedeutend”. Kurz danach bekam sie als dritte Frau in Physik den Nobelpreis. Ach.. und dann bekam sie einen Wikipedia-Eintrag in der Männer-Wikipedia-Welt. Gnädig. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Ist es ein Zufall, dass ich eine Frau bin, die als einzige Wikipedia-Seite der Orgelwelt solchem Vandalismus ausgesetzt war? (Auch darin bin ich rekordverdächtig. Aber es wird von Bier gefördert. Ich mag Bier nicht so gern. Wobei Guinness noch am besten schmeck.) Und sich Wikipedia lange überhaupt nicht darum gekümmert hat? Es darf nicht vergessen werden, dass auch Wikipedia ein Männer-Verein ist.

Meinem Bein geht es sehr gut, ich bade sogar wieder. Endlich! Mit Nicht-Baden-Dürfen kann man mich foltern.

Scriabin Etüde:

24. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Wenn man Kraft hat für die kleinen Dinge, dann hat man sie auch für die großen. (Etty Hillesum)

Niederländische Juristin, die von den Nazis ermordert wurde samt ihrer Familie, weil sie half. Was für eine großartige Frau!

Oben: St. Johannis Ansbach

Was ist eigentlich das Komplexe an Kunstmachen oder dem Erarbeiten großer Zyklen wie Romane, Doktorarbeiten, neuem Repertoire usw.? Es ist vor allem das im-Flow-Bleiben. Das Hochkonzentrierte. Das Durchstehen. Das ist Gnade. Denn die Welt und ihre Teufel schickt viele Ablenkungen. Es sind aber nur Luftballons, in die man stechen muss. Und sich selbst nicht im Weg stehen. Denn am Ende zählt mein Ergebnis.

Verbeugen:

An der Brüstung stehen, Gott und die Orgel ehren – und dann weg von der Brüstung, nicht da stehen bleiben, das gibt sonst den Leuten Rätsel auf, und dann wieder kommen (die Brüstung ist der Vorhang). Der Vorhang fällt. Das waren Verbeugen-Tipps von AHS.

Zu meinen Kompositionen: Das Nachahmen verlassen und im Amen enden. Im Atmen. Gezeiten und Wellen. Kunst ist Innovation, nicht Variation. Kunst ist Innovation, nicht Variation. Das Nachahmen verlassen und im Amen enden. Im  Atmen. Gezeiten und Wellen. Meine neue Musik sind Klangfarben. Ich höre Farben. Grün-Silber. Weiß. Gold. Ich male auch. Aus den Improvisationen entstehen Kompositionen. Hinterher werden sie aufgeschrieben. Aus den Orgelwerken entstehen Orchesterwerke. Sie sind frei. Sie geben Gefühl und Farben wider, dies macht ihre Form aus. März 2020 entstand der Zyklus Pandemic Dance. Ich arbeite auch gern mit Adjektiven. Aus Vokabular zu meinen Werken: flirrend bedeutet: diffus.

Ich liebe die Brothaus-Krapfen in Ansbach mit Puderzucker. Danach sehe ich aber leider aus… Alles weiß. Den überschüssigen Puderzucker kippe ich in den Cappuchino. Der Schnee hat sich in Regen und Matsch verwandelt.

Es muss gemütlich sein, Bäckerin zu sein. Ich hätte mir auch vorstellen können, einen eigenen Laden zu besitzen. Ich habe meinen Rock an, der wie ein Lampenschirm aussieht. An St. Gumbertus lief ich diesmal vorbei hin zu St. Johannis. Ich hatte meine rosa Samtschleife an und die rosa Maske auf. In Würzburg war erst mal Trubel, weil es hieß, „ein Richter hätte den Impfausweis gekippt“. Naja. Man kann sich über alles nur noch nicht mehr wundern.

Könnt ihr euch vorstellen, dass manche meinen, eine Kadenz zur Passacaglia hinzuzufügen?

Anbei die Rezension von Rainer Goede zu meinen Orgelwerken im Laurentius Verlag Frankfurt am Main: (hier und auf der anderen Orgel-Information):

Rezensionen Neue Musik

Neu: Orgel-Information

Walcker Schuke Orgel Versöhnungskirche Völklingen/Saar

18. Januar 2022

Schlagwörter: ,

1 Kommentar
Kommentar verfassen

Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass Arbeit weniger geisttötend ist als Amüsement. (Charles Baudelaire)

Heute erinnere ich an Ilhan Omar, Politikerin aus den USA, und an Andrea Wulf, Kultur-Historikerin aus Neu-Delhi, die sich für das Klima einsetzt. Heute wurde mein großes Resonanz-Kapitel fertig, 16.800 Wörter. Wie eine Einsiedlerin arbeite ich daran, man taucht total ab. Ich bin dankbar über Eure Gebete und Unterstützung. Morgen Foto-Session, Literaturverzeichnis und weiter. Heute aß ich Loubia (persisch).

Olivier Messiaen – Le banquet céleste / Jan Raas – Tango voor Mineke, Mühleisen Orgel Hamburg

17. Januar 2022

Schlagwörter: ,

3 Kommentare
Kommentar verfassen

Wer zur Quelle gehen kann, geht nicht zum Wassertopf. (Leonardo da Vinci)

Welche Quelle er hatte?

Oben: Toggenburger Orgel Schweiz

Mein Pedal-Clavichord mit zwei Manualen und Pedal aus den Niederlanden kommt Ende März. Ich freue mich sehr. Es ist rötlich gebeizt, Rüster und Eibe, ganz neu gebaut von Sander Ruys und nach meinem Steinway Flügel B das wertvollste Instrument, das ich besitze. Oh, ich freue mich! Es wird ein herrlich unbarmherzig wundervoll herausforderndes Bach-Instrument für Üben, Videos und Konzertieren und hat 41.000 € gekostet. Danke ❤️

Ich weiß, dass es für Künstlerinnen wichtig ist, manchmal zu ruhen, einfach nichts zu tun zu haben, sich zu “langweilen” und zu schlafen. Auch für das Gehirn ist das wichtig. Denn das Gehirn ist sehr energiehungrig. Das spüre ich.

Wer glaubt, dass Zufall oder Evolution unser schwimmendes Gehirn mit all seinen Kammern produziert hat, das gepolstert und geschützt ist und nie im direkten Kontakt mit dem Schädel steht.. das stets einen optimalen Druck braucht..  Wer glaubt, dass ein Urknall die CSF-Flüssigkeit (Rückenmarks-Flüssigkeit), die das Rückenmark nach oben fließt, produziert hat.. Ich danke Gott für mein Gehirn. Habe ich mein Gehirn je gesehen? Mein Rückenmark? Gott ist der größte Künstler. Er schafft die größten Wunder im Verborgenen. Er schafft Wunder in mir. Ich trage seine Wunder in mir und wusste es nicht mal. So ist Gott. So ist sein Charakter. Wir tragen seine Wunder, ob wir wollen oder nicht. Selbst der böseste Mensch trägt seine Wunder.

Ich glaube, Charakter und Seele prägen das Gehirn.

Heute erinnere ich an Maria Holl, die sich gegen die frauenfeindlichen sogenannten „Hexen“Verbrennungen wehrte, an Jeanne-Claude, französische Künstlerin, an Anne Haug, deutsche Triathletin, und an Christina Schwanitz, Kugelstoßerin.

Ich habe auf meine Wunde Manuka Honig geschmiert, das hilft echt. Es sieht fast wieder richtig glatt aus.

Anbei mein eigener Song am Piano: Heartbeat 

Text/Lyrics von Ann-Helena:

1. Your Glory is your beautiful mind.
Your ways are straight, upright, never fail.
Your passion broke my boundaries,
Your emotions changed mine.

Chorus:

Just one word of yours breaks my yoke
and softs my frozen heartbeat.
Your touch is full of love
and all what‘s dead inside me
you call to life with fire.

2. Your Glory is your beautiful heart,
Your Love is breaking through my fears.
Your kindness rains behind my wall,
Your surrender changed my mind.

Chorus:

Your Touch is full of life
and all what‘s deaf inside me
you call to listening with fire.
Just one Word of yours calls me to life
with heart and wisdom and singing.

Soll ich es übersetzen? Ich muss mal wieder mehr Lieder machen; viele meiner Fans lieben meine Songs. Allerdings singe ich sie sehr natürlich, nicht als Mega-Sängerin.

Julia Shaw schreibt, dass Cyper-Kriminalität und Cyber-Mobbing nicht einfach abstrakt sind, sondern schlimmere Verbrechen als die meisten anderen und enormen Schaden zufügen. Ich habe Cyber-Kriminalität im Vergleich zu anderen nur “klein” erlebt, und dennoch kann ich bestätigen, was Julia Shaw schreibt. Ich finde es verantwortungslos, dass Polizei und Staatsanwaltschaft sich aus meiner Sicht nicht genügend darum kümmern oder gekümmert haben. Richter, Polizisten und Staatsanwälte sind oft anonym, tauchen mit Namen nicht bei Google oder Wikipedia auf und haben demnach keine Ahnung, was es bedeutet, im Internet bedroht oder angefeindet, beschmutzt und attackiert zu werden. Sie selbst sind ja incognito. Sie sind online nicht sichtbar oder vertreten. Sie können im Gefühl der Anonymität leben. Jedoch im Internet gibt es genügend Leute, die anonym zu Fieslingen mutieren und Teil einer Online-Gruppe werden. Online-Mobbing ist laut Shaw viel schlimmer und gewalttätiger als reales Mobbing, da Mobber online überallhin folgen können.
1. Ich kann leider keine Erfolge vorweg mehr nennen, ich muss warten, bis Erfolge bereits passiert sind, da Mobber vorweg versucht haben, Erfolge zu verhindern, aber hinterher nicht mehr oder weniger schaden können. Dabei habe ich so schöne Sachen zu berichten, die kommen werden und muss sie geheimhalten.

2. Meine Wikipedia Seite wurde bewusst monatelang attackiert seit den Attacken (Oktober 2020) im Pfeifenorgelforum.net, vermutlich von den gleichen Leuten, natürlich genauso feige anonym wie dort auch, so dass meine Wikipedia Seite monatelang runtergenommen wurde, und wird noch immer attackiert, vermutlich von den gleichen Leuten (die meisten Laien). Man muss sich das Pfeifenorgelforum.net oder die Ansgar Kreutz „Kirchenmusik“ Gruppe nur durchlesen, dann ahnt man, wer meine Wikipedia Seite attackiert. Meist Leute von dort, die gern selbst bei Wikipedia wären. Wikipedia ist ja ohnehin sehr männerdominiert. Welche deutschen Künstlerinnen und Organistinnen werden da schon gelistet? Fast nur Männer. Insgesamt werden es zahlenmäßig vielleicht 70 zu 30 sein maximal. Wenn überhaupt. Männer listen Männer. Welche Männerseite in der Orgelwelt wurde jemals so attackiert wie meine? Rekord. Und dennoch wollen Neider das auch noch zerstören, die wenigen Frauen, die es da gibt. Ich halte mich da raus. Ich halte seither nichts mehr von Wikipedia, ob ich da nun gelistet bin oder nicht. Gott beschützt mich. Das Verhalten von Wikipedia verstehe ich nicht, mich angeblich vor Neidern zu schützen, indem sie monatelang meine Seite runtergenommen haben. Als ob das solche Typen aufhalten würde, mich zu attackieren. Es sind wahrscheinlich Leute, die selbst gern auf Wikipedia wären. Es geht hierbei meist um meinen Blog oder um meine Erfolge oder um mein Alter. Leute wie Christoph Bornheimer haben mich und meine Wikipedia-Seite auf facebook massiv attackiert. Solche Attacken haben mit zu Randale und Vandalimus auf meinen Seiten eingeladen, glaube ich. Bornheimer hat versucht, meinem Ruf zu schaden, obwohl ich ihm nichts getan habe. Er selbst behauptet, mit dem Vandalimus konkret nichts zu tun gehabt zu haben. Er und sein Kumpel Jan Wilke waren dennoch beide ziemlich übel zu mir. Sie interessieren mich überhaupt nicht. Ich weiß nicht mal, ob die eine Wikipedia Seite oder sonst was haben. Ich fühle mich durch Bornheimer sehr belästigt, da er mich wiederholt gegen meinen Willen anschreibt, meinen Lehrer wiederholt anschreibt, um mich in langen Tiraden wie eine alte Petze bei ihm schlecht zu machen, mir zu drohen, und er lügt, stellt sich selbst als korrekt und unschuldig  dar, er kommt mir falsch und aggressiv vor. Er wundert sich, dass ich ihm keine gute Motivation unterstellen kann. Wie wird man so jemanden bloß wieder los? Karl-Bernhardin Kropf, dem seine eigene Wikipedia Seite sehr wichtig ist, hatte kein Problem damit, gegen meinen Ruf zu treten. Es ist scheinbar sehr irritierend, wenn eine Frau ihre Erfolge listet. Dabei habe ich lange nichts mehr aktualisiert. Je mehr ich aktualisiere, desto mehr Neid wird es wohl geben. Da Staatsanwaltschaft, Polizei und Richter sich um solche Dinge überhaupt nicht kümmern, weil sie keine Ahnung haben, wie es ist, eine öffentliche Person zu sein, möchte ein paar Namen nennen, um solche Menschen, die sich eigentlich um die Würde des Menschen zu kümmern hätten und dafür bezahlt werden, ans Licht zu bringen: Richterin Ruth Baumann, Sabine Baumann aus Würzburg. Trotz mehrfacher Erwähnung meinerseits, dass ich Hater habe, hat sie sich nicht nur darum gar nicht gekümmert, sondern noch versucht, mir zu schaden. Zudem kommt, dass solche Richterinnen in der Mensa oder Cafeteria oder sonst wo zusammen mit Staatsanwälten sitzen und offenbar nicht darin interessiert sind, zu helfen, im Gegenteil. Hier möchte ich die Staatsanwälte Katzenberger, Compenius und Hannig aus Würzburg nennen, die fast jede Anzeige von mir diesbezüglich nicht nur abgeschmettert haben mit Begründungen, die Desinteresse deutlich machen, sondern teilweise auch Fälle von Stadt zu Stadt geschoben hat, nach dem Motto: “Ich oder wir kümmern uns nicht darum.” Katzenberger und Baumann sind auf jeden Fall in einem bedenklichen Kontakt, finde ich. Solchen geht es offenbar nicht um Schutz, Hilfe, Recht und Wahrheit. Das deutsche Rechtssystem in Würzburg hat vermutlich keine Ahnung vom Leben von Künstlerinnen und missbraucht daher meiner Meinung nach seine Macht. Wie kann man nur so blind und damit böse und ungerecht sein? Solche Leute sind kein bisschen besser als die Hater. Gut, dass es einen anderen Richter gibt, auf den ich mich verlassen kann: Gott hat Dislikes auf YouTube unsichtbar gemacht und sich um Wikipedia gekümmert. Er wird sich auch um alles andere kümmern.

Schübleritisch:

J.S. Bach – BWV 647 – Wer nur den lieben Gott lässt walten

 

Schübler
Schübler

14. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

3 Kommentare
Kommentar verfassen

Es gibt viele hasenfüßige Männer. (AHS)

Und ganz tolle.

Oben: Luzern, Späth Orgel

Morgen beginnt das zweitägige Doktorandenseminar (Methodenseminar) via Zoom. Ich bin der Höhepunkt am Ende.. (nunja… )… PPP, Thema: Die Resonanz-Theorie und BACH BERÜHREN. Endspurt. Den ganzen Tag dran gebastelt.

Heute erinnere ich an Ricarda Winkelmann, Klimaforscherin, an Marian Wright Edelman, Kinderschutzaktivistin, und Sandra Richter, Philologin.

Was mir auffällt: In den Bereichen, in denen Männer sich gegenseitig untertan sind, werden oft nur die Frauen zugelassen, die bei diesem Spiel mitmachen. Nehmen wir zum Beispiel den Bereich der Literaturkritik. Die wenigen weiblichen Stimmen dieser Branche übertreffen noch das unterwürfige maskuline Lob über die ach so tollen Männer, anstatt danach zu fragen, warum stets nur Männernamen auftauchen. Diese Frauen verbünden sich mit Männern, meist gegen Frauen. So auch in anderen Branchen. Auch Frauen in Germanistik lesen, studieren und erforschen fast nur alte Männer-Literatur. Ich glaube auch, obere Plätze in den unzähligen Männersystemen werden nur an Männer vergeben, die das Spiel der Unterwürfigkeit durchlaufen haben und beherrschen.

Wusstet ihr, dass gewisse Verpackungsfirmen über 15.000 Papiertaschen einfach verbrennen lassen pro Jahr, gerade nach Weihnachten? Eine unglaubliche Ressourcen-Verschwendung und doppelter Umweltschmutz.

Neu: Vierne Clair de Lune, Späth Orgel Luzern

12. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

10 Kommentare
Kommentar verfassen

Don’t glorify stress. (AHS)

Oben: Bittner Orgel

Es war sehr spannend bei Orgelbau Goll in Luzern. Es ist eine kleine, aber wunderbare und geschmackvoll eingerichtete Firma mit ca. 17 MitarbeiterInnen, wo man mehr als Lust bekommt, dort zu arbeiten (wenn man handwerklich begabt ist). Da ich etwas früh dran war, konnte ich in den Werkstätten herumlaufen und mir alles ansehen. Später dann wurde ich vom netten Chef herumgeführt. Doch die Zeit, wo ich mir alles selbst ansah, war fast das Beste. Denn es waren viele Arbeiter tätig, die sehr emsig zugange waren. Bisher war es meist eher ruhig, wenn ich eine Firma besuchte, doch diesmal hatte ich das Glück, dass Hochbetrieb herrschte und die Maschinen alle in Betrieb waren. Denn es wird die geniale, große Orgel in Clausthal in der großen, blauen Kirche bei Gosslar neu (im alten, denkmalgeschützten Gehäuse) gebaut. Da dies die größte Goll Orgel bisher ist, größer auch als Hannover, und bis April fertig wird (1 1/2 Jahre Arbeit insgesamt, 2 Millionen Euro, über 70 Register) waren die Mitarbeiter emsig bei der Arbeit. Dabei zuzusehen, war spannend. Im Montagesaal stand bereits das Gerüst für die Orgel aus frischem, hellen, duftenden Holz. Die Schreiner arbeiteten und waren an den Hobelmaschinen und an mindestens drei weiteren, sehr gefährlichen Maschinen, die zudem laut waren. Sie arbeiteten an der Winddrossel. Hierbei holten sie die Fichte-Bretter in die Werkstatt. Eine Frau oben arbeitete am Wellenbrett. Die anderen an den Windladen. Eine Schreinerin war dabei, am Schweller zu arbeiten. Insgesamt gibt es 4-6 Frauen im Team. Ich fand es sehr spannend. Es stimmt, dass eine Orgel (wie ein Dreieck) aus drei Seiten besteht: Die eine ist die technische Seite. Tatsächlich ist eine Orgel eine „Maschine“, auch wenn mir das Wort nicht zusagt und mir geradezu aberwitzig erscheint. Jedoch: Eine Hochpräzisions-Maschine: Alles muß technisch einwandfrei laufen, dafür steht Goll. Dann gibt es die ästhetische, optische Seite. Und dann die wichtigste: der Klang. Die Orgel in Clausthal wird 13 Wochen lang in einem Zweierteam viele Stunden pro Tag intoniert. Die Intonateure müssen bei Goll zudem geschickte Handwerker und Orgelbauer sein, mit viel Erfahrung, bei anderen Intonateuren ausgebildet. Sie müssen das, was sie wollen und hören, selbst umsetzen können und dürfen dabei nicht auf andere angewiesen sein. Dass sie hervorragende Literaturkenner mit gutem Gehör sein müssen, ist klar. Zudem müssen sie Klänge in sich speichern, erkennen und behalten können. 

Was müssen Orgelbauer bei Goll leisten können (vierjährige Ausbildung)? Wichtig ist, dass sie die Pläne, die die Konstrukteure zeichnen, lesen und verstehen und sich innerlich bereits vorstellen können, wie das Endprodukt sein wird. Denn diesen Detailplänen folgen sie täglich. Die dürfen also nicht nur Zettel für sie sein. Alles wird nämlich an einer Orgel bis ins Kleinste geplant. Sie müssen dreidimensional denken können und inner-optisch sein (mein Wort). 

Überall duftete es nach Holz. Das Holzlager mit Fichte und Eiche stand offen. Es war ein schöner, sonniger Tag. Das Schweizerisch von manchen Mitarbeitern habe ich nur schwer verstanden, nickte aber höflich. 

Die Pfeifen werden teils selbst hergestellt (eigener Beruf), teils gekauft. Die Gambe im SW zum Beispiel ist gekauft und wird dann mit ihren Klang-Bärten und dem Aufschnitt vorintoniert.
In der kleinen Pfeifenwerkstatt neben der Intonationslade stand eine seltene, wunderschöne, bemalte 
Toggenburger Bauern-Haus-Orgel von Josef Looser von 1801 zur Restaurierung, in Privatbesitz. Sie wurde gerade intoniert und erinnerte mich an das blaue Puppenbett von Meister Eder.

Vierne war auch gut. Die Aussicht aus dem 5. Stock der HSLU ist toll über die schneebedeckten Berge.

 Ich habe ein neues Geräusch entdeckt, das ich hasse: Das Öffnen von Dosen. Im Zug öffnete jemand 3x eine Dose in meiner Nähe. Hässliche Geräusche lösen kurzfristig Hass-Gefühle bei mir aus.

Es war meine 8. Orgelbau-Werkstatt. ❤️ Unter anderem Schuke, Beckerath, Hey, Klais, Ahrendt…

10. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

1 Kommentar
Kommentar verfassen

Für mich ist Natur nicht Landschaft, sondern die Dynamik visueller Kräfte. (Bridget Riley)

Englische Malerin. Genauso sehe ich auch Musik: Dynamik visueller und auditiver Kräfte.

Oben: Beckerath HfMDK Frankfurt

Heute am 10.1. fahre ich nach Luzern bis Dienstag. Und man kann es ja kaum glauben: Ich habe zuerst ein Zoom-Meeting als Deutsche in der Schweiz, in der HSLU Musikhochschule, mit Österreich, dem Mozarteum. Aber so ist das manchmal. Abends ist dann das Vorspiel. Ich hoffe, ich schaffe es, mich vorher ins Hotel einzuchecken. Bitte betet, dass alle Züge absolut pünktlich, vielleicht sogar zu früh sind.

Danke für 2000 Abonnenten auf YouTube. ❤️

Da ich das ganze WE an der Diss schrieb und mein Beinchen hoch hatte, ist es wieder ganz schön normal geworden. Ich hoffe, es bleibt so, wenn ab morgen wieder Remmidemmi ist. Immerhin bin ich ein ganzes Stück vorangekommen mit der Studie BACH BRÜHREN. Das Problem, ich interessiere mich wirklich von Herzen für die Dinge, die ich lese. Daher verdaue ich vieles erst mal. Deswegen komme ich nicht so schnell voran, wie ich sonst schnell bin.

“Unser Gefühl ist nichts anderes als eine innere Musik, immerwährende Schwingung der Lebensnerven.” (Heinse 1903)

Ich mag sehr Lieder von Nicole C. Mullen.

Wer es schwer findet, Musik ein Eigenrecht zuzusprechen und ihre Macht, unmittelbar auf Menschen einzuwirken, der wird auch mit exakten Metaphern Probleme haben. Für diese Menschen ist nur die Wissenschaft exakt, nicht die Welt der Metaphern und der Poetik.

Heute las ich vom “pädagogischen Eros” in Lehrer-Schüler-Verhältnissen, vom Gleichklang, der daraus entstehen soll. Das stimmt. Hochschullehrer züchten junge sie-selbst und haben Probleme damit, bereits eigenständige Persönlichkeiten zu fördern, die zudem noch anders sind. Gleichklang ist in keinster Weise Resonanz.

Denn alles, was nicht resoniert, tendiert dazu, unkünstlerisch zu werden.

Eigentlich ist es ja ein Wunder, dass ich Konzertorganistin geworden bin. Nach meinem intensiven Klavierstudium an den Hochschulen für Musik Köln, Würzburg, Detmold und Phoenix, USA (als DAAD-Stipendiatin) und Konzertexamen Meisterklassendiplom Solistenklasse bei Prof. Bernd Glemser entdeckte ich in Leipzig beinahe „zufällig“ beim Doktoratsstudium meine Liebe zur Orgel. Mein erster richtiger Orgelunterricht fand in der Thomaskirche in Leipzig an der Bachorgel statt. Seit Ende 2017 studierte ich intensiv und parallel an folgenden Musikhochschulen Konzertfach Orgel: in Frankfurt am Main, Heidelberg, Würzburg, Hamburg und Luzern. Ich gebe schon seit 2014 erfolgreich Orgelkonzerte bis heute und war schon in vielen Ländern erfolgreich unterwegs. 2018 erschien meine erste Orgel-CD, jetzt im Mai 2022 meine zweite Bach-Orgel-CD bei Audite Verlag. Dieses Jahr bin ich auch im Benno Orgelkalender vertreten und auf der dazugehörigen CD.

Neu:

Liszt
Orgel plus

8. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

2 Kommentare
Kommentar verfassen

Das Unverfügbare ist das Unerklärliche. (AHS)

Und das ist auch gut so. Bin wieder zuhause, musste noch mal zum Hautarzt. Es sieht gut aus, viel besser. Aber ich muss mich noch immer schonen, kühlen, kein Duschen, Bein hoch, damit es kein Lymphödem gibt. Denn nach Entzündungen kann sich Wasser ablagern. Wie ich das alles einhalten soll, gerade beim Orgelüben, ist mir schleierhaft. Hoffe, dass sich mein Bein von allein wieder sehr gut erholt. Ich habe einfach nicht die Zeit, “mein Bein hochzulegen”. Und wie soll ich mit hochgelegten Beinen Orgel üben? Nach Luzern am Mittwoch muss ich spätestens wieder zum Arzt. Ich hoffe und bete, dass es bis dahin schon perfekt ist. Jedoch braucht man im Leben Geduld. Geduld ist eine wichtige Tugend, die mir leider nicht in die Wiege gelegt wurde.

Heute erinnere ich an die Philosophin Susanne Langer.

Oben: Halverde, Wenthin Orgel 2022

Neu: von gestern, Halverde, Wenthin Orgel

Neu: Buxtehude

3. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

3 Kommentare
Kommentar verfassen

Ich bin nicht die erste Frau, die mehrere Aufgaben hat, die arbeitet und ein Baby bekommt. (Jacinda Ardern)

Bin wieder daheim.
Oben: Neuseeländische Politikerin.
Heute erinnere ich auch an Elizabeth Warren, Politikerin, und Isabel Mundry, deutsche Komponistin.

Neu: César Franck an der Strebel Orgel

 

Ein ganzes Jahr wieder durchgeschrieben. 

Alte Kalender weg. Neue aufgehängt. Ich schaue jeden Tag eine Folge von The Chosen. Mir fiel heute auf: Jesus liebt die Dummen und die Klugen. Er meidet die Dummen nicht. In seiner Nähe bleibt niemand dumm. Judas wird hervorragend dargestellt. Jesus wird als sehr unabhängig dargestellt. Das gefällt mir. 

Ich habe auch Hape Kerkerlings Buch „Ich bin dann mal weg“ gelesen. Der Gute hat geistlich nun gar nichts dazu gelernt. 

Wenn man mehr über Registrierung lernen möchte, empfehle ich jedem: Registrierungen aufzuschreiben. Per Hand. Oder per Computer. Es hilft so, wie wenn man Texte in einer fremden Sprache einfach abschreibt. Oder Noten. Das hat ja Bach ebenfalls sehr geholfen. 

1.1.2022, fränkische Orgelreise. Ich finde es wichtig, die Orgeln in ihre Geschichte mit der Kirche und dem Ort einzuflechten. Pretzdorf ist ein ruhiger, kleiner Ort in Franken bei Neustadt/Aisch. Orgelbau Bittner war in Nürnberg und Eichstätt sehr bekannt und war von 1800 bis 1990 tätig. Die kleine süße Bittner-Orgel (1 M) auf der Westempore von Ferdinand August II, unter der Decke mit kleinem, schlichten, dreiteiligen Prospekt, Schnitzwerk und freiem Spieltisch mit Gesicht zum Altar, ist oho. Sehr klingende Register, kräftig und fein, mechanische Schleifladen-Orgel, auf dem Dachboden der Doppelkeilbalg. Unverbaut, authentisch und direkt im Klang. August Ferdinand II hatte die Firma von seinem Bruder Johann Michael 1871 übernommen. Schwarzer besonderer Schiebedeckel an der Orgel (klemmt etwas), schöne Schweif-Schrift (erinnert mich sehr an die Schrift Blüthner auf den Flügeln), sehr natürlich behauene Steinbänke und alte, historische, gefährliche Treppen mit glatten, ausgedienten und engen Stufen. Die Kirche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts renoviert: Drei gotische Fenster, Fenster vergrößert, der Bogen erweitert. 1984-1989 wurde die Kirche renoviert. Seit 1988 gibt es ein schönes Eichenholzrelief von Clemens Heinl: Kreuzigung, die Evangelisten, Martin Luther.

1250 begann die Kirche, 1250 und 1282 erste Erwähnung, 1486 wurde sie (“ewige Pfründe”) so errichtet, wie wir sie heute kennen. Kanzel und Taufstein stammen aus dem Jahr 1606. Im Schiff der Kirche befinden sich gemauerte Grüfte. Der blaue Taufstein ist wunderschön mit biblischen Schnitzereien (Das Leben Jesu).

 

Dann die geniale Strebel-Orgel in Altershausen:

Oben: Bittner Orgel Pretzdorf

Neu: Orgel-Information: Alle drei sind jetzt fertig:

Bittner Orgel Pretzdorf, Franken

Strebel Orgel Altershausen, Franken

Phantastische Strebel-Orgel, meine fünfte Strebel: Wunderschöne evangelische Kirche (Urkirche aus dem 15. Jahrhundert) mit historischer, einmanualiger Strebel-Orgel hier in Franken bei Neustadt/Aisch. Es ist eine schöne halbpneumatische Strebel-Orgel. Manual: Mechanische Kegellade. Pedal: Pneumatische Taschenlade. Das ist sehr besonders. 1730 gab es die erste Orgel: eine Münchsteinacher Kirchenorgel. 1896 wurde die Strebel-Orgel angekauft.

Ich liebe den Klang der süddeutschen Orgeln. 1986 wurde die Orgel von der Firma Thonius aus Roßtal restauriert. Ein schöner Altarraum mit barocker Kreuzigungsgruppe, an der Wand Reste der ehemaligen Chorraumbemalung. Neues Holz-Lesepult. Die ganze Kirche ist eine der niedlichsten, drolligsten in Franken überhaupt. Ein sehr lieblicher, kleiner Weihnachtsbaum nur mit Strohfiguren geziert, ohne Kugeln. Sehr geschmackvoll. Daneben eine Krippe wie von Kindern gemacht, mit kleinen dicken, weichen Puppenfiguren, wie aus einem Bilderbuch, absolut adorable. Man muss lächeln. Alles wirkt wie eine Kirche aus Bullerbü.

 

2. Januar 2022

Schlagwörter: , ,

4 Kommentare
Kommentar verfassen

Ich würde lieber einen sinnvollen Tod sterben, als ein bedeutungsloses Leben zu führen. (Corazon Aquino)

Beliebte und kluge Politikerin aus den Philippinen. Heute erinnere ich auch an Louise Bourgeois, Künstlerin aus New York City, die sich in Kunst-Lobby durchsetzte. (Ich muss ja nicht erwähnen, welches Geschlecht die Lobby bis heute dominiert.)

Oben: Steinmeyer Orgel Rothenburg/Tauber

Es war ein sehr schöner erster Tag der Jahres 2022: Ein Orgel-Tag läutete das neue Jahr ein. Was für eine schöne Zahl, 2022. 1.1.2022. Katharina, Kantorin in Schornweisach, die wie ich in Nürnberg geboren ist, hat mir folgende wunderbare Orgeln hier in Franken zwischen Würzburg und Nürnberg gezeigt:

Zuerst waren wir im fränkischen Uehlfeld an der Aisch in der ev. Jakobskirche (früher Gallus-Kapelle, Mönch Gallus 1550) an der schönen romantischen, historischen Strebel-Orgel (Nürnberg), zwei Manuale. Die Kirche liegt malerisch im Ort. Uehlfeld in der Nähe von Neustadt/Aisch ist bekannt für seine vielen Störche. Und tatsächlich, wir sahen direkt an der Kirche ein wunderschönes großes Storch-Ehepaar. Ich habe das symbolisch genommen. Sie haben auf dem Dach des Nachbarhauses zur Kirche ein großes Nest gebaut. Da die Aisch auch jetzt wieder über die Ufer getreten ist, liegt die Seenlandschaft perfekt mit Fröschen für die Störche da. Die hübsche Kirche hat hellblaue Emporen und rote Bänke. Sie ist wunderschön und liebevoll geschmückt mit Weihnachtsbaum, Krippe, Kerzen, Schmuck. Alle die (unter)fränkischen evangelischen Dorfkirchen sehen aus wie Schmuckstücke. Die Orgel besitzt die Form einer Ziehharmonika, weiß-gold-blau. Ihre schönen romantischen Farben habe ich für Cesar Franck genutzt. Obwohl sie keinen Schweller und natürlich keine Setzeranlage besitzt, singt die Orgel warm und flirrend in den oberen Lagen. Die vier Spielhilfen klemmten etwas, das ist oft das Problem mit historischen “Setzern” wie p, mf, f, und ff. Sie sind oft nicht verlässlich, klemmen und sperren sich, wenn man sie schnell hintereinander verwenden möchte. Man muss also sehr vorausschauend spielen. Es ist meine vierte Strebel-Orgel. Ich liebe die fränkischen Strebel-Orgeln.

Wunderschön sind die leisen, warmen Klänge, Dolce, aber auch die kräftige Rauschquinte. Alle Sounds sind lieblich, manchmal leicht heiser, was ihr etwas Sprechendes, Verletzliches, Zartes gibt, als wäre die Orgel ein Werk, ein Wesen mit Seele – was sie ist. What she exactly is.

Besondere rosa-weiße Registerknöpfe. Schöner Altar und Deckengemälde. Ganz gerades Holzpedal. Die Engel an der Orgel singen: Alles, was Odem hat, lobe den Herrn. Gepflegte Friedhöfe und Brunnen. Es war ein sehr schöner erster Tag der Jahres 2022.

Erster Tag des Jahres 2022: Wir fuhren dann nach Burghaslach an der Haslach nah bei Neustadt an der Aisch zur evangelischen St. Ägidius Kirche. 1903 wurde die Kirche umgestaltet. Dort ist eine schöne Wolfgang Hey-Orgel von 1982 mit zwei Manualen, ca. 28 Register, also etwas größer, ohne Schweller. Hier spielten wir Valentin Rathgeber mit zwei Altblockflöten und Orgel, es machte Spaß. Ich mag den Klang einer Altblockflöte, lieber als Querflöte. Altflöte ist irgendwie wärmer. Als Kind mochte ich Blockflöte nicht. Ich erinnere mich, dass wir einmal unsere Flötentasche in der S-Bahn vergaßen und das Drama danach – sie sind aber wieder aufgetaucht (niemand wollte sie leider). Aber jetzt mag ich den Klang von Blockflöten. Er hat so etwas Liebes, Unschuldiges. Die Luft in den unterfränkischen Dörfern ist irgendwie so ganz anders als in der Stadt. Es riecht nach Regen, Bauernhof, Blut und Weite.

In Neustadt/Aisch habe ich schon 5x Konzerte gespielt. Ich mag diese Gegend hier sehr.

Anschließend fuhren wir zu den Orgeln in Pretzdorf (Bittner Orgel), Altershausen (Strebel Orgel), Vestenbergsgreuth (Hoffmann Orgel 1963, Gottesdienst), Kleinweisach (Strebel) und noch mal Schornweisach (Wiegleb). Darüber berichte ich morgen.

Neu: Orgel-Information: Strebel Orgel Franken:

Strebel Orgel Jakobskirche Uehlfeld

Hey Orgel Burghaslach, Franken

Strebel Orgel 1907