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2025 CD BIBLISCHE BILDER, Ambiente Audio. Neue Orgelklänge: Erste CD einer Konzert-Organistin mit ausschließlich eigenen Werken

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8. Oktober 2025: Habe Bühnenwillen! Forme und färbe den Klang.

Heute erinnere ich an den ermordeten halbjüdischen Komponisten Edwin Geist. Ich habe schon ein Werk von ihm gespielt.

Heute fahre ich zur Vorbereitung meiner Master Chorleitungs- und Ensembleleitungs-Prüfung für die Folkwang Uni der Künste in Essen. Der Titel meiner Prüfung ist Himmelslieder. Das genaue Programm und das Datum gebe ich noch durch.

Ich finde, die Probe mit einem Chor ist wie Üben am Klavier oder an der Orgel. Der Chor ist dann mein Instrument. Chor ist natürlich ein anderes, ein besonderes Instrument. Es besteht aus Stimmen der Menschen mit ganz bestimmten Anforderungen und Bedürfnissen. Der musikalische Grundgedanke der Durchdringung eines Werkes aber bleibt gleich. Es kommt das gewisse große Etwas der Chorleitung hinzu. Das sollte trainiert werden.

Inwiefern Talent hier eine Rolle spielt, wurde ich gefragt. Ich würde sagen, dass es hilfreich ist, wenn man keine Angst vor Menschen, pädagogisches Geschick, Bühnenwillen, Bühnenpräsenz und starken Ausdruckswillen hat. Aber vor allem ist Musikalität und Kreativität gefragt. Und keine Sorge: Ein Alpha-Machotier, der mit Chorsängern flirtet, sich anhimmeln lässt und nach der Probe bechert, muss man nicht sein.
Forme und färbe den Klang!


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7. Oktober 2025

Foto: Konzert Oehninger Orgel kath. St. Antonius Wallfahrtskirche Eichstädt Thüringen 2025

Heute erinnere ich an den zweiten Jahrestag des Überfalls der islamistischen Hamas auf Israel. Über 1000 jüdische Menschen, darunter Babys, Kinder, Mädchen und Frauen wurden damals ermordet von der Terrororganisation Hamas, die nun die Freilassung von Hunderten islamistischer Terroristen verlangt, um die (toten!) und lebendigen jüdischen Geiseln endlich nach Jahren der Folter freizulassen. Dies wird dann als Friedensplan verkauft. Der Frieden basiert darauf, dass eine Terroristen-Organisation dafür belohnt wird, zu morden, zu quälen und zu entführen. Es gelingt ihnen sogar, weltweit als Opfer dazustehen.

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6. Oktober 2025

Foto: Konzert Oehninger Orgel kath. St. Antonius Wallfahrtskirche Eichstädt Thüringen 2025

Das Konzert gestern im Eichsfeld war sehr schön. Diesmal wurde ich in einem anderen Hotel in der Stadt gebucht, wohin mich das Taxi brachte. Es ist spannend, Bachs Goldberg Variationen an der Orgel zu spielen. Ohne Wiederholungen brauche ich 50 Minuten. Manche Variationen spiele ich sehr schnell, wie ich es am Cembalo und am Klavier gewöhnt bin, auch auf einem Manual. Das ist auf der Orgel heikel, da kann man sich gleich einen Knoten in die Hände machen. 🙂

Faszinierend finde ich Schubert an der Orgel, siehe unten:

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5. Oktober 20225: Your were made for more than this word sells. (Chris Tomlin)

Ich habe meinen ersten Federweißer 2025 getrunken. Leider vertrage ich es nicht so gut.

Mittlerweile bin ich in Worbis angekommen.

„Lebendige Stimme“ von Anneliese Riesch kann ich empfehlen. Die Esoterik, die immer wieder stark durchkommt, gefällt mir jedoch nicht. Dabei wird die esoterische Körperanschauung nicht als solche benannt, sondern als Fakt und Realität, sogar von „Fachsprache“ ist die Rede – welche Fachsprache, wird jedoch nicht gesagt.

Es stimmt, dass es Kräfte und Pole im Körper gibt, und ich stimme absolut damit überein, dass gerade Künstlerinnen und Künstler Zeugungserfahrungen in ihrer Arbeit erleben. Das Buch „Lebendige Stimme“ ist schon relativ alt, und von daher sind ihre Erkenntnisse revolutionär. Ich hätte sie jedoch anders, christlich formuliert.

Sie spricht davon, dass die Sexualkraft sozusagen im Mark des Menschen in die künstlerische Arbeit einfließt und dort verwandelt wird. Das ist absolut richtig. Das macht einen großen Teil der künstlerischen Arbeit aus und unterscheidet (Kirchen)Musiker als Handwerker und Dienstleister von Musikern als Solisten und Interpreten und diese wiederum von schaffenden Künstlerinnen und Künstlern, die Werke erschaffen und erzeugen und Neues kreieren.

Vielleicht wurden daher Komponisten, Denker und Erfinder als hauptsächlich männlich wahrgenommen, weil man meinte und meint, dass nur Männer zeugen, dass nur Männer „Eier haben“, oder besser, „genug Eier haben“. Was natürlich völliger Unsinn ist.
Früher war die Sexualkraft der Frauen komplett aufgezehrt darin, dass sie andauernd – am besten jedes Jahr – geschwängert wurden. Wie sollten sie ihre Zeugungskraft für etwas anderes aufwenden? Sie waren mit Überleben beschäftigt. Männer beuteten die Kraft der Frauen aus und legten sie lahm. Die männliche Zeugungskraft aber flirrte frei umher, in jeder Hinsicht.

Natürlich ist es nicht nur die menschliche Sexualkraft, die zeugt, sondern neben Stoff der Geist. Geist und Seele. Das Spirituelle. Die Leidensfähigkeit. Talent. Der Kontakt mit Gott. Und darin haben Frauen eine ganz besondere Begabung und eine tiefe Connection, mit allem Unsichtbaren, Lebendigen und Geistlichen.


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4. Oktober 20225: Stoff und Geist kommen in der Musik zusammen.

Heute erinnere ich an Marie Jaëll.

Und empfehle die schwedische Broschüre „Intonation im Chor. Du sollst nicht falsch singen wider deinen Nächsten“. Das ist sehr gut.

Ich glaube, der Grund, warum viele Kirchenmusiker deutsche Romantik weder lieben noch kennen und daher nur der französischen erliegen, ist, dass Franz Schubert nicht für die Orgel komponiert hat.

Alle Pianistinnen und Pianisten, die schon früh Schubert gespielt haben, wie z.B. die 4 Impromptus opus 90, die ich mit elf gespielt habe, sind für immer unwiderstehlich hingezogen zur deutschen Romantik, die vielen Organisten leider unbekannt und verschlossen bleibt.

… Viele Pianisten singen etwas seltsam, habe ich festgestellt, fast so, als könnten sie nicht singen oder würden es nicht wollen. Ich habe dann jedoch gemerkt, dass ich zum Beispiel nur jeweils einer Solostimme Raum geben kann. Das ist bei Pianisten vor allem das Klavier, der Flügel – oder besser, wir singen mit den Händen. Dort sammelt sich die ganze Konzentration.

Daher ist die Stimme etwas von außen, etwas, das kollidiert. Ich glaube, dass daher viele Profi-Solisten-Instrumentalisten zum Schutz die Stimme wie „herunterfahren“, damit das Instrument voll durch die Hände leuchten und singen kann.

Doch durch mein Singen im Chor und Gesangsunterricht hatte ich immer Zugang. 

Nun bin ich auch Konzertorganistin geworden, nun ist es anders. Durch die Pfeifen, das Atmen, die Kirchenmusik und die Chorleitung ist der Kontakt zu Stimme anders, viel stärker. 

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3. Oktober 20225: Ein Chor ist immer eine pluralistische Gruppe.

Heute erinnere ich an die wunderschöne Björk – die leider jetzt mit 60 ihr Gesicht hinter Masken verbirgt, weil die Männerwelt kein Älterwerden akzeptiert außer bei sich selbst.

Ich freue mich auf die Goldberg Variationen in Worbis.

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2. Oktober 20225

Foto: Balve

Ich habe ein neues Hobby: Sportschießen, im Schützenverein. Also Präzisionsschiessen. Es macht Spaß und ich bin auch gut. Mir gefällt die Konzentration und Körperbeherrschung und dass man mit scharfen Waffen hantiert, was aufregend ist. Was mich allerdings niemals interessieren würde, wäre Jagen und Tiere töten.


  1. Oktober 2025: Für viele Menschen ist Gesundheit Gott.

Foto: Barockorgel 1786/1983 kath. St. Blasius Kirche Balve Sauerland

Diese schöne kleine grün hölzerne Barockorgel in der Alten Kirche ist von einem unbekannten Orgelbauer 1786 angefertigt worden. Wie sie wohl klang? Nun ist im alten Gehäuse eine Stockmann Orgel von 1983.


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Anonyme Barock Orgel

30. September 2025: Die öffentlichen Abstrakten zittern und beben hinter dem Notenpult.

Foto: Barockorgel 1786/1983 kath. St. Blasius Kirche Balve Sauerland

Besonders schön fand ich im Konzert, Fernwerk und Rückpositiv im Duett zu spielen, beispielsweise Oboe oben kombiniert mit Salicional unten. Der Schweller war die Akustik.

Es ist meine 6. oder 7. Stockmann Orgel. Sauerland ist eine „Stockmann-Gegend“.

Die grüne kleine Barockorgel dient im 3. Manual als Fernwerk. Sie steht in der sogenannten alten Kirche unten und hat einen eigenen Spieltisch.

Beide Orgeln sind barock im Klang konzipiert. Die Hauptorgel wirkt größer als sie ist.

Besonders gern habe ich im Konzert das Glockenspiel und die Fernorgel verwendet. Beides passte sehr gut zu meinen Flötenuhren.

Die öffentlichen Abstrakten zittern und beben hinter dem Notenpult.

Die Kirche besitzt 9 Glocken, einen 20 Meter hohen Turm und typisch westfälische Romanik.

Auch wenn es eine Setzeranlage gibt, verwende ich Register zusätzlich immer spontan manuell. Es macht mir einfach Spaß, frische Farben zu kreieren.

Im Süden befindet sich die große Orgel, die 1912 von der Firma Anton Feith aus Paderborn erbaut wurde. Umbauten erfolgten 1932, 1952 (jeweils Fa. Feith) und 1962 (Fa. Stockmann).

Zudem wurde bei den Renovierungsarbeiten 1980 die Orgel von den Gebrüdern Stockmann nochmals ganz umgebaut und als Schwalbennestorgel an die jetzige Position versetzt. Sie wurde 1983 eingeweiht. Die Orgel hat ein Celesta (Glockenspiel) im 3. Manual.

Für die Kirchenmusiker ist es schön, ihre Orgel im Konzert einmal ganz in Ruhe von unten zu hören, da ich oben alles alleine mache. Für manche ist es seit Jahren das erste Mal.

Ich habe CDs verkauft und oben am Mikro etwas zum Programm erzählt.

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29. September 2025

Foto: Schwalbennest Orgel Stockmann kath. St. Blasius Kirche Balve Sauerland

Das Konzert gestern war sehr schön. Die Akustik der großen Kirche ist brillant, stark und phantastisch. Die kleine grüne Barockorgel von der Seite mit ihren 10 Registern gehört als eine Art Fernwerk zum Spieltisch der großen Hauptorgel, nämlich das dritte Manual der Stockmann Schwalbennest, auf der Höhe des großen Kronleuchters. Die Barockorgel ist ebenfalls von Stockmann im alten hübschen Gehäuse von 1786. Wie sie wohl ursprünglich klang?

Ich habe ja etwas Höhenangst. Es geht steil herab. Unter der Orgel ist das Rückpositiv. Und zwar rechts und links unter den Pedaltürmen. Es ist meine 6. Stockmann-Orgel. In den benachbarten Sauerlandstädten Menden und Iserlohn habe ich schon gespielt.

Anschließend waren wir im 2,5-Millionen-Pfarrheims Pizzaessen. Die Kirche gehört ja zum reichen Bistum Paderborn.

Sie ist groß, hängend, 3 M, mit Rückpositiv und großer Setzeranlage. Schweller oder Walze besitzt sie nicht. Die Vorgänger-Orgel stand früher hinten in einer Art Orgelkammer mit Chorempore, man spielte mit dem Gesicht zum Altar. Dann wurde eine Zwischenwand eingebaut und diese Schwalbennest gebaut.

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