30. Juli 2025: Wenn das damals schon so war, wieviel schlimmer ist es jetzt!
Foto: Konzert Peterskirche Wien
Diesmal wohne ich mitten in der Innenstadt in Wien, nur wenige Gehminuten von der Peterskirche entfernt. Es ist exotisch, in der inneren Stadt zu wohnen. Ich höre die Brunnen und Glocken und Geräusche.
Leider ist Wien untertags unglaublich crowdy und laut.
Die Touristenkonzerte in der Peterskirche sind sehr gut besucht. Ich mag die dezenten Zungen und Röhrenglocken der Orgel hier in der Peterskirche. Vorne gibt es noch eine Rieger Truhenorgel von 1982 (Continuo-Instrument) und eine hübsche Chororgel von Walcker-Mayer 1961 Opus 4355 (ehem. Hausorgel von Rudolf Scholz).
Wunderbarer Klang in großer Akustik in der überreich geschmückten Kirche. Interessant ist die Registerwippe „Kirchenglocken.“
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29. Juli 2025: … wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht. (Goethe)
Foto: Sonnholz Orgel Peterskirche Wien
Ich bin in Wien angekommen. Ich habe hier 2013, 2023 und jetzt 2025 gespielt:
Große pneumatische Sonnholz Swoboda Kauffmann Orgel, Barockkirche St. Peter, Peterskirche Wien, 1. Bezirk, am Graben, 3 M, 2175 Pfeifen, 34 R
Rektoratskirche St. Peter / Wien I : Die Kuppelkirche ist eine der ältesten Kirchen Wiens.
Vor der Kirche stehen die Pferdekutschen. Ich habe mich mit den Fahrern angefreundet und bin schon ein paar mal mitgefahren.
Innere Stadt, Österreich: Die prächtige Barockorgel von 1751 von Gottfried Sonnholz (Melk) hat in ihrem wertvollen Gehäuse nun die Orgel von 1903, noch mehrfach verändert. Leider ist von der ursprünglichen Sonnholz-Orgel nur noch das Gehäuse übrig, mit dem prachtvollen Schmuck von J. M. Steinl (1726). Steinl komponierte auch Kanzel und Skulpturen 1716.
Der damals berühmte Orgelbauer Sonnholz (1695-1781) hat hier bewusst auf ein Rückpositiv in der Brüstung verzichtet. Hinter der Brüstung wölbt sich sein wertvoller Barockprospekt mit Engeln, Muscheln und Gold mit den nun leider stummen Pfeifen. Seine ursprüngliche Disposition kennen wir leider nicht.
Die Balustrade ist sehr beeindruckend, darüber die Deckenbemalung von 1715.
Im 19. Jahrhundert aber wurde die Orgel stark verändert und dem Zeitgeist angepasst. Die Orgel war zudem in keinem guten Zustand mehr. Franz Josef Swoboda (1870-1934) aus Wien baute daher 1903 eine neue Orgel mit 34 Registern, pneumatisch. Man sieht hier noch das Kalkantenrad und die Kurbelwelle.
1939 – 1948 wurde Johann Marcellinus Kauffmann (1910-1965) aus Wien beauftragt, die Orgel zu sanieren. 2005 wurde sie von Walcker-Mayer saniert (E-Magneten). Jedoch müsste sie nun erneut saniert werden, am besten rückgeführt werden zumindest auf den historischen Zustand von 1903.
Der nun freie Spieltisch mit Radialpedal, bunten Registerwippen und Pistons steht links auf der Westempore. Schweller, Walze, freie Kombinationen, Tremulant und Spielhilfen (keine Setzeranlage) gefallen mir.
Das schöne Gehäuse unter der schmuckvollen Decke auf der WE, 1751 angefertigt durch G. Sonnenholz (Wien) und dem Schmuck von J. Matthias Steinl, die Orgel später neu erbaut 1903 durch F J Svoboda (Wien), verändert 1948 (J. M. Kauffmann, Wien) und 1973 ev. durch Ph. Eppel, besticht in dieser wunderbaren Akustik.
Die Peterskirche gilt als die schönste Kirche der Millionenstadt Wien. Vor dieser weißen Barockkirche mit grüner Kuppel stehen die Kutschen. Innen an der Presbyteriumswand steht die Chororgel.
Es war sehr schön, hier an den Orgeln mehrfach zu konzertieren. Es war immer sehr gut besucht.
Auch der Nepomuk-Altar von 1729 gefällt mir sehr und die Rottmayr-Seitenkapellen.
Foto: Pedal Friese Orgel III 1871 St. Georgen Parchim bei Schwerin, Mecklenburg 2025
Es war sehr schön, hier in Parchim zu spielen. Spieltisch und Prospekt erinnern mich an eine Mischung Ladegast-Rühlmann.
Das Konzert war schön und stand unter dem Motto Wein und Orgel. Man durfte trinken und zuhören. Manche liefen mit ihrem Weinglas ruhig in der Kirche umher und bestaunten unter meinen Klängen die Kunstschätze. Draußen tobte ein Gewitter.
Die langen Register-Züge sind schwer zu bewegen und quietschen etwas. Der Nachhall ist stark und majestätisch in der großen Kirche, eine besondere Akustik.
Parchim wird liebevoll Pütt genannt und hat ca. 20.000 EW. Als ich die Stadt voll Backsteingotik und Fachwerkhäusern betrat, kam sie mir wie eine Geisterstadt vor: Viele Häuser und Geschäfte stehen leer, auch die Strassen, dafür ein Dönerladen nach dem anderen, und aus den Türen der Häuser traten verschleierte Frauen.
Das Rathaus in Parchim stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die kleinere, ältere Marienkirche von 1270 mit jüdischen Grabsteinen aus dem Mittelalter wird gerade renoviert, ebenso die romantische Orgel. Es ist eine wertvolle Faber-Orgel von 1908, die vor ein paar Wochen ihren Geist aufgab. Die Kirche erinnert mich sehr an die „dicke Marie“ aus Greifswald (Marienkirche).
Die Georgenkirche besitzt einen Möckelaltar von 1898, eine Glocke von 1618, Gewölbezwickel, den Leptzowaltar von 1421, Drolerien, Ratsgestühl 1608, große blaue Fenster und in der Winterkirche eine kleine neobarocke Sauer-Orgel von 1973.
Das evangelische Parchim hat auch eine kleine katholische Kirche.
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Foto: Friese Orgel 1871 St. Georgen Parchim bei Schwerin, Mecklenburg 2025
Ich bin in beautiful Parchim im Norden angekommen. Nach der langen Reise duschte ich erst mal im Hotel.
Historische, norddeutsche, romantische Friese Orgel Georgenkirche Parchim am Wockersee: St. Georgen Kirche bei Schwerin, 2 M, 45 R, Strahlenmechanik, mechanische Schleifladen
Die Stadt Parchim liegt in Mecklenburg-Vorpommern und gehört zum Landkreis Ludwigslust-Parchim.
Das neugotische Gehäuse mit seitlichen Pfeifenfeldern, Mittelfeld mit hohem Giebel, Schwellkasten mit Jalousien und Ornamenten steht auf der Westempore, mit dahinter liegenden Windladen. Die mechanische Manualtraktur führt ohne Wellenbrett über die Strahlenmechanik zu diesen Windladen.
Im Turm der gotischen großen Kirche mit Fünfergeläut befindet sich die Balganlage, zwei Magazinbälge und zwei Keilbälge.
Die Orgel hat einige Veränderungen erlebt und durchlitten:
1925 wurden noch pneumatische Zusatzladen und neue Pfeifen eingebaut.
1955 erweiterte Barnim Grüneberg aus Greifswald die Orgel. Dann kam die Firma Jehmlich 1961 und erneuerte die Register Mixtur, Oboe 8’, Cimbel 3fach, die Aeoline 8’ und das Larigot 1 1/3’.
Schließlich kam noch Wolfgang Nußbücker und veränderte Register.
Endlich 2001 erfolgte die Rekonstruierung und Restaurierung auf den originalen Zustand der Erbauungszeit durch Wegscheider (Dresden) und Arnold (Plau).
Es ist meine erste Friese-Orgel.
Die dreischiffige, rote, neunjochige Backsteinkirche besitzt ihre erste Orgel von 1564 von Fabian Peters. Die Kanzel ist von 1580. Brillante Akustik. Der Spieltisch mit funktionierendem Calcant, geschnitztem Pult und Registergesichtern ist eine Augenweide.
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Bin unterwegs nach Schwerin zum Konzert. Von dort nach Wien. Freue mich.
Meine Master-Prüfung in Chorleitung an der Folkwang Essen ist angenommen worden und muss bis Februar 2026 über die Bühne gebracht sein. Wenn ich mit einem Chor arbeite, springt der Funke über. Ich gehe vollkommen im Flow auf. Ich vergesse die Zeit.
Ich weiß noch, wie ich in Heidelberg an der HfK 2019 zum ersten Mal einen Chor leitete. Es war ein Rausch-Zustand, wie Träumen, genau wie beim Malen. Ich merke, dass mir meine Gabe der Synästhesie all dies in einen künstlerischen Ausdruck zusammen fließen lässt.
Es ist zwar zeitlich nicht möglich, sich allem gleichzeitig intensiv zu widmen: Malen, schreiben, spielen, komponieren, dirigieren… Aber ich glaube, dass es im Himmel so sein wird. Und in Kirchenmusik ist es fast schon ein bisschen so.
Zum Update Georg Enderwitz: Er hat in diesem Zusammenhang, da er wohl über mich Nachforschungen angestellt und dadurch von begeisterten Zusagen auch anderer Arbeitgeber erfuhr, auch dort hinterrücks aufwendigen Boykott betrieben.
Wangen ist eine hübsche Stadt nahe dem Bodensee, voll bemalter Häuser, Brunnen und Tore. Ich habe in einem schönen historischen Hotel in der kleinen Innenstadt gewohnt.
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25. Juli 2025: … Und der Regenbogen springt heraus und bringt mich tief zur Ruh. (Silja Walter, 1919. ps:Hier ist nicht der Pride Regenbogen gemeint, sondern der Regenbogen der Treue Gottes.)
Foto: Weigle Orgel Stadtkirche Wangen im Allgäu
Ich habe mich in Wangen beworben und wurde auch hier von allen einstimmig gewählt. Auch der Chor, völlig begeistert von mir. Die Weigle Orgel ist zwar klein, aber die Stadt süß. Es gibt jedoch einen Kollegen in Wangen, der als Diva bezeichnet wird, ich kenne ihn nicht, Georg Enderwitz, der sich wohl erfolglos im Dom in Rottenburg beworben haben soll und den ich noch nie auf einem Konzertplakat gesehen habe. In St. Martin Wangen konzertierten fast nur Männer.
Erschreckend finde ich, dass sich dieser katholischer Kollege Enderwitz wohl hintenrum geäußert hat, dass er nicht mit mir zusammen arbeiten würde. Wenn das die Auffassung für Ökumene ist, wird da wohl nichts draus werden.
Ist Enderwitz eine Konkurrenz in der Stadt durch eine Frau, die erfolgreicher ist oder werden könnte als er, unangenehm? Er ist hier im kleinen Wangen schon seit Jahren eine Art Alleinherrscher.
Die Pfarrerin Elisabeth Jooß wirkt für so eine Attacke nicht stark genug, eher feige. Schade für Wangen. Hier ist schon seit Jahren der Kinderchor zusammengebrochen. Aber ich bezweifle, dass hier je eine Kantorin oder Kirchenmusikerin glücklich werden würde. Dazu bräuchte es ein verlässliches, starkes Team gegen eine Übermacht des Boykotts.
Die Erklärungen, die Charles zu den Themen Sprache, Ästhetik, Intellekt, Kunst, Kultur, Musik, Geschmack und geistigen Fähigkeiten findet, klingen erschreckend dilettantisch und so, dass man denken könnte, es wäre eine Satire oder so. Er widerspricht sich selbst zudem und entlarvt sich, wenn man genauer hinsieht. Beispiel:
„Es ist aber sicher ein Irrtum, von irgendeiner Sprache als einer Kunst zu sprechen, in dem Sinne, als sei sie mühevoll und methodisch ausgearbeitet worden“.
Im Grunde will er also in seiner Lehre sagen, dass sich alles entwickelt, angepasst und variiert hat, nichts wurde kunstvoll, methodisch und mühevoll ausgearbeitet, nicht mal die Sprache, nicht mal Musik. Es hat sich irgendwie abgespielt, ganz von alleine. Das steht in totalem Widerspruch zur Schöpfungsgeschichte und zum Christentum und lässt sich nicht vereinen. Laut der Bibel stammen wir nicht von Tieren ab. Unser Vorfahre ist nicht Orang Utan. Es widerspricht auch dem gesunden Menschenverstand.
Denn die gesamte Schöpfung, inklusive Erde, Tiefe, Meer und Himmel, jedoch besonders wir wurden genau das: kunstvoll und mühevoll ausgearbeitet. Deswegen ruhte Gott. Deswegen sollen auch wir ruhen und die Erde erhalten. Dies alles begründet unsere Würde und Verantwortung. Denn alles ist Kunst: dass wir atmen. Dass wir denken können. Dass wir lächeln.
Und woraus soll sich denn unsere Sprache und Grammatik entwickelt haben? Von „Barbaren, Wilden“, wie Charles es nennt, von „Vor-Affen, Tieren und Seelilien“? Charles spricht von „den niedrigsten Wilden und ihrer scheußlichen Musik“. Wer soll damit gemeint sein? Und woher kommen die „zivilisierten Rassen“? Und woraus hat sich das Universum entwickelt? Und was ist so schlimm daran, zu erkennen, dass es einen Künstler gibt, der Schönheit erschaffen hat? Denn woraus soll sich Schönheit entwickelt haben? Aus Scheußlichkeit?
Ich glaube, dass Darwin einige Dinge in der großen Kunst der Schöpfung erkannt hat: die Fülle, das Entwickeln, Wachsen, Abwerfen und Sterben, und daraus eine allgemeine philosophische Theorie entworfen hat. Eine, die falsche Schlüsse zieht, die nicht greifen kann. Die viel zu kurz und zu klein für die Wahrheit ist.
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23. Juli 2025: Ist Gott ein Menschenaffe? Ein Primat?
Foto: Wiegand Kreienbrink Orgel Fliedetal
Heute erinnere ich an D.H. Lawrence.
Ich wurde gefragt, was ich von der Lehre von dem britischen Biologen Charles Darwin halte, was von seiner Lehre „Abstammung des Menschen“ bzw. von seiner „Arten-Theorie“ durch „natürliche Selektion“ und Auslese. Nun, ich denke, es war seine Theorie, seine Selektionsvorstellung. Von seinen Beweisen oder gar „vollständigen Beweisen“ bin ich nicht überzeugt, auch wenn die Darwinsche Selektion und die Evolutionsbiologie oft als bewiesen dargestellt wird, um den Ursprung des Menschen (ohne Gott) zu erklären.
In der Evolutionstheorie wird der Mensch als „Form“ dargestellt, als „Menschenform“, als „Typus“, aus „tierischen Ahnen“ entwickelt, aus „niedrigeren Formen“, aus einer „tiefer stehenden Form“. Ich finde ein solches Denken problematisch, da Geist und Seele keine Rolle spielen. Die missinglinks sind bis heute klar auf der Hand.
Nichts gegen Entwicklung und Variation. Aber einen Stammbaum des Menschen durch eine Formenkette und durch Tierreihen dieser Art zu erstellen, erscheint mir sehr kurz gegriffen und typisch männliches oder menschliches Denken.
Wie erklären diese „Naturforscher“ die Existenz von Geist und Seele durch „subhumane Hominiden“ oder „Menschenartige“? Wie die Schöpfung um uns herum durch Morphologie? Wie Musik, Lachen, Tränen, Gott, die Entstehung der Welt und des Universums, die Schönheit von Frauen, Begabungen, Lyrik, Farben, Intuition und Sehnsucht durch „Darwinsche Selektion“? Das ist, als würde man mit einem Strand-Spielzeug, mit einem Sandförmchen das Meer erklären wollen.
Ich persönlich glaube, dass das Wichtigste unsichtbar ist, dass letztendlich alles geistlich ist. So gesehen glaube ich das Gegenteil von Darwin, der von rein irdischem Denken ausgeht, von Gebiss, Skelett, Eiern, Parasiten, der Babys mit Hunden vergleicht und von „Vor-Menschenaffen“ spricht. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Bibel (nicht die Theologie, sondern die Bibel) das Gegenteil von Darwins Theorie ist. Man muss sich entscheiden.
Stammen wir von Primaten ab, gehören wir zur Familie der Schimpansen oder sind wir ein Ebenbild Gottes? Oder ist auch Gott ein Gorilla, ein Menschenaffe? Ein „Menschenartiges“ nach Darwin? Was für eine Form und welches Gebiss hat seiner Meinung nach der Heilige Geist?
Und wie lässt sich Moral, Charakter und Verantwortung, Himmel und Hölle durch Selektion und Arten-Theorie erklären? Wie Liebe? Wie Glaube? Wie Zeit?
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Foto: Kreienbrink Orgel St. Goar Kirche Flieden Fulda
Heute erinnere ich an George Sand, eine symbolische und extreme Poetin.
Ich besuchte Musiker-Freunde, am Ammersee – ein sehr schöner großer Voralpensee in Bayern, stürmisch aufgepeitscht, umrahmt von Klöstern und Bergen. Die Schiffe sind edel innen verkleidet, mit viel Holz, es machte trotz Wind Spaß, hier zu fahren. Die Flotten sind Raddampfer; einige Menschen fahren zum Dienst mit dem Dampfer.
Die klassischen Musikerinnen und Musiker außerhalb der Kirchenmusik sind meiner Erfahrung nach (und ich komme ja aus einer Pianisten- und Streicher-Familie) meist eher scheu, zurückhaltend, sehr musikalisch, liebevoll unbeholfen (außer ich, ich bin sehr beholfen), an dynamischen Klang gebunden und blühen auf der Bühne auf. Sie stehen für den unverwechselbaren Klang von Klavierquintett. Für den Klang von Kammermusik. Durch und durch. Wie die Einrichtung der Raddampfer: Warmes, wertvolles Holz.
Viele Kirchenmusiker und ihre Semis dagegen lieben Tratsch, drücken und ziehen, verwechseln Machtposition, Revier und Sicherheit mit Kunst, sogar mit Gott, können kein dynamisches Instrument spielen, nicht mit Unkonventionellem und Künstlern umgehen, sind gebunden an Tradition, raffiniert, mafiös, lehrerhaft und verwechseln Lautstärke und Größe mit Klang. Woran liegt das? Das Bittere, Zermürbende und Scheinheilige ist schwer zu verstehen.
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Foto: Kreienbrink Orgel St. Goar Kirche Flieden Fulda
Mein Konzert heute Abend war sehr schön und gut besucht. Es war das Jahreskonzert.
Hinterher waren wir essen. Draußen gewitterte es später. Das Konzert fand im Rahmen des Kultursommers Hessen statt: Main. Kinzig. Fulda und wurde gefördert vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Ich habe schöne Geschenke bekommen. CDs habe ich verkauft. Es waren wieder viele liebe Fans da.
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