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Kreienbrink Orgel St. Goar Kirche Flieden bei Fulda

kath. St. Goar

Orgelbauer:

Matthias Kreienbrink (Osnabrück)

Baujahr:

1964 / 2015

Datum des Erstbesuchs:

Juli 2025

Disposition und Spielhilfen

Mechanische Kreienbrink Orgel kath. St. Goar Kirche Flieden bei Fulda, Ost-Hessen, 3 M, 36 R, 2700 Pfeifen, Radialpedal

Ich bin in Flieden bei Fulda angekommen und freue mich auf mein Konzert: Auf die große Matthias Kreienbrink-Orgel von 1963/64 mit drei Manualen und 36 Registern in kath. St. Goar im Fliedetal, die eben gereinigt und nachintoniert wurde. Das Denkmalinstrument wurde finanziell gefördert, so dass die Arbeiten von Orgelbau Hey aus der Rhön (leider mittlerweile insolvent) 2015/2016 ausgeführt werden konnten.

Die besonderen Register Hellzimbel 3fach, Schalmeyregal 8‘, Nonsept 1 1/7‘ + 8/9‘, Hornoboe 8‘ und das Pedal mit reichen 7 Registern wurden sorgfältig saniert.
Es ist meine 7. Kreienbrink-Orgel. Die Dynastie Kreienbrink stammt aus Osnabrück.

Sankt Goar ist eine barocke Saalkirche mit 4 Glocken und Kuppel und gehört zur Pfarrkirche der Kirchengemeinde Christkönig Flieden im Dekanat Neuhof–Großenlüder des Bistums Fulda.

Von 1728 stammt die erste (anonyme) Orgel und trug das Wappen vom Spender Adalbert von Dalberg. 1756 kam schon die nächste Orgel: Orgelbauer Johann Wolfgang Wiegand baute ein neues Instrument, dessen barocker Prospekt teilweise noch erhalten ist.

Darin steht nun die heutige Orgel: Das Brüstungspositiv wurde von der Orgel von 1756 übernommen, ein Rundturm in der Mitte und zwei Harfenfeldern außen, dazwischen kleine Flachfelder.

Der Hauptprospekt wurde genauso barock nachgebildet mit Rundturm in der Mitte und großen Harfenfeldern darum herum.

Orgelkonzert Flieden Sehnsuchtsort

RP I

Rohrflöte 8′
Quintatön 8′
Praestant 4′
Nachthorn 4′
Schwiegel 2′
Sifflöte 1′
Sesquialter
Scharf IV 23
Schalmei-Regal 8′
Tremulant

HW II

Großgedackt 16′
Prinzipal 8′
Gedackt 8′
Oktave 4′
Gemshorn 4′
Quinte 223
Oktave 2′
Mixtur VI 113
Hellzimbel III 23
Trompete 8′

SW III

Engprinzipal 8′
Zartgedackt 8′
Prinzipalflöte 4′
Kleingedackt 4′
Blockflöte 2′
Nasat 223
Non-Sept 117′ + 89
Forniture IV 1′
Holzdulzian 16′
Hornoboe 8′

Pedal

Subbass 16′
Prinzipalbass 8′
Gedacktpommer 8′
Choralbass 4′
Bauernflöte 2′
Hintersatz IV 223
Posaune 16′

 

Koppeln: 5 Koppeln

Spielhilfen: 2 freie Kombinationen, Tutti, Absteller, Schwelltritt, Schwellwalze

Mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur

Klang und Akustik

Brillante Akustik. Leichtgängige Orgel. Unten rechts gibt es noch eine kleine Werner Bosch (Kassel) Chor-Orgel von 1960.

Persönliche Note

Es war sehr schön, hier zu spielen. Mein Konzert heute Abend war sehr schön und gut besucht. Hinterher waren wir essen. Draußen gewitterte es später.

Das Konzert fand im Rahmen des Kultursommers Hessen statt: Main. Kinzig. Fulda und wurde gefördert vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Ich habe schöne Geschenke bekommen und CDs verkauft.

Das Pfeifenwerk wurde gereinigt und die Schwellmechanik neu justiert.


Eine Antwort auf “Kreienbrink Orgel St. Goar Kirche Flieden bei Fulda”

  1. Christoph B

    Die weißen neuen Schränke für Fahnen und Flaggen passen nicht zur Orgel der Alten Dame

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