23. Juli 2025: Ist Gott ein Menschenaffe? Ein Primat?
Foto: Wiegand Kreienbrink Orgel Fliedetal
Heute erinnere ich an D.H. Lawrence.
Ich wurde gefragt, was ich von der Lehre von dem britischen Biologen Charles Darwin halte, was von seiner Lehre „Abstammung des Menschen“ bzw. von seiner „Arten-Theorie“ durch „natürliche Selektion“ und Auslese. Nun, ich denke, es war seine Theorie, seine Selektionsvorstellung. Von seinen Beweisen oder gar „vollständigen Beweisen“ bin ich nicht überzeugt, auch wenn die Darwinsche Selektion und die Evolutionsbiologie oft als bewiesen dargestellt wird, um den Ursprung des Menschen (ohne Gott) zu erklären.
In der Evolutionstheorie wird der Mensch als „Form“ dargestellt, als „Menschenform“, als „Typus“, aus „tierischen Ahnen“ entwickelt, aus „niedrigeren Formen“, aus einer „tiefer stehenden Form“. Ich finde ein solches Denken problematisch, da Geist und Seele keine Rolle spielen. Die missing links sind bis heute klar auf der Hand.
Nichts gegen Entwicklung und Variation. Aber einen Stammbaum des Menschen durch eine Formenkette und durch Tierreihen dieser Art zu erstellen, erscheint mir sehr kurz gegriffen und typisch männliches oder menschliches Denken.
Wie erklären diese „Naturforscher“ die Existenz von Geist und Seele durch „subhumane Hominiden“ oder „Menschenartige“? Wie die Schöpfung um uns herum durch Morphologie? Wie Musik, Lachen, Tränen, Gott, die Entstehung der Welt und des Universums, die Schönheit von Frauen, Begabungen, Lyrik, Farben, Intuition und Sehnsucht durch „Darwinsche Selektion“? Das ist, als würde man mit einem Strand-Spielzeug, mit einem Sandförmchen das Meer erklären wollen.
Ich persönlich glaube, dass das Wichtigste unsichtbar ist, dass letztendlich alles geistlich ist. So gesehen glaube ich das Gegenteil von Darwin, der von rein irdischem Denken ausgeht, von Gebiss, Skelett, Eiern, Parasiten, der Babys mit Hunden vergleicht und von „Vor-Menschenaffen“ spricht. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Bibel (nicht die Theologie, sondern die Bibel) das Gegenteil von Darwins Theorie ist. Man muss sich entscheiden.
Stammen wir von Primaten ab, gehören wir zur Familie der Schimpansen oder sind wir ein Ebenbild Gottes? Oder ist auch Gott ein Gorilla, ein Menschenaffe? Ein „Menschenartiges“ nach Darwin? Was für eine Form und welches Gebiss hat seiner Meinung nach der Heilige Geist?
Und wie lässt sich Moral, Charakter und Verantwortung, Himmel und Hölle durch Selektion und Arten-Theorie erklären? Wie Liebe? Wie Glaube? Wie Zeit?

Michael Klein und ich sind beim Großen Gorilla, hier ist es ganz schön heiß.
Ich stamme leider vom Affen ab
Die schiere Existenz von Frensel, Saarspast, Anschütz Rochus Kropf und Co ist ein starkes Indiz für die Validität des Darwinismus. Auch die Emanationen des Pfeifenorgelforums legen Vermutungen nahe, daß es Menschenaffen gegeben haben könnte.
Das Göttliche, das „Geistige“, gedeiht im Verborgenen. Es geht um das, was „hinter den Dingen“ ist. Gestern fiel mir auf, daß das anschauliche Prinzip von Cavallieri ein Spezialfall des komplizieren Satzes von Fubini ist.
Ach könnte ich nur Orgel spielen. Baum, Burg und Haus lass ich fahren dahin.
Du brauchst etwas wo du nebenher ja toll konzertieren und Tauscherei anbieten kannst . Viel Feind viel Ehr. Vorsicht aber vor Leuten wie Christian Bischof. Obwohl es ihm angeblich nur um hervorragendes Orgelspiel geht, lädt er seit Jahren fast nur Männer ein, wie auch das restliche katholische männerdominierte München. Bedeutet das, dass er die Leistungen von Frauen abwertet?