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11. Oktober 2024: Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben. (Elsa Brändström, Schweden)

Foto: Ladegast Orgel Dom zu Merseburg

Süffige Ladegast Orgel: Ich liebe diese Orgel ❤️ Eine Liszt-Orgel.

Erste Orgel: 1280-1299

Eventuell war Bach auch hier in Merseburg. Die kleine Stadt an der Saale ist ja nicht weit von Leipzig entfernt. Er kannte natürlich nicht die Ladegast-Orgel mit dem enormen Pedal und den 81 Registern und den fast 5700 Pfeifen. Jedoch der alte wunderbare große Prospekt aus dem späten 17. Jahrhundert mit den 18 Engeln war ja schon da, der die Kirche ausfüllt. Ich glaube, JS war hier. Zumindest wurde ihm hier Liszts B-A-C-H ihm gewidmet. Ich wohne wieder im Kapitelhaus mit Blick auf den Garten des Pfarrhauses. Untendrunter fließt die Saale.

Heute früh um 8 bis 11 stimmte ich zusammen mit Christian Scheffler die Zungen der Orgel für mein Konzert morgen. Das war ein Erlebnis! Innen in der Orgel. Trotz meiner Höhenangst, die ich überwinden musste. Ich kletterte bis ganz nach oben! Zum ersten Mal bei einer Orgel.

Ich finde, die orchestralen Klänge der Ladegast-Orgel sind nicht so „pfeffrig“ wie bei Sauer-Orgeln, dafür eleganter, mehr an das Barocke angelehnt.
Die Zungen der Orgel sind eine Wucht. Die Schallmay im Oberwerk, die Posaune 32 neben Untersatz 32 im Pedal & Dulcian 16, Fagott 16 im HW, die durchschlagende Oboe im Rückpositiv, die Aeoline im SW… Den Tremulanten muss man immer kurz nach dem Spielen ziehen, wegen der typisch mechanischen Nebengeräusche. Wie groß die Orgel eigentlich ist, sieht man am Ort unter der Orgel.

Hier im hellen, evangelischen Kaiserdom gibt es die Martin-Luther-Kanzel aus Eiche, den Cranach-Altar, Domschatz, Kreuzgang, Heinrich und Kunigunde (erstes heilig gesprochenes Kaiserpaar).

Albert Schweitzer schrieb 1958 aus Lambarene an den Merseburger Domorganisten:

„Ich halte Friedrich Ladegast für den bedeutendsten Orgelbauer nach Silbermann, dessen Tradition er fortsetzt. Sowohl in technischer wie auch in klanglicher Hinsicht sind seine  Schöpfungen in gewisser Hinsicht einzigartig. Ich selber war ergriffen von der Spielart und der Tonschönheit der Ladegast-Orgeln.“

Ja: Historische Universalorgel erbaut 1853 – 1855. Restauriert 2004, Gemeinschaftsprojekt Hermann Eule Orgelbau mit Scheffler und Wegscheider.

Friedrich Ladegast in Weißenfels (1818 – 1905) baute 1853 bis 1855 im Merseburger Dom die  damals größte Orgel Deutschlands mit 81 Registern auf vier Manualen und Pedal mit Schleifladen. Er war ein junger Mann, jünger als sein Freund Liszt.

Dabei wurden der zwischen 1693 und 1717 erbaute Prospekt sowie 30 meist Register aus dem 17. und 18. Jahrhundert weiterverwendet.

1866 tauschte Ladegast die alten Register gegen neue Stimmen aus, 1876 baute Friedrich Gerhardt aus Merseburg eine Barkermaschine für das HW ein, die heute wieder ausgebaut ist und im Inneren der Orgel liegt.

Während die Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg erhalten blieben, fielen 23 Register und das Stahlspiel (= Glockenspiel) sowie 7 Register  den Umdisponierungen 1937 und 1962 zum Opfer.

Mit der Rekonstruktion des von Friedrich Ladegast 1855/66 kreierten Zustandes wurden die Orgelbauwerkstätten Eule aus Bautzen (Windladen, aufschlagende Zungenstimmen, Registertraktur)

Der Klang: Lieblich, voll, schwer, voll Gravität und faszinierender Schärfe. Mitteldeutscher Orgelbau, Spätbarock, Fülle und Kraft.

Christian Scheffler aus Sieversdorf bei Frankfurt an der Oder (Holzpfeifen, Bälge, Schwellkasten, Barkermaschine (wieder ausgebaut) und Stahlspiel) und Wegscheider aus Dresden (Spieltische, Spieltraktur, Metallpfeifen, durchschlagende Zungenstimmen) unter Koordination durch Fa. Eule beauftragt.

Die Gerhardtsche Barkermaschine wurde eingelagert für einen späteren Einbau, so dass die Orgel  rein mechanisch wie bei der Einweihung 1855 gespielt wird. Bass-Coppel und die 3 Bass-Sperrventile ermöglichen gewisse Registerwechsel im Pedal.

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10. Oktober 2024: Du hörst dort nichts, nur die Fichte neigt dem Wind die Stirne. (Kasimierz Tetmajer)

Foto: Ladegast Orgel Dom zu Merseburg

Ich bin in Merseburg bei Halle angekommen. Es ist sehr schön, wieder hier zu sein. Das letzte Mal war vor ca. 2 Jahren. Der Dom ist Orgel, der Domplatz liegt friedlich und ruhig vor mir. Nur die Bäume rauschen. Es ist warm.

7 Sperrventile plus Baßcoppel (5 links, 3 rechts), Chipschloss, Löffelschweller (auch als Handzug) & Tremulant, Posaune 16, Untersatz 32, alles nach meinem Geschmack.
Die zarten Solostimmen schmeicheln dem Ohr. Ich sitze hinter dem Rückpositiv an den vier Manualen und der riesige Prospekt wölbt sich über mich wie ein Dach. Ladegast Orgel Dom zu Merseburg:
Ladegast groß: 4 M, 81 R, Prospekt 1665, umgebaut erneut durch Friedrich Ladegast 1855, von Kühn 1962-66 und 2004 restauriert. Von Christian Scheffler betreut.

Die pianistische Orgel.

Gestern ist endlich meine Küche gekommen; der Aufbau hat sage-und-schreibe 11 Stunden gedauert. Aber alles hat geklappt. Ich habe den Männern dabei stundenlang am Flügel vorgespielt (deren Wunsch). Meist Beethoven.

Ob ich auch „was Hartes“ könnte, „Rock zum Beispiel. So was wie auf Bayern 1“.
Ich habe dann Beatles und Scorpions gespielt. Hat Spaß gemacht.

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7. Oktober 2024: Geprüft wird die Liebe durch den Wettstreit mit dem eigenen Vorteil. (Al-Ghazali)

Foto: Knauf-Walcker-Rensch Orgel 1846 / 1930 / 1993 ev. Heilig Geist Kirche Menden Sauerland NRW, 3 M, Koppelmanual

Das Konzert in Menden in Heilig Geist war sehr schön, das erste dieser Reihe. Wunderschönes sonniges Herbstwetter. Die Kirche hell, schlicht und angenehm. Ein Kunstraum. Wunderbare, kristallklare Akustik mit ausgewogenem, brillanten Nachhall, eine perfekte Mischung aus Nichtzuviel und Nichtzuwenig. Ich habe einen großen Blumenstrauß bekommen, habe Zugabe gespielt, wir waren Eisessen und danach beim Italiener.

Der Umbau von der elektropneumatischen E.F. Walcker-Taschenladen-Orgel hin zur mechanischen Rensch-Orgel war die Initiative von Helmut Brandt. Der wunderbare freie Walcker-Spieltisch opus 2293 steht noch als Museumsstück oben rechts auf der Empore.

Man darf nicht verwechseln, wo sich das Koppelmanual befindet in der im Grunde zweimanualigen Orgel. An der Uni Greifswald z.B. war das Koppelmanual der Institut-Orgel Banzhaf unten im ersten Manual, hier im zweiten. Ein Koppelmanual ist eine Spielhilfe, um tutti-Wirkung und eine gewisse Dreimanualigkeit herzustellen.

Von hier scheint alles „ca. eine Stunde weg“, sei es nun Dortmund, Schwerte, Lüdenscheid, Hamm, Münster, Hagen, Unna, Köln… Das kann man von Würzburg nun nicht sagen, dass viele (große) Städte alle ca. eine Stunde weit weg seien. Wobei. Bamberg, Ansbach, Nürnberg, Erlangen, sogar Fulda, Hanau und Frankfurt.

Die kleine, runde A.J. Schiegnitz Orgel 1999 in der ev. Erlöserkirche in Menden steht neu ebenerdig rechts hinten im Westen. Die alte schöne Ahrend-Orgel wurde dort von der weißen Empore abgeräumt und nach Leer verkauft. Die neue Orgel besitzt ankerartige Registerzüge (geteilt) mit sanften Klängen und ist hochwertig und kompakt aus Holz verarbeitet.
Besonders gefallen mir Una Humana 8 und Gedackt 8. Trotz der wenigen Register klingt die Orgel voll und warm im Raum.

Ich schätze das geschmackvolle Design der Orgel, von Schiegnitz‘ Schwester, die in Österreich lebt, entworfen. Es ist sozusagen ein Geschwister-Projekt. Es ist meine zweite Schiegnitz-Orgel. An seiner größten in Heidelberg habe ich während meines KE-Studiums oft gespielt.

Man sitzt hier inmitten der Orgel neben den Holzpfeifen im Runden wie in einer Kapsel. Die helle, kleine, hübsch geschmückte Kirche besitzt eine warme Akustik. Schiegnitz, der aus Süddeutschland stammt, betreut auch die Rensch-Orgel in der Heilig Geist Kirche Menden, auf der ich gestern konzertiert habe.

Die Nummernschilder tragen hier MK: Märkischer Kreis.

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6. Oktober 2024: Aber im wesentlichen steht es doch so, dass die Art, wie die braven lokalen Kirchenmusiker nach des Gottesdienst‘ Last auf der Orgel „improvisieren“, zu einer beinah berechtigten Kunstform erhoben werden kann. (E. Block)

Foto: Knauf-Walcker-Rensch Orgel 1846 / 1930 / 1993 ev. Heilig Geist Kirche Menden Sauerland NRW, 3 M, Koppelmanual

Shalom Israel!
Erntedank. Tauf-Erinnerung.

Heute erinnere ich an Hedi Feldhoff (1905-1964), Kirchenmusikerin hier in Menden ❤️ Sie spielte noch auf der wunderbaren elektropneumatischem Taschenladen-Orgel E. F. Walcker von 1930 mit freiem Spieltisch.

Meine 10. Rensch-Orgel und meine 11. Knauf Orgel ❤️

Ich mag das Sauerland, angrenzend an das Siegerland, und habe auch schon in Willingen gespielt. Der wunderschöne Knauf-Walcker-Prospekt mit der Rensch-Orgel innen hier im katholischen Menden in der kleinen evangelischen Kirche, Rensch, die die Knauf Orgel rekonstruiert und die viele Walcker-Knauf-Pfeifen behalten und erweitert haben, passt architektonisch perfekt in die Kirche und auf die Empore. Die Orgel besitzt ein Koppel-Manual auf dem zweiten Manual und wird von Orgelbau Schiegnitz betreut. Sowohl Rensch als auch Schiegnitz kommen aus Süddeutschland wie ich. Dessen größte Orgel von 2014 habe ich während meines KE Konzertexamen Orgel Studiums in Heidelberg oft gespielt. Durch Menden bei Dortmund fließt die (der) kleine Hönne.

Menden ist bereits norddeutsch. Alles nördlich des Mains gilt als norddeutsch. Alle sprechen mehr oder weniger hochdeutsch und sitzen norddeutsch in den Cafés.



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5. Oktober 2024: Es ist Aufgabe und Pflicht jedes Künstlers, das zu sehen, was sich anbahnt. (Alexandr Blok) 

Foto: Schulze Orgel Oberweissbach

Ja, zu fühlen, was rumort im Unsichtbaren, im Jetzt, das auszudrücken, in Gegenwart und Vergangenheit. Ich bin unterwegs nach Menden ins Sauerland in NRW zum nächsten Konzert: Evangelische Heilig Geist Kirche Menden bei Dortmund mit der schönen Rensch-Orgel. Wunderbarer alter Prospekt aus einem Guss mit der Kirchenarchitektur, sehr schöne Akustik. Ich wurde in Dortmund abgeholt vom ICE. Strahlendes Herbstwetter.

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4. Oktober 2024: Beneide ich die kecke Tastatur, die küssen darf das Inn’re deiner Hand. (Shakespeare)

Heute erinnere ich an Jehanne de Crotot, die 1347 als „Hexe“ angeklagt wurde, weil sie eine Geigerin war, die Männer mit ihrem Spiel verzauberte. Es gab eine Zeit, die uns noch heute prägt, in der Frauen nicht nur von der Kirche, sondern auch vor Gericht zerstört wurden, die Hand in Hand gingen, sogenannte „Spielleute“, besonders musizierende Spielfrauen (jongleresses) zu verteufeln, sie zu ächten, rechtlos zu machen. Frauen durften weder gelehrt sein noch wissen. Berufsmusikerinnen galten als „triebhaft“. Frauen würden „wilde Musik“ machen. So weiß ich, was die Wurzel ist, was ich auch 2024 manchmal erlebe.

Dass Musik oft nur Hintergrund ist, war auch im 18. Jahrhundert nicht anders. Die Orchester mussten pp spielen, damit die Männer beim Kartenspiel nicht gestört wurden. Musik war auch damals oft nur Klangkulisse, Nervenbalsam im höfischen Banausentum. Dieses höfische Banausentum ist heute längst zu ganz normalem Alltags-Banausentum ausgeartet.

Und ich erinnere an Maria Gabriella Sagheddu (1914).

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3. Oktober 2024: Die Deutschen lassen sich leicht unter eine Hut bringen; aber unter einen, schwer. (Ludwig Börne)

Tag der Deutschen Einheit. ❤️

Dass das Klavier das Instrument sei, das zugleich Zuspruch und Zorn erfährt, stimmt zwar, aber mehr noch die Orgel. Es gibt einige instrumentalkritische Menschen in der Kirche. Doch was vor allem lange verteufelt wurde, war das weibliche Musizieren und Singen in der Kirche, welches als Zauberei galt, als Magie und als unzüchtig.
Frauen bekamen ein Schweigegebot. Was daran besonders schlimm ist: Es hat bis heute geistlichen Impact und muss immer noch irgendwie durchbrochen werden, was man der überwiegenden Zahl Männern an der Orgel erkennt.
In der Bibel ist von Tanzen, Jubeln und Singen die Rede, die Kirche aber hat oft einen männlichen Trauer- und Machtverein daraus gemacht. Von der Unzucht der Männer ganz zu schweigen.
Heute erinnere ich an Marina Munken und an Caroline von Schelling.

Kunst ist immer mehr als Entertainment und Unterhaltungsprogramm. Die Orgel ist zwar nicht so athletisch und stürmisch wie das Klavier, sie braucht mehr Ruhe. Dies bedeutet aber nicht, dass sie langweilig, laut, Krawall und pompös ist. Kunst ist Wissen. Aber je mehr frau weiß, desto erschreckender sind viele Zusammenhänge, auch in Sachen Musik.

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2. Oktober 2024: Sexualität ist heilig und von Gott geschenkt. (Timothy Keller)

Foto: Walcker Orgel Stuttgart

Was ist Sieg? Schwaches besiegt das Starke. Weiches besiegt das Harte. (Laozi) Das ist Sieg. Gewinnen ist der Abend vor dem Verlieren. Das ist nicht Sieg.

Ich aber lese den erstaunlichen Jean-Paul Sartre, der den Nobelpreis abgelehnt hat (!) und der erkannte: Menschen begeben sich aus freien Stücken in die Hölle (Geschlossene Gesellschaft). Ganz so leicht ist das mit den „freien Stücken“ buchstäblich nicht. Aber es ist definitiv Sieg, Teufelskreise zu durchbrechen.

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1. Oktober 2024: Die Kirche ist eine alte Frau mit vielen Runzeln und Falten. (Karl Rahner) 

Foto: Konzert Menden

Schon Oktober! 
Es regnet und ist recht warm.

Ich lese Natalia Ginzburg. 

Danielle Roster schreibt, dass Frauen aus der Musik schon seit dem frühesten Mittelalter ausgeschlossen und verdrängt wurden, da sie als „Inkarnation der Sexualität“ aufgefasst wurden, besonders, wenn sie sangen und spielten. Da würde sich „die ganze Wut der Leidenschaft entfesseln“ („Kirchenvater“ Basileus). In der Musikwissenschaft würde das Verhältnis Sexualität und Musik immer noch kaum diskutiert.

Besonders die Kirche trug dazu bei, dass singende Frauen, Komponistinnen und Musikerinnen als „schamlos“ im Sinne von „verführerisch“ (Bischof Hippolytus) galten. Heute hat dieses Denken andere Züge angenommen, ist aber ähnlich geblieben. Dies zeigt sich schon im Musik-Studium.

Ich finde, gute Ideen sind ebenso unvermeidlich wie gute Melodien. Man muss abwarten können, bis die Kraft einer Idee, deren Zeit gekommen ist, zupackt und durchbricht in Bewegung und Antrieb. Ideen sind eine Währung, und ich beschloss, sie einzusetzen. 

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29. September 2024: Denk doch mal, ein Klavier. Die Tasten fangen an, hören auf. (Alessandro Baricco)

Foto: Alexanderkirche Ott Orgel

Ich lese Flugasche von Monika Maron. Heute erinnere ich an die Poetinnen Ricarda Huch und Ina Seidel. Bin wieder zurück von Konzert. Nun gehe ich ins Bett. Mein Herz ist voll mit Zeugs. 

Das Leben an sich ist ein Kunstwerk, in der Verschmelzung von Gottes Plan, der Menschen Empfinden, Tun, Leiden, wie eine Architektur, als sei jedes Leben eine Art Kathedrale. Das Netzwerk der einzelnen Leben ist kaum zu erfassen und komplex und hat immer die wichtigste Zutat: Odem. Wir reihen uns ein, wie eine Schar erleuchteter Autos auf dem Weg zum Event, eine Armee mit dem gleichen Ziel, mit der selben Dringlichkeit. Wir führen, wir folgen. Wir fahren Umwege, wir fahren durchs Labyrinth. Hallo Menschheit, wie geht es dir?

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