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2026 New CD: Bach berühren: Goldberg Variationen auf der Orgel, Ambiente Audio: Erste CD einer Konzert-Organistin mit dieser Klavier-Transkription auf Orgel

2025 CD BIBLISCHE BILDER, Ambiente Audio. Neue Orgelklänge: Erste CD einer Konzert-Organistin mit ausschließlich eigenen Werken

Liebst Du Musik? Dann  bist Du hier richtig im Mitternachts-Blog und Tourblog 2009-2026! Begleite mich live auf meinem musikalischen Weg und hinter die Kulissen der Klassik und Kirchenmusik als Frau in einer Männerwelt.

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Viele Instrumente und Dispositionen hier zum ersten Mal im Netz.

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Don’t worry, spiel weiter. (Ludger Böckenhoff)

Am WE neue Orgeln, freue mich.

Ich fühle mich und werde von Rochus Schmitz belästigt seit Oktober 2020, und er schreibt mir selbst jetzt noch. Er schreibt beispielsweise, meine Fans, wie zB. Maximilian Nicolaus, würden gar nicht wirklich existieren. Was war das Leben vorher doch so schön… bevor Schmitz und die „Wutbengel“ mit und ohne Kropf und Kluck seit Oktober 2020 in mein Leben traten, um mich dauerzubelästigen. Zum ersten Mal kann ich mitempfinden, wie Politiker sich fühlen müssen, oder Stars, Menschen im massiven Rampenlicht. Zum ersten Mal habe ich keine Lust mehr, berühmt zu werden. Was lebt es sich doch schön gewöhnlich und versteckt. Dann hat man keine Belästiger.

(Ich weiß, für Ironie braucht man Intelligenz, was manche meiner Leser leider nicht besitzen.)

Was mir auch auffällt: Wenn jemand wie ich eine außergewöhnliche Vita hat, dann ist diese für manche kaum zu ertragen. Dann schauen manche, dass sie bei 10.000 Worten eines nicht ganz griffig finden, damit sie 9.999 Worte, die sie selbst nie erreicht haben, schlecht und unglaubwürdig machen können. Salvatorische Klausel? 🙂

Und diese sind Männer, die mich attackieren, und immer Durchschnitt: Der arme Landpfarrer Daniel Seel wurde vom Durchschnitt Benedikt Schwarz negativ  beeinflusst. Vermutlich, um Oliver Duymel eines auszuwischen, der mich eingeladen hat. Ich habe das Konzert nun abgesagt.

Menschen wie Benedikt Schwarz, der Konzerte anderer verhindern möchte und Gerüchte weiterträgt, und Daniel Seel, der solchen glaubt, sind mir ein Gräuel. Das alles steht natürlich im Zusammenhang mit Bornheimer und Wilke. Bornheimer droht mir, dass er Gerüchte über mich „publik machen möchte“.

Wirklich nicht empfehlen kann ich die Kirchenmusikhochschule Heidelberg. Was ich dort persönlich erlebt habe, auch von Martin Mautner, ist unfassbar. Kirche – wirklich nicht.

Ich war dort nur zur Sommer-Überbrückung, weil ich für das Sommersemester zu spät dran war für jede andere Hochschule, da meine Prüfung zuvor in Frankfurt wegen 6 Semestern Hochstufung außerhalb der Reihe stattgefunden hatte. Ich bin dann sofort zum Wintersemester an eine renommierte Hochschule gewechselt, weg von Heidelberg, ich hatte viele Plätze zur Auswahl.

Achso, das Interview Deutschlandfunk 22:05 ist natürlich heute. Am 5.5.

Freue mich auf München.

„Dies verbindet meine Werke: der schwedische Teil, das Luftige, Harrende, Wilde, und der deutsche Teil in mir, das Genaue, Starke. (AHS)

Ich mag Liszts Annes de Pelerinage. Früher fand ich es langweilig. Nun nicht mehr. Wie gefällt euch das AHS oben an meinem Blog? Es verlinkt in den Shop und ist auch auf der Startseite zu finden.

Andlen (siehe Blog-Beschreibung) ist übrigens der Name, wie ich mich früher selbst als kleines Kind nannte, weil ich Ann-Helena noch nicht aussprechen konnte.

Am 5.5. um 22 Uhr oder 22:05 Uhr, also morgen: (ich kann vorher nicht noch mal erinnern):

Anspiel: Interview mit Ann-Helena Schlüter Deutschlandfunk

Heute erinnere ich an Claudie Haignere.

ps: Benedikt Schwarz schäumt vor Empörung, dass ich an „seiner“ Orgel ein Konzert spiele (ein für mich total Unbekannter, der dort sonntags orgelt auf 450-Euro-Basis). Sachen gibt’s.

3. Mai 2021

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Die Zeiten waren nie so ernst wie immer. (Lore Lorentz)

Die italienischen Orgelkonzerte des Barock mag ich gern.

Ich muss sagen, weiß nicht, was ich davon halten soll, Musik von Strauß auf die Orgel zu übertragen. Es erinnert mich ein wenig daran, Orchestermusik auf Keyboard etc. zu übertragen. So toll digitale Klänge mittlerweile „nachmachen“ können, wird es dennoch nie dasselbe sein wie ein echtes Orchester, auch nicht durch Pfeifen. Den Radetzky-Marsch auf Orgel finde ich daher … irgendwie geschmacklos. Ich glaube, der ganze Gedanke des „Nachmachens“ stört mich einfach. Dazu ist die Orgel nicht da. Sie ist kreativ genug, Neues, Eigenes zu schaffen. Sie sollte nicht missbraucht werden, nachzumachen, nachzuahmen, außer es betrifft Neues, Kreatives, Ungewöhnliches.

Es ist wahrscheinlich auch ein wenig die „Sucht“ nach ständigen, neuen, drastischen Farbwechseln an der Orgel. Das ist oberflächlich. Man sollte vom Klavier lernen, mit seinen subtilen, feinen, geheimnisvollen Klangveränderungen. Ich weiß noch, wie ein paar dumme Organisten zu mir sagten in Frankfurt: „Der Flügel hat viel weniger Farben als die Orgel.“ Ich wusste damals schon, dass das nicht stimmt. Manche Organisten sind leider unmusikalisch und haben kein Gespür für die feinen Klänge. Es muss drastisch, offensichtlich und laut sein, sonst merken sie nichts.

Schönes Wetter, Spaziergang, Bärlauch. Esbjörn Svensson Trio.

Ich habe noch mal darüber nachgedacht: Wenn wir davon ausgehen, Frauen und Männer sind gleich, gleich gut oder schlecht, gleich „Arschlöcher“ oder auch keine, keiner ist besser, so wundert es mich dennoch, dass meist nur die eine Gruppe über die andere bestimmen und gewinnen darf, die aggressivere, egoistischere, männlichere. Zum Beispiel werden auf ABC-Klassik-CDs (naxos) nur männliche Komponisten vorgestellt, teilweise mehrmals der gleiche Name, zB William Byrd, aber Frauen werden nicht erwähnt.

2. Mai 2021

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Inne i dig öppnar sig valv bakom valv oändligt. (Tranströmer)

Gewölbe. In Dir öffnen sich Gewölbe um Gewölbe unendlich.
Ich liebe Tranströmer. Heute Guy Bovet gehört, gefiel mir. Und sehr Guilmant. Und ich habe mich zum ersten Mal doch ein wenig in Vierne verliebt.

Ganz nett finde ich Solaris von Stanislaw Lem, wenn auch mehr für große kleine Jungs. Ansonsten trudeln die ersten Konzertplakate ein. Und: dissertieren.

Himmelsliedchen – Heaven‘s Song, Klavier, Piano, Himmelslied

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Nun sind trotz meiner großen Gegenbemühungen 5000 „Freunde“ auf fb erreicht (Grenze), aber ihr könnt gern meine fb-Page liken.

1. Mai 2021

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Musik ist für mich die eindrücklichste Form von Literatur und Sprache, in ihr laufen Klang, Farben, Poesie zusammen. (AHS)

Es regnet. Endlich. Wieder Spargel gegessen. PowerPoint 80 Seiten fertig. Wieder neues Interview.

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NEU: J.S. Bach: Aria Goldberg Variations Wohnzimmerkonzert Würzburg Corona @ home, Steinway

  

30. April 2021

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Ich bin dort zuhause, wo ich arbeite. (AHS)

Manchmal kann es wunderschön sein, Dinge sein zu lassen.

Ich übe am Flügel Liszt B-A-C-H. Es macht Spaß.

Anbei der Link, neues Leipzig-Interview: Interview Sonntag Sachsen

Unter Downloads könnt ihr es auch downloaden.

Auch das Logo.

„Du lässt mich auf deinem sauberen Laken liegen. Die rumpelnde Waschmaschine gemischt mit dem Klang deiner Videospiele“. (Lili Reinhard)

Vielen Dank für Eure Treue.

Heute spannendes Doktorandenforum.

Verrohung der Kultur. – Genau das ist es, was ich erlebte: Die Zusammenfassung und Formulierung, was mir eine Zeitung schrieb, ja, perfekt formuliert. Diese Verrohung ist für einige ganz normal und erfreulich, lästern. Nur die Sensiblen sind geschockt. Deren Schock erfreut die Rohen noch mehr. Männer gehen auf Männer nicht so los, untereinander, in der Kirchenmusik. Diese Art der rohen Attacke ist außergewöhnlich –  weil es kaum Frauen gibt in der deutschen Konzertorganist(*inn)enwelt, und schon gar nicht solche wie mich. Es gibt ja ohnehin kaum deutsche Konzertorganistenwelten. Diese wird von manchen Kirchenmusikern oft verhindert und lokal auf sich selbst begrenzt. Die Art und Weise, wie ich von Männern bis heute, die ich nicht kenne, denen ich nichts getan habe, die mich nicht interessieren und mit denen ich nichts zu tun habe, attackiert und belästigt wurde, grob, roh, mit fletschenden Zähnen (Lockdown oder Langeweile spielten wohl auch eine Rolle), wie ich es noch nie zuvor erlebt habe, aus dem Teil der „Kirchenmusiker“ mit ihren Lästerforen, ist Verrohung der Kultur, oder besser, Verrohung der Menschen darin. Damit muss frau erst mal umgehen lernen als sensible Künstlerin, ein dickes Fell bekommen, gelassen bleiben. Das muss ich noch mehr lernen, ist aber viel besser geworden. Je berühmter man wird, dann hätte man dies sowieso lernen müssen. Ich glaube, viele dieser Menschen haben nicht verstanden, dass erfrischende Quereinsteiger wichtig sind, für Paradigmenwechsel, um den Deutungs-Hoheiten auch mal Paroli zu bieten und Wasser abzugraben. In der Semi-Kirchenmusik sind die sogenannten Wertungs- und Deutungshoheiten aber sogar oft unprofessionelle Nichts-bis Wenigkönner. Das macht deren Rohheit umso unverständlicher für mich. Es sind die Fans, die ich habe, auf die sie eifersüchtig sind. Aber viel schlimmer sind in meinen Augen gewisse  Kirchenmusiker, die als direkte „Konkurrenten“ (ich sehe diese nicht als Konkurrenz für mich) Konzertorganistinnen attackieren. Sonst wären Laien ja nicht dementsprechend, wenn die „Profis“ nicht schon so wären. Rohheit betrifft fast alle Branchen, allerdings erweitert die große Semi-Laien-Szene der Kirchenmusik die Rohheit in dieser Branche um ein Vielfaches. Wobei ich damit nicht die Laien hauptsächlich kritisieren möchte, da die „Haupt-Hoheit-Roheit“ von oben kommt, von „Männern an der Macht“. Viele haben Angst vor Transformation. Und eine meiner größten Stärke kann ich hier nicht zum Thema machen. Was ist diese? Das, was von einigen Mobbern am meisten attackiert wurde. Was könnte das wohl sein? Abgesehen davon, dass ich eine Frau und auch Pianistin bin? ——–

Aber viele sind auch super tolle Menschen in der Kirchenmusik. Diese super guten Menschen mache ich oft zu wenig zum Thema, weil man dazu tendiert, die rohen Menschen zu sehr zum Thema zu machen, weil man unter diesen leidet. Es tut mir leid, dass ich euch Wundervolle zu wenig erwähne.

Und manchmal sind Fans und Hater sehr ähnlich, man kann sie fast nicht auseinander halten. Es sind „Häns und Fater“. Will sagen, eifersüchtig aufeinander, haben zweifelhafte Motive, leben in einer Traumwelt, haben Besitzanspruch, sind auch (harmlos) Verrückte und Nervige dabei unter den Fans. Aber das ist besser zu ertragen, weil sie es nicht böse meinen. Manche Hater sind ähnlich wie Fans, aber der Unterschied ist, dass sie Böses wollen, kontrollieren, ändern, einschüchtern wollen. Als Frau ist das nicht so leicht, weder mit Fans noch mit Hatern. Viele Männer haben weder Fans noch Hater, die wissen gar nicht, wie das ist.

Ich freue mich, dass München klappt, vieles ist nun Stream. Das ist auf Dauer ein finanzielles Problem für Veranstalter, da es kein zahlendes Publikum geben darf live und kein zahlendes für Streams gibt. Ich hoffe, dass sich alles bald wieder normalisiert. Das Verschieben scheint auch keine Lösung zu sein, da man nicht weiß, ob man es dann bis 2077 verschieben müsste. Und was ist mit den Künstlern?

Hauskreise und Seminare via Zoom…

29. April 2021

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Menschen erwarten klare Definitionen des Andersartigen, als sei Identität etwas Feststehendes und leicht zu Definierendes. (Mona Hatoum)

Wo soll ich fliehen hin? – Die Frage in dieser Zeit. Siehe Schübli auf Trost.

Manche Leute meinen vielleicht, ich würde vieles oder gar alles hier erzählen. Nein. Das Meiste und Wichtigste behalte ich für mich. Die persönlichsten Dinge (Gefühle) stehen hier nicht.

In meiner Bachforschung habe ich auch meine „persönliche Mission“ dabei. Da muss man besonders präzise sein.

Was mir auffiel: „Gendersensitiv“ in so einer großen Arbeit zu sein ist nicht leicht, manchmal vergesse ich es… man braucht einen Sprachduktus, der alle „befriedigt“, wie Proband(*inn)en. 😉

Dass sogenannte Praktiker*innen von manchen nicht ernst genommen werden, ist bedenklich, denn Musiker*innen studieren ihre Noten so wie Jurist*innen Gesetzestexte oder Theolog(*inn)en Bibeltexte.

Mögt ihr auch True Crime?

Heute bekam ich wieder schöne Post, danke Andreas, Maximilian und Toni, u.a. auch einen selbstgemalten Kalender, an Maestra Schlüter.

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Und der neue Vlog. Part 6 schon.

28. April 2021

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Disziplin ist die wichtigste Voraussetzung für eine persönliche Karriere. (Jutta Müller)

Man wird durch Disziplin gestählt, geformt.

Die Noten zu Zimbelstern sind nun bei mir im Shop. Wehmut kommt. Und mein zweites Orchesterwerk.

Heute erinnere ich an Gillian Flynn, Ruth Bader Ginsburg, Eren Keskin, Eva König. Gerade diese letzte finde ich am beeindruckendsten. Alleinerziehende Geschäftsfrau, auf sich gestellt, mutig. Noch heute ist es so: Vernachlässigt ein Mann wegen seinem Beruf seine Familie, sagt niemand etwas, ist das ok. Tut dies eine Frau, ist die Empörung groß.

Heute aß ich Rote Beete und Sauerkraut, weil es gesund sei, so die Frau im Bioladen. Um mich damit über Wasser zu halten, aß ich Ofenkäse dazu. Draußen Massenteststation.

Wie die Leute mit nackigem Rücken auf der Shakti- Massage-Akkupunktur-Matte liegen können laut fb-Gruppe, ist mir ein Rätsel. Jeden Tag eine Minute mehr. Es tut sehr weh. Ich bin kein Fan.

Foto: Donata Wenders (Frau vom Wim Wenders)

Bach und Trost:

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27. April 2021

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Wie man mit Komplexem umgeht, das sagt aus, wer man ist. (AHS)

Interdisziplinäres Arbeiten gehört für mich dazu, Literatur und Musik, Malerei und Musik, Wissenschaft, Forschung und Musik miteinander zu verbinden.

Wie man mit dem Komplexen umgeht, beispielsweise Bachs Musik oder Menschen, sagt aus, wer man ist. 

Weiter Privatissima zu meiner Dissertation ist gut gelaufen mit Handouts und PP (Power Point Präsentation) via Zoom. Ich habe ein komplexes Forschungsdesign, daher muss ich schriftliche und mündliche Befragung gut auseinander halten (Datenarten, Einzelmessinstrumente quan und qual). Forschung ist präzise, ästhetisch, transparent und genau, man legt alles offen, dezidiert erklärt, bildet alle Zwischenschritte ab, dröselt auf, damit es deutlich, linear und nachvollziehbar wird. Diese Expertise ist eine Welt für sich und viel Arbeit. Man muss eine Stringenz aufbauen, die State of the Art abbilden, gendern, Daten aufeinander beziehen, definieren… Nichts darf diffus bleiben. Man kann sich vorstellen, dass man sonst einen brennenden Wald nicht mit einem Wassereimer löschen kann. 

Heute las ich in einem altmodischen christlichen Buch von Paul Tournier: „Es scheint mir, dass die Frau nie glücklicher ist, als wenn sie sich einem Mann widmet.“ Ich frage mich, in welcher Welt diese Männer leben. Zu ihrer Zeit (lange her). Weiter: Die Frau hätte eine „natürliche Ergebenheit“, die von Männern ausgenutzt wird.

Nein: Eine Ergebenheit haben Kids ihren Eltern gegenüber. Aber dann werden viele erwachsen.
Einige Frauen lassen sich leider (bewusst) ausnutzen. „Die Frau“ gibt es jedoch nicht.

Meine schwarze, indische Akupressurmatte Shakti ist angekommen. Sie soll Musikerrücken helfen und ist Bio. Zudem unterstützt sie die unterdrückten indischen Frauen. Sie tut etwas weh. Ich nehme sie mal mit ins Bett. Super ist auch die Black Roll. Und ich trage mein Achtsamkeitsbändchen und lese „Simplify your Life“. Bin auf dem Relax-Trip.

Heute war ich im Selgros einkaufen, habe mir ein schwarzes Modal-Long-Kleid gekauft für Aufnahmen und Spargel, probiere das mal wieder selbst aus. Und Chocomel (Kakau).
Ich bekomme oft frisches Obst und Gemüse von einem befreundeten Landwirt.

Heute habe ich GVL ausgefüllt, die Artsys Page ist etwas anstrengend. Man braucht viel Zeit, vor allem bei vielen Titeln. WordPress mit seinen vielen Updates finde ich auch oft anstrengend.

26. April 2021

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Der Anfängergeist ist wichtig. Er ist der Weg zur Weisheit. Anfänger sehen viele Möglichkeiten, Experten nur wenige. (Suzuki)

Das ist wahr. Ich werde nie den zärtlichen Anfängergeist vergessen, den ich beim Orgellernen hatte, im Orgelstudium, weil ich Pianistin war, auch Pianistin bin.

Bald kommt mein neues Buch:

    Über die Sinnlichkeit, als Musikerin-Profi ein neues zweites Instrument zu lernen  

Beides, Pianistin und Organistin sein. Schlamm, Glanz und Sterne

Ich kann allen Profimusikerinnen raten und wärmstens ans Herz legen, als Erwachsene noch ein neues Instrument zusätzlich professionell zu lernen, besonders denen, die als Kind ein Instrument lernten, mit 3 oder 4 Jahren: Die sich an den Prozess des Lernens nicht mehr erinnern können, so wie ich. Es gibt kaum etwas Sinnlicheres, als ein neues Instrument noch mal bewusst als Profi zu lernen. Es ist wundervoll. Dieser neugierige, unschuldige, unvoreingenommene Anfängergeist mischte sich mit meinem professionellen Vor-Wissen und meiner Musikalität, so wie sich Eis mit heißen Himbeeren, mit heißer Schoko-Soße verbindet und diesen süßen Schock einläutet. Ich liebte als Kind das Eis in den Pausen in der Meistersingerhalle und steuerte beim ersten Glockenschlag direkt auf den Tisch zu: Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Es waren lange Orchesterkonzerte, Abokonzerte, und ich war klein. Aber ich habe diese Konzerte, selbst im Dämmerschlaf, in unglaublich schöner Erinnerung. Es mischte sich das Orchester mit Eis und Halbschlaf und drang angenehm in mein Unterbewusstsein. Schlamm und Sterne). Als „professionelle Anfängerin“ bekommt man nun all das hautnah mit, wie man ein Instrument erlernt, wie eine Patientin ohne Narkose. Ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. So habe ich also Klavier gelernt? Die Konfrontation mit der eigenen Musikalität. Seitdem unterrichte ich gern. Dieser Anfängergeist eröffnet völlig neue Welten. Vorsicht: Es gibt immer gelangweilte und neidische Profis und Profs, die den Anfängergeist zerstören wollen, die meinen, etwas gehe nur in einer gewissen Norm, die hindern, bestimmen, besser wissen, kontrollieren, lästern, die Potential aufhalten wollen, sich zusammenrotten. Die meinen, das Handgelenk sei immer nur so oder so zu halten, oder die nur den jungen Männern die Tür öffnen. Die an einer Hierarchie festhalten. Der Anfängergeist aber ist so viel stärker. Er ist voller Neugierde und Weisheit. Ich weiß noch, als ich drin war mit der Orgel in Frankfurt in HfMDK, da flog ich dem einen Lehrer um den Hals. Ich wusste in dieser Sekunde: Hier öffnet sich eine völlig neue Welt, Gold, Diamanten.

Geschmolzene Erinnerung.

Auf den Orgelfahrten habe ich Dinge gesehen, gewusst und gespürt, die „erfahrenen Hasen“ verborgen blieben.

Der Anfängergeist lässt Dinge in einem nachreifen, so wie ich im alten Mercedes auf der nächtlichen Heimfahrt von den Abokonzerten noch voller Musik war und alle Welt tanzen sah vom Autofenster aus.

Es ist zwar ein harter Weg, zwei, beide Instrumente professionell zu spielen, mit beidem zu konzertieren, frisch und virtuos zu halten, beides zu üben. Das Kindheitsinstrument und das Erwachseneninstrument. Aber es ist auch ein Segen.

Bald kommen auch wieder neu Songs von mir, ich wurde so oft gebeten, damit weiter zu machen. Ich mag sehr die Stimme von björk.

Mendelssohn:

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Bachvermittlung – Bach berühren. Musikvermittlung. Concert Studies Jugendliche. Ann-Helena Schlüter

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