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Klavier

1. Januar 2026: Gesegneter erster Tag des neuen Jahres 2026!

Das neue Jahr hat frisch begonnen. Wir hatten einen super schönen letzten Tag des Jahres. Das sogenannte „Altjahr“ ging auf eine sehr höfliche, zarte, freundliche Weise. Da ich ja den Lärm von Böllern nicht mag, haben wir das neue Jahr ruhig und leise begonnen, im Gebet, in der Gruppe, meditativ, mit Musik, Konzert, Kammermusik, Lobpreis, Gottesdienst, Impulsen. Perfekt. Ohne Alkohol. Zuvor stapfte ich durch den knirschenden Schnee (der leider heute schon wieder weg ist) und auf dem gefrorenen Schleusen-See, um mir meine Pläne für das neue Jahr innerlich zu formulieren. Das Konzert fand am alten, geschwungenen Bechstein-Flügel von 1900 statt; ein Flügel, der bei jedem Pedaltritt resoniert; wir hatten im Publikum alles an Buntgemischt, was man sich vorstellen kann.

Heute haben wir im sogenannten Vision-Board unsere Wünsche für unser Leben und für das neue Jahr kreativ „gebastelt“, also eine Collage geklebt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wie beim Malen fange ich innerlich an, vor Erregung zu zittern; ich bin völlig im Tunnel und im Flow und geradezu fanatisch dabei, zu mir zu kommen und mich auszudrücken – mit Goldpapier, Schere, Farben und vor allem mit dem, was wir an Motiven in den Zeitungen finden. Dabei trifft man schnelle, spontane Bauch-Entscheidungen; auch aufgrund der Zeitvorgabe. Ich docke an, an meinen künstlerischen Instinkt. Ich hätte gern den ganzen Tag an meiner Collage gebastelt. Daran, wie unglaublich unterschiedlich die Collagen ausfallen, die wir uns gegenseitig präsentiert haben am Ende, sieht man, wie unterschiedlich wir sind und wer wir sind.

Scarlatti auf der Orgel: Transcript AHS:

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31. Dezember 2025: Gesegneter letzter Tag des Jahres!

Heute Gottesdienst und Konzert und danach Konzert in Wandersleben in Thüringen. Ich fahre von Berlin aus. Hier in Brandenburg schneit es.

Heute erinnere ich an Grete Wendt und Margarete Kühn, die ein Unternehmen gründeten, das 100 Jahre später weltbekannt war. Bis heute ist die Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen und führt das Lebenswerk weiter. Die bekanntesten Wendt & Kühn Holzfiguren sind die Grünhainichener Engel: Die Orchester-Engelchen mit den grünen Punkte-Flügeln.

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30. Dezember 2025: Gesegneter vorletzter Tag des Jahres!

Foto: Schuke Orgel ev. St. Michael Kirche Woltersdorf bei Berlin 2025

Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz:

Heute spielte ich an der neobarocken mechanischen Alexander Schuke Orgel St. Michael Kirche Woltersdorf bei Berlin, 2 M, 1220 Pfeifen, 16 Register

Woltersdorf in Brandenburg in der Seenlandschaft mit ca. 9000 EW sitzt schön bei Berlin mit Schleuse zwischen Flakensee und Kalksee. Die hübsche neugotische Dorfkirche steht im Herzen des Ortes. Die erste Kirche ist von 1555 und wurde leider im Brand zerstört.

Die Vorgänger-Schuke-Orgel war eine große schöne Orgel, wurde jedoch in den letzten Kriegstagen um 1945 zerstört und verbrannt, da der Turm auch als Wachturm benutzt worden war. Die im zweiten Weltkrieg sehr zerstörte Kirche wurde in den Jahrzehnten danach step by step saniert. Das Altarkreuz stammt aus dem Kloster Maria Laach. Die kleinere heutige, etwas nüchterne Schuke Orgel besitzt 69 Prospektpfeifen.

Die Orgel muss dringend saniert werden.

Es ist meine 20. Schuke Orgel. Die Kirche ist seit 2020 denkmalgeschützt.

Normalkoppeln als Pistons:

I / P

II / P

II / I

Angenehme Akustik. Lebendige Kirchgemeinde. Bitte spendet: die Kirche braucht dringend neue Glocken. 

Besonders sind das italienische Prinzipal und das Noli me tangere (= Rühre mich nicht an!) schweigend. 


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29. Dezember 2025

Ich erinnere heute an Theodor Christlieb, evangelischer Pfarrer und Bonner Professor, 1833 in Birkenfeld geboren. Obwohl er nur 56 Jahre alt wurde, war er maßgeblich beteiligt an der Organisation, Gründung und Bildung des deutschen Gemeinschaftswesens, der deutschen Evangelischen Allianz und der Missionswissenschaft.

Ich schreibe ganz gern Bullet Journal, besonders, wenn man darin kreativ kleben und schreiben kann.

Happy Birthday, Sister!

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28. Dezember 2025

Ich bin in Berlin Woltersdorf / Erkner in Brandenburg angekommen. Hier habe ich vor einigen Jahren schon gespielt; diesmal das Silvesterkonzert am Klavier mit meiner Cellistin und Gambistin Gabi im Grünen Saal des EC Begegnungs – und Bildungszentrum. Zudem spielen wir als Mitarbeiterinnen auch die Musik für die christliche Fasten-Tagung hier, sind verantwortlich für die Anbetungszeiten. Ich bin gespannt, ob ich durchhalte. Heute gab es Sauerkrautsaft, Rizinusöl und Glauber-Salz.

Auch digitales Fasten ist Teil des Seminars, so dass ich nicht viel posten kann. Schweigen, Fasten, Beten, Musizieren. Wir haben einen wunderschönen Blick auf Schleuse und Seen, Kalksee.

Es ist eine besondere Einheit von Christen aus Landeskirchen und Freikirchen, die etwas Neues erleben wollen geistlich über den Jahrewechsel, was immer sehr intensiv ist.

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27. Dezember 2025: O Gott, du Brunnquell guter Gaben. (Braunschweig 1648)

Das schöne Schleifladen-Instrument mit elektrischem Solowerk  hoch oben in der katholischen gelben Kirche auf dem Marktplatz in Ahrweiler ist eine Augenweide. Es wird angestrahlt. Man sieht sofort, dass es ein wertvolles, altes, barockes, historisches Gehäuse ist, rötlich-golden, hinter dem eine neue Orgel steht.

Das Gehäuse ist von Meister Georg Hondt: Posauneblasende Engel, König David an der Harfe.

Die Orgel hat eine bewegte Geschichte hinter sich: 1849 wurde die berühmte König-Orgel von Engelbert Maaß erweitert. Dann kam 1903 ein Neubau durch Orgelbau Stahlhuth (Aachen), der 1956 durch Klais verändert und erweitert wurde. Dann der zweite Neubau durch Fischer + Krämer unter Verwendung von Stahlhuth – und Klais-Pfeifen.

Zu Weihnachten wird die große Stadtkirche mit schön verzierter Decke und wertvollen Kirchenfenstern (einige alt und einige neu) mit Krippe und Sternen geschmückt. Unten gibt es noch eine Truhenorgel.

Die Orgel ist an sich mechanisch, aber besitzt eine elektrische Registertraktur.

Es ist meine 4. Fischer + Krämer Orgel. Sehr schöne Akustik. Die erste Orgel hier stammte von 1525, doch wurde im Brand 1689 zerstört: König / Fischer + Krämer Orgel St. Laurentius Kirche Ahrweiler

Fischer Orgel St. Laurentius Kirche Ahrweiler

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26. Dezember 2025: Wenn die Not aufs höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht. (aus meiner geliebten Oper Hänsel und Gretel – die Mutter der Kuchenkinder, von denen ich selbst eines war als Kind in Nürnberg …)

Heute erinnere ich an Myra Hess.

Weihnachten war sehr schön. Nachdem wir gefeiert haben, spielte ich heute ein Weihnachtskonzert in Bad Neuenahr und die neue Orgel in der Kapelle im Augustinum, die für Weihnachten 2025 für viel Geld von der Firma Mayer gekauft wurde – was die Versicherung teilweise bezahlte aufgrund der Flutkatastrophe vor 4 Jahren.

Auch die Orgel wurde von der Katastrophe vernichtet. Nun gibt es endlich eine neue Orgel. Nur leider kommt die kleine geschmackvolle Orgel in der kleinen Kapelle nicht richtig zur Geltung, denn sie steht hinten rechts ebenerdig direkt an der Wand und wird von der niedrigen Decke gequetscht. Die trockene Akustik tut ihren Rest. Zudem sind die Pfeifen gefährdet. Doch ja, es gibt wieder eine Orgel!

Neue Hugo Mayer Orgel ökumenische Kapelle Seniorenstift Augustinum in Bad Neuenahr Ahrweiler, Rheinland, 2 M, 13 R, Schweller

Es ist meine 12. Mayer-Orgel. Die Disposition ist hier zum ersten Mal im Netz.
Zudem besitzt das Augustinum 2 Steinways, einen Yamaha und einen tollen Ausblick vom 13. Stock. Ich konzertiere in Augustinen bereits seit meiner Kindheit.

Es war sehr schön, hier zu spielen. Weihnachtlich geschmückte Kapelle mit Klimaanlage.
Ahrweiler ist eine wunderschöne kleine Stadt im Rheinland mit restaurierter Stadtmauer und Fachwerkhäusern von 1740 und 1690, mit süßen Cafés und Restaurants, mit großen Kirchen und Marktplatz. Selbst Beethoven war hier und hat konzertiert!

Bad Neuenahr ist ganz anders, gehört aber dazu und besitzt auch süße Cafés, Irish Pubs und Italiener. Bad Neuenahr leidet noch immer unter den Folgen der Flut. Viele Geschäfte, Kulturorte und Kirchen wie die evangelische sind noch nicht wieder auf.

Mayer Orgel Augustinum Bad Neuenahr

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24. Dezember 2025

Und wieder ist es soweit. Duftkerzen, Räuchermännchen, Lichtketten, Pyramiden, Klangschalen, Tee, baumelnder Schmuck, Blumen, Wein und leckeres Essen, Geschenke und doch kann ich das alles daheim gar nicht genießen, weil ich weg und an Weihnachten immer eingeladen bin, was ja auch schön ist, Freunde, Family und vor allem etwas Ruhe. Was macht ihr an Weihnachten? Schreibt es gern unten in die Kommentare.

Ich freue mich auf das Silvesterkonzert und die Konzerte im neuen Jahr, meinen Chorleitungsmaster und die weiteren neuen beruflichen Tätigkeiten, die Freude machen ❤️

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22. Dezember 2025

Interessant ist, wie Haydn die Schöpfung komponierte. Er verwendete die Sinfonik als etwas revolutionäres Neues mit musikalischen Charakteren, Kontrasten und organischer Einheit von Chor und Orchester. Selbst hat Joseph Haydn nie Komposition studiert. Er wuchs in den alten Bauerntraditionen des Burgenlandes auf. Aber er kam schon früh mit allen Instrumenten in Berührung durch den Dorflehrer und Kantor. Er wurde in den Chor geschickt und wirkte in der Kirchenmusik seines Dorfes mit, so gut er konnte. Er war verwurzelt in inniger Volkstümlichkeit und liebte die Tänze und Lieder seines Ortes.

Trotz seines ununterbrochenen Dienstes später am Hof gelang es ihm, mit seiner Musik die Herzen des Volkes zu erreichen und seine Musik immer auf der Höhe der Zeit und seiner Leute zu halten.

Heute und damals wird darüber spekuliert, warum Haydn ein Werk zu mächtigen biblischen Inhalten schrieb. Über den Text und den Inhalt der Schöpfung wurde viel diskutiert:

Der Deismus war zur Zeit Haydns sehr verankert und beliebt, ein Deismus des 18. Jahrhunderts. Dieser Deismus als bürgerliche Ideologie scheint dabei den Anschein zu machen, dass der Glaube der Vernunft unterworfen ist, wenn ein Mensch daran glaubt, dass Gott die Welt erschaffen hat; als sei es „religiöser Wunderglauben“, wenn man der Meinung ist, dass der Schöpfer Erde und Universum erschaffen hat; als sei Leben, die Welt und die Natur kein Wunder, sondern selbstverständlich. Auch Menschen, die überzeugt waren, dass Gott die Welt erschaffen hat, meinten, Gott habe ab da nicht mehr in das Weltgeschehen eingegriffen und bekannten sich zum Deismus, bevor sie Atheisten wurden. Daher wurde Haydns Schöpfung auch zu seiner Lebenszeit sehr beliebt, da der Deismus in Mode war. Die Zeit stand kurz vor dem direkten Atheismus.

Manche Rezensenten und Rezensentinnen erklärten sich Haydns enorme Mühe mit dem Oratorium später als Versuch, aufklärerisch-humanistisch mit dem Inhalt der Bibel umzugehen, für das bürgerliche Konzertpublikum, als natürliche Verbindung zwischen Kunst und Volk in der Aufklärungsbewegung. Der Gedanke der Schöpfung sei ein aufgeklärter, ein humanistischer. 

Oder sie erklärten das Oratorium damit, dass Haydn eben aufgrund seiner Kindheit und der Volksverbundenheit zielbewusst der Harmonie zwischen Mensch und Natur dienen wollte, indem der Gedanke der Schöpfung ein volkstümlicher, ein volksnaher sei. Es wurde sogar so weit gegangen, dass die sogenannte neuere Musikwissenschaft behauptete, ein christlicher Gedanke könne auf keinen Fall dahintergesteckt haben, keinesfalls eine biblische Gesinnung Haydns. Es sei Konzertmusik. Haydn wäre das Fromme, das Geistliche fremd gewesen, er sei ein Kind seiner Zeit und ein aufgeklärter Zeitgenosse mit fortschrittlichen Ideen gewesen. 

Jede „religiöse Verundeutlichung“ und „Frömmlertum“ hätten hier nichts zu suchen. 

Haydns Schöpfung inspirierte die Musikwelt so sehr, dass Oratorien wieder in Mode kamen und Oratorienschulen gegründet wurden. Es ist also durchaus möglich, Oratorien mit all ihrem Inhalt zu verehren, ohne den Inhalt, den Text irgendwie mit Glauben oder der Bibel in Verbindung zu bringen im Sinne von, dieses Werk als Lob Gottes zu verstehen, obwohl es in dem ganzen Werk um nichts anders geht. 

Das erstaunt mich. Vermutlich muss man sich eine Erklärung suchen, um diese wundervolle Musik, die eine geniale Vertonung eben gerade dieses Inhaltes ist, genießen zu können, genießen zu wollen, wenn man mit dem Inhalt eigentlich wenig anfangen kann, ihn vielleicht sogar ablehnt; wenn man den Inhalt nicht glaubt, nicht für wahr hält, nicht versteht. Ähnlich geht es wohl vielen Kirchenmusikern, wenn nicht gar den meisten, die den Inhalt ihrer Musik als Literatur, als Aufklärung, als Tradition, als Volkstümlichkeit sehen und nicht glauben.

Wenn man den Inhalt aber glaubt, ihn für wahr hält, ihn versteht, dann erst wird diese Musik lebendig, nicht zu überbieten, pure Anbetung. Und ich glaube, genau das war es auch für Haydn. Konzertmusik. Kirchenmusik. Das ist eine Einheit, denn es geht um den Inhalt. Gott kann man überall anbeten, und das soll man auch. Und zwar in allerhöchster Kunst. Denn nichts anderes hat seine Schöpfung verdient. Joseph Haydn diesen Glauben abzusprechen, nur weil man selbst keinen hat, ist eine Frechheit.

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21. Dezember 2025: Frauen sind wie nährende Mangroven. Sie wurzeln aufsteigend oberirdisch.

Heute erinnere ich an den Komponisten Luigi Dallapiccola, fleißig und facettenreich.

Joseph Haydn arbeitete Jahrzehnte ruhig und abgeschieden am reichen Hof von Fürst Nikolaus Esterhazy in Österreich und war dort fleißig und kreativ und komponierte viel. Er schrieb Hunderte Werke – instrumentalsinfonisches Schaffen und Klavierwerke. Jedoch wurde er schließlich doch neugierig, was für Musikstile im bürgerlichen Leben aus den anderen Ländern, außerhalb von Adel und Hof, an die Oberfläche traten und immer beliebter wurden.

Besonders die neue Musik aus England interessierte ihn, da sie authentisch war, eine künstlerische Spiegelung von Gefühl und Zeit auch aus der Sicht der normalen Bevölkerung, nicht nur aristokratisches Repräsentieren von Macht und Politik, was ihm langweilig und eng wurde. Das Konzertwesen trat in Erscheinung; die Menschen bezahlten Eintritt. Natürlich war dies ein kapitalistisch organisiertes Unternehmen, die Konzertwelt, von Anfang an. Aber immerhin wollten die Leute nun hören, was ihre eigene geistige oder psychische Welt widerspiegelte.

Es erstaunte Haydn, dass er für diese englischen Konzerttourneen ebenfalls eingeladen wurde, von dem reichen Unternehmer Johann Peter Salomon – und noch mehr erstaunte es ihn, dass London ihn, Haydn, feierte, ihn, den eher zurückgezogenen und konservativen Komponisten am Hofe bei Wien. Er war doch nur ein Sohn eines Bauern, der nun in fürstlicher Anstellung war. Aber vielleicht sprach seine Musik gerade deswegen das Volk an, denn er stammte aus einer bürgerlichen Familie, in der es von Bauern und Handwerkern wimmelte. 

In England schrieb er 12 Sinfonien und wandte sich nun auch der Vokalsinfonik zu, von Händel in London inspiriert. Hier begann Haydn die dramatische und mächtige Schöpfung, und sie kostete ihn unglaublich viel Kraft: „“Die Welt macht mir zwar täglich viele Komplimente, aber niemand will mir glauben, mit welcher Mühe und Anstrengung ich alles hervorsuchen muss“, schrieb er 1799 an seinen Verleger Breitkopf.

Er vollendete die Schöpfung nach seinen Englandreisen zuhause am Hof und führte sie dort auch auf. So gehört die Schöpfung zu seinen letzten großen Werken.

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