Ich freue mich auf die Beethoven-Konzerte mit dem Saarländischen Rundfunk und der Musikvermittlung. Es ist wundervoll, wie kreativ junge Menschen für Klassik erreicht werden: Saarbrücken und Kaiserslautern, das wird spannend.
Sportlich und entspannend, um meine Sehnen zu entspannen, so ein kreativer Park in der Sonne – meine Arme und Daumen zu beruhigen, die so viele Stunden spielen. Die Energie, die von mir ausgeht an der Orgel, ist wie eine eigene Milchstraße, in der Planeten kreisen, Kometen abgehen und Sterne verglühen. Man bekäme beim Zuhören aus naher Nähe manchmal einen “elektrischen Schlag”, sagte mir jemand, und würde in die Energie eingesogen. Vielleicht wie in einem schwarzen Loch? Vielleicht hat meine Energie etwas mit Schwerkraft zu tun? So wie das Universum die Schwerkraft küsst? Ein Wunder, dass alles mit meinen Sehnen noch so in Ordnung ist wie es ist. Ich selbst glaube noch dann, wenn ich schnell wie ein Komet bin, ich sei langsam. Aber die Orgel blickt sehnsüchtig und gnädig auf mich. Ich muss mich mehr in den Klang legen.
Die vielen Länder des Europaparks haben mir sehr gefallen, obwohl ich nicht viel fahren kann, da mir schnell schwindlig wird, wegen meinem niedrigen Blutdruck, und es dann vor meinen Augen flimmert. Die Shows am Abend waren auch sehr schön.
Der weiche, kompakte, glitzernde und volle Klang der Silbermann-Orgeln gefällt mir sehr. Sie fühlen sich schön an und sehen aus wie Schmuck. Mit mehr Umfang hätten sie mit ihrem lebendigen Wind Potential für große romantische (und zeitgenössische) Werke und erinnern mich am meisten an Flügel. Mein Konzert war sehr schön. Meine Werke spielte ich auch. Ich mag Sachsen. Auch die Steinmeyer-Orgel gefiel mir sehr in Mannheim, Christuskirche. Ein großer Orgel-Kontrast und perfekt für Vierne. Auf dem Weg nach Heidelberg zurück besuchte ich spontan das erste Mal auch den Dom in der Lutherstadt Worms mit der Klais-Orgel.
Nun ist es schon bald Juni, wie die Zeit vergeht!
Was ist sehr schön finde, ist, dass die Orgelmusik beinahe die einzige Instrumentalmusik ist, die großteils wortgebundene Musik ist (Choräle). Das macht sie besonders.
An Vierne wiederum gefällt mir die Leichtigkeit, mit der die verschiedene Elemente und Schichten verbunden werden, dazu die Harmonien, die alterierten Akkorde.
Ich freue mich auf die Silbermann-Orgel in Sachsen und mein Konzert dort. Von dort fahre ich am nächsten Morgen nach Mannheim in die schöne Christuskirche und deren Mannheimer Wunder, wohl eine wundervolle Orgel, bin sehr gespannt. Von dort gleich weiter nach Heidelberg: Chor, Orgel.
Ich erinnere mich daran, wie bei den Orgelfotos in Augsburg der Fotograf in die Orgel gekracht ist. Einfach unglaublich im Nachhinein 🙂
Es ist immer noch kalt beim Üben, dass ich als Orgeleisbär an der Orgel sitze beim Üben – die Lösung gegen Kälte.
Mein Roman Frei wie die Vögel wurde im ERF-Lesezeichen durchgelesen (Radio). Bald Konzert in St. Michael Heiligenstadt, Reil-Orgel.
Es war sehr schön, den wunderschönen bunten Spieltisch der Walcker-Orgel und den der Krämer-Orgel zu sehen und den Klang zu hören. Auch der Heidelburger schmeckte bestens danach.
Daheim bin ich beim Üben barfuß auf den Holzdielen der Orgel gelaufen und habe einen Splitter in den rechten Ballen bekommen, da ich ganz weiche Haut habe; das war vielleicht ein Drama, bis der wieder draußen war. Meine Lieblingskantate ist momentan BWV 110, besonders “Ach Herr, was ist ein Menschenskind, dass du sein Heil so schmerzlich suchest”, und “Frieden” danach. Und BWV 63: “Gott, du hast es wohl gefüget.” Bach hat dieses Psychologische und Sensible, als wüsste er, welche Botschaft die Menschen brauchen; die Musik rangt sich gerade nachdrücklich, geradezu beschwörend um diese Worte. Diese Musik ist wirklich Proklamation. Ich liebe das Trillern von Barockinstrumenten.
Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass es noch nicht lange her ist, dass es eine Zeit in meinem Leben gab, in der Orgel keine Rolle gespielt hat.
“Alles, was man tun muss, ist, die richtige Taste zum richtigen Zeitpunkt zu treffen” – soll Bach gesagt haben, zumindest auf dem Bachfest Rostock. Da sehr viel mehr dazu gehört, weiß keiner besser als Johann Sebastian. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er das (außer zum Spaß) gesagt haben soll…
Zum ersten Mal auf dem sonnigen Platz draußen kleinen Parcours gesprungen in der Reitschule. Ich erinnere mich noch an meine Kutschfahrt in Margetshöchheim in den Weinbergen und die Ausritte hoch oben – wo man auch sehr gut laufen kann.
Die Konzerte waren sehr schön in Bessenbach-Aschaffenburg. Ich habe auch viele andere interessante Orgeln angesehen; besonders die wertvolle Siemann-Orgel, die mich an Silbermann erinnerte, hat mir sehr gefallen, ein Schmuckstück mit schönem, bunten Spieltisch.
“Zeigen Sie mal Ihre Finger. Ach, mehr haben Sie nicht?”
Ach, ich liebe es, Bach-Kantaten zu hören. Kantaten sind mein Radio und geben meiner Seele Kraft, während ich durch den Alltag fliege. Selbst wenn ich es nicht wirklich höre, weil ich schier im ICE wohne, scheint diese Musik in mir zu sein, mein Flügelzimmer stets damit erfüllt.
Wenn ich Vierne übe, gehe ich hell hinein in die Kirche, und wenn ich hinauskomme, ist es dunkel, oder ich wecke die ersten Vögel mit meinem Orgelklang, mit Orgelgesang.
Ich freue mich auch auf Salzburg, dort, wo Gewürzgurken Sauergemüse heißen.
Die dreimanualige Vleugels-Orgel in der Peterskirche in Würzburg ist eine Wucht. Ich liebe jede Orgel, denn jede hat etwas, das mich begeistert. Diese schöne moderne Vleugels-Orgel ist sehr leicht zu spielen (etwas zu leicht vielleicht in der enormen Akustik), besitzt einen Handschweller, frei wählbare Manuale und ein Setzer-System, das unendliche Programmierung ermöglicht, sogar die Walze auf einen der Schweller oder eben auf den Handschweller zu legen und auf 60 Abstufungen zu programmieren, Register- und Tastenfessel, Soloregister, fettes Pedal, viele Superkoppeln, blau leuchtende Kippschalter, Dynamikschalter, Setzermöglichkeiten überall… und nur 500.000 Euro! Für mich ist an einer Orgel mit das Wichtigste, dass ich dort (als kleine Frau) gut sitzen kann. Der Sitz ist mit das Wichtigste! Ich habe dort drei Stunden geübt. Für Liszt und Vierne perfekt geeignet, sogar für Muffat und Bach. Nun ist es eine elektrische Traktur…
Auch in St. Johannes Kitzingen und in Aschaffenburg haben mir die Vleugels-Orgeln sehr gefallen.
Ich freue mich auf mein Orgelkonzert morgen bei Aschaffenburg, auch mit meinen eigenen Werken!
Der Israel-Roman Kalila ist nun bei der SCM-Lektorin C. Kathmann aus Karlsruhe. Mein erster ‘freier’ Roman.
Mitte Juni kommt die erste Durchsicht meiner Lektorin. Freue mich über die Hilfe meiner ‘Vor-Lektoren’ – es gibt doch Dinge, die man in einem Fluss von von über 300 Seiten übersieht.
Neue Frisuren. Schade, dass ich nicht mehr Fahrrad fahren soll. Aber es stimmst, ich spüre es: Das Radeln über Pflastersteine etc. ist wirklich schlecht für die Handgelenke. Da laufe ich lieber. Sind doch Handgelenke für das Spielen so wichtig. Nun, meine Händeversicherung ist sicher nicht so zufrieden, dass ich reite?
Ich erinnere mich gern an meine Zeit auf der Wartburg.
Meine Gedichtband ist nun auch lektoriert. Meine Lyrik war früher oft im Der Literat veröffentlicht, die allerersten im Verlagshaus Gerabronn, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und im Gauke-Verlag.
Von Heidelberg nach Bamberg: Es war sehr schön gestern, wieder an der Rieger-Goll-Orgel im Bamberger Dom zu spielen, eine Schwalbennest-Orgel an der Nordwand, mit spanischen Trompeten, die Chamade mag ich sehr, mein zweites Mal. Vierne-Ohrwurm. Danach spanische Tappas im Bolero Bamberg gegessen.
Von Philipp Klais bekam ich heute die erste Elphi-CD geschenkt, ich bin begeistert von Kalejs, Garuta und dem wundervollen Klang dieser Klais-Orgel. Die lettische Musik ist sehr interessant. Ich erinnere mich gern an meine Zeit in Riga. Ich liebe neue Musik an der Orgel. Wind, Haut, Klang, Strömen, Fließen, Reflektieren, Tafeln, Nusskern, Kissen, Federn – das alles ist die Elbphilharmonie, in der ich nun schon dreimal war. Ein Traum.