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Tourblog

And you still look perfect as days go by, because I love you. (God)

Heute erinnere ich an Melinda Gates, die als Geschäftsfrau bodenständig blieb und sich für Frauen einsetzt und sich von ihrem sehr bedenklich stimmenden Ehemann getrennt hat.

Mein neues Orchesterwerk ist bei Furore herausgekommen. Juhu!! Ich freue mich sehr. Es kam gestern mit der Post: Große schöne Partituren. Sieht sehr gut aus.

Es war schön mit meiner Mom in Karlstadt am Main. Ich erlebe den Frühling zweimal: Einmal in Süddeutschland, und dann verspätet oben in Norddeutschland.

Man hat mich gefragt, was ein hauptberufliches Kirchenmusikstudium eigentlich bedeutet.
Es sind vier große Teile: Die instrumentale Ausbildung, die kantorale Ausbildung, Musikwissenschaft und Pädagogik und die theologisch-liturgische Ausbildung. Kirchenmusik ist auf der einen Seite Handwerk, auf der anderen in meinen Augen Deklamation, Mystisches, Edles, Heiliges, Kunst, die Synchronisierung von Raum und Klang.

Es gibt auch eine Ausbildung hier, von der ich noch nie zuvor gehört habe, eine Bachelor-of Arts-Musik-Ausbildung – kein künstlerisches Studium, aber auch kein pädagogisches Studium. Eine Mischung aus allem ein wenig, um später in Konzertinstitutionen zu arbeiten.

Die Uni Greifswald ist riesig und berühmt und gehört zu den ältesten Universitäten Europas. Auch die Theologie ist hier bekannt, durch Michael Herbst.

Ich freue mich auf Eggenfelden. Das Festival wurde wegen Corona schon 2x verschoben. Wunderschöne Orgeln. Jann und Klais.

Sehr zu empfehlen ist der Film Vergiftete Wahrheit. Ich liebe intelligente, amerikanische Anwaltsfilme, auf wahren Geschichten und wahren Begebenheiten stützend. Ich mag “moralisch gute” Filme, wenn kleine Leute gegen Riesen gewinnen. Ich wusste nicht, dass Teflon giftig ist, und dass die Firma DuPont unsichtbare, giftige, krebserregende Chemikalien in die Welt gesetzt hat. Ich sehe meine Pfanne jetzt mit ganz anderen Augen an. Wusstet ihr, dass diese Firma DuPont Millionen von Menschen bewusst vergiftet hat? Dass Teflon mit Krebs in Verbindung steht und es kaum ein Lebewesen auf der Welt gibt, das nicht diese giftigen Chemikalien im Blut hat? (Es ist im Wasser, oft überall.) Und dass es ein Menschenleben, einen einzelnen Anwalt kostet, einem solchen Haikonzern, einem korrupten Industrie-Giganten das Handwerk zu legen, weil selbst die Regierung nicht einschritt, und dass nun endlich viele Chemikalien wegen einem einzigen Mann verboten worden sind? Der sieben Jahre litt, um überhaupt ein Ergebnis zu bekommen? Der alles aufs Spiel setzte? Gesundheit, Geld, Ruf, Karriere? Und der bis heute kämpft, dass die Chemikalien gestoppt werden? Dass es bis heute Fragen gibt, die offen geblieben sind hinsichtlich der enormen Giftigkeit? Weil es um viel Geld geht? Ich bin dankbar, dass es in diesem System von Justiz, Anwälten, Richtern und Ungerechtigkeit diese wenigen Anwälte gibt, die wirklich an Gerechtigkeit interessiert sind und um den einzelnen Menschen kämpfen. Das ist selten. Die meisten “Mitglieder” solcher Systeme wollen eines erreichen: Kämpfe nicht gegen das System.

Danke, Rob Bilott. Ich warte darauf, dass du den Friedensnobelpreis bekommst.

Ich las Wer ermordete Mozart? Ich mag den Schreibstil von E.W. Heine nicht, es ist ein dünnes Buch, das in lächerlicher Kürze skurile Behauptungen ausstößt: Mozart sei vergiftet, Haydn enthauptet worden. Man erfährt erst nach genauem Weiterlesen, dass diese Enthauptung nach Haydns Tod stattgefunden haben soll. Haydn wird “vor Rührung weinend wie ein Kind” unglaubwürdig dargestellt. Und Paganini als linkischer Trottel, der mit Spinnenfingern Geige spielte. Ich kann mit solchen Büchern nichts anfangen. Wie können gute Verlage so etwas herausbringen?

Ich lese auch Liebe von Elizabeth von Arnim. Ein unglaublich guter Roman, süß, keck, witzig. Gut finde ich auch den Film “Live Die Repeat”.

Foto: Stralsund

Heroldt Orgel in Buttstädt:

1510 an Pfingsten wird der Grundstein zur wunderschönen Kirche gelegt. Rote und ehemals geschmückte Kirche. Die Schönheit ist absolut zu fühlen trotz der fahrlässigen Vernachlässigung dieser Kirche.

Diese Orgel muss dringend saniert werden. Seit März 2020 plädiere ich dafür, dass diese Orgel – dringend – gemacht werden muss.

Ein Mysterium! Eine geniale Orgel!

Bach Orgel! Prunkvolle St. Michaelis, wunderschöner Friedhof Campo Santo, leider sind die Kirche und Orgel dringend sanierungsbedürftig, der Turm ist bereits schief wie der Turm von Pisa. Der Bau der Orgel wurde begonnen 1996 durch P. Heroldt, vollendet 1701 durch J.G. Fincke, erweitert 1766 durch J. Hartung, mehrfach geändert im 19. & 20. Jahrhundert, ausgereinigt und gestimmt 1949 durch G. Kirchner. Und nun?

1696 begannen die Arbeiten für die neue Orgel auf der 3. Empore durch den Orgelbauer Heroldt, der stirbt 1700 in Apolda. 1701 werden die Arbeiten dann durch seinen Gesellen Fincke weitergeführt. Ein neues Abnahmegutachten wird 1724  durch den Organisten der Stadtkirche St. Peter & Paul in Weimar erstellt, Instandsetzungsarbeiten. 1722 – 1762 wird Johann Tobias Krebs, der Vater des Bachschülers Johann Ludwig Krebs Organist an der Michaeliskirche. Es erfolgte ein Umbau und eine Umdisponierung der Orgel 1764-1766 durch Johannes Michael Hartung (Schlossvippach). 1818 – 1822 war wieder eine Reparatur durch den Orgelbauer Wilhelm Ernst Kirchhof aus Herressen notwendig. Umbau- und Reparaturarbeiten erfolgten 1847 an der Orgel durch Orgelbauer Joh. Michael Menger, den Abnahmeprüfbericht stellte Prof. A. Töpfer/Weimar. Die Prospektpfeifen wurden für Kriege im Jahre 1917 ausgebaut, der Wiedereinbau neuer Pfeifen aus Zink und eine Generalüberholung der Orgel erfolgten 1933 durch den Orgelbauer Gerhard Kirchner/Weimar. Jetzt wurde ein elektrischer Gebläsemotor durch den Orgelbaubetrieb Sauer, Frankfurt/Oder eingebaut. Die Restaurierung der Orgel wurde bescheinigt durch Landeskirchenmusikdirektor Erhard Mauersberger, späterem Thomaskantor Leipzig. 1978 wird die Orgel wegen der vorläufigen Schließung der Kirche aus bautechnischen Gründen das letzte Mal gespielt, was eine Tragödie ist. Die dauernden Veränderungen waren nicht immer gut für die Orgel. Sie lässt sich nicht mehr spielen und schreit stumm um Hilfe.
SOS! Diese Orgel braucht dringend Hilfe!

Neu: Orgel-Information:

Heroldt Orgel Buttstädt/Sömmerda

24. April 2022

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Bachs Musik ist ein Motor für Mitgefühl. (AHS)

Heute erinnere ich an Hildegard von Bingen, an Millennial und Komponistin Alissa Firsova und an Irena Sendler, Krankenschwester aus Warschau, die jüdische Kinder rettete.

Heute waren wir in dem neuen Kinofilm Batman – er ist sehr lang (etwas zu lang), aber zu empfehlen. Ich habe extra nicht nachgeschaut, wer der Hauptdarsteller ist, und hoffte, es wäre endlich ein neues, unbekanntes Gesicht – und zuerst war ich enttäuscht, als ich ihn erkannte, aber dann – ich muss sagen – er hat es gut gemacht. Es steht da zwar “Action” – aber ich kann euch sagen: Es ist ein Liebesfilm, mit sehr romantischen Szenen.

Dass es ein Liebesfilm ist, merkt man an der Aufmachung und sofort an der Filmmusik, die beinahe durchgehend romantisch ist, eine düster-weich-melodramatische Musik um Ave Maria mit vielen Klassik-Anteilen.

Heute habe ich dieses Jahr auch zum ersten Mal Spargel gegessen — hmmm, lecker, fränkischer Spargel. Wobei ich das Gefühl hatte, es ist vielleicht noch ein Ticken zu früh für Spargel.

Sogar der Zauberberg hat wieder auf. Ich hatte fast Lust, wieder reinzugehen. Aber dann war mir der Lärm zu groß.

Seit ich unter der Woche pausenlos beschäftigt bin, verstehe ich die Leute, die am Wochenende einfach nur abschalten wollen, egal, wie. Ob manche Menschen nur für das WE leben? Ich kann es ein Stück weit verstehen. Allerdings kann das nicht das Leben sein, nur das WE. Eigentlich ist gerade unter der Woche das Leben! Das muss es jedenfalls sein.

Da ich lange nicht mehr Auto gefahren bin, musste ich mich um meinen kleinen blauen Beetle kümmern. Die Batterie war leer, weil er seit 4 Monaten stand. Es tut mir irgendwie weh. Ich möchte mich eigentlich um alles kümmern und nichts vernachlässigen. Das ist gar nicht so leicht.

Ich bin froh, dass es Nachtzüge gibt. Was würde ich sonst tun? Früher dachte ich, Hamburg sei weit. Von wegen. Das ist ein Katzensprung. Für mich sind nun 8-10 Stunden “normal” geworden. Wahnsinn. Wenn man etwas liebt, kommen einem 10 Stunden wenig vor, sind selbst Schlafmangel ok und man nimmt einiges auf sich, was früher undenkbar gewesen wäre. Ist das Leben nicht total verrückt? Oder bin ich es?

Foto: Stralsund

23. April 2022

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Your surrender changed my mind. (AHS)

Heute erinnere ich an Charlotte Perriand, französische Designerin, und Pia Sundhage, schwedische Fußballtrainerin, die als erste Frau Trainerin einer Männermannschaft werden soll.

Stralsund: sehr hübsche Stadt. Letztes Mal war ich hier im Regen und nun im Sonnenschein: Seen, Brunnen und Türme. Eiserner Wandarm in Heilgeist. Ich mag den Landkreis Vorpommern-Rügen, das früher mal ein Fürstentum war. Stralsund, Greifswald und Rostock sind für mich immer noch “exotische” Namen. Auch die Mutterkirche “Mater” Voigdehagen ist sehr schön. Ich freue mich, dass die Stiftung “KiBA” Kirchen pflegt und erhält.

Foto: Stralsund

Greifswald ist auch eine hübsche Stadt. Ich mag den Wall und die Meeresluft. Und das Institut ist eine hübsche kleine Villa.

Empfehlen kann ich das rote “Evangelische Gottesdienstbuch”. Es ist sehr interessant.

Neu: Stralsund, Krebs:

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Ich glaube, Charakter und Seele prägen ein Gehirn. (AHS)

Heute erinnere ich an Alexandra Kollontai, russische Revolutionärin und Schriftstellerin mit großem diplomatischen Geschick.

Foto: Stralsund, Heilgeistkirche, Buchholz Orgel, von Schuke (Potsdam) restauriert 

Neu: Orgel-Information:

Buchholz Orgel Heilgeistkirche zu Stralsund

Wir waren heute mit „unseren“ Klapprädern in Stralsund, eine wunderschöne Stadt. Früher war ich im Winter dort, und als Kind im Sommer. Und nun in der Sonne.  

21. April 2022

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Gott ist der größte Künstler. Er schafft die größten Wunder im Verborgenen. Er schafft Wunder in mir. Ich trage seine Wunder in mir wie Rückenmark und Nervensystem und wusste es nicht mal. So ist Gott. So ist sein Charakter. Wir tragen seine Wunder, ob wir wollen oder nicht. Selbst der böseste Mensch trägt seine Wunder. (AHS)

Heute erinnere ich an Priti Patel, britische Politikerin.

Foto: Richter-Orgel Pomßen bei Leipzig

Was man hier nicht alles lernt: Zum Beispiel Klapprad fahren, mit einem Euphonium auf dem Rücken. Zudem habe ich heute zum ersten Mal (meine dritte Stunde) einen Choral gespielt mit meinem Euphonium: Großer Gott, wir loben dich – zu zweit, er und ich. Ich war unten im Bass (vierstimmig).

Also, ein Instrument zu lernen (egal, welches) lehrt einem so viel über das Leben: Anfangs lernt man dabei Dinge, die nicht so viel Spaß machen, die aber dazu gehören: Zum Beispiel mit dem Mundstück üben. Dabei geht das dann auch schon, wenn man sich konzentriert. Und dann übt man allein im Zimmerchen und es klingt noch nicht so berauschend, man ist müde und ungeduldig und will das Ding am liebsten in die Ecke schleudern. Und dann fährt man zum Unterricht, erschöpft. Und dann plötzlich kommen die Töne, die man gesucht hat, und plötzlich versteht man, ahhhh. Und wie ein Wunder kommt über die Vorstellungskraft und über den Atem tiefe, weiche Töne heraus, die man noch gar nicht von sich kennt. Die Lippen vibrieren plötzlich von allein. Instinktiv passe ich mich ihm an und liefere die Töne, die zum Choral gehören (ohne recht zu wissen, wie, warum, wie im Traum). Ein tiefes Blechinstrument ist ein guter Ausgleich für eine Frau, die hoher Sopran ist. Er ist auf jeden Fall sehr zufrieden, dass ich so schnell lerne. Ich bin manchmal in Sorge, weil ich so ehrgeizig bin. Ich schließe meine Augen, will das Stück am liebsten 10 x hintereinander spielen, bis es fehlerfrei  ist. Teile? Nein. Na gut. Dabei ist es besser, manchmal auf andere zu hören. Es geht auch relaxed.

Danach bin ich mit dem Euphonium zum Orchester gefahren und habe meine ersten Töne gespielt. Ich weiß, dass mag seltsam klingen, das mich das so begeistert – aber man darf nicht vergessen, dass ich Solokünstlerin bin und daher aktives Orchestermusizieren so nicht kenne (für meine Schwester, die Profi-Geigerin ist, ist das natürlich etwas anderes).

Dirigieren macht auch Spaß. Inwiefern Künstlersein und Chorleitung zusammengehören, weiß ich noch nicht. Sicher ist: Auch hier muss man relaxed sein. Ich fühle die Musik dann so stark, dass ich auch hier meine Augen schließe. Das geht nicht. Ich empfehle immer: Nicht die Augen schließen. In der Realität bleiben. Die Musik soll nicht dazu da sein, die Realität auszublenden. Das hat Bach auch nicht gemacht. Im Gegenteil. Den Chor ansehen. Mit ihm schwingen. Kopf und Körper ruhig, wirklich nur über die Hände schwingen. Diese erfahrene Nüchternheit an den Tag zu legen – ich glaube, das ist hier das, worauf es ankommt. Also, ihr seht: Was macht sie da? Ja, oh, noch Kirchenmusik, hochgestuft, 5. Semester. Meine dritte Woche. Daher habe ich anderes erst mal nach hinten geschoben. Wie lange ich durchhalte? Denn mein anderes Leben geht auch weiter. Ich bin weit weg von daheim, damit ich mich konzentriere. Und ganz intensiv und praktisch lerne. Handwerk. Im Norden. Hier blüht es nicht. Es ist windig und kalt, aber schöne Meerluft. Bis jetzt ist alles sehr schön. Von einer schönen Sache zur nächsten, alles macht Spaß, es ist eine kleine Kirchenmusikhochschule, die zur Uni gehört, die sehr berühmt ist, Greifswald – sehr interessant. Von hier aus zu den Konzerten zu fahren ist eine Weltreise. Aber ich schaffe es. Schlafe im Zug. Posaunenchor ist mein Wahlmodul, daher Euphonium. Und ich liebe alles, am meisten Chorleitung, aber auch Orchester, Gesang, Liturgisches Singen, LO, Cembalo. Einfach alles. Es ist nicht wie mein bisheriges künstlerisches Studium in dem Sinn, und doch ist es sehr künstlerisch, auf eine ganz andere Art und Weise.

Neu:

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Richter Orgel Pomßen (Pomssen) bei Leipzig

Orgel-Information 

20. April 2022

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Die tägliche Dosis Musik ist eine akustische Seelenpflegerin. (Clemeny Burton-Hill)

Die Frage ist: Was ist Musik?

Mein Orgelschüler, Physiker, Prof. und Schwede, ist sehr nett, es macht Spaß, auf Schwedisch Orgel zu unterrichten. Beim indischen Oster-Orgel-Fest (online) habe ich Bach gespielt (über Link).

Foto: Rensch Orgel Schützingen

Neu: Cembalo

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19. April 2022

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Kunst ist Innovation statt Variation. (AHS)

Ich lese gerade Kazuo Ishiguro, japanisch-britisch, über einen Pianisten: “Die Ungetrösteten”.

Foto: HfMT Hamburg, mit Clavichord, auf dem Gang geübt

Heute waren wir wieder ausreiten durch Wald und Feld, in der Ferne konnten wir die Vogesen sehen, diesmal sind wir auch zweimal  galoppiert. Und natürlich haben wir auch an Kristalle gearbeitet, meinem neuen Orchesterwerk. Es war ein wunderschönes Oster-WE.

Ab morgen ist dann wieder Musiker-Alltag. Wobei bei mir „Alltag“ stets etwas Besonderes ist. Osterferien in dem Sinne habe ich leider nicht.

Neu: Orgel-Information Enzkreis (Orgelsteckbrief)

Beckerath Orgel St. Leonhard Knittlingen

Rensch Orgel Ulrichskirche Schützingen

Musik ist Beziehungskunst voll Interaktion. (AHS)

Gesegneten Ostermontag!

Ich spielte heuer an Ostern an der Rensch Orgel in Schützingen und an der Beckerath Orgel in Knittlingen (die, was selten ist, vom Altar aus gesehen links steht). Beide diese neobarocken Orgeln hier im Enztal sind in den 70er Jahren erbaut. Und beide Orte sind wunderschön, wie „Little Schwäbisch Italy“: Weinberge, Tulpen, Kräutergärten, blühende Felder, Serpentinen, kleine und große Fachwerkhäuser, entzückende Dörfer und Dorfkirchen mit quadratischen Uhren auf dem Turm, Eis, Kühe, Schmetterlinge, Pferde. Alles friedlich, gepflegt und still.

Der Posaunenchor spielte gut.
Es waren die wärmsten Tage des Jahres mit ca. 20 Grad hier im Süden. Alles blüht. Abends waren wir grillen, einmal im Stall, einmal auf der Terrasse: Lachs, Schafskäse, Garnelen, Fleisch, dazu Kartoffeln und Salate. Lachs, Feta und Garnelen waren in Alufolie gewickelt und mit Öl, Wein, Gewürzen und Zitrone verfeinert.
Nachmittags waren wir wieder bei den Pferden in dem idyllischen Stall bei Gondelsheim im Bezirk Karlsruhe, haben ausgemistet, gefüttert etc. Ich habe einen großen Pfauenauge gesehen. Am späten Abend waren wir im Theater Osterfeld in Pforzheim im Varieté „Blütenzauber“. Ich wusste gar nicht, was mich erwartet – aber es war absolut spitze. Der Moderator war witzig, und die Tänzerin aus Vietnam atemberaubend. Es war wie Kunst, nicht wie Zirkus. Pforzheim ist etwas kleiner als Würzburg. Wir schauten später zur Entspannung die alten Filme Immenhof (EDELBERT!!) und den neuen Film Last Night in Soho (eine Mischung aus Musical, Thriller und Horror). Und wir haben Eierlikör selbst gemacht. Ohne Thermomix oder so. Selbstgemachter Eierlikör schmeckt 1000 x besser als gekaufter. Ich mag nicht, wenn zu viel Rum und zu viel Ei im Eierlikör ist, er dadurch dickflüssig, dunkelgelb und aufdringlich schmeckt. Unser war der beste: Sahnig, süß, hell, flüssig, mit Vanille, nicht zu viel Rum, fast wie Kuchen schmeckend. Man muss ihn bis zu 20 min mixen bzw. rühren und in hübsche Gläschen füllen oder in Schokobecherchen aus Waffel, die man essen kann.

Foto und Video: Schützingen

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Durch die Musik können wir erkunden, ausdrücken und vermitteln, was es heißt, Mensch zu sein. (Clemency Burton-Hill)

Gesegneten Ostersonntag! Der Herr ist auferstanden. ❤️
Er ist wahrhaftig auferstanden!

Ostern ist, wenn man sich fragt: Wer wälzt mir den Stein weg?

Und er ist weg. Jesus selbst hat ihn weggerollt. Der Tod konnte ihn nicht festhalten:

Ich spielte den Ostergottesdienst in Schützingen (im Kreis Stromberg, bei Karlsruhe) an der Rensch-Orgel.

Foto: Kyra und ich gestern beim Ausritt

Durch blühende Rapsfelder und Wälder.


Ann mit kurzen Haaren, HfMT Köln

16. April 2022

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Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte. (Adorno)

Heute erinnere ich an Emile Durkheim und ihre spannenden Studien.

Gesegneten Ostersamstag! Ich bin im Schwabenländle, in der Fauststadt Knittlingen (Landkreis Bretten) bei Karlsruhe, wobei Knittlingen Württemberg und Bretten Baden ist, bin hier also direkt an der Grenze) bei Musiker-Freunden und ihren beiden Töchtern und den beiden English Springer Spaniel Juna und Galaxy  – wunderschöne wuschelige Hunde mit punktiger Schnauze, unglaublich verschmust. Die Musiker sind Akkordeonisten und Musiklehrer. Sie haben zudem drei Stuten, Stella (Schimmel), Wolke Sieben (Winterrappe) und Caya (Braune).

Sie sind das erste professionelle Musikerehepaar, das ich kenne, das Pferde hat. Wir waren lange ausreiten im wunderschönen blühenden Kraichtal, Stromberg und Enzkreis. Ich hatte Kyra, ein polnisches Kaltblut. Ich berichte morgen weiter.
Foto: Bad Windsheim

Neu: Dom zu Zwickau, weitere schönen Eulen

Eule Chororgel Dom zu Zwickau

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