Übrigens hier eine kleine Auswahl großartiger amerikanischer Frauen: Harriet Tubman, Eleanor Roosevelt, Rosa Parks, Wilma Mankiller, Alice Paul, Betty Frieden, Shirley Chisholm, Sojourner Truth, Rachel Carson, Barbara Jordan, Margaret Sanger, Patsy Mink, Clara Barton, Francis Perkins, Elizabeth Cady Stanton und Susan B. Anthony.
So wie es ein grünes Emoji für das Virus gibt, gibt es auch das Toilettenpapier-Emoji, was ja nun wohl Mangelware in den Supermärkten ist?
Sehr empfehlen kann ich den Film Alice in den Städten von Wim Wenders. Bis jetzt fand ich seine Filme eher überspannt, aber dieser ist gut. Dieser Film ist freilich genauso unrealistisch wie die Hollywood-Filme, aber er setzt schon einen Unterschied. Aber das Mädchen ist sehr erwachsen. Sie wird im Grunde als eine Frau dargestellt. Daran merkt man, dass es ein Männerfilm ist. Die sehr melancholische Musik durchgehend nervt etwas. Wenders Frau ist übrigens richtig toll. Sie ist Fotografin und hat tolle Fotos von mir gemacht.
So, nun wage ich mich nach Frankfurt.
Anbei meine Gedichte, die ich lese:
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Seht, wie die Bäume, die Blumen, das Gras in einer tiefen Stille wachsen. (Mutter Teresa)
Gott liebt Stille. Ich auch.
Ich bin unglücklich, dass das Bach-Festival 2020 wegen dem Virus ausfällt. Aber ich freue mich, dass es auf 2021 verschoben ist. Ihr könnt mich dann dort in Arnstadt am 20.3.2021 hören. So etwas ist das erste Mal in meinem Leben. Das muss ich erst mal verkraften, ich habe geweint. So traurig. Aber so geht es gerade vielen Musikern, und diese alle tun mir leid. Ich denke an euch. Dieser Shutdown-Corona-Virus….
Was mir an der Orgel sehr gefällt ist, dass man durch gute Artikulation und gute Verbindung mit der Akustik der Kirche (so wie man beim Pferd am Zügel durch Training eine gute Anlehnung erhält, wie es genannt wird) das Sostenuto-Pedal wie am Flügel erfährt, das man aufblühen lassen, das man “kneten”, mit dem man arbeiten kann und das ich anfangs so vermisste an der Orgel – es ist da, wenn man sich sensibel und mit Erfahrung in die Akustik legt, besonders bei Mozart.
Anbei ein Orgelstück von mir: Tanz an der Orgel, vom Konzert Internationalen Orgelsommer Riddagshausen/Braunschweig an der Führer-Orgel in der schönen Klosterkirche.
Ich freue mich und es tröstet mich, wenn ihr dieses und alle meine Videos auf YouTube liked.
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Seltsam ist, dass manche Kirchenmusiker keine “Orgelfreaks” sind, sich nicht um Orgeln kümmern.
Ein neues Klavier-Video von mir von Naxos:
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Wenn ich so oft unterwegs bin, nicht mehr viel daheim zum Essen ist und ich dann wieder einkaufe und heute, mit den vielen Nudeln im Arm, zurückkam, dachte ich mir: Vielleicht dachten die Leute, ich hätte hamstergekauft?
Ich bin froh, dass die Hysterie nicht im Januar ausgebrochen ist – die Beethoven-Konzerte hätten dann nicht stattfinden können.
Reiten auf Marisol (mit ihrer langen Mähne) gestern war wieder sehr schön; das Dehnen von Bein, Ferse und Spann und die “große Haltung” ist auch sehr gut für die Orgel. Wenn die Leute immer sagen: Links ist da, wo der Daumen rechts ist, so ist das abstrus, denn die Leute wissen doch meist nicht, wo der Daumen rechts ist.
Anbei meine Piano-Workshops zum Festival in Hamburg:
Am Samstag bin ich nun erst mal als Jurorin in Frankfurt, ich freue mich auf das Team.
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Ich liebe an der Orgel die Achterbahn der Gefühle. (AHS)
Das Zitat von gestern war so schön, dass ich es für sich habe stehen lassen.
Das Konzert gestern an der klangvollen, symphonischen, festlich angestrahlten, zweimanualigen Beckerath-Orgel von Rudolf von Beckerath, Baujahr 2013, mit Schweller und Walze in St. Stephanus Hamm mit den zwei Türmen war sehr schön. Ich bin noch etwas erschöpft, denn wir haben es auch aufgenommen.
Liszt B-A-C-H hat besonders Spaß gemacht. B-Dur ist ja eigentlich nicht so orgelfreundlich. Aber wenn man mit einem dritten Fuß im Pedal im Abschussakkord – eh, Abschlussakkord noch ein D oben ergänzt, also die Großterz… dann schwingt und glänzt es so richtig. Wir haben die Setzer bei Liszt auf ca. 35 Setzer begrenzt. Es ist mir wichtig, dass die Orgel möglichst wenig “Lärm” macht, um die Atmosphäre nicht zu stören. Denn leider machen die Setzer bei vielen Orgeln Lärm, vor allem Pedal-Setzer (was mir etwas unbegreiflich ist. Setzer müssten geräuschlos sein).
Es macht Spaß, gemeinsam ein zu registrieren. “Setzen 6.”
Natürlich haben wir vorher noch die Zungen gestimmt.
Es war wie immer spannend, hinter die erleuchtete Orgel zu klettern und in der Orgel den großen 32-Fuß Untersatz aus Holz, in den man mich reinstecken könnte, und hier die Schleifenzug-Magnete zu sehen, die wie kleine, graue, runde Motoren aussehen.
lm Mozart war ich sehr erleichtert, herauszufinden (als etwas nicht ganz so war, wie ich es wollte), dass es kein dämonisches Heinzelmännchen in der Orgel gibt, sondern ganz simpel: Ein Schweller, erst mal zugemacht, muss auch wieder aufgemacht werden! (Tipp: Habe die Setzer-Anzeige, die Setzer-Zahl im Auge.)
Besonders gefielen mir die Schwebung Salicional mit Voix Celeste, das Plein Jeu 4fach, die Flöten und die Sub- und Super-Koppeln und natürlich das Schwellwerk und die beiden unterschiedlichen Mixturen, die eine Mixtur 5fach auf 2-Fuß, die andere auf 1 1/3 basierend, was sich wunderbar ergänzt und strahlt. Die Tasten waren allerdings recht hochgewölbt.
Bei einem Orgelkonzert ist viel zu beachten. Ich habe meine Noten, Bearbeitungen und Setzer so präpariert, dass ich alles allein machen kann. Ich schreibe mir auch die Manualwechsel und das Blättern genau auf. Klang-Brüche mag ich nicht. Ich bin aber davon abgekommen, alles selbst machen zu wollen, wenn man nicht muss. Wenn man jemanden da hat, der die jeweilige Orgel gut kennt und gern hilft, dann darf er (muss nicht) gern blättern etc. Falls nämlich doch mal was sein sollte mit Schweller, Walze oder Setzeranlage, weiß der Hausorganist meist sofort, was los ist. Das entspannt. Und in Hamm-Heessen sind alle sehr nett.
Meine eigenen Stücke und auch die Stücke am Klavier probe ich vor Ort vorher nicht.
Hinterher waren wir “jugoslawisch” essen. Heessen ist ein schöner Stadtteil mit Schloss, Wiesen, Pferden, die sich im Schlamm wälzen und hinterher mit einem kuscheln wollen, einer lieben Dame, die noch ein Gasthaus betreibt wie aus einer unschuldigen Welt – Westfalen, die Schwelle hin zu Norddeutschland, überall schon rote Backsteinhäuser. Wir sind mit einem schönen, schnellen Elektro-Auto zurückgefahren.
Das Aufnehmen war ein spannender Abenteuer: Das Aufbauen der Kameras und Lichter, und dann die Kamera-Drohne. Das war überhaupt das Beste. Jürgen sagte: “Die macht aber Lärm. Eventuell leiser als die Orgel.” Ich: “Ach, das macht alles gar nichts, die kann im Konzert ruhig fliegen.” Glücklicherweise probierten wir es vor dem Konzert aus. Ich dachte, es sei ein Düsenjet in der Kirche! Die Orgel war leise dagegen. Es war schwer, sich nicht umzudrehen, während die Drohnen-Kamera hinter mir wie ein lebendiges Wesen brauste mit roten Leucht-Drachenaugen und von oben aufnahm. Die Empore war wie geschaffen dafür, da es viel Platz gab. Im Konzert ging es nicht, aber davor.
Einen Kirchenschlüssel habe ich auch noch nie verloren; nur einmal ist er mir von der Empore geplumpst, wurde aber aufgefunden.
Danke an Michael, Sebastian und Jürgen!
ps: Ein Döner vor dem Konzert hilft immer.
Da ich zwei Tage an der Beckerath-Orgel geübt hatte, bis halb elf abends, und um sieben Uhr wieder an der Orgel, bin ich noch immer erschöpft. Zwischendurch bei der Aufnahme hatte ich das Gefühl, meine Hände sind verschwunden, es spielt nur noch meine Seele, die aus Flügeln und Willensstärke besteht.
Das beste Mittel, glücklich zu werden, ist, wie eine Spinne nach allen Seiten ein Netz aus Liebe zu spinnen und mit dessen klebrigen Fäden alles einzufangen, was des Weges kommt. (Leo Tolstoi)
Nur wer das Wichtige kennt, findet den Weg zum Wesentlichen. (Stephen Covey)
Gesegneten Frauentag!
Ich freue mich, dass das Rondo-Magazin zwei Tickets für mein Konzert auf dem Bach-Festival Arnstadt am 21.3. verlost.
Heute Abend ist mein Hamm-Konzert in St. Stephanus Hamm-Heessen: Pfeifen & Saiten, Klavier und Orgel im Dialog.
Sehr mag ich Hans Fagius (schwedischer Organist).
Ich glaube, dass Fingersätze in Noten etwas Psychologisches haben. Ich merke mir sogar, wenn ein Fingersatz besonders glitzert aufgrund eines bestimmten Bleistifts.
Ich liebe die Musik von Bruhns; bei mancher Musik ist das Testosteron so künstlerisch, sensibel und leidenschaftlich umgesetzt, dass es mir gefällt.
Mir fällt auf, dass viele Organisten unemotional spielen.
Ich habe zum Internationalen Frauentag 2020 spontan schöne Geschenke bekommen, vielen Dank. Besonders Blumen mag ich, gelbe und bunte Orchideen. Männer sind nett.
Sehr empfehlen kann ich GoodByeStress und Tiefenentspannung von Kneipp und das Teebaumöl von Kanzy. Teebaumöl im Badewasser erinnert mich an meine Zeit in Australien, die ich vermisse. Für kurze Zeit bin ich dann wieder unter Koalabären. Und empfehlen kann ich auch den Roman Exodus über Israel.
Die kleinen Kohlmeisen warten oft ab mit dem Po zu mir gedreht, bis ich die Tauben verscheucht habe, dann kommen sie zum Futter auf dem Balkon angesaust.
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Gott lässt uns nicht zum Sterben leben, sondern zum Lieben. (AHS)
Unterwegs im ICE nach Hamm zur Beckerath-Orgel. Morgen Konzert Klavier und Orgel, Beethoven, Liszt, Chopin, Mozart, Muffat, eigene Werke.
Wenn ich müde bin, tue ich immer noch das Gleiche wie damals, als ich klein war und schnüffle an meinem Ärmel, den ich mir um die Hand winkle. Es riecht doch nichts so gut und beruhigend wie Haut und frisch gewaschene Baumwolle (meine Droge). Irgendwie ist man erwachsen und doch noch auch Kind. Manche “Macken” gehen vielleicht nie weg. Ob wir die noch im Himmel haben? (Daran erkennen mich die anderen sicher da, am Armschnüffeln. Aber im Himmel sind wir nicht mehr müde.)
Lenter-Orgeln mag ich sehr gern, Ansprache, Gefühl und Klang.
Ich freue mich auf nächsten Samstag: Jurorin an der Musterschule-Musikgymnasium Frankfurt. Ich liebe junge MusikerInnen. Schön ist, dass sie ausdrücklich Frauen in der Jury haben wollten, da früher alle Jurys männerdominiert waren. In manchen Sparten sind sie es immer noch, beispielsweise bei ISAM und auf so gut wie allen Orgelwettbewerben.
Gott ist die Möglichkeit aller Möglichkeiten. (Christin Morgenstern)
Ich freue mich, wieder zu malen, mehr über die Techniken der Zusammensetzungen von Farben zu lernen, wie man Kreativität in Professionalität einfängt, den Mut, den eigenen Stil zu finden.
Dennoch, kann ich in den Noten die schwierigen Stellen wegmalen, wie ich es oft tue? Schön wär’s. Dennoch ist das Optische meiner Noten für mich wichtig. Orange übermalt den Fehler, den ich spiele. Oder besser, gespielt habe. Ich markiere meine Noten und würde sofort einen “fremden” Fingersatz entdecken. Fremde Fingersätze muss ich erst verarbeiten, und das geht nur, wenn ich vertraue. Aber ich habe fast alle Noten noch mal doppelt, da es schön ist, sie auch noch mal “ganz blank” zu haben beim Spielen.
Das Buch Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken kann ich nicht empfehlen. Das Thema weibliches und männliches Gehirn ist zwar sehr spannend für mich, aber in diesem Buch sind die Klischees doch sehr stark, finde ich. Die Struktur der “Tests” ist zudem sofort ersichtlich. Obwohl es stimmt, wie dort steht, dass 90-99 Prozent aller Einbrecher, Mörder und Vergewaltiger Männer sind.
Dieses Jahr ist ein schönes Jahr, ein Beethoven-Jahr, ein Ludwig van- und #LudwigFan-Jahr.
Ich freue mich auf Hamm und Arnstadt.
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Wer die Natur betrachtet, wird vom Geheimnis des Lebens ergriffen. (Albert Schweitzer)
Es war schön, wieder zu reiten, diesmal in einer Rundhalle mit sechs anderen Reiterinnen; die Anlagen sind schön, ich habe noch nie so viele Haflinger auf einmal gesehen. Tiere sind so genügsam. Es ist schön, die Bewegungen zu spüren, diese lieben, genügsamen Bewegungen, und ich komme mir durchaus auch wie ein Schulpferd vor im Leben. Eine Haflingerstute. Alles um mich herum ist ein Geheimnis, und dabei ist man mitten in der Dressur.
Seltsamerweise stört mich bei Pferden und Tieren allgemein Behäbigkeit viel weniger.
Heute wird auf Bayern 4 Klassik und BR Klassik in Panorama ein Erinnerungskonzert um 15.30 für meinen Papa gegeben, der mein wichtiges Vorbild und größter und wichtigster Lehrer war. Es wird aufgenommen.
Freue mich auf mein Konzert 18 Uhr in Hamm am Sonntag. Und auch besonders auf das Bach-Festival.
Am 14.3. bin ich Jurorin für einen Wettbewerb in Frankfurt. Ich finde es schön, dass junge Musikerinnen und Musiker fleißig sind.
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