Unterricht

Konzert-Pianistin
Musikvermittlung
Presse

„Ich betrachte die Musik nicht nur als eine Kunst, das Ohr zu ergötzen,
sondern als eins der größten Mittel,
das Herz zu bewegen und Empfindungen zu erregen.“

Chr.W. v. Gluck

Die Hände das Ufer
und fangen den Klang ein,
jede Zeit aufs Neue,
Notenflut.

Nachts singt es Lärm
und plötzlich still.
Eine lange Frage
in der Morgenfrühe.

Alltag steht und wartet,
ist kein gewöhnlicher,
gibt Wesen.

Die Hoffnung trägt einen Rock,
an ihn kann man sich klammern.
Er fliegt nicht davon.

Keine Wolke fällt tiefer als blau, Glaré-Verlag Frankfurt

Musik macht glücklich. Konzerte sind Ereignisse. Abenteuer!

„Wie selten und schön, dass Kunst so ganzheitlich gelebt ist wie bei Ann-Helena Schlüter. Zwischen Flügel, Feder und Lyrik, zwischen Konzertieren und Verkündigen, wobei das zwischen bei ihr gerade kein Zwischen, sondern ein Zusammenführen ist.“

Prof. Dr. Peter Lampe, Universität Heidelberg

„Eine Künstlerin in Wort und Musik.“

Annalena Pabst, Lektorat SCM Verlag

„Ihre Schüler*innen gewannen erste Preise im Landeswettbewerb Jugend musiziertund im Talentwettbewerb Würzburg und traten sicher auf.“

Mainfranken24

„Was kein Sturm mehr aufrütteln kann: Klavierunterricht für die ganz Kleinen, Frühförderungsklassen Solounterricht Klavier an den Musikschulen Würzburg und Schweinfurt. Ann-Helena Schlüter hat selbst mit drei Jahren mit dem Klavierspiel angefangen.“

Stadtmagazin Leipzig

„Ihr beeindruckender Lehrerfolg, dokumentiert durch die ausnahmslos überdurchschnittlichen Abschlüsse von Absolventen, beruht nicht nur auf ihren langjährigen, einschlägigen Erfahrungen im Konzertbereich und als Pädagogin mit fachlicher Kompetenz, sondern auch auf ihrem persönlichen Interesse an Weiterbildung in interdisziplinärer Hinsicht. In kurzer Zeit erregten ihre Fähigkeiten bemerkenswert großes Aufsehen.“

Univ.-Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, Universität Würzburg

„Im Feld der lyrischen, freien Improvisation zuhause, eine breit aufgestellte musikalische Persönlichkeit, herausragende Qualitäten als klassische Pianistin.“

Jazz-Prof. Hans Peter Salentin, HfM Würzburg

„Ihre Erfolge als Pianistin und Dozentin geben Ihrem Unterrichtskonzept Recht: Klaviertechnik, Improvisation, Komponieren in Unterricht und Kurs. Nachfrage und Resonanz waren riesig.“

Mathias Wiedemann, Mainpost Würzburg

Musik und Spiel. Sprache und Klang sind eine Einheit:

  • Klaviertechnik und Virtuosität
  • Wege zur eigenständigen Interpretation
  • Anleitung zum Üben
  • Hilfestellung zu sicherem Auswendigspiel
  • Artikulation
  • Haltung am Instrument
  • Spielen ohne Noten und nach Gehör, Kreativität
  • Einzelunterricht und Kurse
  • Wie übe ich Improvisation? Techniken, Handwerk
  • Liedbegleitung, Choräle, Liedsheets
  • Musiktheorie, Harmonie als Sprache, Satztechnik
  • Gemeinsames Musizieren (in Gruppen)
  • verschiedene Musikstile, Klassik crossover
  • Songwriting und Textdichten
  • Blattspieltraining
  • Puls, Tempo, Rhythmus, Agogik
  • Training gegen Lampenfieber und Auftrittsangst
  • Prüfungsvorbereitung
  • schöpferische, freie Improvisation und Komposition, interdisziplinär


Internationale Kurse für Pianistinnen, Musiker, Studierende, Lehrende

Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen wird. (Pablo Picasso)

Was ist Kreativität? Kreativität, eine wichtige Quelle schöpferischer Prozesse, kann und muss trainiert werden wie Intelligenz, Persönlichkeit und Talent. Sie ist die entscheidende Gegenmacht zur Gewohnheit, die ebenfalls notwendig ist, beispielsweise beim Üben. Kreativität… die Stegreiferfindung einer Melodie, Variationen dieser, Improvisation, Originalität, die nach neuen Lösungen sucht und viel mehr… Dies ist Spiel, aber auch Arbeit: Das Erkennen von Techniken, Harmoniegerüsten, musikalische Grundauffassungen aus dem Jazz und aus der sogenannten alten Musik wie Bach, die lebendiger nicht sein könnte. Kreativität ist nicht nur dann gefragt, wenn alternative Lösungsmöglichkeiten gesucht werden, vielleicht sogar entlegene, kühne. Neue künstlerische Denk-Dimensionen werden eingeschlagen. Die Vorbereitung gehört zur Improvisation und zur Kreativität dazu. Sie sind keine Willkür, nichts Laienhaftes, sondern die Verbindung zwischen Interpretation, geistiger Kraft und Authentizität. Improvisation und ihre Kombinationen und Organisation sind ein Prinzip im Unterricht.

Eingeladen sind Pianistinnen und Pianisten und Forschende aller Nationalitäten von Universitäten/Hochschulen, Konservatorien, Musikschulen und Privatunterricht.

Was ist Improvisation? Durch kreative Improvisation wird das Publikum mit einbezogen. Unsere Vorfahren gingen ins Konzert, um Bach und Beethoven brillant improvisieren zu hören; heute müssen wir für den Genuss der Improvisation in den Jazzkeller gehen. Warum verkümmert die Improvisation der europäischen Musik?  

Das spielerische Improvisieren,  das auch Strawinsky und Haydn betont, lässt Kreativität, Ideen, Erfindungen und Gedanken reifen. Sie ist eine technische Übung und dient dazu, Material kennenzulernen, zu komponieren. Atem, singende Improvisation, Verse… Das Phantasieren am Instrument ist keine Zeitverschwendung.

Sie ist ein Skizzieren und Abtasten. Klangwörter, Experimentieren, Spieltrieb, Originalität, schöpferische Offenheit, intuitive Ausbrüche, Farbvorgänge, Einmaliges… Nachahmung, Anregung zum Umgang mit Klängen, Soli, Zeitempfinden, Zerstörung, Gestaltung,

Ordnung und Chaos gehören zusammen, das spontane Frische, das genau Überlegte und der Mut, in kühnere, neue Bereiche überzugehen. Wird die Musik in der professionellen Szene noch als Spiel verstanden? Soll nicht das Leben ein Spiel sein? Das Schöpferische im Menschen anzuregen ist wichtig, weil Musik Therapie ist. Das Musik-Erleben ist anders, wenn man selbst spielt als ‚nur’ (zu)hört. Jedoch auch die Sehnsüchte und Triebe beim Zuhören sind aktiv. Wenn der Mensch selbst spielt, ist der ganze Körper aktiv: Körper und Seele, Äußeres und Inneres arbeiten mit,  von den Zehen bis zu den Fingern beschäftigt, eine physische Intimität. 

Die Improvisation im Konzert ist nicht lernend, lehrend, übend, sie ist Temperament, Beherrschung, Leidenschaft, Stimmung, spielerisch ja, ausgefeilte Kunst. Die Improvisation hat etwas mit der Atmosphäre im Saal zu tun. Diese Stimmung des Publikums geht auf die Künstlerin über. Dies wahrzunehmen ist ein entscheidender Schritt in einem Konzert, sozusagen der Dialog zwischen Künstler und Publikum. Dieser Dialog macht ein Konzert zu einem Erlebnis.

Kann man Improvisation üben? Ja. Improvisation ist Klanggeste, Symbolik und ein sinnliches Phänomen.

Auch unsere Gedanken haben Klang, selbst die unbewussten. Klang beeinflusst den Menschen. Die Sehnsucht nach Musik und nach Farben ist eine Harmonisierung der Seele, nach einer Kraft jenseits des Todes. 

Es geht um weitaus größere Dinge als um anwendbare Konzepte, Rezepte oder perfektes, professionelles Spiel. Die Vermittlung zwischen Künstler, Musik und Publikum ist ein Geschenk und lässt sich nicht hundertprozentig planen, abrufen, kontrollieren, produzieren. Konzerte sind Ereignisse. Abenteuer.

Die Verbindung zwischen Spiel und Arbeit, Produktivität und Spielerei, Musikhören (sich selbst) und Musikmachen, zwischen Wille, Ehrgeiz und Stimmung/Gefühl hat (sogar für Berufsmusiker) eine therapeutische Wirkung: Loslassen, Konzentrieren,  motiviert und inspiriert werden, mit Kraft und Lebensfreude beschenkt. Im aktiven Musikmachen kann der Mensch zermürbende Gedanken und Probleme loslassen. Selbst bei professionellen Künstlern, bei denen zur Therapie auch die harte Arbeit kommt, sind Disziplin, Sinnlichkeit, Geduld und Fleiß auf das Leben bezogen wertvoll und therapeutisch. Diese (nonverbalen) Erfahrungen mit Musik,  verbale Lautmalereien und das Spiel mit dem Rhythmus werden in der Musiktherapie benutzt, um emotional bestimme und kommunikative Prozesse auszulösen. Dazu kommt das gesprochene Wort, die Ermutigung, die warme Stimme, die führt, unterbricht, imitiert, begleitet, beruhigt, Vertrauen weckt. Oft reicht die menschliche Stimme allein nicht mehr aus, daher ist Musik besonders wertvoll. Die Kombination mit Malen ist eine Verstärkung der Berührung mit Kunst, die Träumen und unbewusste, kreative Zustände auslösen kann.

Ängste zu verbalisieren, Erinnerungen hochkommen zu lassen, der Wunsch, sich auszudrücken, aus Rückzug, Verdrängung und Isolation zu kommen, Gefühle, Schmerz und Reize wahrzunehmen, Energie abzugeben, der Wunsch nach Klärung, Trost und Selbst-Reflexion (gestaltend, symbolisch, Bilddarstellung)  – dies alles kann in der rezeptiven und aktiven Musiktherapie ausgelöst werden bis hin zur gewollten und bewussten Improvisation. Geräusche und Töne sind keine Gegensätze.

In der konfliktzentrierten Musiktherapie ist der Mensch selbsttätig, interagiert, verarbeitet, erlebt. Menschen, die nicht mehr auf Ansprache reagieren, die nicht trauern können, sich nicht als frei erleben, depressiv, blockiert oder verstockt sind, können (in einem vielleicht langsamen Prozess) mit Musik erreicht werden. Unterdrücktes im Unterbewusstsein kann durch Musik berührt werden, so stark ist ihre Wirkung. Instinktives, Elementares wird durch Musik gesteigert, aber auch der Geist des Menschen geweckt, der sucht, rechnet, kreativ sein möchte. In der Heilbehandlung spielt Musik daher eine große Rolle. Sie ist vom Wesen her Wissenschaft und Therapie.  Jedoch muss in der Musiktherapie noch in starkem Maße interdisziplinär erforscht, überprüft und zusammengearbeitet werden.

Und im Konzert? Es findet ein Gedankenaustausch statt zwischen Besuchern, Publikum und Künstlern, der schöpferische Funke springt über. Besonders intensiv ist dabei durchaus die gemeinsame Improvisation, im Duo, im Ensemble. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk. Und das Publikum? Musikalische Reaktionen, geschlossene Augen, innerliches Ermutigtwerden, den Gefühlen in irgendeiner Weise Ausdruck zu verleihen.


Jugendkonzerte an (Musik-)Gymnasien, Musik- und Gesamtschulen mit Erläuterungen u.a. zu Bachs Werken Kunst der Fuge, Wohltemperiertes Klavier und Goldberg-Variationen.



Dozenten-Tätigkeit: Magdeburger Konservatorium, Dozentin Jeunesse Musicals Deutschland, Lehrauftrag Klavier Musikhochschule Würzburg, Dozentin Universität Würzburg, Zempleni-Festival Sarospatak/Ungarn, Musikschule Schweinfurt, Musikschule Klangwerk Koblenz, Jazzhausschule Köln, Performing Art Studio Scottsdale/Phoenix, Tonkünstlerverband Bayern, Talitha Kumi School Beit Jala, Dozentin Arizona State University.


 Improvisationskonzertpädagogik. Musikvermittlung. Bachvermittlung

Nicht jedes Konzert braucht eine Einführung, Vor- und Nachbereitung, wobei der Kontakt mit dem Publikum sehr wichtig ist. Musik an sich ist schon pädagogisch. Sie berührt nicht nur den Intellekt.

Improvisation gehört nicht nur in den Jazzbereich. Sie ist in jedes Konzert integrierbar, öffnet Türen, lässt und lädt das Unvorhergesehene, Spontane ein. Gerade die Klassik oder die Kunstmusik muss nicht überprüft werden, sondern darf sich den Jugendlichen und jungen Menschen zeigen.

Die Wirkung von Bachs Musik im Erstkontakt mit Jugendlichen ist erstaunlich. Wie können (Post)-Millennials etwas mögen, was sie nie persönlich kennengelernt haben? Die erste Live-Begegnung ist sehr wichtig, und dies im Alltag der jungen Menschen, ohne Zwang, Zensuren, Leistung.


„Die Freude am Spiel stand im Vordergrund. Die beiden jüngsten Nachwuchspianisten der Klavierklasse von Ann-Helena Schlüter waren gerade mal drei Jahre alt. Der vierjährige Felix konnte sich gar nicht mehr vom Flügel trennen. Für die meisten war dieses Konzert der erste Auftritt.“

Osthessen-Zeitung

 „Improvisieren will gelernt sein: Mut, Phantasie und Flow bewies die Pianistin. Die Jugendlichen waren begeistert. Sie war Dozentin an der Jazzhausschule Köln und im Klangwerk Koblenz, Backline School Würzburg und Teaching Assistant an der ASU. Die als hervorragend gelobte Pianistin verknüpft unterschiedliche Kunstsparten. “

waz.de

„Johann Sebastian Bachs Musik ist gesund, Vollkornbrot für die Seele.“


Ann-Helena Schlüter


„Vorzügliche pianistische Geschmeidigkeit, anmutiges Spiel.“

Mainpost Würzburg